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Ryanair will Zypern-Verkehr hochfahren

Die Ryanair Group geht momentan davon aus, dass sich die derzeit harten Einreisebestimmungen Zyperns in Kürze lockern werden. Noch im April 2021 sollen die Verbindungen nach Paphos und Larnaka wieder hochgefahren werden. Auch rechnet der irische Konzern mit einer verstärkten Nachfrage im Sommer 2021. Der Carrier bedient beide Flughäfen, die sich im südlichen Teil der Insel befinden. Insgesamt plant man 106 Flüge pro Woche anzubieten. Ab Paphos werden fünf neue Routen aufgelegt und ab Larnaka sind es 29 zusätzliche Strecken. Weiters stationiert die Ryanair Group drei Boeing 737-800 in Larnaka. Die Hoffnungen liegen besonders auf Passagieren aus dem Vereinigten Königreich. In einer Medienerklärung verweist der Carrier auf das hohe Tempo. Zypern beabsichtigt Personen, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind und das nachweisen können, die Einreise ohne Einschränkungen zu gestatten. Die Verbindungen von Paphos und Larnaka nach Wien sollen den aktuellen Ankündigungen nach im Juli 2021 aufgenommen werden. Die Republik Zypern will sich dem Green Pass anschließen. Das hat zur Folge, dass Personen, die sich mittels PCR auf das Coronavirus testen lassen, Erleichterungen bei der Einreise erhalten sollen. Noch ist nicht entschieden, ob die Regierung des Mittelmeerstaats möglicherweise auch die Befunde von Antigen-Schnelltests anerkennen wird. Die bisherigen Ankündigungen lassen zumindest die Vermutung zu, dass sich Zypern vom momentan eher komplizierten System verabschieden könnte. Fix ist aber noch nichts.

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Rumänien: Tarom soll deutlich verkleinert werden

Die rumänische Fluggesellschaft Tarom stand bereits vor der Corona-Pandemie stark unter Druck. Dem harten Preiskampf, der insbesondere von Wizz Air, Ryanair und Blue Air angeheizt wurde, hatte man wenig entgegenzusetzen. Nun will Verkehrsminister Cătălin Drulă den Staatscarrier deutlich verkleinern und mittels einer Flottenmodernisierung den Turnaround schaffen. Rumänien griff Tarom aufgrund der Pandemie mit 19,33 Millionen Euro unter die Flügel. Weitere 188 Millionen Euro sollen innerhalb der nächsten fünf Jahre fließen. Spätestens in 2025 soll die staatliche Fluggesellschaft schwarze Zahlen schreiben, kündigte das Regierungsmitglied in einem TV-Interview an. Im Laufe des Jahres 2021 sollen einige ältere Maschinen verkauft werden. Gleichzeitig erwartet man die Auslieferung von fünf Boeing 737-Max-8. Die Flotte soll auf Flugzeuge der Hersteller Boeing und ATR vereinheitlicht werden. So will man Kosten einsparen. Für die Airbus-Jets wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit keinen unmittelbaren Ersatz geben, denn Drulă sagte auch, dass die Anzahl der Tarom-Maschinen stark reduziert werden soll. Der Personalstand wurde seit dem Beginn der Corona-Pandemie um etwa 400 Mitarbeiter reduziert. Der rumänische Verkehrsminister geht davon aus, dass noch weitere Abbaumaßnahmen notwendig sein werden. Tarom soll hinsichtlich der Führung und der Anzahl der Beschäftigten “schlank aufgestellt werden”. Selbiges Regierungsmitglied kritisierte vor der Krise, dass der Carrier deutlich mehr Personal hat als eigentlich benötigt. Dies führte er auch auf “Parteibuch-Einstellungen” zurück.

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Keine Verlängerung: Delta gibt die Mittelsitze wieder frei

Delta-Kunden können haben ab dem 1. Mai wieder die freie Wahl: Erstmalig seit Beginn der Pandemie hebt die US-Fluggesellschaft die geblockten Mittelsitze wieder auf und bietet alle Plätze zum Verkauf an. Delta hat ein ganzes Jahr lang die Mittelsitze blockiert. Während andere Airlines das bereits seit langer Zeit aufgegeben haben, hat der amerikanische Carrier es stoisch durchgehalten. Angesichts der hohen Durchimpfungsraten beendet man mit 01.Mai diese Maßnahme. Doch auch die Nachfrage erholt sich offenbar bei Delta Air Lines. Die Entscheidung des Carriers, Mittelsitze zu blockieren, um so den nötigen Sicherheitsabstand einhalten zu können, habe viele Reisende im letzten Jahr dazu bewegt, sich für Delta zu entscheiden, so Delta-Chef Ed Bastian. „Während des vergangenen Jahres haben wir unseren Service umgestaltet, um die Gesundheit, Sicherheit sowie den Komfort der Gäste während der Reise zu gewährleisten. Jetzt, da Impfungen immer weiter verbreitet sind und das Vertrauen ins Reisen steigt, sind wir bereit, unseren Kunden dabei zu helfen, ihr normales Leben zurück zu gewinnen“, so Ed Bastian weiter. 

