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FACC AG als familienfreundlicher Arbeitgeber ausgezeichnet

Die FACC AG ist für ihre Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie mit dem staatlichen Gütezeichen für familienfreundliche Arbeitgeber ausgezeichnet worden. Die Ehrung wurde in Wien von Bernadett Humer, Sektionsleiterin für Familie und Jugend im Bundeskanzleramt der Republik Österreich, überreicht. Das Unternehmen setzt seit Jahren auf flexible Arbeitszeitmodelle und ganztägige Kinderbetreuung. Zudem wurde mit dem Frauennetzwerk „FACC Wings for Women“ ein Programm zur Förderung von Frauen im Berufsleben ins Leben gerufen. Insgesamt bietet FACC über 300 verschiedene Arbeitszeitmodelle, darunter Jobsharing-Optionen auch für Führungspositionen. Produktionsmitarbeiter können durch gegenläufige Schichtsysteme ihre Arbeitszeiten mit ihren Partnern abstimmen. Die familienfreundlichen Maßnahmen sollen nicht nur die Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben verbessern, sondern auch die Attraktivität der FACC AG als Arbeitgeber erhöhen. Laut einer Studie des Personaldienstleisters Randstad zählt das Unternehmen zu den sechs besten Arbeitgebern in Österreich und belegt in Oberösterreich den ersten Platz. Zusätzlich erhielt FACC den Leading Employer Award 2024.

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Air Astana startet Direktflüge zwischen Almaty und Mumbai

Die kasachische Fluggesellschaft Air Astana erweitert ihr Streckennetz und nimmt ab dem 20. April 2025 eine neue Direktverbindung zwischen Almaty und Mumbai auf. Die Route wird dreimal wöchentlich – sonntags, mittwochs und donnerstags – mit Airbus-Flugzeugen bedient. Die Flugzeit beträgt weniger als fünf Stunden. Seit dem Markteintritt in Indien im Jahr 2004 hat Air Astana ihre Präsenz in dem Land stetig ausgebaut. Neben der neuen Mumbai-Verbindung fliegt die Airline bereits neunmal wöchentlich von Almaty nach Delhi. Während der Sommermonate werden zusätzliche Flüge angeboten, um die steigende Nachfrage zu bedienen. Air-Astana-CEO Peter Foster sieht großes Potenzial in der neuen Verbindung. Indien sei eine der größten Volkswirtschaften mit hohem Wachstum, sodass Mumbai als Finanz- und Handelszentrum eine strategisch wichtige Ergänzung des Streckennetzes darstelle. Die neue Route soll sowohl Geschäfts- als auch Urlaubsreisenden verbesserte Reisemöglichkeiten zwischen Kasachstan und Indien bieten. Mumbai gilt als wirtschaftliches Zentrum Indiens und ist zudem Sitz der Bollywood-Filmindustrie. Die Stadt bietet zahlreiche kulturelle Sehenswürdigkeiten wie das Gateway of India oder die Elephanta-Höhlen, die Besucher aus Kasachstan und anderen Ländern anziehen dürften.

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Flughafen Klagenfurt präsentiert sich erneut auf der Alpe-Adria Messe in Ljubljana

Der Flughafen Klagenfurt nimmt auch 2025 an der internationalen Tourismusmesse „Alpe-Adria Fair“ in Ljubljana teil, die vom 29. Januar bis 1. Februar stattfindet. Nach einer erfolgreichen Premiere im Vorjahr nutzt der Flughafen die Veranstaltung erneut, um sich als Alternative für slowenische Reisende zu präsentieren. Die Messe gilt als bedeutendes Branchentreffen für Fachleute, Medien und interessierte Besucher und zieht jährlich Tausende Gäste an. Mit über 350 Ausstellern aus 13 Nationen bietet die Alpe-Adria Messe ein breites Spektrum an touristischen Angeboten. Reiseveranstalter, Hoteliers und Freizeitdienstleister präsentieren ihre neuesten Produkte und Dienstleistungen. Der Flughafen Klagenfurt nutzt die Gelegenheit, um über seine aktuellen Flugverbindungen zu informieren und den Austausch mit der Tourismusbranche zu intensivieren. Besonders im Fokus steht das wachsende Interesse slowenischer Reisender an Abflügen aus Klagenfurt. Laut Geschäftsführer Maximilian Wildt machen slowenische Passagiere je nach Destination bereits bis zu 20 Prozent der Fluggäste aus. Beim Pressempfang am Eröffnungstag stellte der Flughafen seine erweiterten Flugangebote vor. Zu den Destinationen zählen unter anderem Wien, London, Hamburg, Alicante, Palma de Mallorca, Köln, Hannover und Paros. Vor allem die gute Erreichbarkeit des Flughafens aus Slowenien sowie die wachsende Zahl an Direktverbindungen machen Klagenfurt zu einer attraktiven Option für Reisende aus dem Nachbarland. Wildt sieht großes Potenzial für weiteres Wachstum und eine stärkere Vernetzung mit dem slowenischen Markt. Die Veranstalter der Alpe-Adria Messe erwarten 2025 einen neuen Besucherrekord mit über 20.000 Gästen. Der Flughafen Klagenfurt setzt darauf, mit seinem erweiterten Angebot weitere slowenische Passagiere anzusprechen und die Bedeutung der Region als Ausgangspunkt für internationale Flugreisen zu stärken.

