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Lufthansa Cargo navigiert durch Handelswirren und erweitert ihr globales Netz

Die internationale Luftfrachtbranche sieht sich im Jahr 2025 mit einer komplexen Gemengelage aus sich wandelnden Handelsbeziehungen, neuen Zollbestimmungen und veränderten Warenströmen konfrontiert. Vor diesem Hintergrund hat die Lufthansa-Frachttochter Lufthansa Cargo ihren Winterflugplan 2025/2026 vorgelegt, der eine Anpassung an diese globalen Herausforderungen darstellt. Im Fokus steht dabei die Etablierung eines „stabilen“ Angebotes, insbesondere auf den für die deutsche Exportwirtschaft so wichtigen transatlantischen Routen nach Nordamerika. Die jüngst zwischen den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union vereinbarten Handelsabkommen, welche einen pauschalen Einfuhrzoll von 15 Prozent für EU-Waren vorsehen, haben zu Beginn des Jahres 2025 zu erheblichen Schwankungen geführt. Während Lufthansa Cargo diese Turbulenzen in der Vergangenheit als „Achterbahnfahrt“ beschrieb, bietet die neue Handelslandschaft nun verläßlichere Orientierungspunkte für die strategische Planung. Das Unternehmen setzt im bevorstehenden Winter auf Kontinuität und eine breite Vernetzung, um seinen Kunden auch unter den veränderten Rahmenbedingungen verlässliche Transportlösungen zu gewährleisten. Die Fluggesellschaft reagiert auf die neuen Gegebenheiten, indem sie ihre Kapazitäten optimiert und das Netzwerk gezielt ausbaut, um die Resilienz gegenüber plötzlichen Marktschwankungen zu erhöhen und die Warenströme zu sichern. Stabilisierung des Nordamerika-Verkehrs Das Nordamerika-Geschäft, das zu Jahresbeginn aufgrund der neuen US-Zollpolitik von Nachfragespitzen und plötzlichen Einbrüchen geprägt war, soll im Winterflugplan eine feste Größe werden. Lufthansa Cargo plant, das Frachterangebot auf diesem Sektor zu stabilisieren. Mit bis zu 87 wöchentlichen Rotationen zu insgesamt 36 Destinationen, darunter elf Ziele in Nordamerika, sichert das Unternehmen schnelle Verbindungen für seine Kunden. Diese Strategie reflektiert die anhaltende Bedeutung des transatlantischen Handels für die europäische Wirtschaft. Die neuen Handelsabkommen zwischen den Vereinigten

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Boeing und streikende Arbeiter suchen nach einer Lösung

Nach dreiwöchiger Arbeitsniederlegung kehren Vertreter des Luftfahrtriesen Boeing und der Internationalen Vereinigung der Maschinisten und Luft- und Raumfahrtarbeiter (IAM), Distrikt 837, wieder an den Verhandlungstisch zurück. Seit dem 4. August 2025 ruht die Arbeit für mehr als 3.200 Beschäftigte im Verteidigungsbereich des Unternehmens. Die Wiederaufnahme der Gespräche am 25. August 2025 ist ein entscheidender Schritt, um den festgefahrenen Konflikt zu lösen und die Produktion wichtiger militärischer Flugzeuge und Systeme wieder aufzunehmen. Der Streik hat nicht nur die Mitarbeiter und das Unternehmen in eine Zwangslage gebracht, sondern wirft auch Fragen hinsichtlich der nationalen Rüstungsproduktion und der Lieferketten auf, da die Arbeiter in Missouri und Illinois an der Herstellung von Jets wie dem F-15 und dem F/A-18 beteiligt sind. Die Parteien beteuern, eine einvernehmliche Lösung finden zu wollen, doch die Positionen blieben in den letzten Wochen scheinbar unversöhnlich. Streitpunkte und Forderungen der Belegschaft Die Gewerkschaft IAM, die die Interessen der streikenden Arbeiter vertritt, hat sich in den vergangenen Wochen vehement für eine stärkere Anerkennung der Leistung ihrer Mitglieder eingesetzt. Brian Bryant, der Präsident der Internationalen Vereinigung der Maschinisten und Luft- und Raumfahrtarbeiter, hob in öffentlichen Äußerungen die Bedeutung der Arbeit hervor, die die Mitarbeiter von Boeing Defense in St. Louis leisten. Er betonte, daß deren Tätigkeit einen direkten Bezug zur nationalen Sicherheit habe und sie zudem eine tragende Säule der amerikanischen Volkswirtschaft darstellten. Die Forderung nach Respekt und angemessener Entlohnung ist der Kern des Konflikts. Die Arbeiter fühlen sich nach eigenen Angaben in ihren Ansprüchen nicht ausreichend gewürdigt, trotz der kritischen Rolle,

