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Sommerferien-Bilanz am Flughafen Hamburg: Passagierzahlen auf Vorjahresniveau

Der Flughafen Hamburg hat für die abgelaufenen Sommerferien ein Passagieraufkommen von mehr als 2,3 Millionen Fluggästen gemeldet. Damit bewegt sich das Aufkommen nach Angaben der Flughafengesellschaft auf einem vergleichbaren Niveau wie im entsprechenden Vorjahreszeitraum, in dem rund 2,2 Millionen Reisende registriert wurden. Die Flughafenverwaltung weist allerdings darauf hin, dass den statistischen Auswertungen der beiden Jahre aufgrund unterschiedlicher Ferientermine leicht abweichende Kalenderzeiträume zugrunde liegen, was einen direkten Vorjahresvergleich erschwert. Der verkehrsreichste Einzeltag des laufenden Jahres war der 24. Juli, an dem das Terminal rund 55.000 Passagiere an einem einzigen Tag abfertigte. Die Flughafenleitung rechnet damit, dass dieser Tageswert auch in der zweiten Jahreshälfte einen Höhepunkt darstellen wird, schließt jedoch nicht aus, dass die bevorstehende Reisewelle in den Herbstferien zu ähnlich hohen Auslastungen führen könnte. Haupttreiber des Passagieraufkommens waren wie gewohnt Urlaubsdestinationen im Mittelmeerraum sowie europäische Städteziele. Trotz der stabilen Passagierzahlen verweist die Luftfahrtbranche in Norddeutschland auf anhaltende Herausforderungen im operativen Betrieb. Hohe staatliche Standortkosten und Luftverkehrsteuern in Deutschland bremsen die Erholung des Flugangebots im Vergleich zum Niveau vor der Pandemie, weshalb einige Fluggesellschaften ihr Angebot an sekundären Drehkreuzen wie Hamburg schrittweise reduziert haben. Dies führt dazu, dass die Sitzplatzkapazitäten auf vielen Verbindungen hoch verdichtet sind, was die Auslastung der einzelnen Flüge zwar steigert, das Gesamtwachstum des Flughafens jedoch begrenzt. Kritische Marktbeobachter betonen zudem, dass die künftige Nachfrageentwicklung stark von der konjunkturellen Gesamtlage und der Preisentwicklung bei Pauschalreisen abhängt. Sollten die Ticketpreise aufgrund steigender Infrastrukturgebühren weiter anziehen, könnte sich das Wachstum in den kommenden Passagierperioden verlangsamen. Die operative Abwicklung während der Sommerferien

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Transavia eröffnet feste Stationsbasis am Flughafen Brüssel

Die niederländische Niedrigpreis-Fluggesellschaft Transavia hat ihren operativen Betrieb am Flughafen Brüssel-Zaventem zu einer vollwertigen Basis ausgebaut. Nach Unternehmensangaben stationiert die Tochtergesellschaft des Luftfahrtkonzerns Air France-KLM dort vier Flugzeuge und beschäftigt vor Ort rund 150 lokale Besatzungsmitglieder, darunter belgisches Kabinen- und Cockpitpersonal. Damit löst sich der Carrier von der bisherigen Praxis, Flüge ab Belgien primär mit in den Niederlanden stationierten Crews durchzuführen. Der Ausbau bildet die Grundlage für eine Netzwerkerweiterung um neue Direktverbindungen, darunter Routen nach Porto ab Dezember 2026 sowie nach Iraklio, Thessaloniki und Ponta Delgada auf den Azoren im Sommer 2027. Die Ausweitung der Präsenz auf insgesamt 15 Ziele ab Brüssel erfolgt vor dem Hintergrund kapazitärer Engpässe am Stammflughafen Amsterdam-Schiphol. Streng gedeckelte Flugbewegungen und behördliche Beschränkungen im Heimatmarkt veranlassen die Fluggesellschaft dazu, Ausweichpotenziale im benachbarten Ausland zu nutzen. Für Transavia, die im europäischen Streckennetz eine Flotte von 52 Maschinen der Typen Boeing 737-800 und Airbus A321neo betreibt, stellt der Standort Brüssel die vierte operative Basis neben Amsterdam, Rotterdam und Eindhoven dar. Der Eintritt der Fluggesellschaft als fest verankerter Anbieter verschärft den Wettbewerb auf dem belgischen Markt für Urlaubsreisen. Am Flughafen Brüssel-Zaventem trifft Transavia auf eine etablierte Konkurrenz aus Anbietern wie Brussels Airlines, TUI fly Belgium, Ryanair, Vueling und easyJet. Insbesondere auf stark frequentierten Strecken nach Südeuropa besteht eine erhebliche Überschneidung des Flugangebots. Zudem begünstigen fiskalische Rahmenbedingungen das Wachstum an belgischen Airports: Während die staatliche Ticketsteuer in den Niederlanden für abfliegende Passagiere im Jahr 2026 bei 30,25 Euro liegt, erhebt Belgien je nach Distanz lediglich 5 bis 10 Euro pro

