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ITA Airways startet Direktverbindung zwischen Rom und Houston

ITA Airways, die italienische nationale Fluggesellschaft, nimmt ab Mai 2026 eine neue Interkontinentalstrecke in ihr Programm auf. Die Verbindung wird Rom-Fiumicino (FCO) und Houston (IAH) erstmals direkt miteinander verknüpfen und stellt eine wichtige Ergänzung des Langstreckenprogramms für den Sommer 2026 dar. Zunächst sind ab dem 1. Mai 2026 drei wöchentliche Flüge geplant, die Frequenz wird jedoch ab Juni bis Ende Oktober auf fünf wöchentliche Umläufe erhöht. Diese Expansion unterstreicht die wachsende Bedeutung des nordamerikanischen Marktes für ITA Airways. Zum Einsatz auf der neuen Route kommt der Airbus A330-900, das modernste Langstreckenmuster der Flotte. Die Fluggesellschaft betont die fortschrittliche Technologie und das Kabinendesign im italienischen Stil. Mit Houston erweitert ITA Airways ihr nordamerikanisches Netzwerk auf insgesamt neun Ziele. Zuvor wurden bereits New York, Boston, Miami, Los Angeles, San Francisco und Washington D.C. angeflogen, ergänzt durch saisonale Verbindungen nach Chicago und Toronto. Diese Strategie zur Stärkung der Präsenz in den USA gilt als entscheidend für die Ertragskraft der Airline. Der Start der Verbindung nach Houston wurde von offizieller Seite in den USA begrüßt. Bürgermeister John Whitmire betonte, der direkte Link nach Rom werde die kommerziellen, diplomatischen und kulturellen Beziehungen mit Italien vertiefen. Auch Jim Szczesniak, der Leiter des Luftfahrtressorts in Houston, bezeichnete die Eröffnung als entscheidenden Moment, der neue Investitionen und Tourismus ankurbeln werde. Passagiere, die über Rom reisen, profitieren von umfangreichen Anschlussmöglichkeiten innerhalb Italiens, da ITA Airways von Fiumicino aus 16 Ziele und von Mailand-Linate aus weitere zwölf Destinationen bedient. ITA-CEO Joerg Eberhart hob hervor, dass die Langstreckenoperationen essenziell für die

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Pilotenmangel bei IndiGo führt zu hunderten Flugausfällen in Indien

Die größte indische Fluggesellschaft IndiGo sah sich am Mittwoch mit weitreichenden Betriebsstörungen konfrontiert, die zur Streichung von mindestens 150 Flügen und zahlreichen Verspätungen führten. Auslöser für die massiven Einschränkungen war ein Mangel an verfügbarem Flugpersonal, ausgelöst durch neue, staatlich verordnete Ruhezeitregelungen für Piloten. Tausende Passagiere waren an den wichtigsten Drehkreuzen des Landes, darunter Neu-Delhi, Mumbai, Hyderabad und Bengaluru, von den Ausfällen betroffen. Berichten von Flughafenquellen zufolge herrschten an den IndiGo-Schaltern chaotische Zustände, da frustrierte Reisende mit sich ständig ändernden Abflugzeiten und wiederholten Gate-Wechseln zu kämpfen hatten. Mehrere Flughafenvertreter und ein IndiGo-Pilot bestätigten, dass die Airline nach der Einführung neuer Vorschriften zur Minderung der Pilotenermüdung unter Crew-Engpässen leide. Diese neuen Arbeitszeit- und Ruhezeitbeschränkungen, die von der indischen Regierung am 1. Juli und 1. November umgesetzt wurden, verlängern die zwingend vorgeschriebenen Ruhezeiten. Dies erschwert die Einsatzplanung erheblich, insbesondere da IndiGo täglich über 2.200 Flüge durchführt und ihre internationale Expansion fortsetzt. In einer Stellungnahme räumte IndiGo ein, dass der Flugbetrieb in den letzten zwei Tagen „erheblich gestört“ gewesen sei. Das Unternehmen nannte eine Kombination aus widrigen Wetterbedingungen, Überlastung der Flughäfen und der Umsetzung der neuen Dienstplanregeln als Ursachen. Diese hätten einen „negativen, sich verstärkenden Effekt“ gehabt, der nicht vorhersehbar gewesen sei. Allein am Flughafen Bengaluru wurden am Mittwoch 62 IndiGo-Flüge gestrichen. Die Pünktlichkeit der Airline stürzte am Dienstag auf nur noch 35 Prozent, den schlechtesten Wert unter indischen Fluggesellschaften, im Vergleich zu den üblichen Werten von über 80 Prozent. Die aktuellen Turbulenzen ereignen sich zu einem Zeitpunkt, an dem Indien bestrebt ist, seinen

