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Westjet stellt Großteil des Flugbetriebs wegen Streiks ein

Bei der kanadischen Fluggesellschaft Westjet hat der angekündigte Streik der Flugbegleiter begonnen, was zu erheblichen Beeinträchtigungen im nordamerikanischen Luftverkehr führt. Wie das Unternehmen mitteilte, müssen sämtliche planmäßigen Flüge mit den Flugzeugtypen Boeing 737 und Boeing 787 vorübergehend ausgesetzt werden. Nach ersten Schätzungen der Fluggesellschaft sind bereits rund 250.000 Fluggäste von den Ausfällen betroffen. Sollte der Tarifkonflikt andauern, ist in den kommenden Tagen mit weiteren Streichungen im nationalen und internationalen Streckennetz zu rechnen. Hintergrund des Arbeitskampfes sind festgefahrene Tarifverhandlungen zwischen der Unternehmensführung und der Gewerkschaft Canadian Union of Public Employees (CUPE). Die Belegschaft fordert eine Vergütung für die gesamte tatsächliche Arbeitszeit. Bislang werden Flugbegleiter im nordamerikanischen Luftfahrtsektor häufig erst ab dem Schließen der Flugzeugtüren bezahlt, wodurch Tätigkeiten wie das Boarding der Passagiere, Sicherheitskontrollen am Boden und witterungsbedingte Wartezeiten unvergütet bleiben. Zudem fordert die Gewerkschaft spürbare Lohnsteigerungen, um die gestiegenen Lebenshaltungskosten auszugleichen und insbesondere die Einstiegsgehälter für jüngere Beschäftigte anzuheben. Der Streik trifft Westjet in einer Phase hoher Auslastung und verschärft die Lage für Reisende in Kanada und den USA. Die Fluggesellschaft versucht, betroffene Passagiere auf Partnergesellschaften umzubuchen oder Ticketpreise zu erstatten, jedoch stoßen die Kapazitäten im Markt an ihre Grenzen. Die kanadische Arbeitsbehörde und Regierungsvertreter beobachten die Entwicklung aufmerksam, da der Ausfall eines der größten Verkehrsträger des Landes erhebliche wirtschaftliche Folgen für den Reise- und Logistiksektor nach sich zieht. Branchenbeobachter weisen darauf hin, dass die Debatte um die Bezahlung von Bodenzeiten ein branchenweites Thema in Nordamerika darstellt, da immer mehr Gewerkschaften diese Praxis in neuen Tarifverträgen beenden wollen. Für Westjet bedeutet

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Air Asia X stellt Verbindung zwischen Kuala Lumpur und Taschkent ein

Die Langstrecken-Billigfluggesellschaft Air Asia X stellt ihre Direktverbindung zwischen der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur und Taschkent in Usbekistan mit Wirkung zum 2. September 2026 ein. Wie das Unternehmen mitteilte, erfolgt die Aussetzung der Strecke im Rahmen einer routinemäßigen Überprüfung und Anpassung des eigenen Flugplans. Betroffene Passagiere werden von der Fluggesellschaft benachrichtigt und erhalten die Option, den vollen Ticketpreis zurückzufordern oder eine Gutschrift über den Betrag mit zweijähriger Gültigkeit zu akzeptieren. Über eine etwaige Wiederaufnahme der Flugroute zu einem späteren Zeitpunkt machte der Carrier keine Angaben. Die Einstellung der Strecke kommt nach einer Betriebsphase, in der Air Asia X versucht hatte, Zentralasien als Markt für kostengünstige Fernflüge ab Südostasien zu erschließen. Die Verbindung sollte den Personen- und Warenverkehr zwischen Malaysia und Usbekistan fördern sowie Umsteigeverbindungen innerhalb des Streckennetzes der Air-Asia-Gruppe ermöglichen. In der Region steht die Airline jedoch im Wettbewerb mit etablierten Netzwerk-Carriern wie Uzbekistan Airways, die den Markt auf der Route seit Längerem bedienen und über gefestigte Vertriebsstrukturen vor Ort verfügen. Branchenbeobachter führen die Entscheidung auf eine unzureichende Sitzplatzauslastung sowie auf schwankende Erträge pro Passagier zurück, die den Weiterbetrieb auf der Langstrecke wirtschaftlich unrentabel machten. Die Bereitstellung von Großraumflugzeugen auf Sekundärrouten erfordert eine konstant hohe Nachfrage sowohl im Einreise- als auch im Ausreiseverkehr. Zudem veranlassen steigende Treibstoff- und Abfertigungskosten viele Fluggesellschaften derzeit dazu, verbleibende Flottenkapazitäten verstärkt auf nachfragestärkere Kernmärkte in Ostasien und Australien zu verlagern. Für den Flughafen Taschkent bedeutet der Rückzug der malaysischen Fluggesellschaft einen vorübergehenden Rückgang der Anbindungen nach Südostasien. Die Entwicklungen verdeutlichen die anhaltenden Herausforderungen für Billigfluggesellschaften

