
Erneuter Sicherheitsbruch am Flughafen Shannon: Aktivisten durchbrechen Sperrzone und erreichen US-Militärflugzeug
Am Flughafen Shannon (SNN) in Irland ist es erneut zu einem gravierenden Sicherheitsvorfall gekommen. Am Samstag, dem 22. November, gegen 9:30 Uhr Ortszeit durchbrach ein ziviler Transporter die Sicherheitsvorkehrungen und drang in einen Sperr- und Vorfeldbereich ein, wo er in unmittelbarer Nähe eines geparkten Militärflugzeugs der US Navy C-40 Clipper zum Stehen kam. Der Vorfall führte zur vorübergehenden Einstellung des gesamten Flugbetriebs am zweitwichtigsten Flughafen Irlands. Die irische Polizei nahm drei Personen – zwei Männer und eine Frau, alle in ihren Zwanzigern – fest. Die Aktivistengruppe Palestine Action Eire bekannte sich zu der Aktion und erklärte, sie sei ein Protest gegen die Nutzung des Flughafens Shannon durch das US-Militär. Dramatischer Ablauf und militärische Reaktion Die Sicherheitsverletzung am Flughafen Shannon war nach Berichten irischer Nachrichtenmedien ein gezielter und vorbereiteter Angriff. Der Transporter drang offenbar durch den Hauptsicherheitsposten in der Nähe der Flughafenfeuerwache auf das Gelände ein, bevor er eine Rollbahn erreichte, auf der das US-Militärflugzeug abgestellt war. Die C-40 Clipper ist eine militärische Transportvariante, die von der Boeing 737 Next Generation abgeleitet wurde und typischerweise für den Transport von Personal und Fracht eingesetzt wird. Die Einsatzkräfte reagierten schnell auf den Vorfall. Bewaffnete Mitglieder der irischen Streitkräfte waren zusammen mit der Flughafenpolizei vor Ort und konnten das verdächtige Fahrzeug rasch abfangen. Die Beamten waren Berichten zufolge gezwungen, Gewalt anzuwenden, um in den Transporter zu gelangen, da dessen Kabinenfenster mit Maschendraht versehen waren. Dies deutet auf eine gewisse Vorausplanung der Aktivisten hin, um ihre Abwehr gegen die Festnahme zu erhöhen. Als direkte Folge








