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Alltours setzt auf Wachstum bei Fernreisen: Massive Ausweitung des Angebots für den Winter 2025/26

Der Reiseveranstalter Alltours erweitert sein Programm für die kommende Wintersaison massiv im Bereich Fernreisen. Mit neuen Zielen wie Jamaika und Los Cabos in Mexiko, einer deutlichen Aufstockung von Flug- und Hotelkontingenten sowie attraktiven Frühbucherrabatten positioniert sich Alltours für ein weiteres Wachstum nach einem bereits erfolgreichen Vorjahr. Das Unternehmen, das auf eine 50-jährige Geschichte im deutschen Reisemarkt zurückblickt, setzt dabei auf die anhaltende Beliebtheit von Langstreckenzielen in Asien, der Karibik und dem Indischen Ozean. Trotz eines starken Frühbuchertrends wird auch im Sommer 2025 ein belebtes Lastminute-Geschäft erwartet, während die Bedeutung des Wintersports zugunsten von Sonnenzielen abnimmt. Fernreisen als Wachstumsmotor: Neue Destinationen im Fokus Fernreisen entwickeln sich für Alltours zu einem der am stärksten wachsenden Segmente. Dies nimmt der Reiseveranstalter zum Anlaß, sein Programm für die kommende Wintersaison 2025/26 erheblich auszubauen. Besonders hervorzuheben ist die Neuaufnahme der Karibikinsel Jamaika in das Angebot. Alltours-Gäste können ab Frankfurt zweimal wöchentlich mit Condor nach Montego Bay fliegen und dabei aus ausgewählten Hotelpartnern wählen, darunter namhafte Marken wie Iberostar, RIU und Grand Palladium. Ein weiterer Neuzugang und „Geheimtipp für deutsche Urlauber“ ist Los Cabos im Süden der mexikanischen Halbinsel Baja California. Dieses Urlaubsparadies mit seiner spektakulären Kulisse aus Bergen, Wüstenlandschaften und wilden Küsten wird erstmals im neuen, 280 Seiten starken Fernreisekatalog 2025/26 von Alltours vorgestellt. Flüge nach Los Cabos werden ab dem 3. November zweimal wöchentlich mit Condor direkt von Frankfurt angeboten. Zusätzlich sind im Herbst 2025 (bis 25. Oktober 2025) und Frühjahr 2026 (ab 29. März 2026) tägliche Linienflugverbindungen mit Lufthansa ab Frankfurt mit Umstieg

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Luftfahrtbranche wehrt sich gegen neue globale Abgabe: Gefahr für Wirtschaft und Konnektivität befürchtet

Führende europäische Luftfahrtverbände, ACI EUROPE (Flughäfen) und A4E (Fluggesellschaften), haben sich heute entschieden gegen die Empfehlungen der Global Solidarity Levies Task Force ausgesprochen, den Luftverkehr mit neuen Abgaben zu belegen. Die Task Force, die von den Regierungen Frankreichs, Kenias und Barbados‘ geleitet wird, schlägt vor, den Flugverkehr – insbesondere Premium-Passagiere und Privatjets – zu besteuern, um Mittel für die internationale Entwicklung zu generieren. Die Luftfahrtbranche warnt jedoch, daß solche Abgaben kontraproduktiv seien, die sozio-ökonomische Entwicklung behindern und die Fähigkeit der Branche schwächen würden, die notwendigen Investitionen in ihre eigene Modernisierung zu tätigen. Die Branche betont die entscheidende Rolle der Luftkonnektivität für globales Wachstum und Kohäsion und befürchtet, daß die vorgeschlagenen Maßnahmen letztlich alle Reisenden treffen und die Wettbewerbsfähigkeit Europas beeinträchtigen würden. Die umstrittene Empfehlung: Eine neue Einnahmequelle aus der Luftfahrt Die Global Solidarity Levies Task Force, eine Initiative, die im November 2023 auf der COP28 in Dubai ins Leben gerufen wurde, hat sich zum Ziel gesetzt, innovative Finanzierungsquellen für internationale Entwicklungszwecke zu identifizieren. Unter der Führung der Regierungen Frankreichs, Kenias und Barbados‘ wurden verschiedene Optionen geprüft, darunter auch Abgaben auf den See- und Luftverkehr sowie Finanztransaktionen oder Vermögenssteuern. Im Februar 2025 veröffentlichte die Task Force ein Konsultationspapier, das spezifische Optionen für eine Luftverkehrsabgabe vorsah: eine Kerosinsteuer, eine Steuer auf Privatjets, eine gestaffelte Ticketabgabe und eine Vielfliegerabgabe. Zuletzt wurde verstärkt die Einführung einer globalen Solidaritätsabgabe auf Flugreisen ins Spiel gebracht, die sich insbesondere an Premium-Passagiere richtet, also Reisende der Business- und First Class sowie Nutzer von Privatjets. Die Befürworter argumentieren, daß