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Flottenweiter Einsatz dünnerer Lackschichten: TAP Air Portugal stellt Flugzeugbeschichtung um

Die portugiesische Fluggesellschaft TAP Air Portugal führt nach einer Testphase ein neues Beschichtungsverfahren für ihre Flugzeugflotte ein. Nach Erprobungen an zwei Maschinen des Typs Airbus A320 stellt die Airline auf das Lackiersystem „Aerobase UPD“ des Herstellers AkzoNobel Aerospace Coatings um. Das Verfahren reduziert die Dicke der Grundierung um 36 Prozent und verringert das Eigengewicht eines Flugzeugs je nach Modell um bis zu 26 Kilogramm. Ziel der Maßnahme ist die Erhöhung der betrieblichen Effizienz durch eine Verringerung des Treibstoffverbrauchs im täglichen Flugbetrieb. Im Zuge der Praxistests an einem Airbus A320 verzeichnete die Fluggesellschaft eine Einsparung beim Flugzeuggewicht von 24 Kilogramm. Bei einer vollständigen Umstellung der Flotte rechnet der Betrieb mit einer Reduzierung des jährlichen Treibstoffbedarfs um rund 428,5 Tonnen. Dies entspricht nach Unternehmensangaben einer Absenkung der variablen Betriebskosten von mehr als 500.000 Euro pro Jahr. Das Beschichtungssystem behält dabei die für den kommerziellen Liniendienst geforderte Beständigkeit gegen äußere Einflüsse und Witterungsbedingungen bei. Neben dem reduzierten Eigengewicht verändert das Verfahren die Abläufe in den Wartungsbetrieben. Da die Grundierung in einem einzelnen Arbeitsgang statt in der bisher üblichen zweifachen Ausführung aufgetragen wird, entfällt eine Zwischenphase zur Trocknung. Dies verkürzt die Verweilzeit der Maschinen in den Lackierhallen und vereinfacht die Arbeitsschritte des Technischen Personals. Die modifizierte Rezeptur weist zudem eine höhere Stabilität gegen Lackläufer auf, was zu einer gleichmäßigeren Schichtdicke auf der Flugzeugaußenhaut führt. Luftfahrtexperten verweisen darauf, dass Gewichtseinsparungen an der Flugzeugstruktur eine von vielen Stellschrauben zur Senkung der laufenden Flugbetriebskosten darstellen. Während die Einsparung pro Einzelmaschine vergleichsweise gering ausfällt, summiert sich der Effekt

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Handgreiflichkeit am Check-in: Vorfall am Flughafen Nürnberg führt zu Flugausschluss für elf Personen

