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Gulf Air bekräftigt Flottenstrategie: Definitiver Kaufvertrag für 15 Boeing 787 Dreamliner unterzeichnet

Die staatliche Fluggesellschaft Bahrains, Gulf Air, hat auf der Dubai Airshow 2025 einen entscheidenden Schritt zur langfristigen Flottenerneuerung vollzogen. Am zweiten Messetag unterzeichnete die Airline einen definitiven Kaufvertrag mit dem US-amerikanischen Hersteller Boeing über 15 Langstreckenflugzeuge des Typs 787 Dreamliner, zuzüglich Optionen für drei weitere Maschinen. Diese Vereinbarung festigt die jahrzehntelange Partnerschaft zwischen Gulf Air und Boeing und stellt einen Eckpfeiler in der Expansionsstrategie der Fluggesellschaft dar, die darauf abzielt, ihre globale Konnektivität zu stärken und Bahrains Luftverkehrssektor als regionales Zentrum weiterzuentwickeln. Die Unterzeichnung durch den neuen CEO von Gulf Air, Martin Gauss, und Brad McMullen, Senior Vice President of Commercial Sales and Marketing von Boeing, finalisiert die bereits im Sommer 2025 eingeleiteten Verhandlungen. Die Bestätigung des Kaufs des Dreamliners, der für seine operative Effizienz und den hohen Passagierkomfort bekannt ist, wird als ein klares Signal für die strategische Ausrichtung der Airline gewertet. Der Kauf steht zudem im Kontext einer breiteren Welle von Boeing-Aufträgen aus dem Nahen Osten, die durch diplomatische Initiativen der US-Regierung gefördert wurden. Endgültige Vereinbarung nach politischer Anbahnung Die definitive Kaufvereinbarung, die am 18. November 2025 am Rande der Dubai Airshow unterzeichnet wurde, ersetzt und übertrifft die im Juli 2025 bekannt gegebene Absichtserklärung. Im Sommer hatte Gulf Air zunächst eine Vereinbarung über zwölf 787 Dreamliner mit Optionen für sechs weitere Jets gemeldet. Die damalige Ankündigung fand in Anwesenheit der US-Regierung, einschließlich des Handelsministers, statt und war Teil der Bemühungen von US-Präsident Donald Trump, die Verteidigungs- und Wirtschaftskooperationen mit den Golfstaaten zu erweitern. Die nun finalisierte Bestellung von

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Air Asia X plant Expansion in europäischem Langstreckennetzwerk

Der asiatische Billigfluganbieter Air Asia X (AAX) plant eine signifikante Ausweitung seiner Langstreckenaktivitäten nach Europa im kommenden Jahr. Dies gab der Vorstandsvorsitzende der Fluggesellschaft, Benyamin Ismail, im Rahmen eines Pressegesprächs in der Türkei bekannt. Die Expansionspläne erfolgen unmittelbar nach der Wiederaufnahme der Direktflüge zwischen dem Heimatdrehkreuz Kuala Lumpur und Istanbul, welche die Rückkehr der Airline auf den europäischen Kontinent nach einer mehrjährigen Unterbrechung infolge weitreichender Restrukturierungsmaßnahmen markiert. Die aggressive Strategie zielt darauf ab, Asien über den Knotenpunkt Istanbul hinaus mit weiteren europäischen Metropolen zu verknüpfen und damit die globale Reichweite des Unternehmens zu erhöhen. Rückkehr auf den europäischen Markt beginnt in Istanbul Der Flugbetrieb von Air Asia X in die Türkei wurde am 14. November aufgenommen, womit die Fluggesellschaft erstmals nach ihrer umfassenden Neuausrichtung wieder europäische Ziele direkt anfliegt. Zuvor musste die Airline, die sich auf kosteneffiziente Langstreckenflüge spezialisiert, aufgrund der massiven Betriebseinschränkungen während der weltweiten Pandemie eine tiefgreifende Umstrukturierung durchlaufen. Diese beinhaltete die Konsolidierung von Routen und Flottenkapazitäten. Die Verbindung zwischen Kuala Lumpur (KUL) und Istanbul (IST) wird zunächst mit einer geringeren Frequenz angeboten, jedoch strebt CEO Ismail eine schnelle Aufstockung auf tägliche Verbindungen an. Die Wahl Istanbuls als Brückenkopf für die europäische Expansion ist strategisch bedeutsam. Istanbul dient nicht nur als attraktives Endziel, sondern auch als wichtiges Transitdrehkreuz, das Asien mit dem Mittelmeerraum und Südosteuropa verbindet. Die Route wird mit dem Großraumflugzeug Airbus A330-300 bedient, das die Airline in einer kosteneffizienten Konfiguration betreibt. Air Asia X sieht in der Türkei einen wachsenden Markt sowohl für den Tourismus als

