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Verbot bleibt in Kraft: Brandenburg lehnt Lockerung des Nachtflugverbots am BER ab

Die Brandenburger Landesregierung hat einem Vorschlag von Berlins Regierendem Bürgermeister Kai Wegner (CDU) für eine Aufweichung des Nachtflugverbots am Flughafen BER eine klare Absage erteilt. Detlef Tabbert (BSW), der Verkehrsminister des Bundeslandes, erklärte im Brandenburger Landtag, daß eine grundsätzliche oder systematische Flexibilisierung der Regelungen definitiv ausgeschlossen sei. Er betonte, daß die Interessen der Anwohner oberste Priorität hätten. Damit bleibt das bestehende, abgestufte Nachtflugverbot in seiner aktuellen Form bestehen, was weiterhin zu Flugumleitungen in Ausnahmefällen führen wird, aber die konsequente Linie der Brandenburger Politik bestätigt. Die geltenden Regelungen und die Debatte um ihre Flexibilisierung Am Flughafen BER gilt ein gestuftes Nachtflugverbot, das den regulären Flugbetrieb zwischen 22.00 Uhr abends und 6.00 Uhr morgens einschränkt. Eine vollständige Ruhezeit herrscht in den fünf Stunden zwischen Mitternacht und 5.00 Uhr. In den Randzeiten, also von 22.30 Uhr bis Mitternacht und von 5.00 Uhr bis 5.30 Uhr, sind Starts und Landungen von lärmarmen Flugzeugen erlaubt. Von 5.30 bis 6.00 Uhr dürfen auch andere Flugzeugtypen starten und landen. Ausgenommen vom Verbot sind ausschließlich Post-, Regierungs-, Vermessungs- und Ambulanzflüge. Die strikte Einhaltung dieser Regelung führt immer wieder dazu, daß Passagierflugzeuge, die mit wenigen Minuten Verspätung ankommen, ihre Landeerlaubnis verlieren und umgeleitet werden müssen. Im vergangenen Jahr waren laut der Flughafengesellschaft rund 50 Flüge von einer Umleitung betroffen, weil ihre geplante Ankunftszeit zwischen 22.00 Uhr und Mitternacht lag. Kai Wegner hatte daher vorgeschlagen, eine Diskussion über Ausnahmen bei geringfügigen Abweichungen zu führen, um Umwege und die damit verbundenen Kosten für die Airlines und Unannehmlichkeiten für die Passagiere zu

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Strategische Neuausrichtung: Austrian Airlines setzt auf Jung von Matt Donau für Markenevolution

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines hat sich für die Wiener Kreativagentur Jung von Matt Donau als neuen Partner für ihre Markenkommunikation entschieden. Nach einem mehrstufigen Auswahlverfahren konnte sich die Agentur durchsetzen. Die Zusammenarbeit markiert eine Änderung der strategischen Weiterentwicklung von Austrian Airlines, die bis zum 70-jährigen Jubiläum im Jahr 2027 eine umfassende Neuausrichtung anstrebt. Ziel ist es, die Marke zu stärken, ein jüngeres Publikum anzusprechen und eine globale Kommunikationsplattform zu etablieren, die einen konsistenten Auftritt in allen Bereichen sicherstellt. Die Hintergründe der Zusammenarbeit Die Entscheidung, das Kreativ- und Markenbudget neu zu vergeben, ist Teil einer umfassenden Strategie der Austrian Airlines, wie CEO Annette Mann betont. Man wolle die Marke weiterentwickeln, ohne ihren typisch österreichischen Charme zu verlieren. Ingrid Gogl, die Head of Brand & Communication bei Austrian Airlines, erklärte, daß das Konzept von Jung von Matt Donau überzeugte, weil es „zeitgemäß, auf die österreichische Identität zugeschnitten und auf den internationalen Markt ausgerichtet“ sei. Die Agentur war bereits von 2007 bis 2014 für die Airline tätig, was die neue Partnerschaft auf einer bekannten und vertrauensvollen Basis aufbaut. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, die Aktivitäten der führenden Kreativagenturen der Austrian Airlines zusammenzuführen. Dies soll die Kommunikationsaktivitäten standardisieren und einen konsistenten Markenauftritt gewährleisten. Ein zentrales Element der neuen Strategie ist das emotionale Storytelling, durch das die Marke mit positiven Emotionen verknüpft werden soll. Dieser Ansatz zielt darauf ab, die Austrian Airlines zu einer „Love Brand“ zu machen – eine Marke, die von den Menschen geliebt wird. Ziele der Markenevolution: Ein jüngeres Publikum ansprechen Ein