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Die E-Card als Reisebegleiter und die Wichtigkeit umfassender Gesundheitsvorsorge im Urlaub

Die Sommerzeit läutet für Millionen Österreicher die schönste Zeit des Jahres ein – die Urlaubszeit. Ob an sonnigen Küsten, in majestätischen Berglandschaften oder auf kulturellen Städtetouren: Damit die Erholung nicht durch unerwartete gesundheitliche Probleme getrübt wird, ist eine vorausschauende Planung unerläßlich. Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) erinnert daran, daß die heimische E-Card ein wertvolles Instrument für medizinische Hilfe im Ausland ist. Doch nicht nur die Krankenversicherung, sondern auch eine gut ausgestattete Reiseapotheke und ein aktueller Impfschutz sind entscheidend, um medizinische Notfälle auf Reisen unkompliziert und zuverlässig bewältigen zu können. Besonders für junge Erwachsene nach der Matura gilt es zudem, den Versicherungsschutz genau zu prüfen, um auch in Übergangsphasen lückenlos abgesichert zu sein. Die E-Card: Mehr als nur ein nationaler Gesundheitspaß Für rund 7,6 Millionen Österreicherinnen und Österreicher ist die E-Card das Tor zum Gesundheitssystem im Inland. Was jedoch viele Reisende nicht wissen oder im Eifer der Urlaubsplanung vergessen: Die Rückseite der E-Card birgt ein wichtiges internationales Dokument – die Europäische Krankenversicherungskarte (EKVK). Diese Karte ist der Schlüssel zu medizinischer Versorgung in einer Vielzahl von Ländern und sorgt dafür, daß notwendige Behandlungen im Ausland meist unkomplizierter und zuverlässig in Anspruch genommen werden können. Die EKVK gilt in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) und des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR), also in den 27 EU-Ländern sowie in Island, Liechtenstein und Norwegen. Darüber hinaus ist sie in der Schweiz und in Großbritannien gültig. Auch in einigen Balkanstaaten, darunter Serbien, Bosnien-Herzegowina und Nordmazedonien, wird die EKVK anerkannt. Sie ermöglicht es Reisenden, im Ernstfall direkt ärztliche Behandlung

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Air Asia setzt auf Langstrecken-Billigflüge: Milliarden-Deal mit Airbus für 50 A321XLR-Jets ebnet Weg für globale Expansion

