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„Very Best Ager“: Wien fördert Kinoproduktion mit Iris Berben und Heiner Lauterbach

Die Dreharbeiten zur Kinoproduktion „Very Best Ager“ mit den Schauspielern Iris Berben und Heiner Lauterbach sind in Wien abgeschlossen. Der Film wurde von der Stadt Wien im Rahmen des Vienna Film Incentive unterstützt – ein Programm, das internationale Produktionen anzieht und gezielt den Filmstandort Wien stärkt. Dieses Förderprojekt, in das die Stadt Wien insgesamt zwei Millionen Euro investiert, zielt auf die Förderung lokaler Wirtschaft und die internationale Bekanntheit Wiens ab. Die Dreharbeiten zu „Very Best Ager“ fanden an prominenten Orten wie der Albertina, dem Café Alt Wien und dem Donaukanal statt und betonen Wiens Attraktivität als Drehort. Das Vienna Film Incentive förderte bereits Produktionen wie „Fountain of Youth“ des britischen Regisseurs Guy Ritchie und Netflix-Produktionen wie „The Recruit“. Die Filmkommission der Stadt meldete, dass sich das Drehaufkommen nach der Pandemie konsolidiert habe, was die Bedeutung des Filmsektors für Wien unterstreicht. Nach Angaben von WienTourismus wird jeder zehnte Wien-Besucher durch Filme in die Stadt gelockt, was die touristische Bedeutung solcher Projekte weiter verdeutlicht.

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Siemens verkauft Flughafen-Gepäcksortieranlagen an Toyota für 300 Millionen Euro

Siemens hat beschlossen, sein Geschäft mit Flughafen-Gepäcksortieranlagen für 300 Millionen Euro an den japanischen Toyota-Konzern zu verkaufen. Die Tochtergesellschaft Siemens Logistics, die 2.500 Mitarbeiter beschäftigt und ihren Hauptsitz in Nürnberg hat, ist profitabel und nimmt eine führende Marktposition ein. Der Verkauf, der im kommenden Jahr vollzogen werden soll, erfolgt im Rahmen der Strategie von Siemens, das Portfolio als führendes Technologieunternehmen zu schärfen. Siemens Logistics erzielt einen Jahresumsatz von etwa 550 Millionen Euro und bedient namhafte Kunden aus der Luftfahrtbranche. Käufer ist die Toyota-Tochter Vanderlande, ein Anbieter von Automatisierungstechnik für Lager und Flughäfen. Siemens hatte in den letzten zwei Jahrzehnten mehrere Unternehmensteile ausgegliedert oder verkauft und konzentriert sich zunehmend auf das Geschäft mit Industriesoftware.

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Airbus verpflichtet MTU-Chef Lars Wagner für Verkehrsflugzeugsparte

Der Flugzeugbauer Airbus hat Lars Wagner, den Vorstandsvorsitzenden des Münchner Triebwerksbauers MTU, für die Leitung seiner Verkehrsflugzeugsparte gewonnen. Dies gab das Unternehmen am Mittwochabend in Toulouse bekannt. Wagners Vertrag bei MTU läuft noch bis Ende 2025. Er wird den aktuellen Spartenchef Christian Scherer ablösen, der Airbus verlassen wird. Scherer und der Airbus-Chef Guillaume Faury haben Wagners Rückkehr zum Unternehmen, bei dem er zuvor tätig war, begrüßt. Faury wird voraussichtlich weiterhin an der Spitze von Airbus bleiben, während der Verwaltungsrat plant, Wagner bei der Hauptversammlung im kommenden Jahr als neuen Konzernchef zu bestätigen.

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El Al Airlines erneut mit Fünf-Sterne-Auszeichnung im Apex-Ranking ausgezeichnet

Die israelische Fluggesellschaft El Al hat zum vierten Mal in Folge die höchste Auszeichnung der Airline Passenger Experience Association (APEX) erhalten und wurde erneut mit fünf Sternen im weltweiten Service-Ranking bewertet. Trotz eines anspruchsvollen Jahres, das durch den gestiegenen Bedarf an Flügen sowie kriegsbedingte operative Herausforderungen gekennzeichnet war, konnte El Al ihre Servicequalität halten und eine Rekordzahl an Passagieren befördern. Die Bewertung basiert auf dem Feedback von mehr als einer Million Fluggästen und umfaßt 600 Airlines, wobei lediglich 40 Fluggesellschaften die fünf-Sterne-Bewertung erreichten. Apex, eine Non-Profit-Organisation zur Verbesserung des Passagiererlebnisses, bewertete in verschiedenen Kategorien wie Sitzkomfort, Kabinenservice, Speisen und Getränke, Entertainment und Wi-Fi. El Al behauptete sich damit im Spitzenfeld neben führenden Airlines weltweit. Oren Cohen Botansky, Vizepräsident für Kundenservice bei El Al, unterstrich die Bedeutung der Auszeichnung als Bestätigung für das Engagement des Unternehmens und seiner Mitarbeiter, die hohe Servicestandards selbst unter schwierigen Bedingungen aufrechtzuerhalten.

