secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Aida Cruises kündigt zwei neue Kreuzfahrtschiffe an

Aida Cruises erweitert seine Flotte um zwei neue Kreuzfahrtschiffe, die bei der italienischen Werft Fincantieri gefertigt werden. Diese Schiffe sollen kleiner ausfallen als die bisherigen Neubauten Aidanova und Aidacosma und mit modernen Antriebssystemen ausgestattet sein. Die Indienststellung ist für das Frühjahr 2030 beziehungsweise den Winter 2031/2032 geplant. Die neuen Schiffe werden über 2.100 Gästekabinen verfügen und somit kompakter sein als ihre Vorgänger. Felix Eichhorn, Präsident von Aida Cruises, betonte die Vielseitigkeit der Antriebssysteme: „Die Maschinen können sowohl mit LNG betrieben werden und werden auch perspektivisch auf künftige Bio- und E-Fuels vorbereitet sein.“ Diese Flexibilität ermöglicht es, auf verschiedene Treibstoffoptionen zurückzugreifen und technologische Entwicklungen zu berücksichtigen. Bedeutung für den Vertrieb Die Ankündigung der Neubauten wurde von Vertriebspartnern positiv aufgenommen. Oliver Wulf, geschäftsführender Gesellschafter bei der Travel & Cruises Company, äußerte gegenüber Reise vor9: „Aus Vertriebssicht sind die Neubauten ein wichtiges und bedeutendes Signal für den Markt. Wir schätzen den Einsatz von Aida sehr, der diese Neubauten für den deutschen Markt innerhalb der Carnival-Gruppe zum frühestmöglichen Zeitpunkt gesichert hat. Produktseitig ist die Größe der Schiffe (zwischen Prima und Nova positioniert) strategisch eine sehr gute, marktgerechte Entscheidung.“ Auch Pascal Wepner, Inhaber des Reisevermittlers Kreuzfahrtlounge, sieht die Neubauten als positives Signal: „Es ist wichtig, nach dem Kapazitätsabbau mit dem Verlust der kleinen Aida-Schiffe, wieder neue Kapazitäten am Markt zu platzieren und damit auch gezielt Nichtkreuzfahrer anzusprechen.“ Er erwartet, dass Aida Cruises bei dieser Schiffsklasse einen starken Fokus auf Familien legen wird, um Neukunden aus Familienresorts, Familienhotels und bekannten Ferienparks zu gewinnen. „Es wird sicherlich

weiterlesen »

Flughafen Zürich untersucht eiszeitliche Rinne als potenziellen Wärme- und Kältespeicher

Die Flughafen Zürich AG verfolgt innovative Wege zur Energieversorgung ihres Geländes und untersucht eine unterirdisch gelegene eiszeitliche Rinne auf ihre Eignung als großräumiger Wärme- und Kältespeicher. Nach ersten vielversprechenden Ergebnissen aus einem Testbrunnen plant das Unternehmen nun den Bau eines zweiten Brunnens, um das Potenzial dieser natürlichen Formation weiter zu erforschen. Dieses Vorhaben könnte im Erfolgsfall einen bedeutenden Beitrag zur Deckung des Heiz- und Kühlbedarfs des Flughafenkopfes leisten. Die Erkundung der unter dem Flughafengelände befindlichen, mit Grundwasser und Schotter gefüllten Gletscherfurche erstreckt sich bereits über zwei Jahre und hat in mehreren Schritten positive Resultate erbracht. Zunächst wurde die Rinne mittels seismischer Untersuchungen hinsichtlich ihrer Tiefe, Form und des Aufbaus ihrer verschiedenen Schichten analysiert. Anschließende Bohrungen an drei verschiedenen Standorten bestätigten die Ergebnisse der ersten Analyse und deuteten auf das Potenzial der Rinne als Wärme- und Kältespeicher hin. Um diese Annahme zu überprüfen, wurde im vergangenen Herbst ein erster Testbrunnen errichtet, der weitere positive Erkenntnisse lieferte. Guido Hüni, Leiter Energie und Dekarbonisierung der Flughafen Zürich AG, zeigte sich zuversichtlich hinsichtlich der bisherigen Ergebnisse: „Die Wassermengen, die gepumpt werden konnten, sowie die Fließgeschwindigkeit des Wassers stimmen uns weiter zuversichtlich, dass die Rinne als Wärme- und Kältespeicher dienen kann. Wir können heute davon ausgehen, dass es sich um einen abgeschlossenen, kaum fließenden Aquifer handelt. Nun bedarf es weiterer Tests, um festzustellen, in welchem Ausmasse dieser Speicher nutzbar ist.“ Diese Einschätzung deutet darauf hin, dass die geologische Formation die notwendigen Eigenschaften für eine effiziente Speicherung von thermischer Energie aufweist. Aktuell laufen die detaillierten Planungen