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Discover Airlines und Verdi einigen sich auf Schutz bei Fluguntauglichkeit

Die Fluggesellschaft Discover Airlines, eine Tochter des Lufthansa-Konzerns, und die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi haben nach mehrmonatigen Verhandlungen eine umfassende Einigung über die Absicherung des fliegenden Personals beim Berufsrisiko der Fluguntauglichkeit erzielt. Die neue Regelung bietet den rund 2.000 Beschäftigten in Cockpit und Kabine Schutz vor dem Verlust ihres Arbeitsplatzes und damit ihres Einkommens aufgrund krankheitsbedingter oder dauerhafter Fluguntauglichkeit. Dieser Abschluss gilt in der Branche als bedeutender Fortschritt und setzt neue Maßstäbe, insbesondere im Vergleich zu den Regelungen bei anderen Fluggesellschaften innerhalb und außerhalb des Lufthansa-Konzerns. Der Kern der Vereinbarung liegt in der Einführung einer kollektiven Versicherung für Cockpitpersonal, deren Beiträge vollständig von Discover Airlines übernommen werden, sowie in deutlich erhöhten Abfindungsregelungen und Zuschüssen für Kabinenpersonal. Die Einigung verschafft der Belegschaft des Ferienfliegers eine höhere finanzielle Sicherheit und stellt einen wichtigen Erfolg für die Gewerkschaft Verdi dar, die erst 2024 erstmals Tarifverträge bei Discover Airlines durchsetzen konnte. Umfangreiche Absicherung für Cockpitpersonal Die Einigung sieht eine weitreichende kollektive Absicherung für alle Cockpitbeschäftigten vor, die unabhängig von ihrem Lebensalter und ihrer Betriebszugehörigkeit gilt. Die Beiträge für diese kollektive Versicherung werden vollständig von Discover Airlines getragen. Die Höhe der Versicherungssummen bei dauerhafter Fluguntauglichkeit staffelt sich nach der Position des Personals: Alternativ zur kollektiven Versicherung haben Piloten die Möglichkeit, sich für einen jährlichen Zuschuss von 2.100 Euro zu entscheiden, den sie für ihre private Loss-of-Licence (lol)-Versicherung verwenden können. Diese lol-Versicherungen sind in der Luftfahrtbranche gängig, um das finanzielle Risiko des Verlusts der Fluglizenz aus medizinischen Gründen abzufedern. Die Möglichkeit, zwischen kollektiver Absicherung und privatem Zuschuss zu

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Iberia intensiviert Amerikageschäft: Neue Route Madrid-Toronto mit dem Airbus A321XLR

