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Montenegro senkt Flughafengebühren zur Förderung von Billigflugangeboten

Das montenegrinische Verkehrsministerium hat in Zusammenarbeit mit Airports of Montenegro eine Gebührensenkung beschlossen, um bestehende Billigfluggesellschaften zu halten und neue Airlines anzulocken. Verkehrsministerin Maja Vukićević kritisierte die vorherige Erhöhung der Gebühren als schädlich für den Luftverkehr des Landes. Diese Entscheidung führte dazu, dass Ryanair im Winter nur noch eine einzige Strecke von Podgorica aus bedient. Vukićević betonte, dass die Flughäfen Montenegros im regionalen Vergleich an Wettbewerbsfähigkeit verloren haben, was dazu führte, dass viele Einheimische benachbarte Flughäfen nutzen. Die neue Preispolitik soll den Low-Cost-Markt stärken und den ganzjährigen Betrieb von Billigfluggesellschaften in Montenegro sichern.

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Flybondi erhält Zulassung für Bodenabfertigungsdienste für andere Fluggesellschaften

Die argentinische Billigfluggesellschaft Flybondi hat von der Zivilluftfahrtbehörde ANAC die Erlaubnis erhalten, Bodenabfertigungsdienste für andere Fluggesellschaften anzubieten. Flybondi betreibt bereits auf 80 % der von ihr genutzten Flughäfen eigene Bodenabfertigungsdienste, darunter Córdoba, ausgenommen jedoch Flughäfen wie Buenos Aires Jorge Newbery, Ushuaia und El Calafate. Laut Geschäftsführer Mauricio Sana ist dies ein wichtiger Schritt für das Wachstum der Luftfahrtindustrie in Argentinien. Die Entscheidung baut auf einer 2019 von der damaligen Regierung Macri beschlossenen Reform auf, die das Abfertigungsmonopol der staatlichen Intercargo aufhob.

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Braathens Regional Airlines beendet Linienbetrieb zugunsten eines ACMI-Vertrags mit SAS

Die schwedische Regionalfluggesellschaft Braathens Regional Airlines (BRA) stellt ihren Passagierlinienbetrieb ab Stockholm Bromma zum Ende des Jahres 2024 ein. Stattdessen wird BRA ab 2025 im Rahmen eines siebenjährigen ACMI-Vertrags für SAS Scandinavian Airlines fliegen. Der Vertrag hat ein Volumen von rund 6 Milliarden SEK (ca. 590 Millionen USD). Grund für die Entscheidung ist die anhaltend niedrige Nachfrage auf dem schwedischen Inlandsmarkt. BRA wird sich künftig als spezialisierter ACMI- und Charteranbieter positionieren und plant, ihre Flotte sowie das Personal aufzustocken. Die Fluggesellschaft betreibt derzeit 12 ATR72-600 auf Linienflügen und wird ab Januar 2025 für SAS hauptsächlich ab Stockholm Arlanda und Kopenhagen Kastrup tätig sein. Durch die Kooperation soll die schwedische Infrastruktur verbessert und die Konnektivität zwischen regionalen und internationalen Zielen gestärkt werden.

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Arabella Kiesbauer übernimmt Erzählerrolle in der Rocky Horror Show in Wien

Die „Rocky Horror Show“ kehrt vom 21. November bis 14. Dezember 2024 ins Wiener MuseumsQuartier zurück und wird erstmals von Arabella Kiesbauer als Erzählerin begleitet. Die Talkshow-Moderatorin wird zusammen mit Sky du Mont auf der Bühne stehen, der ebenfalls als Erzähler zurückkehrt. Kiesbauer übernimmt die Rolle des Erzählers in der Schlussphase der Show, nachdem Sky du Mont die ersten Wochen der Vorstellungen übernommen hat. Die Entscheidung zur Neubesetzung kommt nach einer erhöhten Nachfrage und dem Wunsch, die Kultshow einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Neben der Premiere der langjährigen TV-Moderatorin wird du Mont, bekannt für seine charismatische Bühnenpräsenz, die Fans wieder mit seiner darstellerischen Leistung begeistern. Die Show wird in englischer Sprache aufgeführt, während die Erzählerrolle auf Deutsch präsentiert wird. Tickets sind ab 39 Euro erhältlich, und der Vorverkauf hat bereits begonnen.

