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Kurios: Wien traut Männern Abstandhalten am Urinal nicht zu

bstandhalten ist während der Corona-Pandemie ein wichtiges Gebot, jedoch nehmen die “Hilfestellungen” manchmal auch kuriose Dimensionen an. So traut der Flughafen Wien den männlichen Passagieren offenbar nicht zu, dass sie während der Benützung der Pissoirs genügend Distanz zueinander einhalten. Wer dieser Tage die Herren-Toiletten am österreichischen Hauptstadt-Airport Wien-Schwechat aufsucht, findet zahlreiche abgedeckte Pissoirs vor. Kommt schon mal vor, wenn das eine oder andere defekt ist, aber das ist nicht die Ursache. In großen Lettern weist der Flughafen darauf hin, dass diese “stillen Örtchen” aufgrund der Anti-Corona-Maßnahmen derzeit nicht benutzt werden dürfen. Die Gesundheit stehe im Vordergrund. Eigentlich sollte man annehmen können, dass aufgrund des momentan geringen Passagieraufkommens das Abstandhalten vor den Pissoirs kein Problem sein sollte, aber in Wien lässt man sprichwörtlich nichts “anpinkeln”. Um ganz sicher zu gehen, dass es zu keiner illegalen Benutzung der gesperrten Urinale kommt, wurden diese mit großen, beschrifteten Kunstoffplatten verdeckt. Die Frage, die sich jedoch zwangsläufig ergibt: Die Anzahl der nutzbaren Pissoirs wurde erst in den letzten Wochen reduziert. Wie haben es die männlichen Nutzer vor dieser Maßnahme geschafft die Mindestabstände im Bereich der Urinale einzuhalten?

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BER-Chef fordert Teilentschuldung

Der Hauptstadt-Flughafen steckt nicht erst seit Beginn der CoV-Pandemie in finanziellen Schwierigkeiten. Flughafen-Chef Engelbert Lütke-Daldrup setzt sich deswegen für eine Teilentschuldung ein. Eine 4,5 Milliarden schwere Last trage der FBB infolge des erheblichen Planungs- und Baudesasters. Am 31. Oktober 2020 eröffnet der Flughafen – mit ganzen neun Jahren Verspätung. Ein Unternehmen in solch einer Situation sei „kapitalmarktmäßig eigentlich überfordert“, wie Lütke-Daldrup jetzt vor dem Untersuchungsausschuss BER II des Berliner Abgeordnetenhauses erläuterte. „25 Prozent unserer Erlöse gehen in die Tilgung.“ Allein aus eigener Kraft sei weder in noch nach der Pandemie ein positives Betriebsergebnis zu erreichen. Daher geht der BER-Chef in die Offensive und bringt eine Teilentschuldung ins Spiel. Denn nur so würden schwarze Zahlen Mitte der 2020er Jahre realistisch bleiben. Die Gesamtsumme, die die Eigentümer dafür aufzubringen hätten, läge deutlich unter drei Milliarden Euro. Bislang  hatten sich die Eigentümer eher gegen einen derartigen Schritt gestellt. Unterstützt werde dieser umstrittene Einfall unter anderem von der SPD, berichtet neues-deutschland.de. Deren Obmann im Ausschuss, Jörg Stroedter, stellte klar: „Ich bin absolut dafür, eine Teilentschuldung zu machen.“

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Israel öffnet Türen für Geimpfte und Genesene

Bürger, die gegen das Coronavirus geimpft oder nach einer Erkrankung wieder genesen sind, kann der Zugang zu Kulturveranstaltungen, Lokalen oder Sportstätten nicht mehr verwehrt werden. Diesen Beschluss setzte die Regierung am Sonntag durch. Damit führt Israel Erleichterung für Geimpfte und Genesene ein. Als „Eintrittskarte“ soll dabei der Grüne Pass fungieren. Denn dieser speichert sämtliche gesundheitlichen Informationen und dient als Indikator für die Richtigkeit der Daten. Schon eine Woche nach der zweiten Impfdosis könne der Impfausweis online erstellt werden, so der ORF. Mit diesem Nachweis in der Tasche dürfen Menschen dann wieder Fitnessstudios, Hotels, Theater oder Stadien besuchen. Gesundheitsminister Juli Edelstein schrieb auf Twitter, mehr als 3,2 Millionen Israelis könnten ab sofort diese Vorteile genießen. „Der grüne Pass öffnet das Land schrittweise wieder“, sagte Regierungschef Benjamin Netanjahu am Samstagabend. Die Impfkampagne in Israel ist im Vergleich zu anderen Ländern sehr weit fortgeschritten. Das Land mit seinen 9,3 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern gilt als Vorreiter. Inzwischen kann sich jeder Bürger im Alter ab 16 Jahren impfen lassen.

