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EASA will B737-Max Flugverbot kommende Woche aufheben

Die europäische Luftfahrtbehörde EASA wird voraussichtlich kommende Woche dem Muster Boeing 737 Max die Wiederzulassung erteilen. Das kündigte Behördenleiter Patrick Ky im Rahmen einer Onlineveranstaltung an. Der Maschinentyp ist in Europa seit fast zwei Jahren mit einem Flugverbot belegt. Dem waren zwei fatale Abstürze mit 346 Toten vorausgegangen. Als Ursache galt das fehlerhafte Steuerungsprogramm MCAS. Die EASA ist nun der Ansicht, dass die von Boeing vorgenommenen Nachbesserungen die Anforderungen an die Flugsicherheit erfüllen. Unter anderem in den Vereinigten Staaten und in Brasilien ist die Boeing 737 Max wieder im kommerziellen Einsatz. Bevor die Operators ihre Maschinen wieder fliegen dürfen, müssen zahlreiche Auflagen erfüllt werden. Unter anderem müssen die Piloten eine spezielle Schulung absolvieren. Daher ist nicht damit zu rechnen, dass in Europa bereits in der kommenden Woche die ersten Boeing 737 Max wieder mit Passagieren fliegen werden.

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Etihad führt IATA-Travel Pass ein

Der Gesundheitspass steht den Kunden vorerst nur auf ausgewählten Flügen ab Abu Dhabi zur Verfügung. Noch ist es also nur ein Pilot-Projekt. Doch die Airline ist zuversichtlich. Und werde die Partnerschaft mit dem Dachverband für Fluggesellschaften nach erfolgreicher Einführung ausbauen, so das Unternehmen in einer Aussendung. Die App soll einerseits stets aktuelle Informationen dazu bieten, welche Einreisebestimmungen es gibt und wo anerkannte Covid-Test-Zentren zu finden sind. Zum anderen können registrierte Labore und Impfstellen ihre Testergebnisse und Impfzertifikate direkt an die App auf dem Smartphone des Nutzers senden, sodass diese Informationen bei Bedarf vorgezeigt werden können. 

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American Airlines stellt digitalen Gesundheitspass vor

American Airlines wird einen mobilen Gesundheitspass für internationale Reisende einführen.  Fluggäste können die Verifly-App nutzen, um negative Corona-Testergebnisse und andere notwendige Papiere vorzeigebereit auf dem Smartphone zu laden. Der US-Carrier plant den Start ihres neuen Tools für den 23. Jänner. Als Antwort auf die Anweisung der Gesundheitsbehörde, die eine Einreise in die Vereinigten Staaten ab dem 26. Jänner nur mit negativem PCR-Test erlaubt. Theoretisch könne die neue Anwendung auch dazu dienen, eine Corona-Impfung nachzuweisen, falls in Zukunft nötig, berichtet der Business Insider.  

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Trump schafft US-Einreiseverbot ab

Donald Trump will in seinen letzten Tagen im Amt die US-Grenzen für Europäer wieder aufsperren. Doch sein Nachfolger erteilt dem umgehend eine Absage. Es gleicht einem politischen Tennisspiel. Kaum verkündet der noch amtierende US-Präsident das Ende des Einreisestopps, kontert die künftige Regierung seines Nachfolgers Joe Biden und schiebt der Verordnung einen Riegel vor. In einer vom Weißen Haus verbreiteten Verfügung heißt es, die Beschränkungen für Reisende aus dem Schengenraum, aus Großbritannien und aus Irland sowie aus Brasilien würden zum 26. Januar aufgehoben. Trump wies dennoch darauf hin, dass ein negativer Corona-Test vorgelegt werden muss. Nur die Einreisesperren für Ausländer aus China und dem Iran bleiben seinen Angaben zufolge bestehen. Diese Verfügung würde sechs Tage nach seinem Ausscheiden als Präsident in Kraft treten, berichtet die Zeit. Dies sei aber nicht der richtige Zeitpunkt, um Lockerungen in die Wege zu leiten, so das Team Biden.  „Auf Anraten unserer medizinischen Berater beabsichtigt die Regierung nicht, diese Beschränkungen am 26.1. aufzuheben“, teilte die künftige Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, auf Twitter mit: „Mit der Verschlimmerung der Pandemie und dem Auftauchen weiterer ansteckender Varianten auf der ganzen Welt ist dies nicht der richtige Zeitpunkt, um Einschränkungen für internationale Reisen aufzuheben.“ Stattdessen plane die Biden-Regierung weitere Maßnahmen im Zusammenhang mit internationalen Reisen, um die Ausbreitung des Virus zu bremsen. Biden hat den Kampf gegen die Pandemie zu einem seiner wichtigsten unmittelbaren Ziele erklärt. Eine beschlossene Maßnahme gilt jedenfalls ab dem 26. Jänner: Einreisende benötigen unbedingt einen negativen Covid-19-Test. Ansonsten endet der Urlaub schon am Flughafen.

