secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Béjart Ballet Lausanne: Eine majestätische Reise in die Welt des Tanzes – Gastspiel in Basel

Vom 28. Februar bis zum 2. März 2025 wird das Musical Theater Basel Zeuge einer außergewöhnlichen Tanzaufführung, wenn das Béjart Ballet Lausanne mit einer Auswahl an Meisterwerken seine Kunst präsentiert. Mit den Aufführungen des neuen Werkes „Hamlet“, der Hommage „Béjart et nous“ und dem legendären „Boléro“ beweist die weltweit angesehene Kompanie einmal mehr ihre Kunstfertigkeit und ihre Bedeutung für die Tanzwelt. Das Béjart Ballet Lausanne wurde 1987 gegründet und hat sich seitdem als eine der herausragenden Tanzcompagnien etabliert. Der legendäre Choreograf Maurice Béjart, der die Company leitete, war für seine Innovationskraft und die Fähigkeit, Tanz als universelle Sprache zu präsentieren, bekannt. Nach Béjarts Tod im Jahr 2007 stand die Zukunft der Compagnie auf der Kippe. Doch es gelang, sein Erbe zu bewahren und weiterzuführen. Seit 2024 lenkt Julien Favreau die Geschicke des Ensembles als künstlerischer Leiter. Er sorgt dafür, dass das Erbe Béjarts nicht nur erhalten bleibt, sondern auch um neue Perspektiven und Kreationen erweitert wird. Die Béjart Company ist einzigartig darin, dass sie es versteht, Tanzkunst auf internationalem Niveau zu präsentieren. Von den großen Bühnen der Welt – der NHK-Halle in Tokio, dem Odeon des Herodes Atticus in Athen bis zum Palais des Congrès in Paris – zieht die Compagnie ein Publikum in ihren Bann. Ihre Auftritte sind Ausdruck höchster künstlerischer Präzision und leidenschaftlicher Performance. „Hamlet“ – Der Tanz des Schicksals Im Rahmen der vier Vorstellungen in Basel wird auch die aktuelle Kreation „Hamlet“ gezeigt, die im Juni 2024 Premiere feierte. Choreografin Valentina Turcu erschafft in dieser Aufführung eine

weiterlesen »

Schmuggel im großen Stil: Rekord-Aufgriff am Flughafen Wien

Am Flughafen Wien gelang dem Zoll-Team im Reiseverkehr und bei mobilen Kontrollen ein spektakulärer Aufgriff in historischer Dimension. Am 31. Oktober 2024 wurden bei der Kontrolle dreier Passagiere aus Kairo erhebliche Mengen illegaler Waren entdeckt. In den Koffern der Schmuggler fanden sich 852 Stangen Zigaretten, mehr als 170.000 Zigaretten, rund 50 Kilogramm Shisha-Tabak und 6.276 Potenzpillen. Der Gesamtwert der sichergestellten Ware und die drohenden Strafen werfen ein Schlaglicht auf die Aktivitäten der Zöllner und die Bedeutung ihrer Arbeit für die Sicherheit und Integrität des Wirtschaftsstandortes Österreich. Der entscheidende Erfolg des Zoll-Teams am Flughafen Wien war das Resultat intensiver Risikoanalysen und gezielter Ermittlungen. Finanzminister Gunter Mayr lobte die Expertise und den Einsatz der Zöllnerinnen und Zöllner: „Sowohl im Cargobereich als auch im Reiseverkehr gelingen unseren Zöllnerinnen und Zöllnern regelmäßig beachtliche Erfolge. Wenn aus Millionen Koffern zielgenau die richtigen herausgezogen werden, dann zeigt das, wie professionell hier gegen Schmuggel vorgegangen wird.“ Die erste Person, die ins Visier der Zollbehörden geriet, war ein 61-jähriger Italiener. Der Mann, der mit vier Koffern reiste, wurde auf der Grundlage einer Risikoanalyse kontrolliert. Bei der Inspektion per Röntgengerät wurde die brisante Fracht entdeckt: die Koffer waren randvoll mit Zigaretten und Shisha-Tabak. Die Entdeckung führte zur gezielten Untersuchung der weiteren Passagiere, darunter ein 30-jähriger Franzose und ein 49-jähriger Mitreisender. Als diese den ersten Passagier und die Kontrolle bemerkten, versuchten sie, durch das Einlagern ihrer Koffer die Zollkontrolle zu umgehen. Doch die erfahrenen Zöllner ließen sich nicht täuschen und forderten auch ihre Koffer zur Kontrolle an. Die Ausbeute war

