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Streik: FPÖ und SPÖ kritisieren AUA-Corona-Staatshilfe heftig

Es kommt nicht häufig vor, dass sich SPÖ und FPÖ bei einem Thema einig sind. In Sachen Austrian Airlines werfen beide Parteien der schwarz-grünen Bundesregierung schwere Fehler vor. Im Gegensatz zu Deutschland habe man sich im Zuge der unter dem damaligen Bundeskanzler Sebastian Kurz gewährten Staatshilfe nicht in Form einer Beteiligung abgesichert. Nebst staatlich garantierten Krediten, die seitens der AUA zwischenzeitlich zurückbezahlt wurden, hat das Luftfahrtunternehmen auch 150 Millionen Euro in Form eines Zuschusses erhalten. Eine Beteiligung des Staats ging man – im Gegensatz zu Deutschland – nicht ein. Die SPÖ erklärt in einer Aussendung, dass die damalige Regierung mit der Rettung der AUA kein Geld verdient habe, sondern Geld nicht nachhaltig versenkt habe. Deutschland hingegen hat über die Auflösung der Beteiligung bestens verdient. „Der aktuelle Konflikt um die AUA ist das Ergebnis der falschen Wirtschaftspolitik der ÖVP, die sich nun rächt“, sagt SPÖ-Finanzsprecher Jan Krainer. „150 Mio. Euro bekam die AUA vor vier Jahren als Finanzspritze aus Steuergeld. Während sich Deutschland damals an der Lufthansa beteiligt hat und damit für die Steuerzahler mittlerweile einen Gewinn von 760 Mio. Euro lukriert hat, gab es von der ÖVP-geführten Regierung einen 150 Mio. nicht rückzahlbaren Zuschuss aus Steuergeld – dieses Geld ist weg und direkt in die Taschen der Aktionäre der Lufthansa geflossen. Was die damals angeblich vereinbarten Bedingungen Wert sind, zeigt sich jetzt, wenn das AUA-Management mit einer Schwächung des Standorts Wien droht. Der Deal ist das Ergebnis der geballten wirtschaftspolitischen Inkompetenz der damaligen ‚Chefverhandler‘ ÖVP-Kanzler Kurz, ÖVP-Finanzminister Blümel und ÖBAG-Chef

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AUA-Streik: Flughafen Wien will Parkplatzkosten erstatten

Der Flughafen Wien hat angekündigt, dass man Passagieren, die aufgrund des Streiks, der bei Austrian Airlines über die Bühne geht, Reisenden, die ihre Fahrzeuge länger abstellen mussten, die Mehrkosten erstatten wird. Personen, die bereits vorab online gebucht haben, jedoch wegen Flugstreichung ihre Reservierung nicht nutzen konnten, sollen ebenfalls ihre Parkplatzbuchung kostenfrei stornieren zu können. In beiden Fällen müssen sich Betroffene an die Flughafen Wien AG wenden. „Dafür reicht ein E-Mail mit der Online-Parkplatzbuchung bzw. mit einer Bestätigung der Flug-Umbuchung an [email protected]. Mit dieser raschen und einfachen Lösung unterstützt der Flughafen Wien alle von den Flugplanänderungen betroffenen Streikopfer bei Austrian Airlines“, so Österreichs größter Airport in einer Aussendung.

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Pakistan: Regierung will PIA-Verkauf beschleunigen

Die pakistanische Regierung will den Verkauf von Pakistan International Airlines beschleunigen. Das macht man aber nicht wirklich freiwillig, jedoch gibt es erheblichen Druck seitens des Internationalen Währungsfonds. Binnen weniger Stunden hat die neue Regierung den Plan für die schrittweise Privatisierung durch die Gremien gebracht. Auch soll es zu Veränderungen im Vorstand des staatlichen Unternehmens erhalten. Hintergrund: Pakistan hat seitens des IWF Kredite erhalten. Zu den Vertragsbedingungen zählt auch die Privatisierung von PIA. Nun hat man es besonders eilig, denn im April 2024 steht die letzte Tranche des drei Milliarden U.S.-Dollar schweren Darlehens zur Auszahlung an. Dies will man offenbar nicht gefährden.