Die malaysische Fluggesellschaft Air Asia hat einen monumentalen Vertrag mit Airbus über den Kauf von 50 A321XLR-Flugzeugen abgeschlossen, mit Optionen für weitere 20 Maschinen. Die am 4. Juli 2025 in Paris unterzeichnete Vereinbarung hat ein Volumen von 12,25 Milliarden US-Dollar und markiert einen strategischen Schritt von Air Asia, um sich als erster weltweiter Billigflug-Netzwerkbetreiber zu etablieren. Mit diesen neuen Langstreckenflugzeugen will die Airline bisher unterversorgte Routen nach Zentralasien, dem Mittleren Osten und Europa effizienter bedienen. Die Lieferung der Flugzeuge, die ab 2028 geplant ist, soll Air Asia dabei helfen, bis 2030 jährlich 150 Millionen Passagiere zu befördern und Malaysias Bestreben zu unterstützen, ein führendes Luftverkehrsdrehkreuz in Asien zu werden. Eine Vision von globaler Konnektivität: Air Asias Ambitionen im Billigflugsegment Air Asia, bekannt als Pionier des Billigflugreisens in Asien, geht mit dieser jüngsten Investition einen bedeutenden Schritt in ihrer Entwicklung. Das unterzeichnete Memorandum of Understanding (MoU) über bis zu 70 Airbus A321XLR-Flugzeuge ist ein klares Bekenntnis zu einer expansiven Strategie. Wie Tony Fernandes, CEO von Capital A, der Muttergesellschaft von Air Asia, bei der Unterzeichnungszeremonie in Anwesenheit des malaysischen Premierministers YAB Dato’ Seri Anwar Ibrahim und des französischen Präsidenten Emmanuel Macron betonte: „Wir sind führend im Billigflugreisebereich in Asien – jetzt bringen wir es auf die nächste Stufe. Air Asia befindet sich auf dem transformativen Weg, der weltweit erste Billigflug-Netzwerkbetreiber zu werden.“ Diese Vision umfaßt ein exponentielles Wachstum und die Verbindung von Regionen jenseits des ASEAN-Raumes. Fernandes erklärte weiter: „Dies ermöglicht ein exponentielles Wachstum, verbindet Regionen jenseits von ASEAN und macht

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Deutsche Sommerflüge teurer: Angebotsknappheit und hohe Abgaben treiben Preise in die Höhe

Wer in diesem Sommer von einem deutschen Flughafen abfliegen möchte, muß in der Regel tiefer in die Tasche greifen. Eine aktuelle Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) belegt, daß selbst die sogenannten Billigflieger ihre Preise teils deutlich angehoben haben. Hauptursachen hierfür sind ein weiterhin knappes Flugangebot sowie die in Deutschland vergleichsweise hohen Gebühren und Steuern. Während Ryanair und Eurowings ihre Durchschnittspreise steigerten, senkte Wizz Air als einzige der großen Direktfluggesellschaften ihre Tarife. Der deutsche Luftverkehr hinkt im europäischen Vergleich hinterher, was die Branche zu Forderungen an die Bundesregierung veranlaßt. Preisentwicklung bei den Billigfluggesellschaften: Eine detaillierte Analyse Die Zeiten von Flugtickets für 9,90 Euro oder 19,90 Euro scheinen der Vergangenheit anzugehören. Laut DLR-Forscher Peter Berster liegen die durchschnittlichen Preise für ein einfaches One-Way-Ticket ohne Gepäck bei den vier wichtigsten Direktfluggesellschaften zwischen knapp 67 Euro (Wizz Air) und 130 Euro (Eurowings). Dies stellt eine signifikante Veränderung gegenüber dem Vorjahr dar, als die Spanne noch bei 66 bis 110 Euro lag. Der bisherige Billigstanbieter Ryanair hat seinen Durchschnittspreis innerhalb eines Jahres von 66 auf rund 80 Euro erhöht. Dies ist ein deutliches Zeichen dafür, daß selbst der Branchenriese, der für seine aggressive Preispolitik bekannt ist, die gestiegenen Kosten an die Kunden weitergibt. Die Lufthansa-Tochter Eurowings verlangt im Schnitt 130 statt zuvor 110 Euro für den einfachen Flug. Damit bleibt Eurowings der teuerste, aber auch der größte Anbieter im deutschen Direktflugsegment. Easyjet positioniert sich mit einer geringen Steigerung von 84 auf 86 Euro erneut im Mittelfeld. Die britische Fluggesellschaft scheint eine

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S-Bahn S13 für Köln/Bonn Airport: Eine Endlos-Baustelle mit fehlendem Bindeglied

