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Marriott International expandiert massiv in der DACH-Region

Der weltweit agierende Hotelkonzern Marriott International hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem deutlichen Expansionsschub in Deutschland, Österreich und der Schweiz abgeschlossen. Durch die Eröffnung von insgesamt 27 neuen Häusern überschritt das Unternehmen erstmals die Schwelle von 200 betriebenen Hotels in dieser Region. Besonders auffällig ist dabei die strategische Ausrichtung auf Konvertierungsprojekte, die rund 80 Prozent der Neuzugänge ausmachten. Hierbei werden bestehende Hotelimmobilien unter das Markendach von Marriott geholt, was dem Konzern erlaubt, in einem dynamischen Marktumfeld schnell zu wachsen und gleichzeitig die Vielfalt seines Portfolios zu erhöhen. Mit 25 neu unterzeichneten Verträgen im vergangenen Jahr ist zudem die Pipeline für die kommenden Jahre bereits gut gefüllt. Innerhalb der Region bildete Deutschland mit 19 Neueröffnungen den Schwerpunkt des Wachstums. Zum Jahresende verfügte Marriott dort über 141 Hotels mit einer Kapazität von mehr als 27.000 Zimmern, verteilt auf 19 verschiedene Marken. In Österreich wurde mit drei Neuzugängen insbesondere die Marke Four Points Flex by Sheraton eingeführt, unter anderem in Wien und Salzburg. Damit stieg das österreichische Portfolio auf 25 Häuser an. Die Schweiz verzeichnete fünf Neueröffnungen und beendete das Jahr mit insgesamt 33 betriebenen Hotels. Diese Zahlen unterstreichen die starke Marktposition des Konzerns im europäischen Kernmarkt und die Fähigkeit, unterschiedliche Segmente vom Lifestyle-Bereich bis zur klassischen Business-Hotellerie zu bedienen. Für das Jahr 2026 plant Marriott eine Fortsetzung dieses Kurses mit Fokus auf wertorientierte Marken und das Luxussegment. In Deutschland stehen Eröffnungen in Städten wie Hannover, Kiel, Essen und Heidelberg an, wobei Marken wie Four Points by Sheraton und Tribute Portfolio im Mittelpunkt

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Tarifkonflikt bei der Lufthansa-Gruppe: Cityline-Piloten stimmen über Arbeitskampf ab

Die Situation bei der Lufthansa und ihren Tochtergesellschaften verschärft sich zunehmend. Nachdem bereits in der vergangenen Woche die Kernmarke durch einen eintägigen Streik des Cockpit- und Kabinenpersonals beeinträchtigt wurde, hat die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) nun eine Urabstimmung unter den Piloten der Regionaltochter Cityline eingeleitet. Dieses Votum über einen möglichen Arbeitskampf soll bis zum 26. Februar 2026 abgeschlossen sein. Sollte eine Mehrheit für Streiks stimmen, könnten die Cityline-Piloten gemeinsam mit den rund 5.000 Kollegen der Lufthansa-Mutter in den Ausstand treten. Hintergrund des Konflikts bei Cityline sind gescheiterte Gehaltsverhandlungen, bei denen die VC eine stufenweise Erhöhung der Bezüge um insgesamt 9,9 Prozent fordert. Parallel zum Konflikt im Cockpit drohen auch am Boden massive Behinderungen. Die Gewerkschaft Verdi, die rund 20.000 Bodenbeschäftigte vertritt, sieht nach der dritten Verhandlungsrunde keinerlei Fortschritte. Laut Verdi pocht der Konzern weiterhin auf eine Nullrunde und strebt sogar Tarifabsenkungen an, während die Gewerkschaft ein Lohnplus von 6 Prozent oder mindestens 250 Euro monatlich fordert. Da die Friedenspflicht bereits abgelaufen ist, prüft Verdi nun gezielte Warnstreiks, um den Druck vor der nächsten Verhandlungsrunde am 3. März zu erhöhen. Die Lufthansa selbst verweist auf die wirtschaftliche Notwendigkeit von Einsparungen, nachdem das Jahr 2024 mit Verlusten abgeschlossen wurde. Strategisch befindet sich die Lufthansa-Gruppe in einem tiefgreifenden Umbau. Die Tochtergesellschaft Cityline, die derzeit etwa 30 Flugzeuge auf Kurz- und Mittelstrecken betreibt, soll langfristig geschlossen werden. An ihre Stelle tritt die neu gegründete City Airlines, mit der der Konzern durch günstigere Tarifverträge die Personalkosten deutlich senken will. Ziel des Sanierungsprogramms ist es, die

