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Tway Air erweitert Langstreckenkapazität mit Boeing 777-300ER von Cathay Pacific

Die koreanische Fluggesellschaft Tway Air hat einen bedeutenden Schritt zur Erweiterung ihrer Langstreckenkapazität unternommen. Wie „CH-Aviation“ berichtet, least die Airline eine Boeing 777-300ER von Cathay Pacific. Diese Maschine soll ab Ende April den Flugbetrieb aufnehmen und die bestehenden Verbindungen nach Europa verstärken. Die geleaste Boeing 777-300ER wird ab dem 25. April von Seoul nach Paris-Charles de Gaulle und ab dem 26. April nach Rom-Fiumicino eingesetzt. Beide Verbindungen sollen jeweils dreimal wöchentlich bedient werden. Derzeit setzt Tway Air auf diesen Strecken den Airbus A330-200 ein. Die Boeing 777-300ER bietet jedoch eine höhere Kapazität und Reichweite, was es der Airline ermöglicht, mehr Passagiere zu befördern und möglicherweise neue Strecken in Europa zu erschließen. Mögliche weitere Anmietung „CH-Aviation“ spekuliert, dass Tway Air zukünftig eine weitere 777-300ER von Cathay Pacific leasen könnte. Dies würde die Langstreckenkapazität der Airline weiter erhöhen und ihre Position im Wettbewerb stärken. Die Aufnahme der Langstreckenflüge nach Europa ist das Ergebnis einer Vereinbarung zwischen Korean Air und der Europäischen Kommission. Diese Vereinbarung ermöglichte die Fusion von Korean Air mit Asiana Airlines, unter der Bedingung, dass andere Fluggesellschaften die Möglichkeit erhalten, auf bestimmten Strecken zu konkurrieren. Tway Air nutzt diese Chance, um ihr Streckennetz auszubauen und neue Märkte zu erschließen. Die Expansion von Tway Air im Langstreckensegment wird den Wettbewerb auf den Strecken nach Europa voraussichtlich intensivieren. Dies könnte zu niedrigeren Preisen und einer größeren Auswahl an Flugverbindungen für die Verbraucher führen. Tway Air positioniert sich als Billigfluggesellschaft, die auch Langstreckenflüge anbietet. Dieses Geschäftsmodell könnte in Zukunft noch erfolgreicher werden. Die

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Spirit Airlines vor dem Neustart: US-Gericht bestätigt Restrukturierungsplan

Die finanziell angeschlagene US-Fluggesellschaft Spirit Airlines hat einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg aus der Insolvenz erreicht. Ein Gericht in New York genehmigte den Restrukturierungsplan des Unternehmens, womit Spirit voraussichtlich in wenigen Wochen aus dem Insolvenzverfahren nach Chapter 11 austreten kann. Die Billigfluggesellschaft rechnet damit, gestärkt aus der Krise hervorzugehen und ihren Betrieb langfristig zu sichern. Das zuständige Insolvenzgericht für den Südbezirk von New York bestätigte am 20. Februar 2025 die Pläne zur finanziellen Neuausrichtung der Airline. Dabei werden Schulden in Höhe von 795 Millionen US-Dollar in Eigenkapital umgewandelt, während eine neue Kapitalbeteiligung in Höhe von 350 Millionen US-Dollar gesichert wurde. Zudem plant Spirit die Ausgabe neuer besicherter Schuldtitel im Gesamtwert von 840 Millionen US-Dollar, um den finanziellen Spielraum zu erweitern. Darüber hinaus wird eine revolvierende Kreditlinie von bis zu 300 Millionen US-Dollar eingerichtet, um die laufenden Geschäfte zu stabilisieren. Der Restrukturierungsplan bedeutet insbesondere für Lieferanten, Flugzeugvermieter und gesicherte Gläubiger eine gewisse Erleichterung, da sie von finanziellen Einbußen verschont bleiben. Dies gibt dem Unternehmen die Möglichkeit, weiterhin auf ein stabiles Netzwerk von Partnern zurückzugreifen. Optimismus in der Unternehmensführung Spirit-CEO Ted Christie zeigte sich erfreut über die Entwicklung und hob die Bedeutung der Zustimmung durch das Gericht hervor. „Die Genehmigung des Plans ist ein entscheidender Schritt für uns. Wir werden als stärkere Airline mit mehr finanzieller Flexibilität hervorgehen und können unseren Gästen auch in Zukunft attraktive Reiseangebote machen“, erklärte Christie. Er betonte zudem, dass das Management bestrebt sei, Kosten weiter zu senken und operative Verbesserungen umzusetzen. „Wir konzentrieren uns darauf, unser