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FRA: Drohnen-Sichtung legt Flugbetrieb lahm

Abermals sind am Frankfurter Flughafen Drohnen gesichtet worden. Es kam dabei zu Einschränkungen im Flugverkehr. Drohnen haben am Samstagabend abermals zu Einschränkungen und Verspätungen im Flugverkehr sowie einem Polizeieinsatz geführt. Aufgrund des Vorfalls mussten zwei Flüge annulliert und ein Frachtflug temporär nach Köln umgeleitet werden. Zwei Flüge landeten verspätet. Zudem erhielten 23 Flüge eine Ausnahmegenehmigung vom Nachtflugverbot nach 23 Uhr. Die letzte Maschine startete um 23.29 Uhr. Das berichtet die FAZ. Ein Jäger, der sich in der Nähe der Startbahn 18 West befand, hatte Drohnen zufällig gesichtet und umgehend die Polizei alarmiert. Daraufhin wurde eine Suchaktion eingeleitet – doch ohne Erfolg. Obwohl sogar Einsatzkräfte im gesamten Flughafenbereich weitere Drohnen feststellen konnten, konnten bislang weder die unbemannten Luftfahrzeuge noch die Piloten ausfindig gemacht werden. Deswegen werden nun Zeugen gesucht, einige konnten auch schon befragt werden. Dabei stellte sich heraus, dass die gesichtete Drohne deutlich größer war als eigentlich erlaubt. Die Beamten gehen von einer gezielten Störaktion durch unbekannte Täter aus. Das Strafverfahren läuft.

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Dublin: Ryanair-737-800 warnte vor Feuer, das keines war

Am Sonntag musste Ryanair-Flug FR205 aufgrund einer Feuerwarnung einen Notruf absetzen. Die Boeing 737-800 mit der Registrierung EI-DWD befand sich auf dem Weg von London-Stansted nach Dublin. Das Flugzeug konnte sicher landen. Der Carrier spricht in einer Stellungnahme von einem “kleinen technischen Problem”. Der 13 Jahre alte Mittelstreckenjet hob um 10 Uhr 18 GMT in Stansted ab. Der Flug verlief rund eine Stunde lang völlig problemlos, ehe nach der Landung folgender Funkspruch abgesetzt wurde: “Mayday, Mayday, Mayday. Ryanair Eight Bravo. Wheel well fire indication request fire service. Just stopped on the runway”. Anschließend bat der Flugzeugführer um Auskunft, ob der Tower Feuer oder Rauch sehen könnte. Dieser antwortete “Negative”. Lediglich am Ende des Bremsvorgangs wäre leichter Rauch sichtbar gewesen. Das Warnsystem der Boeing 737-800 warnte die Piloten vor einem möglichen Brand im Bereich des Fahrwerks. Diese wurde von den Flugzeugführern sehr ernst genommen, so diese in einem weiteren Funkspruch die Feuerwehr mit Nachdruck anforderte und auch darauf hinwies, dass man dringend darum bittet, dass eine Sichtkontrolle vorgenommen wird, um sicher zu gehen, dass eben kein Feuer ausgebrochen ist. Andernfalls werde man die Evakuierung einleiten. Das Team der Feuerwehr des Flughafens Dublin war rasch vor Ort und gab Entwarnung, denn auch mit einer speziellen Wärmebild-Kamera konnte man nichts feststellen. Die Triebwerke wurden abgestellt und eine Sichtkontrolle direkt am Fahrwerk ergab ebenfalls, dass weder Hitze- noch Feuerentwicklung vorhanden ist. Die Maschine wurde anschließend zur Parkposition geschleppt und die wenigen Passagiere konnten die Boeing 737-800 normal verlassen. Laut Feuerwehr bestand keinerlei Gefahr für

