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Lufthansa Group inspiziert A320-Flugzeuge wegen fehlerhafter Rumpfverkleidungen

Die Lufthansa Group hat umgehend Inspektionen an elf kürzlich ausgelieferten Flugzeugen der Airbus A320-Familie angeordnet, nachdem der Hersteller Airbus vor Mängeln an den Rumpfverkleidungen gewarnt hatte. Weltweit sind insgesamt 628 Maschinen des beliebten Kurz- und Mittelstreckenjets von dieser Überprüfung betroffen. Die Lufthansa-Sprecherin bestätigte, dass der Konzern die vom Hersteller empfohlenen Prüfungen unverzüglich durchführen werde. Die Mängel an den Metallverkleidungen stammen von einem externen Zulieferer und wurden von Airbus Anfang dieser Woche kommuniziert. Betroffen sind bei der Lufthansa Group elf Maschinen, die sich bereits im Betrieb befinden, sowie zwei weitere Produktionsflugzeuge, die noch in dieser Woche nach erfolgreicher Überprüfung ausgeliefert werden sollen. Airbus hat mitgeteilt, die Ursache des Problems identifiziert und eingedämmt zu haben, und versicherte, dass alle neu gefertigten Bauteile den geforderten Standards entsprechen. Nach einer Präsentation von Airbus an Fluggesellschaften müssen weltweit 628 Jets der A320-Familie auf fehlerhafte Rumpfverkleidungen untersucht werden. Von dieser Gesamtzahl sind 168 Flugzeuge bereits bei Airlines im Einsatz, 245 befinden sich in den Endmontagelinien und 215 in früheren Produktionsphasen. Branchenquellen zufolge sind rund 100 der sich in der Montage befindenden Jets für eine Auslieferung noch in diesem Jahr vorgesehen. Die betroffenen Bauteile weisen eine falsche Dicke auf, die auf einen fehlerhaften Streck- und Fräsprozess beim spanischen Zulieferer Sofitec Aero in Sevilla zurückzuführen ist. Obwohl die Zahl der potenziell betroffenen Flugzeuge hoch ist, betonte eine Airbus-Sprecherin gegenüber der Presse, dass dies nicht bedeute, dass alle Maschinen tatsächlich Mängel aufwiesen. Die Lufthansa Group, die eine große A320-Flotte betreibt und regelmäßig neue Maschinen erhält, muss nun sicherstellen, dass

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Porter Airlines prüft Beitritt zur Luftfahrtallianz Oneworld

Die kanadische Fluggesellschaft Porter Airlines erwägt einen strategischen Schritt zur Stärkung ihrer internationalen Positionierung und prüft einen möglichen Beitritt zur globalen Luftfahrtallianz Oneworld. Dies bestätigte Präsident Kevin Jackson gegenüber dem Fachportal Skift, betonte jedoch, dass eine endgültige Entscheidung noch ausstehe. Die Airline evaluiere derzeit sowohl klassische bilaterale Partnerschaften als auch die Vorteile einer vollwertigen Allianzmitgliedschaft. Porter Airlines, die in den letzten Jahren ihre Flotte signifikant modernisiert und ihr Streckennetz über die Kernmärkte Kanadas hinaus erweitert hat, unterhält bereits enge Kooperationen mit mehreren Mitgliedern der Oneworld-Allianz. Dazu zählen namhafte Gesellschaften wie Alaska Airlines, American Airlines, Qatar Airways und British Airways. Eine offizielle Allianzmitgliedschaft würde diese bestehenden Partnerschaften vertiefen und den Passagieren von Porter Airlines ein global erweitertes Streckennetz sowie durchgängige Reiseerlebnisse bieten. Präsident Kevin Jackson hob hervor, dass Oneworld bislang keinen kanadischen Partner in ihren Reihen habe. Angesichts der aktuellen Expansion und der Positionierung von Porter Airlines in Kanada, wäre die Gesellschaft nach seiner Einschätzung „eine offensichtliche Wahl“ für die Allianz. Dies würde Oneworld helfen, ihre Abdeckung im wichtigen nordamerikanischen Markt zu verbessern. Allerdings merkte Jackson an, dass ein formeller Allianzbeitritt mit höheren Kosten verbunden wäre als die derzeitigen bilateralen Abkommen. Der potenzielle Schritt in eine Allianz wie Oneworld spiegelt die Ambitionen von Porter Airlines wider, die über die regionale Rolle hinauswachsen wollen. Die Gesellschaft, die kürzlich den Betrieb von Turboprops auf moderne Embraer E2-Jets umgestellt hat, um Strecken in die USA und in die Karibik zu bedienen, positioniert sich zunehmend als wichtiger Wettbewerber zu den etablierten kanadischen Fluggesellschaften. Ein Beitritt

