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Fraport AG beendet Engagement in Russland: Verkauf der Beteiligung am Flughafen Pulkovo

Die Fraport AG, eines der führenden Unternehmen im internationalen Flughafenmanagement, steht kurz vor dem Abschluss des Verkaufs ihrer Beteiligung am Flughafen Pulkovo (LED) in St. Petersburg. Nach über 14 Jahren endet damit das Engagement des Frankfurter Unternehmens in Russland. Die Unterzeichnung eines Anteilskauf- und -übertragungsvertrages sowie die Eintragung des Eigentümerwechsels im russischen Handelsregister markieren den Schlusspunkt dieser Ära. Die Beteiligung von Fraport begann 2010 mit einer Konzession für den Betrieb und die Entwicklung des Flughafens Pulkovo. Dieser Vertrag, der eine Laufzeit von 30 Jahren umfasst, war ein wichtiger Schritt zur Internationalisierung des Unternehmens und Teil einer strategischen Expansion in aufstrebende Märkte. Doch die geopolitischen Entwicklungen der letzten Jahre und insbesondere der Krieg Russlands gegen die Ukraine führten zu einer drastischen Neubewertung des russischen Geschäfts. Nach dem Beginn des Krieges 2022 stellte Fraport sämtliche operative Tätigkeiten in St. Petersburg ein und schrieb das Engagement im zweiten Quartal 2022 vollständig ab. Dennoch dauerte die Suche nach einem Käufer länger als erhofft. Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Schulte erklärte: „Unser Ziel war es immer, eine Lösung zu finden, die im besten Interesse unserer Aktionäre ist. Dies ist uns mit dem Verkauf gelungen.“ Der Käufer und finanzielle Aspekte der Transaktion Fraport veräußert seinen Anteil von 25 Prozent an der VVSS Holding LLC, der Betreibergesellschaft des Flughafens Pulkovo, an Orbit Aviation LLC. Dieser Investor aus dem Nahen Osten wurde im Rahmen eines strukturierten Transaktionsprozesses ausgewählt. Alle erforderlichen Genehmigungen wurden erfolgreich eingeholt. Die Transaktion wird voraussichtlich einen positiven Effekt im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich auf die Nettofinanzverschuldung von Fraport

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Westbahn erweitert kostenfreie Sitzplatzreservierungen

Die Westbahn, ein privater Anbieter im österreichischen und deutschen Bahnverkehr, setzt erneut auf Kundenfreundlichkeit und Innovation. Ab sofort können über 90 % der Sitzplätze in den modernen Doppelstock-Zügen der Westbahn kostenlos reserviert werden. Dies bedeutet eine Steigerung des Angebots an reservierbaren Plätzen um ein Viertel. Der Zeitpunkt dieser Maßnahme könnte nicht passender gewählt sein: Der Anstieg des Reiseverkehrs in der Adventzeit und während der Weihnachtsfeiertage macht Planungssicherheit für Reisende wichtiger denn je. Thomas Posch: Mehr Planungssicherheit für alle Reisenden Thomas Posch, Geschäftsführer der Westbahn, hebt in seiner Stellungnahme die Bedeutung der Sitzplatzreservierung hervor. Mit dem Westfixplatz – einer kostenlosen Sitzplatzreservierung, die für jeden Fahrgast bis zu drei Stunden vor Abfahrt online verfügbar ist – zeigt sich die Westbahn einmal mehr als kundenorientiert. „Planungssicherheit und Zuverlässigkeit sind essenziell“, betonte Posch, und genau darauf zielt die Ausweitung des Angebots ab. Die Einführung des Westfixplatzes in Kombination mit den modernen Zügen und einer umfassenden Kundenbetreuung gilt als entscheidender Erfolgsfaktor der Westbahn. Die Erweiterung der reservierbaren Plätze trägt dem steigenden Fahrgastaufkommen Rechnung, das seit den letzten Jahren kontinuierlich zunimmt. Positive Nachfrageentwicklung und innovative Ansätze Die Erfolgsgeschichte der Westbahn manifestiert sich in einer wachsenden Kundenzahl. Dies zeigt, daß das Angebot auf der Weststrecke – einer der meistbefahrenen Bahnlinien Österreichs – von den Fahrgästen geschätzt wird. Neben den bekannten Stärken, wie Pünktlichkeit und Komfort, spielen auch innovative Features eine zentrale Rolle. Mit dem „Relax Check-In“, einem digitalen Self-Service-Feature, können sich Passagiere selbst einchecken und Bonuspunkte sammeln. Diese „Westpunkte“ lassen sich für Upgrades, Snacks oder Tickets einlösen

