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Air France, KLM und Transavia nehmen Flüge nach Beirut wieder auf

Seit dem 1. Februar 2025 nehmen Air France und Transavia die Flüge nach Beirut wieder auf. Diese Entscheidung folgt auf die Wiederaufnahme der Verbindungen nach Tel Aviv, die bereits am 25. Januar 2025 erfolgt war. Die Fluggesellschaften hatten ihre Flüge in beide Städte aufgrund der politischen Spannungen in der Region seit September 2024 ausgesetzt. Air France wird künftig fünf wöchentliche Flüge nach Beirut anbieten, während die französische Tochtergesellschaft Transavia ab dem 13. Februar ebenfalls drei wöchentliche Verbindungen in die libanesische Hauptstadt aufnimmt. Diese Schritte markierten eine Rückkehr zur Normalität für die Fluggesellschaften und die Wiederbelebung ihrer Verbindungen im Nahen Osten. Allerdings hat Transavia beschlossen, ihre Flüge nach Tel Aviv und Beirut bis Ende März 2025 auszusetzen. Auch KLM hat ihre Flüge nach Tel Aviv bis Ende März gestoppt, was auf die weiterhin angespannten Sicherheitsbedingungen in der Region hinweist. Die Entscheidung, die Verbindungen nach Beirut und Tel Aviv schrittweise wieder aufzunehmen, wird als Zeichen für eine Stabilisierung der Situation in der Region betrachtet, bleibt aber aufgrund der anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten vorsichtig und unterliegt kontinuierlicher Beobachtung.

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Bank Austria Kunstforum Wien: Übergangsphase für Neuausrichtung bis 2026

Das Bank Austria Kunstforum Wien steht vor einer Neuausrichtung. Nach dem angekündigten Rückzug der UniCredit Bank Austria als Hauptsponsor Ende 2025 wurde eine Übergangslösung gefunden, die den Ausstellungsbetrieb bis 2026 absichert. Damit kann das renommierte Ausstellungshaus an neuen Finanzierungsmodellen arbeiten und sich neu positionieren. Die Schau „Anton Corbijn – Favourite Darkness“ wird wie geplant stattfinden. Für das zweite Halbjahr 2025 wird mit Unterstützung eines hochkarätig besetzten Beirats an einer neuen Trägerstruktur gearbeitet. Dieser setzt sich aus Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Kultur und Medien zusammen, darunter Oscar Bronner, Heinz Fischer, Cornelius Grupp, Elisabeth Gürtler und Erwin Wurm. Gemeinsam soll ein Konzept erarbeitet werden, das eine langfristige Zukunft des Kunstforums ohne die bisherige finanzielle Unterstützung der Bank sichert. Direktorin Ingried Brugger zeigt sich zuversichtlich, dass das Kunstforum seine Position als international bedeutende Ausstellungseinrichtung behaupten kann. Die Vereinbarung der Übergangsphase biete die Möglichkeit, alternative Finanzierungsstrategien zu entwickeln und neue Partner zu gewinnen.

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Tourismus in Österreich: Rekordzahlen, aber wirtschaftliche Herausforderungen