weiterlesen »

Deutsche Bahn kündigt Störungen und Fahrplanänderungen im Zugverkehr an

In den kommenden Wochen müssen Reisende, die auf den Zugverkehr der Deutschen Bahn angewiesen sind, mit erheblichen Beeinträchtigungen rechnen. Die Bahn informiert in einer aktuellen Mitteilung über umfangreiche Bauarbeiten und notwendige Streckensperrungen, die zu Fahrplanänderungen und verlängerten Reisezeiten führen werden. Trotz der Bauaktivitäten versichert die Deutsche Bahn, dass insbesondere zwischen den Metropolen sowie in die Ferienregionen ein verlässliches Zugangebot gewährleistet bleiben soll. Die Änderungen betreffen jedoch vor allem Fernverbindungen und einzelne Streckenabschnitte, die für notwendige Instandhaltungs- und Ausbauarbeiten gesperrt werden müssen. Besonders betroffen ist die Schnellfahrstrecke zwischen Berlin und Hannover. Vom 4. bis 14. April wird ein Abschnitt auf dieser Strecke gesperrt. Dies hat zur Folge, dass es zu Ausfällen und Umleitungen kommen wird, wodurch Fahrgäste mit einer verlängerten Reisezeit von rund 45 Minuten rechnen müssen. Die Umleitungen betreffen die Strecke zwischen Hannover beziehungsweise Braunschweig und Berlin, was zu einer erheblichen Erhöhung der Fahrzeiten führt. Zusätzlich entfallen einige Haltestellen, was für die betroffenen Reisenden zusätzliche Unannehmlichkeiten mit sich bringt. Reisende werden gebeten, sich frühzeitig auf die veränderten Fahrpläne einzustellen und gegebenenfalls alternative Verbindungen zu prüfen. Abschließende Arbeiten zwischen Bamberg und Nürnberg Auch im Bereich der Strecke zwischen Bamberg und Nürnberg gibt es ab dem 11. April bis zum 21. April Einschränkungen. In diesem Zeitraum finden abschließende Arbeiten zum Streckenausbau statt. Hierbei wird es ebenfalls zu einer Sperrung der Strecke kommen, sodass Züge der Fernverbindung zwischen Berlin und München über Würzburg umgeleitet werden müssen. Diese Umleitung verlängert die Reisezeit um etwa 100 Minuten. Reisende, die diese Strecke während des genannten Zeitraums

weiterlesen »

