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Bienen erobern den Salzburger Flughafen

Bedingt durch die Corona-Pandemie ist es auch am Salzburger Flughafen sehr ruhig. Im Tierreich gibt es allerdings weiterhin viel Flugverkehr. Der Airport siedelte im April weitere Bienenvölker an und will damit ein wichtiges Zeichen setzen. Es summt und brummt über den Flughafenwiesen: Im vergangenen Jahr wurden fünf Bienenstöcke am Flughafenareal des Salzburger Airports aufgestellt. Seit März sind es sogar schon neun. „Mit der Ansiedelung von Bienenvölkern möchten wir bewusst ein Zeichen setzen“, heißt es in der Mitteilung. Auch warnt man vor einem massiven Bienensterben. „Letztes Jahr konnten wir erstmals unseren Airport-Honig verkosten. Jetzt freue ich mich schon auf die Ernte 2020! Auch ich wusste nicht, dass unsere Bienen für 1 Kilo Honig bis zu 150.000-mal ausfliegen und etwa 20 Millionen Blüten besuchen müssen. Dabei legen sie bis zu 150.000 Flugkilometer zurück. Ungefähr gleich viele Flugkilometer sind unsere Businesskunden unterwegs, wenn sie ab Salzburg zu ihren Geschäftsterminen fliegen. Oder anders gesagt – unsere Bienen jetten für 1 Kilo Honig rund 4-mal um die Erde“, so Flughafengeschäftsführerin Bettina Ganghofer.

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Air France muss um Inlandsflüge bangen

TGV statt Air France – so lautet die Ansage der französischen Regierung für die Gewährung der Staatshilfe für Air France. Der französische Carrier soll das Inlandsstreckennetz deutlich zurückfahren. Der Staat will verstärkt auf die Eisenbahn setzen. Die Fluggesellschaft Air France muss zur Inanspruchnahme der milliardenschweren Staatshilfe äußerst harte Umweltauflagen akzeptieren. Insbesondere muss die Anzahl der Inlandsflüge drastisch reduziert werden. Im Gegenzug soll das TGV-Angebot seitens der französischen Staatseisenbahn deutlich ausgebaut werden, so Umweltministerin Elisabeth Borne. Zuvor haben die verantwortlichen Regierungsvertreter ein sieben Milliarden Euro schweres Hilfspaket für den angeschlagenen Carrier geschnürt. Diese bestehe aus staatlichen Bürgschaften für Bankkredite und Staatsdarlehen und soll der Airline aus der Krise helfen, wie sn.at berichtet. Air France habe im Gegenzug einer Verringerung der inländischen CO2-Emissionen um 50 Prozent zugestimmt.

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Volotea kündigt Comeback an

Ab 16. Juni 2020 wird sich die spanische Volotea wieder in die Luft erheben. Auch der vom Carrier im Auftrag von Airbus durchgeführte Werksshuttle feiert sein Comeback. Ab 16. Juni 2020 werden die Boeing 717 und A319 von Volotea wieder in der Luft sein. Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea kündigt ihr Comeback im europäischen Linienverkehr an. Insgesamt will man 40 Destinationen Europa, vornehmlich in Frankreich, Spanien, Italien und Griechenland, anfliegen. Auch der Airbus-Werksshuttle zwischen Hamburg-Finkenwerder und Toulouse soll am 16. Juni 2020 wiederaufgenommen werden. Danach wird die Airline schrittweise 15 Destinationen in Frankreich, genauso viele in Spanien, acht neue Routen in Italien und zwei Ferienziele in Griechenland neu in den Flugplan aufnehmen. „Unser Ziel ist es, unseren Kunden diesen Sommer mehr Möglichkeiten zu geben, Ziele im Inland zu entdecken“, heißt es in der Mitteilung. „Wir freuen uns sehr, die guten Nachrichten über viele zusätzliche Inlandsstrecken zu teilen. Jetzt, da die Entscheidungen klarer werden und die Kundschaft in diesem Sommer wieder das Vertrauen in sicheres und gesundes Reisen gewinnt, wissen wir, dass die meisten unserer Kunden mehr reisen möchten, insbesondere auf den heimischen Märkten. Deshalb haben wir unser Netzwerk angepasst, indem wir all unsere Inlandsverbindungen in Spanien, Frankreich, Italien und Griechenland stark ausgebaut haben“, so Carlos Muñoz, CEO von Volotea.