weiterlesen »

Die beliebtesten Skigebiete Europas: Ein Blick auf die Favoriten der Wintersportler

Mit dem Einbruch der kalten Jahreszeit steigt die Vorfreude auf den Winterurlaub in den europäischen Alpen und darüber hinaus. Der Anstieg der Suchanfragen nach Skiurlauben um über 5.000 % zeigt: Wintersportfans sind bereit, ihre Skischuhe zu schnüren und die Pisten zu erobern. Eine Analyse von Discount Cruises hat die 150 beliebtesten Skigebiete Europas untersucht, um herauszufinden, welche Destinationen sowohl auf den Pisten als auch in den sozialen Medien besonders hervorstechen. Chamonix: Der Spitzenreiter Chamonix in Frankreich belegt mit über 2,18 Millionen Instagram-Beiträgen den ersten Platz. Der weltbekannte Skiort am Fuße des Mont Blanc ist ein Paradies für erfahrene Skifahrer und Snowboarder, die sich auf anspruchsvolle Abfahrten freuen. Doch auch Nicht-Skifahrer genießen die malerische Landschaft und die charmante Stadt. Chamonix zieht jährlich hunderttausende Besucher an und bleibt ein Muss für alle, die das Abenteuer in den französischen Alpen suchen. Zakopane: Polens Winterjuwel Der zweitbeliebteste Ort, Zakopane in Polen, zeigt, daß auch Osteuropa eine führende Rolle im Wintersport einnimmt. Neben den Pisten begeistert die Stadt mit Attraktionen wie dem Schneelabyrinth und dem Eispalast. Die malerische Umgebung der Tatra zieht nicht nur Skifahrer, sondern auch Wanderer und Familien an, die eine magische Winterkulisse suchen. Zermatt: Die Schweizer Ikone Zermatt in der Schweiz, der drittplatzierte Skiort, kombiniert eine atemberaubende Berglandschaft mit exzellenter Infrastruktur. Die höchste Piste Europas auf 3.820 Metern Höhe und der unverwechselbare Blick auf das Matterhorn machen diesen Ort zu einem Favoriten für anspruchsvolle Wintersportler. Mit über 1,5 Millionen Beiträgen in den sozialen Medien bleibt Zermatt ein Synonym für alpinen Luxus und

weiterlesen »