Der österreichische Tourismus verzeichnete 2024 mit 154 Millionen Nächtigungen und 46,71 Millionen Ankünften ein neues Rekordjahr. Besonders stark war die Nachfrage aus dem Ausland, allen voran aus Deutschland mit 58,45 Millionen Nächtigungen. Auch Gäste aus den USA sorgten mit 2,38 Millionen Übernachtungen für ein Rekordergebnis. Der Städtetourismus, insbesondere in Wien, erwies sich als wesentlicher Wachstumstreiber. Trotz dieser positiven Entwicklung stehen viele Betriebe aufgrund gestiegener Kosten für Energie und Personal wirtschaftlich unter Druck. Tourismusstaatssekretärin Susanne Kraus-Winkler mahnt zur Differenzierung: Hohe Nächtigungszahlen allein seien kein Garant für wirtschaftlichen Erfolg. Viele Unternehmen könnten gestiegene Betriebskosten nur teilweise an Gäste weitergeben. Zudem könnten zunehmende Touristenzahlen aus Sicht der heimischen Bevölkerung Herausforderungen mit sich bringen, etwa durch Überfüllung oder steigende Lebenshaltungskosten in betroffenen Regionen. Um dem entgegenzuwirken, setzt die Regierung auf ein verbessertes Besucherstrommanagement sowie Maßnahmen zur Stärkung der Tourismusakzeptanz in der Bevölkerung. Auch in der Branche selbst wird zur Vorsicht gemahnt. Robert Seeber, Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Österreich, betont, dass steigende Kosten und sinkende Gewinnmargen viele Betriebe belasten. Laut einer aktuellen Umfrage des market Instituts tragen 60 Prozent der Betriebe mindestens die Hälfte der zusätzlichen Kosten selbst. Zudem zeigt sich, dass Gäste preissensibler geworden sind, kürzere Aufenthalte planen und bei zusätzlichen Ausgaben zurückhaltender agieren. Seeber fordert daher politische Maßnahmen wie eine Senkung der Lohnnebenkosten, steuerliche Entlastungen und Bürokratieabbau, um den Tourismusstandort Österreich langfristig wettbewerbsfähig zu halten.

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„Holiday on Ice“ kehrt 2026 nach Innsbruck zurück

Die international bekannte Eisshow „Holiday on Ice“ gastiert vom 16. bis 18. Januar 2026 erneut in Innsbruck. Unter dem Titel HORIZONS – Feel the City Beat! verspricht die neue Produktion eine Inszenierung, die das Leben einer pulsierenden Großstadt auf das Eis bringt. Die Show soll mit eindrucksvollen Choreographien und moderner Musik die Energie urbaner Metropolen widerspiegeln. Matthias Schipflinger, Geschäftsführer der Olympiaworld Innsbruck, sieht die Rückkehr der Eisshow als festen Bestandteil des Veranstaltungsprogramms: „Seit 2019 ist ‚Holiday on Ice‘ aus unserem Kalender nicht mehr wegzudenken.“ Innsbruck als Austragungsort mit seiner olympischen Wintersportgeschichte biete die ideale Kulisse für Eislaufkunst auf höchstem Niveau. Der Vorverkauf für die neue Show hat bereits begonnen. Tickets sind in allen Oeticket-Vorverkaufsstellen erhältlich. Frühbucher profitieren bis Ende März von einem Rabatt. Bereits dieses Wochenende können Besucher in Innsbruck die aktuelle Produktion NO LIMITS sehen, die insgesamt viermal in der Olympiahalle aufgeführt wird.

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Konferenz in Wien: 25 Jahre sicherheitspolitische Integration des Balkans

Vom 28. bis 30. Jänner 2025 fand in Wien die Konferenz des Konsortiums Partnerschaft für den Frieden unter dem Titel „25 Jahre: Integration des Balkans“ statt. Ziel der Veranstaltung war es, die sicherheitspolitische Entwicklung in der Region seit 1999 zu analysieren und den Nutzen des Projekts „Defense and Security Education“ für Stabilität und Kooperation zu bewerten. Die Veranstaltung wurde von der Generaldirektion für Verteidigungspolitik und der Landesverteidigungsakademie organisiert, die Mitglieder des Konsortiums sind. An der Konferenz nahmen 120 nationale und internationale Vertreter aus Wissenschaft, Militär, Diplomatie und internationalen Organisationen teil. Am ersten Konferenztag wurde das 25-jährige Bestehen des Konsortiums gewürdigt, während der zweite Tag sich mit dem Einfluss vergangener Konflikte auf den Balkan und strategischen Zukunftsfragen befasste. Der letzte Tag umfasste eine Podiumsdiskussion über sicherheitspolitische Maßnahmen in der Region sowie einen Vortrag zur Widerstandsfähigkeit des Balkans. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner betonte die Rolle Österreichs als verlässlicher Partner des Konsortiums. Sie hob hervor, dass die gemeinsame Ausbildung ziviler und militärischer Akteure die Zusammenarbeit zwischen Nationen fördere und zur Stärkung von Sicherheit und Vertrauen beitrage. Das Konsortium, das 1999 anlässlich des 50. NATO-Jubiläums gegründet wurde, umfasst heute mehr als 800 Organisationen aus 60 Ländern und dient als internationales Netzwerk für sicherheitspolitische Forschung und Ausbildung.