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Delta halbiert 717-Flotte

Keine Airline betreibt mehr Boeing 717 als Delta. Nun soll die Anzahl der noch von McDonnell Douglas entwickelten Jets halbiert werden. Ersatz soll in Form von A220, A320 und B737 erfolgen. Der weltweit größte Boeing 717-Betreiber, Delta Air Lines, wird innerhalb von zwei Jahren die derzeit aus 88 Exemplaren bestehende Teilflotte auf 45 Einheiten reduzieren. Als Ersatz diesen Maschinen der Typen A220, A320 und B737. Der Schritt wäre bereits seit längerer Zeit geplant gewesen, durch die Corona-Krise verschiebe dieser sich lediglich nach vorne, berichtet CH-Aviation.com. Zuvor hat der Carrier schon angekündigt, alle Boeing 777 aus dem Verkehr zu ziehen. Die jetzigen Boeing 717-Flugzeuge sind durchschnittlich 18,7 Jahre alt und bieten Platz für jeweils 110 Fluggäste. Eingesetzt werden sie überwiegend auf regionalen Inlandsstrecken – eine einzige Verbindung führt sie ins Ausland, nämlich nach Montréal-Trudeau.

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Tuifly bereitet „Corona-Comback“ vor

Das Tragen von Mund-Nasen-Schutzmasken wird an Bord von Tuifly verpflichtend sein. Derzeit arbeitet man intensiv an der Erstellung eines Flugplans für den Neustart. Nach der Corona-Zwangspause will Ferienflieger Tuifly wieder schnellstmöglich den Flugbetrieb aufnehmen. Aktuell arbeite man an einem Konzept für den Neustart, so ein Airline-Sprecher zu Aviation.Direct: „Dazu zählt, einen Flugplan zu erstellen und die Maschinen einsatzbereit zu haben.“ Ebenfalls will Tuifly eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes einführen: „Nur wer eine aufhat, kann fliegen.“ Tuifly steuert mit 34 Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737 Urlaubsziele in Europa an. Gespannt beobachtet die Airline, die zu Europas größtem Reisekonzern gehört, die Entwicklungen in den Ländern am Mittelmeer. „Da wir als Reiseveranstalter operieren, können wir erst fliegen, wenn Reisewarnungen entfallen sind.“ Spaniens Tourismusministerin kündigte zu Wochenbeginn an, Ausländer könnten ab Juli wieder in dem Land Urlaub machen – ohne Pflicht zur zweiwöchigen Selbst-Quarantäne. Wann die vom Bundesaußenministerium ausgerufene weltweite Reisewarnung ausgesetzt wird, ist bislang noch nicht ausgemacht. Langstreckenstart im Winter weiter anvisiertUnd auch bei einem anderen Thema beobachtet Tuifly gespannt die Entwicklungen: Ab dem kommenden Winter will die Airline eigentlich wieder ins Langstreckengeschäft einsteigen. Dafür stationiert sie zunächst zwei Boeing 787 „Dreamliner“ am Flughafen Düsseldorf und behielt sich zuletzt Wachstumsoptionen auf weitere Jets vor. Doch: Ob der Termin zu halten sei, hänge vor allem davon ab, wann welche Destinationen im Interkontinental-Verkehr wieder angeflogen werden können.

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Lauda-Chef O’Brien verkündet Wien-Schließung

Die Gewerkschaft Vida hat den geforderten Kollektivvertrag nicht unterschrieben. Nun wird die Basis Wien geschlossen, das fliegende Personal wird gekündigt und die Konzernschwestern übernehmen die Strecken. Tickets sollen gültig bleiben und von Ryanair anerkannt werden.

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