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Umfrage: Schweizer sehnen sich nach Urlaub im Ausland

Der Reiseveranstalter Hotelplan Suisse geht von einer hohen Nachfrage im Bereich Urlaube im Ausland aus. Dabei beruft sich das Unternehmen auf eine Umfrage, an der rund 13.000 Personen teilgenommen haben. Die Resultate zeigen laut Hotelplan, dass das Bedürfnis nach Ferien außerhalb der Schweiz groß ist. 65 Prozent der befragten Romands gaben an, dass sie aktuell sehr grosse Lust nach Ferien haben. In der Deutschschweiz sind es 47 Prozent, die aktuell in die Ferien reisen möchten. Der Großteil aller Befragten (60 Prozent) gab jedoch an, dass die Pandemie sie aktuell noch davon abhält, ins Ausland zu reisen. „Die Umfrage zeigt, dass das Nachholbedürfnis bei unseren Kundinnen und Kunden gross ist und sie sich eine Auszeit von den Corona-Maßnahmen in der Schweiz wünschen. Die volatilen Reisebestimmungen der verschiedenen Länder sowie die Testpflicht bei Ein- und Rückreise hält sie aktuell jedoch noch davon ab, ihre nächsten Ferien zu planen und zu buchen“, sagt Tim Bachmann, CEO Hotelplan Suisse. 47 Prozent aller Befragten gaben an, dass sie wieder ins Ausland reisen werden, sobald sie gegen Covid-19 geimpft sind und 63 Prozent ziehen eine Auslandreise in Betracht, sofern sie für ihre Reise keinen Covid-19 Test machen müssen. Zudem gaben 44 Prozent der Befragten an, aktuell nicht ins Ausland zu reisen, da die Sorge vor einer Corona-Erkrankung groß ist oder dass sie aufgrund ihrer sozialen Verantwortung momentan nicht Reisen möchten (47 Prozent aller Befragten). Wie den Auswertungen der Kundenumfrage weiter zu entnehmen ist, wünschen sich 76 Prozent der Kundinnen und Kunden Sicherheit sowie flexible Annullationsbedingungen von

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Linz: Eurowings verschiebt auch Palma-Wiederaufnahme

Das Comeback der regelmäßigen Linienflüge gestaltet sich am Flughafen Linz-Hörsching besonders zäh. Die Wiederaufnahmen der Ziele Frankfurt am Main (Lufthansa) und Düsseldorf (Eurowings) sind auf unbestimmte Zeit verschoben. Nun trifft es auch noch die einstige Rennstrecke Palma de Mallorca. Während in Deutschland rund um Ostern ein kleiner Mallorca-Boom stattgefunden hat, konnten die ab Österreich tätigen Luftfahrtunternehmen davon nur in geringem Umfang profitieren. Hintergrund ist, dass Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) die Zwangsquarantäne bis mindestens Ende Mai 2021 verlängert hat. Wer nicht unter eine Ausnahme schlüpfen kann, muss zehn Tage in Quarantäne, wobei nach fünf Tagen die Möglichkeit des „Freitestens“ besteht. Dies wirkt sich auch in Linz extrem nachteilig auf die Nachfrage aus, denn eigentlich war das Kalendermonat Mai stets ganz gut in Richtung Palma gebucht. Das Vorjahr stellt aus bekannten Gründen eine Ausnahme dar. Eurowings nahm jedenfalls die Flüge ab der Mittelmeerinsel aus dem Verkauf und will diese voraussichtlich vier Wochen später starten. Ab Graz und Linz wollte die Lufthansa-Tochter je eine Route von Austrian Airlines übernehmen und per 12. April 2021 reaktivieren. Sowohl Stuttgart (ab Graz) als auch Düsseldorf (ab Linz) wurden auf unbestimmte Zeit verschoben. Ein Sprecher sagte gegenüber Aviation Direct, dass

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Onur Air schickt gesamte Belegschaft in unbezahltem Urlaub