Wien: Hainan feiert Chengdu-Erstflug

Mit der neuen Verbindung zwischen Wien und Chengdu, angeboten von Hainan Airlines, wird ein bedeutender Schritt in den Flugverbindungen zwischen Europa und China gemacht. Chengdu, Hauptstadt der südwestchinesischen Provinz Sichuan, ist erstmals direkt von Österreich aus erreichbar. Diese neue Route unterstreicht die zunehmende Bedeutung des Flughafens Wien als zentraler Knotenpunkt zwischen den beiden Kontinenten. Die Eröffnung der Direktverbindung wurde im Rahmen eines feierlichen Termins von bedeutenden Vertretern beider Länder gewürdigt. Qi Mei, Botschafterin der Volksrepublik China in Österreich, Zhuo Zhang, General Manager Austria von Hainan Airlines, und Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, betonten die historische Bedeutung dieser neuen Verbindung. Julian Jäger erklärte, daß die Streckenerweiterung eine wichtige Rolle bei der Positionierung des Flughafens Wien als Drehscheibe zwischen Europa und Asien spiele. Mit Chengdu als zweiter Destination von Hainan Airlines nach Shenzhen werde nicht nur die wirtschaftliche Zusammenarbeit gestärkt, sondern auch die kulturelle und touristische Vernetzung beider Länder gefördert. Chengdu ist weit mehr als nur die Heimat der berühmten Pandas. Mit etwa 20 Millionen Einwohnern gehört die Stadt zu den bedeutendsten urbanen Zentren Chinas. Sie ist ein führender Standort für Technologien wie Elektronik, IT und Biotechnologie und spielt eine Schlüsselrolle im „Belt and Road“-Projekt. Die Stadt lockt mit ihrer reichen Geschichte und Kultur, darunter die weltberühmte Sichuan-Küche und Sehenswürdigkeiten wie der Leshan-Großbuddha. Flugdetails und Perspektiven Die neue Verbindung wird dreimal pro Woche bedient, jeweils dienstags, donnerstags und sonntags. Der Flugplan ist auf die Bedürfnisse internationaler Reisender abgestimmt. Ab Chengdu startet der Flug um 02:45 Uhr Ortszeit und erreicht Wien

weiterlesen »

Leipzig/Halle: Deutsche Aircraft setzt auf moderne Flugzeugfertigung

Der Flughafen Leipzig/Halle wird Schauplatz einer bahnbrechenden Entwicklung in der Luftfahrtindustrie: Deutsche Aircraft baut hier die weltweit modernste Endmontagelinie für Regionalflugzeuge. Mit dem Produktionsstandort der neuen D328eco wird nicht nur das Erbe der bewährten Dornier 328 fortgeführt, sondern auch der Weg in eine neue Ära des Flugzeugbaus geebnet. Auf einer Fläche von 60.500 Quadratmetern entstehen eine Endmontagelinie, ein Logistikzentrum, ein Verwaltungsgebäude sowie ein Flugbereitschaftshangar. Die D328eco ist eine Weiterentwicklung der Dornier 328, eines Flugzeugs, das weltweit für seine Zuverlässigkeit und Vielseitigkeit geschätzt wird. Die neue Version wird als Turboprop-Regionalflugzeug mit 40 Sitzplätzen entwickelt. Ziel ist es, die Betriebskosten zu senken und die Effizienz zu steigern. Mit einem um 15 Prozent reduzierten Treibstoffverbrauch und einem CO₂-Ausstoß, der um 25 Prozent geringer ist als bei vergleichbaren Modellen, hebt sich die D328eco in ihrer Klasse hervor. Am Flughafen Leipzig/Halle wird Deutsche Aircraft die neue Produktionsstätte mit einer Investition von über 100 Millionen Euro errichten. Diese „Fabrik 4.0“ zeichnet sich durch eine vollständig papierlose Arbeitsweise, umfassende Automatisierung und den Einsatz modernster Technologien wie 3D-Modellierung und Augmented Reality aus. Nach Abschluss der Bauarbeiten im Jahr 2025 soll die Endmontage der ersten D328eco-Flugzeuge bereits 2026 beginnen. Die erste Auslieferung ist für 2027 geplant. Eine Region wird zum Zentrum der Luftfahrt Das Projekt bringt erhebliche wirtschaftliche Impulse für die Region. Geplant ist die Schaffung von 250 bis 350 hochqualifizierten Arbeitsplätzen, wobei die Rekrutierung und Ausbildung bereits angelaufen ist. Götz Ahmelmann, Vorstandsvorsitzender der Mitteldeutschen Flughafen AG, betonte, wie wichtig diese Entwicklung für den Standort Leipzig/Halle sei: „Wir schreiben

weiterlesen »