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Norwegian-Tochter meldet in Frankreich und Italien Insolvenz an

Der angeschlagene Billigflieger Norwegian Air Shuttle muss weitere Tochtergesellschaften in die Insolvenz schicken. Betroffen sind die Zweigniederlassungen in Frankreich und Italien, über die unter anderem Piloten und Flugbegleiter beschäftigt wurden. Bei Norwegian Air Resources Italy hatte man zuletzt 322 Beschäftigte, deren Jobs akut auf der Kippe stehen. Die Fortführung der Langstreckenbasis Rom-Fiumicino ist aufgrund des Rückzugs von der Long Haul vorgesehen. Dies führt zu erheblicher Kritik seitens der italienischen Gewerkschaften.  Bei Norwegian Air Resources France sind 286 Stellen betroffen.  Auch hier hagelt es Kritik seitens der Arbeitnehmervertreter, denn es sind keinerlei Kündigungsentschädigungen vorgesehen. Stattdessen wird sowohl in Italien als auch in Frankreich Insolvenz angemeldet. Die Basis Paris-Charles de Gaulle wird ebenfalls aufgelassen. Im Vereinigten Königreich teilte kürzlich der Insolvenzverwalter den rund 1.100 Beschäftigten von Norwegian Air UK mit, dass nicht ausreichend Finanzmittel für die Auszahlung der Löhne vorhanden sind. Das Unternehmen wird daher abgewickelt und endgültig geschlossen. Die Vorgehensweise führt zu erheblicher Kritik seitens der Gewerkschaften. Norwegian Air Resources hat seinen Hauptsitz nicht in Norwegen, sondern in Irland. Ähnlich wie die Leiharbeitsfirma Crewlink, die für Ryanair tätig ist, unterhält man in verschiedenen Ländern Zweigniederlassungen, über die das Personal beschäftigt ist. Die irische Leiharbeitsfirma soll liquidiert werden, weshalb mit weiteren Insolvenzen innerhalb des Konzerns zu rechnen ist.

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Ukraine macht 17,93 Millionen Dollar für Airlines locker

Die Ukraine plant den Airlines mit einer vergleichsweise geringen Summe von 17,93 Millionen U.S.-Dollar unter die Flügel zu greifen. Das Geld, das direkt aus dem Staatsbudget an die Carrier zur Verteilung ansteht, soll insbesondere Arbeitsplätze sichern. „Die Verabschiedung des Gesetzentwurfs zur Schaffung dieses Haushaltsprogramms wird den Erhalt von Arbeitsplätzen, die Aufrechterhaltung eines angemessenen Lohnniveaus für das Personal der Fluggesellschaft und die Senkung der Kosten des obligatorischen staatlichen Sozialversicherungsfonds bei Arbeitslosigkeit ermöglichen”, so Premierminister Denys Shmyhal gegenüber der Agentur Interfax Ukraine. Weitere Maßnahmen, die gesetzt werden sollen und in den 17,93 Millionen U.S.-Dollar nicht berücksichtigt sind: Jene Airlines, die im Vorjahr Rückholer-Flüge durchgeführt haben, sollen 25 Prozent der ATC- und Flughafengebühren in Borispil und Lviv erstattet bekommen. In diesem Zusammenhang wurden Azur Air Ukraine, SkyUp AIrlines, Windrose Airlines und Ukraine International seitens des Regierungschefs namentlich genannt.

