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Arkia Israeli Airlines: Direktverbindungen zwischen Tel Aviv und New York in schwierigen Zeiten

Arkia Israeli Airlines, die zweitgrößte Fluggesellschaft Israels, hat bekanntgegeben, ab dem 9. Februar 2024 eine neue Direktverbindung zwischen Tel Aviv und New York JFK einzurichten. Der Schritt erfolgt in einer Phase wachsender Nachfrage nach Transatlantikflügen zwischen Israel und den USA, während große amerikanische Fluggesellschaften ihre Dienste aufgrund der politischen Lage in der Region eingestellt haben. Die neue Route wird in Partnerschaft mit TechAir betrieben, einer gemeinnützigen Organisation, die israelischen Start-ups, Investoren und Unternehmen den Zugang zum amerikanischen Markt erleichtern will. TechAir betont, die logistischen Hürden und die hohen Kosten für Geschäftsreisen zwischen Israel und den USA zu minimieren. Da Arkia selbst nicht über Flugzeuge verfügt, die für Langstreckenflüge geeignet sind, wird die Strecke von einem Airbus A330-900neo der spanisch-portugiesischen Charterfluggesellschaft Iberojet bedient. Iberojet stellt sowohl die Flugzeuge als auch das technische Personal bereit, während Arkia zusätzliches Kabinenpersonal für kulturelle und sprachliche Unterstützung einsetzt. Die eingesetzten Flugzeuge bieten Platz für 371 Passagiere und werden dreimal wöchentlich zwischen dem Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv und New York JFK verkehren. Hintergrund: Auswirkungen der politischen Lage auf die Luftfahrt Die Entscheidung von Arkia, diese Verbindung einzurichten, wurde durch eine deutliche Reduzierung des Flugangebots zwischen Israel und den USA notwendig. Seit Beginn der Konflikte zwischen Israel, der Hamas und der Hisbollah haben United Airlines, Delta Air Lines und American Airlines alle Direktflüge ausgesetzt. El Al war bisher die einzige Fluggesellschaft, die weiterhin Direktflüge zwischen den beiden Ländern anbot, was zu einem Anstieg der Flugpreise führte. Viele Passagiere mussten auf Umsteigeverbindungen in Europa zurückgreifen, was

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Piloten und Flugzeuge am Boden: Akasa Air kämpft mit verzögerten Boeing-Auslieferungen

Die indische Billigfluggesellschaft Akasa Air steht vor erheblichen Herausforderungen, da Verzögerungen bei der Auslieferung von Boeing 737 MAX-Flugzeugen den Betrieb beeinträchtigen. Mehr als 400 der insgesamt 850 Piloten des Unternehmens wurden nach aktuellen Berichten von ihrer fliegerischen Tätigkeit entbunden, da die Flottenkapazität nicht mit der Anzahl der ausgebildeten Besatzungen Schritt halten kann. Die Probleme bei den Auslieferungen werfen Fragen über die langfristige Strategie der Fluggesellschaft und die Stabilität der Partnerschaft mit Boeing auf. Akasa Air hatte sich ehrgeizige Ziele gesetzt, um innerhalb von fünf Jahren eine Flotte von 72 Boeing 737 MAX-Flugzeugen zu betreiben. Bis Anfang 2024 verfügte die Fluggesellschaft über 22 Maschinen dieses Typs. Doch die Auslieferungen verlangsamten sich im Laufe des Jahres drastisch, und bis Jahresende trafen lediglich drei weitere Flugzeuge ein, obwohl ursprünglich 42 erwartet wurden. Diese Verzögerungen führten dazu, daß 15 geplante Auslieferungen nicht realisiert werden konnten. Die Schwierigkeiten bei Boeing haben ihren Ursprung in einem gravierenden Sicherheitsvorfall: Am 5. Januar 2024 löste sich ein Türpfropfen von einer Boeing 737 9 der Alaska Airlines. Dieser Vorfall veranlaßte die Federal Aviation Administration (FAA), die monatliche Produktion der MAX-Modelle streng zu regulieren. Boeing sah sich daraufhin gezwungen, die Produktionsstandards zu überarbeiten und die Qualitätssicherung zu verbessern. Dies führte weltweit zu Lieferengpässen, von denen auch Akasa Air erheblich betroffen ist. Konsequenzen für das Personal: Piloten am Boden Die Probleme mit den Flugzeugauslieferungen haben direkte Auswirkungen auf das Personal von Akasa Air. Von den insgesamt 850 Piloten wurden rund 400 aus dem aktiven Dienst genommen. Diese Maßnahme hat vor allem