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Flydubai und Air Arabia nutzen wieder iranischen Luftraum

Die in den Vereinigten Arabischen Emiraten ansässigen Fluggesellschaften Flydubai und Air Arabia haben die Durchquerung des iranischen Luftraums auf ihren Strecken nach Aserbaidschan wieder aufgenommen. Nach Auswertung von Echtzeit-Flugdaten flog Flydubai am 17. August 2026 erstmals wieder auf direktem Weg über Iran nach Baku. Die Fluggesellschaft bedient die Verbindung vom Drehkreuz Dubai aus zweimal täglich mit Passagierflugzeugen des Typs Boeing 737 Max 8. Zeitgleich nahm auch die Fluggesellschaft Air Arabia ihre Umläufe zwischen dem Flughafen Sharjah und der aserbaidschanischen Hauptstadt über iranischem Territorium wieder auf. Die beiden Fluggesellschaften gehören damit zu den wenigen internationalen Anbietern, die den iranischen Luftraum für den regulären Linienverkehr wieder nutzen. Berichte, wonach auch die Fluggesellschaft Emirates den Überflug wieder aufgenommen habe, wurden vom Unternehmen umgehend zurückgewiesen. Zahlreiche internationale Fluggesellschaften meiden die Fluginformationsregion Teheran aufgrund der volatilen Sicherheitslage in der Region weiterhin weiträumig und nehmen dafür längere Flugzeiten sowie einen höheren Treibstoffverbrauch in Kauf. Die Wiederaufnahme der Flugrouten steht im direkten Widerspruch zu den geltenden Sicherheitsempfehlungen internationaler Luftfahrtbehörden. Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) hält ihre Warnmeldung für den iranischen Luftraum aufrecht und rät zivilen Luftfahrzeugbetreibern weiterhin dringend davon ab, den Luftraum in allen Höhenlagen zu durchfliegen. Als Grund nennen Sicherheitsanalysten das unkalkulierbare Risiko durch militärische Aktivitäten, Luftverteidigungssysteme und potenzielle Fehlidentifikationen von Zivilflugzeugen in der Region. Die Entscheidung der Fluggesellschaften aus den Emiraten verdeutlicht den verbleibenden Zielkonflikt zwischen betrieblicher Effizienz und Sicherheitsvorsorge im internationalen Luftverkehr. Während die Nutzung des direkten Weges Flugzeiten verkürzt und die Rotationspläne der Flugzeuge stabilisiert, setzt sie die Betreiber erhöhten operationalen Risiken

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LOT: Neue Verbindung von Danzig nach Paris-Orly ersetzt Oslo-Route

