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Indigo will große Regio-Flotte aufbauen

Der indische Billigflieger IndiGo soll Berichten zufolge Gespräche mit drei Flugzeugherstellern über eine potenzielle Bestellung von bis zu 100 Regionalflugzeugen eröffnet haben. Dieser Schritt würde es dem Carrier ermöglichen, sein Regio-Netzwerk in Indien zu stärken. Dies soll auch vor dem Hintergrund geschehen, dass man auf der Langstrecke kräftig expandieren will. Dabei sollen die Regionalflüge eine entscheidende Rolle als Feeder spielen. Im Rennen sind im Regio-Bereich die Hersteller ATR, Embraer und Airbus. Nach Informationen aus den Verhandlungen erwägt IndiGo eine Reihe von Flugzeugtypen der drei Hersteller, die es ihm ermöglichen würden, die Kapazität auf bestehenden Regionalstrecken zu erhöhen und gleichzeitig neue, bisher unbediente Routen zu erschließen. Mit unter kann es auch darum gehen von Subventionen, die die indische Regierung regelmäßig auf unterversorgten Routen ausschreibt, profitieren zu können. Laut einem Bericht der Economic Times of India scheint ATR in diesem Stadium der Verhandlungen die Nase vorn zu haben. IndiGo betreibt derzeit eine Flotte von 45 ATR72-Flugzeugen mit je 78 Sitzplätzen. Die Fluggesellschaft wird voraussichtlich auch 2024 weitere fünf dieser Typen in ihre Regionalflotte aufnehmen und favorisiert demnach angeblich weiterhin auf Maschinen von ATR zu setzen.

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Fly Dubai will mit Dreamlinern nach Australien fliegen

Mit Emirates, Qatar Airways und Etihad, die bereits umfassend australische Städte bedienen, ist Fly Dubai der Ansicht, dass noch Platz für einen weiteren Carrier besteht, der Verbindungen zwischen dem Nahen Osten und dem „Land Down Under“ anbietet. Fly Dubai, die Low-Cost-Schwesterfluggesellschaft des in Dubai ansässigen Emirates-Konzens plant, eine bislang nicht genannte Anzahl australischer Städte zu bedienen, wenn sie mit der Auslieferung ihrer neuen Flotte von Boeing 787-9 Dreamlinern beginnt, die sie derzeit bestellt hat. Das Unternehmen bestellte 30 787-9 Dreamliner auf der Dubai Airshow im November 2023, mit Lieferungen ab 2026. Mit den neuen Großraumflugzeugen, die in die Flotte aufgenommen werden, werden die Langstreckenfähigkeiten der neuen 787 es Fly Dubai ermöglichen, weiter zu fliegen als es die bisher ausschließliche Flotte von Boeing 737 zulassen würde. Während die Fluggesellschaft ihre 737 MAX 8 bereits an die Grenzen ihrer Reichweite bringt, indem sie Ziele wie Pattaya in Thailand, Penang in Malaysia und Basel in der Schweiz anfliegt, werden die neuen zweistrahligen Flugzeuge Fly Dubai ermöglichen, ihr Streckennetz noch weiter auszubauen und eine neue Reihe potenzieller Ziele zu eröffnen. Während des Arabian Travel Market-Events, der vom 6. bis 9. Mai 2024 in Dubai stattfand, legte der CEO von Fly Dubai, Ghaith Al Ghaith, seine groben Pläne für die 787er in der Fly Dubai-Flotte dar. „Das Hauptziel der Boeing 787 wird sein, uns weiter und in neue Märkte zu bringen“, sagte er. „Ich denke an London in Europa und Bangkok in Thailand. Vielleicht auch nach Australien, was die Dreamliner mit ihrer außergewöhnlichen Reichweite ermöglichen

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Oktober 2024: Eurowings fliegt nach Kairo und Dubai

Die Fluggesellschaft Eurowings plant die Aufnahme von Flügen nach Kairo und Dubai. Konkret sollen die zusätzlichen Flüge ab Ende Oktober 2024 angeboten werden. Die Fluggesellschaft Eurowings plant die Aufnahme der Strecken Düsseldorf-Kairo und Köln-Dubai. Die Aufnahme der Strecken soll Ende Oktober erfolgen, wobei die Flüge nach Ägypten am 30. Oktober und die Flüge nach Dubai am 28. Oktober starten sollen. Die Airline plant drei wöchentliche Flüge nach Dubai, die mit einem Airbus A320neo durchgeführt werden. Von Düsseldorf nach Kairo soll zweimal wöchentlich geflogen werden, auch hier kommt ein Airbus A320 zum Einsatz, wie das Portal Aero Routes berichtet.