 Den türkischen Ferien-Flieger hat die Corona-Krise mit voller Wucht getroffen. Denn seit dem 31. Dezember hat die Fluggesellschaft keinen einzigen Flug mehr durchgeführt. Dementsprechend wurde der Fluglinie durch staatliche Unterstützung finanziell unter die Arme gegriffen. Doch die Regierung ließ diese Hilfe auslaufen. Daran glauben müssen nun die Mitarbeiter: Bis voraussichtlich Ende des Monats bekomme die Belegschaft kein Geld mehr überwiesen, wie ch-aviation.com berichtet. Angesichts der aussichtslosen Situation sehe es zudem nicht danach aus, dass der angeschlagene Carrier seinen Flugbetrieb alsbald wieder aufnehmen kann. Es bleibt wohl nur zu hoffen, dass Onur Air so schnell wie möglich einen neuen Investor ans Land zieht.

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United Airlines stellt wieder Piloten ein

Im Corona-Jahr mussten angeschlagene Fluggesellschaften viele Maßnahmen zur Kostenreduktion in die Wege leiten. So auch United Airlines: Der US-Carrier nahm vorübergehend keine neuen Piloten mehr auf. Damit soll jetzt Schluss sein.  „Wir werden mit rund 300 Piloten beginnen“, verkündete United-Manager Bryan Quigley in einer Mitteilung an die Belegschaft, wie aero.de berichtet. Mit den steigenden Corona-Impfungen nehme die Reisenachfrage wieder stetig zu, begründete Quigley die Entscheidung. Das befähige das Unternehmen dazu, wieder verstärkt an die Zukunft zu denken.  United stellt damit als erste große US-Airline die Weichen für ein Comeback. Allerdings ist es nur ein kleiner Schritt zurück in Richtung Normalbetrieb, von dem die Branche vorerst weit entfernt bleibt. Viele United-Piloten arbeiten noch mit reduziertem Dienstplan und allein seit September 2020 sind laut Quigley fast 1000 in Ruhestand gegangen oder haben das Unternehmen freiwillig verlassen.

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Lufthansa will wieder nach Teheran fliegen

Ein Abschuss eines ukrainischen Passagierflugzeugs veranlasste die AUA-Tochter dazu, alle Iran-Verbindungen vorübergehend einzustellen. Damit soll schon wieder Schluss sein. Denn ab dem 16. April möchte die Kranich-Airline wieder in Teheran, der iranischen Hauptstadt, landen. Die Destination wurde seit Januar vergangenen Jahres nicht mehr angesteuert. Mittlerweile seien die Vorrausetzungen für einen sicheren Flugbetrieb in Irans Luftraum gegeben, so ein Konzern-Sprecher gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.  Am 8. Januar 2020 wurde eine Boeing 737-800 der Ukraine International Airlines (Flugnummer PS752) kurz nach dem Start irrtümlich durch zwei iranische Flugabwehrraketen abgeschossen. Unter den 167 Passagieren und 9 Besatzungsmitgliedern gab es keine Überlebenden.

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Easyjet-Chef Lundgren lehnt UK-Testpflicht ab

Der britische Premierminister Boris Johnson deutete in seiner jüngsten Rede an, dass bei der Einreise ins Vereinigte Königreich künftig negative Testbefunde notwendig sein könnten. Dies soll – sofern der Plan umgesetzt wird – auch für Reisende, die bereits gegen Covid-19 geimpft sind, gelten. Die UK-Regierung blickt angesichts des langsamen Impftempos auf dem Festland mit immer größeren Sorgen auf das Festland. Johnson meinte zuletzt, dass eine Art Reiseampel geschaffen werden könnte. Je nach Einstufung sind dann negative Testbefunde notwendig oder nicht. Alternativ könnte auch eine Testpflicht für alle Einreisenden – inklusive geimpfter Personen – eingeführt bzw. beibehalten werden. Davon will Easyjet-Chef Johan Lundgren nichts hören. Im Gespräch mit der BBC warnte er die Johnson-Regierung ausdrücklich vor einer Testpflicht. Diese würde das Reisen komplexer machen und obendrein die Kosten in die Höhe treiben. Lundgren kritisierte auch die hohen Kosten für PCR-Untersuchungen. Diese wären in vielen Fällen teurer als das Kurzstrecken-Flugticket. Testkosten sollen für Familien unleistbar sein Der Easyjet-Manager zeigte sich insbesondere darüber besorgt, dass eventuelle Testpflichten – im Extremfall beiderseitig – dazu führen könnten, dass Familienurlaube sprichwörtlich ins Wasser fallen, weil die Kosten für die Analysen für normalverdienende Familien nicht stemmbar sein sollen. In weiterer Folge könnte sich dies negativ auf die Nachfrage auswirken. Sofern es die Pandemielage zulässt, will der Landesteil England ab Mitte Mai wieder internationale Reisen freigeben. Je näher dieser Termin rückt, desto nervöser wird die Regierung rund um Boris Johnson. Hintergrund dürfte sein, dass die Coronalage auf dem europäischen Festland derzeit schlechter ist als im Vereinigten Königreich. Weiters