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Der Weg zur Wiesn: Flixbus verzeichnet starken Buchungsanstieg zum Oktoberfest

Das Oktoberfest in München lockt Besucher aus ganz Europa an, und der Fernbusanbieter Flixbus profitiert von diesem Zustrom. Das Unternehmen verzeichnete einen Buchungsanstieg von rund 50 Prozent auf seinen München-Linien während des diesjährigen Oktoberfest-Zeitraums. Insgesamt verbindet das Busnetz die bayerische Hauptstadt mit über 300 Städten auf dem Kontinent, was eine erschwingliche und unkomplizierte Anreise ermöglicht. Die Daten von Flixbus zeigen, daß die Nachfrage aus benachbarten Ländern wie der Schweiz, Tschechien und Österreich besonders groß ist, aber auch Reisende aus fernen Ländern wie Spanien und Portugal den Weg zur Wiesn auf sich nehmen. Internationale Anziehungskraft und beliebte Strecken Die Analyse der Buchungszahlen von Flixbus unterstreicht die internationale Anziehungskraft des Oktoberfests. Die größte Nachfrage von Reisenden, die eine internationale Anreise wählen, kommt von der Strecke Zürich–München. Die Verkäufe für diese Route haben sich im Wiesn-Zeitraum nahezu verdreifacht. Auch aus der tschechischen Hauptstadt Prag ist ein deutlicher Anstieg der Buchungen zu verzeichnen, die sich verdoppelt haben. Dies spiegelt die enge Bierkulturverbindung zwischen den beiden Ländern wider. Von Wien aus reisen ebenfalls deutlich mehr Menschen mit dem Bus nach München, hier stiegen die Buchungszahlen um 50 Prozent. Im Ländervergleich kommen die meisten Flixbus-Buchungen für das Oktoberfest erwartungsgemäß aus Deutschland, wobei die Verbindungen aus Berlin, Freiburg, Stuttgart und Nürnberg am stärksten frequentiert sind. Überraschend ist die hohe Beliebtheit des Oktoberfests in Italien, das im Flixbus-Ranking der internationalen Herkunftsländer den zweiten Platz belegt und somit Österreich, die Schweiz und Tschechien übertrifft. Lange Reisen für ein kurzes Vergnügen Einige Oktoberfest-Besucher scheuen auch vor einer längeren Anreise nicht

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Strategische Neuausrichtung: Lufthansa kündigt grundlegende Neugestaltung des Bordprodukts an

Anläßlich ihres hundertjährigen Jubiläums im Jahr 2026 hat die Lufthansa Group eine umfassende Überarbeitung ihres Langstrecken-Bordprodukts angekündigt. Unter dem Namen „Fox“ (Future Onboard Experience) soll das Flugerlebnis grundlegend neu gestaltet werden, um den Premium-Anspruch der Fluggesellschaft zu unterstreichen. Die Einführung von Fox ist für das Frühjahr 2026 geplant und wird alle Serviceelemente und Abläufe an Bord umfassen – von der Economy bis zur First Class. Jens Ritter, der CEO von Lufthansa Airlines, betonte, daß man in den nächsten zwölf Monaten über 70 Millionen Euro in diese Neugestaltung investieren werde, um mehr Individualität, Komfort und Gastlichkeit für die Passagiere zu bieten. Fox: Ein neues Zeitalter des Flugerlebnisses Das Konzept von Fox baut auf drei zentralen Säulen auf: Individualität, Komfort und Lufthansa Signature Moments. Ziel ist es, das gesamte Reiseerlebnis auf Langstreckenflügen spürbar aufzuwerten, unabhängig davon, ob es sich um Flugzeuge mit oder ohne das neue Allegris-Bahrprodukt handelt. Die Neugestaltung ist eine logische Fortsetzung der Modernisierungsstrategie von Lufthansa, die bereits die Einführung neuer Flugzeugtypen wie die Boeing 787-9 und den Airbus A350-900 sowie das Bordprodukt Allegris umfaßt. Individualität: Passagiere sollen zukünftig mehr Kontrolle über ihr Flugerlebnis haben. Ein wesentliches Element ist die flexible zweite Mahlzeit in der Business Class, die die Gäste zu einem für sie passenden Zeitpunkt einnehmen können. Dies bietet eine größere Auswahl an Speisen, Snacks und warmen Mahlzeiten. Auch in der Economy– und Premium Economy Class wird die Wahlmöglichkeit erhöht: Hier können Fluggäste künftig aus drei anstatt zwei Gerichten wählen. Diese Flexibilität zielt darauf ab, den Passagieren ein persönlicheres

