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Insolvenz von FTI: Staatliche Belastungen und Branchenumbrüche

Die Insolvenz des Reiseveranstalters FTI hat weitreichende Konsequenzen, die nicht nur viele Reisebüros und Geschäftspartner treffen, sondern auch die Steuerzahler erheblich belasten. Der deutsche Staatshaushalt wird voraussichtlich mit rund einer halben Milliarde Euro durch die Folgen der Pleite belastet, was die Dimensionen des finanziellen Schadens verdeutlicht. FTI hatte im Zuge der COVID-19-Pandemie finanzielle Hilfen aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) erhalten. Insgesamt flossen 595 Millionen Euro staatliche Unterstützung an das Unternehmen. Diese Mittel sollten helfen, den Reiseveranstalter durch die Krise zu bringen. Doch die aktuelle Insolvenz zeigt, dass diese Maßnahmen nicht ausreichten, um FTI nachhaltig zu stabilisieren. Der Staat hat zwar einen vorrangigen Platz bei der Verteilung der Insolvenzmasse, doch laut Berichten des Spiegels wird die Rückflussquote bescheiden ausfallen. Unter Berücksichtigung bereits erfolgter Rückflüsse wird mit einem Ausfall von etwa 84 Prozent gerechnet, was einem Verlust von rund 500 Millionen Euro entspricht. Zusätzlich droht ein erheblicher Ausfall dem Land Bayern, das zusammen mit dem Bund für einen weiteren Kredit über 280 Millionen Euro bürgte, den FTI von seiner Hausbank UniCredit erhalten hatte. Diese Bürgschaft bedeutet, dass Bayern und der Bund nun ebenfalls vor erheblichen finanziellen Herausforderungen stehen. Marktverschiebungen und neue Chancen für Konkurrenten Während die Insolvenz für FTI und seine Partner verheerend ist, bietet sie den Hauptwettbewerbern des Reiseveranstalters neue Chancen. Dertour, TUI, Bentour, Schauinsland und TUI Cars haben bereits begonnen, sich auf die Übernahme der Marktanteile von FTI vorzubereiten. Sie haben schnell reagiert und besondere Angebote, Rabatte, Zusatzprovisionen und Preis-Match-Aktionen auf den Markt gebracht, um die verunsicherten Kunden und Reisebüros von

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Konsumentenschützer fordern Insolvenzabsicherung von Flugtickets

In einer aktuellen Umfrage des Europäischen Verbraucherzentrums (EVZ) sprechen sich 56 Prozent der Befragten für einen gesetzlichen Insolvenzschutz für Flugreisende aus. Dieser Schutz soll sicherstellen, dass Fluggäste im Falle einer Airline-Pleite den Ticketpreis erstattet bekommen. 31 Prozent der Befragten lehnen eine solche Regelung jedoch ab. Angesichts der zahlreichen Insolvenzen von Fluggesellschaften in den letzten Jahren gewinnt dieses Thema zunehmend an Bedeutung und ruft die Politik zum Handeln auf. In den vergangenen zehn Jahren mussten mindestens 15 Fluggesellschaften in der EU Insolvenz anmelden. Die Leidtragenden waren dabei oft die Passagiere, die nicht nur ihre bereits bezahlten Flugtickets verloren haben, sondern im Durchschnitt 430 Euro pro Person einbüßten. Besonders betroffen sind Urlauber, die während ihres Aufenthalts im Ausland plötzlich ohne Rückflug dastehen und hohe Zusatzkosten für neue Flüge und Unterkünfte tragen müssen. Karolina Wojtal, Co-Leiterin des EVZ Deutschland, zieht Parallelen zu den seit Anfang der 1990er Jahre abgesicherten Pauschalreisen: „Dort sind Anbieter gegen Insolvenzen abgesichert. Die Preise sind dadurch kaum gestiegen, die Sicherheit für Verbraucher aber deutlich gestiegen.“ Diese Absicherung bei Pauschalreisen zeigt, dass ein Insolvenzschutz für Flugreisende nicht nur machbar, sondern auch notwendig ist, um die Verbraucherrechte zu stärken und das Vertrauen in die Luftfahrtbranche zu erhöhen. Die Forderung des EVZ, einen Insolvenzschutz für Flugreisende in das von der EU-Kommission angekündigte „Mobilitätspaket“ aufzunehmen, wird von vielen Verbraucherschützern und Experten unterstützt. Das Mobilitätspaket soll die Reisegesetzgebung reformieren und bietet eine Gelegenheit, die dringend benötigten Schutzmaßnahmen für Flugreisende zu implementieren. Die Entscheidung über die Aufnahme des Insolvenzschutzes liegt nun beim neuen Europaparlament, welches