Die polnische Fluggesellschaft LOT Polish Airlines nimmt am 5. April 2027 eine ganzjährige Direktverbindung zwischen der nordpolnischen Hafenstadt Danzig (Gdańsk) und dem französischen Flughafen Paris-Orly auf. Die Strecke wird viermal wöchentlich an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag bedient. Die Maschinen starten um 17:00 Uhr in Danzig und treten um 20:20 Uhr den Rückflug von Paris-Orly an. Die reine Flugzeit beträgt auf dieser Verbindung rund zwei Stunden und 15 Minuten. Mit dem Verkaufsstart über die konzerneigenen Vertriebskanäle stellt die Fluggesellschaft die Kapazitäten für Geschäfts- und Städtereisende bereit. Die Einrichtung der neuen Route ist Teil einer fortlaufenden Netzwerkanpassung der polnischen Fluggesellschaft im regionalen Markt. Im Zuge dieser Kapazitätenverschiebung stellt LOT die bisherige Verbindung zwischen Danzig und der norwegischen Hauptstadt Oslo ein. Der Termin für den Start der neuen Paris-Verbindung fällt zudem zeitlich mit einem historischen Orientierungspunkt der Airline zusammen: Vor 80 Jahren, am 4. Juli 1946, nahm LOT ihren ersten Direktflug auf der Strecke von Warschau nach Paris auf. Durch die Wahl des Flughafens Paris-Orly, der rund 13 Kilometer südlich des Pariser Stadtzentrums liegt, zielt die Fluggesellschaft auf eine direkte Anbindung an das französische Hauptstadtsystem ab. Der Flughafen ist seit dem Ausbau der Pariser Metro-Linie 14 in etwa 25 bis 30 Minuten mit dem öffentlichen Nahverkehr vom Stadtzentrum aus erreichbar. Dies stellt für Passagiere aus der Woiwodschaft Pommern eine Alternative zu den Verbindungen über den nördlich gelegenen Großflughafen Paris-Charles de Gaulle dar. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die Streichung der Oslo-Route zugunsten von Paris das Risiko einer veränderten Nachfragestruktur birgt. Während

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Kapazitätsengpässe am Flughafen Bangkok: Thailand erweitert automatisierte Passkontrollen

Der internationale Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi reagiert mit einer Reform der Einreiseabläufe auf anhaltende Überlastungen bei der Passagierabfertigung. Bei einem täglichen Aufkommen von rund 70.000 ankommenden Fluggästen entstehen insbesondere in den Nachmittagsstunden zwischen 13 und 17 Uhr lange Wartezeiten, wenn stündlich bis zu 6.000 Personen abgefertigt werden müssen. Um die Abläufe an den Kontrollstellen zu beschleunigen, hat die thailändische Regierung Mitte August 2026 die Freigabe der automatisierten Passkontrollschranken, sogenannten Auto Gates, für 31 weitere Nationalitäten angekündigt. Durch diese Systemöffnung sollen künftig bis zu 53 Prozent aller internationalen Ankünfte über automatische Spuren geleitet werden. Die Auswahl der neu zugelassenen Staaten erfolgt auf Basis von Sicherheitsanalysen, der behördlichen Einreiseverweigerungsstatistik und der Einstufung im Henley Passport Index. Dadurch erhalten schätzungsweise 6,5 Millionen zusätzliche Kurzzeitbesucher sowie rund 900.000 Inhaber von Langzeitvisa Zugang zu den automatischen Abfertigungsstationen. Voraussetzung für die Nutzung der schnellen Spuren ist die erfolgreiche Erfassung biometrischer Daten im System der Einwanderungsbehörde. Während registrierte Wiederholungstäter das Verfahren direkt nutzen können, müssen Erstreisende vorab eine biometrische Erstregistrierung durchlaufen. Neben der Ausweitung der Automatenspuren umfasst das Maßnahmenpaket der Flughafenbehörden eine dynamische Steuerung der Passagierströme. Bei hohen Ankunftsspitzen sollen Fluggäste flexibel in weniger ausgelastete Kontrollbereiche umgeleitet werden, während die Personaleinsatzplanung der Einwanderungsbehörde strikter an die aktuellen Flugpläne angepasst wird. Mittel- bis langfristig sind bauliche Erweiterungen der Wartebereiche und Transitzonen im Terminalgebäude vorgesehen. Parallel dazu warnen die Behörden vor unseriösen Drittanbietern im Internet, die kostenpflichtige Registrierungen für die elektronische Anreisekarte („Thailand Digital Arrival Card“) anbieten, obwohl die offizielle Behördenregistrierung kostenfrei ist. Branchenexperten bewerten die Digitalisierung der Einreisekontrollen als notwendigen

