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Smartlynx Airlines erhält FAA-Zertifikat für Flüge in den USA

Die lettische Wet-Lease- und Charterfluggesellschaft Smartlynx hat von der Federal Aviation Administration (FAA) das Foreign Air Operator Certificate (FAOC) erhalten, das es der Airline ermöglicht, Flüge in die und aus den USA durchzuführen. Laut Unternehmensangaben kann Smartlynx nun ihre Dienste in diesem regulierten Markt anbieten und die Wettbewerbsfähigkeit steigern. Zuvor führte die Airline bereits seit 2019 Flüge in die USA unter einem maltesischen Luftverkehrsbetreiberzeugnis durch. Die neue Genehmigung eröffnet Smartlynx zusätzliche Möglichkeiten, da etwa ein Drittel ihrer Flotte nun unter dem lettischen Zertifikat registriert ist. In den ersten neun Monaten des Jahres 2024 beförderte Smartlynx 7,21 Millionen Passagiere, was einem Anstieg von 52 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der CEO Edvinas Demenius erklärte, dass die Genehmigung eine wertvolle Ergänzung zur Unternehmensstrategie darstellt und die Flexibilität erhöht, um US-Destinationen zu bedienen und im Auftrag amerikanischer Fluggesellschaften zu operieren.

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Erhöhung der Flugticketabgabe in Frankreich ab 2025 geplant

Frankreich plant für 2025 eine signifikante Erhöhung der Solidaritätsabgabe auf Flugtickets. Der Verkehrsminister François Durovray kündigte in einem Interview mit der Zeitung La Tribune an, dass der Zuschlag für Economy-Flüge innerhalb Europas von 2,63 Euro auf 9,50 Euro angehoben werden soll. Für Business-Class-Langstreckentickets ist eine Erhöhung von 63,07 Euro auf 120 Euro vorgesehen. Diese Maßnahmen sind Teil des französischen Haushaltsplans und sollen dazu beitragen, eine Milliarde Euro Einnahmen zur Bekämpfung von Budget- und Klimaschulden zu generieren. Durovray betonte, dass die Zusatzkosten im Verhältnis zu den Ticketpreisen tragbar seien und kein Ungleichgewicht schaffen würden. Kritiker der Branche, wie die International Air Transport Association (IATA), warnen vor den möglichen negativen Folgen für die französische Luftfahrtindustrie und befürchten, dass die Maßnahme zu einem Rückgang der Fluggäste führen könnte. Zusätzlich zu den Erhöhungen für Economy- und Business-Tickets könnten Privatjet-Passagiere mit bis zu 3000 Euro an zusätzlichen Kosten rechnen. Durovray verwies auch darauf, dass viele Bürger es als ungerecht empfinden, dass Bahnfahrkarten teurer sind als einige Billigflugtickets. Die Maßnahmen stießen auf gemischte Reaktionen, da einige eine notwendige Anpassung an die Umweltherausforderungen sehen, während andere die Wettbewerbsfähigkeit der französischen Airlines in Gefahr sehen.

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Lufthansa Technik investiert über eine Milliarde Euro in globales Wachstum

Lufthansa Technik, ein führender Anbieter im Bereich Wartung, Reparatur und Überholung (MRO) von Flugzeugen, plant für die kommenden Jahre Investitionen von über einer Milliarde Euro in allen drei Weltregionen: Amerika, Asien-Pazifik und EMEA (Europa, Mittlerer Osten und Afrika). Finanzvorstand Dr. William Willms betont, dass diese Pläne den Anspruch des Unternehmens untermauern, seine führende Position im Markt weiter auszubauen. Nach einem erfolgreichen dritten Quartal verzeichnete Lufthansa Technik bereits 486 Millionen Euro Adjusted EBIT, was einem Anstieg von 5,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Für das Geschäftsjahr 2024 strebt das Unternehmen an, das Rekordergebnis aus dem Vorjahr von 628 Millionen Euro zu erreichen. Der Umsatz stieg in den ersten neun Monaten um 13,9 Prozent auf 5,5 Milliarden Euro, und es wird erwartet, dass die Marke von sieben Milliarden Euro zum Jahresende überschritten wird. Ein wichtiger Teil der Wachstumsstrategie ist die Entwicklung innovativer Lösungen, insbesondere in den Bereichen Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Unter anderem hat Lufthansa Technik in diesem Jahr neue Verträge abgeschlossen und Technologien wie AeroSHARK eingeführt, die Kraftstoffeinsparungen ermöglichen. Zudem plant das Unternehmen, neue Standorte zu eröffnen und hat kürzlich eine Hydraulikwerkstatt in Hamburg eingeweiht. Darüber hinaus setzt Lufthansa Technik auf anorganisches Wachstum durch Übernahmen, wie die Akquisition eines 80-Prozent-Anteils an ETP Thermal Dynamics in den USA. Dies soll die Kapazitäten im Komponentengeschäft stärken und die Lieferkette optimieren. Ende September 2023 beschäftigte Lufthansa Technik über 24.000 Mitarbeiter, ein Anstieg um rund 2.000 im Vergleich zum Vorjahr.