KLM: Weltweit erste vollelektrische Catering-Trucks im Einsatz

Mit einem Meilenstein in der Luftfahrtbranche hat KLM Catering Services (KCS) zwei vollelektrische und gekühlte Catering-Trucks vorgestellt. Diese Innovation markiert nicht nur eine Weltpremiere, sondern auch einen technologischen Fortschritt in der Bodenlogistik der Luftfahrt. In Zusammenarbeit mit führenden Herstellern entwickelt, vereinen die neuen Fahrzeuge Effizienz, Benutzerfreundlichkeit und modernste Elektromobilität. Die neuen Catering-Trucks sind das Ergebnis intensiver Entwicklungsarbeit. KCS, der Catering-Arm der niederländischen Fluggesellschaft KLM, hat mit den Zulieferern Doll und Mallaghan zusammengearbeitet, während Volvo das Fahrgestell bereitstellte. Michiel van der Eijk, CEO von KCS, äußerte seine Begeisterung: „Wir sind stolz, der weltweit erste Airline-Caterer mit 100 % elektrischen Catering-Trucks zu sein. Unsere Mitarbeiter werden diese Prototypen eingehend testen, um sie in den täglichen Betrieb zu integrieren.“ Die Trucks zeichnen sich nicht nur durch den rein elektrischen Antrieb aus. Auch das Kühlsystem arbeitet emissionsfrei mit einem elektrischen Motor. Das Design wurde speziell für die Bedürfnisse der Catering-Prozesse im Flughafenbetrieb optimiert. Tests werden sicherstellen, daß die neuen Fahrzeuge den hohen Anforderungen an Leistung und Benutzerfreundlichkeit gerecht werden. Neben dem ökologischen Fortschritt bieten die neuen Trucks auch praktische Vorteile. Sie sind deutlich leiser als ihre konventionellen Vorgänger. Dies verbessert die Arbeitsbedingungen auf dem Flughafen, da sowohl die Fahrer als auch das Bodenpersonal von einer reduzierten Lärmbelastung profitieren. Der leise Betrieb ist besonders in hoch frequentierten Flughafenbereichen von Vorteil, wo die Geräuschkulisse traditionell ein Problem darstellt. Intensive Tests für den Praxiseinsatz Die beiden Prototypen werden in den kommenden Monaten unter realen Bedingungen getestet. KCS plant, die Leistung der Fahrzeuge, ihre Benutzerfreundlichkeit und ihre Integration

weiterlesen »

Grünes Licht: Lufthansa darf unter Auflagen bei Ita Airways einsteigen

Die Luftfahrtbranche in Europa befindet sich im Umbruch, und die jüngste Entscheidung der EU-Kommission stellt einen bedeutenden Wendepunkt dar: Lufthansa hat die endgültige Genehmigung für den Einstieg bei ITA Airways erhalten. Mit der Zustimmung, die am Freitag, den 29. November 2024, erteilt wurde, hat der deutsche Luftfahrtkonzern freie Bahn, eine strategische Beteiligung an der italienischen Fluggesellschaft zu erwerben. Der Schritt ist Teil einer umfassenden Neuausrichtung und Konsolidierung des europäischen Flugmarktes, der durch wirtschaftliche Herausforderungen und veränderte Passagierbedürfnisse geprägt ist. Lufthansa hatte bereits im Juli 2024 den Einstieg bei ITA Airways beantragt, doch die Genehmigung durch die EU-Kommission war an Bedingungen geknüpft. Um sicherzustellen, dass die Marktstellung von Lufthansa durch diese Übernahme nicht zu stark zunimmt, musste der Konzern so genannte „Remedy Taker“ nachweisen – Wettbewerber, die Slots an den Flughäfen Mailand-Linate und Rom-Fiumicino übernehmen und damit den fairen Wettbewerb wahren. Diese Auflage soll verhindern, dass Lufthansa durch die Übernahme von ITA Airways eine marktbeherrschende Position einnimmt und den Wettbewerb auf bestimmten europäischen und internationalen Strecken einschränkt. Am 29. November 2024 genehmigte die EU-Kommission schließlich ein Abhilfepaket, das es Lufthansa ermöglicht, ein 41-Prozent-Paket an ITA Airways zu übernehmen. In den kommenden Jahren plant Lufthansa, ihre Beteiligung in mehreren Schritten auf die vollständige Kontrolle auszubauen. Dieser Schritt wird die Wettbewerbsposition von Lufthansa in der europäischen Luftfahrt stärken und ihre Präsenz im südeuropäischen Markt erheblich erweitern. Die Rolle der Wettbewerber und die Reaktion der Branche Um den Wettbewerb zu schützen, wurden neue Regelungen implementiert. Easyjet, eine der Hauptkonkurrentinnen von Lufthansa in der europäischen