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Berlin: Eurowings fliegt temporär nach Adana und Casablanca

Im Sommerflugplan 2024 wird Eurowings ab Berlin temporär auch die Destinationen Casablanca und Adana anbieten. Diese sollen mit Airbus A320 von Avion Express Malta bedient werden. In die türkische Stadt geht es ab 16. Juli 2024 einmal wöchentlich. Vorläufig ist diese Strecke lediglich bis zum 27. August 2024 geplant. Casablanca soll ab Berlin ab 21. Juli 2024 bis voraussichtlich 1. September 2024 angeboten werden. Aus dem Reservierungssystem des Carriers geht hervor, dass auf den beiden genannten Routen Wetlease-Gerät des Typs Airbus A320 von Avion Express Malta zum Einsatz kommen soll. Eine temporäre Aufstockung gibt es auf der Route Berin-Eriwan. Diese soll ab 13. Juli 2024 zweimal wöchentlich bedient werden. Bislang bietet Eurowings auf dieser Strecke einen wöchentlichen Umlauf an. Es wird aber nicht dauerhaft erhöht, denn vorerst ist die Maßnahme bis 4. September 2024 befristet, geht aus dem Reservierungssystem hervor.

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Ancona: Skyalps erhält vorläufigen PSO-Zuschlag

Die Regionalfluggesellschaft Skyalps hat den vorläufigen Zuschlag für die Bedienung von drei Inlandsstrecken ab Ancona erhalten. Zuvor hatte sich Aeroitalia zurückgezogen und den Vertrag mit der öffentlichen Hand gekündigt. Ab 1. April 2024 wird Skyalps mit de Havilland Dash 8-400 von Ancona aus die Ziele Rom-Fiumicino, Neapel und Mailand-Linate bedienen. In die Hauptstadt soll es täglich gehen, nach Neapel zweimal pro Woche und nach Linate 12 Mal wöchentlich. Es handelt sich um eine Art vorläufige Notvergabe, denn parallel läuft gerade das Auswahlverfahren der entsprechenden Ausschreibung. Der Zuschlag ist daher temporär bis zum 15. Mai 2024 an Skyalps vergeben. Dem Vernehmen nach soll sich das Interesse anderer Anbieter in sehr eng gesteckten Grenzen halten, weshalb damit zu rechnen ist, dass sich Skyalps durchsetzen wird. Aeroitalia hat sowohl die subventionierten als auch die eigenwirtschaftlichen Routen ab Ancona eingestellt. Nach Wien ist man nur wenige Umläufe geflogen, ehe mangels Nachfrage eingestellt werden musste. Ab Ancona kamen hauptsächlich ATR72-600 der rumänischen Tochtergesellschaft Air Connect zum Einsatz.

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New Pacific Airlines will nur noch Charter und Wetlease fliegen

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft New Pacific Airlines stellt ihre Linienflüge ein und will künftig nur noch als Charter- und ACMI-Anbieter auf dem Markt tätig sein. Das Unternehmen ist erst im Vorjahr gestartet. Man kündigte Langstreckenziele, die mit Boeing 757 bedient werden sollten, an. Bislang ist es aber nur zur Aufnahme einiger weniger Inlandsstrecken gekommen. Damit ist schon bald Schluss, denn diese sollen aufgegeben werden. Damit hat man das ursprüngliche Geschäftsmodell als Lowcoster verworfen, denn New Pacific Airlines will künftig nur noch Wetlease- und Charterdienstleistungen erbringen.

