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Alexis von Hoensbroech: „AUA hat noch 420 Millionen Euro“

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines hat derzeit noch etwa 420 Millionen Euro zur Verfügung. Laut Firmenchef Alexis von Hoensbroech befindet man sich „nicht unter dem Businessplan, der die Basis für die Staatshilfe“ war. Man habe „von Anfang an finanzielle Puffer für eine mögliche zweite Welle eingebaut“ und die Liquidität wäre daher gut, betont der AUA-Generaldirektor gegenüber dem Kurier. Allerdings müsse der von ihm geleitete Carrier „eine harte Kostendisziplin“ praktizieren. Einen Ausblick auf die möglichen Entwicklungen im Jahr 2021 will von Hoensbroech allerdings nicht geben. Er hofft jedoch darauf, dass die Impfungen und Schnelltests die „die Wende in der Pandemie bringen. Wenn sich im Sommer die Nachfrage auf 60 bis 70 Prozent des Vorkrisen-Niveaus erholt, dann kommen wir über den Berg“. Der Sommerflugplan 2021 ist noch nicht final. Derzeit befindet man sich mitten in der Planungsphase. Normalerweise macht man dies immer schon im Herbst, doch aufgrund der unvorhersehbaren Pandemie-Entwicklungen versucht Austrian Airlines durch späte Planung so flexibel wie möglich zu bleiben. Derzeit ist die Auslastung katastrophal, denn viele Flüge sind mit weniger als 20 Passagieren unterwegs. Zwar gibt es seltene „Ausrutscher“ nach oben, doch die Nachfrage und damit auch der Landefaktor sind unterirdisch schlecht. Nur sehr wenige Verbindungen haben haben mehr als 20 Reisende an Bord, viele sogar noch weniger. Austrian Airlines hat eigenen Angaben nach die Kapazität auf etwa zehn bis 15 Prozent des Niveaus von Jänner 2020 reduziert. „Die Menschen wollen wieder reisen, wir bekommen gerade viele Buchungen für die Sommerferien. Das stimmt uns optimistisch“, so von Hoensbroech gegenüber dem

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Staat greift Norwegian doch unter die Flügel

Die schwer angeschlagene Billigfluggesellschaft Norwegian kann nun möglicherweise doch auf eine Finanzspritze der Regierung hoffen. Diese wurde zunächst abgelehnt, doch nun änderte Wirtschaftsministerin Iselin Nybø ihre Haltung. In einer Erklärung teilte sie mit, dass der nun vorgelegte Sanierungsplan tragfähiger erscheint und die Regierung nun die Ansicht vertritt, dass die Gewährung einer staatlichen Unterstützung einen positiven Beitrag für Norwegen leisten könnte. Einen Einstieg des Staats oder gar eine Verstaatlichung schließt Nybø jedoch explizit aus. Angeboten wird nun ein „Hybridkredit“, der jedoch eine Grundbedingung hat: Norwegian muss sich auf dem Kapitalmarkt selbst 4,5 Milliarden Norwegische Kronen organisieren. Erst dann würde der Staat quasi aufstocken. Das Vorhaben muss jedoch noch den parlamentarischen Weg passieren. In einer ersten Reaktion sagte Firmenchef Jacob Schram: „Wir haben immer noch einen großen Job vor uns, aber wir nehmen die Unterstützung der Regierung als Bestätigung, dass wir auf dem richtigen Weg sind“.

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EU-Kommission: Alitalia-Nachfolger darf die Marke nicht nutzen

Geht es nach dem Willen der EU-Kommission, so könnte der traditionsreiche Name Alitalia schon bald Geschichte sein. Die Wettbewerbshüter fordern, dass das Nachfolgeunternehmen Ita auf die Nutzung des Brands verzichten. Alitalia soll transparent abgewickelt werden. Die neue staatliche Fluggesellschaft soll im Frühjahr 2021 mit nur noch 52 Flugzeugen an den Start gehen. Nur etwa die Hälfte der Mitarbeiter von Alitalia soll einen neuen Job bei Ita finden. Die EU-Kommission setzt nun als Bedingung für die rund drei Milliarden Euro schwere Maßnahme des italienischen Staats, dass der neue Carrier nicht mehr unter dem Namen Alitalia in der Luft ist. Damit wollen die Wettbewerbshüter verhindern, dass der Eindruck eines nahtlosen Übergangs entsteht. Weitere Auflagen, die Brüssel an Rom übersandt hat sind unter anderem, dass die Alitalia-Bereiche Technik und Bodendienstleistungen nicht an Ita übertragen werden dürfen. Der Staat hat sich indes bereits darauf festgelegt, dass die neue Airline ihr Angebot zunächst auf Rom-Fiumicino und Mailand-Linate konzentrieren wird. Zuletzt brachte die italienische Politik den Markennamen ITAliana ins Gespräch.

