secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Airbus/Boeing: USA und EU wollen Strafzölle aussetzen

Die EU-Kommission und die Vereinigten Staaten von Amerika haben sich darauf geeinigt, dass die gegenseitigen Strafzölle, die aufgrund des Handelsstreits zwischen Airbus und Boeing erlassen wurden, für zumindest fünf Jahre ausgesetzt bleiben sollen. Darauf haben sich Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und U.S.-Präsident Joe Biden in der Nacht von Montag auf Dienstag geeinigt. Die Vereinigten Staaten haben unter der Präsidentschaft von Donald Trump Strafzölle eingeführt und der „Gegenschlag“ Europas hat nicht lange auf sich warten lassen. Bereits kurz nach dem Antritt des Joe Biden wurden diese temporär ausgesetzt. Es wird nun angestrebt, dass der Dauerkonflikt zwischen Airbus und Boeing noch vor dem 11. Juli 2021 bereinigt werden soll. Dazu will man dies für zumindest fünf Jahre „einfrieren“ und somit mehr Zeit für eine endgültige Lösung geben. Jedenfalls sollen die Strafzölle ausgesetzt werden. Betroffen sind auch zahlreiche andere Produkte.

weiterlesen »

Frankreich: Streiks an Pariser Flughäfen angekündigt

Zwei Gewerkschaften rufen an den Pariser Flughäfen Charles de Gaulle, Orly und Le Bourget sämtliche Bodenmitarbeiter zum Streich auf. Dieser soll im Zeitraum von 18. bis 20. Juni 2021 durchgeführt werden. Die Gewerkschaften CGT und UNSA SAPAP fordern, dass die Geschäftsleitung die geplanten Änderungen der Arbeitsverträge und der Löhne zurückziehen soll. Auch wirft man vor, dass zumindest 700 ehemaligen Beschäftigten die Austrittsprämien beim freiwilligen Verlassen des Konzerns nicht ausbezahlt wurden. Sofern der Streik nicht kurzfristig abgesagt werden sollte, was besonders in Frankreich und Italien häufig geschieht, ist zwischen 18. Juni und 20. Juni 2021 an den Flughäfen Paris-Orly und Paris-Charles de Gaulle mit Einschränkungen, Streichungen und Verspätungen zu rechnen. Passagiere sollten daher die Entwicklungen im Auge behalten und im Falle des Falles mit ihrer Airline den Status ihrer Buchung abklären. Noch ist nicht abschätzbar wie viele Mitarbeiter sich tatsächlich am Streik beteiligen werden.

weiterlesen »

Swiss muss nur noch 550 Kündigungen aussprechen

Der Stellenabbau im Hause der Lufthansa-Tochter fällt geringer aus als erwartet. Statt 780 Entlassungen – wie noch im Mai angekündigt – werden nur noch 550 Menschen das Unternehmen verlassen. Swiss-Mitarbeiter hätten über 770 konstruktive Vorschläge zur Vermeidung bzw. Abmilderung potenzieller Entlassungen eingebracht. Das habe dazu geführt, dass die Anzahl betriebsbedingter Kündigungen um rund einen Drittel von 780 auf 550 reduziert werden konnte. Insgesamt werde Swiss bis Ende des Jahres rund 1.700 Vollzeitstellen abgebaut haben – zwei Drittel davon über freiwillige Maßnahmen und durch natürliche Fluktuation.  „Es tut mir für alle Mitarbeitenden sehr leid, die von einer Kündigung betroffen sind und ich bedauere es außerordentlich, diese einschneidenden Maßnahmen aufgrund der strukturellen Veränderungen in der Luftfahrt ergreifen zu müssen. Wir sind aber überzeugt, dass dies der richtige Weg ist, um den Bankenkredit zurückzahlen zu können und Swiss wieder investitions- und wettbewerbsfähig aufzustellen“, so Swiss-Chef Dieter Vranckx. Flottenverkleinerung von 15 Prozent bestätigt Die Flotte der Lufthansa-Tochter wird wie geplant um 15 Prozent gegenüber 2019 verkleinert. Welche fünf Airbus-Jets auf der Langstrecke (A330 oder A340) ausgeflottet werden und welche zehn Flugzeuge auf der Kurzstrecke nicht mehr zum Einsatz kommen, ist noch nicht entschieden. Des Weiteren prüfe die AUA-Schwester die Anpassung des Streckenportfolios, die Reduktion von Frequenzen sowie die verzögerte Wiederaufnahme von Langstreckenzielen. „Swiss wird zukünftig kleiner sein – aber auch fokussierter, digitaler, effizienter und nachhaltiger“, so Vranckx weiter. Das Gesamtangebot liege noch immer deutlich unter dem von vor der Pandemie und wird im Hochsommer voraussichtlich 50 bis 55 Prozent der Kapazität von 2019 erreichen. 