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Sommer 2025: Air Baltic setzt erneut auf Carpatair-Jets

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic greift im kommenden Sommerflugplan auf eine ungewöhnliche Maßnahme zurück, um ihre Kapazitäten zu erhöhen. Der Hauptgrund für die Wetlease-Vereinbarung sind die Engpässe rund um die Pratt & Whitney-Triebwerke. Carpatair wird mit drei Maschinen aushelfen. Diese Entscheidung wirft ein Schlaglicht auf die Herausforderungen, mit denen Air Baltic derzeit zu kämpfen hat, und zeigt, wie sie versucht, diesen Herausforderungen zu begegnen. Wie das Branchenportal „CH-Aviation“ berichtet, handelt es sich bei den geleasten Flugzeugen um einen Airbus A320 sowie zwei A319. Der A320 soll auf elf Strecken eingesetzt werden, darunter wichtige Destinationen wie Düsseldorf, Frankfurt, München und Wien. Die beiden A319 werden laut „Aeroroutes“ auf insgesamt 17 Routen eingesetzt, darunter auch Verbindungen nach Berlin und München. Es ist nicht das erste Mal, dass Air Baltic auf die Dienste von Carpatair zurückgreift. Bereits bis Oktober des vergangenen Jahres least die Airline die beiden A319 von der rumänischen Gesellschaft. Gründe für den Flugzeugmangel Der Hauptgrund für den Flugzeugmangel bei Air Baltic liegt in der verstärkten Nutzung von Wet-Lease-Vereinbarungen mit der Lufthansa Group. Laut Air-Baltic-CEO Martin Gauss ist dies deutlich lukrativer, als die eigenen Airbus A220 auf neuen oder saisonalen Verbindungen im eigenen Netz einzusetzen. Durch die Vermietung der A220 an die Lufthansa kann Air Baltic offenbar höhere Gewinne erzielen, als wenn sie die Flugzeuge selbst betreiben würde. Ein weiterer Faktor, der zu Engpässen in der Flotte führt, sind anhaltende Triebwerksprobleme bei den A220-Maschinen. Diese Probleme haben bereits dazu geführt, dass Air Baltic ihren Sommerflugplan anpassen und Flüge streichen musste. Die

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Lilium meldet erneut Insolvenz an – Aus für den Elektroflugzeugbauer?