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Lufthansa führt Sunflower-Programm für Reisende mit unsichtbaren Behinderungen ein

Die Lufthansa ist mit Wirkung zum 1. Dezember 2025 dem internationalen Hidden-Disabilities-Sunflower-Programm beigetreten. Ziel dieser Initiative ist es, Reisenden mit nicht sichtbaren Behinderungen die Möglichkeit zu geben, diskret auf ihre besonderen Bedürfnisse aufmerksam zu machen. Als Erkennungszeichen dient das gelb-grüne Sonnenblumen-Lanyard, das die Airline ihren Gästen anbietet. Mit dem Beitritt zum Programm möchte die Lufthansa die Sensibilität und das Bewusstsein entlang der gesamten Reisekette stärken. Als Vorbereitung auf die Einführung wurden die Boden- und Kabinencrews der Lufthansa entsprechend geschult, um die Zeichen richtig zu deuten und adäquat reagieren zu können. Das Programm wird auch an den Heimatflughäfen der Lufthansa umgesetzt: Am Flughafen München ist die Initiative sofort verfügbar, während die Einführung am Flughafen Frankfurt ab Januar 2026 erfolgen soll. Die Sonnenblumen-Lanyards sind an den Informations- und Special-Services-Schaltern der Flughäfen sowie direkt bei Lufthansa erhältlich. Es wird betont, dass das Symbol zwar keine formellen Assistenzleistungen ersetzt, aber eine zusätzliche Ebene der Kommunikation und Rücksichtnahme schaffen soll. Die Lufthansa Group plant, das Programm in den kommenden Jahren konzernweit auszurollen. Bis Ende 2026 sollen alle Konzerngesellschaften in das Sunflower-Programm integriert werden. Dieser Schritt ist Teil einer umfassenderen Strategie zur Verbesserung der Barrierefreiheit. Parallel dazu arbeitet der Konzern in einem neu eingerichteten Beirat, dem „Accessibility Customer Advisory Committee“, an Verbesserungen für Reisende mit sichtbaren und unsichtbaren Einschränkungen. Der Fokus liegt dabei auf der Gestaltung einer inklusiveren Reiseerfahrung, die über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgeht. Das Hidden-Disabilities-Sunflower-Programm ist international etabliert und wird bereits an zahlreichen Flughäfen, Bahnhöfen und touristischen Einrichtungen weltweit genutzt. Mit der Implementierung durch

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Taiwanische Tigerair erweitert Flotte mit Airbus A321neo