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Bangladesh bannt Europa und Inlandsflüge

Bangladesh bannt seit 5. April 2021 sämtliche Passagierflüge, die in Europa gestartet sind. Davon ausgenommen ist laut NOTAM nur das Vereinigte Königreich. Die Maßnahme soll bis vorerst 12. April 2021 andauern. Der Flugverkehr innerhalb des Landes wird temporär komplett untersagt. Abgesehen von wenigen Ausnahmen, beispielsweise aus medizinischen Gründen oder Cargo, sind sämtliche kommerziellen Flugbewegungen innerhalb von Bangladesh untersagt. Dies schließt ausdrücklich auch Charter und die General Aviation ein. Das Land will so die Bewegungsmöglichkeiten der Bevölkerung einschränken, denn im gleichen Zeitraum führt man einen so genannten Lockdown durch. Die internationalen Passagierflüge werden aus zahlreichen Ländern, darunter auch ganz Europa – ausgenommen UK – gebannt. Es ist derzeit nicht absehbar, ob die harten Maßnahmen tatsächlich per 12. April 2021 aufgehoben werden oder aber verlängert werden. Die Regierung will mit harten Lockdownmaßnahmen die jüngste Corona-Welle in den Griff bekommen.

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Kommentar: Die Krux mit der Kurzarbeit

Die Kurzarbeit wird immer wieder von Politik, Unternehmern, aber auch Gewerkschaften als Wundermittel zur Überwindung der Coronakrise dargestellt. Bislang konnten viele Arbeitsplätze so gerettet werden, doch gerade in der Luftfahrt zeigen sich vermehrt Schwachstellen, die von Arbeitgeberseite bei der Ausverhandlung von Kollektivverträgen nicht bedacht wurden. In Österreich ist nur der Grundlohn von der Kurzarbeit erfasst. Das bedeutet, dass für die Berechnung keine variablen Gehaltsbestandteile herangezogen werden. Auch bei Austrian Airlines wirkt sich das besonders bei Flugbegleitern äußerst nachteilig auf dem Bankkonto aus, so dass einige Nebenjobs ausüben müssen. Da die Gastronomie schon länger geschlossen ist und keinerlei Aussicht auf eine baldige Öffnung besteht, ist die Situation besonders schwer. Bereits im Herbst machten die Gewerkschaft Vida und einige Medien auf diese komplizierte Situation aufmerksam. Vida-Fachgruppenobmann Daniel Liebhart verwies auf die Warnungen der vergangenen Jahre, denn im Falle einer Krise, die mittels Kurzarbeit überbrückt werden muss, sind die variablen Lohnbestandteile nicht erfasst. Das bedeutet, dass das reale Einkommen nicht etwa 80 Prozent beträgt, sondern deutlich darunter liegt, denn für das Arbeitsmarktservice sind aus gesetzlichen Gründen die variablen Teile nicht existent. Auf Dauer ist das für Menschen in Kurzarbeit ein ernsthaftes Problem, denn die Löhne befanden sich bereits vor der Corona-Pandemie in einer Abwärtsspirale. Dies ist insbesondere dem harten Wettbewerb geschuldet. Während Austrian Airlines und deren Beschäftigte von der Kurzarbeit profitieren können, sieht es bei den Mitbewerbern Lauda Europe und Wizz Air noch härter für die Mitarbeiter aus. Diese haben ein Lohnsystem, das sich durch niedrige Grundlöhne kombiniert mit stunden- und/oder sektorabhänigen Bezahlungen