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Kerosinmangel in Johannesburg: Lufthansa tankt in Namibia

Lufthansa muss wegen eines Kerosinengpasses am Flughafen Johannesburg auf eine ungewöhnliche Lösung zurückgreifen. Nach der Landung in Südafrika fliegen die Maschinen zunächst leer nach Windhoek in Namibia, um dort aufzutanken, bevor sie zurück nach Frankfurt starten. Grund für die Treibstoffknappheit ist ein Brand in einer Raffinerie am 4. Januar, der die Versorgung weiterhin beeinträchtigt. Die Einschränkungen sollen noch bis in die zweite Februarhälfte andauern. Lufthansa versucht, den Betrieb auf der stark nachgefragten Strecke zwischen Frankfurt und Johannesburg ohne zusätzliche Zwischenstopps für Passagiere aufrechtzuerhalten. Eine zusätzliche Crew bleibt vor Ort, um die Boeing 747 direkt nach Namibia zu überführen. Der Tankstopp in Windhoek wurde bereits mehrfach erfolgreich durchgeführt, sodass es bislang zu keinen größeren Verzögerungen kam. Die Auswirkungen des Kerosinmangels betreffen nicht nur Lufthansa, sondern auch andere Fluggesellschaften. Airlines müssen ihre Tankstrategien anpassen oder alternative Versorgungsquellen finden. Ob die Engpässe über den Februar hinaus andauern, ist derzeit unklar.

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BGH schafft Klarheit bei Reiserücktritten während der Corona-Pandemie

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat eine wichtige Entscheidung zur Erstattung von Stornokosten bei Reiserücktritten während der Corona-Pandemie getroffen. Demnach dürfen Einreiseverbote oder Reiseabsagen, die erst nach dem Rücktritt erfolgten, nicht bei der Beurteilung der Rückerstattung berücksichtigt werden. Der BGH folgte damit einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom Februar 2024. Der Entscheidung lagen drei Fälle zugrunde, in denen Reisende ihre gebuchten Pauschalreisen für das Jahr 2020 storniert hatten. Sie forderten von den Veranstaltern die Rückzahlung geleisteter Anzahlungen und Stornogebühren. Der BGH stellte nun klar, dass für die rechtliche Beurteilung ausschließlich die außergewöhnlichen Umstände zum Zeitpunkt des Rücktritts maßgeblich sind – spätere Entwicklungen spielen keine Rolle. Die Fälle wurden zur erneuten Verhandlung an die zuständigen Landgerichte zurückverwiesen. Diese müssen nun prüfen, ob bereits zum Zeitpunkt des Reiserücktritts eine erhebliche Beeinträchtigung der Reise zu erwarten war. Besonders im Fall einer Japan-Reise bemängelte der BGH die bisherige Begründung der Vorinstanz, die die Wahrscheinlichkeit einer erheblichen Beeinträchtigung verneint hatte. Die Gerichte müssen nun klären, ob bereits damals eine außergewöhnliche Infektionslage vorlag.

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Lufthansa verhandelt über Einstieg bei Air Europa

Lufthansa führt offenbar Gespräche über eine Minderheitsbeteiligung an der spanischen Fluggesellschaft Air Europa. Laut einem Bericht der spanischen Zeitung „El Economista“ soll es um den Erwerb eines Aktienpakets von rund 20 Prozent gehen. Eine offizielle Stellungnahme von Lufthansa gibt es bisher nicht. Air Europa befindet sich seit dem geplatzten Übernahmeversuch durch den British-Airways-Mutterkonzern IAG auf der Suche nach einem neuen Partner. Die EU-Kommission hatte Bedenken gegen die vollständige Eingliederung in die IAG-Gruppe geäußert, zu der bereits Iberia und Vueling gehören. Die Airline muss zudem staatliche Corona-Hilfen in Höhe von 475 Millionen Euro zurückzahlen und benötigt daher frisches Kapital. Lufthansa verfolgt mit einer möglichen Beteiligung strategische Ziele. Air Europa verfügt über ein starkes Streckennetz nach Südamerika und eine wettbewerbsfähige Kostenstruktur. Der deutsche Konzern, der erst kürzlich bei ITA Airways eingestiegen ist, könnte mit einer Beteiligung seine Präsenz auf dem südamerikanischen Markt ausbauen. Neben Air Europa werden auch Beteiligungen an Air Baltic und TAP Air Portugal als mögliche nächste Schritte geprüft.

