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Ryanair fordert Ende der Luftverkehrsteuer für massive Expansion in Deutschland

Die irische Fluggesellschaft Ryanair, nach eigenen Angaben die größte Europas, plant eine deutliche Ausweitung ihres Geschäfts in Deutschland. Das Unternehmen kündigte am Mittwoch an, sein jährliches Passagieraufkommen im Land auf 34 Millionen Fluggäste mehr als zu verdoppeln. Voraussetzung für diese Expansion, die auch Investitionen von drei Milliarden US-Dollar in neue Flugzeuge, die Schaffung von 1.000 Arbeitsplätzen und die Eröffnung neuer Strecken beinhaltet, ist die vollständige Abschaffung der Luftverkehrsteuer durch die neue Bundesregierung sowie eine Halbierung der Flugsicherungs- und Sicherheitsgebühren. Ryanair argumentiert, dass Deutschland im europäischen Vergleich einen der schwächsten Luftverkehrsmärkte aufweise und lediglich 80 Prozent des Vorkrisenniveaus erreiche. Als Hauptursache hierfür nennt die Fluggesellschaft die überhöhten Zugangskosten, bestehend aus Steuern, Flugsicherungs- und Sicherheitsgebühren sowie hohen Flughafengebühren. Während Ryanair die Rücknahme der Erhöhung der Luftverkehrsteuer durch die aktuelle Regierung als einen Schritt in die richtige Richtung begrüßt, betont sie, dass dies nicht ausreicht, um den Abwärtstrend des deutschen Luftverkehrsmarktes aufzuhalten. Deutschland bleibe im europäischen Vergleich weiterhin zu teuer, insbesondere im Hinblick auf andere EU-Länder, die ihre Zugangskosten durch Steuerabschaffungen weiter senkten. Eddie Wilson von Ryanair forderte die Bundesregierung auf, die seiner Ansicht nach schädliche Luftverkehrsteuer abzuschaffen und die Flugsicherungs- sowie Sicherheitsgebühren mindestens zu halbieren, um eine nachhaltige Erholung des deutschen Luftverkehrs und der Gesamtwirtschaft zu ermöglichen. Er verwies auf Beispiele anderer europäischer Länder, die durch die Abschaffung von Luftverkehrsteuern gezielt Investitionen von Fluggesellschaften anziehen konnten. Sollte die Bundesregierung die geforderten Maßnahmen umsetzen, sei Ryanair bereit, den bereits vorgelegten Wachstumsplan zu realisieren und einen wesentlichen Beitrag zur wirtschaftlichen Erholung Deutschlands in den

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Tschechische Touristen zieht es zu Frühlingskurztrips in europäische Hauptstädte

Tschechische Reisende nutzen die Frühlingsferien und die bevorstehenden langen Wochenenden im Mai verstärkt für kurze Städtetrips in europäische Metropolen. Laut aktuellen Verkaufsdaten des Flugticketportals Student Agency Travel stehen London, Barcelona und Paris in diesem Frühjahr besonders hoch im Kurs. Kürzere Aufenthalte von maximal vier bis fünf Tagen erweisen sich als beliebte Option, insbesondere während der Maifeiertage, die ohne die Notwendigkeit längeren Urlaubs vielfältige Reisemöglichkeiten bieten. Die Top-10-Reiseziele für verlängerte Wochenenden im Jahr 2025 umfassen neben den Spitzenreitern London, Barcelona und Paris auch Rom, Istanbul, Malaga, Edinburgh, Madrid, Neapel und Athen. Student Agency Travel beobachtet eine deutliche Zunahme der Beliebtheit sogenannter „Euroweekends“, also Kurztrips von Donnerstag bis Sonntag oder Montag. Reisende suchen demnach nach Destinationen, die per Direktflug gut erreichbar sind und gleichzeitig ein reichhaltiges Angebot an Kultur und Gastronomie bieten. Im Vergleich zum Vorjahr gab es leichte Verschiebungen in der Rangliste der beliebtesten Reiseziele. Während 2024 noch New York, Antalya, Amsterdam und Ponta Delgada zu den Top 10 gehörten, wurden diese in diesem Jahr durch Edinburgh, Madrid, Neapel und Athen ersetzt. London konnte seine Spitzenposition jedoch behaupten und verzeichnet weiterhin die meisten Buchungen. Auffällig sind auch die Veränderungen bei den durchschnittlichen Ticketpreisen für die Maiferien im Vergleich zu 2024. Einige Ziele wie Malaga, Rom und London sind deutlich günstiger geworden, während Paris und Barcelona Preisanstiege verzeichnen. Trotz dieser Preisentwicklungen sind Flugtickets für die verlängerten Maiwochenenden weiterhin zu attraktiven Preisen erhältlich. Student Agency bietet beispielsweise Flüge nach London ab 1787 CZK, nach Barcelona ab 3526 CZK und nach Rom ab 3364