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Umfrage: Nur 49 Prozent der Österreicher halten Corona-Verhalten für „zu sorglos“

Rund 49 Prozent der Österreicher sind der Ansicht, dass das Alltagsverhalten in Sachen Corona “zu sorglos” ist. Das hat eine Umfrage, die Unique Research im Auftrag des Nachrichtenmagazins Profil durchgeführt hat, ergeben. Im direkten Vergleich mit einer bereits im September 2020 durchgeführten Forschung ist der Anteil jener Menschen, die der Meinung sind, dass im Alltag “zu sorglos” mit Corona umgegangen wird, um 12 Prozent zurückgegangen. 38 Prozent der Teilnehmer halten das alltägliche Verhalten für angemessen und neun Prozent sind der Ansicht, dass sie “zu vorsichtig” sind. Nach Parteipräferenzen ergeben sich große Unterschiede: Im ÖVP-Lager ist die Zahl jener, die eine übergroße Vorsicht bemerken, verschwindend gering (ein Prozent), unter FPÖ-Wählerinnen und -Wählern beträgt der Anteil hingegen 31 Prozent. Befragt wurden 800 Personen. Die Schwankungsbreite liegt laut Unique Research bei 3,5 Prozentpunkten.

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Österreich riegelt immer mehr Bezirke ab

Immer mehr österreichische Bezirke dürfen nur noch unter Vorlage negativer Coronatests, die nicht älter als 48 Stunden sein dürfen, verlassen werden. Anerkannt werden sowohl PCR- als auch Antigenbefunde. Wichtig: Antigen-Eigentestungen können hierfür nicht verwendet werden. Laut ÖAMTC sind von diesen Maßnahmen derzeit die Bezirke Wiener Neustadt-Bezirk, Wiener Neustadt-Stadt, Neunkirchen, das Gasteinertal, ganz Nordtirol sowie die Bezirke Kufstein und Schwaz sowie die Gemeinden Arzl im Pitztal, Virgenin Osttirol und Elbigenalp betroffen. Laut verschiedenen Medienberichten steht auch der Bezirk Scheibbs unmittelbar vor einer Ausreise-Testpflicht. Die Statutarstadt Wiener Neustadt teilte zwischenzeitlich mit, dass die Stadt und der Bezirk nun als eine Einheit betrachtet werden. Das bedeutet, dass innerhalb der Grenzen von Wiener Neustadt-Bezirk inklusive der Statutarstadt keine Ausreisetestpflicht besteht. Will man jedoch beispielsweise in den angrenzenden Bezirk Mattersburg fahren, so muss ein negativer Befund, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, vorgelegt werden. Bloßer Transit durch die “abgeriegelten” Teile Österreichs bleibt erlaubt. Das bedeutet, dass Passagiere der Südbahn-Strecke für die Durchfahrt durch Wiener Neustadt Hauptbahnhof keinen negativen Befund mitführen müssen. Das Verlassen des Bahnhofs kann allerdings dazu führen, dass man der Testpflicht unterliegt. Kostenfreie Antigen-Tests können in zahlreichen Apotheken sowie in den Stationen der Länder und Gemeinden vorgenommen werden. Neuerdings bietet auch der Großhändler Metro unter anderem in Vösendorf und Wiener Neustadt Gratis-Schnelltests auf den Parkplätzen an. In der Bundeshauptstadt Wien können sich Personen, die hier wohnen oder arbeiten, seit wenigen Tagen kostenlose PCR-Testkits in Bipa-Filialen abholen.

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Iran bläst Iran-Air-Privatisierung ab

Die staatliche Fluggesellschaft Iran Air soll nun doch nicht privatisiert werden. Verkehrsminister Mohammad Eslami erklärte am Mittwoch im Rahmen einer Pressekonferenz, dass der Carrier von der Liste der zu privatisierenden Unternehmen entfernt wurde. In seiner Ansprache sagte das Regierungsmitglied, dass Iran Air ein “nationales Asset ist” und bislang die Bemühungen private Eigentümer zu finden nicht erfolgreich waren. Dies würde auch daran liegen, dass die äußeren Bedingungen einen Verkauf schwierig machen würden. Daher habe man sich nun entschieden, dass die Fluggesellschaft im Staatseigentum bleiben wird. Die Corona-Pandemie habe dazu geführt, dass eine Privatisierung ein nicht kalkulierbares Risiko bringen würde. So wäre es möglich, dass private Eigentümer die hohen Kosten nicht stemmen wollen oder können. Zu einem späteren Zeitpunkt, wenn sich die Airline vollständig erholt hat, will der Iran einen neuen Verkaufsanlauf wagen. Einen Zeithorizont dafür gibt es nicht.