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Einschränkungen im Berliner S-Bahn-Netz beeinträchtigen Anreise zum Flughafen BER

Kurz vor dem Ende der Sommerferien im Land Brandenburg und in Berlin führen Bauarbeiten und eine technische Störung zu Behinderungen im öffentlichen Personennahverkehr der Bundeshauptstadt. Seit dem frühen Morgen ist der S-Bahn-Verkehr auf dem Streckenabschnitt zwischen den Bahnhöfen Schöneweide, Baumschulenweg und Treptower Park beziehungsweise Neukölln vollständig unterbrochen. Die Sperrung dauert bis in die frühen Morgenstunden des 31. August 2026 an. Betroffen von der Maßnahme sind mehrere S-Bahn-Linien, darunter die Linien S8, S9, S45, S46, S47 und S85, was insbesondere die direkte S-Bahn-Anbindung des Flughafens Berlin Brandenburg (BER) beeinträchtigt. Ursache für die Streckensperrung sind finale Einbindungsarbeiten für das neue elektronische Stellwerk (ESTW) im Knoten Schöneweide. Mit der Inbetriebnahme der digitalen Steuerungstechnik ersetzt die Deutsche Bahn mehrere veraltete Stellwerke entlang der Trasse, die bislang manuell vor Ort bedient werden mussten. Der Streckenabschnitt bildet den letzten Teilbereich im Berliner S-Bahn-Netz, der noch nicht an die zentrale S-Bahn-Betriebszentrale in Halensee angeschlossen war. Die Fernsteuerung soll die betriebliche Stabilität erhöhen und Personalausfälle an einzelnen Stellwerksstandorten kompensieren. Ergänzend zu den geplanten Bauarbeiten führte eine Signalstörung im Bereich des Bahnhofs Friedrichstraße am Dienstag zu unvorhergesehenen Zugausfällen und Verspätungen auf der Berliner Stadtbahn. Die Linien S5 und S75 verkehrten zeitweise nur im östlichen Stadtgebiet. Auf den Linien S3, S5, S7 und S75 kam es zu Verzögerungen im gesamten Betriebsablauf. Für den gesperrten S-Bahn-Abschnitt im Südosten Berlins wurden zwei Ersatzverkehrslinien mit Bussen eingerichtet. Die Betreiber empfehlen Flugreisenden und Pendlern, während der Bauphase verstärkt auf den regionalen Schienenverkehr auszuweichen, insbesondere auf den Flughafenexpress (FEX) sowie die Regionallinien RE8 und RB23.

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Verkehrseinschränkungen in der Wiener Innenstadt: Ring-Sperrungen und Großveranstaltungen belasten Verkehrsnetz

Am Samstag, den 22. August 2026, kommt es in der Wiener Innenstadt sowie auf den Hauptzufahrtsstraßen zum Ernst-Happel-Stadion zu erheblichen Beeinträchtigungen des Straßenverkehrs. Anlass ist unter anderem die traditionelle Oldtimerparade im Rahmen der Vienna Classic Days, für die der Ring und der Franz-Josefs-Kai im Zeitraum von 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr abschnittsweise für den Fahrzeugverkehr gesperrt werden. Der Mobilitätsclub ÖAMTC rechnet mit umfassenden Stauungen auf den Ausweichrouten und empfiehlt die Umfahrung des Stadtzentrums. Zusätzlichen Druck auf das Straßennetz erzeugt das parallel stattfindende Großkonzert von Andrea Bocelli im Ernst-Happel-Stadion im Prater. Da die Zufahrtswege im Bereich der Leopoldstadt und die Südosttangente (A23) durch den Anreiseverkehr stark belastet werden, raten die Verkehrsclubs dringend zur Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs. Insbesondere die U-Bahn-Linie U2 bietet eine direkte Anbindung an das Stadiongelände und bleibt von den oberirdischen Straßensperren unberührt. Die Sperrung der zentralen Ringstraße wirkt sich weiträumig auf den Individualverkehr aus. Ausweichstrecken wie die sogenannte Zweierlinie sowie die Untere und Obere Donaustraße stoßen zu den Stoßzeiten an ihre Kapazitätsgrenzen. Auch auf den wichtigen Einfallstraßen, darunter die Roßauer Lände, die Praterstraße und die Rechte Wienzeile, ist mit deutlichen Zeitverlusten zu rechnen. Der ÖAMTC weist darauf hin, dass auch der oberirdische öffentliche Personennahverkehr, insbesondere mehrere Straßenbahnlinien entlang der Ringstraße, von vorübergehenden Umleitungen und Intervallverspätungen betroffen sein wird. Die zeitliche Überschneidung der Motorsportveranstaltung in der Innenstadt mit dem Großkonzert im Prater stellt das Wiener Verkehrsmanagement vor logistische Herausforderungen. Zwar sind abgestimmte Umleitungspläne im Einsatz, doch zeigt die kumulierte Veranstaltungslage die begrenzte Aufnahmefähigkeit des städtischen Straßennetzes bei zeitgleichen Großevents