Das ambitionierte Projekt der Flughafen-S-Bahn S13 für den Flughafen Köln/Bonn, das eine direkte Schienenanbindung zwischen Bonn und dem Flughafen ermöglichen soll, steht kurz vor der ersten Teilinbetriebnahme Ende 2026. Trotz dieser vermeintlich guten Nachricht herrscht in Bonn und bei der Deutschen Bahn eine gewisse Ernüchterung. Der Grund: Eine entscheidende Überwerfung bei Troisdorf wurde in der Planung schlichtweg vergessen oder zumindest nicht rechtzeitig realisiert, was zu erheblichen Trassenkonflikten führt. Dies bedeutet, daß das eigentliche Ziel – direkte Fahrten zum Flughafen – auf sich warten lassen wird, voraussichtlich bis zur zweiten Hälfte der 2030er-Jahre. Damit wird die S13, deren Hauptarbeiten bereits im November 2016 begannen und deren Planung bis ins Jahr 1994 zurückreicht, zu einem Projekt, dessen volle Funktionsfähigkeit erst nach rund vier Jahrzehnten Bau- und Planungszeit erreicht sein wird. Ein Projekt mit langer Geschichte: Von der Berlin-Bonn-Vereinbarung zur Realität Die Idee einer direkten S-Bahn-Anbindung des Flughafens Köln/Bonn reicht weit zurück, genauer gesagt bis zur Berlin-Bonn-Vereinbarung aus dem Jahre 1994. Diese Vereinbarung regelte die Umzugsprozesse der Bundesregierung von Bonn nach Berlin und sah im Rahmen der Ausgleichsmaßnahmen auch Infrastrukturprojekte zur Stärkung der Region Bonn vor. Eine leistungsfähige Anbindung des Flughafens war dabei von zentraler Bedeutung, um die Erreichbarkeit für Geschäftsreisende und Touristen zu verbessern und die Region wettbewerbsfähig zu halten. Mit den Hauptarbeiten für die S13 begann die Deutsche Bahn dann am 29. November 2016. Das Projekt umfaßte den Bau einer neuen, zweigleisigen Infrastruktur, die größtenteils neben bestehender Schienenführung errichtet oder alte Infrastruktur modernisiert. Ursprünglich wurde angenommen, daß die vollständige S-Bahn-Verbindung relativ

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Kontroverses Urteil in Frankfurt: Fluggesellschaften zur Mitnahme verspäteter Passagiere verpflichtet

Ein richtungsweisendes Urteil des Landgerichts Frankfurt am Main (Aktenzeichen: 2-24 S 93/24) hat die Rechte von Flugreisenden gestärkt, die zu spät am Gate erscheinen, aber dennoch versuchen, ihren Flug zu erreichen. Das Gericht entschied, daß Fluggästen unter bestimmten Umständen eine Entschädigung zustehen kann, wenn ihnen der Zustieg verweigert wird, obwohl das Boarding noch nicht abgeschlossen ist. Dieser Entscheid, der im Fall von fünf Reisenden gegen eine Fluggesellschaft erging, sorgt für Diskussionen in der Luftfahrtbranche und könnte weitreichende Konsequenzen für die Abfertigungsprozesse an Flughäfen haben. Das Urteil beleuchtet die feinen Nuancen der Fürsorgepflicht von Fluggesellschaften und die Erwartungen an pünktliches Erscheinen der Passagiere. Der Sachverhalt: Verspätung am Gate und verweigerter Zustieg Der Fall, der vor dem Landgericht Frankfurt verhandelt wurde, betraf eine Klage von fünf Reisenden, die einen Flug von Frankfurt am Main nach Doha gebucht hatten. Auf ihren Boarding-Pässen war klar vermerkt, daß das Gate 20 Minuten vor der planmäßigen Abflugzeit schließen würde. Der Flug sollte um 17:35 Uhr abheben, folglich war die Schließzeit des Gates auf 17:15 Uhr festgelegt. Die fünf Passagiere erreichten das Gate jedoch kurz nach dieser Zeit, woraufhin ihnen ein Mitarbeiter der Fluggesellschaft den Zustieg verweigerte. Die entscheidende Wendung des Falles lag jedoch in der Tatsache, daß das Flugzeug zu diesem Zeitpunkt noch am Flugsteig stand. Zudem warteten noch weitere Passagiere vor dem Zustieg in die Maschine. Diese Umstände waren der Kern der Forderung der fünf Reisenden. Sie verlangten eine Entschädigung von 600 Euro pro Person, gestützt auf die Bestimmungen der europäischen Fluggastrechte-Verordnung (EG) Nr. 261/2004.