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Polen beschafft Airbus A330 Tankflugzeuge mit EU-Mitteln

Polen hat nach fast zehnjähriger Verzögerung die Beschaffung von Airbus A330 Multi-Role Tanker Transport (MRTT) Flugzeugen eingeleitet. Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz gab bekannt, dass der Kauf über das neue EU-Programm Security Action for Europe (SAFE) finanziert werden soll. Im Rahmen dieses Programms ist Warschau berechtigt, zinsgünstige Darlehen in Höhe von rund 44 Milliarden Euro für Verteidigungsinvestitionen zu erhalten. Mit dieser Entscheidung unterstreicht die polnische Regierung ihren Willen, eine entscheidende Fähigkeitslücke in der Luftwaffe zu schließen. Die Notwendigkeit zur Luftbetankung war kürzlich durch einen Vorfall unterstrichen worden, als russische Drohnen in den polnischen Luftraum eindrangen. Dabei mussten polnische F-16 Kampfjets lange Strecken zur Ostgrenze zurücklegen und waren auf die Betankung durch einen NATO-Tanker in der Luft angewiesen. Verteidigungsminister Kosiniak-Kamysz bezeichnete die Fähigkeit zur Luftbetankung als Schlüsselkapazität für die polnische Luftwaffe. Die Beschaffung von drei bis vier Tankflugzeugen stand bereits Ende 2023 unter der Regierung von Premierminister Donald Tusk zur Debatte und wird nun konkretisiert. Die Plattform des Airbus A330 MRTT zeichnet sich durch ihre hohe Vielseitigkeit aus. Abgesehen von der reinen Tankerfunktion mit einer Kapazität von rund 110 Tonnen Treibstoff und einer Reichweite von nahezu 15.000 Kilometern kann das Flugzeug flexibel eingesetzt werden. Je nach Konfiguration ist es in der Lage, etwa 45 Tonnen Fracht oder bis zu 300 Passagiere zu transportieren. Offizielle Stellen betonen, dass diese Flexibilität für die Evakuierung von Bürgern aus Krisengebieten oder zur Unterstützung anderer Langstreckenmissionen von entscheidender Bedeutung ist. Polen hatte sich im Jahr 2016 aus einer gemeinsamen europäischen Initiative zur Etablierung einer multinationalen MRTT-Flotte zurückgezogen und

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AJet erweitert Flotte um zehn Boeing 737 Max 8