weiterlesen »

Umbuchungsgebühren bei Air France und KLM steigen

Im November 2024 führte die Fluggesellschaftsgruppe Air France-KLM, zusammen mit ihren Partnern Delta Air Lines und Virgin Atlantic, neue, höhere Umbuchungsgebühren für bestimmte Business-Class- und Premium-Tarife ein. Diese Maßnahme, die sowohl internationale Kurz- als auch Langstreckenflüge betrifft, sorgt für Gesprächsstoff in der Luftfahrtbranche und bei den Passagieren. Die Anhebung der Gebühren bedeutet, dass Reisende, die ihre Flüge in den genannten Tarifklassen ändern möchten, tiefer in die Tasche greifen müssen. Die Details der neuen Gebührenregelungen Die neuen Regelungen betreffen die Tarifkategorien „Business Standard“, „Business-Light“ sowie „Premium Light“ und „Premium Comfort Light“. Kunden, die ihre Reise in einer der genannten Tarifarten umbuchen möchten, müssen künftig mit zusätzlichen Kosten rechnen: Die Airline-Gruppe erklärte in einem Vertriebs-Newsletter, dass die neuen Gebühren eingeführt wurden, um den veränderten Marktbedingungen Rechnung zu tragen und die Betriebskosten besser zu decken. Gleichzeitig wurde betont, dass diese Änderungen nicht für alle Tarifarten gelten. Die Flex-Tarife bleiben unverändert und sind weiterhin ohne zusätzliche Kosten umbuchbar. Diese Tarife bieten Passagieren die Möglichkeit, ihre Flüge flexibel zu ändern und gelten in allen Kabinen und auf allen Strecken. Ausnahmen und bestehende Buchungen Die neuen Umbuchungsgebühren betreffen sämtliche Flüge von Air France und KLM weltweit. Es gibt jedoch Ausnahmen, die insbesondere Flüge aus bestimmten Regionen betreffen. So gelten die höheren Gebühren nicht für Light- und Standard-Tarife für Flüge aus den USA, Kanada, Mexiko und Tahiti, sowie für Flüge von Israel in die genannten Länder. Auch Flüge aus Neukaledonien sind von der Regelung ausgenommen. Für Passagiere, die bereits ein Ticket zu den alten Konditionen gebucht haben,

weiterlesen »