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Swiss bekommt fünf weitere Airbus A350-900

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss investiert in die Zukunft ihrer Langstreckenflotte und kündigt die Erweiterung ihrer Airbus A350-900-Flotte an. Bis 2031 werden insgesamt zehn Maschinen dieses Typs ausgeliefert, fünf davon wurden kürzlich zusätzlich bestellt. Das erste Flugzeug wird im Sommer 2025 den Betrieb aufnehmen, während der Übergang von älteren Airbus A340-Modellen voranschreitet. Damit untermauert Swiss ihre Stellung als Premium-Airline der Lufthansa-Gruppe. Der A350-900 setzt laut Swiss neue Maßstäbe, nicht nur durch modernste Technik, sondern auch durch die innovative „Swiss Senses“-Kabine. Diese umfasst eine Vier-Klassen-Konfiguration mit 242 Sitzplätzen: drei in der First Class, 45 in der Business Class, 38 in der erweiterten Premium Economy und 156 in der Economy Class. Die Premium Economy bietet die meisten Sitzplätze dieser Klasse in der gesamten Flotte von Swiss, ein klares Signal an die wachsende Nachfrage in diesem Segment. Die Kabine wurde im ikonischen Design der Swiss gestaltet und bietet ein besonderes Reiseerlebnis, geprägt durch großzügigen Komfort und modernste Technologie. Laut Jens Fehlinger, CEO von Swiss, ist die Flottenerweiterung ein wesentlicher Schritt, um den Ansprüchen der Kunden gerecht zu werden. Bedeutung für Swiss und die Lufthansa-Gruppe Die strategische Entscheidung zur Flottenerneuerung unterstreicht die Zielsetzung der Lufthansa-Gruppe, Swiss als Premium-Anbieter zu stärken. Mit der Integration moderner Technologien und zusätzlicher Kapazitäten stellt die Airline sicher, langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Die neuen Maschinen eröffnen zudem Möglichkeiten, neue Strecken zu bedienen und bestehende Routen effizienter zu gestalten. Während die genauen Strecken noch festgelegt werden, könnten die A350-Flugzeuge vor allem auf stark frequentierten Interkontinentalrouten eingesetzt werden. Mit einer Reichweite von etwa

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Tui least weitere Boeing 737-Max von BOC Aviation

Die Luftfahrtbranche steht nicht still – und so setzt auch die TUI-Gruppe ihre Flottenexpansion fort, um den stetig wachsenden Anforderungen der Passagiere gerecht zu werden. In einer neuen Partnerschaft mit dem international agierenden Flugzeugleasingunternehmen BOC Aviation wurde jüngst der Vertrag über die Lieferung von 14 Boeing 737 Max 8 abgeschlossen. Diese Flugzeuge sollen zwischen 2025 und 2026 an die verschiedenen Tochtergesellschaften der TUI-Gruppe geliefert werden und sind Teil einer umfassenden Flottenerneuerung. Die TUI-Gruppe, eines der weltweit führenden Tourismusunternehmen, operiert mit einer Vielzahl von Tochtergesellschaften in verschiedenen europäischen Märkten. Diese sind unter anderem die Fluggesellschaften TUI Fly in Deutschland, Belgien, den Niederlanden und Norwegen sowie TUI Airways in Großbritannien. Die aktuelle Vereinbarung mit BOC Aviation wird dazu beitragen, die bereits bestehende Flotte von mehr als 40 Boeing 737 Max-Flugzeugen zu ergänzen. Diese Flugzeuge sind ein bedeutender Bestandteil der Luftfahrtflotte von TUI, die dafür bekannt ist, moderne und effiziente Maschinen einzusetzen. Steven Townend, der Chief Executive Officer von BOC Aviation, erklärte zur Partnerschaft: „Mit dieser Finanzierung arbeiten wir erneut mit unserem bestehenden Kunden TUI zusammen, der seine Flotte von Flugzeugen der neuen Generation aufbaut.“ Diese Aussage verdeutlicht die enge Zusammenarbeit und das gegenseitige Vertrauen zwischen den beiden Unternehmen, das auf erfolgreichen Geschäftsbeziehungen basiert. Ein Blick auf BOC Aviation und die Rolle als Leasinggesellschaft BOC Aviation hat sich seit seiner Gründung zu einem global bedeutenden Anbieter von Flugzeugleasing-Dienstleistungen entwickelt. Mit Hauptsitz in Singapur und einer Präsenz in Städten wie Dublin, London, New York und Tianjin betreut das Unternehmen eine beeindruckende Flotte von 693