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Korruption im Flugverkehr: Austrian Airlines greift bei Ticketmißbrauch hart durch

Die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines (AUA) sieht sich mit einem gravierenden Fall von mutmaßlichem internen Betrug konfrontiert. Einem vorliegenden internen Rundschreiben zufolge hat die Airline bei internen Ermittlungen „schwerwiegende Verstöße“ beim Umgang mit vergünstigten Mitarbeitertickets aufgedeckt. In einem besonders brisanten Fall soll ein Mitarbeiter sogenannte „PEP- und Staff-Travel-Tickets“ in großem Stil unrechtmäßig an Dritte weiterverkauft haben, was zur sofortigen fristlosen Entlassung des Betreffenden führte. Die AUA kündigt in dem Schreiben an, künftig konsequent gegen derartige Mißbräuche vorzugehen und verweist auf mögliche disziplinäre, zivilrechtliche und sogar strafrechtliche Konsequenzen, berichtete zunächst das Regionalmedium MeinBezirk.at. Ausmaß und Details des mutmaßlichen Betrugsfalls Die internen Ermittlungen bei Austrian Airlines konzentrieren sich auf den Mißbrauch von PEP– und Staff-Travel-Tickets, die Beschäftigten als attraktive Zusatzleistung angeboten werden. Diese Tickets sind kapazitätsabhängige Sonderkontingente, die nur unter bestimmten Bedingungen und ausschließlich für den privaten Gebrauch von Mitarbeitern und deren engsten Angehörigen genutzt werden dürfen. Der Weiterverkauf an Dritte ist strikt untersagt. Ein vorliegendes internes Rundschreiben der AUA an die Belegschaft warnt vor einer Häufung „schwerwiegender Verstöße“ in diesem Zusammenhang. Dem Schreiben nach wurde in einem besonders „gravierenden Fall“ ein Mitarbeiter fristlos entlassen, weil er über einen längeren Zeitraum hinweg PEP-Tickets an Außenstehende verkauft haben soll. Wie aus weiteren Informationen hervorgeht, soll die betroffene Person bis zu 2.000 Euro pro Ticket verlangt haben. Es ist die Rede von über 1.000 mutmaßlichen Fällen allein im Jahr 2025. Die Ermittlungen sollen auch andere Mitarbeiter einbeziehen, die möglicherweise in den Betrug verwickelt sind. Die Fluggesellschaft selbst bestätigte auf Nachfrage, daß es „immer wieder

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Fernweh nach dem Winter: Thailand lockt mit Kultur, Kulinarik und tropischem Flair

Wenn die Temperaturen in Österreich sinken, wird Thailand zu einem begehrten Reiseziel. Das „Land des Lächelns“ zieht mit seiner Mischung aus spiritueller Tiefe, lebendiger Kultur und tropischer Gelassenheit Reisende an. Die Wintermonate bieten ein optimales Klima, um die pulsierende Hauptstadt Bangkok zu erkunden und sich anschließend an den traumhaften Stränden von Phuket oder Khao Lak zu entspannen. Tägliche Direktflüge ab Wien nach Bangkok und gute Umsteigeverbindungen nach Phuket machen die Anreise unkompliziert. Mit mehr als 300 angebotenen Aktivitäten, die über Tui Musement buchbar sind, bietet Thailand eine Fülle an Erlebnissen für Kulturinteressierte wie auch für Erholungssuchende. Bangkok: Eine Stadt der Gegensätze Die Hauptstadt Thailands ist eine Metropole der Kontraste, die die Sinne anspricht und für jeden Reisetyp etwas zu bieten hat. Das pulsierende Leben auf den Straßen verbindet sich mit der spirituellen Ruhe in den Goldenen Tempeln wie Wat Pho und Wat Arun. Für Besucher, die die Stadt von ihrer authentischen Seite erleben möchten, sind die schwimmenden Märkte ein unvergeßliches Erlebnis. Auch die Streetfood-Szene ist berühmt und lockt mit einer schier unendlichen Vielfalt an kulinarischen Spezialitäten. Ein Geheimtip ist das Künstlerdorf Baan Silapin am Khlong Bang Luang, ein Rückzugsort abseits der ausgetretenen Touristenpfade. Nachts verwandelt sich die Stadt in ein Meer aus Lichtern. Die unzähligen Rooftop-Bars bieten einen atemberaubenden Blick auf die glitzernde Skyline. Insbesondere das Viertel Chinatown ist zu jeder Tageszeit einen Besuch wert. Am Tag kann man hier durch traditionelle Apotheken, Goldgeschäfte und Marktstände schlendern, während abends die Straßen von bunten Leuchtreklamen und den Düften der Garküchen belebt