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Flughafen Linz 2024: Herausforderungen und Ausblick auf 2025

Der Flughafen Linz blickt auf ein Jahr voller Herausforderungen und Veränderungen zurück. Besonders das Passagieraufkommen wurde durch unvorhergesehene Umstände beeinträchtigt, doch der Flughafen setzt auf eine positive Entwicklung im kommenden Jahr. Die temporäre Aussetzung der Linz-Frankfurt-Verbindung und Engpässe im Charterflugverkehr stellten 2024 bedeutende Hürden dar. Dennoch sind die Verantwortlichen zuversichtlich, dass sich der Flughafen im Jahr 2025 sowohl im Passagier- als auch im Frachtbereich erholen und Wachstum erzielen wird. Im vergangenen Jahr verzeichnete der Linz Airport insgesamt 180.694 Passagiere – ein Rückgang von 22,4 Prozent im Vergleich zum Jahr 2023. Dieser Rückgang wurde vor allem durch die vorübergehende Aussetzung der wichtigen Flugverbindung nach Frankfurt und die begrenzte Verfügbarkeit von Flugzeugen im Charterverkehr verursacht. Die Verbindung nach Frankfurt ist nicht nur die am stärksten frequentierte Strecke des Flughafens, sondern auch ein unverzichtbares Bindeglied zum weltweiten Netzwerk der Lufthansa Group. Im März 2024 musste diese Strecke aufgrund einer Rückrufaktion des US-amerikanischen Flugzeugmotorenherstellers Pratt & Whitney temporär eingestellt werden. „Das war ein herber Rückschlag für uns“, erklärt Norbert Draskovits, Geschäftsführer des Linz Airports. „Nicht nur, weil Frankfurt unsere stärkste Verbindung war, sondern auch, weil wir unseren Passagieren keine direkte Anbindung an das globale Netzwerk der Lufthansa Group anbieten konnten.“ Erst Ende Oktober konnte die Verbindung wieder aufgenommen werden, und zwar mit drei täglichen Flügen. Ein weiterer Grund für den Rückgang des Passagieraufkommens war die eingeschränkte Kapazität im Charterflugverkehr. Aufgrund von Flugzeugengpässen in der Hochsaison konnten viele Reiseveranstalter keine zusätzlichen Flüge anbieten, was sich negativ auf die Passagierzahlen auswirkte. Doch trotz dieser Herausforderungen gibt

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Qantas-Flüge zwischen Sydney und Johannesburg: Verspätungen durch SpaceX-Raketentrümmer

In den letzten Wochen wurden Passagiere der australischen Fluggesellschaft Qantas wiederholt mit unvorhergesehenen Flugverspätungen auf der Strecke zwischen Sydney und Johannesburg konfrontiert. Der Grund für diese Störungen ist laut Qantas die Rückkehr von Trümmern der SpaceX Falcon 9-Raketen, die beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre Teile des südlichen Indischen Ozeans erreichen – ein Gebiet, das die Fluggesellschaft auf ihren Routen regelmäßig überfliegt. Die ungenauen Vorwarnungen bezüglich des Zeitpunkts und Ortes des Wiedereintritts der Raketen haben die Fluggesellschaft dazu gezwungen, ihre Flüge zu verschieben, um die Sicherheit der Passagiere zu gewährleisten. Laut einem Sprecher von Qantas erhielten die Verantwortlichen der Fluggesellschaft nur sehr kurzfristig präzise Informationen darüber, wann und wo genau die Trümmerteile fallen würden. Infolgedessen mussten die Flüge oft unmittelbar vor dem Abflug umgeplant werden. Die Trümmerteile der Falcon 9-Raketen fallen voraussichtlich in den südlichen Indischen Ozean, ein Gebiet, das abseits von Landmassen liegt. Dennoch stellt dies ein erhebliches Problem für Qantas dar, da die Flugroute der A380 zwischen dem Sydney International Airport und dem OR Tambo International Airport in Johannesburg diese Region überquert. Verschiebungen der Flüge durch ungenaue Vorwarnungen Ben Holland, der Leiter des Qantas Operations Centres in Sydney, erklärte gegenüber „The Guardian“, dass in den letzten Wochen mehrere Flüge zwischen Sydney und Johannesburg aufgrund von Warnungen der US-Regierung bezüglich des Wiedereintritts von SpaceX-Raketen verschoben werden mussten. Diese Vorwarnungen enthalten Angaben zu den geografischen Koordinaten des beabsichtigten Wiedereintritts, wobei die Informationen jedoch immer wieder kurzfristig geändert wurden. Diese Änderungen führten dazu, dass die Fluggesellschaft die geplanten Abflugzeiten oftmals nur wenige