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Lot least drei Embraer 195-E2

Lot Polish Airlines, eine führende Fluglinie in Zentral- und Osteuropa und Mitglied der Star Alliance, hat angekündigt, ihre Flotte um drei moderne Embraer E195-E2 Flugzeuge zu erweitern. Diese neuen Maschinen, die von Azorra geleast werden, sollen ab Ende Juli bis zum dritten Quartal 2024 in den Betrieb von Lot integriert werden. Mit dieser Investition reagiert die Fluggesellschaft auf die steigende Nachfrage und plant, ihr Streckennetz zu erweitern. Die Entscheidung für die Embraer E195-E2 Flugzeuge kommt nicht von ungefähr. Diese bieten den Passagieren eine geräumige und komfortable Kabine ohne Mittelsitze und ermöglichen den Crews eine nahtlose Umstellung von der Vorgängerversion E1. Zusätzlich zu den größeren Narrowbody-Flugzeugen sollen die E2-Maschinen eine kosteneffiziente Alternative für den Flugbetrieb von Lot darstellen. Michał Fijoł, CEO von Lot Polish Airlines, betonte die langjährige Partnerschaft mit Embraer und die Bedeutung dieser Investition für die Fluggesellschaft. Die Embraer E195-E2 zeichne sich durch Effizienz und Passagierkomfort aus und ermögliche es Lot, die Frequenzen auf stark frequentierten Strecken zu erhöhen und somit die Bedürfnisse der Passagiere besser zu bedienen. Auch seitens Embraer wird die Zusammenarbeit mit Lot als besonders wertvoll hervorgehoben. Arjan Meijer, CEO von Embraer Commercial Aviation, betont die langjährige Beziehung zu Lot und hebt die Bedeutung dieser Investition für beide Unternehmen hervor. Die Einführung der E2 bei Lot markiere nicht nur einen Meilenstein in der Geschichte der E-Jets, sondern auch eine Fortführung einer erfolgreichen Partnerschaft. Die Entscheidung, die Flotte mit den modernen E2-Flugzeugen zu erweitern, wird auch von Azorra, dem Leasinggeber der Maschinen, unterstützt. John Evans, Gründer und

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Hohe Geldautomatengebühren im Ausland: Urlaubskassen unter Druck

Für viele Reisende ist der Griff zum Geldautomaten im Ausland unvermeidlich, aber oft schmerzhaft teuer. Eine aktuelle Untersuchung des Technologieunternehmens Wise zeigt, dass je nach Reiseziel bis zu 24 Prozent Gebühren für das Abheben von Bargeld anfallen können. Besonders betroffen von hohen Gebühren sind Länder wie Argentinien, das trotz wirtschaftlicher Turbulenzen weiterhin ein beliebtes Reiseziel bleibt. Argentinien führt die Liste mit durchschnittlichen Gebühren von 24,15 Prozent an, gefolgt von Nigeria und Suriname. Diese hohen Kosten können die Urlaubslaune schnell verderben, insbesondere für Reisende, die sich auf einen günstigen Urlaub freuen. Doch nicht überall sind hohe Gebühren ein Problem: In Ländern wie Saudi-Arabien, Oman und Französisch-Polynesien entfallen laut der Untersuchung von Wise die Gebühren komplett. In Europa zeigt sich ein ähnliches Bild: Während Länder wie Türkei und Albanien als preiswerte Urlaubsziele gelten, werden dort auch die höchsten Gebühren beim Geldabheben erhoben. Die Türkei verlangt durchschnittlich 4,04 Prozent, gefolgt von Albanien und Kroatien. Doch es gibt auch positive Ausnahmen: In Ländern wie Andorra und Belgien fallen gar keine Gebühren an. Matthieu Deraedt von Wise Europe rät Reisenden, im Voraus über die Gebühren am Zielort informiert zu sein und wenn möglich Geldautomaten im Netzwerk ihrer eigenen Bank zu nutzen, um Gebühren zu vermeiden. Er betont auch die Vorteile von Mehrwährungskarten und die Wichtigkeit, die lokale Währung am Geldautomaten zu wählen. Die Verbraucherzentren raten ebenfalls zu Vorsicht und empfehlen, sich über die Gebühren der eigenen Bank sowie der Geldautomaten im Ausland zu informieren. Trotz der potenziellen Kosten können Reisende jedoch auch von bestimmten Kartenangeboten