Der Traum vom elektrischen Lufttaxi scheint für Lilium, eines der einst vielversprechendsten deutschen Start-ups, endgültig ausgeträumt. Nach einer gescheiterten Rettungsaktion im vergangenen Herbst musste das Unternehmen nun zum zweiten Mal Insolvenz anmelden. Die Hoffnungen auf eine zweite Rettung sind gering, und der Betrieb wird eingestellt. Lilium, das an der US-Technologiebörse Nasdaq gelistet war, hatte im Laufe der Jahre insgesamt 1,5 Milliarden Euro von Investoren für die Entwicklung eines elektrischen Flugzeugs erhalten. Trotz dieser enormen finanziellen Unterstützung konnte das Unternehmen die Serienreife seiner Maschine jedoch nie erreichen. Bereits im Herbst letzten Jahres musste Lilium Insolvenz anmelden, da das Geld für den Aufbau der Produktion fehlte. In buchstäblich letzter Sekunde schien das Unternehmen jedoch gerettet, als das Investorenkonsortium Mobile Uplift Corporation (MUC) am 24. Dezember einen Kaufvertrag für das Betriebsvermögen der beiden Lilium-Tochtergesellschaften unterzeichnete und 200 Millionen Euro frisches Kapital ankündigte. Die Freude über die Rettung währte jedoch nicht lange. Wie das Unternehmen nun mitteilte, haben sich die erhofften Finanzierungsoptionen nicht materialisiert. Die zugesagten 200 Millionen Euro sind nicht bei Lilium eingegangen, was zur erneuten Insolvenz führte. Als ein Hauptgeldgeber war der slowakische Unternehmer Marian Bocek im Gespräch, der laut der „Bild“-Zeitung 150 Millionen Euro beisteuern wollte. Ob Bocek seine Zusage nicht eingehalten hat oder andere Gründe für das Scheitern der Finanzierung verantwortlich sind, ist derzeit noch unklar. Keine Hoffnung auf eine zweite Rettung Während Gespräche mit möglichen Investoren weiterlaufen, scheint eine zweite Rettung von Lilium unwahrscheinlich. Das Unternehmen hat angekündigt, den Betrieb einzustellen. Damit endet die Geschichte eines der bekanntesten deutschen

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Flughafen Köln/Bonn und Universität der Bundeswehr entwickeln digitalen Zwilling

Der Flughafen Köln/Bonn und Professor Michael Schultz vom Institut für Flugsysteme der Universität der Bundeswehr München (UniBw M) haben eine Kooperation gestartet, um einen digitalen Zwilling des Flughafens zu entwickeln. Dieser virtuelle Nachbau soll als Testumgebung für neue Technologien dienen und deren Einsatz im realen Flughafenbetrieb beschleunigen. Der digitale Zwilling wird von Professor Schultz und seinem Team aufgebaut. Zunächst werden die Flughafeninfrastruktur und die Betriebsabläufe sowohl auf der Luftseite (Vorfeld und Bahnsystem) als auch auf der Landseite (Passagierterminal) modelliert. Ziel ist es, ein realitätsnahes Abbild des Flughafens zu schaffen, das es ermöglicht, verschiedene Technologien und Verfahren unter realistischen Bedingungen zu testen und zu evaluieren. „Innovative Technologien lösen aktuelle Herausforderungen im Luftverkehr. Ein digitaler Zwilling ermöglicht es nicht nur, verschiedene Ansätze zu testen, sondern diese auch miteinander zu kombinieren. Synergien können so gezielt genutzt und potenzielle Konflikte frühzeitig erkannt werden“, erklärt Professor Schultz. Ein Beispiel für die Anwendung des digitalen Zwillings ist die Optimierung der Flugzeugabfertigung am Gate. Mithilfe von Sensoren soll der aktuelle Zustand der Abfertigungsprozesse erfasst und mit Echtzeitdaten verknüpft werden. Durch die Analyse dieser Daten und die Entwicklung von Vorhersagemodellen sollen die Abläufe effizienter gestaltet werden. Die Kooperation zwischen dem Flughafen Köln/Bonn und Professor Schultz besteht bereits seit 2018 und baut auf gemeinsamen Projekten auf. Seit 2022 arbeiten die Partner an Themen wie digitalem Passagiermanagement, datenbasierter Flugzeugabfertigung sowie Kapazitäts- und Leistungsbewertungen. Die auf Dauer angelegte Zusammenarbeit soll durch den kontinuierlichen Austausch zwischen Forschung und Praxis Synergien schaffen und ein tiefergehendes Verständnis für die Möglichkeiten und Restriktionen auf beiden

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Air New Zealand kämpft mit Triebwerksproblemen und Nachfragerückgang