Delta Air Lines erweitert kostenfreies WLAN-Angebot auf Boeing 717-Flotte

Delta Air Lines hat angekündigt, ihre gesamte Flotte von Boeing 717-Flugzeugen mit kostenfreiem WLAN auszustatten. Diese Entscheidung folgt auf die kürzliche Einführung von kostenlosem Internetzugang auf den meisten transatlantischen Strecken nach Europa, Westafrika und Israel. Die Boeing 717-Flugzeuge von Delta, mit einem Durchschnittsalter von 23,3 Jahren, werden mit dem schnellen und kostenlosen Delta Sync Wi-Fi ausgestattet. Diese Technologie ermöglicht eine gleichzeitige Dual-Netzwerk-Konnektivität, um ein nahtloses Streaming auf persönlichen Geräten und eine überlegene Leistung im gesamten Netzwerk von Delta zu gewährleisten. Die Nachrüstungen sollen im vierten Quartal beginnen und bis Anfang 2026 abgeschlossen sein. Ranjan Goswami, Senior Vice President für Customer Experience Design bei Delta Air Lines, betonte die Bedeutung dieser Initiative: „Dank des Engagements und der Expertise der Delta-Teams machen wir enorme Fortschritte bei unseren Bemühungen, schnelles, kostenloses WLAN in jedes Flugzeug unserer Flotte zu bringen – was wiederum unsere Flugzeuge in personalisierte Plattformen verwandelt, auf denen Kunden auf bedeutungsvolle neue Weise kommunizieren und sich engagieren können.“ Erweiterung des WLAN-Angebots auf Regionaljets Zusätzlich zur Aufrüstung der Boeing 717-Flotte plant Delta, ihre Regionaljets mit WLAN-Diensten auszustatten. Der erste von über 400 Regionaljets, eine CRJ-700, wurde bereits mit schnellem, kostenlosem WLAN ausgestattet und ist in den Dienst gestellt worden. Diese Maßnahme ist Teil der Strategie von Delta, das Kundenerlebnis durch verbesserte Konnektivität zu optimieren. Ab Ende 2026 wird Delta ausgewählte neu ausgelieferte A350-1000 und Airbus A321neo Flugzeuge mit einem Dual-Netzwerk-Konnektivitätssystem ausstatten. Dieses System wird das nächste Generation Delta Sync Sitzunterhaltungserlebnis weiter verbessern, einschließlich intelligenter 4K HDR QLED-Displays, Bluetooth-Konnektivität und erweiterten Personalisierungsoptionen. Diese

weiterlesen »

BFU-Bericht: Schwere Turbulenzen auf Condor-Flug nach Mauritius

Am 2. März 2023 geriet ein Airbus A330-900 der Fluggesellschaft Condor auf dem Weg von Frankfurt nach Mauritius in schwere Turbulenzen, die zu Verletzungen von 22 Insassen führten, darunter sechs mit Knochenbrüchen. Der Vorfall ereignete sich etwa zwei Stunden vor der geplanten Landung, als die Maschine den Luftraum der Seychellen durchquerte. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) hat den Vorfall untersucht und nun ihren Abschlussbericht vorgelegt. Der Flug DE2314 startete planmäßig in Frankfurt und verlief zunächst ohne besondere Vorkommnisse. Kurz nach Mitternacht, in einer Flughöhe von 39.000 Fuß (etwa 11.900 Meter), bemerkte die Cockpitbesatzung ein aufziehendes Wolkengebiet mit Spitzen bis zu 46.000 Fuß (rund 14.000 Meter). Um möglichen Turbulenzen zu entgehen, entschied sich die Besatzung, dem Wolkengebiet auszuweichen, und beantragte bei der zuständigen Flugverkehrskontrollstelle einen entsprechenden Kurswechsel. Ohne die Freigabe abzuwarten, leitete die Crew eigenständig eine Rechtskurve ein, um das Wetterphänomen zu umfliegen. Trotz dieser Maßnahme geriet das Flugzeug in eine Wolkenschicht, die zunächst leichte, dann innerhalb weniger Sekunden sehr starke Turbulenzen verursachte. Lose Gegenstände wurden durch die Kabine geschleudert, und nicht angeschnallte Passagiere hoben aus ihren Sitzen ab. Die aufgezeichneten Beschleunigungswerte lagen zwischen +1,75g und -0,7g. Zudem stieg die Fluggeschwindigkeit kurzzeitig auf Mach 0,856, nahe der maximal zulässigen Geschwindigkeit von Mach 0,86. Verletzungen und Schäden Infolge der heftigen Turbulenzen wurden insgesamt 22 Personen verletzt, sechs davon schwer. Die Verletzungen reichten von Prellungen und Abschürfungen bis hin zu Frakturen, insbesondere Wirbelkörperbrüchen. Nach der Landung in Mauritius wurden die Verletzten medizinisch versorgt; einige mussten im Krankenhaus behandelt werden. Die Kabine des Flugzeugs

weiterlesen »