Air Canada setzt auf digitale Gesichtserkennung

Ab dem 3. Dezember 2024 wird Air Canada am Vancouver International Airport (YVR) eine innovative Technologie einführen, die den Check-in-Prozess für Inlandsflüge erheblich vereinfacht. Die Fluggesellschaft wird die erste kanadische Airline sein, die es ihren Passagieren ermöglicht, ihre Identität ausschließlich durch Gesichtserkennung zu überprüfen. Damit wird der gesamte Boarding-Prozess ohne die Notwendigkeit eines physischen Ausweises durchgeführt – ein revolutionärer Schritt, der nicht nur den Komfort der Fluggäste steigert, sondern auch einen neuen Standard in der Luftfahrtindustrie setzen könnte. Das Verfahren der digitalen Identifizierung funktioniert ähnlich wie das Entsperren eines Smartphones oder das Bestätigen einer Online-Transaktion. Mit Hilfe einer mobilen App wird das Gesicht des Passagiers erfasst und ein numerischer Code, der sogenannte „Gesichtsabdruck“, zugewiesen. Dieser Code dient als digitale Identität und wird genutzt, um die Person während des gesamten Boarding-Prozesses zu identifizieren. Tom Stevens, Vice President of Canadian Airports and Customer Experience Strategy bei Air Canada, betonte, dass die Technologie bereits in vielen Bereichen des täglichen Lebens erfolgreich genutzt werde, etwa beim Entsperren von Handys oder beim Zugang zu Arbeitsplätzen. „Die Einführung dieser Technologie am Flugsteig verbessert das Reiseerlebnis“, so Stevens weiter. Bereits während der Pilotphase hätten Vielflieger und andere Passagiere positives Feedback zur neuen Technik gegeben. Der Schritt, Gesichtserkennung in den Flugprozess zu integrieren, kommt nicht nur den Reisenden zugute, sondern auch der Fluggesellschaft selbst. Air Canada verspricht sich eine höhere Effizienz und einen reibungsloseren Ablauf beim Boarding, da die Technologie den Prozess beschleunigt und mögliche Fehlerquellen wie das Vergessen oder Verlieren eines Ausweises vermeidet. Der globale Trend zur

weiterlesen »

Virgin Australia und Qatar Airways: Vorläufige Genehmigung erteilt

Die australische Wettbewerbs- und Verbraucherkommission (ACCC) hat der Zusammenarbeit zwischen Virgin Australia und Qatar Airways eine vorläufige Genehmigung erteilt, was den Weg für eine strategische Allianz zwischen den beiden Fluggesellschaften ebnet. Diese Kooperation wird es Virgin Australia ermöglichen, ab Juni 2025 Flüge nach Doha aufzunehmen. Die endgültige Entscheidung über die Partnerschaft wird im Februar 2025 erwartet. Dies könnte die Luftfahrtbranche in Australien und international maßgeblich beeinflussen. Die vorläufige Erlaubnis erlaubt den beiden Airlines, Marketingaktivitäten und den Verkauf von 28 wöchentlichen Flügen zwischen Doha und den australischen Städten Sydney, Melbourne, Brisbane und Perth zu starten. Besonders bemerkenswert ist der Einsatz von „Wet-Leasing“, bei dem Virgin Australia Flugzeuge und Personal von Qatar Airways nutzen wird. Dieses Vorgehen optimiert die Integration und ermöglicht es Virgin Australia, von der Expertise der mehrfach ausgezeichneten Qatar Airways zu profitieren. Wirtschaftliche und gesellschaftliche Auswirkungen Diese Kooperation bringt nicht nur Wettbewerbsvorteile, sondern verspricht auch positive wirtschaftliche Effekte. Die Partnerschaft könnte laut Schätzungen bis zu drei Milliarden australische Dollar zur Wirtschaft beitragen, insbesondere durch den Anstieg internationaler Besucherzahlen und die Verbesserung von Frachtkapazitäten. Zudem könnte sie Arbeitsplätze schaffen und die Position beider Airlines in der globalen Luftfahrt stärken. Kundenfreundlichkeit im Fokus Ein wichtiger Punkt in der ACCC-Entscheidung ist der Schutz der Kundeninteressen. Falls die endgültige Genehmigung verweigert wird, sollen Kunden, die bereits Flüge gebucht haben, entweder eine Rückerstattung oder eine kostenfreie Umbuchung erhalten. Diese Maßnahme unterstreicht die Verpflichtung beider Fluggesellschaften zu Servicequalität und Kundenfreundlichkeit. Langfristige Visionen und Herausforderungen Für Virgin Australia ist die Partnerschaft ein bedeutender Schritt zur Erschließung

weiterlesen »