Air New Zealand hat für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2025 einen Rückgang der Gewinne vor Steuern und des Nettogewinns verzeichnet. Das Unternehmen kämpft weiterhin mit gedämpfter Nachfrage, wirtschaftlichen Faktoren und insbesondere mit Problemen an den Triebwerken eines erheblichen Teils seiner Hauptflotte. Die Fluggesellschaft mit Sitz in Auckland verzeichnete für die sechs Monate bis zum 31. Dezember 2024 einen Gewinn vor Steuern von 155 Millionen neuseeländischen Dollar (88 Millionen US-Dollar). Dies ist ein deutlicher Rückgang gegenüber den 185 Millionen neuseeländischen Dollar (105 Millionen US-Dollar) im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Nettogewinn sank ebenfalls um 22 % von 129 Millionen neuseeländischen Dollar (73 Millionen US-Dollar) auf 106 Millionen neuseeländischen Dollar (60 Millionen US-Dollar). Der zugrunde liegende Gewinn lag jedoch nahe dem oberen Ende der zu Beginn des Geschäftsjahres prognostizierten Spanne von 120 Millionen bis 160 Millionen neuseeländischen Dollar (68 Millionen bis 91 Millionen US-Dollar). Trotz dieser Zahlen zeigt sich die Fluggesellschaft angesichts der anhaltenden Herausforderungen optimistisch. Die Vorstandsvorsitzende, Dame Therese Walsh, sagte, die Zahlen seien ein starkes Ergebnis, wenn man die Widrigkeiten bedenke, mit denen die Fluggesellschaft seit fast einem Jahr zu kämpfen habe. „Air New Zealands starke Bilanz, Liquidität und Finanzdisziplin geben uns die Flexibilität, die kurzfristigen Herausforderungen, vor denen wir stehen, erfolgreich zu bewältigen und gleichzeitig weiter in unsere Zukunft zu investieren und Kapital an unsere Aktionäre zurückzugeben“, kommentierte Walsh. Die Fluggesellschaft wird Berichten zufolge eine Dividende von 1,25 neuseeländischen Cent pro Aktie für den Zeitraum ausschütten, was weniger ist als die Zwischendividende von 2 neuseeländischen Cent pro Aktie

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Deutsche Bahn erzielt Einigung im langjährigen Rechtsstreit mit Cathay Pacific

Nach über zehn Jahren Rechtsstreitigkeiten hat die Deutsche Bahn (DB) mit ihrer Tochtergesellschaft DB Barnsdale AG eine Einigung mit Cathay Pacific im Luftfrachtkartell erzielt. Der Rechtsstreit vor dem Landgericht Köln, der sich um mutmaßliche Preisabsprachen bei Luftfrachttransporten drehte, ist damit endgültig beendet. Cathay Pacific war die letzte verbliebene Fluggesellschaft, mit der keine Einigung erzielt werden konnte. Der Bahnkonzern hatte der Lufthansa und weiteren Fluggesellschaften vorgeworfen, zwischen 1999 und 2006 Kerosin- und Sicherheitszuschläge für Frachtflüge abgesprochen zu haben. Dadurch sei der Bahn-Frachttochter DB Schenker erheblicher Schaden entstanden. Die Europäische Kommission hatte in der Folge hohe Geldbußen gegen elf Luftfrachtunternehmen wegen der illegalen Preisabsprachen verhängt. Die DB Barnsdale AG machte ab 2013 vor dem Landgericht Köln Schadensersatzansprüche in Rekordhöhe für DB Schenker und andere Spediteure und Verlader geltend. Im Laufe des Verfahrens konnte die DB Barnsdale AG bereits mit anderen ursprünglich beklagten Luftfrachtunternehmen außergerichtliche Einigungen erzielen. Mit der nun erfolgten Einigung mit Cathay Pacific ist der Rechtsstreit endgültig abgeschlossen. Über die Details des Vergleichs sowie die Höhe der Vergleichssumme haben beide Parteien Vertraulichkeit vereinbart. Martin Seiler, DB-Vorstand für Personal und Recht, zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis: „Unsere Kartellrechtler haben insgesamt über 65 Vergleiche abgeschlossen und knapp 700 Millionen Euro Schadensersatz in den letzten Jahren erkämpft – ein bedeutender Erfolg für fairen Wettbewerb und wirtschaftliche Gerechtigkeit.“ Der Abschluss des langjährigen Rechtsstreits markiert einen wichtigen Erfolg für die Deutsche Bahn im Kampf gegen Kartellbildung in der Luftfrachtbranche. Die erzielten Vergleichssummen und Schadensersatzzahlungen unterstreichen die Bedeutung eines fairen Wettbewerbs und die Notwendigkeit, Kartellabsprachen aufzudecken