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Wechsel in der Führung des EuroAirport Basel-Mulhouse

Der Flughafen Basel-Mulhouse erhält eine neue Leitungsebene: Renaud Paubelle wurde vom Verwaltungsrat zum stellvertretenden Direktor des EuroAirport ernannt. Er tritt sein Amt am 1. Juli 2025 an und folgt auf Marc Steuer. Gemeinsam mit Tobias Markert, der bereits am 1. April 2025 als Direktor startet, bildet er künftig das binationale Führungsteam des Flughafens. Paubelle bringt umfassende Erfahrung aus der Leitung großer Infrastrukturprojekte mit. Seit 2020 ist er Geschäftsleitungsvorsitzender des Flughafens Straßburg und war zuvor in leitenden Funktionen bei den Seehäfen Guadeloupe und Marseille tätig. Er verantwortete dort umfangreiche Entwicklungs- und Investitionsprojekte. Als Vorsitzender des Flughafens Straßburg leitete er nach der Corona-Krise den Wiederaufbau der betrieblichen Abläufe und forcierte eine Diversifizierung der Einnahmequellen. Sein Vorgänger am EuroAirport, Marc Steuer, war seit 2022 in der Direktion tätig und an wesentlichen Investitionsprojekten beteiligt. Der Verwaltungsrat würdigte seinen Einsatz für den Flughafen.

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SAS führt Hochgeschwindigkeits-Internet mit Starlink ein

Die skandinavische Fluggesellschaft SAS wird Ende 2025 ein neues Hochgeschwindigkeits-Internetangebot an Bord ihrer Flugzeuge einführen. Wie das Unternehmen mitteilte, erfolgt die Bereitstellung über das Satellitennetzwerk Starlink von SpaceX. Das Internet soll während des gesamten Fluges, einschließlich Start und Landung, verfügbar sein. Das neue Angebot richtet sich vor allem an Vielflieger. Mitglieder des Vielfliegerprogramms EuroBonus erhalten den Zugang kostenfrei. Ob und welche Gebühren für andere Passagiere anfallen, wurde bislang nicht offiziell bestätigt. Mit der Einführung des Starlink-Internets reiht sich SAS in eine wachsende Zahl von Fluggesellschaften ein, die auf Satellitenverbindungen setzen. Diese Technologie verspricht deutlich höhere Geschwindigkeiten und eine stabilere Verbindung als herkömmliche Bordnetzwerke. Die Umrüstung der Flotte soll schrittweise erfolgen.

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Neue Flugverbindung: Corendon Airlines startet Strecke Antalya–Lübeck

Die türkische Fluggesellschaft Corendon Airlines nimmt ab dem 15. September 2025 eine neue Verbindung zwischen Antalya und Lübeck in ihr Programm auf. Laut Angaben der Airline wird die Strecke zweimal wöchentlich, jeweils montags und freitags, bedient. Mit der neuen Verbindung reagiert Corendon auf die steigende Nachfrage nach Direktflügen zwischen Norddeutschland und der türkischen Riviera. Der Flughafen Lübeck, der vor allem im touristischen Verkehr eine Rolle spielt, gewinnt damit eine weitere internationale Verbindung. Antalya gilt als beliebtes Reiseziel für Urlauber aus Deutschland. Neben Corendon bedienen bereits andere Airlines die Strecke, insbesondere von größeren Flughäfen wie Hamburg oder Hannover. Der Flughafen Lübeck könnte durch das neue Angebot eine attraktivere Alternative für Reisende aus Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern werden.

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Flugverbindung nach Juist wird eingestellt

Zum 1. März 2025 stellt die Fluggesellschaft FLN Frisia-Luftverkehr die Verbindung zwischen Norddeich und der ostfriesischen Insel Juist ein. Damit bleibt die Insel nur noch per Fähre, Schnellboot oder Wassertaxi erreichbar. Als Grund nennt das Unternehmen die stark gesunkenen Passagierzahlen: Während 2018 noch rund 54.000 Fluggäste die Strecke nutzten, waren es 2024 nur noch 26.000. Bereits im vergangenen Sommer hatte FLN das Angebot reduziert. Die Entscheidung hat auch Auswirkungen auf die Belegschaft. Laut FLN-Geschäftsführer Olaf Weddermann wurden den betroffenen Mitarbeitern alternative Beschäftigungen an den Flugplätzen Norddeich und Harlesiel angeboten. Der Flugplatz Norddeich bleibt weiterhin in Betrieb, vor allem für Helikopterflüge und den Testbetrieb mit Drohnen für den Frachttransport. Für Einheimische und Urlauber bedeutet die Einstellung des Flugbetriebs eine längere Anreisezeit. Während die Flugdauer nur rund fünf Minuten betrug, dauert die reguläre Fährverbindung etwa 90 Minuten. Schnellboote und Wassertaxis bieten eine Alternative, sind jedoch wetterabhängig und meist teurer.

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