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Osterreiseverkehr startet an Mitteldeutschen Flughäfen

Zum Beginn der Osterferien in Sachsen verzeichnen die Mitteldeutschen Flughäfen in Leipzig/Halle und Dresden regen Flugverkehr. Zwischen Karfreitag und Ostersonntag heben insgesamt 101 Passagiermaschinen ab, davon 65 vom Flughafen Leipzig/Halle und 36 vom Flughafen Dresden. Die Flugziele umfassen sowohl beliebte Urlaubsregionen am Mittelmeer, Atlantik und Roten Meer als auch europäische und innerdeutsche Metropolen. Vom Flughafen Leipzig/Halle starten zum Ferienauftakt 43 Flugzeuge zu verschiedenen Urlaubszielen und 22 Linienflüge. Besonders stark nachgefragt sind Antalya mit 13 Abflügen, Mallorca mit zehn und Hurghada mit neun. Weitere Urlaubsziele im Flugplan sind Las Palmas, Heraklion, Rhodos, Faro, Teneriffa und Fuerteventura. Zudem werden 19 Linienflüge zu wichtigen Drehkreuzen angeboten, darunter zwölf Verbindungen der Lufthansa nach Frankfurt. Austrian Airlines bedient die Strecke nach Wien zweimal, Turkish Airlines fliegt dreimal nach Istanbul, und WIZZ Air steuert jeweils einmal Tirana und Bukarest an. Über diese Drehkreuze bestehen zahlreiche Weiterflugmöglichkeiten weltweit. Der Sommerflugplan des Flughafens Leipzig/Halle umfasst insgesamt 29 Ziele in 13 Ländern, bedient durch 27 Fluggesellschaften mit bis zu 222 wöchentlichen Abflügen. Auch ab Dresden ist zum Ferienbeginn ein erhöhtes Flugaufkommen zu verzeichnen. Hier starten 21 Linien- und 15 Urlaubsmaschinen. Antalya ist mit sechs Abflügen das beliebteste Urlaubsziel, gefolgt von Mallorca mit fünf. Jeweils zwei Flüge sind nach Hurghada und Heraklion geplant. Lufthansa ist die Fluggesellschaft mit den meisten Starts ab Dresden und bedient neunmal täglich die Drehkreuze Frankfurt und München. SWISS verbindet Dresden zweimal mit Zürich, und Eurowings fliegt einmal nach Düsseldorf. Über die Drehkreuze Frankfurt, München und Zürich sind ebenfalls weltweite Umsteigeverbindungen möglich. Der Sommerflugplan des Flughafens

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Air France feiert langjährige Verbindung zum Flughafen Nürnberg