Am Flughafen Nürnberg ist es am Freitagabend des 31. Juli 2026 zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen zwei Reisegruppen gekommen. Nach Angaben der zuständigen Polizeidienststellen entzündete sich der Konflikt an einem Streit um den Platz in der Warteschlange vor einem Check-in-Schalter im Terminalbereich. Im weiteren Verlauf eskalierte die verbale Streiterei, woraufhin ein 29-jähriger Beteiligter einem 43-jährigen Mann ins Gesicht schlug. In der Folge entwickelten sich Handgreiflichkeiten, an denen sich rasch mehrere Personen beider Gruppen beteiligten. Der Vorfall rief ein größeres Aufgebot an Einsatzkräften auf den Plan. Beamte der am Flughafen stationierten Polizeiinspektion und der Grenzpolizei griffen ein, um die krawallierenden Gruppen zu trennen und die Lage im Abflugbereich zu beruhigen. Ein alarmiertes Rettungsteam versorgte die Beteiligten vor Ort medizinisch; eine Hospitalisierung der verletzten Personen war nach der ersten Erstversorgung nicht erforderlich. Die Polizeibeamten sicherten das Videomaterial der Überwachungskameras im Terminal, leiteten Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung ein und erfassten die Personalien aller involvierten Reisenden. Als direkte Konsequenz der körperlichen Auseinandersetzung schlossen die zuständigen Stellen und die betroffene Fluggesellschaft insgesamt elf Personen von ihrem geplanten Flug aus. Derartige Maßnahmen werden im Luftverkehr angewendet, um die Ordnung im Terminal sowie die Sicherheit an Bord des Flugzeugs zu gewährleisten. Nach der Klärung des Sachverhalts und dem Abschluss der polizeilichen Erstmaßnahmen konnten die verbliebenen Passagiere den regulären Abflugbetrieb ohne weitere Zwischenfälle fortsetzen. Sicherheits- und Luftfahrtexperten verweisen darauf, dass aggressive Vorfälle an Flughäfen und in Check-in-Zonen im Zuge hoher Passagierzahlen in den Sommerreisewellen immer wieder vorkommen. Längere Wartezeiten, hohe Temperaturen und Staus an den Abfertigungsschaltern erhöhen das Konfliktpotenzial

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Staatliche Beauftragung für Inlandsverbindung: Israir übernimmt Flugstrecke zwischen Eilat und Tel Aviv

Die israelische Fluggesellschaft Israir hat eine öffentliche Ausschreibung (Public Service Obligation, PSO) für den Linienflugbetrieb zwischen dem Flughafen Eilat Ramon und dem Drehkreuz Tel Aviv Ben Gurion gewonnen. Wie das israelische Verkehrsministerium mitteilte, umfasst der zugesprochene Vertrag ein Finanzvolumen von 40 Millionen Israelischen Schekel (entspricht etwa 13 Millionen US-Dollar). Der Anbieter verpflichtet sich im Rahmen des Zuschlags dazu, ab dem 27. August 2026 für die Dauer eines Jahres mindestens vier tägliche Hin- und Rückflüge auf der Inlandsroute durchzuführen, nachdem im Ausschreibungsverfahren zeitweise fünf tägliche Umläufe im Gespräch waren. Die Verbindung stützt sich auf eine gesetzliche Regelung zur Grundversorgung des abgelegenen Küstenortes am Roten Meer mit dem wirtschaftlichen Zentrum des Landes. Für die Einwohner von Eilat sieht die Vereinbarung vergünstigte Ticketpreise sowie ein festes Kontingent an reservierten Sitzplätzen auf den Flügen vor. Der Einsatz des Anbieters soll den Zugang zum medizinischen Versorgungssystem, zu Behörden und zu weiterführenden Verkehrsverbindungen in Tel Aviv sicherstellen, da die Bodenverkehrsanbindungen durch die Wüste Negev zeitintensiv sind. Die Neuvergabe erfolgt nach einer Phase organisatorischer und finanzieller Abstimmungen über den Umfang staatlicher Subventionen auf dem inländischen Flugmarkt. In der Vergangenheit war die Anbindung von Eilat wiederholt Gegenstand von Diskussionen zwischen dem Verkehrsministerium, den Anwohnern und den ausführenden Fluggesellschaften wie Israir und Arkia. Hohe Betriebskosten auf der Kurzstrecke sowie schwankende Passagierzahlen machten einen eigenwirtschaftlichen Flugbetrieb ohne staatliche Zuschüsse für die Fluggesellschaften unrentabel. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die Befristung des Vertrags auf zwölf Monate die strukturellen Unsicherheiten im regionalen Luftverkehr Israels nicht dauerhaft löst. Der Betrieb bleibt abhängig von staatlicher