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Meyer Werft erhält staatliche Unterstützung zur finanziellen Stabilisierung

Die in wirtschaftliche Schieflage geratene Meyer Werft in Papenburg erhält umfangreiche Hilfe vom Bund und dem Land Niedersachsen. Beide übernehmen zusammen 80 Prozent der Anteile und investieren 400 Millionen Euro in das Schiffbauunternehmen. Zusätzlich werden Bürgschaften in Höhe von etwa einer Milliarde Euro gewährt, um die laufenden Schiffbauprojekte zu finanzieren. Hintergrund der finanziellen Schwierigkeiten sind die Folgen der Corona-Pandemie, der Ukraine-Krieg und steigende Rohstoffpreise. Trotz der Herausforderungen verfügt die Meyer Werft über Aufträge im Wert von elf Milliarden Euro bis 2031. Diese Aufträge sichern nicht nur das Unternehmen selbst, sondern auch die Existenz von mehr als 20.000 Arbeitsplätzen in Deutschland. Ein langfristiges Ziel der staatlichen Beteiligung ist die spätere Rücküberführung der Werft in private Hände, wofür der Familie Meyer ein Rückkaufrecht eingeräumt wurde.

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Flugbegleiterin von ITA Airways stirbt kurz vor Abflug

Am Flughafen von Reggio Calabria kam es zu einem tragischen Vorfall: Eine 57-jährige Flugbegleiterin von ITA Airways, Gabriella Cario, starb kurz vor dem Abflug nach Rom. Cario hatte sich bereits vor dem Boarding unwohl gefühlt, aber medizinische Hilfe abgelehnt. Nachdem sie das Flugzeug betreten hatte, verschlechterte sich ihr Zustand rapide, und sie brach vor den Augen der Passagiere und Kollegen zusammen. Trotz sofortiger Hilfe durch den Rettungsdienst konnte sie nicht wiederbelebt werden. Der Flug ITA Airways 1156 wurde auf den Abend verschoben, was zu Verspätungen führte. Die genaue Todesursache ist weiterhin unklar, es wird von einer „plötzlichen Krankheit“ gesprochen. Carios Tod hat in ihrer Heimatgemeinde tiefe Betroffenheit ausgelöst. Der Bürgermeister würdigte sie als „kluge, freundliche Frau“ und sprach der Familie sein Beileid aus.

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Notfallübung am Flughafen Leipzig/Halle erfolgreich durchgeführt

Am 18. September 2024 fand am Flughafen Leipzig/Halle eine groß angelegte Notfallübung statt. Rund 400 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten nahmen an der Übung teil, die die Zusammenarbeit im Ernstfall verbessern sollte. Das Szenario simulierte die Kollision eines Flugzeugs mit einem Enteisungsfahrzeug, bei dem Flüssigkeiten austraten und Passagiere evakuiert werden mussten. Die Übung verlief ohne Einschränkungen für den regulären Flugbetrieb und entsprach den internationalen Richtlinien. Ziel war es, die Einsatzbereitschaft und Koordination der beteiligten Kräfte zu überprüfen. Die Übung fand im Nordbereich des Flughafens statt, wo unter realitätsnahen Bedingungen im Fire Training Center der Einsatz von Rettungs- und Löschfahrzeugen geprobt wurde. Der Fokus lag auf der Einhaltung der Anfahrts- und Eingreifzeiten sowie der korrekten Entsorgung von ausgetretenen Kraftstoffen und Enteisungsflüssigkeiten. Neben den Flughafenfeuerwehren und -beschäftigten waren auch externe Rettungsdienste und Einsatzkräfte aus den umliegenden Landkreisen Nordsachsen, Leipzig sowie der Stadt Leipzig beteiligt. Solche Notfallübungen sind für zivile Flughäfen vorgeschrieben und dienen der Verbesserung der Sicherheit.