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Lufthansa baut Flugangebot im Winter aus

Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa plant, ihr Flugangebot in der Wintersaison weiter auszubauen. Die geplanten Erweiterungen sollen auch die Wiederaufnahme von Flügen nach Südamerika ermöglichen. Die Lufthansa plant eine Ausweitung ihres Flugangebots in der Wintersaison 2024/25. Ab dem 9. Dezember will die deutsche Fluggesellschaft dreimal wöchentlich mit einem Airbus A350 von München nach São Paulo fliegen. Die Flüge in die brasilianische Stadt sollen montags, mittwochs und freitags stattfinden, berichtet das Portal Aero.de. Auch Vancouver soll ganzjährig, also auch im Winter, angeflogen werden. Konkret plant Lufthansa drei wöchentliche Flüge dienstags, freitags und sonntags.

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Insolvenz von FTI Touristik GmbH: Was Reisende jetzt wissen müssen

Die Nachricht über die Insolvenz der FTI Touristik GmbH, dem drittgrößten Pauschalreise-Anbieter in Europa, hat viele Reisende in Unsicherheit versetzt. Betroffen sind sowohl deutsche als auch österreichische Kunden, die Reisen und Dienstleistungen bei FTI und deren Marken, darunter BigXtra GmbH sowie die Mietfahrzeugs-Marken DriveFTI und Cars and Camper, gebucht haben. Im Folgenden werden die wichtigsten Fragen und Antworten rund um die Rechte und Möglichkeiten der Betroffenen beleuchtet. Die Insolvenz der FTI Touristik GmbH betrifft nicht nur deutsche, sondern auch österreichische Reisende. Die Zweigniederlassung von FTI in Österreich hat Reisen für den deutschen Veranstalter vermittelt. ÖAMTC-Juristin Verena Pronebner erklärt, dass auch österreichische Kunden von der Insolvenz betroffen sind, da der deutsche Veranstalter die Reisen voraussichtlich nicht mehr durchführen kann. Wichtig zu wissen ist, dass bereits geleistete Zahlungen für Pauschalreisen über den Deutschen Reisesicherungsfonds (DRSF) abgesichert sind und zurückerstattet werden. Situation für aktuell Reisende Für Reisende, die sich derzeit im Urlaub befinden und FTI als Veranstalter gewählt haben, versucht das Unternehmen, die Reisen planmäßig fortzusetzen. Sollte dies nicht möglich sein, muss eine Rückreise zum ursprünglichen Abflugort organisiert werden. Hierfür ist der Deutsche Reisesicherungsfonds zuständig. Reisende können in Notfällen die Telefonnummer des Fonds unter +49 (0)89 710 45 14 98 kontaktieren. Es ist ratsam, alle zusätzlichen Kosten, die aufgrund der Insolvenz entstehen, wie etwa für die Rückreise, gut zu dokumentieren und die Rechnungen aufzubewahren. Geplante Reisen in den nächsten Tagen Für Reisen, die in den kommenden Tagen starten sollen, gibt es eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass diese nicht stattfinden werden. Betroffene Kunden werden von

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FTI-Pleite: Insolvenz des Reisekonzerns trifft europaweit Urlauber und Airlines