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ACCC genehmigt vorläufig Allianz zwischen Virgin Australia und Qatar Airways

Die australische Wettbewerbs- und Verbraucherkommission (ACCC) hat vorläufig eine integrierte Allianz zwischen Virgin Australia und Qatar Airways genehmigt. Die am 17. Februar 2025 veröffentlichte Entscheidung kommt zu dem Schluss, dass die Allianz den Wettbewerb kaum gefährdet und die Auswahl für Reisende wahrscheinlich erhöhen wird. „Die ACCC ist der Ansicht, dass das vorgeschlagene Verhalten wahrscheinlich zu minimalen oder gar keinen öffentlichen Nachteilen führen wird“, heißt es in der Erklärung der Wettbewerbsbehörde. Qatar Airways wird der exklusive Interline-, Codeshare- und Treueprogrammpartner von Virgin Australia mit Sitz im Nahen Osten oder der Türkei, während Virgin Australia im Gegenzug dasselbe für Qatar Airways in Australien tun wird, ungeachtet der Tatsache, dass Qatar Airways und Qantas beide Mitglieder der Oneworld-Allianz sind. „Diese Ankündigung, die die Genehmigung einer fünfjährigen Allianz ohne Bedingungen empfiehlt, wird australischen Reisenden erhebliche Vorteile in Form von mehr Wettbewerb, Wert und Auswahl bei Reisen nach Europa, in den Nahen Osten und nach Afrika bringen, sowie der australischen Wirtschaft im Allgemeinen erhebliche Vorteile bringen, darunter Tourismus, Schaffung von Arbeitsplätzen und bessere Optionen für den Frachtexport“, sagte ein Sprecher von Virgin Australia. Im Oktober hatten die beiden Fluggesellschaften eine fünfjährige Genehmigung zur kommerziellen Zusammenarbeit beantragt. Konkret würde die Vereinbarung vorsehen, dass Virgin Australia B777-300ERs von Qatar Airways im Wet-Lease übernimmt und tägliche Flüge nach Doha von Sydney, Melbourne, Brisbane und Perth aus durchführt. Das derzeitige Luftverkehrsabkommen zwischen den beiden Ländern beschränkt Qatar Airways auf 28 wöchentliche Flüge von den kombinierten vier Städten. Die Fluggesellschaft betreibt derzeit die maximal zulässige Anzahl von Flügen, und frühere

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Flugzeugwrack in Toronto geborgen – Entschädigungen angeboten