weiterlesen »

Stobart-Air-Pleite: Regierung macht Aer Lingus Druck

Im Nachgang der Pleite von Stobart Air wird Aer Lingus in einem ersten Schritt fünf Routen, die bislang von der gescheiterten Regionalfluggesellschaft im Rahmen eines Wetlease-Vertrags bedient wurden, selbst übernehmen. Für die anderen sieben Strecken gibt es noch keine Lösung. Innerhalb des IAG-Konzerns holt man sich auch ab der nächsten Woche auch Hilfe von der Konzernschwester BA Cityflyer. Diese wird in Kürze zwei Routen mit Embraer-Regionaljets übernehmen. Dabei handelt sich um Verbindungen zwischen dem Vereinigten Königreich und Irland. Zeitgleich ist Aer Lingus auf der Suche nach neuen Lösungen für die Zubringerflüge. Man führt Gespräche mit diversen ACMI-Anbietern, die über geeignetes Fluggerät verfügen. Es ist aber noch unklar, ob es tatsächlich zu Wiederaufnahmen kommen wird oder ob Aer Lingus die Gelegenheit nutzt und sich aus dem Regionalverkehr verabschiedet. Irlands Verkehrsminister Eamon Ryan will sich jedenfalls sowohl für die Stobart-Air-Mitarbeiter als auch für den Erhalt der regionalen Anbindungen einsetzen. Auch denkt man darüber nach, ob einige Routen als PSO-Strecken ausgeschrieben werden könnten. Bei bestehenden Strecken, für die Aer Lingus bereits Förderungen bekommt, drängt die Regierung auf die Erfüllung des Vertrages, was nötigenfalls zur Folge hat, dass Aer Lingus diese mit eigenem Fluggerät bedienen muss.

weiterlesen »

VIE: Starkes Passagierminus setzt sich fort

479.198 Passagiere zählt die Flughafen-Wien-Gruppe – 399.518 davon sind der österreichischen Hauptstadt zuzurechnen. Ein Minus von 86,1 Prozent im Vergleich zum Vorkrisenniveau. Zwar ergeben sich durch den stark eingeschränkten Flugbetrieb im Mai 2021 signifikante Verbesserungen im Vergleich zum Vorjahr – die aktuellen Zahlen liegen aber nach wie vor weit unter dem Vorkrisenniveau (Mai 2019): Am Standort Flughafen Wien sank das Passagieraufkommen im Mai 2021 um 86,1 Prozentpunkte gegenüber dem Vorkrisenniveau auf 399.518 Reisende. Dabei nahm Zahl der Lokalpassagiere um 88,6 Prozent ab, die Zahl der Transferpassagiere ging hingegen um 77,3 Prozent zurück. Die Flugbewegungen verzeichneten im Mai 2021 ein Minus von 76,2 Prozent. Auch das Frachtaufkommen performte unterdurchschnittlich, letztendlich steht ein Minus von 7,8 Prozent zu Buche. Am Flughafen Malta ging das Passagieraufkommen im Mai 2021 gegenüber dem Vorkrisenniveau (Mai 2019) um 88,8 Prozent, während der Flughafen Kosice einen Passagierrückgang um 89,1 Prozent hinnehmen muss.

weiterlesen »