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Steigende Nachfrage nach bezahlbaren Premium-Services an Flughäfen

Der veränderte gesellschaftliche Konjunktur- und Inflationsdruck führt zu Anpassungen im Ausgabeverhalten von Flugreisenden. Laut einer Studie des Dienstleisters Aspire Pre-Flight Hospitality, der Hospitality-Sparte des Schweizer Bodenabfertigers Swissport International, priorisiert die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung in Großbritannien Ausgaben für kleinere Luxusgüter. 49 Prozent der Befragten begründen diesen Schritt direkt mit den gestiegenen Lebenshaltungskosten. Trotz des finanziellen Drucks bleibt die Reiselust hoch: 55 Prozent der Befragten gaben an, in den kommenden zwölf Monaten im gleichen oder größeren Umfang verreisen zu wollen wie im Vorjahr. Die Erhebung verdeutlicht eine Bedeutungsverlagerung des Begriffs Luxus im Luftverkehr. Statt auf hochpreisige Konsumgüter setzen Passagiere vermehrt auf praktische Komfortverbesserungen entlang der Reisekette. Für 31 Prozent der Befragten definiert sich Luxus durch physischen Komfort während der gesamten Reise, während 26 Prozent Ruhe und Entspannung vor dem Abflug in den Vordergrund stellen. In diesem Kontext nimmt die Bedeutung des Flughafens als Teil des Gesamterlebnisses zu: 55 Prozent der Befragten betrachten den Aufenthalt am Flughafen bereits als Beginn ihres Urlaubs, wobei 44 Prozent der Briten drei Stunden oder früher vor dem Start am Terminal eintreffen. Für Flughafenbetreiber und Abfertigungsunternehmen wie Swissport eröffnet diese Entwicklung zusätzliche betriebliche Einnahmequellen außerhalb des rein flugbetrieblichen Segments. Der kostenpflichtige Zugang zu Flughafenlounges gilt mit 37 Prozent Zustimmung als gefragtester Zusatzdienst vor dem Abflug, gefolgt von hochwertigen Gastronomieangeboten. Insbesondere in den jüngeren Altersgruppen der 18- bis 34-Jährigen zeigt sich eine hohe Bereitschaft, Budget für zugängliche Zusatzleistungen vor dem Flug aufzuwenden. Swissport nutzt diesen Trend zum Ausbau seines Lounge-Netzwerks, das bis Ende 2026 auf weltweit 106 Standorte

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Kostenpflichtiges Speisenangebot: Lufthansa erweitert Pre-Order-Optionen auf Kontinentalstrecken