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Opposition fordert Überprüfung der Wirtschaftlichkeit des Flughafens Kassel-Calden

Die Debatte um die wirtschaftliche Zukunft des Regionalflughafens Kassel-Calden verschärft sich. Die Fraktion der Grünen im hessischen Landtag fordert angesichts dauerhafter Defizite eine unabhängige wirtschaftliche Untersuchung des Standorts. Laut Fraktionschef Mathias Wagner und der verkehrspolitischen Sprecherin Katy Walther belasten die tatsächlichen Kosten den Steuerzahler weitaus stärker, als die offiziellen Bilanzen vermuten lassen. Während der ausgewiesene Jahresfehlbetrag bei etwa fünf Millionen Euro liegt, verweisen die Kritiker auf zusätzliche Ausgaben für Sicherheitsdienstleistungen sowie jährliche Abschreibungen in Höhe von zwölf Millionen Euro. Ein von der Opposition beauftragtes Gutachten der TU Chemnitz stützt diese Berechnungen und beziffert die Gesamtkosten deutlich höher. Demgegenüber steht eine Analyse des Zentrums für Recht und Wirtschaft des Luftverkehrs (ZFL), die im Auftrag des Flughafens erstellt wurde. Diese kommt zu dem Schluss, dass der Airport durch generierte Steuereinnahmen und seine Funktion als Standortfaktor für Nordhessen einen volkswirtschaftlichen Gewinn darstellt. Die Opposition hält dagegen, dass der Erfolg des angrenzenden Gewerbeparks nicht zwangsläufig an die Vorhaltung einer Infrastruktur für Großraumflugzeuge gekoppelt sei. Gefordert wird daher eine organisatorische Trennung von Flughafen und Gewerbegebiet sowie eine Prüfung, ob der Betrieb durch private Investoren übernommen oder der Status auf einen Verkehrslandeplatz herabgestuft werden kann. Die operativen Zahlen des Flughafens belegen die schwierige Lage des Standorts, der 2013 eröffnet wurde. Im Jahr 2025 wird erneut ein Defizit von rund fünf Millionen Euro erwartet. Besonders die Passagierzahlen blieben weit hinter den ursprünglichen Prognosen von bis zu 600.000 Reisenden zurück; im vergangenen Jahr nutzten lediglich 25.000 Fluggäste den Airport für Ferien- oder Linienflüge. Im Dezember 2025 verzeichnete der

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Behörden genehmigen Flugschau zum 100-jährigen Bestehen des Flugplatzes Altenrhein

Der Flugplatz St. Gallen-Altenrhein steht vor einem bedeutenden Meilenstein seiner Geschichte und bereitet für den Zeitraum vom 28. bis 30. August 2026 eine großangelegte Jubiläumsveranstaltung vor. Nach intensiven Verhandlungen haben die zuständigen Behörden in der Schweiz und in Österreich die Genehmigung für ein Festwochenende erteilt, das auch eine Flugschau umfasst. Ein zentraler Bestandteil der Feierlichkeiten wird die Vorführung der Schweizer Militärkunstflugstaffel Patrouille Suisse sein. Die Organisatoren, vertreten durch OK-Präsident Manuel Miller und Raphael Widmer-Kaufmann, beginnen nun mit der Detailplanung des Programms, nachdem die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Veranstaltung final geklärt wurden. Die Genehmigung war aufgrund der besonderen geografischen Lage des Flugplatzes unmittelbar an der Staatsgrenze an komplexe regulatorische Bedingungen geknüpft. Die Grundlage bildet ein Staatsvertrag zwischen der Schweiz und Österreich, der die Flugbewegungen und die damit verbundenen Lärmemissionen in der Bodenseeregion streng reglementiert. Um die Flugschau zu ermöglichen, stimmten die politischen Entscheidungsträger in Bregenz einer vorübergehenden Lockerung des bestehenden Lärmkorsetts zu. Diese grenzüberschreitende Abstimmung war notwendig, da Abweichungen von den vereinbarten Flugkontingenten die explizite Zustimmung beider Länder erfordern. Trotz lokaler Kritik an der Entscheidung betonten die Behörden die Rechtsstaatlichkeit des Verfahrens. Der Flugplatz Altenrhein blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück, die eng mit der Entwicklung der Dornier-Werke verbunden ist. Gegründet in den 1920er Jahren, diente das Areal zunächst als Werksflugplatz für die Produktion berühmter Flugboote wie der Dornier Do X. Heute fungiert der Platz als wichtiger regionaler Verkehrsknotenpunkt und Heimatbasis der Fluggesellschaft People’s, die regelmäßige Linienverbindungen nach Wien unterhält. Das Jubiläumsfest soll diese technische Tradition würdigen und neben der Patrouille