Die spanische Fluggesellschaft Iberia treibt ihren ambitionierten „Flugplan 2030“ voran und stärkt ihre Position als wichtigstes Verbindungsglied zwischen Europa und Amerika. Als jüngster Meilenstein dieser Expansionsstrategie wurde die Aufnahme einer neuen Direktverbindung zwischen der spanischen Hauptstadt Madrid und der kanadischen Metropole Toronto bekannt gegeben. Die Strecke wird ab dem 13. Juni 2026 mit fünf wöchentlichen Frequenzen (Montag, Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag) bedient. Für die Transatlantikflüge setzt Iberia das hochmoderne Schmalrumpfflugzeug Airbus A321XLR ein, dessen Erstbetreiberin die spanische Airline ist. Diese neue Route nach Toronto, die die kürzlich eröffneten Destinationen Orlando, Recife, Fortaleza und Monterrey ergänzt, unterstreicht Iberias klaren Fokus auf den amerikanischen Kontinent. Durch den Einsatz des A321XLR, der Transatlantikflüge mit der Wirtschaftlichkeit eines Single-Aisle-Flugzeugs ermöglicht, schafft Iberia neue Kapazitäten für Geschäfts- und Tourismusreisen zwischen Kanada, Spanien und dem gesamten europäischen Netzwerk der Airline. Die Verbindung zielt darauf ab, die bereits bestehenden hohen Passagierzahlen zwischen Toronto und Madrid weiter zu steigern und somit die Attraktivität des Drehkreuzes Madrid-Barajas zu erhöhen. Der strategische „Flugplan 2030“ als Wachstumsmotor Die Einführung der Toronto-Route ist ein zentraler Bestandteil des strategischen „Flugplans 2030“ von Iberia. Diese langfristige Roadmap sieht eine umfassende Investition von 6 Milliarden Euro vor, die auf mehrere Kernbereiche ausgerichtet ist: die Erneuerung und signifikante Erweiterung der Flugzeugflotte, die umfassende Digitalisierung der Dienstleistungen, die Verbesserung des Kundenerlebnisses und die Erschließung neuer Destinationen. Im Rahmen dieses Plans strebt Iberia eine deutliche Vergrößerung ihrer Langstreckenflotte an, die von derzeit 48 auf 70 Flugzeuge anwachsen soll. Die Fokussierung auf Amerika ist hierbei strategisch. Iberia positioniert

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Marokko modernisiert seine Luftflotte: Airbus H225M ersetzt die Puma-Helikopter und etabliert regionales Wartungszentrum

Marokko hat auf der Dubai Airshow 2025 einen Schritt zur Modernisierung seiner militärischen Luftfahrt vollzogen und sich für den Kauf des Mehrzweckhubschraubers H225M von Airbus Helicopters entschieden. Der neue Vertrag sieht die Ablösung der bestehenden, in die Jahre gekommenen Flotte von Puma-Helikoptern vor und beinhaltet ein umfassendes Service- und Unterstützungspaket. Dieses Abkommen festigt nicht nur die Jahrzehnte lange Partnerschaft zwischen Marokko und dem europäischen Luftfahrtkonzern Airbus, sondern etabliert das nordafrikanische Land auch als ein zentrales regionales Wartungs- und Service-Drehkreuz für Airbus Helicopters in Westafrika. Bruno Even, CEO von Airbus Helicopters, äußerte sich auf der Messe erfreut über die Entscheidung Marokkos und betonte, dass der H225M, der weltweit für seine Zuverlässigkeit und Leistung in komplexen Missionen unter schwierigen Bedingungen bekannt ist, die ideale Wahl für die Kampfrettung (Combat Search and Rescue, csar) und Spezialeinsätze sei. Der Auftrag unterstreicht die aktuelle starke Marktposition des H225M-Programms. Der H225M als Nachfolger einer militärischen Ära Die Entscheidung Marokkos, die betagte Puma-Flotte durch den modernen H225M zu ersetzen, ist ein konsequenter Schritt zur Steigerung der operativen Leistungsfähigkeit seiner Streitkräfte. Die Puma-Helikopter, die seit der Unterzeichnung eines Kaufvertrages mit Frankreich im Jahr 1974 in den Diensten der Königlichen Marokkanischen Luftwaffe stehen, wurden 2007 noch einmal umfassend modernisiert. Dennoch sind die technologischen Sprünge der letzten Jahrzehnte immens, und der Wechsel zum H225M, der zur Familie der Super Puma/Cougar gehört, bringt deutliche Vorteile. Der Airbus H225M (auch bekannt als EC725 Caracal) ist ein Langstrecken-Hubschrauber, der für eine breite Palette von militärischen Missionen konzipiert wurde, darunter taktischer Truppentransport, Spezialeinsätze, Katastrophenhilfe

