
Effizienzsteigerung durch Konsolidierung: QantasLink schließt drei regionale Basen in Australien
Die australische Fluggesellschaft Qantas hat für ihre Regionaltochter QantasLink Pläne zur Schließung von drei existierenden Basen bekanntgegeben. Diese strategische Entscheidung zur Neustrukturierung der Regionalsparte betrifft die Standorte Canberra, Hobart und Mildura. Die Umstrukturierung, die im Jahre 2026 wirksam werden soll, zielt darauf ab, die operativen Abläufe zu vereinfachen, die Effizienz zu steigern und Störungen sowie Verspätungen zu minimieren. Die Ankündigung löste jedoch Kritik von Gewerkschaften und lokalen Politikern aus, die negative Folgen für die betroffenen Mitarbeiter und die regionalen Gemeinschaften befürchten. Umfassende Prüfung führt zur Restrukturierung Der Entscheidung zur Schließung der Basen ging eine umfassende Überprüfung der QantasLink-Operationen voraus. Die Analyse ergab, daß eine Konsolidierung der Besatzungen an den größeren Drehkreuzen – namentlich Melbourne (MEL), Brisbane (BNE) und Sydney (SYD) – zu einem gestraffteren und leistungsfähigeren Betrieb führen würde. Die Restrukturierung betrifft etwa 70 Piloten und Kabinendienstmitarbeiter. Qantas versicherte, daß keine Arbeitsplätze abgebaut würden, da an den größeren Basen ausreichend freie Stellen zur Verfügung stünden. Stattdessen bietet die Fluggesellschaft den Betroffenen umfangreiche Unterstützungspakete an. Diese Pakete sollen es den Mitarbeitern ermöglichen, an ihren aktuellen Wohnorten in Canberra, Hobart oder Mildura zu verbleiben, jedoch von den Hauptbasen aus zu operieren – ein Modell, das in der Luftfahrtbranche als „Fly-in-Fly-out“ bekannt ist. Die Supportpakete umfassen bestätigte Flüge zu den Hauptbasen, Unterstützung bei der Dienstplanung und bei Bedarf auch Unterkünfte vor Ort. Für Mitarbeiter, die nicht pendeln möchten, stehen Umzugsunterstützungen bereit, wie ein Sprecher von Qantas erklärte: „Relocation support will be offered to those people who do not want to commute and would