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DAT: Interline-Abkommen verbindet Paderborn/Lippstadt wieder global über München

Eine bedeutende Entwicklung für die regionale Luftfahrt in Nordrhein-Westfalen wurde bekannt gegeben: Die dänische Fluggesellschaft DAT und die deutsche Kranich-Airline Lufthansa haben ein Interline-Abkommen für Flüge zwischen Paderborn/Lippstadt und München geschlossen. Ab dem 1. September 2025 können Reisende von und nach Paderborn/Lippstadt ihr Gepäck nahtlos zu weltweiten Zielen durchchecken lassen, die über das Drehkreuz München angeflogen werden. Dieses Abkommen ist das Ergebnis der intensiven Bemühungen der regionalen Initiative Skyhub PAD und stellt eine entscheidende Wiederherstellung der globalen Anbindung für die ostwestfälische Region dar, nachdem die direkte Lufthansa-Verbindung nach München Ende Mai eingestellt worden war. Die Entstehung einer Luftbrücke: Von lokaler Initiative zu globaler Anbindung Die Ankündigung des Interline-Abkommens zwischen DAT und Lufthansa ist der Kulminationspunkt einer bemerkenswerten Kraftanstrengung in der Region Paderborn/Lippstadt. Ende Mai dieses Jahres wurde die langjährige und für die Wirtschaftsregion wichtige Lufthansa-Verbindung zwischen Paderborn/Lippstadt und München eingestellt. Diese Einstellung hinterließ eine spürbare Lücke in der Anbindung des Flughafens Paderborn/Lippstadt an das globale Luftverkehrsnetz, insbesondere im Hinblick auf Langstreckenflüge. Als Reaktion auf diese Lücke entstand die Initiative Skyhub PAD. Getragen von engagierten Unternehmern und Privatpersonen aus der Region Paderborn/Lippstadt, setzte sich diese Gruppe zum Ziel, die wichtige Verbindung nach München wiederherzustellen. Ihr Engagement mündete in einer Partnerschaft mit der dänischen Fluggesellschaft DAT, die nun im Auftrag von Skyhub PAD die Flüge auf dieser Strecke durchführen wird. Dies ist ein bemerkenswertes Beispiel dafür, wie regionale Akteure durch Eigeninitiative eine kritische Infrastruktur für ihre Wirtschaftsregion sichern können. Christoph Plass, Vorsitzender des Beirats von Skyhub PAD, äußerte sich erfreut über den

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Reisetrends der Österreicher 2025: Japan boomt, USA verlieren an Gunst