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Geplante F-35-Lieferung an Saudi-Arabien markiert strategischen Wandel in der US-Nahost-Verteidigungspolitik

Die Vereinigten Staaten von Amerika beabsichtigen, hochmoderne Tarnkappenjets vom Typ F-35 an Saudi-Arabien zu verkaufen. Dies kündigte Präsident Donald Trump am 17. November 2025 an. Die geplante Veräußerung, die das Königreich mit bis zu 48 der fortschrittlichen Kampfflugzeuge ausstatten könnte, signalisiert eine tiefgreifende Verschiebung in der langjährigen US-Verteidigungspolitik im Nahen Osten und unterstreicht die wachsende strategische Bedeutung Riads für Washington. Die Ankündigung erfolgte unmittelbar vor dem geplanten Besuch des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman im Weißen Haus und ist eng verknüpft mit Bemühungen der USA, eine umfassendere strategische Neuausrichtung in der Region zu fördern. Die mögliche Aufnahme der F-35 in die saudische Luftwaffe würde nicht nur die militärischen Fähigkeiten des Königreichs modernisieren und dessen Abschreckungsposition am Golf stärken, sondern auch die exklusive Stellung Israels als einziger F-35-Betreiber im Nahen Osten beenden. Obwohl die Verkaufsabsicht nun offiziell auf höchster Ebene bekundet wurde, steht das Vorhaben noch am Anfang eines komplexen Prozesses. Es sind noch wichtige Hürden zu nehmen, darunter die Exportgenehmigungen und die obligatorische Zustimmung des US-Kongresses, wo Bedenken hinsichtlich der Wahrung der militärischen Überlegenheit Israels und der Menschenrechtslage in Saudi-Arabien bestehen. Ein historischer Rüstungsexport mit politischer Tragweite Die Äußerung von Präsident Trump, die USA würden die F-35-Jets an Saudi-Arabien verkaufen, stellt einen präzedenzlosen Schritt in der militärischen Kooperation mit dem Königreich dar. Der F-35 Lightning II, hergestellt von Lockheed Martin, gilt als das weltweit modernste Kampfflugzeug der fünften Generation und zeichnet sich durch seine Tarnkappeneigenschaften, hochentwickelte Sensorik und vernetzte Operationsfähigkeit aus. Bisher hat die US-Regierung den Verkauf dieses Flugzeugtyps an

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Österreichische Luftfahrtzulieferindustrie festigt Top-10-Platzierung bei Airbus: Strategische Kooperationen als Schlüssel zum Erfolg

Die österreichische Luftfahrtzulieferindustrie hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten zu einem wichtigen und festen Bestandteil der globalen Lieferkette von Airbus entwickelt. Aktuelle Erhebungen zeigen, dass Österreich mit einem jährlichen Umsatzvolumen von über 800 Millionen Euro zu den Top-10-Zuliefernationen des europäischen Flugzeugherstellers zählt. Dieser Erfolg ist das Resultat einer Kombination aus hoher technischer Qualität, kontinuierlicher Innovationskraft und einer gezielten strategischen Positionierung. Von zentraler Bedeutung für diesen Aufstieg waren und sind Industrielle Kooperationen, die für viele heimische Unternehmen den initialen Eintritt in die anspruchsvollen Lieferketten des Luftfahrtriesen darstellten. Der Großteil dieses Umsatzes, für den in Österreich mindestens 2.733 Mitarbeiter beschäftigt sind, entfällt auf die Fertigung von komplexen Baugruppen. Doch auch als Materiallieferant spielt die Alpenrepublik eine nicht zu unterschätzende Rolle. Die Verankerung in der Airbus-Lieferkette geht über rein wirtschaftliche Aspekte hinaus: Sie trägt zur technologischen Souveränität und langfristigen Resilienz Österreichs bei und stärkt die Position des Landes in internationalen Beschaffungs- und Wartungsfragen. Quantitative Bedeutung und Struktur der Zulieferleistungen Laut einer aktuellen Umfrage, die von Aviation Industry Austria (AIA), dem Dachverband der österreichischen Luftfahrtindustrie, unter seinen Mitgliedsunternehmen durchgeführt wurde, generiert Airbus in Österreich jährlich Umsätze von mindestens 808 Millionen Euro. Diese beeindruckende Zahl unterstreicht die wirtschaftliche Relevanz der Branche für den Standort. Die direkte Beschäftigung in diesem Segment beläuft sich auf mindestens 2.733 Mitarbeiter. Diese Zahlen sind bemerkenswert, da sie Österreich im Vergleich zu deutlich größeren Industrienationen in eine Spitzenposition in der Airbus-Zulieferpyramide rücken. Die Struktur der österreichischen Wertschöpfung für Airbus ist vielseitig: Die kontinuierliche Investition in Forschung und Entwicklung sowie die