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Flughafenneubau in Äthiopien: Washington drängt auf Einbindung amerikanischer Konzerne

Die US-amerikanische Regierung strebt eine direkte Beteiligung von Unternehmen aus den Vereinigten Staaten am Bau des neuen internationalen Flughafens in Bishoftu nahe der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba an. Bei einer Medienrunde im Rahmen des Africa Logistics and Communications Symposium in Äthiopien erklärte der stellvertretende US-Handelsminister für den Nahen Osten und Afrika, Mark Mitchell, dass das mit 12,5 Milliarden US-Dollar veranschlagte Großprojekt Gegenstand von Gesprächen mit der äthiopischen Regierung sowie der Führung von Ethiopian Airlines war. Ziel der US-Initiative ist es, die Infrastrukturförderung vor Ort eng mit weiteren Lieferverträgen für zivile Verkehrsflugzeuge des Herstellers Boeing zu verknüpfen. Der künftige Flughafen, rund 45 Kilometer außerhalb von Addis Abeba gelegen, soll nach Fertigstellung die Kapazitätsgrenzen des bisherigen Drehkreuzes aufheben und als zentraler Umsteigepunkt auf dem afrikanischen Kontinent dienen. Ethiopian Airlines hat die Präqualifikationsphase für die Vergabe der Hauptgewerke abgeschlossen. Zu den in die engere Auswahl gezahlten Bieterkonsortien für die Abschnitte Terminalbau, Infrastruktur und Anbindung gehören Bauunternehmen aus China, Europa, dem Nahen Osten, der Türkei, Indien und Russland. Die Vorarbeiten auf dem Gelände laufen seit Anfang 2026, wobei Erdarbeiten im Wert von rund 610 Millionen US-Dollar für das laufende Jahr anstehen. Die Finanzierung erfolgt zu 20 bis 30 Prozent aus Eigenmitteln der Fluggesellschaft, während der verbleibende Betrag über internationale Kreditgeber wie die Afrikanische Entwicklungsbank aufgebracht werden soll. Die Bemühungen Washingtons stehen in direktem Zusammenhang mit der Flottenpolitik von Ethiopian Airlines, die traditionell eine hohe Anzahl von Boeing-Flugzeugen mit Triebwerken des US-Herstellers GE Aerospace betreibt. Die Fluggesellschaft wandelte kürzlich Optionen über sechs Boeing 787-9 in

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Jet2 schaltet Flugprogramm für die Wintersaison 2027/28 frei

Die britische Fluggesellschaft und der Reiseveranstalter Jet2 haben den Ticketverkauf für ihr Wintersport-Flugprogramm der Saison 2027/28 eröffnet. Das Angebot umfasst rund 470.000 Sitzplätze auf insgesamt 43 Flugverbindungen, die von zwölf britischen Flughäfen aus bedient werden. Im Zeitraum von Dezember 2027 bis zum Ende der Wintersaison werden acht Zielflughäfen in den Alpenregionen und den Dolomiten angeflogen, darunter Chambéry, Grenoble, Genf, Innsbruck, Lyon, Salzburg, Turin und Verona. Das Unternehmen begründet den vorgezogenen Verkaufsstart mit einer stabilen Nachfrage nach Wintersportreisen im britischen Quellmarkt. Mit dem vorgezogenen Buchungshorizont verfolgt der Konzern das Ziel, sich frühzeitig Marktanteile im Segment der Pauschal- und Individualreisen zu sichern. Das Flugangebot deckt sowohl Kurzreisen über das Wochenende als auch mehrwöchige Aufenthalte in den Skigebieten Frankreichs, Österreichs, der Schweiz und Italiens ab. Durch die Kombination aus Linienflügen und dem eigenen Reiseveranstalter Jet2holidays versucht das Unternehmen, die Auslastung auf den Strecken zwischen dem Vereinigten Königreich und dem europäischen Festland langfristig abzusichern und die Eigenkapitalbasis durch frühzeitige Kundenzahlungen zu stärken. Die Strategie des sehr frühen Verkaufsstarts bringt jedoch auch operative Herausforderungen mit sich. Ein Planungshorizont von mehr als einem Jahr setzt voraus, dass die Kapazitäten und Slot-Zuteilungen an den stark reglementierten Zielflughäfen wie Genf, Innsbruck oder Salzburg verlässlich gesichert werden können. Witterungsbedingte Störungen im Winterbetrieb, Engpässe in der Flugsicherung sowie potenzielle Schwankungen bei den Betriebskosten – etwa für Treibstoff und Abfertigungsentgelte – erschweren eine verlässliche Kalkulation über längere Zeiträume hinweg. Zudem herrscht auf den Wintersportrouten ab Großbritannien ein intensiver Preis- und Kapazitätswettbewerb mit Mitbewerbern wie Easyjet oder British Airways. Branchenanalysten verweisen darauf,