Die türkische Billigfluggesellschaft AJet, eine Tochtergesellschaft von Turkish Airlines, hat einen Leasingvertrag über zehn zusätzliche Flugzeuge des Typs Boeing 737 Max 8 abgeschlossen. Der Vertrag mit dem Leasinggeber DAE Capital (Dubai Aerospace Enterprise) umfasst fabrikneue Maschinen, deren Auslieferung für die Jahre 2026 und 2027 geplant ist. Mit dieser signifikanten Erweiterung treibt AJet ihre Flottenmodernisierung und Kapazitätssteigerung voran, um ihre Position als wachsender Akteur im Low-Cost-Segment weiter zu festigen. Die Bestellung der neuen Boeing 737 Max 8 stellt eine Fortsetzung der bisherigen Flottenstrategie von AJet dar, die bereits auf dieses Muster setzt. Aktuell betreibt die Airline zehn eigene 737 Max 8. Zusätzlich sind sieben weitere Maschinen dieses Typs im Einsatz, die noch unter dem Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) der Muttergesellschaft Turkish Airlines geführt werden. Die 737 Max 8 gilt als wichtiges Arbeitspferd im Kurz- und Mittelstreckensegment und wird von der Airline genutzt, um ihr dichtes Netzwerk vom Heimatflughafen Istanbul Sabiha Gökçen (SAW) aus zu bedienen. Der Abschluss des Leasingvertrags mit DAE Capital, einem der weltweit größten Flugzeug-Leasinggeber, unterstreicht das internationale Vertrauen in die Wachstumspläne von AJet. DAE Capital ist ein wichtiger Partner der globalen Luftfahrtindustrie und stellt sicher, dass AJet die notwendige Finanzierung für die Flottenerweiterung erhält. Die neuen Flugzeuge werden eine wichtige Rolle bei der Expansion der Fluggesellschaft in der Türkei und über die Landesgrenzen hinaus spielen, insbesondere im Hinblick auf die steigende Nachfrage im touristischen Verkehr der Region. AJet, die Anfang 2024 aus der früheren Turkish Airlines Marke AnadoluJet hervorgegangen ist, hat den Übergang zu einem unabhängigen, auf das Low-Cost-Geschäftsmodell ausgerichteten

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Kanadische Luftfahrtaufsicht verschärft Wartungsvorschriften für Airbus A220

Die kanadische Luftfahrtaufsichtsbehörde Transport Canada hat ihre Wartungsvorgaben für den Flugzeugtyp Airbus A220 signifikant verschärft. Hintergrund ist ein seit längerem bekanntes Korrosionsproblem an den sogenannten Vorflügelschienen („Slat Tracks“), dessen bisherige Korrekturmaßnahmen als „unzureichend“ eingestuft wurden. Die aktuelle Lufttüchtigkeitsanweisung reagiert auf die Gefahr, die von einem potenziellen Versagen der Schienen ausgeht, und verpflichtet Betreiber zu strengeren Inspektionszyklen und -verfahren. Das Problem des übermäßigen Verschleißes und der Korrosion an den Vorflügelschienen des A220 begleitet die Betreiber bereits seit 2021. Damals hatte Transport Canada in einer Lufttüchtigkeitsanweisung erstmals auf die Mängel hingewiesen. Als ursprüngliche Ursachen wurden eine „unzureichende Schmierung“ der Mechanik bereits während der Produktion sowie ein zu großzügig bemessenes Nachfettungsintervall des Herstellers Airbus Canada identifiziert. Obwohl der Hersteller mit einem Service Bulletin gegensteuerte, hat sich in der Praxis gezeigt, dass die Rostprobleme dadurch nicht dauerhaft behoben wurden. Die kanadische Aufsichtsbehörde begründet die erneute Verschärfung damit, dass nicht-invasive Testprotokolle und eine „mehrdeutige“ Formulierung des ursprünglichen Service Bulletins dazu geführt hätten, dass Wartungen ohne den vollständigen Ausbau der betroffenen Schienen durchgeführt wurden. In der Folge blieben Defektstellen unentdeckt. Transport Canada warnt eindringlich vor den potenziellen Konsequenzen: Ein korrosions- oder verschleißbedingter Abbruch der Vorflügel oder deren Führungsschienen könnte zu „katastrophalen Strukturschäden an den Tragflächen oder anderen Teilen des Flugzeugs“ führen. Die nun erlassenen, verbindlichen neuen Wartungsanweisungen verpflichten A220-Betreiber zur regelmäßigen Überprüfung der Mechanik auf Korrosionsschäden. Konkret müssen die Vorflügelschienen entfettet und nachgeschmiert werden. Diese Inspektionen sind nun alle 2.550 Flugstunden, mindestens aber einmal innerhalb von zwölf Monaten durchzuführen. Die Maßnahme soll die Sicherheit des in