Schock für tausende Urlauber und Airlines: Europas drittgrößter Reiseveranstalter FTI Touristik, Mutterkonzern der FTI Group, hat am 3. Juni Insolvenz beim Amtsgericht München angemeldet. Die Auswirkungen der Firmenpleite werden europaweit spürbar sein. In einer ersten Stellungnahme erklärte das Unternehmen, dass zunächst nur die Marke FTI Touristik direkt von der Insolvenz betroffen sei. Allerdings sollen in Kürze Insolvenzanträge weiterer Konzernfirmen folgen. Auf dem Insolvenzportal des Unternehmens heißt es nun allerdings, dass sämtliche über FTI Touristik gebuchten Reisen betroffen seien. Dazu zählen neben FTI Touristik in Deutschland, Österreich und den Niederlanden auch die deutschen Marken 5vorFlug und BigXtra Touristik sowie die Mietwagenanbieter DriveFTI, Cars&Campers und Meeting Point Rent-a-Car. Nicht betroffen sind dagegen Reisen, die über die Webseiten von FTI Touristik bei anderen Reiseveranstaltern wie TUI, Alltours, DER Touristik oder vtours gebucht wurden. Auch das Luxusreiseunternehmen Windrose Finest Travel mit der Marke Windrose kann seinen Geschäftsbetrieb fortsetzen. Charterfluggesellschaften rechnen mit Einbußen Besonders hart von der Pleite getroffen werden voraussichtlich verschiedene europäische Charterfluggesellschaften, die im nahenden Sommer mit zahlreichen Flügen für FTI Touristik beauftragt waren. Dazu zählen unter anderem Condor, SunExpress, Corendon Airlines, SmartLynx Airlines und Marabu. Ein Sprecher der Fluggesellschaft Condor bedauerte die Entwicklungen bei FTI. „Condor und FTI arbeiten seit Jahren zusammen. In letzter Zeit war das Volumen der Kontingente zurückgegangen, sodass davon auszugehen ist, dass die Lücke, die durch die FTI-Insolvenz entsteht, auch kurzfristig vom Markt geschlossen werden kann. Zu den detaillierten Kapazitäten von FTI bei Condor äußern wir uns jedoch nicht.“ Weiterhin betonte der Sprecher: „Condor darf, wie alle anderen

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Fly Dubai feiert 15-jähriges Bestehen mit Special Livery

Pünktlich zum 15-jährigen Firmenjubiläum enthüllt die Low-Cost-Airline Fly Dubai eine spezielle Lackierung auf einer ihrer Boeing 737 MAX 8. Seit dem Jungfernflug von Dubai nach Beirut am 01. Juni 2009 hat sich Fly Dubai zu einem wichtigen Akteur in der Luftfahrtindustrie der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) entwickelt und ein beeindruckendes Streckennetz aufgebaut. Mit aktuell 125 angeflogenen Destinationen in 58 Ländern und über 100 Millionen beförderten Passagieren blickt Fly Dubai auf eine erfolgreiche Firmengeschichte zurück. Die Jubiläumsbemalung ziert eine Boeing 737 MAX 8 mit der Kennung A6-FPC. Sie basiert auf dem standardmäßigen Erscheinungsbild von Fly Dubai, besticht jedoch durch markante „15 Jahre“-Schriftzüge oberhalb der Fensterlinie auf beiden Seiten des Rumpfes. Ergänzt wird dieser Schriftzug durch bunte Abbildungen von Wahrzeichen verschiedener Städte im Fly Dubai-Streckennetz. Sheikh Ahmed bin Saeed Al Maktoum, Vorsitzender der Emirates Group, zu welcher auch Fly Dubai gehört, würdigte in einem Statement die Leistungen der Fluggesellschaft: „Ich gratuliere dem gesamten Team von Fly Dubai zum Erfolg, den sie seit ihrem ersten Flug nach Beirut im Jahr 2009 erzielt haben. Fly Dubai hat sich zu einem bedeutenden Player in der Luftfahrtindustrie der Vereinigten Arabischen Emirate und der Region entwickelt und leistet einen substanziellen Beitrag zur sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Entwicklung Dubais. Mit Blick auf die Zukunft bin ich zuversichtlich, dass die Fluggesellschaft im Einklang mit den Bestrebungen der Regierung Dubais, die Position Dubais als führenden globalen Luftverkehrsknotenpunkt weiter auszubauen, weiter wachsen und erfolgreich sein wird.“ Vom Start-up zum globalen Player: Seit seiner Gründung hat sich Fly Dubai stark vom Erfolg und