Virgin Atlantic kehrt nach Kanada zurück: Tägliche Flüge zwischen London und Toronto

Nach über einem Jahrzehnt der Abwesenheit hat Virgin Atlantic am 30. März 2025 den Flugbetrieb nach Kanada wieder aufgenommen. Mit der neuen täglichen Direktverbindung zwischen dem Londoner Flughafen Heathrow und dem Toronto Pearson International Airport stärkt die Fluggesellschaft ihre Präsenz in Nordamerika und bietet Reisenden erweiterte Optionen für Transatlantikflüge. Der Erstflug mit der Flugnummer VS 147 startete um 18:02 Uhr Ortszeit in London und landete planmäßig um 20:42 Uhr Ortszeit in Toronto. An Bord befand sich Sir Richard Branson, Gründer und Präsident von Virgin Atlantic, der persönlich die Bedeutung dieses Ereignisses unterstrich. In einer Erklärung äußerte Branson seine Freude über die Rückkehr nach Toronto und betonte die Energie und den Geist der Stadt. Details zur neuen Flugverbindung Die Strecke wird mit einer Boeing 787-9 bedient, die insgesamt 258 Passagieren Platz bietet: 31 Sitze in der Upper Class, 35 in der Premium Economy und 192 in der Economy Class. Virgin Atlantic rechnet damit, jährlich über 165.000 Passagiere auf dieser Route zu befördern. Parallel zur Aufnahme der Toronto-Flüge hat Virgin Atlantic eine erweiterte Codeshare-Vereinbarung mit der kanadischen Fluggesellschaft WestJet bekannt gegeben. Diese Partnerschaft ermöglicht es Passagieren, nahtlose Verbindungen von Toronto zu 13 weiteren kanadischen Städten wie Calgary, Edmonton, Vancouver, Winnipeg und Ottawa zu buchen. Durch die gemeinsame Nutzung von Terminal 3 am Toronto Pearson International Airport wird ein reibungsloser Übergang zwischen den Flügen gewährleistet. Juha Jarvinen, Chief Commercial Officer von Virgin Atlantic, betonte, dass diese Zusammenarbeit die Bedeutung des kanadischen Marktes unterstreicht und den Kunden erweiterte Reisemöglichkeiten bietet. Verbindungen nach Indien und

weiterlesen »

Sicherheitsanweisung für Boeing 787: FAA schlägt Software-Update vor

Die US-amerikanische Luftfahrtbehörde (Federal Aviation Administration, FAA) hat einen Entwurf für eine neue Lufttüchtigkeitsanweisung (Airworthiness Directive, AD) veröffentlicht, die bestimmte Modelle der Boeing 787 betrifft. Anlass hierfür sind Berichte über ungewollte Änderungen der UKW-Funkfrequenzen (VHF) im Tuning Control Panel (TCP) ohne Zutun der Flugbesatzung. Diese unbeabsichtigten Frequenzwechsel könnten dazu führen, daß wichtige Kommunikationsanweisungen der Flugsicherung überhört werden, was ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellt. Hintergrund der Anweisung Mehrere Vorfälle haben gezeigt, daß es bei den Modellen Boeing 787-8, 787-9 und 787-10 zu automatischen Wechseln zwischen aktiven und Standby-Frequenzen im TCP kommt, ohne daß die Besatzung dies veranlaßt hat. Solche ungewollten Frequenzänderungen könnten dazu führen, daß Anweisungen der Flugsicherung, wie geänderte Freigaben oder Flugpfadänderungen, nicht empfangen werden. Dies erhöht das Risiko von Vorfällen wie Kollisionen oder unerlaubten Landebahnüberquerungen. Die FAA schlägt vor, daß Betreiber der betroffenen Boeing 787-Modelle das Betriebssoftware des Tuning Control Panels auf die Version mit der Teilenummer COL43–0025–0004 oder eine spätere aktualisieren. Diese Aktualisierung soll die ungewollten Frequenzwechsel verhindern und die Kommunikationssicherheit zwischen Flugzeugbesatzung und Flugsicherung gewährleisten. Zusätzlich ist eine Überprüfung der Softwarekonfiguration vorgesehen, um sicherzustellen, daß die korrekte Softwareversion installiert wurde. Boeing stellt diese Softwareaktualisierung den Betreibern ohne zusätzliche Kosten zur Verfügung. Betroffene Flugzeuge und Umsetzungsfrist Die vorgeschlagene Anweisung betrifft insgesamt 157 in den USA registrierte Boeing 787-Flugzeuge. Drei dieser Flugzeuge haben die Aktualisierung bereits während der Produktion erhalten und sind daher von der Anweisung ausgenommen. Die FAA setzt eine Frist für die Umsetzung der Maßnahmen, die mit dem Inkrafttreten der endgültigen Anweisung beginnt. Die FAA schätzt die Kosten