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Ethiopian Airlines kooperiert mit Euroairlines zur Routenverwaltung

Ethiopian Airlines, die größte Fluggesellschaft Afrikas, hat eine Kooperationsvereinbarung mit Euroairlines unterzeichnet, um ihre nationalen und internationalen Routen zu verwalten. Diese Allianz gewährt Ethiopian Airlines über ihre IATA-Kennung Q4-291 Zugang zu einem umfangreichen Netzwerk von Reisebüros, Online-Reiseagenturen (OTAs), Aggregatoren und Konsolidierern in mehr als 60 Ländern. Mit 78 Jahren Erfahrung hat sich Ethiopian Airlines als Marktführer im afrikanischen Luftverkehr etabliert. Die Fluggesellschaft bedient insgesamt 136 internationale Passagier- und Frachtziele, darunter 63 Städte in Afrika, und bietet tägliche Flüge von ihrem Hauptdrehkreuz in Addis Abeba aus an. Antonio Lopez-Lázaro, CEO von Euroairlines, bezeichnet die Partnerschaft als Stärkung der Expansion seines Unternehmens, während Guillermo López-Lázaro, Direktor für Märkte und Kanäle, betont, dass Ethiopian Airlines über Madrid Verbindungen zu Mittel- und Südamerika aufbauen wird. Diese Kooperation könnte die Position beider Fluggesellschaften auf dem internationalen Markt weiter festigen und die Flugverbindungen zwischen Afrika und anderen Kontinenten verbessern.

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Emirates feiert 25 Jahre Dubai-München

Emirates blickt auf ein erfolgreiches Vierteljahrhundert seiner Verbindungen zwischen München und Dubai zurück. Am 2. November 1999 landete der erste Airbus A310 der Fluggesellschaft am Münchner Flughafen. Seitdem hat Emirates mehr als 9,4 Millionen Passagiere auf über 34.600 Flügen befördert und fliegt mittlerweile zweimal täglich mit dem Airbus A380, dem größten Passagierflugzeug der Welt. Die steigende Nachfrage führte 2003 zur Einführung einer zweiten täglichen Verbindung, und seit 2014 werden die Flüge ausschließlich mit dem A380 durchgeführt. Die Verbindung unterstützt nicht nur den Tourismus, sondern auch den Handel zwischen Bayern und dem Nahen Osten. In den letzten fünf Jahren wurden über 65.200 Tonnen Fracht transportiert, darunter wichtige Exportgüter wie Autoteile und Medikamente.

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Finavia-Flughäfen erwarten Rekordzahlen in der Wintersaison 2024/2025

Die Finavia-Flughäfen bereiten sich auf eine umfangreiche Wintersaison mit 130 direkten Linienflügen zu verschiedenen Zielen vor. Besonders im touristisch geprägten Lappland wurden 24 neue Routen verhandelt, um den steigenden Urlauberverkehr zu bedienen. Die Wintersaison beginnt am 27. Oktober 2024 und endet am 29. März 2025. Laut Petri Vuori, Senior Vice President von Finavia, zeigt der Anstieg des Urlaubsverkehrs einen internationalen Trend und reflektiert die zunehmende Beliebtheit Finnlands als Reiseziel. Die Kapazität auf den Flügen nach Helsinki wird ebenfalls steigen, um die Nachfrage zu bedienen. Insgesamt werden 27 neue internationale Routen eröffnet, wobei der Flughafen Helsinki mit 103 Winterzielen den Hauptanteil stellt. Zu den neuen Verbindungen zählen unter anderem Flüge von Ryanair von Mailand nach Rovaniemi sowie von Lufthansa-Partnern nach Kittilä. Um den Reiseverkehr an geschäftigen Tagen zu optimieren, wird zudem eine Slot-Koordination an den Flughäfen Rovaniemi und Kittilä eingeführt. Die Passagierzahlen für die Region Lappland werden voraussichtlich um etwa 10 % steigen, was die positive Entwicklung des Luftverkehrs in Finnland unterstreicht. Finnair, die größte Fluggesellschaft des Landes, erhöht ebenfalls ihre Kapazitäten und bietet eine Steigerung von fast 12 % bei den Flügen nach Lappland im Vergleich zum Vorjahr.

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Passagierzuwachs am Dortmund Airport während der Herbstferien 2024

Der Dortmund Airport verzeichnete in den Herbstferien 2024 einen signifikanten Anstieg der Passagierzahlen. Zwischen dem 12. und 27. Oktober 2024 nutzten insgesamt 172.174 Reisende den Flughafen, was einem Zuwachs von etwa 27,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. In diesem Zeitraum wurden über 40 Reisedestinationen angeboten, wobei die Verbindung nach Kattowitz mit fast 21.000 Passagieren die beliebteste war. Auch Mallorca erfreute sich mit knapp 15.800 Fluggästen großer Beliebtheit. Der hohe Passagieraufkommen bestätigt den positiven Wachstumstrend des Dortmunder Flughafens, der bereits im September mit rund 298.000 Reisenden einen Rekordmonat verzeichnete. Für die kommenden Monate wird eine anhaltend hohe Nachfrage erwartet, was dem Flughafen helfen könnte, sein Jahresziel von drei Millionen Passagieren zu erreichen.