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Lufthansa: Umfassende Strukturreform soll Effizienz und Profitabilität steigern

Die Lufthansa Group bereitet eine tiefgreifende Reorganisation ihrer Konzernstruktur vor, die Anfang 2026 in Kraft treten soll. Wie aus einem internen Schreiben hervorgeht, das dem „Handelsblatt“ vorliegt, plant der Konzern, zentrale Funktionen von seinen Netzwerk-Gesellschaften Lufthansa Airlines, Swiss, Brussels Airlines und Austrian Airlines in die Konzernzentrale zu verlagern. Ziel der Reform ist es, die Steuerung von strategisch wichtigen Bereichen wie Netzplanung, Vertrieb und Finanzen zu zentralisieren. Diese Neuaufstellung markiert einen signifikanten Wandel in der Konzernführung, der die Autonomie der einzelnen Marken reduziert, um die Profitabilität und den Kundennutzen zu steigern. Die geplante Umstrukturierung der Lufthansa Group ist eine direkte Reaktion auf die dynamischen und wettbewerbsintensiven Bedingungen in der globalen Luftfahrtindustrie. Die traditionelle Struktur, bei der die einzelnen Fluggesellschaften weitreichende Autonomie in ihren Geschäftsfeldern genossen, soll aufgebrochen werden. Zukünftig werden die Marken – Lufthansa Airlines, Swiss, Brussels Airlines und Austrian Airlines – primär für das Erlebnis an Bord verantwortlich sein, einschließlich des Caterings und des Kabinenservices. Die strategische Planung und operative Steuerung des Flugbetriebs soll hingegen in die Hände der Konzernzentrale übergehen. Dieser Schritt ist nicht ohne Präzedenzfall in der Luftfahrtbranche. Viele große Airline-Gruppen, wie etwa die International Airlines Group (IAG) oder Air France-KLM, haben ähnliche Zentralisierungsmodelle eingeführt, um Synergien zu nutzen und die Kosten zu senken. Durch die Bündelung von Funktionen wie dem Netzwerkmanagement, dem Flottenmanagement und dem globalen Vertrieb können Skaleneffekte erzielt werden, die in einer dezentralen Struktur nicht möglich wären. Die Entscheidung, solche Kernaufgaben zu zentralisieren, könnte der Lufthansa Group ermöglichen, ihre Ressourcen effektiver einzusetzen und die Wettbewerbsfähigkeit

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Malpensa: Mann zündete Check-in-Schalter an und sorgte für Chaos

Der Mailänder Flughafen Malpensa wurde am 20. August 2025 Schauplatz eines chaotischen Vorfalls, als ein Passagier am Terminal 1 die Check-in-Schalter in Brand setzte. Der Vorfall, der sich gegen 11:00 Uhr Ortszeit ereignete, führte zu einer Teilräumung des Flughafens und verursachte erhebliche Störungen im Flugverkehr. Berichten zufolge versah der Verdächtige, ein mit einem Hammer bewaffneter Mann, die Schalter mit einer brennbaren Flüssigkeit, setzte sie in Brand und zerstörte anschließend Monitore und Fernsehbildschirme. Augenzeugen und in sozialen Medien kursierende Videoaufnahmen belegen das Geschehen, das glücklicherweise keine Verletzten forderte. Tathergang und schnelle Reaktion Nachdem der Mann das Feuer gelegt hatte, brach unter den anwesenden Reisenden Panik aus. Während einige in Sicherheit flohen, gelang es anderen Passagieren, den Verdächtigen zu überwältigen und festzuhalten, bis die Sicherheitskräfte eintrafen. Diese schnelle und entschlossene Reaktion verhinderte möglicherweise eine Eskalation der Lage. Die Rettungskräfte und die Flughafenfeuerwehr konnten das Feuer zügig löschen und so weiteren Schaden begrenzen. Die Lombardi Airports Association, die den Betrieb der Flughäfen in der Region Mailand überwacht, gab später bekannt, daß die Situation unter Kontrolle gebracht und der Täter festgenommen worden war. Der Vorfall verdeutlicht die Herausforderungen der Flughafensicherheit in einem Umfeld, in dem nicht nur terroristische Bedrohungen, sondern auch akute Gewalttaten von Einzelpersonen eine Rolle spielen. Solche Angriffe können schnell zu einer Massenpanik führen, auch wenn keine physischen Schäden an Personen auftreten. Die Tatsache, daß hier Privatpersonen beherzt eingriffen und den Mann stoppten, zeigt die Wichtigkeit der zivilen Wachsamkeit. Auswirkungen auf den Flugbetrieb und die Passagiere Die Zerstörung am Terminal 1 und