Der Albrecht-Dürer-Flughafen Nürnberg und die französische Fluggesellschaft Air France blicken auf eine traditionsreiche Partnerschaft zurück, die ihren Ursprung in der frühen Geschichte des fränkischen Airports hat. Am 17. April 1955 landete eine DC 4 der Air France als eine der ersten Fluggesellschaften überhaupt auf dem damals neuen Flughafen. Dieses Ereignis markierte den Beginn einer bis heute andauernden Verbindung, die für die Region von Bedeutung ist. Im Laufe der Jahrzehnte setzte Air France immer wieder Meilensteine am Nürnberger Flughafen. So landete im Oktober 1958 mit der Caravelle das erste Düsenflugzeug der französischen Airline in Franken. Spätere Premieren feierten der Jumbo-Jet Boeing 747 im Juli 1970 und die Concorde im Juli 1986, deren Landung über 20.000 Schaulustige verfolgten. Neben der kontinuierlichen Verbindung nach Paris bot die Air France-Tochter Hop! zeitweise auch Direktflüge nach Lyon an. Aktuell verbindet Air France Nürnberg bis zu zweimal täglich mit ihrem Hauptdrehkreuz Paris-Charles de Gaulle. Von dort aus haben Reisende Anschluss an ein umfangreiches Netzwerk von bis zu 900 täglichen Verbindungen zu fast 190 Zielen in 74 Ländern weltweit. In Nürnberg bietet Air France ihren Passagieren in Kooperation mit der Schwestergesellschaft KLM die Möglichkeit der automatisierten Gepäckaufgabe, unabhängig von den Schalteröffnungszeiten, was eine Zeitersparnis für die Fluggäste bedeutet. Flughafengeschäftsführer Hupe hob die Bedeutung der Verbindung nach Paris für die Region hervor und betonte die Verbundenheit zwischen Frankreich und Deutschland. Carl Schelleman, Deutschland-Direktor Air France-KLM, gratulierte dem Albrecht-Dürer-Flughafen zum 70-jährigen Bestehen und unterstrich die Bedeutung des Nürnberger Marktes für das globale Streckennetz der Airline. Die langjährige Präsenz von

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Slowenien plant vorerst keine eigene Fluggesellschaft

Die slowenische Infrastrukturministerin Alenka Bratušek hat die Wahrscheinlichkeit der Gründung einer neuen staatlichen Fluggesellschaft als gering eingestuft, obwohl sie die Idee nicht gänzlich ausschloss. Sie betonte, dass die bisherige Strategie der Subventionierung von Flugverbindungen zur Verbesserung der Konnektivität des Landes erfolgreich gewesen sei. Bratušek räumte ein, dass die Gründung einer neuen Airline ein komplexes Unterfangen wäre, insbesondere im Vergleich zur Verwaltung von Subventionsausschreibungen. Eine Umstrukturierung der ehemaligen Fluggesellschaft Adria Airways nach dem Vorbild von Alitalia/ITA Airways wäre möglicherweise einfacher gewesen, so die Ministerin. Während des Wahlkampfs hatte Bratušek die Gründung einer neuen Fluggesellschaft versprochen, stieß damit aber auf wenig Unterstützung bei ihren Koalitionspartnern. Sowohl der slowenische Premierminister als auch der Finanzminister, ein ehemaliger Chef von Adria Airways, äußerten sich öffentlich ablehnend. Die Ministerin hob hervor, dass sich die Situation im Luftverkehr des Landes deutlich verbessert habe. So stieg die Passagierzahl am Flughafen Ljubljana von knapp über 970.000 im Jahr 2022 auf fast 1,44 Millionen im vergangenen Jahr, was einem Zuwachs von 50 Prozent entspricht. Auch die Anzahl der von Ljubljana angeflogenen Ziele erhöhte sich von 19 auf 26, wobei fünf dieser Strecken durch ein 2023 gestartetes Subventionsprogramm gesichert werden konnten. Von zehn angestrebten Verbindungen konnten sechs erfolgreich etabliert werden. Das Infrastrukturministerium plant, sein Subventionsprogramm für Fluggesellschaften nach der erwarteten Verabschiedung eines neuen slowenischen Luftfahrtgesetzes noch in diesem Jahr zu überarbeiten. Allerdings verzeichnete der Flughafen Ljubljana zuletzt den fünften Monat in Folge rückläufige Passagierahlen. Im März wurden 94.532 Reisende abgefertigt, zwei Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Auch die Flugbewegungen sanken um