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Laudamotion: Gericht kippt Klausel zur „Familien-Abzocke“

Erneut kassierte Laudamotion vor dem Landesgericht Korneuburg in erster Instanz eine Schlappe: Das Gericht kippte insgesamt sieben Klauseln im Zusammenhang mit kostenpflichtigen Sitzplatzreservierungen. Das Urteil hat aber eher symbolischen Charakter, denn mittlerweile sind der Flugbetrieb eingestellt und die Zulassungen zurückgegeben. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) zog im Auftrag des Sozialministeriums erneut gegen die Laudamotion GmbH vor Gericht. Unter anderem wurde gegen eine Klausel bezüglich Gebühren für Sitzplatzreservierungen bei Familienbuchungen, aber auch die Möglichkeit seitens Laudamotion, zugewiesene Plätze wieder zu ändern. Das Landesgericht (LG) Korneuburg befand alle eingeklagten Klauseln für unzulässig. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Eine Klausel sieht für Erwachsene, die mit einem Kind reisen, das jünger als 12 Jahre ist, eine kostenpflichtige Sitzplatzreservierung vor. Da Kinder unter 12 den AGB der Laudamotion zufolge von einem Erwachsenen begleitet werden und neben diesem sitzen müssen, fällt diese zusätzliche Reservierungsgebühr in jedem Fall an. Für das LG Korneuburg ist diese Regelung unzulässig. Es wird hier für eine zwingend in Anspruch zu nehmende Leistung, die eine vertragliche Nebenleistungspflicht der Laudamotion festlegt, ein gesondertes Entgelt abverlangt. Die Klausel ist gröblich benachteiligend, weil Reisenden mit Kindern durch diese obligatorische Sitzplatzreservierung höhere Kosten entstehen. Die tatsächliche Höhe der Kosten einer Sitzplatzreservierung bei Familienbuchungen blieb im Übrigen unklar. Denn das Unternehmen bezifferte diese in den AGB mit 4 Euro, in einer Gebührentabelle mit sechs Euro. „Es ist nicht einzusehen, dass Laudamotion zusätzliches Körberlgeld kassiert, wenn Eltern während des Fluges neben ihren Kindern sitzen“, kritisiert Beate Gelbmann, Leiterin der Abteilung Klagen im VKI. „Es ist erfreulich, dass

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LOT startet mit den Kündigungen

Die polnische Fluggesellschaft LOT kann aufatmen: Nachdem die EU grünes Licht gegeben hat, fließen die ersten Staatshilfen an die in Bedrängnis geratene Airline. Doch den Preis dafür muss die Belegschaft zahlen. Denn zu den Bedingungen für staatliche Unterstützungen gehören Kostensenkungen. Ansonsten fließt kein Cent von den insgesamt 650 Millionen Euro, die zu Jahresende von der EU-Kommission durchgewunken wurden. Das bekommen jetzt bis zu 300 Angestellte zu spüren. So viele Stellen muss LOT nach eigenen Angaben streichen. Dies sei nötig, um sich an die neue Realität in der Corona-Pandemie anzupassen, berichtet das Luftfahrtmagazin Airliners. Auch die Arbeitnehmervertretungen hätten bereits zugestimmt. In den ersten sechs Monaten des Jahres würden 150 Mitarbeiter dran glauben müssen, weitere 150 ältere Arbeiter sollen im Verlauf der kommenden zwei Jahre ausscheiden. Ähnlich wie andere Fluglinien wurde auch die LOT von der Corona-Pandemie stark getroffen. Das Unternehmen gab kürzlich bekannt, es erwarte für das laufende Jahr zwei Millionen Passagiere. 2019 hatte man noch mehr als 10 Millionen Fluggäste befördert.