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Früher Buchungsstart im Schweizer Markt: Easyjet gibt Sommerflugplan 2027 frei

Die britische Billigfluggesellschaft Easyjet hat den Buchungsstart für ihren Schweizer Sommerflugplan 2027 bekannt gegeben. Für den Reisezeitraum vom 14. Juni bis zum 26. September 2027 stellt die Airline auf mehr als 27.000 Flügen von und in die Schweiz ein Gesamtkontingent von über fünf Millionen Sitzplätzen bereit. Das Flugprogramm stützt sich im Wesentlichen auf die drei Schweizer Standorte Genf, Basel-Mülhausen und Zürich, wobei der Schwerpunkt der Verbindungen auf den Flughäfen Genf und EuroAirport Basel liegt. Das angebotene Streckennetz deckt ein breites Spektrum an europäischen Städte- und Ferienzielen ab. Neben klassischen Urlaubsregionen am Mittelmeer und in Nordafrika, darunter Mallorca, die Kanarischen Inseln, Kreta, Madeira sowie ägyptische und marokkanische Destinationen, umfasst der Flugplan europäische Hauptstädte und Metropolen wie Berlin, Rom, Prag und Lissabon. Einen weiteren Schwerpunkt bildet der Flugverkehr in das Vereinigte Königreich mit Direktverbindungen nach London, Manchester, Edinburgh, Liverpool und Bristol. Mit dem frühzeitigen Verkaufstaktik versucht die Fluggesellschaft, sich frühzeitig Liquidität zu sichern und die Auslastung ihrer Flotte für das übernächste Jahr planbar zu gestalten. Der Markt für Kurz- und Mittelstreckenflüge ab der Schweiz ist von einem intensiven Wettbewerb geprägt, bei dem Easyjet insbesondere auf den Basen Genf und Basel mit Anbietern wie Swiss und weiteren europäischen Günstigfliegern konkurriert. Die Staffelung der Ticketpreise folgt dem Ertragsmanagement, bei dem früh gebuchte Tickets zu niedrigeren Einstiegspreisen angeboten werden, während die Tarife mit steigender Nachfrage anziehen. Branchenbeobachter verweisen jedoch darauf, dass derart lange Vorlaufzeiten im Flugplanverkauf Risiken für die Konsumenten sowie für die betriebliche Flexibilität der Fluggesellschaft bergen. Operational bedingte Flugplananpassungen, Verschiebungen von Slots oder

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Washington Dulles International Airport steht vor umfassender Modernisierung