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Salzburger Flughafen: Auf Erholungskurs und mit Blick auf die Zukunft

Der Flughafen Salzburg blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2024 zurück, in dem die Passagierzahl die 1,7-Millionen-Marke überschritt. Ein Anstieg von 10,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, der einen klaren Aufwärtstrend bestätigt. Die Zahlen aus dem vergangenen Jahr zeigen, dass der Flughafen auf einem vielversprechenden Erholungskurs ist und die Auswirkungen der Corona-Pandemie weitgehend überwunden sind. Im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2018 fehlen nur noch rund 3,2 Prozent der Passagiere. Dies ist ein bemerkenswerter Erfolg, wenn man bedenkt, dass der Flughafen Salzburg im Jahr 2019 aufgrund der nötigen Pistenerneuerung für fünf Wochen schließen musste. „Mit fast 1,8 Millionen Passagieren im Jahr 2024 und einem Plus von mehr als 10 Prozent sind wir auf einem guten Weg, die Zahlen von 2018 bald wieder zu erreichen“, erklärte Bettina Ganghofer, die Geschäftsführerin des Salzburger Flughafens. Im Jahr 2018 erreichte der Flughafen Salzburg mit 1.844.000 Passagieren den bisherigen Rekordwert, sodass es nur noch rund 57.000 Passagiere braucht, um diese Zahl zu übertreffen. Die Flughafenverantwortlichen blicken mit Optimismus auf die kommenden Monate, da sowohl das Flugaufkommen als auch die Buchungslage in der laufenden Wintersaison positiv stimmen. Positiver Start in die Wintersaison 2024/2025 Die Wintersaison 2024/2025 ist vielversprechend. Ein später Ostertermin und optimale Schneebedingungen tragen zur Zufriedenheit der Tourismusbranche bei. Vor allem die Buchungslage zeigt sich in den Hochsaisonphasen wie Weihnachten, Silvester und den Semesterferien stark, während in anderen Zeiträumen auch kurzfristige und flexible Buchungen vermehrt nachgefragt werden. Der Flughafen Salzburg profitiert dabei von der direkten Anbindung an die Ski- und Tourismusregionen, die durch den Ausbau der Regionalbuslinie 270

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Aeroshark: Lufthansa Technik und AUA setzen auf neue Technologie

Am 12. Jänner 2025 setzte die erste Boeing 777-200ER von Austrian Airlines einen bemerkenswerten Meilenstein: Sie hob mit der innovativen Aeroshark-Oberflächentechnologie ab, einer Technologie, die auf die Mikroskopstruktur der Haifischhaut zurückgreift und die Aerodynamik des Flugzeugs optimiert. Der Erstflug von Bangkok nach Wien markierte nicht nur den Beginn einer neuen Ära für die Fluggesellschaft, sondern auch einen wichtigen Schritt in der Luftfahrtindustrie zur Effizienzsteigerung und CO2-Reduktion. Mit dieser Technologie erwartet Austrian Airlines eine spürbare Senkung des Treibstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen ihrer Langstreckenflotte. Die Technologie hinter Aeroshark wurde von Lufthansa Technik in Zusammenarbeit mit BASF entwickelt und imitiert die einzigartigen Eigenschaften der Haifischhaut. Durch die speziell strukturierten Rippen, die sogenannten „Riblets“, wird der Luftwiderstand an den kritischen Stellen des Flugzeugs erheblich reduziert. Diese Verbesserung der Aerodynamik führt zu einer Treibstoffersparnis von etwa einem Prozent pro Flug, was sich positiv auf die Betriebskosten und die Umweltbilanz der Fluggesellschaft auswirkt. Austrian Airlines ist die erste Fluggesellschaft, die diese Technologie auf der Boeing 777-200ER einsetzt. Im Rahmen einer Zulassung der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) wurde die Technik speziell für dieses Flugzeugmuster zertifiziert. Die erfolgreiche Implementierung auf der ersten Boeing 777-200ER mit der Kennung OE-LPC eröffnete den Weg für die Umrüstung der gesamten Langstreckenflotte. Bis März 2025 sollen insgesamt vier der sechs Boeing 777-200ER von Austrian Airlines mit Aeroshark ausgestattet sein. Einsparungen und Umweltwirkungen Austrian Airlines erhofft sich von der Anwendung der Aeroshark-Technologie auf den vier Boeing 777-200ER eine Einsparung von rund 2.650 Tonnen Treibstoff bis zum Jahr 2028. Diese Einsparung entspricht über 8.300