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Iran Air: 2.000 Mitarbeiter müssen gehen

Bei Iran Air scheint die Lage ernst zu sein. Beim Carrier müssen in den nächsten vier Monaten rund 2.000 ihrer 11.000 Mitarbeiter die Koffer packen. Geldsorgen sind bei der Fluggesellschaft nichts Neues. Schon vor der gegenwärtigen Krise habe die Airline einen großen Schuldenberg angehäuft. Zu den Gläubigern würden vornehmlich Bankinstitute zählen, berichtet das Luftfahrtportal CH-Aviation. Das zwinge das Management dazu, die Reißleine zu ziehen. Und diese Kündigungswelle loszutreten. Nur so könne eine Insolvenz verhindert werden. Darüber hinaus habe das Unternehmen auch damit begonnen, Beschäftigte nicht wie sonst üblich für fünf Jahre, sondern lediglich ein Jahr an sich zu binden. Mit dieser Maßnahme soll allem Anschein nach die Kostenstruktur des Beförderers jedes Jahr aufs Neue auf den Prüfstand gestellt werden. Iran Air fliegt zurzeit nur mit 18 von 46 Flugzeugen durch die Welt.

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IAG zahlt für Air Europa nur die Hälfte

Das Management der International Airlines Group reibt sich die Hände. Denn sie bekommt Air Europa zum Schleuderpreis. Statt wie ursprünglich vereinbart zahlt sie für die spanische Airline nicht eine Milliarde Euro, sondern nur die Hälfte. Und zwar in Raten, verteilt über sechs Jahre. Keiner konnte ahnen, dass die Welt in solch eine Krise stürzt. Auch nicht die Air Europa-Manager, als sie 2019 selbstbewusst am Verhandlungstisch saßen und über den Verkauf der Fluggesellschaft sprachen. Damals betrug der Kaufpreis eine Milliarde Euro – eine Stange Geld. Doch heute ist die Situation eine völlig andere. Da der Flugverkehr über Monate hinweg zum Erliegen kam und nur schleppend wieder hochfährt, haben die Verkäufer praktisch keine Argumente mehr, die sie vorbringen könnten. Ganz im Gegenteil. Sie scheinen froh, dass die Holdinggesellschaft immer noch daran interessiert ist, den Carrier zu übernehmen. So soll das Geschäft in der zweiten Jahreshälfte abgeschlossen werden, berichtet die Aero. Die Zustimmung aus Brüssel steht noch aus.

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Singapore Airlines feiert Comeback in München

In München feierte Singapore Airlines am Mittwoch das Comeback und wird künftig dreimal wöchentlich den zweitgrößten Airport Deutschlands mit Singapur verbinden. Die Flüge werden an den Verkehrstagen Montag, Donnerstag und Samstag mit Airbus A350-900 durchgeführt. „Unsere Flüge nach München liegen uns seit der Inbetriebnahme im Jahr 2010 sehr am Herzen. Die bayerische Hauptstadt ist der perfekte Ausgangspunkt für Firmen- und Urlaubsreisende aus Süddeutschland und Österreich und die Wiederaufnahme der Singapore Airlines-Flüge von München nach Singapur bietet einen ausgezeichneten Zugang nach Asien, Australien und Neuseeland. Diese Entwicklung bestätigt unser Vertrauen in eine beginnende Markterholung und wir freuen uns darauf, unsere Kunden bald an Bord begrüßen zu dürfen“, so Sek Eng Lee, Regional Vice President Europe von Singapore Airlines. Seit Dezember 2020 können notwendige Reisen wie zum Beispiel Geschäfts- und offizielle Dienstreisen zwischen Deutschland und Singapur unter bestimmten Bedingungen beantragt werden. Entsprechende Leitlinien wurden von der singapurischen Regierung veröffentlicht, nachdem sich beide Länder bereits am 23. Oktober 2020 auf die Einführung einer sogenannten „Reciprocal Green Lane“ (RGL), einem gegenseitigen „Grünen Reisekorridor“, geeinigt haben. Zudem sind die beiden Flughäfen partnerschaftlich verbunden, ein „sister airport agreement“ zwischen dem Singapur Changi Airport und dem Münchner Flughafen ermöglicht einen regen Fachaustausch. „Wir freuen uns sehr darüber, dass mit Singapore Airlines eine der renommiertesten Fluggesellschaften aus dem asiatischen Raum von nun an wieder regelmäßig in München startet. Die Wiederaufnahme der Nonstop-Verbindung von München nach Singapur ist gerade in dieser schwierigen Zeit ein ganz wichtiges Signal. Als bewährte Luftbrücke für Geschäftsreisende und als effizienter Transportweg für Frachtgut bringt