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Dänemark: Air Alsie stellt den Linienflugbetrieb ein

Die dänische Regionalfluggesellschaft Air Alsie stellt am 19. Jänner 2021 den Linienflugbetrieb ein. Derzeit strebt der Carrier die Wiederaufnahme für den 29. März 2021 an. Von der Maßnahme nicht betroffen sind die Charterflüge, die man im Auftrag von Lübeck Air durchführt. Air Alsie bedient unter der Marke Alsie Express die Strecke Sønderborg-Kopenhagen. Die Flotte besteht aus drei ATR72-500, wobei eine Maschine dauerhaft für Lübeck Air im Einsatz ist. Die beiden anderen Turbopropflugzeuge werden auf der Linienstrecke und für Charterflüge eingesetzt. Der Carrier plant die derzeit einzige Linienroute ab 29. März 2021 wieder elfmal pro Woche zu bedienen. „Wir müssen aufeinander aufpassen, von zu Hause aus arbeiten und so wenig Menschen wie möglich sehen. Dies bedeutet natürlich, dass im Moment nur sehr wenige mit uns reisen, und deshalb haben wir Flüge zwischen Sønderborg und Kopenhagen Kastrup vorübergehend eingestellt“, so Air Alsie in einer Stellungnahme. Die Einstellung des Linienflugbetriebs erfolgt jedoch primär aufgrund der geringen Nachfrage.

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Null-Abstand in Berlin sorgt für Aufregung

Abstandhalten gilt am Flughafen Berlin-Brandenburg offenbar nicht vor der Passkontrolle der Bundespolizei. In sozialen Netzwerken sorgen Aufnahmen, die Personen zeigen, die dicht an dicht in einem engen Raum stehen, für Aufregung. Dabei sind nur zwei Non-Schengen-Flüge kurz nacheinander angekommen. Dies sorgte aber schon dafür, dass es zu einem dichten Gedränge vor der Einreisekontrolle gekommen ist. Die Exekutive und das Sicherheitspersonal des Airports schritten nicht ein. Der Flughafen Berlin-Brandenburg spielt den Vorfall auch herunter und sagte, dass dies nicht der Regelfall sein soll. Als Ausrede wurde auch angeführt, dass eine Maschine rund eine Stunde früher als geplant angekommen wäre. Diese Zustände sind aber kein Einzelfall, denn auch am Flughafen Wien-Schwechat kommt es bei den Einreisekontrollen regelmäßig zu dichtem Gedränge. Besonders bei der sich im Terminal 3 befindlichen Passkontrolle für Non-Schengenflüge ist es baulich äußert beengt, so dass Abstände häufig nicht eingehalten werden können. Teilweise sind auch keine Bodenmarkierungen vorhanden.

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Air Cairo stellt Deutschland- und Schweiz-Flüge wieder ein

Die Fluggesellschaft Air Cairo kappt aufgrund der derzeit schwachen Nachfrage die Strecken zwischen Deutschland und Ägypten. Die Pause soll vorerst bis zum 31. März 2021 andauern. Laut Mitteilung des Carriers wird auch die Zürich-Route vorläufig ausgesetzt. Damit war das Unternehmen nicht ganz vier Wochen zwischen Ägypten und Deutschland bzw. der Schweiz unterwegs. Erst am 19. Dezember 2020 wurden die Destination Hurghada ab Frakfurt am Main, Düsseldorf und Zürich reaktiviert. Air Cairo begründet die neuerliche Flugpause mit den aufgrund der Corona-Pandemie harten Einreise- und Quarantänebestimmungen, die zu einer faktisch nicht vorhandenen Nachfrage geführt haben.