Sommer: Eurowings setzt voll auf touristische Routen

Eurowings-Chef Jens Bischof will im Hochsommer die 81 Maschinen des Typs Airbus A320 wieder in die Luft bringen. Besonders auf den touristischen Strecken soll die Nachfrage weit über den ursprünglichen Erwartungen liegen. Allerdings hat man für den Herbst nur wenige Vorausbuchungen. Die Corona-Pandemie bringt mit sich, dass Passagiere nicht mehr langfristig, sondern eher kurzfristig buchen. Hintergrund dürften die sich laufend ändernden Einreise- und Quarantänebestimmungen sein. Auch bekleckerte sich die gesamte Branche im Vorjahr nicht gerade mit Ruhm, denn viele Reisende mussten den Erstattungen ihrer abgesagten Flüge lange hinterherlaufen und in vielen Fällen sogar vor Gericht ziehen. Eigentlich sieht das Gesetz vor, dass innerhalb von sieben Tagen zurückbezahlt werden muss, aber kollektiv ignorierte man die Vorschrift. In Italien hagelte es für einige Airlines erste Geldstrafen. Eurowings will jedenfalls im Sommer 2021 die 81 Maschinen des Typs Airbus A320 in die Luft bringen. Bei den anderen Flottenmitgliedern ist die endgültige Entscheidung noch nicht gefallen. Der Fokus liegt heuer auf touristischen Strecken. Das hat zur Folge, dass auf klassischen Routen, die überwiegend von Geschäftsreisenden genutzt werden, Ausdünnungen und Verschiebungen vorgenommen wurden. Das trifft auch Österreich, denn im Deutschland-Verkehr ab Wien und Salzburg wurde der Flugplan für Juli und August 2021 neuerlich ausgedünnt. Ab Graz wurde die Stuttgart-Strecke in den September 2021 verschoben und ab Linz die Düsseldorf-Route ebenso.

weiterlesen »

Lufthansa kündigt „mögliche Kapitalerhöhung“ an

Die AUA-Mutter geht in die Offensive und stellt eine mögliche Kapitalerhöhung in Aussicht. Seit Beginn der Pandemie spart die Kranich-Airline, wo es nur geht. Ohne staatliche Hilfen wäre die Krise wohl in ein Debakel gemündet. Damals hatte sich der Bund über den Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) mit 20 Prozent an der Lufthansa beteiligt. Doch jetzt wird eine Kapitalerhöhung immer wahrscheinlicher – und damit auch womöglich das Ende der Staatsbeteiligung. Lange hat es jedenfalls nicht gedauert: Konkret teilte der Konzern in der Nacht zum Dienstag mit, dass Vorbereitungen für eine Kapitalerhöhung mit vier Banken laufen. Der Nettoerlös würde „insbesondere zur Rückzahlung von Stabilisierungsmaßnahmen des Wirtschaftsstabilisierungsfonds und zur Wiederherstellung einer nachhaltigen und langfristig effizienten Kapitalstruktur beitragen“, heißt es in der Aussendung. Auch der staatliche Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) wird voraussichtlich bei der Kapitalerhöhung mitmischen – allerdings ohne dafür zusätzliches Geld des Steuerzahlers auszugeben. Das geschieht auf dem Wege einer sogenannten Opération Blanche: Dabei verkauft ein Aktionär einen Teil seiner Bezugsrechte für die neuen Aktien, um mit der Einnahme daraus die verbliebenen Bezugsrechte auszuüben. Damit würde der Anteil des Bundes immer weiter schrumpfen. Vorstand und Aufsichtsrat haben aber noch keine Entscheidung über Umfang und Zeitpunkt der Maßnahme getroffen. Zudem fehlt derzeit die Zustimmung durch den WSF.

weiterlesen »