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Lufthansa: Aus Ocean wird Eurowings Discover

Die unter Gewerkschaftern umstrittene Lufthansa-Tochter Ocean wird künftig unter der Marke „Eurowings Discover“ auftreten. Der Firmenname der Ocean GmbH soll in Kürze dahingehend geändert werden, berichtet das Portal Airliners.de. Das Unternehmen wird unter dem IATA-Code „4Y“ fliegen und soll im Sommer 2021 mit zunächst drei Airbus A330 an den Start gehen. Lufthansa erklärt, dass es aufgrund verschiedener rechtlicher Vorschriften notwendig ist, dass Ocean ein entsprechender Name, der auf Eurowings hinweist, verpasst wird. Wie sich die weitere Expansion entwickelt wird, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen. Dies hänge vom Fortgang der Pandemie ab. Laut Lufthansa sollen die von Eurowings Discover betriebenen Maschinen auch den entsprechenden Zusatz tragen. In welcher Form dieser angebracht wird oder ob die Flugzeuge gar eine gesonderte Livery bekommen werden, steht noch nicht fest. Das Projekt ist massiv umstritten, denn es gibt keinen Tarifvertrag. Die deutschen Gewerkschaften werfen daher Dumpinglöhne und Tarifflucht vor. Konzernweit ist man auf der Suche nach Mitarbeitern und bietet beispielsweise auch AUA-Flugbegleitern an, dass diese sich beurlauben lassen können, um für Eurowings Discover zu fliegen. Die Arbeitnehmervertreter kritisieren auch, dass nahezu alle geplante Strecken auch von Condor bedient werden und die Vereinbarung über die Zubringerflüge aufgekündigt wurde. Da beide Unternehmen vom deutschen Staat gerettet wurden, fordern die Gewerkschaften, dass Staatshilfe nicht für einen Verdrängungswettbewerb verwendet werden soll. Condor brachte kürzlich eine Beschwerde beim deutschen Bundeskartellamt ein.

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Innsbruck: 57 Prozent Rückgang, drei Millionen Euro Verlust

Der Flughafen Innsbruck verzeichnete im Vorjahr einen Rückgang um 57 Prozent und zählte 487.450 Fluggäste. Die Anzahl der Flugbewegungen im Charter- und Linienverkehr reduzierte sich um 59 Prozent auf 4.980 Starts oder Landungen. Vergleichsweise ist der Rückgang in Innsbruck niedrig ausgefallen. Das hängt damit zusammen, dass dieser Airport den Großteil seines Jahresaufkommens in den Wintermonaten hat. Das erste Quartal 2020 konnte noch weitgehend normal „mitgenommen“ werden. Der Airport konnte gar noch eine neue Rekordmarke erzielen, ehe dann abrupt aufgrund der Corona-Pandemie der Flugverkehr eingebrochen ist. Innsbruck konnte in den ersten drei Monaten des Jahres 2020 rund 40 Prozent des gesamten Jahresaufkommens erzielen. Unterm Strich steht jedoch ein voraussichtlicher Jahresverlust in der Höhe von drei Millionen Euro, teilte die Betreibergesellschaft mit. Die testierte Bilanz liegt allerdings noch nicht vor. Für das laufende Jahr 2021 rechnet man mit einem noch stärkeren Rückgang und „hohen wirtschaftlichen Einbußen“, da das Wintergeschäft komplett weggebrochen ist. „Auch wenn uns die Covid-Krise fest in der Hand hatte, haben wir 2020 alles darangesetzt, so effizient wie möglich zu arbeiten und gleichzeitig für die wenigen Flüge den Betrieb zu gewährleisten“, erklärt Flughafenchef Marco Pernetta. Positiv gestimmt sieht man am Flughafen dem kommenden Sommer entgegen. Die touristische Nachfrage ist auf jeden Fall hoch und die Reiseveranstalter Idealtours, TUI, Christophorus Reisen und Gruber Reisen haben auch wieder attraktive Reiseangebote ab Innsbruck geschnürt. Wir gehen davon aus, dass man im Sommer mit Impfung und/oder negativem Test auch wieder ab Innsbruck bequem in den Urlaub in Richtung Mittelmeer starten kann. Italien, Kroatien, Griechenland,

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