
Gulf Air vor der Wiederaufnahme von Flügen in die Vereinigten Staaten nach jahrzehntelanger Pause
Die staatliche Fluggesellschaft von Bahrain, Gulf Air, steht kurz vor der Bekanntgabe der Wiederaufnahme ihrer Flugverbindungen in die Vereinigten Staaten. Dies folgt der Erteilung einer Betriebsgenehmigung durch das US-amerikanische Verkehrsministerium (Department of Transportation – DoT), welche der Golf-Airline erlaubt, nach einer jahrzehntelangen Unterbrechung wieder US-amerikanische Ziele anzufliegen. Zuletzt bediente Gulf Air die Strecken nach Houston und New York, wobei die Verbindung nach New York zwischen 1994 und 1997 aufgrund von Problemen mit der Flugzeugverfügbarkeit eingestellt wurde. Die bevorstehende Ankündigung einer Rückkehr in die Vereinigten Staaten ist das Ergebnis jahrelanger Spekulationen von Führungskräften bei Gulf Air, die immer wieder ihr Interesse an der Wiederaufnahme von Transatlantikflügen betont hatten. Bereits im September 2024 deutete der CEO des Unternehmens an, daß ein solcher Service „bis Mitte 2025“ starten könnte. Berichten zufolge hat die bahrainische Zivilluftfahrtbehörde in jüngster Zeit erhebliche Fortschritte bei der Erfüllung der Sicherheitsstandards der US-amerikanischen Luftfahrtbehörde FAA erzielt, was den Weg für die Rückkehr von Gulf Air in die USA ebnete. Diese Bemühungen mündeten in der Erteilung der Betriebsgenehmigung durch das DoT. Der CEO von Gulf Air, Jeffrey Goh, erklärte, daß das Unternehmen die US-Flüge aufnehmen werde, sobald die dafür benötigten Flugzeuge verfügbar seien. Schon im Jahr 2010 hatte der damalige CEO Kresimir Kucko angekündigt, daß die Fluggesellschaft innerhalb von drei Jahren in die USA zurückkehren wolle, Pläne, die jedoch durch die COVID-19-Pandemie vorübergehend auf Eis gelegt wurden. Modernisierung der Flotte als Basis für die Expansion Nachdem Gulf Air lange Zeit darum gerungen hatte, sich im Schatten der „großen Drei“ der