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Helvetic Airways setzt auf Expansion: Order über weitere Embraer E195-E2

Die Schweizer Regionalfluggesellschaft Helvetic Airways hat ihre ambitionierten Flottenausbaupläne bekräftigt und auf der Dubai Airshow 2025 die Bestellung von drei zusätzlichen Embraer E195-E2-Flugzeugen bekannt gegeben. Die Order beinhaltet zudem Kaufoptionen für fünf weitere Maschinen desselben Typs, wodurch die Fluggesellschaft ihre moderne E2-Flotte von derzeit zwölf auf potenziell bis zu 20 Flugzeuge erweitern könnte. Die Auslieferung der fest bestellten Jets ist für den Zeitraum zwischen Ende 2026 und Frühjahr 2027 geplant. Dieser Schritt unterstreicht die strategische Entscheidung von Helvetic Airways, die Flottenstruktur weiter zu modernisieren und das Sitzplatzangebot pro Flug zu erhöhen. Die neuen E195-E2 werden in einer Ein-Klassen-Konfiguration mit 134 Recaro-Sitzen ausgestattet sein und ersetzen schrittweise die älteren, kleineren Embraer E190-Modelle. Die Erneuerung der Flotte positioniert Helvetic Airways als einen der führenden europäischen Betreiber der Embraer E-Jet-Familie und stärkt ihre Flexibilität in den Segmenten Linien-, Charter- und Wet-Lease-Geschäft. Strategischer Austausch und Kapazitätssteigerung Die jüngste Bestellung ist Teil des langfristigen Flottenerneuerungsprogramms von Helvetic Airways, das darauf abzielt, die älteren Jets der ersten E-Jet-Generation durch die leistungsstärkere und größere E2-Familie abzulösen. Bereits die ersten Embraer E190 mit 112 Sitzen haben damit begonnen, die Flotte zu verlassen; eine weitere Maschine (HB-JVN) wird bis Mitte Dezember 2025 außer Dienst gestellt. Durch den Übergang zur E195-E2 gewinnt Helvetic Airways deutlich an Sitzplatzkapazität auf ihren Regionalstrecken, was die Wirtschaftlichkeit pro Flug optimiert. Tobias Pogorevc, CEO von Helvetic Airways, hob die tiefgreifende Partnerschaft mit Embraer hervor und betonte die herausragenden Flugeigenschaften der E2-Jets: „Seit der Einflottung des ersten E2-Jets im Oktober 2019 hat Helvetic Airways diesen Flugzeugtypen

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Russland expandiert Luftfahrttechnik: Belavia wird erster ausländischer Kunde des heimischen ACARS-Systems