Die taiwanische Billigfluggesellschaft Tigerair Taiwan hat die Beschaffung von 15 Flugzeugen des Typs Airbus A321neo genehmigt. Der Vorstand der Airline, deren Mehrheitseigner die staatliche China Airlines ist, hat für diese Flottenerweiterung ein Gesamtinvestitionsvolumen von umgerechnet rund 1,28 Milliarden US-Dollar freigegeben. Die Bestellung sieht den Kauf von vier Flugzeugen und das Leasing von elf weiteren Maschinen vor, womit Tigerair eine deutliche Kapazitätssteigerung für ihr regionales Netzwerk anstrebt. Die Auslieferung der bestellten Jets ist zeitlich gestreckt. Die elf geleasten A321neo sollen sukzessive bis zum Jahr 2031 in die Flotte integriert werden. Die vier gekauften Maschinen werden voraussichtlich bis 2035 in Betrieb genommen. Zusätzlich zur festen Bestellung sicherte sich Tigerair eine Option auf den Erwerb von vier weiteren A321neo. Diese strategische Investition markiert einen bedeutenden Schritt in der Entwicklung der Airline, die derzeit ausschließlich kleinere Flugzeuge des Typs Airbus A320 betreibt. Mit der Einführung des A321neo, dem größten Mitglied der Airbus A320neo-Familie, wird Tigerair ihre Kapazität pro Flug signifikant erhöhen. Dies ist besonders relevant für die Bedienung des bestehenden Streckennetzes in Ostasien, das einen starken Fokus auf Verbindungen nach Japan legt. Die größere Kapazität der A321neo ermöglicht es der Billigfluggesellschaft, auf stark nachgefragten Routen mehr Passagiere zu befördern und die Effizienz des Flugbetriebs zu steigern. Die Entscheidung für die A321neo untermauert die Expansionspläne der von China Airlines kontrollierten Tigerair Taiwan, die im wachsenden asiatischen Low-Cost-Markt eine größere Rolle spielen will. Durch die Mischung aus Kauf und Leasing sichert sich die Airline sowohl langfristige Flottenverfügbarkeit als auch finanzielle Flexibilität. Die neuen Flugzeuge werden die

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Flughafen Zürich rüstet Sicherheitskontrolle mit CT-Scannern auf

Der Flughafen Zürich (ZRH), der größte Flughafen der Schweiz, nimmt Anfang Dezember nach einer intensiven Testphase das erste modernisierte Geschoss seiner Sicherheitskontrolle in Betrieb. Die Kernstücke der neuen Infrastruktur sind moderne CT-Scanner und Körperscanner. Diese technologische Aufrüstung zielt darauf ab, den Prozess für Passagiere komfortabler und gleichzeitig effizienter zu gestalten. Die Investition ist Teil eines umfassenden Modernisierungsprogramms, um den Passagierfluss zu optimieren und die Kontrollstandards zu erhöhen. Für Reisende am Flughafen Zürich bedeutet die neue Technologie eine wesentliche Erleichterung beim Check-in des Handgepäcks. Dank der Leistungsfähigkeit der neuen CT-Scanner ist es Passagieren zukünftig erlaubt, Flüssigkeiten und elektronische Geräte wie Laptops oder Tablets im Handgepäck zu belassen. Die bisher notwendige Entnahme dieser Gegenstände entfällt damit, was eine deutliche Beschleunigung des Kontrollvorgangs bewirken soll. Die CT-Technologie liefert detaillierte dreidimensionale Bilder des Handgepäcks, was eine präzisere und schnellere Analyse des Inhalts durch das Sicherheitspersonal ermöglicht. Die Modernisierung der Sicherheitskontrolle im größten der drei Check-in-Bereiche des Flughafens ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Dienstleistungsqualität. Durch die optimierte Infrastruktur wird erwartet, dass die Wartezeiten an den Kontrollstellen verkürzt werden können, insbesondere zu Stoßzeiten. Diese Maßnahme folgt internationalen Beispielen, bei denen große Flughäfen wie London-City oder Helsinki bereits ähnliche CT-Scanner erfolgreich im Einsatz haben, um den Passagierkomfort zu steigern und gleichzeitig die Sicherheitsanforderungen zu erfüllen. Die vollständige Modernisierung der Sicherheitskontrollstelle wird in den kommenden Monaten in mehreren Phasen erfolgen. Mit der jetzigen Inbetriebnahme des ersten modernisierten Geschosses beginnt die Umsetzung des Gesamtprojekts. Der Flughafen Zürich reagiert damit auf die steigenden Passagierzahlen und die Notwendigkeit, moderne,