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Zweiter Klagenfurter Airport Night Run erzielt 10.000 Euro für die Krebshilfe

Der zweite Airport Night Run am Flughafen Klagenfurt (KLU) war ein voller Erfolg: Am 6. September 2025 versammelten sich 1.500 Laufbegeisterte, um die nachtbeleuchtete Start- und Landebahn in Kärnten sportlich zu erobern. Die Veranstaltung, die eine Initiative der Gesundheitsreferentin Beate Prettner, des Klagenfurter Flughafens und von Antenne Kärnten war, war restlos ausgebucht. Im Fokus stand neben der gemeinschaftlichen Bewegung auch ein wichtiger karikativer Zweck. Gesundheitsreferentin Prettner bedankte sich bei den Teilnehmern dafür, dass sie sich nicht nur für die eigene Gesundheit, sondern auch für den guten Zweck eingesetzt haben. Der Reinerlös des Laufs, der stolze 10.000 Euro betrug, wurde vollständig der Österreichischen Krebshilfe Kärnten übergeben. Dieser Betrag soll ein klares Zeichen der Unterstützung für die Organisation setzen, die seit über drei Jahrzehnten Betroffene und deren Familien in der Region begleitet und unterstützt. Claudia Muri, stellvertretende Geschäftsführerin der Krebshilfe Kärnten, nahm die Spende dankend entgegen. Sie betonte, dass eine Krebsdiagnose das Leben der Betroffenen oft schlagartig verändere. Da die Krebshilfe Kärnten rein spendenfinanziert sei, seien solche Veranstaltungen und die daraus lukrierten Mittel essenziell, um das Beratungsangebot und die unmittelbare Hilfe für betroffene Menschen aufrechterhalten zu können. Die Krebshilfe bietet kompetente und herzliche Unterstützung in Kärnten. Auch Maximilian Wildt, Geschäftsführer am Flughafen Klagenfurt, zeigte sich erfreut über den Erfolg und hob hervor, dass der Airport Night Run eine hervorragende Gelegenheit sei, den Kärntnern den Flughafen näherzubringen und dessen Bedeutung für die Region zu unterstreichen. Die Veranstaltung, die Gemeinschaft, Bewegung und soziales Engagement wirkungsvoll vereine, soll auch in Zukunft fortgesetzt werden. Andreas Sollbauer

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Emirates stärkt Inklusivität: Neue Services und Barrierefreiheit entlang der gesamten Reisekette

Anlässlich des Internationalen Tags der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember hat Emirates ihr umfassendes Engagement für inklusives Reisen hervorgehoben. Die Fluggesellschaft aus Dubai hat im laufenden Jahr zahlreiche neue Angebote und Services eingeführt, um die Barrierefreiheit für Passagiere mit unterschiedlichen Einschränkungen entlang der gesamten Reisekette zu verbessern – von der Flugbuchung bis zur Ankunft am Zielort. Im Zentrum der Bemühungen steht der neue Accessible & Inclusive Travel Hub auf der Webseite von Emirates. Dieses weltweite Informationsportal bietet Reisenden mit Mobilitäts-, Seh-, Hör- oder unsichtbaren Einschränkungen detaillierte Informationen in einer intuitiven Navigation. Die Plattform enthält inklusive Karten, sensorische Reiseführer und integriert die „Be My Eyes“-App, um die Reisevorbereitung und Orientierung zu erleichtern. Auch an Bord setzt Emirates neue Standards: Seit November 2025 stehen sensorische Produkte und sogenannte Fidget Toys bereit, die insbesondere neurodiversen Passagieren helfen sollen, sich während des Fluges wohler zu fühlen. Zusätzlich wurde das Bordunterhaltungssystem ice um mehr als 600 Filme mit Untertiteln und über 200 Filme mit Audiodeskriptionen erweitert. Neue Funktionen wie Audio-Navigation und Sprachsteuerung wurden speziell für Menschen mit Sehbeeinträchtigung entwickelt. Am Heimatflughafen Dubai sorgt Emirates mit barrierefreien und smarten Kontrollbereichen, biometrischer Erkennung und rollstuhlgerechten Self-Check-in-Terminals für ein unabhängiges Reiseerlebnis. Als Prototyp einer neuen Fahrzeugflotte wurde zudem der erste rollstuhlgerechte Emirates Chauffeur-Van mit elektrischem Lift in Betrieb genommen. Koordiniert werden diese Maßnahmen vom 2024 gegründeten Emirates Office of Accessibility and Inclusion. Die Airline ist seit März 2025 die weltweit erste Autism Certified Airline und hat bereits über 35.000 Mitarbeitende geschult. Ergänzend können Fluggäste mit Autismus in