Rund 48 Stunden nach dem missglückten Landeanflug eines Regionaljets von Endeavor Air/Delta Connection auf dem internationalen Flughafen Toronto-Pearson (YYZ) wurde das Wrack des Flugzeugs am 19. Februar 2025 geborgen und an einen sicheren Ort gebracht. Das spezialisierte TechOps-Team des Flughafens war an der Bergung des auf dem Dach liegenden Flugzeugs beteiligt, in Zusammenarbeit mit der Greater Toronto Airports Authority und Air Canada, nach Genehmigung durch das Transportation Safety Board of Canada (TSB). Der Mitsubishi CRJ900, der im Auftrag von Delta Air Lines einen Transborder-Flug vom Minneapolis-St. Paul Airport (MSP) nach Toronto durchführte, war bei der Landung unter schneereichen und stürmischen Bedingungen verunglückt. Alle 76 Passagiere und vier Besatzungsmitglieder konnten sich auf wundersame Weise retten, wobei es keine Todesfälle gab. 21 Passagiere wurden jedoch am Unfallort von medizinischen Teams wegen Verletzungen behandelt, die sie sich bei der Landung zugezogen hatten. Das Wrack wird nun an einem sicheren Ort aufbewahrt, während Ermittler des kanadischen Transport Safety Board und der Fluggesellschaft die Ursache des Unfalls untersuchen. Es wird spekuliert, dass eine zu harte Landung oder ein plötzlicher Windstoß beim Überfliegen der Landebahnschwelle zu dem Unfall geführt haben könnten. Die Ermittler werden nun die genaue Abfolge der Ereignisse rekonstruieren müssen, die zu dem Unfall führten. Gemäß Anhang 13 der ICAO ist das TSB verpflichtet, innerhalb von 30 Tagen nach dem Ereignis einen vorläufigen Bericht zu veröffentlichen. Der Flughafen hat unterdessen eine komplexe Gepäckbergungsaktion eingeleitet und professionelle Reinigungsdienste beauftragt, um potenziell gefährliche Flüssigkeiten aus dem Flugzeug zu beseitigen. Die Fluggesellschaft hat die Betroffenen darauf hingewiesen,

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Streit um verlorenes Gepäck eskaliert: Air Canada verklagt Passagier

Ein Streit um verlorenes Gepäck hat sich zu einem ungewöhnlichen Rechtsfall entwickelt: Air Canada hat einen Passagier verklagt, nachdem dieser eine Entschädigung für verspätetes Gepäck erhalten hatte. Der Fall wirft Fragen nach den Rechten von Fluggästen und den Pflichten von Fluggesellschaften auf und beleuchtet die Komplexität von Gepäckansprüchen. Im Jahr 2022 flogen Alaa Tannous und seine Frau mit Air Canada von Toronto nach Vancouver. Bei ihrer Ankunft fehlte ihr aufgegebener Koffer. Nachdem ein Mitarbeiter der Fluggesellschaft dem Paar mitgeteilt hatte, dass der Verbleib des Koffers unbekannt sei, und sie aufgefordert hatte, notwendige Gegenstände in „angemessenem Umfang“ zu ersetzen, kauften sie für 3.435 Dollar Ersatzkleidung und andere Artikel. Am nächsten Morgen wurde der Koffer zugestellt. Air Canada bot dem Paar daraufhin eine Entschädigung von 250 Dollar an, was Tannous ablehnte. Er reichte stattdessen eine Beschwerde bei der Canadian Transportation Agency (CTA) ein. Die CTA entschied 2024, dass Air Canada dem Paar 2.079 Dollar für verspätetes Gepäck zahlen müsse. Tannous zeigte sich mit dem Urteil zufrieden. Doch die Freude währte nicht lange. An Heiligabend 2024 erhielt Tannous eine Klage von Air Canada, die das CTA-Urteil vor dem Bundesgericht anfechten wollte. In Kanada können sowohl Passagiere als auch Fluggesellschaften CTA-Entscheidungen vor Gericht anfechten. Dies ist jedoch unüblich, und einige Passagiere und Konsumentenschützer fordern eine Reform des Beschwerdesystems, um zu vermeiden, dass Passagiere in Rechtsstreitigkeiten verwickelt werden. Air Canada argumentiert, dass Tannous keine ausreichenden Beweise für die Höhe der Ausgaben für Ersatzgegenstände vorgelegt habe. So habe er unter anderem Laufschuhe für Damen gekauft, nachdem

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