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Blue Air übernimmt erste Boeing 737-Max-8

Die rumänische Billigfluggesellschaft Blue Air übernahm am 30. April 2021 die erste von insgesamt zehn bestellten Boeing 737-Max-8. Die Flugzeuge wurden nicht direkt beim Hersteller bestellt, sondern über den Lessor Air Lease Corporation. In einer Aussendung erklärt das Unternehmen, dass die Einflottung dieses Maschinentyps nun die Flottenerneuerung beschleunigt. Blue Air wird Zug um Zug ältere Boeing 737-Classic ausflotten. Beispielsweise hat man noch fünf B737-500 und eine B737-300 in Betrieb. Die NG-Modelle (eine B737-700 und neun B737-800) sollen noch länger genutzt werden. Der Neuzugang trägt die Registrierung YR-MXA und machte sich am 30. April 2021 auf den Weg nach Bukarest. Die Ankunft dieser Boeing 737-Max-8 ist für den 1. April 2021 angekündigt. Auf dem Weg vom Werksflughafen Seattle in die rumänische Hauptstadt wird die Maschine in Keflavik (Island) einen technischen Zwischenstopp einlegen. Noch heuer sollen drei weitere Boeing 737-Max-8 übernommen werden. Die restlichen Einheiten im kommenden Jahr.

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Portugal schließt die Türen für Touristen

Die portugiesische Regierung zieht die Handbremse: Ein neues Dekret soll nun touristischen Reisen über die Osterfeiertage einen Riegel vorschieben. Aufgrund der so dynamischen Situation rundum mutierte Virusvarianten und Covid-19 verschärft Portugal die bestehenden Einreisepolitiken nun temporär. Demnach würden touristische Reisen zwischen dem 1. und vorerst 15. April vollständig untersagt, berichtet reisetopia.de. Mit dieser Neuregelung werden in den kommenden zwei Wochen also nur „essenzielle Einreisen“ geduldet. Hierdurch solle auch ein neuerlicher Lockdown verhindert und das diesjährige Sommergeschäft bestmöglich nicht bedroht werden.

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Schon wieder: Marokko verlängert Einreiseverbot für Ausländer

Die Wiedereröffnung Marokkos ist nur von kurzer Dauer: Die Regierung verlängert nun ein weiteres Mal das bestehende Einreiseverbot aus dem Ausland. Das geht aus einer Meldung des ADAC hervor. Demnach werde auch der internationale Flugverkehr bis auf Weiteres vollständig ausgesetzt. Damit ist derzeit kein Marokko-Urlaub möglich. Wer sich bereits in Marokko befindet, kann nicht auf direktem Wege, sondern nur – sofern Flüge verfügbar sind – über Drittstaaten ausreisen. Mit der kurzfristig beschlossenen drastischen Maßnahme will die Regierung die Ausbreitung von Virus-Mutationen verhindern. Aus marokkanischer Sicht gilt Deutschland als Virusvarianten-Gebiet.

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Corsair nimmt ersten A330neo entgegen

Die französische Charterfluggesellschaft hat heute in Toulouse ihren ersten Airbus A330-900 in Empfang genommen und den zweistrahligen Widebody nach Paris-Orly überführt. Die Airline will insgesamt fünf Flugzeuge dieses Musters übernehmen. Die heute ausgelieferte A330neo trägt die Hersteller-Seriennummer MSN1975 und das Kennzeichen F-HRNB. Sie wird von zwei Rolls-Royce Trent 7000-Turbofans angetrieben. Corsair hat das Flugzeug von der Leasinggesellschaft Avolon geleast. Eigentlich hatte Corsair ihre erste A330neo schon im vergangenen Jahr übernehmen wollen, doch die Coronakrise hatte die Airline bewogen, die Auslieferung ihrer ersten A330-900 in das Jahr 2021 zu verschieben. Die neuen Flugzeuge ersetzen die Boeing 747, die die Airline bis zum Dezember 2020 noch betrieben hatte.  Die F-HRNB ist der erste Airbus A330-900 in Kundenhand, der über eine erhöhte Startmasse von 251.000 Kilogramm verfügt. Die Corsair hat ihren ersten Airbus A330-900 mit 352 Passagiersitzen in einer Dreiklassen-Konfiguration bestuhlen lassen. Die Reichweite des Flugzeugs gibt Airbus mit 7.235 nautischen Meilen (13.400 Kilometer) an. Die Airline bedient mit ihren Flugzeugen vor allem Strecken aus Frankreich zu französischen Überseegebieten im Indischen Ozean wie Mauritius und La Réunion und in der Karibik wie beispielsweise Martinique.

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