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2020: Regierung verflog 1,55 Millionen

Im abgelaufenen Jahr kam es in Sachen Reisetätigkeit der Regierung zu Luft (gezwungenermaßen) zu Einsparungen.  Letztes Jahr musste die Republik aufgrund der Pandemie im großen Stile Schulden machen. Die Staatskosten rund um die Fliegerei der einzelnen Regierungsmitglieder waren im Vergleich dazu eher „Peanuts“. Insgesamt betrugen die Flugkosten der Ministerien rund 1,55 Millionen Euro. Das geht aus den Beantwortungen parlamentarischer Anfragen durch die FPÖ hervor. Spitzenreiter bei den Flügen sei das Verteidigungsministerium gewesen, gefolgt vom Bundeskanzleramt, so der ORF. Die Freiheitliche Partei kritisiert diese „rege“ Reisetätigkeit, obwohl die Ausgaben in den Jahren zuvor deutlich höher angesiedelt waren. Insgesamt verflog das Verteidigungsministerium im vergangenen Jahr laut Aufstellung der FPÖ 316.000 Euro. Das Kanzleramt gab rund 256.000 Euro aus, das Landwirtschaftsministerium rund 214.000 Euro.  Brunner für Flüge nach Vorarlberg kritisiert Bemerkenswert ist für FPÖ-Umweltsprecher Walter Rauch, der die Anfragen an die Ressorts eingebracht hatte, dass das Klimaschutzministerium trotz CoV-Einschränkungen Flugkosten in der Höhe von rund 145.000 Euro verursachte. „Diese Doppelmoral ist unerträglich und abzustellen“, so der Freiheitliche. Es könne nicht sein, dass etwa Flüge innerhalb Österreichs und nach München, Zagreb und Berlin gebucht werden, obwohl im digitalen Zeitalter Videokonferenzen abgehalten werden können. Besonders ÖVP-Staatssekretär Magnus Brunner soll sich hier allem Anschein nach angesprochen fühlen. Dieser sei nämlich mehrmals im Jahr per Flugzeug in seine Heimat Vorarlberg gereist. 

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Flatrate-Startup SupremeFly stellt das Streckennetz vor

Das österreichische Flatrate-Airline Startup SupremeFly plant ab Bratislava zahlreiche Europa-Ziele, darunter Berlin, Rom, Frankfurt am Main, London und Zagreb anzubieten. Als Fluggerät sollen gecharterte Mittelstreckenjets des Typs Airbus A321 dienen. Das Geschäftsmodell von SupremeFly unterscheidet sich von jenem der bestehenden Airlines: Je nach gewähltem Paket erhalten die Kunden eine gewisse Anzahl inkludierter Flüge pro Kalendermonat. Tendenziell gilt: Je teurer die Mitgliedschaft, desto öfters kann man monatlich mit SupremeFly fliegen. Im Detail hat Aviation Direct bereits vor einigen Wochen über die Hintergründe und Pläne von SupremeFly berichtet. Firmenchef Ahmed Taieb erklärt gegenüber Aviation Direct, dass der Start bei etwa 25.000 Anmeldungen erfolgen wird. Er geht davon aus, dass man diese bis etwa Juni 2021 erreicht haben wird. Ursprünglich plante man mit dem Muster Airbus A319, jedoch will man nun A321 chartern. Wer diese betreiben wird, will Taieb noch nicht verraten: „Unsere Passagiere werden aller Voraussicht nach mit einem Airbus A321 fliegen dürfen. Zu dem Operator kann und darf ich bis dato noch keine weiteren Informationen Preis geben – dies wird erst kurz vor Start der Flüge der Fall sein“. Das zum Start geplante Streckennetz skizziert SupremeFly wie folgt: Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag BerlinRom FrankfurtZürich saisonal:Marrakesch LondonAmsterdam ZagrebDubai BerlinIstanbulBarcelona saisonal:KairoTunis Istanbul saisonal:Jeddah Die oben dargestellten Destinationen stellen den aktuellen Planungsstand dar. SupremeFly will den exakten Flugplan ungefähr im Juni 2021 veröffentlichten. Laut Firmenchef Taieb hatte man am 12. März 2021 insgesamt 1.216 unverbindliche Voranmeldungen. Das Unternehmen sammelt derzeit reine Interessensbekundungen, die mit keiner Zahlungsverpflichtung verbunden sind. Erst wenn der