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Saisonstart in der Oststeiermark: Ski-Liftbetriebe locken mit Gratis-Fahrten für Kinder

In der Oststeiermark steht am 14. Dezember der offizielle und schwungvolle Saisonauftakt für die Wintersportler bevor. Acht Liftbetriebe in der Region laden an diesem Tag ab 9 Uhr zum Pistenspaß für die gesamte Familie ein. Als besonderes Anreizangebot für den Start in die Wintersaison wurde bekannt gegeben, dass Kinder an diesem Tag die Lifte kostenlos nutzen können. Die oststeirische Region, die für ihre familienfreundlichen Skigebiete bekannt ist, nutzt den Aktionstag, um die Wintersaison offiziell zu eröffnen und die Gäste anzulocken. Zu den beteiligten Betrieben gehören kleinere, aber etablierte Skigebiete wie etwa das Stuhleck oder die Lifte am Teichalm. Neben dem reinen Pistenerlebnis sind bei einigen Liftbetrieben zusätzliche Aktionen und Veranstaltungen geplant, um den Auftakt für die Familien noch attraktiver zu gestalten. Diese Initiativen zielen darauf ab, bereits zu Beginn der Saison eine hohe Besucherfrequenz zu gewährleisten und die lokale Wirtschaft zu beleben. Nach einem Tag im Schnee auf den frisch präparierten Pisten der Oststeiermark laden die regionaltypischen, gemütlichen Hütten, Stüberl und Gasthäuser zur Einkehr ein. Die Gastronomie in den Skigebieten bietet traditionelle steirische Küche und soll das Gesamterlebnis des Saisonauftakts abrunden. Die Region profitiert stark vom Wochenend- und Tagestourismus aus dem ostösterreichischen Raum. Die Aktion des Gratis-Skifahrens für Kinder wird als wichtige Maßnahme gesehen, um Familien in die Skigebiete zu locken und den Nachwuchs für den Wintersport zu begeistern. Der Start der Saison ist damit ein bedeutendes Datum für die oststeirische Tourismuswirtschaft und markiert den Beginn der Einnahmesaison in der kalten Jahreszeit.

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Wintersaison in Niederösterreich startet offiziell: Elf Skigebiete öffnen am Wochenende

