
FAA warnt vor steigender Brandgefahr durch Lithiumbatterien an Bord von Flugzeugen
Die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Administration) hat eine neue Sicherheitswarnung an Fluggesellschaften herausgegeben, die die wachsende Brandgefahr durch Lithiumbatterien an Bord von Verkehrsflugzeugen unterstreicht. In einem sogenannten FAA Safety Alert for Operators (SAFO) werden Airlines dringend aufgefordert, ihre Verfahren zur Risikominimierung zu verschärfen, die Schulungen der Besatzungen zu überprüfen und die Fluggäste besser über den sicheren Umgang mit elektronischen Geräten zu informieren. Die Behörde stellt fest, daß sogenannte Thermal Runaway-Ereignisse – die unkontrollierbare Überhitzung von Batterien bis zur Entzündung – eine ernste Gefahr in Passagierkabinen und Frachträumen darstellen. Der Zeitpunkt der Warnung spiegelt die Zunahme der Vorfälle wider; allein im Jahr 2025 wurden den FAA-Daten zufolge etwa 50 Fälle von Rauchentwicklung, Bränden oder Überhitzung durch Lithium-Ionen-Batterien bei US-Fluggesellschaften und Frachtunternehmen gemeldet. Einige dieser Vorfälle führten zu Notlandungen und Verletzungen von Passagieren. Die wachsende Bedrohung: Zunahme der Zwischenfälle Die Warnung der FAA ist eine direkte Reaktion auf eine steigende Zahl von Zwischenfällen, die durch Lithiumbatterien verursacht werden. Diese Batterien, die von Smartphones über E-Zigaretten bis hin zu Laptops und medizinischen Geräten nahezu alles antreiben, sind aus dem modernen Reiseverkehr nicht mehr wegzudenken. Die schiere Menge dieser Geräte an Bord von Flugzeugen erhöht statistisch die Wahrscheinlichkeit eines Defekts. Ein aktueller Fall, über den die FAA berichtet, ereignete sich am 5. August 2025, als das Mobiltelefon eines Passagiers auf einem American Airlines-Flug von Dallas nach Madrid überhitzte. Es kam zu Rauchentwicklung in der Kabine, ein Passagier wurde verletzt, und die Beschädigung des Flugzeugbodens führte zu einer erheblichen Flugverzögerung. Ein ähnlicher Vorfall ereignete