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Air Montenegro verbucht Gewinnrückgang trotz Passagierplus

Die montenegrinische Fluggesellschaft Air Montenegro hat für das Jahr 2024 einen Nettogewinn von 540.000 Euro ausgewiesen. Dies bedeutet einen deutlichen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr 2023, in dem die Airline noch einen Gewinn von 3,4 Millionen Euro erzielt hatte. Die Einnahmen des Unternehmens stiegen leicht um 0,8 Prozent auf 62,8 Millionen Euro. Gleichzeitig konnte Air Montenegro im Jahr 2024 mit 498.833 Passagieren einen Zuwachs von fünf Prozent verzeichnen, was auf eine Erhöhung der durchgeführten Flüge um acht Prozent auf insgesamt 5.800 zurückzuführen ist. Die durchschnittliche Auslastung der Flugzeuge lag bei 69,2 Prozent, eine Steigerung von 1,2 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Der Geschäftsführer von Air Montenegro, Vukadin Stojanović, äußerte sich dennoch positiv und betonte, dass das positive Geschäftsergebnis im Jahr 2024 sowie ein starker Start ins Jahr 2025 zeigten, dass sich die Fluggesellschaft auf einem klaren Wachstums- und Entwicklungspfad befinde. Der Fokus liege weiterhin auf der Erweiterung des Angebots und der Verbesserung der Anbindung Montenegros an die Region und wichtige europäische Ziele. Trotz des gesunkenen Gewinns unterstreicht das gestiegene Passagieraufkommen die wachsende Bedeutung von Air Montenegro für den Tourismus und die wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Die Fluggesellschaft scheint von einer erhöhten Nachfrage nach Flugreisen nach Montenegro profitiert zu haben. Der Rückgang des Nettogewinns könnte auf verschiedene Faktoren zurückzuführen sein, wie beispielsweise gestiegene Betriebskosten, Investitionen in die Flotte oder veränderte Marktbedingungen. Es bleibt abzuwarten, wie sich Air Montenegro in den kommenden Jahren entwickeln wird und ob das Unternehmen seinen Wachstumskurs fortsetzen und gleichzeitig seine Profitabilität steigern kann. Die angekündigte Konzentration auf die

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Air Sierra Leone nimmt Flüge zwischen Freetown und London Gatwick auf

Die neue private Fluggesellschaft Air Sierra Leone hat den Starttermin für ihre lang erwarteten Direktflüge zwischen Freetown und London Gatwick bekannt gegeben, was einen bedeutenden Schritt für die Wiederbelebung der Luftfahrt des westafrikanischen Landes darstellt. Der erste Flug ist für den 26. und 27. April 2025 geplant, während der reguläre kommerzielle Betrieb am 16. Juni 2025 aufgenommen wird. Diese Verbindung stellt die erste direkte Flugverbindung zwischen Sierra Leone und dem Vereinigten Königreich seit mehreren Jahren dar. Die neue Route wird dreimal wöchentlich mit einer fabrikneuen Boeing 737 MAX 8 mit 189 Sitzplätzen bedient. Die Flüge starten jeweils montags, mittwochs und freitags um 23:00 Uhr in London Gatwick und erreichen Freetown um 05:00 Uhr am folgenden Tag. Die Rückflüge verlassen Freetown dienstags, donnerstags und samstags um 09:00 Uhr und landen in Gatwick um 15:00 Uhr. Die Flugzeit für die rund 4.865 Kilometer lange Strecke beträgt etwa sieben Stunden. Diese Ankündigung folgt nur drei Monate nach der erfolgreichen Aufnahme der Flugverbindung zwischen Freetown und Lagos in Nigeria durch Air Sierra Leone, welche dreimal wöchentlich mit einem Embraer 145 bedient wird. Zur Feier des neuen Streckenstarts nach London Gatwick wird am 26. April eine gemeinsame Pressekonferenz mit der Zivilluftfahrtbehörde von Sierra Leone sowie ein Gala-Dinner stattfinden. Tickets für die neue Verbindung sind bereits über die Webseite der Fluggesellschaft, in der Hauptgeschäftsstelle in Freetown sowie über autorisierte Reiseagenturen erhältlich. Die Wiederaufnahme einer direkten Verbindung nach London, die eine bedeutende Gemeinschaft von Sierra-Leonern beheimatet, wird als wichtiger Schritt zur Verbesserung der internationalen Anbindung des Landes