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Historischer Passagierrekord am Flughafen Bratislava zum Jahresauftakt 2026

Der Flughafen M. R. Štefánik in Bratislava hat im Januar 2026 ein außergewöhnliches Wachstum verzeichnet und das erfolgreichste Monatsergebnis seiner 75-jährigen Geschichte erzielt. Mit insgesamt 195.110 abgefertigten Fluggästen stieg das Passagieraufkommen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 127 Prozent. Dieser massive Zuwachs ist primär auf die strategische Expansion der Fluggesellschaft Wizz Air zurückzuführen, die im Jahr 2026 eine neue Basis am slowakischen Hauptstadtflughafen eröffnet hat. Durch die Stationierung moderner Flugzeuge vom Typ Airbus A321neo konnte das Angebot an Linienverbindungen deutlich ausgeweitet werden, was die Attraktivität des Standorts im Wettbewerb mit dem nahegelegenen Flughafen Wien-Schwechat steigert. Besonders hohe Auslastungen verzeichneten die täglichen Verbindungen nach Barcelona und in die ostslowakische Metropole Košice. Letztere unterstreicht die wachsende Bedeutung des innerstaatlichen Luftverkehrs als Zeitersparnis gegenüber den bodengebundenen Verkehrswegen. Zudem etablierten sich Neuzugänge wie Neapel und Alicante schnell als nachfragestarke Ziele. Das Streckennetz wurde durch Wizz Air im Januar um vier weitere regelmäßige Ziele ergänzt: Kutaisi in Georgien, Chișinău in Moldawien, Larnaca auf Zypern und die armenische Hauptstadt Eriwan. Diese neuen Routen zielen sowohl auf den Tourismus als auch auf den ethnischen Reiseverkehr ab und stärken die Rolle Bratislavas als osteuropäisches Luftverkehrsdrehkreuz. Parallel zum Linienverkehr entwickelte sich das Chartergeschäft positiv, wobei Fernziele wie Salalah im Oman, Punta Cana in der Dominikanischen Republik und die vietnamesische Insel Phu Quoc die Statistik anführten. Diese Langstreckenflüge werden häufig mit geleastem Fluggerät größerer Kapazität durchgeführt. Die Zahl der Flugbewegungen stieg insgesamt um 35 Prozent auf 2.001 Starts und Landungen an. Auch der Luftfrachtsektor profitierte von der erhöhten Aktivität; das Frachtaufkommen

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Gol bereitet Langstreckenoffensive mit Airbus A330neo vor

Die brasilianische Fluggesellschaft Gol Linhas Aéreas plant einen umfassenden Einstieg in das internationale Langstreckengeschäft und hat hierfür bereits wichtige bürokratische Hürden genommen. Bei der nationalen Luftfahrtbehörde Anac wurden sieben Registrierungen für das Flugzeugmodell Airbus A330-900 reserviert. Die Kennzeichen im Bereich von PS-WGA bis PS-WGH stehen im Zusammenhang mit einer Vereinbarung der Muttergesellschaft Abra Group und dem Leasingunternehmen Avolon. Die Auslieferungen der Maschinen sind für das Jahr 2026 vorgesehen, was eine signifikante Flottenerweiterung für die bisher primär auf Kurz- und Mittelstrecken mit Boeing 737-Modellen spezialisierte Airline darstellt. Die technischen Daten der reservierten Maschinen lassen darauf schließen, dass es sich um Flugzeuge handelt, die zuvor im Dienst des Konkurrenten Azul standen. Diese Rückläufer gehen zunächst an den Leasinggeber Avolon zurück, bevor sie für den Einsatz bei Gol vorbereitet werden. Strategisch prüft Gol derzeit die Aufnahme von Flugverbindungen ab dem Drehkreuz São Paulo zu zentralen Metropolen in Europa und den Vereinigten Staaten. Auf der vorläufigen Planungsliste stehen namhafte Destinationen wie Lissabon, Paris, London und Rom sowie die US-amerikanischen Standorte Miami und Orlando. Damit würde Gol direkt in den Wettbewerb auf den lukrativen Transatlantikrouten treten. Obwohl ein operativer Starttermin bereits für Juni 2026 ins Auge gefasst wurde, bleibt der genaue Zeitpunkt der ersten Linienflüge noch ungewiss. Die Realisierung hängt maßgeblich von der Zuteilung notwendiger Start- und Landeslots sowie den noch ausstehenden Genehmigungen der internationalen Luftfahrtbehörden ab. Zudem muss die Airline die logistischen Voraussetzungen für den Betrieb eines neuen Flugzeugtyps schaffen, was die Ausbildung von Piloten und technischem Personal für die Airbus-Flotte umfasst. Branchenbeobachter werten