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Flughafen Graz verzeichnet Wachstumsschub: Passagierzahlen steigen

Der Flughafen Graz hat das Jahr 2024 mit einem deutlichen Wachstum abgeschlossen. Mit 819.273 Passagieren verzeichnete der Airport ein Plus von 11,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und erreicht damit einen neuen Höchststand. Insbesondere der Charterverkehr trug maßgeblich zu diesem Erfolg bei. Parallel dazu wurde der Sommerflugplan 2025 vorgestellt, der zahlreiche neue Destinationen verspricht. Mit einer Steigerung von 86.000 Passagieren gegenüber 2023 setzte sich die positive Entwicklung am Grazer Flughafen fort. Das Chartersegment verzeichnete dabei ein beeindruckendes Wachstum von 31,1 Prozent, was die zunehmende Reiselust im privaten Bereich widerspiegelt. Auch der Linienverkehr konnte um 6,5 Prozent zulegen. Insgesamt wurden 10.251 Flugbewegungen registriert, eine Steigerung von 6,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Flughafens, betonte die Bedeutung dieser Zahlen: „Die starke Reiselust der Menschen zeigt sich weiterhin. Besonders erfreulich ist, daß immer mehr ausländische Gäste die Steiermark per Flugzeug erreichen.“ Dem gegenüber steht jedoch ein stagnierendes Geschäftsreisesegment, das durch wirtschaftliche Unsicherheiten beeinträchtigt wird. Sommerflugplan 2025: Neue Ziele und mehr Verbindungen Der Sommerflugplan 2025 bringt zahlreiche Neuerungen mit sich. Insgesamt stehen 30 Destinationen in 14 Ländern auf dem Programm. Darunter befinden sich sieben Liniendestinationen, von denen fünf große Umsteigeflughäfen wie Frankfurt, München und Wien sind. Diese Knotenpunkte ermöglichen Verbindungen zu rund 190 weiteren Zielen weltweit. Auch das Angebot an Ferienflügen wurde erweitert. Neben Klassikern wie Palma de Mallorca, Antalya und Heraklion werden ab 2025 erstmals auch Dalaman, Malta, Palermo und Riga direkt von Graz aus angeflogen. Mallorca wird besonders stark nachgefragt: Hier sind 30 zusätzliche Abflüge geplant. Herausforderungen bei Fracht

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IndiGo: Vorbereitungen für Nonstop-Flüge nach Europa

Die indische Fluggesellschaft IndiGo hat einen wichtigen Schritt in Richtung einer breiteren internationalen Expansion gemacht. Am 13. Januar 2025 gab die Airline bekannt, dass sie mit der Einstellung von Flughafenmanagern für die Flughäfen in London, Paris und Amsterdam begonnen habe. Diese Ankündigung fällt mit der bevorstehenden Aufnahme von Nonstop-Flügen nach Europa im Jahr 2025 zusammen, wobei die Fluggesellschaft Boeing 787-9-Flugzeuge von Norse Atlantic Airways leasen wird. Die ersten Flüge sollen im Februar 2025 starten, mit einer regelmäßigen Verbindung zu den großen europäischen Drehkreuzen London-Heathrow (LHR), Paris-Charles De Gaulle (CDG) und Amsterdam-Schiphol (AMS). Damit will IndiGo in direkte Konkurrenz zu seiner nationalen Rivalin Air India treten, die in den letzten Jahren ihre eigene internationale Reichweite ausgebaut hat. IndiGo hat sich in den vergangenen Jahren als die am schnellsten wachsende Fluggesellschaft Indiens etabliert. Das Unternehmen, das bislang hauptsächlich für Kurzstreckenflüge innerhalb Indiens und in benachbarte Regionen bekannt war, setzt nun auf einen strategischen Richtungswechsel. Bisher operierte die Fluggesellschaft fast ausschließlich mit Schmalrumpfflugzeugen, insbesondere aus der Airbus A320-Familie, die für nationale und internationale Kurzstrecken von bis zu sechs Stunden geeignet sind. Mit der Erweiterung um Langstreckenflüge will IndiGo nun auf internationaler Ebene stärker präsent sein und neue Märkte erschließen. Die Entscheidung, Boeing 787-9-Flugzeuge zu leasen, stellt einen wichtigen Schritt in der Umsetzung dieser Pläne dar. Der Wet-Lease-Vertrag mit Norse Atlantic Airways sieht vor, dass IndiGo bis zu sechs Boeing 787-9-Dreamliner übernimmt, um die Fluggesellschaft in den nächsten Jahren mit größeren Maschinen für Langstreckenverbindungen auszustatten. Die ersten beiden dieser Flugzeuge sollen bereits im Februar