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Eine kostspielige Gaudi: Oktoberfest und die Suche nach Bier-Alternativen in Europa

Die steigenden Preise für das Oktoberfest in München machen den Besuch der weltbekannten Veranstaltung zu einem kostspieligen Vergnügen. Insbesondere die Hotelpreise sind im Jahr 2025 um 142 Prozent gestiegen. Für viele, die den Wiesn-Traum erleben wollen, wird dies zur finanziellen Belastung. Als Alternative zum teuren Oktoberfest haben sich zahlreiche europäische Städte als attraktive Ziele für Bierliebhaber etabliert. Eine aktuelle Analyse von Casino.at hat die besten Bierstädte Europas ermittelt. Das Ranking, das auf Kriterien wie dem Preis für ein Bier, der Kneipendichte und dem Pro-Kopf-Bierkonsum basiert, kürt überraschend die spanische Stadt Sevilla zur Bierhauptstadt, während München knapp die Top 10 verpaßt. Die besten Bierstädte Europas: Ein Ranking der Genüsse Die Analyse von Casino.at hat 35 der meistbesuchten Städte Europas untersucht und ein Ranking erstellt, das für viele Bierliebhaber eine neue Perspektive bietet. Die Bewertung basiert auf der Anzahl der Pubs und Bars pro Quadratkilometer, dem durchschnittlichen Bierpreis und dem nationalen Bierkonsum pro Kopf. Die Ergebnisse zeigen eine deutliche Verschiebung weg von den traditionellen Biernationen. An der Spitze des Rankings steht Sevilla, die mit einem Bierpreis von nur zwei Euro pro Pint und der höchsten Dichte an Pubs und Bars pro Quadratkilometer punkten konnte. Dicht gefolgt wird die spanische Stadt von Prag, das nicht nur günstige Preise (2,45 Euro) bietet, sondern auch den europaweit höchsten Bierkonsum pro Kopf aufweist. Dies macht die tschechische Hauptstadt zu einem Mekka für Bierfans. Auf dem dritten Platz überrascht die kroatische Hauptstadt Zagreb, die mit einem ausgewogenen Verhältnis von moderaten Preisen und einer hohen Kneipendichte aufwartet. Weitere

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Ruhige Schönheit im Schnee: Georgien lockt im Winter mit Kultur und alpinen Erlebnissen

Wenn in Mitteleuropa die kalte Jahreszeit Einzug hält, präsentiert sich Georgien fernab der sommerlichen Hauptsaison von einer neuen, faszinierenden Seite. Die Wintermonate in dem Land am Kaukasus sind eine Zeit der Ruhe und des Genusses, in der Besucher authentische Kultur, traditionelle Küche und beeindruckende alpine Landschaften erleben können. Anstelle von überfüllten Stränden stehen nun verschneite Skigebiete, traditionelle Bäder und kulinarische Höhepunkte im Vordergrund. Der Spätherbst und der frühe Winter zeigen Georgien als ein vielseitiges Reiseziel, das eine einzigartige Mischung aus Erholung und aktiven Erlebnissen bietet. Kulinarische Entdeckungsreise in der Erntezeit Für Feinschmecker ist der Spätherbst die ideale Reisezeit. Die Erntezeit füllt die georgischen Märkte mit einer Fülle an frischem Obst, Gemüse, Kräutern und Gewürzen, die die traditionellen Gerichte der Wintermonate prägen. Die berühmten Teigtaschen Khinkali, ein Nationalgericht, sind in dieser Zeit noch aromatischer. Wer sich nach wärmenden Speisen sehnt, findet in Lobio, einem Eintopf aus Bohnen und Gewürzen, die perfekte Mahlzeit. Die georgische Küche, die oft auf der Philosophie des „Share-Food“ basiert, bietet zudem eine hervorragende Gelegenheit, mit Einheimischen ins Gespräch zu kommen. Zum Nachtisch lockt Pelamushi, ein warmer Traubenpudding, der perfekt zur Weinlese in der Region Kachetien paßt. Viele Familienbetriebe in der Umgebung von Telavi und Sighnaghi bieten im November und Dezember Weinverkostungen in gemütlicher Atmosphäre an. Der georgische Weinbau hat eine uralte Tradition, die bis zu 8.000 Jahre zurückreicht, und die Weinherstellung in Qvevris (großen, in der Erde vergrabenen Tonkrügen) wurde von der UNESCO zum immateriellen Kulturerbe der Menschheit erklärt. Dies macht eine Weinverkostung in Georgien zu einem