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Virgin Atlantic und SAS: Eine neue Ära der Zusammenarbeit über den Atlantik

Die Luftfahrtbranche, die seit jeher ein pulsierendes Netzwerk internationaler Verbindungen bildet, erlebt erneut eine spannende Entwicklung. Virgin Atlantic und Scandinavian Airlines System (SAS) haben ihre Zusammenarbeit ausgebaut und ein Codeshare-Abkommen geschlossen, das den Flugverkehr zwischen dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten maßgeblich beeinflussen wird. Dieser Schritt zeigt das Bestreben der beiden Fluggesellschaften, ihre Reichweite und Kundenfreundlichkeit durch strategische Partnerschaften zu erweitern und den Passagieren ein noch besseres Reiseerlebnis zu bieten. Am 4. Oktober wurde die Codeshare-Vereinbarung zwischen Virgin Atlantic und SAS offiziell bekannt gegeben. Diese Partnerschaft ist besonders bedeutend, da sie erstmals die Option für Passagiere eröffnet, nahtlos zwischen den Netzwerken der beiden Fluggesellschaften zu wechseln. Der Hintergrund dieser Kooperation ist die Mitgliedschaft von SAS im SkyTeam-Bündnis, einer der großen globalen Luftfahrtallianzen, der Virgin Atlantic am 1. September ebenfalls beigetreten ist. Dies eröffnet den Passagieren nicht nur Zugang zu einer breiteren Auswahl an Verbindungen, sondern fördert auch den Wettbewerb und steigert die Attraktivität beider Airlines. Die Codeshare-Vereinbarung wurde von Virgin Atlantic beim US-Verkehrsministerium (DOT) zur Genehmigung eingereicht, um die Flüge zwischen Großbritannien und den USA unter dem SAS-Kenncode zu kennzeichnen. Ein beschleunigtes Genehmigungsverfahren wurde beantragt, um den Passagieren schnellstmöglich die Vorteile dieser neuen Partnerschaft zu bieten. Ein erweiterter Zugang für Passagiere Die Partnerschaft ermöglicht es Passagieren von SAS, über den Flughafen London Heathrow (LHR) zu den beliebten Reisezielen von Virgin Atlantic zu fliegen, darunter Ziele wie Antigua, Jamaika und Barbados. Umgekehrt können Passagiere von Virgin Atlantic auf Flügen von Kanada oder den USA über Heathrow oder Manchester (MAN) zu

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Weihnachten in der Luft: Air New Zealand verzaubert Passagiere mit festlichem Flair

Weihnachten naht und die Vorfreude auf die Feiertage ist überall spürbar – auch in der Luft. Während in Großbritannien die Airline British Airways mit einem besonderen Festtagsmenü für ihre Fluggäste sorgt, verfolgt die neuseeländische Fluggesellschaft Air New Zealand einen einzigartigen Ansatz, um ihre Passagiere in der Weihnachtszeit zu begeistern. Mit der Kampagne „Let The Magic Find You“ möchte die Fluggesellschaft nicht nur ein warmes Gefühl der Festlichkeit schaffen, sondern auch den Herausforderungen der Langstreckenflüge in der Weihnachtszeit begegnen. Air New Zealand ist bekannt für ihren kreativen Ansatz und ihre kundenorientierte Strategie. Die aktuelle Weihnachtskampagne bringt diese Philosophie auf die nächste Stufe, indem sie ein Flugzeug in ein Winterwunderland verwandelt. Das Ziel: Passagieren den Zauber der Feiertage auch in der Luft näherzubringen. Das Herzstück der Kampagne ist ein eindrucksvolles Video, in dem ein Flugzeug bei einem Langstreckenflug am 25. Dezember festlich dekoriert wird. Flugbegleiter schmücken die Kabine mit Weihnachtsstrümpfen, festlichen Dekorationen und Leckereien, um einen unvergesslichen Moment zu schaffen, der einem kleinen Jungen ein strahlendes Lächeln ins Gesicht zaubert. Die Botschaft ist klar: Air New Zealand möchte, dass Passagiere den Weihnachtszauber auch dann erleben, wenn sie sich in den Wolken befinden. Grace Blewitt, Leiterin der Markenabteilung von Air New Zealand, erklärt: „Langstreckenflüge nach Aotearoa sind ein einzigartiges Erlebnis, bei dem die Passagiere in der Regel einen Tag in der Luft ‚verlieren‘. Wir wissen, dass dies für Kunden, die über Weihnachten reisen, besonders hart ist, vor allem wenn sie den ersten Weihnachtstag verpassen. Wir bei Air New Zealand lieben es, magische Momente