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Emirates-Mitarbeiter können sich ab sofort impfen lassen

Bei Emirates fällt der Startschuss für die Impfungen: Die Golf-Airline hat mit einer groß angelegten Impfkampagne begonnen, bei der möglichst viele ihrer Mitarbeiter in den Vereinigten Arabischen Emiraten gegen das Coronavirus immunisiert werden sollen.  Priorität hätten zunächst die Mitarbeiter, die an „vorderster Front“ im Einsatz seien, so etwa Kabinen- und Cockpitbesatzungen , teilte das Unternehmen mit Sitz in Dubai mit. Die Impfungen fänden nun zwölf Stunden pro Tag und an sieben Tagen die Woche statt, „um sicherzustellen, dass so viele wichtige Luftverkehrsmitarbeiter wie möglich den Impfstoff bekommen“, hieß es in der Unternehmensmitteilung. Verabreicht werden den Emirates-Mitarbeitern demnach die Corona-Impfstoffe der Unternehmen Biontech und Pfizer sowie des chinesischen Konzerns Sinopharm. Die Vakzine soll zu einer zügigen Erholung des Tourismus-Sektors in den Vereinigten Arabischen Emiraten beitragen.

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Deutschland: Viele Passagiere ohne Einreiseanmeldung oder mit Fake-Daten

Die Bundesrepublik Deutschland scheint ein Problem mit den elektronischen Einreiseanmeldungen zu haben, denn laut Bundespolizeipräsidium sollen etwa 13 Prozent der Reisenden im Flugverkehr diese fehlerhaft oder gar nicht ausfüllen. Dies bestätigte die Exekutive gegenüber der DPA. Die Dunkelziffer dürfte jedoch noch deutlich höher liegen, denn systematische Kontrollen finden bei Ankünften aus der Schengen-Region nicht statt. Lediglich stichprobenartig führen die Beamten der Bundespolizei Überprüfungen statt. Im Zeitraum von 8. November 2020 bis inklusive 10. Jänner 2021 gab es 185.800 elektronische Einreiseanmeldungen. Bei 24.540 Stück wurden laut DPA Mängel festgestellt oder aber war diese überhaupt nicht vorhanden. Deutschland verlangt, dass bei einem Aufenthalt in einem vom Robert-Koch-Institut definierten Risikogebiet diese Anmeldung online ausgefüllt werden muss. In Ausnahmefällen kann eine so genannte Ersatzmitteilung auf Papier befüllt werden. Damit nehmen es aber offensichtlich viele Reisende nicht sonderlich genau. Die vormaligen „Aussteigekarten“ machten es den Behörden auch nicht gerade einfacher, denn oftmals wurden diese mit Fakedaten befüllt. Allerdings mangelt es in Deutschland an systematischen Kontrollen.

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Deutschland: Viele Thomas-Cook-Geschädigte haben Staatshaftung gar nicht abgerufen

Die Bundesrepublik Deutschland bezahlte innerhalb eines Jahres rund 70 Millionen Euro an etwa 50.000 ehemalige Thomas-Cook-Kunden, die aus der Insolvenzabsicherung nichts oder nur einen Teil erhalten haben, aus. Dies geht aus einer Anfragebeantwortung der Regierung im Bundestag hervor. Bemerkenswert ist allerdings, dass offensichtlich nur 60 Prozent der Anspruchsberechtigten überhaupt einen Antrag eingereicht haben. Die Bundesrepublik Deutschland hat hierfür 225 Millionen Euro budgetiert gehabt. Abgerufen wurde jedoch nur ein Bruchteil. Hintergrund ist, dass Deutschland das Gesetz über die Absicherung von Pauschalreisen entgegen der EU-Richtlinie schlampig umgesetzt hat. Die Haftung des Versicherers wurde mit 100 Millionen Euro beschränkt, da man nicht damit gerechnet hat, dass ein Brachenschwergewicht wie Thomas Cook kollabieren könnte. Wegen der mangelhaften Umsetzung wäre die Bundesrepublik Deutschland in Amtshaftung gekommen. Man wollte einer Schwemme von Klagen entgehen und entschied sich daher den Anspruch anzuerkennen. Abgerufen wurde das Geld nur von einem Bruchteil der Berechtigten.

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