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Air Baltic wirbt gezielt um Personal des Konkurrenten Smart Lynx

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic veranstaltet am 10. Dezember 2025 einen virtuellen Informationstag, der sich gezielt an die Mitarbeiter des Konkurrenten Smart Lynx Airlines richtet. Bei diesem sogenannten Online-Open-Day haben Luftfahrtprofis die Möglichkeit, sich direkt mit dem Personalmanagement (HR-Team) von Air Baltic auszutauschen und detaillierte Informationen über aktuelle Stellenangebote sowie den Bewerbungsprozess zu erhalten. Diese ungewöhnliche, direkte Ansprache des Personals eines anderen Unternehmens unterstreicht den hohen Bedarf an qualifiziertem Personal in der Luftfahrtbranche. Die Initiative von Air Baltic zielt darauf ab, Mitarbeiter aus einem breiten Spektrum von Smart Lynx abzuwerben. Vorgestellt werden offene Positionen in nahezu allen Geschäftsbereichen der Airline. Dazu gehören klassische luftfahrtspezifische Bereiche wie Cockpit, Kabine, Technik und Operations. Darüber hinaus sucht Air Baltic auch qualifiziertes Personal für verschiedene Büropositionen in Schlüsselabteilungen wie IT, E-Commerce, Revenue Management, Personalwesen (HR) und Finanzen. Das Unternehmen baut seine Kapazitäten seit einiger Zeit signifikant aus und benötigt entsprechend qualifizierte Fachkräfte. Air Baltic verfolgt ambitionierte Wachstumspläne, die eine deutliche Erweiterung ihrer Flotte und die Erschließung neuer Strecken vorsehen. Dieser Wachstumskurs wird maßgeblich durch die Verfügbarkeit von geschultem Personal bestimmt, was den Wettbewerb um Fachkräfte im baltischen Raum verschärft. Smart Lynx Airlines, ebenfalls eine in Lettland ansässige Fluggesellschaft, ist primär im Charter- und Wet-Lease-Geschäft tätig und verfügt über erfahrenes Personal, das für Air Baltic eine attraktive Zielgruppe darstellt, um den eigenen Personalbedarf schnell und effizient zu decken. Derartige gezielte Rekrutierungsmaßnahmen in der Luftfahrt sind ein Indikator für den anhaltenden Fachkräftemangel. Die Durchführung des Online-Open-Day erlaubt es Air Baltic, Mitarbeiter von Smart Lynx diskret und

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Sternekoch Glenn Verhasselt übernimmt für Brussels Airlines

Brussels Airlines, eine Tochtergesellschaft der Lufthansa, hat den renommierten Koch Glenn Verhasselt zum neuen Star Chef der Airline ernannt. Verhasselt, der das Zwei-Sterne-Restaurant Sir Kwinten in Lennik, Flandern, führt, wird ab Januar 2026 exklusive Menüs für die Business Class auf Langstreckenflügen kreieren. Er tritt damit die Nachfolge von Arabelle Meirlaen an. Verhasselt ist der sechzehnte Sternekoch in diesem Programm, das die Fluggesellschaft bereits seit 2013 etabliert hat, um belgische Spitzenküche hoch über den Wolken zu präsentieren. Der neue Star Chef ist in der belgischen Gastronomieszene eine feste Größe. Sein Restaurant Sir Kwinten wurde 2024 mit dem zweiten Michelin-Stern ausgezeichnet und Verhasselt selbst wurde 2025 vom Gault&Millau zum „Koch des Jahres“ gekürt. Seine Küchenphilosophie basiert auf Reinheit, Authentizität und absoluter Produktqualität, wobei er traditionelle Techniken mit einer zeitgenössischen Vision verbindet und dabei oft Produkte aus seiner Heimatregion Pajottenland in den Fokus rückt. Verhasselt hat bereits durchblicken lassen, dass die Gerichte für die Airline seine Handschrift tragen sollen und für die besonderen Bedingungen an Bord konzipiert sind, um den Passagieren einen Eindruck der belgischen Haute Cuisine zu vermitteln. Das kulinarische Konzept von Brussels Airlines umfasst auf Langstreckenflügen in der Business Class ein Drei-Gänge-Menü, ergänzt durch eine Auswahl an Käse und einem Dessert. Ein Blick auf die bereits veröffentlichten Pläne für Verhasselts Menü verrät Gerichte wie Grünkohl-Cannelloni mit Austernpilzen und Geflügel als Hauptspeise oder Frühlingsrollen mit geräuchertem Aal als Vorspeise. Begleitet werden die Kreationen von einer sorgfältig ausgewählten Wein- und Bierauswahl, die unter anderem von einem Master of Wine und einem Biersommelier zusammengestellt