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Air Baltic will Fokker-Wasserstoff-Jets kaufen

Derzeit betreibt Air Baltic eine reine Airbus-A220-300-Flotte. Das könnte sich schon bald ändern, denn bei Fokker Next Gen N.V. hat man eine Absichtserklärung über den möglichen Erwerb von Wasserstoffflugzeugen unterschrieben. „Air Baltic freut sich, solche innovativen Entwicklungen in der baltischen Region zu sehen. Wir sind stolzer Betreiber einer der jüngsten Flotten in Europa und setzen uns für branchenweite Initiativen zur Dekarbonisierung ein. Wir verstehen jedoch auch, dass die Luftfahrtindustrie gemeinsame Anstrengungen bei der Entwicklung neuer Technologien benötigt, um ihre langfristigen Verpflichtungen zu erfüllen“, erklärt Airline-Chef Matin Gauss. „Wir freuen uns, diese Absichtserklärung zu unterzeichnen und mit Fokker Next Gen zusammenzuarbeiten, indem wir unsere Erkenntnisse und Expertise in ihre Arbeit zur Entwicklung eines wasserstoffbetriebenen Flugzeugs einbringen. Wir sehen dies als einen wichtigen Schritt für die Zukunft der Luftfahrt“. Ziel der Zusammenarbeit ist die Entwicklung von Passagierflugzeugen mit einer Range von etwa 2.500 Kilometern. Die Kapazität soll zwischen 100 und 120 Fluggästen liegen. Air Baltic betrachtet dies auch als interessante Gelegenheit, um mögliche neue Routen erschließen zu können. Die Besonderheit am Konzept des niederländischen Startups, das einen traditionsreichen Namen trägt ist, dass die Flugzeuge sowohl mit SAF, herkömmlichen Kerosin als auch mit flüssigem Wasserstoff betrieben werden sollen. Je nachdem welcher Treibstoff verfügbar ist soll entsprechend betankt werden. „Die Beteiligung von Air Baltic an wasserstoffbetriebenen Flugzeugen ist entscheidend“, erklärt Juriaan Kellermann, CEO von Fokker Next Gen. „Unsere gemeinsamen Anstrengungen treiben nicht nur das innovative Flugzeugdesign voran, das durch direktes Feedback der Benutzer informiert wird, sondern stärken auch die niederländische und lettische Wirtschaft. Diese

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China Eastern fliegt von Peking nach Bangkok

Die Fluggesellschaft China Eastern plant die Aufnahme von Flügen zwischen Peking und Bangkok. Der Flugbetrieb soll Ende Mai aufgenommen werden. Die Fluggesellschaft China Eastern plant die Aufnahme von Flügen zwischen Peking und Bangkok. Der Flugbetrieb soll am 27. Mai beginnen und fünf Wochen dauern, berichtet das Portal Aero Routes. Konkret bezieht sich die Bedienung auf den Zeitraum zwischen dem 27. Mai und dem 29. Juni 2024. Die Flüge sollen mit einem Airbus A320 durchgeführt werden.

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Haute Aviation geht mit Österreich-Ableger an den Start

Mit der in Salzburg ansässigen Haute Aviation GmbH ist ein weiteres Bedarfsluftfahrtunternehmen mit österreichischen Zertifikaten an den Start gegangen. Das Unternehmen bekam kürzlich AOC und Betriebsgenehmigung erteilt. Es handelt sich um eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der schweizerischen Haute Aviation AG AG. Damit hat sich nach Sparfell und Zimex ein weiterer Anbieter aus der Eidgenossenschaft einen Österreich-Ableger aufgebaut. Die Haute Aviation AG, ein Schweizer Unternehmen mit Sitz in Zürich, hat sich in den letzten Jahren als ein wichtiger Akteur in der Luftfahrtindustrie etabliert. Gegründet im Jahr 2008, hat sich das Unternehmen schnell einen Ruf als Anbieter von hochwertigen Luftfahrtlösungen für anspruchsvolle Kunden weltweit erarbeitet. Haute Aviation bietet eine breite Palette von Dienstleistungen an, darunter Flugzeugcharter, Flugzeugmanagement, Flugzeugverkauf und -kaufberatung sowie Flugzeugwartung und -betrieb. Das Unternehmen betreut eine Vielzahl von Kunden, darunter Unternehmen, Privatpersonen, Regierungen und staatliche Organisationen. Das Unternehmen unterhält Partnerschaften mit führenden Luftfahrtunternehmen weltweit, um seinen Kunden Zugang zu einem umfangreichen Netzwerk von Flugzeugen und Dienstleistungen zu bieten. Diese Partnerschaften ermöglichen es Haute Aviation, auch anspruchsvollste Anforderungen zu erfüllen und ein Höchstmaß an Flexibilität und Bequemlichkeit zu bieten. Auf dem neuen, österreichischen AOC ist derzeit eine Maschine registriert. Diese trägt das Luftfahrtkennzeichen OE-GTA und war vormals in der Schweiz auf die Muttergesellschaft als HB-VAJ eingetragen. Es handelt sich um einen Businessjet des Typs Embraer Phenom 300. Zahlreiche Business-Jet-Betreiber sitzen in Österreich In Österreich erfreut sich die Nutzung von Business Jets einer wachsenden Beliebtheit, da Unternehmen und Privatpersonen zunehmend die Vorteile von Privatflügen für Geschäftsreisen oder persönliche Zwecke erkennen. Business Jet Operators