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Swiss hat Genf-Berlin aufgenommen

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss International Air Lines hat am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) eine neue tägliche Flugverbindung nach Genf eingeführt. Seit dem 28. Oktober 2024 können Reisende sowohl von der lebendigen Hauptstadt als auch von der international geprägten Stadt am Genfersee profitieren. Die Flüge sind sowohl für Geschäfts- als auch für Freizeitreisende von Interesse. Die Abflüge erfolgen abends, sodass die Passagiere die Möglichkeit haben, die Zeit vor Ort optimal zu nutzen. Die Flugzeuge der Airbus A220-Familie landen um 19:30 Uhr am BER und starten um 20:15 Uhr in Richtung Genf, wo sie um 22:00 Uhr ankommen. Die Verbindung nach Genf ergänzt das bestehende Angebot von Swiss, die bereits bis zu acht Flüge pro Tag nach Zürich anbieten. Diese neue Route ist Teil eines erweiterten Winterflugplans, der auch die Erhöhung der Frequenzen nach beliebten Zielen in Skandinavien und Südeuropa umfasst. Zusätzlich zur neuen Genf-Verbindung erwartet der Flughafen Berlin im Winterflugplan 2024/2025 eine Vielzahl weiterer Ziele, die für Touristen und Geschäftsreisende von Bedeutung sind.

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Portugal prüft Privatisierung von TAP Air Portugal – Lufthansa, Air France-KLM und IAG zeigen Interesse

Die portugiesische Regierung plant eine Teil- oder Komplettprivatisierung der staatlichen Fluggesellschaft TAP Air Portugal. Die europäischen Fluggesellschaften Lufthansa, Air France-KLM und IAG (British Airways, Iberia) haben in Lissabon offiziell ihr Interesse an einer Beteiligung signalisiert. Nach Angaben der portugiesischen Zeitung „Negocios“ finden derzeit Gespräche zwischen der Regierung und Vertretern der drei Airline-Gruppen statt, in denen verschiedene Beteiligungsmodelle geprüft werden. Die Entscheidung über eine mögliche Privatisierung soll anschließend dem portugiesischen Parlament vorgelegt werden. Lufthansa sieht in TAP vor allem eine Möglichkeit, die Mitgliedschaft der portugiesischen Airline in der Star Alliance langfristig zu sichern und die Marktposition auf transatlantischen Strecken zu stärken. Air France-KLM hingegen könnte TAP Air Portugal nach der Übernahme von SAS weiter in die eigene Allianz integrieren und so Lufthansas Einfluss schwächen. IAG, das kürzlich die Übernahme von Air Europa abgebrochen hat, sieht in TAP eine Gelegenheit, das eigene Netz in Südeuropa auszubauen. Portugals Premierminister Luís Montenegro äußerte zuletzt die Bereitschaft zu einem Komplettverkauf, jedoch nur unter der Bedingung, dass strategisch wichtige Strecken und Lissabons Drehkreuzfunktion langfristig erhalten bleiben. Eine Beteiligung von Lufthansa unterhalb der kartellrechtlichen Obergrenze von 19,9 Prozent wäre theoretisch möglich und würde eine Prüfung durch die EU-Kommission umgehen.

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US-Industrie verzeichnet Auftragsrückgang bei langlebigen Gütern

Im September verzeichnete die US-Industrie einen Rückgang der Bestellungen langlebiger Güter um 0,8 Prozent gegenüber dem Vormonat, wie das US-Handelsministerium meldete. Vor allem der Flugzeugbau und der Transportsektor waren ausschlaggebend für den Rückgang; das Transportsegment insgesamt, einschließlich Flugzeugbestellungen, verzeichnete eine starke Volatilität. Experten, wie Ralf Umlauf von der Helaba, weisen darauf hin, dass abseits des Transportsektors ein überraschendes Plus von 0,4 Prozent zu verzeichnen war, was auf stabile Investitionen in andere Wirtschaftsbereiche hindeutet. Diese gemischten Ergebnisse lassen eine differenzierte Einschätzung für die Industrieperspektiven der USA zu. Während Unsicherheiten im Luftfahrt- und Transportsektor bestehen, zeigen sich in anderen Industriezweigen, wie Maschinenbau und Elektronik, weiterhin robuste Wachstumsimpulse. Der allgemeine Rückgang wird auf die anhaltenden Unsicherheiten der globalen Wirtschaft sowie die restriktive Zinspolitik zurückgeführt, die Investitionen in langlebige Güter tendenziell belastet.

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