Die Metropolitan Washington Airports Authority (MWAA), das US-Verkehrsministerium und die Fluggesellschaft United Airlines haben ein milliardenschweres Ausbau- und Modernisierungsprogramm für den Washington Dulles International Airport angekündigt. Über den Zeitraum des kommenden Jahrzehnts sollen mehr als 20 Milliarden US-Dollar in die Infrastruktur des internationalen Drehkreuzes fließen. Das Vorhaben umfasst Bau- und Erneuerungsmaßnahmen auf einer Fläche von rund 465.000 Quadratmetern. Ziel des Projekts ist die Anpassung der betrieblichen Abläufe an ein steigendes Passagieraufkommen sowie die Verbesserung der Abfertigungseffizienz im internationalen Flugverkehr. Das seit 1962 bestehende Hauptterminal des Architekten Eero Saarinen bleibt dabei in seiner äußeren Struktur erhalten, während der Flugbetrieb während der gesamten Bauphase fortgeführt wird. Im Zentrum der baulichen Maßnahmen steht die schrittweise Ablösung der veralteten Passagier-Transportfahrzeuge, der sogenannten Mobile Lounges. Diese sollen vollständig durch die Erweiterung des automatisierten AeroTrain-Bahnsystems und neue unterirdische Fußgängertunnel ersetzt werden. Zudem werden die bisherigen Abflugbereiche Concourse C und D durch moderne Terminalgebäude abgelöst, die für die Abfertigung größerer Flugzeugtypen ausgelegt sind. Das Programm beinhaltet darüber hinaus die Umgestaltung der Sicherheitskontrollen, die Erweiterung der Kapazitäten für die US-Zoll- und Grenzschutzbehörden sowie den Bau modernerer Gepäckförderanlagen. Auch der Ausbau von Gastronomie- und Lounge-Bereichen für Passagiere ist Teil der Umbaupläne. Das Ausbauprogramm steht im Zusammenhang mit der strategischen Ausrichtung von United Airlines, die den Flughafen nahe Washington, D.C. als wichtiges Drehkreuz für Transatlantik- und Inlandsverbindungen nutzt. Aktuell laufen bereits Bauarbeiten an einem neuen Gebäudeteil, Concourse E, der demnächst 14 zusätzliche Gates für die Airline bereitstellen soll. Neben United sollen die infrastrukturellen Anpassungen jedoch auch den weiteren vor Ort

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Gewerkschaft Vida fordert Antworten zu Arbeitsbedingungen im österreichischen Tourismus

In der österreichischen Tourismuspolitik verschärft sich die Auseinandersetzung zwischen der Bundesregierung und der Arbeitnehmervertretung Vida. Anlass ist ein Treffen der Tourismusstaatssekretärin Elisabeth Zehetner mit der griechischen Tourismusministerin Olga Kefalogianni in Salzburg, bei dem Möglichkeiten zur Anwerbung von Arbeitskräften aus Griechenland und Zypern erörtert wurden. Die Gewerkschaft Vida kritisierte diesen Schritt deutlich und verwies darauf, dass ein vor Wochen übermittelter Fragenkatalog zur Situation der rund 250.000 Beschäftigten in der heimischen Hotellerie und Gastronomie von Seiten des Staatssekretariats weiterhin unbeantwortet geblieben sei. Der 43 Punkte umfassende Fragenkatalog der Gewerkschaft betrifft zentrale Problemfelder der Branche. Neben Maßnahmen gegen Lohndumping und Ausbeutung stehen die hohe Fluktuation im Gewerbe, der Umgang mit öffentlichen Fördermitteln sowie die Praxis der saisonalen Zwischenparkung von Angestellten beim Arbeitsmarktservice (AMS) im Mittelpunkt. Die Arbeitnehmervertretung fordert Klarheit darüber, wie ausländische Arbeitskräfte vor Ausbeutung geschützt werden sollen, während der Anteil ausländischer Beschäftigter im Sektor bereits bei knapp 60 Prozent liegt. Nach dem Abbruch der Kollektivvertragsverhandlungen durch die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) hatte sich das Staatssekretariat als Vermittler zwischen den Sozialpartnern ins Spiel gebracht. Aus Sicht der Gewerkschaft reicht eine reine Anwerbung im Ausland nicht aus, um die personellen Engpässe in den Betrieben nachhaltig zu lösen. Gefordert werden stattdessen höhere Entgelte, planbarere Arbeitszeiten und eine Anhebung der Attraktivität der Arbeitsplätze, damit ausgebildete Kräfte länger im Gastgewerbe verbleiben. Arbeitsmarktexperten verweisen darauf, dass die Gastronomie und Hotellerie in Österreich vor strukturellen Herausforderungen steht. Während Arbeitgeberverbände auf den akuten Mitarbeitermangel verweisen und beschleunigte Verfahren bei der Anwerbung aus dem Ausland verlangen, bemängeln Interessenvertretungen die im Branchenvergleich oft

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