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Kitzbühel im Winter 2024/2025: Ein Blick auf die neuen Highlights und Entwicklungen

Kitzbühel, die glamouröse Wintersporthochburg in Tirol, ist bekannt für ihre Vielseitigkeit, die sportlichen Herausforderungen und das luxuriöse Ambiente. Jedes Jahr, pünktlich zur Wintersaison, stellt sich die Frage: Was gibt es Neues in der Gamsstadt? Die Antwort auf diese Frage ist 2024 umfangreicher denn je. Mit einer Vielzahl an neuen Hotels, Restaurants, Shoppingmöglichkeiten und Freizeitangeboten zeigt sich Kitzbühel in dieser Wintersaison von seiner besten Seite. Kitzbühel Tourismus Geschäftsführerin Dr. Viktoria Veider-Walser hebt hervor, dass die Region kontinuierlich an Qualität und Vielfalt gewinnt, was durch die Fülle der Neuerungen eindrucksvoll unterstrichen wird. Luxus und Gemütlichkeit: Neuerungen bei den Unterkünften Die Basis für einen gelungenen Aufenthalt ist eine angenehme Unterkunft, und in Kitzbühel hat sich in dieser Hinsicht einiges getan. Das renommierte Grand Tirolia Kitzbühel, bekannt für seinen exzellenten Service und seine exklusiven Annehmlichkeiten, eröffnet am 13. Dezember 2024 offiziell die Wintersaison. Die Erweiterung des Hotels mit 69 neuen Zimmern und 28 Suiten wird dabei noch einmal durch einen erweiterten SPA-Bereich mit Indoor-Pool und Sauna ergänzt. Besonders familienfreundlich wird das Angebot durch einen neuen Kinderclub und ein Kino, das für Unterhaltung sorgt. Ein weiteres Highlight ist das HENRI Country House Kitzbühel. In zentraler Lage an der Uferpromenade der Kitzbüheler Ache, nur einen kurzen Fußweg von der Innenstadt entfernt, öffnet das Hotel Mitte Dezember seine Türen. Mit 84 Zimmern und einer Ausstattung, die Tiroler Tradition und modernen Komfort vereint, setzt das HENRI auf das gewisse Etwas. Das HENRI SPA & GYM, mit Bio-Sauna, Dampfbad und großzügigem Indoor-Pool, rundet das luxuriöse Angebot ab. Der Bichlhof,

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DHL/Swiftair-Absturz in Vilnius: Ermittlungen laufen auf Hochtouren

Nach intensiven Arbeiten konnten die litauischen Behörden die Absturzstelle der abgestürzten Swiftair-Maschine wieder freigeben. Sämtliche Trümmerteile der Maschine, darunter auch das Cockpit, wurden zur Untersuchung in einen Hangar transportiert. Kleinere Fragmente des Wracks wurden in der Vorwoche entfernt. Besonders wichtig für die Aufklärung des Unglücks: die Flugschreiber, die die letzten Minuten des Fluges dokumentieren. Sie befinden sich nun in Deutschland, wo sie von Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) ausgewertet werden. Die Absturzstelle zeigt das Ausmaß der Katastrophe: zerstörte Wohngebäude, ausgebrannte Fahrzeuge und Trümmerfelder prägen das Bild. Die Bewohner eines beschädigten Wohnhauses wurden von der Stadt Vilnius in Notunterkünfte gebracht. Diese Menschen müssen vorerst in Sozialwohnungen ausharren, während der Wiederaufbau geplant wird. Ermittlungen und internationale Zusammenarbeit Die litauischen Behörden haben umfassende Ermittlungen eingeleitet, um die Ursache des Absturzes zu klären. Bislang gibt es keine Hinweise auf Terrorismus oder Sabotage. Deutsche Experten der BFU unterstützen die litauischen Kollegen vor Ort, während auch spanische und amerikanische Spezialisten in den Fall eingebunden sind. Besonders brisant: Swiftair, die spanische Betreiberfirma, steht in der Pflicht, vollständige technische Daten und Wartungsprotokolle der Boeing 737 bereitzustellen. Der Flug und seine Tragödie Das Frachtflugzeug war auf dem Weg von Leipzig nach Vilnius und sollte kurz vor dem Unfall landen. Es ist bekannt, daß eines der vier Besatzungsmitglieder beim Absturz ums Leben kam. Drei weitere Personen überlebten und wurden medizinisch versorgt. Experten vermuten, daß ein technischer Defekt oder ein menschlicher Fehler zum Absturz führte, allerdings sind diese Hypothesen bislang unbestätigt. Bedeutung für die Luftfahrt Der Absturz wirft erneut ein