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Wien: Donhauser kocht für alle Lounges

Die von der Flughafen Wien AG betriebenen Lounges auf Österreichs größtem Airport haben seit Dienstag mit der Firma Donhauser einen neuen Cateringpartner. Aufgrund der Corona-Pandemie ist derzeit nur die SkyLounge im Terminal 3 geöffnet. Diese bietet wegen einer Verordnung der Regierung ausschließlich Speisen und Getränke zur Mitnahme an. Für das von Josef Donhauser geführte Unternehmen dürfte der Vertrag mit der Flughafen Wien AG ein weiterer Schachzug gegen den Mitbewerber Do&Co sein, denn man zog vor einiger Zeit bereits einen Vertrag mit Austrian Airlines an Land. Das bedeutet, dass DoN nun in allen Lounges, die sich in den Terminals des größten Airport Österreichs befinden, kochen wird. Wegen der Corona-Pandemie sind derzeit nur zwei exklusive Wartebereiche im Schengenbereich des Terminal 3 geöffnet. „Wir freuen uns sehr, dass unser Konzept mit starkem Fokus auf Regionalität und der bewährten DoN-Frischegarantie bei der internationalen Ausschreibung des Flughafen Wien überzeugen konnte. Die Verwendung von hochwertigen, regionalen Zutaten mit gesunder Zubereitung steht für uns seit langem im Mittelpunkt. Wir begeben uns gemeinsam mit unseren Gästen auf eine Reise durch die kulinarischen Ecken Österreichs, die jedermann lukullisch abheben lässt“, freut sich Josef Donhauser, CEO der DoN Group, über die bevorstehende Cateringpartnerschaft. Seit September des Vorjahres serviciert DoN auch die Business-Lounges der Fluglinie Austrian Airlines am Wiener Flughafen. Große Lounges im Terminal 2 geplant Für die Passagiere wird es auch zu optischen Änderungen kommen, denn das Personal tritt nun in neuen Uniformen auf. Auch wurde das Geschirr ausgewechselt. Aufgrund des pandemiebedingt geringen Passagieraufkommens am Flughafen Wien erfolgt die Passagierabfertigung

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China: Nur wer „chinesisch“ geimpft wurde, darf einreisen

Die chinesische Regierung plant, die CoV-Regeln für ausländische Staatsbürger zu lockern. Dabei spielt es eine Rolle, welche Corona-Schutzimpfung verabreicht wurde.  Denn diese Erleichterungen bleiben vorerst nur Reisenden vorbehalten, welche eine Impfung mit einem chinesischen Vakzin nachweisen können. Konkret wolle die Volksrepublik ab sofort damit beginnen, Visaanfragen von „mit chinesischen CoV-Vakzinen geimpften“ Bewerbern wieder zu bearbeiten. Das berichtet der ORF in Bezugnahme auf Ankündigungen chinesischer Botschaften aus diversen Ländern. Diese Regelung soll jenen Menschen das Einreisen wieder ermöglichen, die das chinesische Festland wegen ihrer Arbeit, Geschäftsreisen oder aus „humanitären Gründen“ besuchen wollen. Dazu würden etwa Familienzusammenführungen zählen. Außerdem gilt die Bestimmung für Menschen, die entweder bereits zwei Dosen erhalten haben oder mindestens 14 Tage vor ihrem Visaantrag mit der ersten Dosis geimpft wurden. Trotzdem: Nach der Einreise gelte trotz Impfung eine Quarantäne von bis zu drei Wochen. China hatte seine Grenzen im vergangenen März für Personen aus dem Ausland weitgehend geschlossen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Viele Ausländer mit Wohnsitz in China wurden dadurch von ihren Jobs und ihren Familien getrennt.