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Wiederaufnahme: Ein Schritt in die Zukunft der libysch-italienischen Beziehungen

Am 12. Januar 2025 gab die italienische Fluggesellschaft ITA Airways eine bedeutende Neuerung bekannt: Sie nimmt wieder Direktflüge nach Tripolis, Libyen, auf – die erste westeuropäische Fluggesellschaft, die nach einer zehnjährigen Unterbrechung diese Verbindung wiederherstellt. Dieser Schritt markiert nicht nur eine Rückkehr zur Luftverkehrsverbindung zwischen Italien und Libyen, sondern ist auch ein symbolischer Akt für die wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen den beiden Ländern, die nach Jahren der Instabilität und Unsicherheit neue Impulse erhalten könnten. Ab sofort wird ITA Airways zwei Direktflüge pro Woche vom internationalen Flughafen Fiumicino Leonardo da Vinci in Rom zum internationalen Flughafen Mitiga in Tripolis anbieten. Die Ankündigung dieses neuen Angebots wurde mit einer feierlichen Zeremonie im Fiumicino-Flughafen begangen, an der hochrangige italienische Beamte teilnahmen, darunter der Bürgermeister von Fiumicino und führende Vertreter der italienischen Zivilluftfahrtbehörde. Andrea Benassi, der General Manager von ITA Airways, äußerte sich zu diesem Schritt und betonte die Bedeutung des Direktfluges: „Wir sind stolz darauf, heute unseren ersten kommerziellen Direktflug zwischen Tripolis und Rom Fiumicino zu eröffnen und damit die wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen Libyen und Italien zu stärken.“ Diese Worte spiegeln das wachsende Interesse an einer engeren Zusammenarbeit zwischen den beiden Nationen wider, die seit dem Ende des libyschen Bürgerkriegs im Jahr 2011 auf einer politisch und wirtschaftlich unsicheren Basis standen. Die politischen Hintergründe und die Rolle Italiens Die Wiederaufnahme der Direktflüge fällt mit dem Besuch von Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni in Tripolis im Oktober 2024 zusammen. Während ihres Aufenthaltes unterzeichneten Italien und Libyen mehrere Kooperationsabkommen, die sich auf Bereiche

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Ryanair fordert strengere Alkoholregelungen an Flughäfen

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat sich mit einem deutlichen Appell an die EU-Behörden gewandt und fordert strengere Vorschriften für den Alkoholkonsum an Flughäfen. Hintergrund ist die zunehmende Zahl von Vorfällen, bei denen Passagiere durch übermäßigen Alkoholkonsum auffallen und den Flugbetrieb stören. Diese Forderung wurde nach einem kostspieligen Zwischenfall im April 2024, der eine Umleitung eines Fluges erforderlich machte, bekräftigt. Ryanair schlägt vor, daß Passagiere an Flughäfen auf maximal zwei alkoholische Getränke beschränkt werden sollten. Die Umsetzung könnte durch den Einsatz von Bordkarten erfolgen, ähnlich wie bei der Begrenzung von Duty-Free-Käufen. Laut einem Sprecher der Airline würde eine solche Regelung dazu beitragen, das Verhalten von Passagieren an Bord zu verbessern und ein sichereres Reiseerlebnis für Passagiere und Besatzung zu gewährleisten. Die Fluggesellschaft hat den Verkauf von Alkohol an Bord ihrer Flüge bereits eingeschränkt und verweist darauf, daß der Hauptteil der problematischen Fälle auf den Alkoholkonsum während längerer Aufenthalte oder Verzögerungen an Flughäfen zurückzuführen sei. Zwischenfall mit Folgen: Umleitung nach Porto Der Vorfall, der Ryanairs Forderungen untermauert, ereignete sich am 9. April 2024. Ein Flug von Dublin nach Lanzarote mußte aufgrund des ungebührlichen Verhaltens eines stark alkoholisierten Passagiers nach Porto umgeleitet werden. Dort wurde der Störenfried von der Polizei aus dem Flugzeug entfernt und festgenommen. Die Umleitung hatte weitreichende Konsequenzen. Aufgrund der eingeschränkten Arbeitszeit der Besatzung waren mehr als 160 Passagiere gezwungen, die Nacht am Flughafen Porto zu verbringen. Ryanair übernahm die Kosten für Unterkunft und Verpflegung, mußte ein Ersatzflugzeug und eine neue Besatzung organisieren und den verspäteten Weiterflug sicherstellen. Kosten des

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