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Bonza-Pleite: Finanzlage wohl schon länger angespannt

Die Konkursverwalter des insolventen australischen Low-Cost-Carriers Bonza werden am 10. Mai 2024 in Sydney das erste Treffen der Gläubiger abhalten, während Details über den turbulenten Zustand der Fluggesellschaft vor ihrem Zusammenbruch am 30. April 2024 ans Licht kommen. Die Kanzlei Hall Chadwick wird das erste Treffen abhalten, um die bislang unbekannte Anzahl der Gläubiger zu informieren und diesen gemäß dem australischen Corporations Act zu ermöglichen, darüber zu entscheiden, ob sie einen Prüfungsausschuss bestellen und/oder die aktuellen Administratoren abberufen und durch neue ersetzen wollen. Hall Chadwick teilte auch mit, dass ihre Gebühren bis zum Zeitpunkt des Treffens zwischen 250.000 und 350.000 australischen Dollar betragen würden. Bonza war gezwungen, den Betrieb einzustellen, nachdem der Flugzeug-Leasing-Manager AIP Capital am Abend des 29. April 2024 die Flugbetriebsanleitungen aus den vier B737-Max-8der Fluggesellschaft entfernt hatte. Zwei Flugzeuge befanden sich am Sunshine Coast, eines am Gold Coast Coolangatta und eines am Melbourne Tullamarine. Sie sind seitdem an diesen Standorten am Boden geblieben. Zusätzlich befindet sich eine B737-Max-8, die von Flair Airlines geleast wurde, am Sunshine Coast. Es hat sich herausgestellt, dass die Direktoren von Bonza am 17. April 2024 mit Aufforderungen zur Zahlung in Verzug geraten sind, und es gibt Berichte, dass die Fluggesellschaft aufgehört hat, ihre Rechnungen, einschließlich der Flugzeug-Leasingraten, im Feber 2024 zu bezahlen. Bonza setzte den Ticketverkauf bis zum Zeitpunkt der Beschlagnahmung der Flugzeuge fort, was Fragen nach dem Handeln in Zahlungsunfähigkeit aufwirft, was die Direktoren zivil- und strafrechtlich haftbar macht, einschließlich Gefängnisstrafen. In der gleichen Woche, in der Bonza pleite ging, verkaufte

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San Francisco: A321neo von Fluggastbrücke beschädigt

Ein Airbus A321neo von Hawaiian Airlines erlitt Schäden an seiner Tür, als ein Fluggastbrücke am internationalen Flughafen San Francisco kollabierte. Das Ereignis wurde zuerst von „A Fly Guy’s Cabin Crew Lounge“, einer Social-Media-Seite mit über 1 Million Followern, hauptsächlich aus der Luftfahrtbranche, gemeldet. Gemäß dem Beitrag war das Flugzeug mit dem Kennzeichen N216HA am 2. Mai 2024 als Flug HA42 von Kahului Airport auf Maui angekommen. Die Fluggastbrücke, die mit A1 gekennzeichnet war, stürzte ein, nachdem alle Passagiere aus dem Flugzeug ausgestiegen waren, und es wurden keine Verletzungen gemeldet. Die L1-Tür des Flugzeugs, an der die Fluggastbrücke angebracht war, erlitt jedoch erhebliche Schäden, sodass die Fluggesellschaft den Rückflug des Flugzeugs, HA41, zurück zum Kahului Airport am folgenden Tag absagen musste. Bis zuletzt befand das Flugzeug immer noch am Flughafen San Francisco und wird wahrscheinlich repariert.

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