
Nahverkehr: 109 neue Cityjet-Doppelstockzüge für Wien, Niederösterreich und Burgenland
In einem großen Mobilitätsprojekt haben die Länder Wien, Niederösterreich und Burgenland in Zusammenarbeit mit den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) und dem Verkehrsverbund Ostregion (VOR) die Anschaffung von 109 Cityjet-Doppelstockzügen der Firma Stadler bekanntgegeben. Diese Investition soll ab Dezember 2025 den öffentlichen Nahverkehr in der Ostregion deutlich verbessern und insbesondere den Pendlerverkehr beschleunigen. Die neue Zuggeneration wird nicht nur kürzere Fahrzeiten und höhere Kapazitäten bieten, sondern auch durchdachte Komfortmerkmale für die Fahrgäste bereithalten. Dieses Projekt ist Teil eines umfassenden Mobilitätskonzeptes und stellt einen entscheidenden Schritt für den öffentlichen Verkehr in der Region dar. Verdichteter Takt und erhöhte Kapazität Eine der Hauptzielsetzungen der neuen Cityjet-Doppelstockzüge liegt in der Verbesserung der Kapazitäten auf den hoch frequentierten Pendlerstrecken der Ostregion. Durch eine flexible Zuggestaltung – 89 vierteilige und 20 sechsteilige Garnituren – lassen sich die Zuglängen je nach Bedarf anpassen, um Spitzenzeiten besser abzudecken. Die Cityjets bieten durch die Doppelstockbauweise mehr Sitzplätze und eine großzügige Innenraumgestaltung, wodurch die Fahrgäste eine komfortablere Reise erleben werden. Diese erhöhte Kapazität wird durch den Einsatz eines modernen Zugsteuerungssystems (ETCS) ergänzt, das eine dichtere Taktung ermöglicht. Die Fahrgastzahlen im öffentlichen Verkehr steigen seit Jahren kontinuierlich an, und der Ausbau des Nahverkehrs ist essentiell, um den Verkehrsfluss reibungslos zu gestalten und Pendlerfahrten effizienter zu machen. Kürzere Fahrzeiten und moderne Ausstattung Die neuen Züge erreichen eine maximale Geschwindigkeit von 160 km/h und werden die Fahrzeit somit deutlich verkürzen – eine Verbesserung im Vergleich zu den aktuellen Zügen, die nur bis zu 140 km/h erreichen. Diese Zeitersparnis wird für Pendler, die täglich zwischen