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Gedämpfter Sommeransturm im deutschen Luftverkehr

Die deutschen Flughäfen verzeichneten im Juli 2025 ein gedämpftes Passagierwachstum, das hinter den Erwartungen an einen klassischen Sommeransturm zurückblieb. Mit 21,76 Millionen Fluggästen wurde zwar ein Anstieg gegenüber dem Vormonat Juni verzeichnet, jedoch erreichte der Passagierverkehr lediglich 87,4 Prozent des Vorkrisenniveaus von 2019. Die Branche sieht die Hauptursache hierfür in einem eingeschränkten Flugangebot. Während der europäische Verkehr sich nahezu erholt hat, stagniert das innerdeutsche Fluggeschäft weiterhin auf niedrigem Niveau. Die Luftfracht hingegen zeigt sich als Lichtblick mit dem stärksten Zuwachs seit Monaten. Die Diskrepanz zwischen der steigenden Reiselust der Bevölkerung und den begrenzten Kapazitäten der Fluggesellschaften prägt die aktuelle Lage der deutschen Luftfahrt. Der Juli im Detail: Kaum Dynamik trotz Anstieg Obwohl der Juli traditionell zu den stärksten Reisemonaten zählt, fehlte dem Passagierverkehr in Deutschland die gewohnte Dynamik. Die Zahlen der Arbeitsgemeinschaft deutscher Verkehrsflughäfen (ADV) belegen einen Anstieg von 1,14 Millionen Passagieren im Vergleich zum Juni, doch die Erholung gegenüber 2019 bleibt mit einem Minus von 12,9 Prozent deutlich hinter den Erwartungen zurück. Besonders auffällig ist die unterschiedliche Entwicklung in den verschiedenen Marktsegmenten. Der innerdeutsche Flugverkehr stagniert weiterhin und konnte sich kaum vom Juni erholen. Mit nur 2,13 Millionen Passagieren erreichte er lediglich 46,5 Prozent des Niveaus von 2019. Die Gründe hierfür sind vielfältig, von einer gestiegenen Beliebtheit alternativer Reisemethoden wie der Bahn bis hin zur Verlagerung von Geschäftsreisen auf digitale Kommunikationsmittel. Viele Fluggesellschaften haben auf diesem Segment ihre Kapazitäten drastisch reduziert, da die Rendite auf den Strecken oft als geringer eingeschätzt wird. Ganz anders sieht es im europäischen Verkehr

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Flugbegleiter kritisieren Mängel in Lufthansas Allegris-First-Class

Die Einführung des neuen „Allegris“-Kabinenkonzepts der Lufthansa, insbesondere der ersten Klasse, wird von den eigenen Mitarbeitern scharf kritisiert. In einem internen Schreiben haben die Personalvertreter der Flugbegleiter erhebliche Mängel in der Ausführung und im geplanten Personaleinsatz der neuen Premium-Kabine bemängelt. Die Kritik richtet sich vor allem gegen die „Suite Plus“, die als Herzstück der neuen ersten Klasse beworben wurde, aber in der praktischen Anwendung, insbesondere für zwei Personen, Schwächen aufweist. Darüber hinaus sorgt die geplante Reduzierung des Personals in der ersten Klasse für Unruhe und Burcht die Servicequalität nachhaltig zu mindern. Der Konzern, der mit „Allegris“ sein Premium-Angebot aufwerten wollte, sieht sich nun mit Bedenken bezüglich der Funktionalität und des Passagiererlebnisses konfrontiert. Mängel im Design der Allegris-Kabine Die „Allegris“-Produktlinie, die nach zahlreichen Verzögerungen und Zertifizierungsproblemen endlich debütierte, sollte die Lufthansa in der Premium-Klasse konkurrenzfähig halten. Insbesondere die „Suite Plus“, eine Doppel-Suite mit einem ausklappbaren Doppelbett, sollte ein herausragendes Merkmal sein. Dieses Konzept ähnelt dem, was andere Premium-Airlines wie Singapore Airlines in ihren A380-Jets eingeführt haben. Die Kritik der Crew-Vertreter zielt jedoch genau auf die praktische Umsetzung dieses Konzepts ab. Laut dem internen Schreiben, über das auch das Fachmagazin „aeroTELEGRAPH“ berichtete, hat die „Suite Plus“ mehrere Mängel. So verfügt sie für zwei Personen lediglich über einen einzigen Bildschirm und einen einzigen Tisch. Zudem wird die fehlende Privatsphäre und das Gefühl der Enge bemängelt. Die Crew-Vertreter schrieben in ihrem Brief: „Paare haben selten die gleichen Schlafgewohnheiten oder Filmvorlieben. Statt einer exklusiven, komfortablen Atmosphäre entsteht ein Gefühl der Enge und des Drucks –