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Etihad fliegt nun zwischen Abu Dhabi und Tel Aviv

Golfcarrier Etihad Airways schrieb am Dienstag mit dem ersten Linienflug auf der Strecke Abu Dhabi-Tel Aviv ein Stück Luftfahrtgeschichte. Erstmals ist der staatliche Carrier des Emirates Abu Dhabi linienmäßig zwischen den beiden Staaten unterwegs. Das diplomatische Tauwetter führt nach und nach zur Aufnahme von immer mehr Verbindungen zwischen der Golfregion und Tel Aviv. Doch Etihad wird nicht lange im Monopol fliegen, denn auch Wizz Air Abu Dhabi will diese Route bedienen. Der Staatscarrier konzentriert sich auf den Hub-Verkehr während der Lowcoster eher Point-to-Point-Reisende ansprechen will. Dennoch bleibt die Einreise nach Israel aufgrund der Corona-Pandemie weiterhin schwierig. Es wird damit gerechnet, dass es zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Israel aufgrund der hohen Durchimpfungsraten bald zu Lockerungen kommen wird. Etihad Airways wird jedenfalls im April und Mai 2021 vorerst zweimal pro Woche zwischen den beiden Städten pendeln. Je nach weiterer Entwicklung der Pandemie soll die Frequenz auf bis zu sieben Flüge pro Woche angehoben werden. Vorläufig setzt der Golfcarrier Maschinen des Typs Boeing 787-9 ein, jedoch ist die Umstellung auf Airbus A321 geplant.

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SkyWork-Pleite: Konkursamt entlastet ehemaligen Airline-Chef

Im Nachgang der SkyWork-Pleite wurde der ehemalige Firmenchef Martin Inäbnit nun durch das Konkursamt Bern-Mittelland entlastet. Eine ausführliche Prüfung habe ergeben, dass sich keine Hinweise auf pflichtwidriges Verhalten ergeben haben. Im Sommer 2018 meldete der Carrier überraschend Konkurs an. Fast zwei Jahre lang prüfte die Insolvenzverwaltung das Gebaren der einstigen Regionalfluggesellschaft und kam zum Schluss, dass sich keine Hinweise auf pflichtwidriges Verhalten von Verwaltungsratspräisdent Martin Inäbnit ergeben. Daher wurde nun der Antrag gestellt, dass auf eventuelle Schadenersatzansprüche gegen das Management verzichtet wird. Dies geht aus einem Anschreiben an die rund 1.000 Gläubiger der SkyWork hervor. In der Konkursmasse befinden sich momentan 1,8 Millionen Schweizer Franken. Diese sollen in erster Linie zur Tilgung der Lohnforderungen des Personals und den damit zusammenhängenden Sozialversicherungskosten verwendet werden. Die übrigen Gläubiger sollen eine siebenprozentige Quote erhalten. Gegen den Verteilungsplan haben laut Berner Zeitung unter anderem ein ehemaliger Mitarbeiter (Forderung: 10.000 Franken) und der Leasinggeber Jetstream Aviation (Forderung: 650.000 Franken) ein Rechtsmittel eingelegt. Beim Vermieter soll sich allerdings eine Lösung abzeichnen, denn dieser soll laut dem Medienbericht das Saab-2000-Ersatzteillager zugesprochen bekommen. SkyWork Airlines musste im Sommer 2018 Konkurs anmelden. Die Airline galt zwar als angeschlagen, konnte sich jedoch finanziell erholen. Unter anderem wurde dem Unternehmen einige Monate vor der Pleite ein nachrangiges Darlehen über zehn Millionen Schweizer Franken gewährt. Über dieses wird ebenfalls gestritten, denn der Gläubiger könnte möglicherweise komplett leer ausgehen. Zum Zeitpunkt des Konkursantrags soll SkyWork flüssige Mittel in der Höhe von 2,36 Millionen Schweizer Franken gehabt haben. Dem gegenüber standen allerdings Verbindlichkeiten von

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