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Flybondi ordert 25 neue Flugzeuge von Airbus und Boeing

Die argentinische Billigfluggesellschaft Flybondi hat umfangreiche Flugzeugbestellungen bei den Herstellern Airbus und Boeing bekannt gegeben. Das Gesamtvolumen der Investition beläuft sich auf rund 1,7 Milliarden US-Dollar. Die Bestellung umfasst 15 Maschinen des Typs Airbus A220-300 sowie zehn Flugzeuge des Typs Boeing 737 Max 10. Für beide Flugzeugmodelle wurden zudem Optionen für jeweils weitere fünf Jets vereinbart. Diese strategische Flottenerweiterung soll das Wachstum der Airline sowohl auf dem Heimatmarkt Argentinien als auch in neuen Zielgebieten in Lateinamerika und der Karibik vorantreiben. Die Auslieferung der bestellten Flugzeuge ist für den Zeitraum zwischen 2027 und 2030 vorgesehen. Die Airbus A220-300 sollen von 2027 bis 2029 in die Flotte integriert werden, während die Boeing 737 Max 10 zwischen 2027 und 2030 folgen. Ein bemerkenswerter Aspekt der Bestellung ist die Entscheidung für den Airbus A220-300, der Flybondi zur ersten Betreiberin dieses Typs in Lateinamerika macht. Der A220-300 ist bekannt für seine Effizienz im Regionalverkehr und tritt in direkte Konkurrenz zu Modellen des brasilianischen Herstellers Embraer. Die aktuell aus 14 Jets des Typs Boeing 737-800 bestehende Flotte der Airline wird durch diese neuen, modernen Flugzeuge signifikant erweitert und erneuert. Die Finanzierung dieser Großbestellung wird durch COC Global Enterprise, den Hauptinvestor von Flybondi, gesichert. Die Entscheidung für eine Mischflotte aus Airbus und Boeing spiegelt die Strategie der Airline wider, Flexibilität bei der Streckenplanung und Kapazitätsanpassung zu gewährleisten. Die Boeing 737 Max 10 ist das größte Modell der 737 Max-Familie und bietet eine höhere Passagierkapazität für stark frequentierte Routen, während der Airbus A220-300 optimal für die Erschließung neuer,

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Flughafen Kopenhagen verzeichnet passagierstärksten November