Infolge der umfassenden internationalen Sanktionen, die den Zugang russischer Fluggesellschaften zu westlicher Luftfahrttechnologie und Wartungsdienstleistungen stark eingeschränkt haben, hat die staatliche Unternehmensgruppe Rostec die Entwicklung heimischer Alternativen massiv forciert. Ein zentrales Ergebnis dieser Bemühungen ist das digitalisierte Flugfunk- und Berichterstattungssystem ACARS (Aircraft Communications Addressing and Reporting System), das von Infocom-Avia, einer Tochtergesellschaft der Rostec-Tochter Azimuth, entwickelt wurde. Nun hat dieses inländische System einen bedeutenden Erfolg auf dem internationalen Markt erzielt: Die belarussische Fluggesellschaft Belavia hat einen kommerziellen Vertrag über den Einsatz des russischen ACARS-Dienstes unterzeichnet und ist damit der erste ausländische Betreiber, der sich dieser Technologie anschließt. Dieser Vertragsabschluss markiert einen wichtigen Meilenstein in den Bestrebungen Russlands, seine Luftfahrtinfrastruktur technologisch zu isolieren und gleichzeitig in verbündete Märkte zu expandieren. Der Wechsel von Belavia zu der in Russland entwickelten Lösung unterstreicht die wachsende sicherheitspolitische und wirtschaftliche Partnerschaft zwischen Minsk und Moskau und signalisiert die Notwendigkeit für nicht-westliche Akteure, Alternativen zu den vormals dominierenden westlichen Systemen zu schaffen. Der Ersatz westlicher Systeme durch Eigenentwicklung Das Aircraft Communications Addressing and Reporting System (ACARS) ist ein essenzielles digitales Datenfunksystem in der zivilen Luftfahrt. Es ermöglicht die Übermittlung kurzer, textbasierter Nachrichten zwischen Flugzeugen und Bodenstationen, einschließlich der Flugverkehrskontrolle und den operativen Kontrollzentren der Fluggesellschaften. Routinemeldungen wie Abflug- und Ankunftszeiten (die sogenannten OOOI-Zeiten: Out, Off, On, In), Berichte über Triebwerkszustände, Treibstoffverbrauch und Flugfreigaben werden über ACARS digital übermittelt. Dies reduziert die Belastung des Sprechfunks und verbessert die betriebliche Effizienz und die Sicherheit. Nachdem westliche Technologieanbieter ihre Dienste für russische Fluggesellschaften als Reaktion auf die Sanktionen eingestellt

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Air Europa leitet mit 40 Airbus A350-900 eine neue Ära der Langstreckenflotte ein

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa hat auf der Dubai Airshow 2025 einen bedeutenden Kurswechsel in ihrer Flottenstrategie vollzogen und eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MoU) mit Airbus über den Kauf von bis zu 40 Großraumflugzeugen des Typs A350-900 unterzeichnet. Diese strategische Entscheidung bildet das Herzstück der geplanten Erneuerung und Erweiterung der Langstreckenflotte des Unternehmens. Der A350-900 soll die derzeitigen Langstreckenjets von Air Europa, die hauptsächlich aus der Boeing 787 Dreamliner-Familie bestehen, ergänzen und sukzessive ablösen. Die Bestellung wird von Air Europa als ein entscheidender Schritt zur Beschleunigung des rentablen Wachstums, insbesondere auf den Schlüsselmärkten in Lateinamerika, betrachtet. Die Fluggesellschaft setzt auf die Wirtschaftlichkeit und die Leistungsfähigkeit des A350, um ihre Netzwerkerweiterung voranzutreiben und den Passagieren einen herausragenden Reisekomfort zu bieten. Die Vereinbarung stärkt die Position von Airbus in einem traditionell Boeing-lastigen Segment der Air Europa Flotte und unterstreicht die Attraktivität des A350-Programms im globalen Interkontinentalverkehr. Strategische Neuausrichtung und Flottenmodernisierung Die Absichtserklärung zwischen Air Europa und Airbus markiert einen bedeutenden Meilenstein für die spanische Airline. Präsident Juan Jose Hidalgo bezeichnete die Bestellung des A350-900 als einen „Gamechanger für Schlüsseldestinationen in Lateinamerika“. Die Fluggesellschaft will die herausragende Kabinenerfahrung und die optimierte Wirtschaftlichkeit des Musters nutzen, um neue Maßstäbe im Flugverkehr zu setzen und die höchsten Standards im Luftverkehr zu gewährleisten. Air Europa betreibt derzeit ihre Langstreckenflotte mit einer Kombination aus Boeing 787-8 und 787-9 Dreamliner-Maschinen. Die neuen Airbus A350-900 sollen in die Langstreckenflotte integriert werden, um die bestehenden Flugzeuge zu ergänzen und schrittweise ältere Maschinen anderer Hersteller, die in der Vergangenheit betrieben

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