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Swiss startet Pilotentraining für Airbus A350

Die Fluggesellschaft Swiss beginnt im Februar mit der Ausbildung ihrer ersten Piloten für den Airbus A350. Die Schulung findet im neuen A350-Flugsimulator von Lufthansa Aviation Training Switzerland in Opfikon bei Zürich statt. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Einführung des modernen Langstreckenflugzeugs in die Flotte der Airline. In diesem Jahr sollen mehr als 50 Piloten ausgebildet werden, bis 2026 soll die Zahl auf 90 pro Jahr steigen. Zusätzlich werden ab März 1.800 Kabinenmitarbeiter auf das neue Flugzeugmodell geschult. Der erste von insgesamt zehn bestellten Airbus A350-900 wird im Sommer 2024 in Dienst gestellt. Damit ersetzt Swiss schrittweise ihre alternde A340-300-Flotte.

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Europäische Luftfahrtbranche fordert Maßnahmen zur Förderung alternativer Treibstoffe

Europäische Luftfahrtverbände drängen die EU-Politik zu konkreten Maßnahmen, um die Produktion alternativer Flugkraftstoffe (SAF) zu steigern und die Abhängigkeit von Importen zu vermeiden. Ein aktueller Bericht der Beratungsfirma ICF, der im Auftrag von sechs Branchenorganisationen erstellt wurde, zeigt, dass die derzeitigen Produktionsprognosen nicht ausreichen, um den Bedarf zu decken. Dies könnte zu höheren Kosten für Verbraucher und einem Wettbewerbsnachteil gegenüber den USA und China führen. Zu den vorgeschlagenen Maßnahmen gehören staatliche Anreize, eine verstärkte finanzielle Unterstützung sowie eine gezielte Rohstoffvergabe. Die Branche betont, dass Europa mit den richtigen politischen Rahmenbedingungen eine führende Rolle in der Entwicklung neuer Flugkraftstoffe einnehmen könnte. Gleichzeitig könne eine stärkere Produktion die Energieversorgung sichern und die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Luftfahrtindustrie erhalten. Hinter dem Bericht stehen sechs große Branchenverbände, darunter Airlines for Europe (A4E) und der Airports Council International Europe (ACI EUROPE). Die Luftfahrtunternehmen fordern die EU-Kommission auf, schnell zu handeln, um eine drohende wirtschaftliche Benachteiligung zu verhindern.

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Dubai International Airport verzeichnet Passagierrekord im Jahr 2024

Der Dubai International Airport (DXB) hat im Jahr 2024 mit 92,3 Millionen Passagieren einen neuen Rekord aufgestellt und damit seinen bisherigen Höchstwert aus dem Jahr 2018 übertroffen. Damit bleibt DXB das weltweit verkehrsreichste Drehkreuz für internationale Passagiere – bereits im zehnten Jahr in Folge, wie aus den Daten des Airports Council International (ACI) hervorgeht. Scheich Mohammed bin Rashid Al Maktoum bezeichnete den Flughafen als ein globales Erfolgsmodell und betonte seine Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung der Vereinigten Arabischen Emirate. Flughafenchef Paul Griffiths hob hervor, dass die Passagierzahlen die Prognosen um fast 200.000 übertrafen und damit die internationale Attraktivität des Flughafens unterstrichen. Im vergangenen Jahr wurden 272 Ziele von 106 internationalen Fluggesellschaften bedient. Zudem stieg das Frachtaufkommen um 20,5 Prozent auf 2,2 Millionen Tonnen. Die Zahl der Flugbewegungen erhöhte sich um 5,7 Prozent auf 440.300. Besonders hervorgehoben wurde die hohe Effizienz der Gepäckabfertigung mit einer Erfolgsquote von 99,45 Prozent. Um das Wachstum langfristig zu sichern, sind Investitionen in Höhe von 35 Milliarden US-Dollar für den Ausbau des Dubai World Central (DWC) geplant. Bis 2027 rechnet DXB mit einem weiteren Anstieg auf 100 Millionen Passagiere.