weiterlesen »

VietJet nimmt Comac ARJ21 ins Wetlease

In einem Schritt zur Erweiterung ihres regionalen Streckennetzes plant Vietnams führende Billigfluglinie VietJet, als erste vietnamesische Fluggesellschaft chinesische Regionalflugzeuge des Typs COMAC ARJ21-700, auch als C909 bekannt, auf Inlandsverbindungen einzusetzen. Der planmäßige Beginn dieser Flüge ist auf Mitte April 2025 angesetzt. Besonders hervorzuheben ist, daß VietJet damit die Lücke schließt, welche durch den Rückzug von Bamboo Airways aus dem Flugverkehr zur Insel Con Dao entstanden ist – einem wichtigen Ziel für Tourismus wie auch Verwaltung. Der COMAC C909 wird voraussichtlich auf zwei zentralen Routen eingesetzt: von Hanoi (HAN) nach Con Dao sowie von Ho-Chi-Minh-Stadt (SGN) zur Insel. Laut internen Planungen sollen ab dem 15. April 2025 jeweils vier Hin- und Rückflüge täglich auf beiden Routen durchgeführt werden. Diese Entwicklung ist nicht nur luftverkehrstechnisch bedeutsam, sondern auch geopolitisch bemerkenswert, da es sich um den erstmaligen regulären Einsatz eines chinesisch produzierten Verkehrsflugzeugs im vietnamesischen Luftraum handelt. Die Flugverbindungen zur Insel Con Dao sind strategisch bedeutsam. Die Region, die bis dato fast ausschließlich durch die Dienste von Bamboo Airways bedient wurde, wäre im Falle anhaltender Flugausfälle auf den Seeweg angewiesen gewesen. Die rund 230 Kilometer lange Überfahrt mit der Fähre dauert jedoch oft mehr als sechs Stunden – ein gravierender Nachteil insbesondere für Geschäftsreisende und Notfalltransporte. Technisches Profil der eingesetzten Flugzeuge VietJet least die eingesetzten Maschinen zunächst über ein sogenanntes Wet-Lease-Verfahren von der chinesischen Chengdu Airlines. Zwei Maschinen des Typs COMAC ARJ21-700 sind vorgesehen: eine mit der Registrierung B-652G, welche 2,8 Jahre alt ist, sowie eine jüngere Einheit mit der Kennung B-656E. Beide

weiterlesen »