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Ryanair eröffnet Ingenieur-Trainingsakademie am Flughafen Prestwick

Die Fluggesellschaft Ryanair hat am Donnerstag, den 31. Oktober 2024, die Eröffnung einer neuen Trainingsakademie für Ingenieure am Flughafen Prestwick in Schottland gefeiert. Ryanair beabsichtigt fünf Millionen Pfund zu investieren. Die neue Akademie soll rund 500 Ingenieuren, Mechanikern und technischen Hilfskräften Arbeitsplätze geben. Die Akademie umfasst moderne Unterrichtsräume, Werkstätten und ein Schulungsflugzeug, um Fachkräfte für die Wartung der Ryanair-Flotte auszubilden. Der Konzern plant die Flotte massiv zu erweitern. Innerhalb von zehn Jahren will man auf etwa 800 Flugzeuge aufstocken. Die neue Einrichtung unterstützt zudem die bestehenden Wartungsanlagen am Standort Prestwick.

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Emirates erweitert Flugangebot in Afrika

Die Fluggesellschaft Emirates baut ihre Präsenz in Afrika aus und führt zusätzliche Flüge nach Entebbe, Addis Abeba und Johannesburg ein. Ab dem 27. Oktober 2024 wird die Frequenz von Flügen zwischen Dubai und Uganda auf täglich erhöht, was 718 zusätzliche Sitzplätze pro Woche zur Verfügung stellt. Dies geschieht im Rahmen eines langfristigen Engagements von Emirates in Uganda, das unter anderem durch eine Partnerschaft mit dem Uganda Tourism Board unterstützt wird. Auch die Rückkehr nach Lagos sowie die geplante Erhöhung der Frequenz nach Addis Abeba ab Januar 2025 und nach Johannesburg ab März 2025 sind Teil der Strategie, die Konnektivität in Afrika zu fördern. Insgesamt wird Emirates nach der Umsetzung dieser Maßnahmen 161 wöchentliche Flüge zwischen Afrika und Dubai anbieten. Zusätzliches Wachstum in der Region wird durch ein umfangreiches Partnernetzwerk ermöglicht, das die Erreichbarkeit von über 210 regionalen Zielen umfasst. Emirates bietet somit eine Verbindung zu 20 Passagier- und Fracht-Destinationen in Afrika.

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All Nippon Airways verzeichnet Rekordumsatz und steigende Passagierzahlen

Die japanische Fluggesellschaft ANA All Nippon Airways, Mitglied der Star Alliance, hat in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2024/25 einen Rekordumsatz von umgerechnet 6,62 Milliarden Euro erzielt. Das Nettoergebnis betrug 485,9 Millionen Euro, was auf eine erfolgreiche Strategie des nachhaltigen Wachstums und strenger Kostenkontrolle zurückzuführen ist. Die Nachfrage nach internationalen Reisen, insbesondere nach Japan, hat zu einem Anstieg der Passagierzahlen geführt. Fast 3,9 Millionen Passagiere wurden befördert, was einem Anstieg von 12,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Auch im innerjapanischen Verkehr zeigte sich ein positives Bild, trotz Herausforderungen durch Taifune. Das Frachtgeschäft profitierte ebenfalls von einer hohen Nachfrage zwischen Asien, China und Nordamerika. Die Tochtergesellschaften Peach und AirJapan wiesen ebenfalls Umsatzsteigerungen auf. Für das gesamte Geschäftsjahr prognostiziert die ANA Group einen Umsatz von knapp 13,37 Milliarden Euro und einen Nettogewinn von 723 Millionen Euro.