Die reguläre Wintersaison 2025/2026 in Niederösterreich beginnt offiziell am kommenden Freitag, den 5. Dezember. Angesichts guter winterlicher Bedingungen und der erfolgreichen vorzeitigen Öffnungen (Pre-Openings) in einigen Gebieten werden am kommenden Wochenende bereits elf Skigebiete mit insgesamt 36 Aufstiegshilfen und 77 Pistenkilometern den Betrieb aufnehmen. Zusätzlich startet die Rax-Seilbahn ihren Winterbetrieb für Wanderer und Schneeschuhgeher. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner äußerte sich erfreut über die Aussichten. Sie verwies auf die rund 14.000 Besitzer des NÖ Bergerlebnispasses, von denen ein Großteil Kinder sind und die nun die ersten Schwünge auf den Pisten erwarten. Der Erfolg des Pre-Openings bei den Ötscherliften Lackenhof, bei dem 80 Prozent der 1.300 Gäste Saisonkarteninhaber waren, bestätige die hohe Vorfreude. Allein bei den Hochkar Bergbahnen werden in der kommenden Saison 123 Skitage erwartet. Die Semmering-Hirschenkogel Bergbahnen bieten ab dem 5. Dezember täglichen Betrieb sowie einen Nachtbetrieb von Donnerstag bis Samstag. Markus Redl, Geschäftsführer der landeseigenen ecoplus Alpin GmbH, betonte, dass in vielen Gebieten sehr gute Bedingungen herrschen. Bei den Hochkar Bergbahnen sind fast alle Pisten befahrbar und sieben von acht Liften in Betrieb. Auch die Wexl Arena St. Corona am Wechsel startet am Freitag mit allen Anlagen und dem gesamten Familienskiland. Weitere Gebiete wie die Annaberger Lifte (ab Freitag) sowie die Erlebnisalm Mönichkirchen und die Ötscherlifte Lackenhof (ab Samstag) nehmen den Teilbetrieb auf. Michael Reichl, Vorsitzender der Fachvertretung Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Niederösterreich, hob hervor, dass die Skigebiete die kalten und trockenen Wetterbedingungen im November optimal für die technische Beschneiung nutzen konnten. Die vorzeitigen Öffnungen, unter anderem am Semmering-Hirschenkogel und

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Neues EU-Einreiseverfahren EES startet schrittweise am Flughafen Stuttgart

Am Flughafen Stuttgart (STR) hat am 2. Dezember 2025 das neue EU-Einreiseverfahren Entry/Exit System (EES) begonnen. Die Einführung erfolgt schrittweise bis zum Frühjahr 2026 und betrifft alle Reisenden, die weder Bürger der Europäischen Union (EU) oder des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) noch Schweizer Bürger sind und zu einem Kurzaufenthalt in den Schengen-Raum einreisen. Für EU-Bürger und Personen mit einem deutschen Aufenthaltstitel ergeben sich durch das neue System keine Änderungen. Das Entry/Exit System dient der digitalen Erfassung der Ein- und Ausreisedaten von Drittstaatsangehörigen. Das Verfahren ersetzt die bisherige manuelle Abstempelung der Reisepässe. Reisende mit biometrischen Pässen können nach der Ankunft am Flughafen Stuttgart die notwendigen Schritte zur Datenerfassung an Self-Service-Automaten im Einreisebereich selbst durchführen. Zu den erfassten biometrischen Daten gehören unter anderem die Erfassung des Gesichtsbildes und Fingerscans. Die Europäische Union verfolgt mit der Einführung des EES das Ziel, das Grenzmanagement im Schengen-Raum zu modernisieren und langfristig effizienter sowie sicherer zu gestalten. Die digitale Erfassung soll eine genauere Überwachung der Aufenthaltsdauer von Reisenden ermöglichen und somit das Problem der Überziehung der Visumsfrist (Overstay) besser bekämpfen. Obwohl das System am Flughafen Stuttgart zunächst eingeführt wird, ist es für eine europaweite Anwendung an den Außengrenzen des Schengen-Gebiets konzipiert und wird an den Grenzen aller Mitgliedstaaten ausgerollt. Obwohl das System langfristig zu einer Vereinfachung führen soll, wird insbesondere in der Anfangsphase an den Flughäfen mit längeren Wartezeiten gerechnet. Die deutschen Bundespolizei und die Flughafenbetreiber bereiten sich auf die Umstellung vor, um einen möglichst reibungslosen Ablauf des neuen Kontrollverfahrens zu gewährleisten. Das EES ist ein zentraler

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