Ryanair rechnet mit 150 Boeing 737-Max-10 bis 2033

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair verfolgt weiterhin ambitionierte Wachstumspläne und plant die massive Erweiterung ihrer Flotte um bis zu 300 Maschinen des Typs Boeing 737-Max-10. Trotz der derzeit bestehenden Unsicherheiten hinsichtlich der Zertifizierung und Lieferung dieses Modells hält das Unternehmen an seinem Kurs fest. Die Einführung der neuen Flugzeuge wird als zentraler Bestandteil der langfristigen Strategie zur Steigerung der Passagierzahlen und zur Kostensenkung betrachtet. Im Frühjahr 2023 hatte Ryanair einen umfangreichen Vertrag mit Boeing abgeschlossen. Dieser umfasst eine feste Bestellung über 150 Flugzeuge des Typs Boeing 737-Max-10, mit einer Option auf weitere 150 Maschinen. Die Auslieferung der ersten Flugzeuge ist ab dem Jahr 2027 geplant und soll schrittweise bis zum Jahr 2033 erfolgen. Die Vereinbarung gilt als eine der größten in der Unternehmensgeschichte von Ryanair. Mit einer Kapazität von bis zu 230 Sitzplätzen bietet die Max-10 deutlich mehr Passagierplätze als ihre Vorgängermodelle, was sich positiv auf die Betriebskosten pro Sitz und auf die Rentabilität stark frequentierter Strecken auswirken dürfte. Lieferverzögerungen und alternative Vereinbarungen Die geplanten Auslieferungen stehen jedoch unter dem Vorbehalt der ausstehenden Zertifizierung durch die US-Luftfahrtbehörde FAA. Ursprünglich sollte diese bereits 2024 erfolgen. Sollte die Zulassung nicht bis Ende 2025 erteilt werden, hat Boeing der Fluggesellschaft zugesichert, als Ausgleich eine entsprechende Anzahl an Boeing 737-Max-8-200 bereitzustellen. Diese Flexibilität sichert Ryanair die notwendige Handlungsfähigkeit in einer Phase, in der der Bedarf an zusätzlichen Flugzeugen – insbesondere im Vorfeld der Sommersaison – deutlich steigt. Bereits für die Hauptreisezeit 2025 rechnet Ryanair mit einer Lücke von rund 30 Maschinen. Produktionsprobleme bei Boeing Ein

weiterlesen »

Tansania: Precision Air auf Erholungskurs

Precision Air, eine führende Regionalfluggesellschaft Tansanias, zeigt Anzeichen einer finanziellen Erholung nach den erheblichen Herausforderungen der vergangenen Jahre. Durch gezielte Maßnahmen in den Bereichen Betriebsoptimierung, Flottenmanagement und Markterweiterung strebt das Unternehmen eine nachhaltige Stabilisierung an. Im Jahr 2023 verzeichnete Precision Air einen Betriebsverlust von 2,9 Milliarden Tansania-Schilling (ca. 1,1 Millionen US-Dollar), was eine deutliche Reduktion gegenüber dem Verlust von 28,9 Milliarden Schilling im Jahr 2020 darstellt. Diese positive Entwicklung wird auf Verbesserungen in der betrieblichen Effizienz, Kostenoptimierung und einem verstärkten Fokus auf den Kundenservice zurückgeführt. Die Passagierzahlen stiegen von 470.624 im Jahr 2018 auf 481.981 im Jahr 2023, wobei die Auslastung von 53 % auf 65 % zunahm. Der Umsatz wuchs im gleichen Zeitraum um 38 % von 97,9 Milliarden auf 134,7 Milliarden Schilling. Flottenstrategie und technologische Investitionen Die aktuelle Flotte von Precision Air umfasst fünf ATR 72-500, drei ATR 42-500 und eine ATR 42-600. Das Unternehmen plant, die Flottennutzung zu maximieren und in Zukunft Jets für spezifische Routen einzuführen, um die betriebliche Effizienz weiter zu steigern. Zudem wird in technologische Lösungen investiert, um Prozesse zu optimieren und die Produktivität zu erhöhen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Expansion in unterversorgte Märkte, wie die kürzlich eingeführte Route nach Iringa zeigt. Diese Strategie zielt darauf ab, die Marktpräsenz zu erhöhen und neue Einnahmequellen zu erschließen. Die Unterstützung durch staatliche Infrastrukturprojekte spielt dabei eine entscheidende Rolle. Herausforderungen und Zukunftsausblick Trotz der positiven Entwicklungen bleibt die finanzielle Situation von Precision Air angespannt. Im Jahr 2023 wurde ein Nettoverlust von 57,38 Milliarden Schilling (ca.

weiterlesen »