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Zwischenfall auf Kuba-Frankfurt-Flug: Aggressiver Passagier in Frankfurt festgenommen

Ein Zwischenfall auf einem Flug von Kuba nach Frankfurt sorgte für erhebliche Unruhe an Bord und eine anschließende Festnahme am Frankfurter Flughafen. Ein stark alkoholisierter Mann verhielt sich während der Reise extrem aggressiv, sodass die Bundespolizei eingreifen musste. Der Vorfall beleuchtet die Herausforderungen für Flugpersonal und Sicherheitsbehörden im Umgang mit renitenten Passagieren. Der 54-jährige Mann, dessen Identität nicht veröffentlicht wurde, erregte auf dem Flug durch wiederholtes Erbrechen und Rauchen Aufmerksamkeit. Darüber hinaus beleidigte er mehrfach das Flugpersonal, was zu einer zunehmend angespannten Situation an Bord führte. Trotz mehrfacher Aufforderung, sein Verhalten einzustellen, zeigte der Passagier keine Einsicht. Nach der Landung in Frankfurt weigerte sich der Mann zunächst, das Flugzeug zu verlassen. Der hinzugerufene Rettungsdienst und die Bundespolizei sahen sich einem aggressiven und gewalttätigen Verhalten ausgesetzt. Der Passagier versuchte, die Einsatzkräfte zu treten und zu schlagen, was letztlich dazu führte, daß er gefesselt werden mußte. Ermittlungsverfahren eingeleitet Gegen den Mann wurde ein umfangreiches Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Vorwürfe umfassen tätlichen Angriff und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung. Nach Angaben der Bundespolizei wurde der Mann der Landespolizei übergeben und in Schutzgewahrsam genommen. Ob und in welcher Höhe strafrechtliche Konsequenzen drohen, ist noch nicht bekannt. Ein globales Problem Aggressives Verhalten von Passagieren ist kein Einzelfall. Laut einer Studie der International Air Transport Association (IATA) hat die Zahl der Zwischenfälle mit renitenten Fluggästen in den letzten Jahren zugenommen. Faktoren wie Alkoholmissbrauch, Stress und die lange Reisezeit werden häufig als Ursachen genannt. Viele Fluggesellschaften haben daher Richtlinien verschärft und setzen zunehmend auf präventive Maßnahmen,

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Lufthansa macht Allegris-Sitze kostenpflichtig buchbar

Die Lufthansa setzt mit ihrem neuen Allegris-Kabinenkonzept einen Meilenstein in der Premium-Luftfahrt. Passagiere können künftig gezielt aus einer Vielzahl von Sitzoptionen in vier Beförderungsklassen wählen. Das Angebot, das auf Vielfältigkeit und individuelle Bedürfnisse abzielt, umfasst zwölf Sitzvarianten und verspricht ein verbessertes Reiseerlebnis – sowohl für Geschäftsreisende als auch für Familien. Die ersten Flüge mit dieser Innovation starten ab dem 30. März 2025 auf ausgewählten Langstrecken ab München. Die Allegris-Kabine bietet ein umfassendes Spektrum an Sitzmöglichkeiten, das von der Economy Class bis zur First Class reicht. Besonders in der Business Class zeigt Lufthansa Innovationsgeist: Hier stehen sieben Sitzvarianten zur Auswahl, darunter extralange Liegeflächen, größere Sitzbereiche sowie luxuriöse Business Class Suiten. Während Standardsitze kostenfrei bleiben, können Passagiere für die Premium-Optionen Zusatzgebühren von 100 bis 400 Euro einplanen. In der Economy Class hebt Lufthansa das Reiseerlebnis mit Sitzen in Reihen mit erhöhter Beinfreiheit hervor, die ab einem Aufpreis von 50 Euro buchbar sind. Die First Class setzt neue Maßstäbe mit großzügigen Suiten – hier bleibt die Wahl kostenfrei, es sei denn, Passagiere möchten eine exklusive Doppelsuite für sich allein nutzen. In diesem Fall fallen Aufpreise von mindestens 1.900 Euro an. Vielfliegerstatus bringt Vorteile Besonders attraktiv ist das Konzept für Stammkunden mit Vielfliegerstatus. Laut Lufthansa können diese bis zu 80 Prozent der Sitzoptionen in der Business Class ohne Zusatzkosten wählen. Diese Regelung unterstreicht die Bemühungen der Fluggesellschaft, treue Kunden durch exklusive Vorteile an sich zu binden. Gezielte Einführung und schrittweise Erweiterung Das neue Konzept wird zunächst auf den Routen von München nach Shanghai, San

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