Die Reiselandschaft der Österreicher hat sich im ersten Halbjahr 2025 markant gewandelt, wie eine aktuelle Analyse der Reiseversicherungsvergleiche des Portals Durchblicker.at offenbart. Nicht nur sind Reisen durchschnittlich länger und um rund 20 Prozent teurer geworden, sondern es zeichnen sich auch deutliche Verschiebungen bei den bevorzugten Destinationen ab. Japan erlebt einen regelrechten Boom, befeuert durch einen schwachen Yen und Großereignisse, während Thailand vom sogenannten „White Lotus Effekt“ profitiert. Im Gegensatz dazu verlieren die Vereinigten Staaten merklich an Beliebtheit, was auf politische Unsicherheiten und den sogenannten „Trump-Effekt“ zurückgeführt wird. Diese Entwicklungen unterstreichen, wie vielfältige Faktoren – von Währungsschwankungen über populäre Kulturphänomene bis hin zu politischen Entwicklungen – die Entscheidungen der Reisenden maßgeblich beeinflussen. Japan im Aufwind: Schwacher Yen und die Weltausstellung als Magnet Japan ist das diesjährige Überraschungsziel und verzeichnete das stärkste Beliebtheitsplus von beeindruckenden 39 Prozent bei den Reiseversicherungsvergleichen. Dieser Trend ist maßgeblich durch zwei Faktoren befeuert: zum einen durch den schwachen Yen, der Reisen in das Land der aufgehenden Sonne für Euro-Touristen deutlich erschwinglicher macht. Eine schwache Landeswährung bedeutet, daß der Euro eine höhere Kaufkraft besitzt und somit Hotelübernachtungen, Gastronomie und lokale Aktivitäten günstiger werden. Dieser finanzielle Vorteil ist für viele Reisende ein entscheidendes Argument bei der Wahl der Destination. Zum anderen trägt ein bedeutendes kulturelles Großereignis zum Japan-Boom bei: die Weltausstellung 2025 in Osaka. Solche internationalen Ausstellungen ziehen traditionell Millionen von Besuchern an und rücken das Gastgeberland ins Zentrum der globalen Aufmerksamkeit. Die Kombination aus attraktiver Währung und einem kulturellen Höhepunkt scheint eine unwiderstehliche Mischung für österreichische Urlauber darzustellen.

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Eskalation über der Taiwanstraße: VR Chinas einseitige Flugrouten-Anpassung verschärft Spannungen mit Taipeh

Peking hat unlängst, am 6. Juli 2025, eine weitere Verlängerung der umstrittenen zivilen Flugroute M503 nahe der Taiwanstraße eröffnet, die bei Taipei auf scharfe Kritik stößt. Diese einseitige Maßnahme wird von Taiwan als Versuch gewertet, den Status Quo in der Region zu verändern und die Spannungen zu erhöhen. Die Freigabe der neuen W121-Verbindung für Flüge von West nach Ost vom Festland China (Volksrepublik China) in Richtung Taiwan (Republik China) erfolgt nur wenige Tage vor dem Beginn der jährlichen Han-Kuang-Militärübungen Taiwans, welche eine Reaktion auf eine mögliche chinesische Blockade oder Invasion simulieren. Diese Entwicklung fügt sich in ein Muster Pekings, zivilen Luftraum als Mittel zur politischen und militärischen Druckausübung zu nutzen, was die komplexe und sensible Lage in der Taiwanstraße weiter zuspitzt. Die M503-Route und ihre Verlängerungen: Ein anhaltender Streitpunkt Die M503-Flugroute, deren Genehmigung durch die Internationale Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) in der Mitte der 2000er Jahre erfolgte, sollte ursprünglich die Überlastung der chinesischen A470-Route mildern. Doch seit ihrer Einführung ist sie ein wiederkehrender Konfliktherd zwischen Peking und Taipei. Ihre unmittelbare Nähe zur inoffiziellen Mittellinie der Taiwanstraße, nur 7,8 Kilometer entfernt, hat in Taipei stets Sicherheitsbedenken ausgelöst. Diese Sorge hat sich unter der pro-Unabhängigkeits-Partei, der Demokratischen Fortschrittspartei (DPP), noch verstärkt, da die Beziehungen über die Meerenge hinweg zunehmend angespannt sind. Taiwans Festlandangelegenheitenrat (Mainland Affairs Council, MAC) verurteilte die jüngste Maßnahme als einen einseitigen Versuch, den „Status Quo“ in der Meerenge zu ändern. Er bezeichnete sie als „ungerechtfertigt“ und als Bedrohung für die regionale Stabilität. Taipei besteht darauf, daß jegliche Änderungen an der M503-Route

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