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Passagieraufkommen an deutschen Flughäfen sinkt nach Sommerhöhepunkt – Deutschland bleibt europäisches Schlusslicht

Im September 2024 zählten deutsche Flughäfen insgesamt rund 21,15 Millionen Fluggäste und verzeichneten damit einen Rückgang gegenüber dem August um etwa 535.000 Passagiere. Nach dem Hoch während der Sommerferien verliert die Erholung des Luftverkehrs an Dynamik und erreicht nur noch 86,9 Prozent des Vorkrisenniveaus von 2019. Damit bleibt Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Märkten am Ende der Erholungsrate. Trotz eines Anstiegs von 4,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr fehlen noch immer 13,1 Prozent der Passagiere gegenüber 2019. Die Zahl der Inlandsflüge zeigt im Vergleich zum August einen leichten Anstieg von 2,3 Millionen Fluggästen, was dem wieder zunehmenden Geschäftsreiseverkehr zugeschrieben wird. Dennoch bleibt dieses Segment weit unter dem Niveau von 2019. Der Europaverkehr verzeichnete im September 15,12 Millionen Passagiere, rund 3,9 Prozent weniger als im August. Das Interkontinental-Segment nahm gegenüber dem Vorjahr zu, blieb jedoch ebenfalls unter dem Niveau von 2019. Im Frachtbereich wurden im September 393.507 Tonnen Luftfracht abgewickelt, ein minimaler Anstieg von 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dieser Trend wird hauptsächlich von einem Rückgang bei den Einladungen und einem Anstieg bei den Ausladungen geprägt. Insgesamt bleibt das Wachstum moderat, und das Gesamtaufkommen bleibt hinter 2019 zurück.

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Fraport setzt auf Asphalt mit Cashew-Schalen-Bitumen

Der Flughafen Frankfurt am Main testet auf dem Vorfeld erstmals weltweit den Einsatz von nachhaltigem Asphalt, bei dem anstelle des traditionellen, erdölbasierten Bitumens ein biologischer Bitumen aus Cashew-Schalen verwendet wird. In Zusammenarbeit mit dem Startup B2Square wird eine 200 Meter lange Teststrecke gebaut, um das innovative Material unter realen Bedingungen zu prüfen. Dieser sogenannte Bio-Bitumen hat eine geringere CO₂-Bilanz, da Cashew-Schalen biogene Kohlenstoffverbindungen enthalten, die in einem speziellen Prozess klimaneutral gebunden werden. Der Testabschnitt wird in den kommenden zwei Jahren regelmäßig auf Belastbarkeit und Haltbarkeit überprüft. Ziel ist es, den Flughafen klimafreundlicher zu gestalten, indem umweltbelastende Emissionen gesenkt und nachhaltige Alternativen gefördert werden. Die Teststrecke wird dabei mit zwei verschiedenen Asphalten – konventionellem und Bio-Asphalt – parallel belegt, um deren Unterschiede und potenzielle Vorteile für weitere Flächen des Flughafens zu evaluieren. Fraport beabsichtigt, das Material bei erfolgreicher Prüfung künftig verstärkt einzusetzen, um seinen CO₂-Ausstoß bis 2045 auf null zu senken. Diese Maßnahme erfolgt im Rahmen von Fraports Nachhaltigkeitsstrategie und des 2008 mitgegründeten Airport Carbon Accreditation Programms.

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Finnair modernisiert Embraer-Kabinen

Die finnische Fluggesellschaft Finnair hat die Kabinen ihrer Embraer-Flotte renoviert, um das Passagiererlebnis auf Kurz- und Mittelstrecken zu verbessern. Bis zum Frühjahr 2026 sollen alle 12 Embraer-Flugzeuge modernisiert sein, wobei sieben der Maschinen bereits in der Wintersaison 2024–2025 umgerüstet werden. Das Design der Kabinen wurde an die Großraumflugzeuge von Finnair angepasst und umfasst dunkelblaue und graue Farben mit Holzakzenten, die auch in der Schengen-Lounge am Flughafen Helsinki zu finden sind. Neben einem modernen LED-Beleuchtungssystem kommen auch leichtere Materialien zum Einsatz, um das Gewicht der Maschinen zu senken und so den Treibstoffverbrauch zu reduzieren. Dies soll eine Reduzierung des Flugzeuggewichts um etwa 150 Kilogramm pro Flug ermöglichen, wie Eerika Enne, die Leiterin der Abteilung für Inflight Customer Experience bei Finnair, erklärte. Die Kabinen der Embraer-Flotte bieten weiterhin 100 Sitze, jedoch gibt es in den ersten neun Reihen neue Sitze, die über ein höheres Komfortniveau verfügen und verstellbar sind. Diese Maßnahmen zur Erneuerung der Flotte folgen dem Ziel von Finnair, den Passagierkomfort zu steigern und gleichzeitig umweltfreundlichere Lösungen anzubieten. Finnair setzt die Embraer-Flugzeuge vor allem auf innereuropäischen Strecken ein, etwa in Nord- und Mitteleuropa.

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