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Fraport: Auch im neuen Jahr keine Gewinnausschüttung

Der Flughafenbetreiber Fraport muss den Rotstift zücken. Wegen der Auswirkungen der Pandemie muss der Konzern einen deutlichen Verlust hinnehmen. Bei einem Rückgang des Umsatzes um mehr als die Hälfte fiel im Vorjahr in Nettoverlust von 690 Millionen Euro an, wie das Unternehmen Fraport am Dienstag mitteilte. Der Fehlbetrag übertraf damit noch die Prognosen von Analysten, die im Schnitt ein Minus von knapp 590 Millionen Euro erwartet hatten. Das Passagieraufkommen in Frankfurt brach gegenüber dem Vorjahr um 73,4 Prozent auf 18,8 Millionen Reisende ein. Für das laufende Jahr rechnet die börsennotierte Betreibergesellschaft des Frankfurter Flughafens zwar mit einer leichten Verbesserung der Ergebnisse – operativ und unter dem Strich wird aber weiterhin ein Verlust erwartet. Auf etwaige Gewinnausschüttungen werden die Anteilseigner auch für 2021 verzichten müssen. Vorstandschef Stefan Schulte sieht die Frapport AG dennoch auf einem guten Weg, auch angesichts der ergriffenen Effizienzmaßnahmen. „Wir werden gestärkt aus dieser historischen Krise hervorgehen“, so der Manager.  Im laufenden Jahr rechnet Fraport mit einem Passagieraufkommen von unter 20 bis 25 Millionen nach 18,8 Millionen im Vorjahr. Der Konzernumsatz soll 2 Milliarden Euro erreichen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wird bei 300 bis 450 Millionen Euro gesehen, das EBIT wird „leicht negativ“, das Konzernergebnis „negativ“ erwartet.

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Icelandair schielt auf den A321XLR

Icelandair führte vor wenigen Tagen als dritte europäische Fluggesellschaft den kommerziellen Comeback-Flug mit Boeing 737 Max 8 durch. Der Carrier hat nun auch den Airbus A321LR und A321XLR ins Auge gefasst. Mit einem der beiden Muster könnten laut Firmenchef Úlfar Steindórsson die in die Jahre gekommenen Boeing 757 ersetzt werden. So ganz sicher ist man sich bei Icelandair aber noch nicht, denn in einem TV-Interview führte der CEO der Airline an, dass auch die Boeing 737 Max 9 im Rennen ist. Man könne diese problemlos auf Keflavik nach Seattle und Orlando einsetzen. Ursprünglich hatte man angenommen, dass die Range dieses Musters nicht ausreichen würde. Steindórsson tritt auch Gerüchten, die besagen, dass die Max-Jets ausgeflottet werden sollen, entgegen. Er macht aber keinen Hehl daraus, dass beim bevorstehenden Ersatz der in die Jahre gekommenen Boeing-757-Teilflotte „höchstwahrscheinlich“ bei Airbus bestellt wird. Er hob die hohe Reichweite der Muster A321LR/XLR hervor und betonte, dass man mit diesem auch Anchorage und Portland anfliegen könnte. Ob es die LR- oder die XLR-Variante wird? Steindórsson ist sich da noch nicht ganz sicher. Eventuell könnte es bei einem attraktiven Preis dann doch die Boeing 737 Max 9 werden. Es stehen jedenfalls drei Boeing 757-300 und 15 757-200 zum Ersatz an. Das Projekt „Flottenerneuerung“ soll in den nächsten Jahren durchgezogen werden. Einen konkreten Termin nannte der Icelandair-Chef nicht.