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Tarom vor Abbau von weiteren 700 Stellen

Bei der rumänischen Fluggesellschaft Tarom steht ein großangelegter Personalabbau an, denn im Rahmen des Rettungsplans steht fast jede zweite Stelle akut auf der Kippe. Das Unternehmen beabsichtigt 700 von 1.492 Stellen zu streichen. Mit Widerstands seitens der Gewerkschaften ist allerdings zu rechnen. Tarom verkleinerte sich in den letzten Jahren kontinuierlich, denn zwischen dem Jahr 2000 und Juni 2020 sank die Anzahl der Beschäftigten von etwa 2.900 auf 1.753 ab. Seither wurden weitere 261 Mitarbeiter abgebaut. Der Carrier galt bereits vor der Corona-Pandemie als angeschlagen und wir immer wieder Spielball der lokalen Politik. In Rumänien herrscht ein starker Preiskampf, der unter anderem von Wizz Air, Ryanair und Blue Air angeheizt wird. Mit diesem kann die staatliche Fluggesellschaft nur in äußerst bescheidenem Umfang mithalten. Auch die Verkaufsbüros in verschiedenen Ländern sollen aufgelassen werden. Betroffen sind unter anderem Österreich, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Israel, Italien, Spanien, das Vereinigte Königreich und die Niederlande. Tarom begründet diesen Schritt damit, dass der stationäre Ticketvertrieb mittlerweile eine untergeordnete Rolle spielt. Das gilt auch für den Heimatmarkt Rumänien, wo ebenfalls viele eigenbetriebene Büros geschlossen werden sollen. Dieser Prozess, dem zahlreiche Arbeitsplätze zum Opfer fallen, soll bis Mai 2021 abgeschlossen werden.

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Kein Wasser mehr: Memphis stellt Passagierflüge ein

Der U.S.-amerikanische Flughafen Memphis musste am Freitag sämtliche Flüge streichen, da es technische Probleme im Bereich der Wasserversorgung gibt. Ohne Wasser, das insbesondere im Brandfall benötigt werden könnte, darf kein Flugbetrieb durchgeführt werden. Betroffen sind nur Passagierflüge, denn für die Cargo-Verbindungen sollen der enorm schwache Wasserdruck und die Vorräte der Feuerwehr ausreichend sein. Die zuständige Flughafenbehörde bestätigte die Teilsperre des Airports und verwies darauf, dass Flüge mit Passagieren ohne zuverlässige Wasserversorgung nicht durchgeführt werden dürfen. Man habe keinerlei Alternative als temporär nur Frachtflüge zu erlauben. Der Flughafen Memphis leidet seit einigen tagen unter einer enorm launischen Frischwasserversorgung. Der Druck soll zum Teil so niedrig sein, dass für die Feuerwehr und die automatischen Löschsysteme (z.B. Sprinkler) nicht genug zur Verfügung steht und obendrein die ordnungsgemäße Funktion nicht mehr gewährleistet werden kann. Für die Frachtflüge wird im Bedarfsfall auf lokale Notreserven zurückgegriffen.

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Brasilien zieht „CSeries-Beschwerde“ gegen Kanada zurück

Zwischen Boeing und Airbus tobt seit einigen Jahren ein über die Welthandelsorganisation WTO ausgetragener Streit über Subventionen. Auch Bombardier und Embraer lagen sich in den Haaren, doch nun entschied die brasilianische Regierung die Beschwerde gegen Kanada zurückzuziehen. Embraer erklärte in einer ersten Reaktion, dass man die Entscheidung begrüßt und effektivere Wege sieht. Der Flugzeugbauer warf Bombardier vor, dass die kanadische Regierung sowie die Region Quebec illegale Subventionen für das CSeries-Programm geleistet hätten. Dieses wurde zwischenzeitlich an Airbus verkauft und Bombardier zog sich, mit Ausnahme einiger Businessjet-Programme, komplett aus dem Flugzeugbau zurück. Embraer ist der Ansicht, dass Subventionen, die seitens Regierungen gewährt werden, den Wettbewerb verzerren. Im Fall Bombardier haben sich aber die Rahmenbedingungen geändert, denn die CSeries gehört mittlerweile Airbus und ist unter dem Markennamen A220 bekannt. Auch wurde in den Vereinigten Staaten ein Werk errichtet. Der brasilianische Mitbewerber, dessen Zusammenarbeit mit Boeing im Vorjahr geplatzt ist, hält nun die WTO-Beschwerde gegen Kanada für nicht mehr effektiv und begrüßt daher die Entscheidung der Regierung. Nun will man bilateral verhandeln. Das Ziel ist global einheitliche Wettbewerbsbedingungen zu schaffen.

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