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Winter 2024: Austrian Airlines stockt Wien-Pristina auf

Die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines wird in der Wintersaison die Anzahl der Flüge zwischen Wien und Pristina erhöhen. Die Aufstockung im Winter entspricht damit auch einer Erhöhung gegenüber der Fluganzahl im vergangenen Winter. Die Fluggesellschaft Austrian Airlines wird im Winter 2024 die Anzahl der Flüge auf der Strecke Wien-Pristina erhöhen. Die Aufstockung betrifft den Zeitraum von Ende Oktober bis Ende März. Die Airline wird zwölf wöchentliche Flüge in die kosovarische Hauptstadt anbieten, das sind drei zusätzliche Flüge im Vergleich zum vergangenen Winter. Im Zeitraum Jänner bis Februar wird die AUA neun Flüge pro Woche anbieten, was ebenfalls einer Erhöhung der Fluganzahl entspricht. Im Jänner und Februar des Vorjahres hatte die österreichische Fluggesellschaft acht wöchentliche Flüge angeboten, berichtet das Portal Ex-Yu Aviation News.

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IATA prognostiziert weiteren Anstieg der Airline-Gewinne

Trotz der massiven Herausforderungen, die die Corona-Pandemie für die Luftfahrtbranche mit sich brachte, erlebten Fluggesellschaften weltweit im Jahr 2023 eine bemerkenswerte Erholung und verzeichneten höhere Gewinne als vor der Krise. Laut dem Weltluftfahrtverband IATA prognostiziert dieser Trend auch für das laufende Jahr 2024 einen weiteren Anstieg der Gewinne auf insgesamt etwa 30,5 Milliarden US-Dollar (28,1 Milliarden Euro) – fast fünf Milliarden mehr als im Dezember letzten Jahres vorhergesagt. Während der IATA-Generalversammlung in Dubai wurde bekannt gegeben, dass die Fluggesellschaften im Jahr 2023 einen geschätzten Gewinn von 27,4 Milliarden US-Dollar erzielten, was einer Steigerung von einer Milliarde im Vergleich zu den Zahlen vor der Pandemie im Jahr 2019 entspricht. Besonders bemerkenswert ist, dass Nordamerika voraussichtlich weiterhin den größten Anteil an den weltweiten Gewinnen der Fluggesellschaften ausmachen wird. Die IATA prognostiziert den Airlines in Nordamerika für das Jahr 2024 einen Gewinn von 14,8 Milliarden US-Dollar, was dem Niveau von 2023 entspricht. Gleichzeitig wird erwartet, dass die Fluggesellschaften in Europa ihren Gewinn von 8,6 Milliarden US-Dollar im Jahr 2023 auf 9 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024 steigern werden. Diese erfreuliche Prognose ist das Ergebnis mehrerer Faktoren, darunter die allmähliche Erholung des Luftverkehrsmarktes, eine gestiegene Nachfrage nach Flugreisen sowie eine Anpassung der Flugpreise. Die Einführung von Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen, um das Vertrauen der Passagiere zurückzugewinnen, hat ebenfalls dazu beigetragen, die Branche zu stärken. Die Erwartung weiter steigender Gewinne in der Luftfahrtindustrie signalisiert eine schrittweise Rückkehr zu einem stabileren und profitableren Betrieb für die Fluggesellschaften weltweit. Trotz dieser positiven Aussichten bleiben jedoch Unsicherheiten bestehen, insbesondere

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IndiGo führt neue Sitzplatzoption für weibliche Reisende ein