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United-Airlines-Flug nach mutmaßlichem Kanincheneinschlag notgelandet

Ein Flug der United Airlines von Denver nach Edmonton musste am Sonntag außerplanmäßig in Denver landen, nachdem es kurz nach dem Start zu einem Triebwerkschaden gekommen war. Augenzeugenberichten und Videoaufnahmen zufolge schlugen Flammen aus dem rechten Triebwerk der Boeing 737-800 mit der Flugnummer UA2325, die 159 Passagiere an Bord hatte. Als mögliche Ursache wird ein Zusammenstoß mit einem Kaninchen während des Starts vermutet. Passagiere berichteten von einem lauten Knall und starken Vibrationen unmittelbar nach dem Abheben. Ein Video aus der Kabine zeigte wiederholt Flammen und Fehlzündungen, die aus dem beschädigten Triebwerk austraten und bei den Reisenden Panik auslösten. Ein Augenzeuge am Boden schilderte seine Besorgnis, einen Flugzeugabsturz befürchtet zu haben. Die Piloten reagierten jedoch besonnen, kehrten um und landeten die Maschine nach etwa 75 Minuten sicher in Denver. Glücklicherweise wurden bei dem Vorfall keine Personen verletzt. United Airlines organisierte für die gestrandeten Passagiere ein Ersatzflugzeug, um ihre Reise nach Edmonton fortzusetzen. Der Vorfall wirft Fragen nach den Sicherheitsvorkehrungen auf Flughäfen auf, um Kollisionen mit Wildtieren zu verhindern. Obwohl Flughäfen verschiedene Maßnahmen zur Wildtierabwehr einsetzen, wie beispielsweise Zäune, akustische und visuelle Abschreckungsmittel sowie die Beseitigung von Anlockquellen, lassen sich solche Zwischenfälle nicht immer vollständig ausschließen. Die US-amerikanische Luftfahrtbehörde FAA wird voraussichtlich eine Untersuchung des Vorfalls einleiten, um die genaue Ursache des Triebwerkschadens zu ermitteln und mögliche Empfehlungen für zukünftige Präventionsmaßnahmen auszusprechen. Vorfälle mit Wildtierkollisionen, insbesondere mit Vögeln, sind in der Luftfahrt nicht ungewöhnlich, jedoch sind Zusammenstöße mit größeren Säugetieren wie Kaninchen seltener und können erhebliche Schäden an Flugzeugen verursachen.

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Transavia plant Crew-Basis am Flughafen Brüssel