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Condor erweitert Streckennetz mit neuen Anschlüssen in Panama und Dubai

Condor baut ihr internationales Streckennetz weiter aus und bietet ab sofort eine Direktverbindung von Frankfurt nach Panama-Stadt an. Die neue Route ist die erste Nonstop-Verbindung aus Deutschland in das zentralamerikanische Land. Durch eine Partnerschaft mit Copa Airlines erhalten Fluggäste zudem Anschluss an über 40 weitere Destinationen in Lateinamerika und der Karibik, darunter Costa Rica, Peru, Ecuador, Chile und Argentinien. Auch in Richtung Asien und Australien erweitert Condor ihr Angebot. Durch eine vertiefte Zusammenarbeit mit Emirates können Passagiere, die von Berlin starten, über Dubai nahtlos zu Zielen wie Vietnam, Indien, Singapur, Malaysia und Australien weiterreisen. Laut Condor-Chef Peter Gerber profitieren Reisende von einer durchgehenden Gepäckabfertigung und verbesserten Umsteigeverbindungen. Die jüngsten Kooperationen sind Teil der Expansionsstrategie von Condor, die ihr internationales Angebot verstärkt ausbaut. Neben der neuen Langstreckenverbindung nach Panama hatte die Airline in den letzten Jahren ihr Netz insbesondere in die USA und die Karibik ausgeweitet.

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Air Greenland plant Erweiterung der Flotte mit Airbus A320neo

Die nationale Fluggesellschaft Grönlands, Air Greenland, plant, im Jahr 2026 ein Airbus A320neo-Flugzeug in ihre Flotte aufzunehmen. Dies soll mit der Eröffnung des neuen Flughafens in Ilulissat zusammenfallen. Das Vorhaben ist Teil der Strategie des Unternehmens, neue Routen schrittweise durch Wet-Lease-Vereinbarungen aufzubauen und anschließend mit eigenen Maschinen zu konsolidieren. Laut Unternehmenschef Jacob Nitter Sørensen sei die Anschaffung des A320neo ein logischer nächster Schritt nach der jüngsten Flottenerneuerung. In den Jahren 2022 und 2023 hatte Air Greenland bereits einen Airbus A330-800neo sowie eine De Havilland DHC-8-Q200 in Dienst gestellt. Die neue Maschine soll flexibel zwischen Schmalrumpf- und Großraumflugzeugen wechseln können, da A330neo-Piloten auch für die A320neo geschult werden können. Die bestehende Flotte von Air Greenland umfasst zehn Flugzeuge, darunter ein A330-800neo, acht DHC-8-Turbopropflugzeuge und eine Hawker 800XP. Trotz der Modernisierungspläne sieht das Unternehmen derzeit keine Möglichkeit, die betagte Dash-8-Flotte zu ersetzen. Der ursprünglich geplante Nachfolger ATR 42-600 STOL wurde von Hersteller ATR gestrichen, sodass es derzeit keine Alternative mit vergleichbaren Allwetter- und Langstreckenfähigkeiten gibt. Zusätzlich zu den Flottenerweiterungen setzt Air Greenland auf den Ausbau strategischer Partnerschaften. Neben einer intensivierten Zusammenarbeit mit Icelandair führt das Unternehmen Gespräche mit United Airlines und SAS Scandinavian Airlines über mögliche Kooperationen.

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