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Air Canada und Pegasus Airlines vereinbaren Kooperation für den türkischen Markt

Die kanadische Nationalfluggesellschaft Air Canada erweitert ihre Reichweite in Richtung Eurasien durch ein neues Interline-Abkommen mit dem türkischen Low-Cost-Carrier Pegasus Airlines. Diese strategische Allianz ermöglicht es Reisenden aus Nordamerika, über zentrale europäische Drehkreuze nahtlose Anschlüsse zu Zielen in der Türkei zu buchen. Die Kooperation umfasst zunächst neun spezifische Flugstrecken, die von Pegasus bedient werden. Als primärer Ankunftsort in der Türkei fungiert der Flughafen Istanbul-Sabiha Gökçen, der als wichtigstes Drehkreuz für Pegasus Airlines gilt. Durch die Bündelung der Flugleistungen auf einem einzigen Ticket wird der Buchungsprozess für internationale Fluggäste erheblich vereinfacht. Die operativen Schnittstellen der Partnerschaft befinden sich an bedeutenden europäischen Flughäfen, darunter Frankfurt, München, Wien, Zürich, Amsterdam und Kopenhagen. Passagiere, die aus Kanada kommen, können an diesen Standorten in das Streckennetz von Pegasus umsteigen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Anbindung ab Frankfurt am Main, von wo aus zusätzlich zum Ziel Istanbul auch Direktverbindungen nach Izmir in das gemeinsame Angebot aufgenommen wurden. Ein wesentlicher Vorteil für die Kunden ist das durchgehende Check-in des Reisegepäcks bis zum endgültigen Zielort, was die Umsteigezeiten an den europäischen Hubs verkürzt und den Reisekomfort erhöht. Hinter der Zusammenarbeit steht das Ziel von Air Canada, die Präsenz im wachsenden türkischen Markt zu stärken, ohne eigene Kapazitäten auf Nebenstrecken binden zu müssen. Pegasus Airlines wiederum profitiert von einer erhöhten Zufuhr an Langstreckenpassagieren aus dem nordamerikanischen Raum. Beide Fluggesellschaften haben bereits signalisiert, dass die aktuelle Interline-Vereinbarung lediglich den ersten Schritt einer tiefergehenden Kooperation darstellt. In einem nächsten Stadium wird die Umwandlung in ein umfassendes Codeshare-Abkommen geprüft. Dies würde

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Neue Flugverbindung zwischen Wien und Bacau durch Dan Air

Ab dem 2. April 2026 erweitert die rumänische Fluggesellschaft Dan Air das Angebot am Flughafen Wien-Schwechat um eine neue Direktverbindung nach Bacau. Die Fluglinie, die damit erstmals den österreichischen Markt im Linienverkehr bedient, plant zunächst zwei wöchentliche Rotationen. Die Flüge finden jeweils am Donnerstag und Sonntag statt, wobei die Flugzeiten auf eine effiziente Abwicklung für Pendler und Geschäftsreisende ausgelegt sind. Der Hinflug startet am Morgen in Wien, während die Rückmaschine aus Rumänien aufgrund der Zeitverschiebung bereits kurz nach ihrem Abflug wieder in der österreichischen Hauptstadt landet. Für den Betrieb setzt das Unternehmen Maschinen der Typen Airbus A319 und A320 ein. Dan Air blickt auf eine Entwicklung vom reinen Charterdienstleister zum Linienanbieter zurück. Das 2017 als Just Us Air gegründete Unternehmen konzentrierte sich in den ersten Jahren auf das Wet-Lease-Geschäft für andere europäische Airlines, bevor es 2023 unter dem neuen Markennamen Dan Air mit dem Aufbau eines eigenen Streckennetzes begann. Der operative Fokus lag zunächst stark auf dem Flughafen Brașov, wurde jedoch nach operativen Herausforderungen und Unstimmigkeiten mit der dortigen Flugsicherung weitgehend nach Bacau verlegt. Der internationale Flughafen George Enescu in Bacau dient der Airline nun als wichtige Basis für die Expansion in Richtung Westeuropa. Die Aufnahme der Verbindung nach Wien erfolgt in einem Marktumfeld, in dem die Nachfrage nach Direktflügen zwischen Österreich und rumänischen Regionalzentren stetig wächst. Bacau gilt als bedeutender Wirtschaftsstandort im Osten Rumäniens und beheimatet unter anderem wichtige Betriebe der Luftfahrtindustrie wie den Flugzeughersteller Aerostar. Durch die neue Flugstrecke verbessert sich die Anbindung der Region Moldau an das