IndiGo hat eine innovative Initiative eingeführt, um das Reiseerlebnis für weibliche Passagiere zu verbessern. Die neue Sitzplatzoption ermöglicht es Frauen, bei der Sitzplatzwahl für ihre Flüge die Plätze anderer Frauen zu sehen. Diese Funktion, die derzeit im Pilotmodus getestet wird, soll die Sicherheit und den Komfort weiblicher Reisender erhöhen und das Risiko von Zwischenfällen an Bord verringern. Durch die neue Funktion können weibliche Passagiere während des Online-Check-ins die Sitzplätze einsehen, die andere Frauen bereits gebucht haben. Dies ist eine reaktionäre Maßnahme auf die Bedenken hinsichtlich der Sicherheit von Frauen auf Reisen und ein Schritt in Richtung eines geschützteren und angenehmeren Reiseerlebnisses für alle weiblichen Passagiere, insbesondere für diejenigen, die allein unterwegs sind oder als Teil einer Familienbuchung reisen. In einer offiziellen Erklärung betonte IndiGo, stolz darauf zu sein, diese neue Funktion einzuführen, die auf Marktanalysen basiert und im Einklang mit ihrem #GirlPower-Ethos steht. Die Airline bekräftigte ihr Engagement, allen Passagieren ein erstklassiges Reiseerlebnis zu bieten, und betonte, dass diese Initiative nur einer von vielen Schritten ist, um dieses Ziel zu erreichen. Die Einführung der neuen Sitzplatzoption markiert einen wichtigen Schritt für IndiGo, der auf die Bedürfnisse und Sicherheitsanliegen weiblicher Passagiere eingeht. Diese Maßnahme unterstreicht auch die wachsende Bedeutung von Frauen im Luftverkehrssektor und das Bestreben der Branche, ein inklusiveres und sichereres Umfeld für alle Passagiere zu schaffen. Die neuen Sitzplatzoptionen sind derzeit in einer Pilotphase verfügbar und werden speziell auf Fluggastdatensätze (PNRs) mit weiblichen Reisenden zugeschnitten. IndiGo plant jedoch weitere Änderungen, die über diese Sitzplatzoption hinausgehen. Die Fluggesellschaft plant die

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SAS tritt SkyTeam bei: Neuausrichtung vor IATA-Hauptversammlung

Kurz vor der offiziellen Eröffnung der IATA-Hauptversammlung 2024 in Dubai haben die CEOs von SkyTeam, Patrick Roux, und SAS, Anko van der Werff, in einer gemeinsamen Pressekonferenz den bevorstehenden Beitritt der skandinavischen Fluggesellschaft zur Allianz bekannt gegeben. SAS, ein langjähriges Mitglied der Star Alliance, wird am 1. September 2024 offiziell SkyTeam beitreten, nachdem die Neuausrichtung des Unternehmens, die auf eine Kapitalbeteiligung von Air France-KLM folgte, abgeschlossen ist. Dies markiert das erste Mal, dass ein Gründungsmitglied einer der großen Luftfahrtallianzen die Zugehörigkeit wechselt. Die CEOs betonten die Geschwindigkeit, mit der die Integration von SAS in SkyTeam voranschreitet. Normalerweise dauert ein Beitrittsprozess zu einer Allianz 18 bis 24 Monate, doch in diesem Fall wurde der Prozess durch das Fachwissen der SAS-Teams, die bereits mit den Abläufen einer großen Fluggesellschaft vertraut sind, beschleunigt. Die Mitgliedschaft von SAS wird SkyTeam nicht nur 8 Millionen Mitglieder seines Eurobonus-Treueprogramms und eine starke Präsenz in Skandinavien bringen, sondern auch Zugang zu einem Markt mit einem hohen Einkommensniveau und einer starken Reiselust bieten. Trotz der Herausforderungen auf dem asiatischen Markt aufgrund der Sperrung des russischen Luftraums sieht SAS den nordatlantischen Markt als Schlüsselmarkt an. Hierbei wird die Zusammenarbeit mit den SkyTeam-Partnern Delta Airlines und Air France-KLM besonders hervorgehoben. Van der Werff erwähnte auch das Potenzial, neue Langstreckenmärkte zu erschließen, wie etwa Lateinamerika, und betonte seine Partnerschaften mit Fluggesellschaften wie Avianca und Aeromexico aus seiner früheren Tätigkeit. Auf der Konferenz wurde auch die laufende Umstrukturierung von SAS erörtert. Van der Werff bestätigte, dass der US-amerikanische Teil dieses Prozesses, der

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