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Lufthansa Group setzt Flüge nach Tel Aviv bis mindestens 24. September 2024 aus

Die Lufthansa Group hat ihre Flüge nach und von Tel Aviv aufgrund der anhaltenden Unsicherheiten im Nahen Osten vorläufig bis zum 24. September 2024 eingestellt. Die Entscheidung wurde getroffen, um die Sicherheit von Passagieren und Besatzungen zu gewährleisten. Laut einer offiziellen Mitteilung beobachtet die Airline die Lage weiterhin aufmerksam und steht in engem Kontakt mit den zuständigen Behörden, um die Situation fortlaufend zu bewerten. Betroffene Passagiere sollen direkt von Lufthansa oder ihren Tochtergesellschaften kontaktiert und können ihre Tickets entweder kostenlos umbuchen oder den vollen Preis erstattet bekommen. Die Wiederaufnahme der Flüge wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden, sobald es die Sicherheitslage erlaubt.

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Wizz Air erweitert Mitgliedschaftsangebot mit Premium-Optionen

Wizz Air hat die Einführung der Wizz Discount Club (WDC) Premium-Mitgliedschaft angekündigt, die ab sofort für 349,99 Euro jährlich erhältlich ist. Diese neue Mitgliedschaft bietet erweiterte Reisevorteile, darunter Priority Boarding, Premium-Sitzplatzwahl, zusätzliche Beinfreiheit für bis zu zwei Passagiere und Rabatte auf Flugtarife und Gepäck. Neben der Premium-Mitgliedschaft wird auch die Wizz Discount Club Premium Plus-Mitgliedschaft eingeführt, die diese Vorteile auf Gruppen von bis zu sechs Personen ausweitet, ideal für Familien und Freunde. Die bestehenden Mitgliedschaften des Wizz Discount Clubs umfassen weiterhin die kostenlose WDC Light-Option, die Zugang zu Bordgutscheinen und Aktionen bietet, sowie die WDC Standard-Mitgliedschaft mit Rabatten und Sonderaktionen. Diese neuen Angebote sollen den unterschiedlichen Bedürfnissen der Reisenden gerecht werden und bieten sowohl Gelegenheitsfliegern als auch Vielfliegern zusätzliche Ersparnisse und Komfort. Zusätzlich wurde berichtet, dass Wizz Air mit der Einführung dieser Mitgliedschaftsoptionen seine Kundenbindung stärken und den Service verbessern möchte. Die WDC-Premium-Mitgliedschaft zielt darauf ab, den Reisenden ein komfortableres und kostengünstigeres Flugerlebnis zu bieten und sich von anderen Billigfluggesellschaften abzuheben. WIZZ DISCOUNT CLUB LIGHT  WIZZ DISCOUNT CLUB STANDARD  WIZZ DISCOUNT CLUB PREMIUM   Kostenlos  39,99 Euro / Jahr   349,99 Euro / Jahr  Exklusive Bordgutscheine  Exklusive Bordgutscheine  Exklusive Bordgutscheine  WIZZ Café und Boutique Aktionen  WIZZ Café und Boutique Aktionen  WIZZ Café und Boutique Aktionen    10 Euro Ermäßigung auf Flugtickets ab 19,99 Euro  10 Euro Ermäßigung auf Flugtickets ab 19,99 Euro    5 Euro Ermäßigung auf online gekauftes Gepäck  5 Euro Ermäßigung auf online gekauftes Gepäck      WIZZ Priority mit einem Handgepäckskoffer an Bord      Premium (unbegrenzte) Sitzplatzauswahl

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Air France testet Bezahlessen auf Europaflügen ab Januar 2025

Air France wird ab Januar 2025 auf ausgewählten Europaflügen ein neues Bezahlessen-Konzept testen, berichtet die Zeitung Le Figaro. Das sogenannte „Buy on Board“-Modell wird zunächst auf den Strecken Paris Charles-de-Gaulle – Helsinki und Paris Charles-de-Gaulle – Lissabon eingeführt. Bei diesem Konzept haben Passagiere die Möglichkeit, zusätzliche Mahlzeiten und Snacks gegen Bezahlung zu erwerben. Kostenlos bleiben heiße Getränke, Wasser und ein Snack an Bord. Sollte der Test erfolgreich verlaufen, plant Air France, das neue Modell auf weitere Strecken auszudehnen. Das Unternehmen folgt damit einem Trend, den auch KLM, die niederländische Schwesterfluggesellschaft, prüft.

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