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Norse Atlantic Airways: Bjørn Kjos wagt das Comeback

Norwegian war über viele Jahre hinweg mit dem Gesicht von Bjørn Kjos verbunden. Der langjährige Firmenchef musste aufgrund anhaltender Verluste, die den Konzern an den Rand der Insolvenz geführt haben, abtreten. Die Corona-Pandemie führte letztlich dazu, dass der Billigflieger, der einst nahezu unaufhaltsam expandierte, in verschiedenen Ländern den Gang zum Insolvenzgericht antreten musste. Nun will Kjos wieder mit einer neuen Airline durchstarten. Dazu verbündete er sich mit Bjørn Tore Larsen, mit dem er bereits Norwegian als Billigflieger gegründet hatte, und rief Norse Atlantic Airways ins Leben. Die Neugründung soll im November 2021 mit Maschinen des Typs Boeing 787 in Richtung der Vereinigten Staaten von Amerika abheben. Das Geschäftsmodell gleicht der gescheiterten Norwegian-Langstrecke. „Wir haben jetzt die historische Gelegenheit, von Anfang an eine neue Fluggesellschaft zu bauen. Wenn die Welt wiedereröffnet wird, wird ein innovativer Billigfluganbieter auf dem interkontinentalen Markt benötigt. Ein Unternehmen, das sich auf umweltfreundlichere Flugzeuge mit geringerem Treibstoffverbrauch konzentriert“, so Firmenchef Bjørn Kjos gegenüber Dagens Naeringsliv. Der als Hauptaktionär und Firmenchef fungierende fügt hinzu: „Wir verfügen über Branchenkenntnisse und haben moderne Dreamliner zu sehr guten Konditionen gesichert. Norse Atlantic Airways bietet den meisten Menschen die Möglichkeit, zwischen den Kontinenten zu reisen, ohne dass dies zu viel kostet.“

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Testpflicht: Niedersachsen will Mallorca-Urlaube versalzen

Den deutschen Landesregierungen sowie der Bundesregierung scheint es offenbar gar nicht in den Kram zu passen, dass die Aufhebung der Reisewarnung für die Balearen zu einem regelrechten Buchungsboom für die Osterferien geführt hat. Ein Regierungssprecher versuchte am Montag auf das Verzichten zu appellieren. Offensichtlich ist aber, dass auch die deutsche Bevölkerung von den Coronamaßnahmen gepaart mit dem Impfdebakel, das obendrein unter Oberverantwortung der CSU-Politikerin Ursula von der Leyen in ihrer Funktion als EU-Kommissionspräsidentin, eingebrockt wurde, die Schnauze gestrichen voll haben. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) machte noch vor wenigen Wochen mit ihrer Drohung ihren Lockdown bis Ostern durchzuziehen regelrecht Angst. Nun legte sie nochmals nach und spricht sogar schon von Verlängerungen bis Ende Juni 2021. Dass Deutschland noch immer nicht die von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) angekündigten Gratis-Schnelltests umgesetzt hat, weil man zuvor noch eine Task Force unter der Führung von Mautminister Andreas Scheuer (CSU) bilden muss, ist kombiniert mit dem Maskenskandal ein Aufreger in der Bundesrepublik. Anlassgesetzgebung – Die DDR lässt grüßen! Dem Appell des Regierungssprechers werden mit hoher Wahrscheinlichkeit nur wenige Menschen Folge leisten. Es gilt allerdings zu bedenken, dass Spanien bei der Einreise die Vorlage eines negativen PCR-Tests verlangt. Genau das will die Landesregierung Niedersachsens ebenfalls einführen. Damit würde man die bisherigen Reiseregeln ad absurdum treiben, denn eine Testpflicht ist momentan für Gebiete mit niedrigen Infektionszahlen nicht vorgesehen. Das hindert Niedersachsen aber nicht daran an die Bundesregierung heranzutreten und verpflichtende Tests für Mallorca-Rückkehrer an den Flughäfen zu fordern. Freilich wird nicht gesagt, ob diese kostenlos oder selbst zu

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Ostern: Ryanair stockt Palma und Alicante deutlich auf