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Ab Danzig und Kattowitz: Smartwings nimmt Montenegro-Flüge auf

Der polnische Ableger von Samrtwings beabsichtigt im Sommerflugplan 2024 saisonale Flüge ab Kattowitz bzw. Danzig nach Podgorica und Tivat anzubieten. Mit Wirksamkeit zum 4. Juni 2024 will an ab Kattowitz Kurs auf die Hauptstadt von Montenegro nehmen. Von dort aus wird man vor dem Rückflug an den polnischen Ursprungsort einen Umlauf nach Danzig durchführen. Ab 7. Juni 2024 will Smartwings Poland ab Kattowitz auch Kurs auf Tivat nehmen. Als Fluggerät sollen sowohl Boeing 737-800 als auch B737-Max-8 eingesetzt werden. Es ist jeweils eine Rotation pro Woche vorgesehen. Vorerst sind die drei Montenegro-Strecken bis Ende September 2024 befristet.

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Eurowings hat Airbus A321neo Nummer fünf in die Luft gebracht

Vor wenigen Tagen hat Eurowings mit der D-AEEE ihren fünften Airbus A321neo in den kommerziellen Liniendienst gestellt. Der Mittelstreckenjet ist auf dem Flughafen Düsseldorf stationiert und kam am Samstag, den 24. März 2024 erstmals auf einer kommerziellen Verbindung zum Einsatz. Der Premierenflug führte nach Palma de Mallorca und anschließend wieder zurück nach Düsseldorf. Mittlerweile ist die Teilflotte auf fünf Exemplare angewachsen.

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Sicherheitspersonal: BDLS und Verdi einigen sich auf Schlichtung

Zumindest in den nächsten Wochen müssen Passagiere in Deutschland nicht mit weiteren Streiks des Sicherheitspersonals rechnen. Die Streithähne Verdi und der Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen haben sich auf eine Schlichtung geeinigt. Sowohl die Arbeitnehmer- als auch die Arbeitgeberseite haben bekanntgegeben, dass man sich einig war Hans-Henning Lühr um die Schlichtung, die am 5. April 2024 beginnen soll, zu bitten. Dieser wird bis 7. April 2024 eine Empfehlung vorlegen, die jedoch für beide Seiten unverbindlich ist. Die Gewerkschaft Verdi hat bestätigt, dass man mit dem BDLS eine Friedenspflicht bis zum Abschluss der Schlichtung vereinbart hat.

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Günther Ofner kritisiert AUA-Streik heftig

Heftige Kritik am Streik, zu dem die Gewerkschaft Vida ihre bei Austrian Airlines fliegenden Mitglieder aufruft, übt WKO-Luftfahrt-Fachgruppenobmann Günther Ofner aus. Dieser sieht gar die Zukunft der Lufthansa-Tochter in Gefahr. „Verhandeln bedeutet, dass die Sozialpartner aufeinander zugehen, um einen tragfähigen Kompromiss zu finden. Diesmal haben der AUA-Bordbetriebsrat und die Gewerkschaft Vida aber nur unerfüllbare Maximalforderungen gestellt, auf denen sie um jeden Preis beharrten, egal wie hoch der Schaden ist“, bezeichnet Günther Ofner, Obmann der WKÖ-Berufsgruppe Luftfahrt, die Blockadehaltung der Gewerkschaft als „rücksichtsloses Vorgehen mit schwerwiegenden Folgen für tausende Passagiere“. Weiters: „Niemand, der Verantwortung für die Zukunft der AUA trägt, kann die Forderung nach einer 40-prozentigen Gehaltssteigerung erfüllen, denn das wäre Beihilfe zum wirtschaftlichen Selbstmord der AUA und würde tausende Arbeitsplätze in der gesamten Dienstleistungskette des österreichischen Flugverkehrs gefährden. „50.000 frustrierte und verärgerte Fluggäste, darunter viele Familien mit schulpflichtigen Kindern, die ihren Urlaub nicht wie geplant antreten können oder im Ausland festsitzen, und mehr als 15 Millionen Euro wirtschaftlicher Schaden bei der AUA – am Flughafen und bei den betroffenen Dienstleistern – sind die dramatischen Folgen dieses unverantwortlichen Handelns. Ich frage mich, wo die soziale, gesellschaftliche und wirtschaftliche Verantwortung der Vida geblieben ist“.

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