Die Fluggesellschaft Lufthansa stellt ihr Gastronomiekonzept auf Kurz- und Mittelstreckenflügen zum 1. September 2026 um. In der Economy Class werden auf Flügen ab zwei Stunden Flugdauer erstmals wieder fünf warme Gerichte angeboten, darunter klassische Hausmannskost und Markenprodukte von Systemgastronomen. Das Speisenangebot wird im Rahmen des kostenpflichtigen Katalogs Onboard Delights vertrieben. Ein Spontankauf während des Fluges ist jedoch nicht möglich: Sämtliche warmen Speisen müssen von den Passagieren im Zeitraum von vier Wochen bis spätestens 24 Stunden vor dem planmäßigen Abflug kostenpflichtig vorbestellt werden. Parallel dazu baut die Fluggesellschaft den Vorab-Auswahldienst Pre-Select für die Business Class auf der Langstrecke aus. Während dieser Service seit Sommer 2023 lediglich auf Flügen ab den Drehkreuzen Frankfurt am Main und München verfügbar war, wird die Option nun auch auf den überwiegenden Teil der Rückflüge nach Deutschland ausgeweitet. Fluggäste der Business Class können dabei im Vorbestellfenster aus sechs statt wie bisher aus drei Hauptgerichten wählen. Der Konzern begründet die Maßnahmen mit einer verbesserten Planbarkeit für die Passagiere sowie einer optimierten Menüauswahl im internationalen Flugverkehr. Die Erweiterung des kostenpflichtigen Speisenangebots auf Kontinentalstrecken ist Teil einer branchenweiten Umstellung, bei der traditionelle Fluggesellschaften Elemente von Low-Cost-Anbietern übernehmen. Durch das reine Vorbestellprinzip bei warmen Menüs versucht die Fluggesellschaft, die Lade- und Vorratskosten gering zu halten und Abfälle durch nicht verkaufte Lebensmittel zu vermeiden. Dennoch stieß die schrittweise Abschaffung kostenfreier Mahlzeiten in der Economy Class auf europäischen Strecken bei Verbraucherschützern wiederholt auf Kritik, da Passagiere Zusatzleistungen zunehmend gesondert bezahlen müssen. Kritische Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die logistische Abwicklung der Vorbestellungen für das

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Wien und Niederösterreich reformieren Finanzierung des Flugrettungsdienstes

Die Bundesländer Wien und Niederösterreich stellen die Finanzierung des Rettungshubschraubers Christophorus 9 auf eine neue vertragliche Grundlage. Der beim Christophorus Flugrettungsverein des ÖAMTC betriebene Hubschrauber wird seit vielen Jahren von beiden Ländern gemeinsam genutzt, wobei die Gesamtkosten bislang pauschal im Verhältnis 50 zu 50 aufgeteilt wurden. Evaluierungsberichte des Einsatzgeschehens zeigten jedoch, dass durchschnittlich rund 80 Prozent der Einsätze auf das Gebiet von Niederösterreich entfallen, während lediglich 20 Prozent im Wiener Stadtgebiet absolviert werden. Die zuständigen Landesräte Peter Hacker für Wien sowie Anton Kasser und Eva Prischl für Niederösterreich gaben nun den schrittweisen Übergang zu einer verbrauchsabhängigen Abrechnung bekannt. Ab dem Jahr 2028 soll die Finanzierung über eine verbindliche Vereinbarung gemäß Artikel 15a der Bundes-Verfassungsgesetzgebung geregelt werden. Die Abrechnung erfolgt dann nicht mehr über Fixkostenpauschalen, sondern exakt auf Basis der tatsächlich geflogenen Flugminuten im jeweiligen Hoheitsgebiet. Für das Übergangsjahr 2027 bleibt der formale 50:50-Schlüssel zwar bestehen, Niederösterreich leistet jedoch eine Einmalzahlung in Höhe von 500.000 Euro an Wien, um das bestehende Ungleichgewicht bei den Betriebskosten vorübergehend auszugleichen. Der Stützpunkt am ÖAMTC-Mietflugplatz in Wien-Simmering bleibt personell und organisatorisch in der bewährten Struktur erhalten. Der ÖAMTC stellt die Fluggeräte sowie das Pilotpersonal, während die Sanitäter von der Wiener Berufsrettung (MA 70) gestellt werden. Die Notärzte werden in Kooperation zwischen der Berufsrettung und dem Wiener Gesundheitsverbund rekrutiert. Die Anpassung des Kostenschlüssels soll die Transparenz in den Budgets der beiden Bundesländer erhöhen und eine verursachergerechte Zuordnung der Ausgaben für den Rettungsdienst gewährleisten. Kritische Stimmen im Gesundheitsbereich weisen darauf hin, dass die rein minutenbasierte Abrechnung ab

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