Die Ryanair Group wird rund um Ostern das Angebot zwischen Deutschland und Palma de Mallorca sowie Alicante stark ausbauen. Der Carrier wird eigenen Angaben nach auf 22 Strecken rund 40.000 zusätzliche Plätze anbieten. Die Aufstockung der Verbindungen ist vorerst für den Zeitraum von 28. März bis etwa Mitte April 2021 befristet. Der Billigflieger teilte weiters mit, dass man insgesamt 200 zusätzliche Flüge anbieten wird. Wenig überraschend führen die meisten Verbindungen nach Palma de Mallorca. Auch werden auf manchen Routen Buchungen bis inklusive März 2022 angenommen. „Wir freuen uns, ankündigen zu können, dass Ryanair vom 28. März bis Mitte April über 200 zusätzliche Flüge nach Palma de Mallorca und Alicante anbietet. Da sich die Covid-Beschränkungen regelmäßig ändern, können Kunden jetzt Flüge für einen wohlverdienten Urlaub buchen und wissen, dass sie, falls sie ihre Reisedaten verschieben oder ändern müssen, dies bis zu zwei Mal ohne Umbuchungsgebühr auf ein Reisedatum bis Ende Oktober 2021 tun können“, erklärt Jason McGuiness, Commercial Director bei Ryanair. Die Osterverbindungen auf einen Blick: Palma de Mallorca: Verbindung Flüge pro Woche Köln/Bonn 5 (+3) Frankfurt International 3 (+3) Berlin 4 (+3) Hamburg 5 (+3) Frankfurt Hahn 4 (+3) Nürnberg 1 (+1) Bremen 2 (+1) Baden-Baden 2 (+1) Düsseldorf Weeze 2 (+1) Münster Osnabrück 1 (+1) Memmingen 3 (+2) Dresden 1 (+1) Dortmund 1 (+1) Friedrichshafen 1 (+1) Alicante: Verbindung Flüge pro Woche Köln/Bonn 1 (+1) Frankfurt International 2 (+2) Berlin 2 (+1) Hamburg 1 (+1) Nürnberg 1 (+1) Bremen 1 (+1) Baden-Baden 1 (+1) Düsseldorf Weeze 1 (+1)

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Norwegian meldet auch in den USA Insolvenz an

Die angeschlagene Fluggesellschaft Norwegian und das konzerneigene Leasingunternehmen Arctic Aviation Assets haben in einem weiteren Land Insolvenz angemeldet. Beim sachlich zuständigen Gericht in New York wurde Gläubigerschutz nach Chapter 15 beantragt. Dieser Paragraph ist für ausländische Unternehmen, die Verbindlichkeiten in den Vereinigten Staaten haben, vorgesehen. Air Berlin beantragte im Jahr 2017 ebenfalls ein Chapter-15-Verfahren. Hinter dem Schritt dürfte bei Norwegian und der Leasingtochter wesentlich mehr als ein paar Flugtickets stecken, denn der Konzern ringt mit Boeing um die Annullierung der Boeing 737-Max-Großbestellung. Der Hersteller pocht auf U.S.-amerikanisches Recht. „Der Prüfer in Irland und der Rekonstrukteur in Norwegen sind beide der Ansicht, dass dieser Plan im Interesse der Gläubiger und Aktionäre des Unternehmens liegt. Dies ist ein wichtiger Meilenstein bei der Sicherung der Zukunft Norwegians“, erklärt Konzernchef Jacob Schram. Zu den in den USA ansässigen Vermögenswerten, die Norwegian abschotten möchte, gehören Flugzeuge am Boden auf US-amerikanischen Flughäfen, 2,5 Millionen U.S.-Dollar in bar und Forderungen sowie eine Rückerstattung in Höhe von 16 Millionen U.S.-Dollar, die vom Internal Revenue Service fällig wird. Die erste Anhörung wird am 27. April 2021 stattfinden. Norwegian und Arctic Aviation Assests könnten mit diesem Verfahren auch versuchen ihr U.S.-Vermögen vor einem möglichen Zugriff durch Boeing zu schützen. Mit Airbus wurde man sich über die Streichung der A320neo-Order einig, mit den U.S.-Amerikanern befindet man sich noch im Clinch. Es ist anzunehmen, dass es noch zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kommen wird.

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