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Groupe ADP verzeichnet deutliches Gewinnwachstum im Geschäftsjahr 2025

Der französische Flughafenbetreiber Groupe ADP hat für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 eine positive Bilanz vorgelegt und seine wirtschaftliche Kennzahlen in fast allen Bereichen verbessert. Das Unternehmen, das unter anderem die Pariser Flughäfen Charles de Gaulle und Orly betreibt sowie internationale Beteiligungen hält, steigerte seinen Umsatz um 8,9 Prozent auf insgesamt 6,7 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) kletterte um 12,3 Prozent auf 2,32 Milliarden Euro, während der Reingewinn ein Plus von 11,7 Prozent verzeichnete und bei 382 Millionen Euro schloss. Aufgrund dieser soliden Ertragslage plant der Konzern für das Jahr 2025 eine Dividende von drei Euro je Aktie an seine Anteilseigner auszuschütten. Das globale Passagieraufkommen innerhalb des gesamten Konzernnetzwerks stieg um 4,2 Prozent auf 379 Millionen Reisende. Ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklung war das Kerngeschäft an den Standorten in der französischen Hauptstadt, wo 107 Millionen Fluggäste abgefertigt wurden, was einer Steigerung von 3,4 Prozent entspricht. Trotz der positiven Ertragszahlen bleibt die finanzielle Belastung durch Verbindlichkeiten bestehen: Die Nettoverschuldung der Gruppe belief sich zum Jahresende auf 8,6 Milliarden Euro. Der Konzern profitiert jedoch von der Erholung des internationalen Reiseverkehrs und einer gestiegenen Auslastung der kommerziellen Flächen in den Terminals. Für das laufende Jahr 2026 gibt sich das Management vorsichtig optimistisch und prognostiziert ein moderates Verkehrswachstum für die Pariser Flughäfen zwischen 1,5 und 2,5 Prozent. Das operative Ergebnis soll laut Zielsetzung die Marke von 2,35 Milliarden Euro überschreiten. Zusätzliche Analysen deuten darauf hin, dass insbesondere die internationalen Beteiligungen, wie etwa am indischen Flughafenbetreiber GMR Airports, weiterhin einen signifikanten Beitrag zum

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Erste vollständige Antarktis-Umrundung für das Jahr 2028 angekündigt

Die französische Reederei Ponant hat eine historische Expedition für das Jahr 2028 geplant: Die erste lückenlose Umrundung des antarktischen Kontinents. Das ambitionierte Projekt wird mit dem luxuriösen Polareisbrecher „Le Commandant Charcot“ durchgeführt und ist ab sofort für Reisende buchbar. Die Expedition startet im Januar 2028 im argentinischen Ushuaia und ist in zwei Etappen unterteilt. Die erste Phase führt innerhalb von 30 Tagen entlang der Westküste der Antarktis und durch das Rossmeer bis nach Hobart auf Tasmanien. Nach einem kurzen Aufenthalt setzt das Schiff zur 31-tägigen Rückreise entlang der Ostküste an, um den Kreis am südlichen Zipfel Südamerikas wieder zu schließen. Die technische Grundlage für dieses Vorhaben bildet die „Le Commandant Charcot“, die im Jahr 2021 in Dienst gestellt wurde und über die außergewöhnliche Polarklasse PC2 verfügt. Diese Klassifizierung erlaubt es dem Schiff, selbst meterdickes Packeis in den abgelegensten Regionen der Erde sicher zu durchbrechen. Das Schiff hat bereits in der Vergangenheit technologische Maßstäbe gesetzt, etwa durch das Erreichen des Nordpols der Unzugänglichkeit im Jahr 2024. Ausgestattet mit modernster Navigationstechnik und einem hybriden Antriebssystem, ermöglicht der Eisbrecher Expeditionen in Gebiete, die für herkömmliche Kreuzfahrtschiffe unzugänglich bleiben. Zusätzliche Bekanntheit erlangte der Eisbrecher kürzlich durch mediale Präsenz in der Dokumentationsreihe „Von Pol zu Pol“ von National Geographic, die auf Disney+ ausgestrahlt wird. In der Produktion werden die extremen Bedingungen und die logistischen Herausforderungen solcher Reisen thematisiert, wobei auch der erfahrene Kapitän Etienne Garcia Einblicke in die Führung eines Schiffes in polaren Gewässern gibt. Die geplante Antarktis-Umrundung gilt in Fachkreisen als logistische Meisterleistung, da

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