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Sommer 2026: Corendon expandiert in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Corendon Airlines, eine türkisch-niederländisch-maltesische Fluggesellschaft, hat ihren Sommerflugplan für das Jahr 2026 vorgelegt und plant eine signifikante Kapazitätsausweitung. Mit einem Wachstum von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr und einem verstärkten Fokus auf den deutschsprachigen Markt sowie Polen und Großbritannien, positioniert sich die Airline für eine ambitionierte Wachstumsstrategie. Die Gesellschaft, die nach eigenen Angaben jährlich rund 10 Millionen Passagiere befördert, setzt dabei insbesondere auf eine Stärkung ihrer Basen in Deutschland und eine Ausweitung des Flugangebots zu populären Feriendestinationen. Der Sommerflugplan 2026 von Corendon Airlines sieht eine konsequente Konzentration auf die Kernstrecken vor. Christian Hein, Head of Sales & Marketing bei Corendon Airlines, erläuterte, daß die Wachstumsstrategie vor allem durch ein zweistelliges Kapazitätswachstum gestärkt werde. Besonderes Augenmerk liegt auf den vier deutschen Basen in Düsseldorf, Köln/Bonn, Hannover und Nürnberg, wo jeweils zwei, in Düsseldorf sogar vier Flugzeuge stationiert werden. Dies soll den Reisenden eine größere Flexibilität bei der Urlaubsplanung ermöglichen. Ein zentrales Ziel der Expansion ist die Metropole Antalya an der Türkischen Riviera. Von allen 19 Abflughäfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die Corendon Airlines anfliegt, soll es im Sommer 2026 mindestens dreimal pro Woche Flüge nach Antalya geben. Von den deutschen Basen wird das Angebot nochmals intensiviert: Ab Düsseldorf sind drei tägliche Flüge geplant, während von Köln/Bonn, Hannover und Nürnberg zweimal täglich Flüge angeboten werden sollen. Neben der Ausweitung des Angebots nach Antalya kündigt die Airline auch neue Routen an. Ganz neu im Flugprogramm ist die Verbindung zwischen dem Flughafen Münster/Osnabrück und Heraklion auf der griechischen Insel Kreta. Zudem werden

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Airbus setzt auf alternativen Treibstoff für Flugzeugauslieferungen

Die Luftfahrtindustrie befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Im Ringen um die technologische Fortentwicklung und die Anpassung an neue Marktbedingungen steht der Treibstoff der Zukunft im Mittelpunkt. Ein bedeutender Schritt wurde am 25. August 2025 mit der Auslieferung eines Airbus A220-300 an Air France markiert. Der Flug von Mirabel in Kanada nach Paris erfolgte mit einer Treibstoffmischung, die zu fünfzig Prozent aus einem alternativen, aus nachhaltigen Quellen gewonnenen Flugzeugtreibstoff, kurz SAF (Sustainable Aviation Fuel), bestand. Das Flugzeug, das den Namen Vaison-la-Romaine trägt, ist die sechsundvierzigste Maschine dieses Typs in der Flotte von Air France. Diese Auslieferung ist mehr als nur ein Routinevorgang; sie symbolisiert eine fortschreitende Entwicklung in der Luftfahrt, bei der alternative Treibstoffe eine immer wichtigere Rolle spielen. Es war zugleich das erste Mal, daß der Airbus-Standort in Kanada solche Zertifizierungen direkt an einen Kunden ausgab. Die Luftfahrtindustrie, die traditionell stark auf fossile Brennstoffe angewiesen ist, sondirt seit geraumer Zeit Wege, ihre Treibstoffabhängigkeit zu diversifizieren und die technologische Basis ihrer Flugzeugflotten zukunftsfähig zu gestalten. Airbus, einer der globalen Marktführer in der Flugzeugproduktion, hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahre 2030 alle seine Modelle, einschließlich der Hubschrauber, für den Betrieb mit hundert Prozent SAF zu zertifizieren. Aktuell sind alle Maschinen bereits für den Betrieb mit einer fünfzigprozentigen Beimischung zugelassen. Ein Meilenstein für die Branche Die Nutzung von alternativen Treibstoffen bei Überführungsflügen ist ein klares Zeichen für das Engagement der Flugzeughersteller und Fluggesellschaften, neue Wege zu beschreiten. Der Flug von Mirabel nach Paris mit einer fünfzigprozentigen Mischung aus SAF und