Die niederländische Billigfluggesellschaft Transavia, eine Tochtergesellschaft der KLM-Gruppe, plant die Einrichtung einer permanenten Basis für ihre Besatzungsmitglieder am Flughafen Brüssel. Dies geht aus einer aktuellen Erklärung der niederländischen Pilotenvereinigung (VNV) hervor. Obwohl Transavia bereits seit Juni 2022 mehrere Flugzeuge von Brüssel aus betreibt, sind die Crews derzeit noch an den Standorten Amsterdam oder Eindhoven stationiert. Als Gründe für die geplante Verlagerung nennt Transavia anhaltend hohe Betriebskosten, komplexe Planungsabläufe und einen ineffizienten Einsatz der Besatzungen am Standort Brüssel. Die VNV zitiert Transavia mit der Aussage, dass der Betrieb in Brüssel durch die hohen Kosten und die begrenzte Verfügbarkeit von Hotels für übernachtende Crews beeinträchtigt werde, was ein weiteres Wachstum verhindere. Die Eröffnung einer eigenen Crew-Basis soll diese Probleme lösen. Die Pilotengewerkschaft VNV bezeichnete diesen Schritt zwar als „wirtschaftlich logisch“, kündigte aber eine genaue Prüfung der Auswirkungen auf die Kosten an. Transavia hat in der Vergangenheit unterschiedliche Erfahrungen mit Crew-Basen außerhalb der Niederlande gemacht. Ein früherer Versuch, eine Basis in München zu etablieren, kostete die Fluggesellschaft mehrere Millionen Euro. Die Entscheidung für Brüssel scheint auch vor dem Hintergrund von Kapazitätsbeschränkungen und steigenden Kosten am Flughafen Amsterdam Schiphol getroffen worden zu sein. Zudem ist der belgische Luftverkehrsmarkt für Transavia attraktiv, auch um niederländische Reisende aus den südlichen Landesteilen besser zu erreichen. Transavia erhofft sich durch die lokale Crew-Basis in Brüssel eine effizientere Einsatzplanung und niedrigere Betriebskosten, was weiteres Wachstum am belgischen Markt ermöglichen soll. Die Gewerkschaft VNV geht davon aus, dass die Pläne für die Crew-Basis zügig voranschreiten und die Basis bis zum

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Flughafen Malta startet mit neuen Strecken in die Sommersaison

Der internationale Flughafen Malta hat das Ende der Wintersaison mit der Aufnahme von drei neuen Flugverbindungen gefeiert und damit sein Streckennetz rechtzeitig vor dem erwarteten Anstieg des Reiseverkehrs im Sommer erweitert. Die skandinavische Fluggesellschaft SAS Scandinavian Airlines nahm ihre Flüge nach Kopenhagen wieder auf und stellte somit die Verbindung zwischen Malta und Dänemark wieder her. Die maltesische Fluggesellschaft Universal Air startete den Flugbetrieb nach Debrecen, der zweitgrößten Stadt Ungarns, und die britische Billigfluggesellschaft easyJet führte eine neue Verbindung nach London Southend ein, wodurch die Anbindung an Großbritannien weiter gestärkt wurde. Im März 2025 verzeichnete der Flughafen Malta insgesamt 725.134 Passagiere. Der wichtigste Markt blieb dabei Italien mit einem Anteil von 19,6 Prozent, gefolgt von Großbritannien mit 18,9 Prozent. Weitere bedeutende Märkte waren Polen, Deutschland und Spanien. Trotz einer deutlichen Erhöhung der Sitzplatzkapazität um 17,2 Prozent auf 851.608 Sitze sank der Sitzladefaktor leicht auf 85,1 Prozent, was einem Rückgang von 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Dieser leichte Rückgang deutet auf eine insgesamt hohe Nachfrage nach Reisen von und nach Malta hin, die durch die Kapazitätserweiterung noch nicht vollständig aufgefangen werden konnte. Die neuen Strecken nach Kopenhagen, Debrecen und London Southend dürften zur weiteren Diversifizierung des Streckennetzes beitragen und Malta für eine breitere Palette von Reisenden attraktiv machen. Die Wiederaufnahme der Verbindung nach Dänemark durch SAS stärkt die Anbindung an Skandinavien, während die Flüge nach Debrecen neue touristische und wirtschaftliche Möglichkeiten mit Ungarn eröffnen. Die zusätzliche Verbindung nach London Southend ergänzt die bereits bestehenden zahlreichen Verbindungen nach Großbritannien und bietet

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