
Deutsche Flughäfen ziehen Bilanz: Passagierzahlen steigen, aber Vorkrisenniveau noch nicht erreicht
Die deutschen Flughäfen haben das Jahr 2025 mit einem deutlichen Wachstum im Vergleich zum Vorjahr abgeschlossen, erreichen jedoch in der Gesamtbetrachtung weiterhin nicht die Werte der Zeit vor der Pandemie. Im Dezember 2025 wurden insgesamt 15,52 Millionen Passagiere gezählt, was einem Zuwachs von 5,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Trotz dieses Anstiegs fehlen im Vergleich zum Referenzmonat Dezember 2019 noch immer 8,8 Prozent der Reisenden. Besonders auffällig ist die Diskrepanz zwischen den verschiedenen Verkehrssegmenten: Während der interkontinentale Verkehr mit einer Erholungsrate von 107,9 Prozent das Vorkrisenniveau bereits überschritten hat, stagniert der innerdeutsche Flugverkehr bei lediglich 54,7 Prozent des Aufkommens von 2019. Im gesamten Jahresverlauf 2025 nutzten rund 219,58 Millionen Fluggäste die deutschen Airports, womit die Marke von 220 Millionen nur knapp verfehlt wurde. Das Marktsegment Europa erwies sich dabei mit 152,12 Millionen Passagieren als volumenstärkster Bereich und erreichte 96,2 Prozent des Niveaus von 2019. Branchenexperten führen die schleppende Erholung im nationalen Flugverkehr primär auf das reduzierte Angebot der Fluggesellschaften sowie auf die Verlagerung von Kurzstrecken auf die Schiene zurück. Die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen blieb mit insgesamt 132.215 Starts und Landungen im Dezember ebenfalls hinter den Erwartungen zurück und erreichte lediglich 82,1 Prozent des Volumens von 2019. Eine positive Entwicklung verzeichnete hingegen der Luftfrachtsektor. Mit einem Cargo-Aufkommen von 416.208 Tonnen im Dezember lag das Ergebnis um 4,2 Prozent über dem Vorjahreswert und sogar um 4,7 Prozent über dem Niveau von 2019. Über das gesamte Jahr 2025 wurden mehr als 4,86 Millionen Tonnen Luftfracht umgeschlagen. Dieses Wachstum wird maßgeblich durch die