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Wachstum in der Sommerreisezeit: Deutsche Flughäfen verzeichnen hohe Passagieraufkommen

Die deutschen Flughäfen haben im August 2025 einen weiteren Anstieg des Passagieraufkommens verzeichnet, angetrieben durch die anhaltend starke Nachfrage im Sommerferienreiseverkehr. Insgesamt nutzten 22,67 Millionen Passagiere die Flughäfen in Deutschland, was einem Zuwachs von 4,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Obwohl das Passagieraufkommen damit nahezu 92,1 Prozent des Vorkrisenniveaus von 2019 erreicht hat, bleibt die Erholung bei den gewerblichen Flugbewegungen deutlich hinter dem Wachstum zurück. Dies deutet darauf hin, daß die Flugzeuge effizienter ausgelastet werden. Während der internationale und kontinentale Flugverkehr boomt, stagniert der innerdeutsche Verkehr. Der August im Detail: Ein Blick auf die Passagierzahlen Der August war geprägt von der Hauptreisezeit und der damit verbundenen starken Nachfrage. Die Passagierzahlen stiegen im Vergleich zum Vormonat Juli um fast eine Million. Besonders der Europa-Verkehr zeigte eine robuste Erholung mit 16,60 Millionen Reisenden, was einem Wachstum von zehn Prozent gegenüber Juli entspricht. Mit einer Recovery-Rate von 96,1 Prozent zum Jahr 2019 ist das Vorkrisenniveau hier fast wieder erreicht. Auch die interkontinentale Nachfrage wuchs deutlich, mit mehr als 4,20 Millionen Passagieren und einer Recovery-Rate von 92,5 Prozent. Die Erholung im internationalen Flugverkehr hat sich seit Mai bei einem stabilen Niveau von rund 92 Prozent im Europa-Verkehr und 97 Prozent im interkontinentalen Verkehr eingependelt. Im Gegensatz dazu entwickelte sich der innerdeutsche Luftverkehr rückläufig. Im August wurden 1,83 Millionen Passagiere gezählt, was einem Rückgang von 6,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Gegenüber dem August 2019 fehlen noch 47,5 Prozent der Passagiere. Die Ursache für diesen Rückgang liegt vor allem in der saisonal bedingten

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Swiss setzt auf emotionale Erzählungen in neuem Sicherheitsvideo

Die Swiss International Air Lines stellt ihr neues Sicherheitsvideo vor, das eine Abkehr von der bisherigen animierten Darstellungsweise markiert. Anstelle von Zeichentrickfiguren und computergenerierten Szenen setzt die Fluggesellschaft nun auf reale Personen, Landschaftsaufnahmen der Schweiz und eine emotionale Geschichte. Das Video, das an Bord des ersten Airbus A350 der Fluggesellschaft Premiere feiert, soll die Sicherheitshinweise auf eine neue, einprägsamere Weise vermitteln. Ziel ist es, die Aufmerksamkeit der Passagiere zu gewinnen und die wichtigen Informationen für den Notfall besser im Gedächtnis zu verankern. Diese strategische Neuausrichtung spiegelt einen Trend in der Luftfahrtindustrie wider, der die Passagiere durch Storytelling und Markenidentität anspricht. Vom Animationsfilm zur filmischen Erzählung Nach mehr als zehn Jahren löst das neue Video den bisherigen animierten Sicherheitsfilm ab. Oliver Buchhofer, der Chief Operating Officer von Swiss, erklärte, daß die Fluggäste die Hinweise nicht nur sehen, sondern auch für den Ernstfall verstehen und behalten sollen. Die Verwendung von realen Szenen, die Emotionen wecken, soll wesentlich dazu beitragen. Das neue Video ist in eine Geschichte eingebettet, die von einer jungen Frau erzählt, die vor der Heimreise in die Schweiz steht und sich dabei an frühere Reisen erinnert. Die Handlung des Films verknüpft dabei die sicherheitsrelevanten Informationen mit eindrucksvollen Bildern von alpinen Landschaften, Roadtrips und Stadtansichten von Zürich und Genf. Die Entscheidung, auf emotionale Erzählungen zu setzen, ist eine Entwicklung, die in der Luftfahrtbranche zunehmend zu beobachten ist. Fluggesellschaften wie Air New Zealand und British Airways haben bereits in der Vergangenheit mit innovativen Sicherheitsvideos für Aufsehen gesorgt, die von Prominenten besetzt oder

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