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„We Will Rock You“ kehrt nach Stuttgart zurück

Am 17. Oktober 2025 kehrt das weltbekannte Musical „We Will Rock You“ nach einer fünfzehnjährigen Abwesenheit nach Stuttgart zurück. Stage Entertainment kündigt die Premiere im Stage Palladium Theater an und verspricht eine umfassend überarbeitete Neuinszenierung der beliebten Rockshow, die auf den Welthits der legendären Band Queen basiert. Die Überarbeitung unter der Leitung von Ben Elton, dem Co-Entwickler des Originals, soll dem Stück eine frische und moderne Note verleihen, ohne seinen Kern zu verlieren. Fans und Liebhaber des Musicals können sich auf eine zeitgemäße Interpretation der ikonischen Geschichte freuen, die sich in Sprache, Besetzung und Choreographie von den früheren Inszenierungen abhebt. Die Überarbeitung eines Klassikers Die Rückkehr von „We Will Rock You“ ist nicht nur eine einfache Wiederaufnahme, sondern eine bewußte Neuinterpretation des Musicals. Ben Elton, der ursprüngliche Schöpfer des Buches und renommierter Comedian und Drehbuchautor, hat sich erneut der Materie angenommen. Ein zentrales Element der Überarbeitung ist die Aktualisierung der Sprache und die Modernisierung der Dialoge. Während die berühmten Queen-Songs wie „Bohemian Rhapsody“, „We Are The Champions“ und „Another One Bites The Dust“ erstmals vollständig in ihrer Originalsprache Englisch präsentiert werden, wurde die deutsche Übersetzung der Dialoge überarbeitet, um den zeitgenössischen Sprachgebrauch widerzuspiegeln. Diese Entscheidung, die Musikstücke im Original zu belassen, ist eine Abkehr von früheren deutschen Produktionen, in denen Teile der Lieder übersetzt wurden. Dies dürfte bei Puristen und internationalen Fans Anklang finden und die musikalische Authentizität des Stücks stärken. Die neue Besetzung wurde bewußt jünger und diverser gewählt, um dem Stück einen erfrischenden Twist zu verleihen und es

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Österreichisches Bundesheer im Assistenzeinsatz gegen Waldbrände

Seit dem 24. August 2025 steht das Österreichische Bundesheer im Assistenzeinsatz in der Steiermark. Im Raum Murau ist ein Heereshubschrauber im Einsatz, um die lokalen Feuerwehren bei der Bekämpfung von Waldbränden zu unterstützen. Der Einsatz erfolgt auf Anforderung der zivilen Einsatzkräfte und unterstreicht die Rolle des Bundesheeres als verlässlicher Partner bei der Bewältigung von Naturkatastrophen. Ein Agusta Bell 212 Transporthubschrauber wurde für die Brandbekämpfung mobilisiert, der in der Lage ist, große Mengen Löschwasser aus der Luft abzuwerfen. Diese Unterstützung aus der Luft ist bei schwer zugänglichem Gelände von entscheidender Bedeutung. Der Einsatz und die Rolle des Bundesheeres Der aktuelle Einsatz des Bundesheeres in der Steiermark ist ein Beispiel für die vielfältigen Aufgaben, die dem Militär im zivilen Bereich zukommen. Das Österreichische Bundesheer verfügt über spezialisierte Einheiten und Gerätschaften, die bei Katastrophenfällen, wie etwa Hochwasser, Lawinen oder eben Waldbränden, schnell und effektiv eingesetzt werden können. Die Unterstützung der zivilen Rettungskräfte ist gesetzlich verankert und erfolgt auf Anforderung durch die zuständigen Behörden. Diese sogenannten Assistenzeinsätze sind ein wichtiger Pfeiler der nationalen Sicherheitsstruktur und gewährleisten, daß bei Großereignissen zusätzliche Ressourcen zur Verfügung stehen. Der in Murau eingesetzte Agusta Bell 212 Transporthubschrauber ist ein robustes und vielseitiges Fluggerät, das sich für derartige Einsätze besonders eignet. Mit seiner Kapazität, rund 1.000 Kilogramm Löschwasser pro Anflug aufnehmen zu können, spielt er eine wichtige Rolle bei der Eindämmung des Feuers. Der Hubschrauber kann Wasser aus nahegelegenen Gewässern aufnehmen und gezielt über den Brandherden abwerfen. Dies ermöglicht eine schnelle und präzise Brandbekämpfung, insbesondere in unwegsamem Gelände, das für

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