Der Flughafen Kopenhagen (CPH) hat im abgelaufenen November einen neuen Passagierrekord aufgestellt und damit seine Position als führendes Drehkreuz in der nordischen Region gefestigt. Insgesamt wurden 2,42 Millionen Reisende abgefertigt, was einem Anstieg von elf Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Verantwortlich für diesen Zuwachs war primär ein deutlicher Anstieg des Umsteige- und Inlandsverkehrs. Die Fluggesellschaften bieten in diesem Winter den größten Flugplan in der Geschichte des Flughafens an, was sich in den Passagierzahlen widerspiegelt. Besonders herausragend war das Wachstum im Transferverkehr, der im Vergleich zum Vorjahr um 37 Prozent zunahm. Mittlerweile nutzt jeder vierte Passagier Kopenhagen als Umsteigeflughafen. Dieses starke Transferwachstum fördert die globale Erreichbarkeit Dänemarks und trägt zur Unterstützung ausländischer Investitionen bei. Der kommerzielle Direktor des Flughafens, Peter Krogsgaard, betonte, dass der Umsteigetrend die Verbindungen nach Europa sowie die Interkontinentalstrecken nach Nordamerika und Asien stärke und somit zur Aufrechterhaltung von Routen beitrage, die allein mit lokaler Nachfrage nicht tragfähig wären. Die meisten Umsteiger kommen aus Dänemark, Schweden und Norwegen, aber auch Reisende aus Deutschland, Italien und Polen nehmen vermehrt den Weg über CPH. Auch der Inlandsverkehr erlebte einen bedeutenden Aufschwung, mit einem Plus von 23 Prozent im November im Vergleich zum Vorjahr. Die Attraktivität des Flughafens wird durch erweiterte Langstreckenoptionen im Winterflugplan gesteigert. So wurden die Verbindungen nach Asien ausgebaut: Shanghai ist zurück im Streckennetz, die Nachfrage für Japan wächst, und neue Direktflüge nach Mumbai und Seoul wurden etabliert. Zusätzlich wird Mitte Dezember eine historische Verbindung eröffnet, wenn Vietnam Airlines die erste direkte Flugroute zwischen Dänemark und Vietnam mit

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ITA Airways startet Direktverbindung zwischen Rom und Houston

ITA Airways, die italienische nationale Fluggesellschaft, nimmt ab Mai 2026 eine neue Interkontinentalstrecke in ihr Programm auf. Die Verbindung wird Rom-Fiumicino (FCO) und Houston (IAH) erstmals direkt miteinander verknüpfen und stellt eine wichtige Ergänzung des Langstreckenprogramms für den Sommer 2026 dar. Zunächst sind ab dem 1. Mai 2026 drei wöchentliche Flüge geplant, die Frequenz wird jedoch ab Juni bis Ende Oktober auf fünf wöchentliche Umläufe erhöht. Diese Expansion unterstreicht die wachsende Bedeutung des nordamerikanischen Marktes für ITA Airways. Zum Einsatz auf der neuen Route kommt der Airbus A330-900, das modernste Langstreckenmuster der Flotte. Die Fluggesellschaft betont die fortschrittliche Technologie und das Kabinendesign im italienischen Stil. Mit Houston erweitert ITA Airways ihr nordamerikanisches Netzwerk auf insgesamt neun Ziele. Zuvor wurden bereits New York, Boston, Miami, Los Angeles, San Francisco und Washington D.C. angeflogen, ergänzt durch saisonale Verbindungen nach Chicago und Toronto. Diese Strategie zur Stärkung der Präsenz in den USA gilt als entscheidend für die Ertragskraft der Airline. Der Start der Verbindung nach Houston wurde von offizieller Seite in den USA begrüßt. Bürgermeister John Whitmire betonte, der direkte Link nach Rom werde die kommerziellen, diplomatischen und kulturellen Beziehungen mit Italien vertiefen. Auch Jim Szczesniak, der Leiter des Luftfahrtressorts in Houston, bezeichnete die Eröffnung als entscheidenden Moment, der neue Investitionen und Tourismus ankurbeln werde. Passagiere, die über Rom reisen, profitieren von umfangreichen Anschlussmöglichkeiten innerhalb Italiens, da ITA Airways von Fiumicino aus 16 Ziele und von Mailand-Linate aus weitere zwölf Destinationen bedient. ITA-CEO Joerg Eberhart hob hervor, dass die Langstreckenoperationen essenziell für die

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