
Die „Lockdown-Welle“ ist im Anmarsch
In Europa bringt eine neuerliche „Lockdown-Welle“ die Luftfahrt und Touristik stark unter Druck. Die Branche blickt mit großer Sorge auf Irland, das als erstes EU-Land neuerlich diesen Zustand ausgerufen hat. Die Tschechische Republik verkündete ebenfalls den Lockdown in der Slowakei entscheidet die Regierung am Donnerstag darüber, ob das Land wieder „abgeriegelt“ wird. In anderen europäischen Ländern, darunter auch Österreich und Deutschland, wurden einzelne Städte und/oder Bezirke unter Quarantäne gestellt. Insbesondere in den beiden genannten Staaten steht jedoch die regelrechte Drohung „zweiter Lockdown“ deutlich im Raum. Dieser hätte fatale Auswirkungen auf die Wirtschaft und je mehr Länder sich dieser neuerlichen Maßnahme anschließen, desto schwieriger wird es für die Fluggesellschaften. Es ist daher gar nicht auszuschließen, dass bei „europaweiten Lockdowns“ die eine oder andere Fluggesellschaft erneut den Flugbetrieb einstellen müssen. Die Ausgangslage ist nämlich mit jener vom März durchaus vergleichbar, denn bereits vor den harten Maßnahmen kursierte mit dem Blick auf die Entwicklung in Italien die Angst, so dass viele Passagiere ihre gebuchten Flüge gar nicht angetreten haben. So passierte es insbesondere bei Billigfliegern, dass nahezu ausgebuchte Maschinen mit nur einer wenigen Fluggästen besetzt waren, weil der Rest erst gar nicht zum Airport angereist ist. Es gibt aber einen entscheidenden Unterschied: Die Tickets der „No-Shows“ waren damals bezahlt und außer den Taxen, die nur die wenigsten Passagiere tatsächlich rückfordern, gibt es in den meisten Tarifen nichts zurück. Die Airline kann ja nichts dafür, dass der Reisende einfach nicht erschienen ist. Insbesondere Lauda dürfte sich mit den „No-Shows“ sogar ganz ordentlich Geld gespart