German Airways führte Air-Montenegro-Erstflug durch

Die neue staatliche Fluggesellschaft Air Montenegro setzt ab sofort einen von German Airways (vormals WDL) betriebenen Embraer 190 ein. Im Rahmen eines Wetlease-Abkommens bedient ein Regionaljet der deutschen Airline einige Routen ab Montenegro. Air Montenegro setzt weiters einen Embraer 195, den man selbst betreibt ein. In Kürze soll die Flotte um zumindest zwei baugleiche Maschinen erweitert werden. Da es offenbar kleinere Verzögerungen gibt, greift man auf Wetlease-Dienstleistungen von German Airways zurück. Somit wurde der Erstflug auf der Strecke Podgorica-Belgrad am Montag mit der D-AWSI von der zweitältesten Airline Deutschlands im Auftrag von Air Montenegro durchgeführt. Derzeit verfügt der aus WDL hervorgegangene Carrier über vier Embraer 190. Die D-AWSI ist momentan für Air Montenegro im Einsatz. Die D-ACJJ führte in den letzten Tagen diverse Charterflüge ab Köln und München unter anderem nach Paris-Le Bourget durch. Die D-AJHW ist für Air France ab Straßburg im Einsatz. Zuvor wurden einzelne Charterflüge ab Paderborn für Green Airlines durchgeführt. Die D-AZFA führt ebenfalls Charterflüge durch und war zuletzt auf Krasnodar-Salzburg im Einsatz. Die Maschine flog am Montag wieder zurück nach Köln/Bonn.

weiterlesen »

Einreise: Griechenland will Antigen-Schnelltests akzeptieren

Griechenland wird in Kürze bei der Einreise nicht nur Impf- und Genesungszertifikate, sondern auch Befunde von Antigen-Schnelltests akzeptieren. Dies kündigte Tourismusminister Harry Theoharis an, nannte jedoch noch keinen exakten Termin. Die Akzeptanz der Schnelltestergebnisse soll jedenfalls allerspätestens ab 1. Juli 2021 beginnen. Dadurch soll es für Urlauber einfacher werden nach Griechenland einzureisen. Weiterhin werden auch PCR-Befunde sowie Impf- und Genesungsnachweise anerkannt. In einigen EU-Staaten sind PCR-Tests eher kompliziert und teuer zugänglich. Das griechische Gesundheitsministerium hat sich bereits für die Anerkennung von Antigen-Schnelltests bei der Einreise ausgesprochen. Tourismusminister Theoharis erklärte auch, dass es in manchen Ländern kompliziert und insbesondere teuer ist an PCR-Tests zu kommen, jedoch Antigen-Schnelltests oftmals sogar kostenlos angeboten werden. In den nächsten Tagen will das Gesundheitsministerium den genauen Starttermin für die Akzeptanz von Antigen-Befunden bei der Einreise bekanntgeben.

weiterlesen »

Wizz Air sucht wieder Flugbegleiter für Wien

Die ungarische Billigfluggesellschaft ist derzeit auf der Suche nach Flugbegleitern für die Basis Wien. Das Unternehmen erklärt dazu unter anderem, dass man mit einem „intensiven Reise-Sommer“ rechnet und daher „wird für die Basis Wien zusätzliches Kabinenpersonal“ benötigt. Zu den genauen Hintergründen schweigt sich das Unternehmen aus, doch bekamen die Flugbegleiter über einen langen Zeitraum hinweg nur das Grundgehalt überwiesen. Dieses ist äußerst niedrig, da sich der Großteil der Bezahlung aus den tatsächlich geflogenen Sektoren ergibt. Da während der Lockdowns ab Wien nur sehr wenig geflogen wurde, erhielten viele nur den Grundlohn. Aviation Direct berichtete bereits im Herbst 2020 ausführlich über dieses Thema. Da die Summe, die im Aviation Direct Artikel genannt ist, sehr niedrig war und vielen vorne und hinten nicht zum Leben ausreichte, dürften einige Wizz-Air-Flugbegleiter der Basis Wien das Unternehmen verlassen haben. Anders ist nicht erklärbar, dass nun neue Mitarbeiter gesucht werden, denn der Carrier fliegt ab der österreichischen Hauptstadt noch immer in reduziertem Umfang und hat erst kürzlich erneut einige Routen ausgedünnt bzw. die Wiederaufnahmen deutlich nach hinten verschoben. Andras Rado, Senior Corporate Communications Manager bei Wizz Air, sagte: „Die Buchungen steigen derzeit stark an und, um die Kapazität für den Sommer hochzufahren, benötigen wir neues Personal. Wizz Air hat die Krise gut gemeistert und positioniert sich mit neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bereits strategisch für die Zukunft. Mit dem zusätzlichen Personal haben wir alles, was nötig ist, um diesen Sommer für viele unserer Passagiere, die es nicht erwarten können, in den Urlaub zu fliegen, zu einem tollen

weiterlesen »