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Linz: Ryanair nimmt London-Stansted auf

Ryanair verkündete heute die Einführung einer neuen Flugverbindung zwischen dem Flughafen Linz und London-Stansted ab dem 28. Oktober dieses Jahres. Mit vier wöchentlichen Flügen, jeweils zwei Hin- und Rückflügen, füllt Ryanair die Lücke, die durch die Einstellung von Verbindungen durch Lufthansa und andere Fluggesellschaften am Flughafen Linz entstanden ist. Diese neue Route wird nicht nur wettbewerbsfähige Flugpreise für die Einwohner und Besucher Oberösterreichs bieten, sondern auch die Region besser mit einer europäischen Großstadt verbinden. Die Ankunft von Ryanair in Linz wird nicht nur den ausgehenden Verkehr bedienen, sondern auch den Incoming-Tourismus in die Region ankurbeln und somit das Wachstum und die Entwicklung fördern. Andreas Gruber von Ryanair betonte die Bedeutung dieser neuen Verbindung und hob die Rolle von Linz als zweitem österreichischen Flughafen hervor, den Ryanair in den letzten zwei Jahren erschlossen hat. Ryanair bekräftigt sein Engagement für den österreichischen Markt mit der Einführung dieser neuen Route. Neben Klagenfurt, Salzburg und Wien wird Linz der vierte Flughafen sein, den Ryanair in Österreich anfliegt. Diese Expansion unterstreicht die Bemühungen der Fluggesellschaft, niedrige Preise und verbesserte Verbindungen anzubieten sowie regionales Wachstum zu fördern. Flughafen Linz begrüßt die Partnerschaft mit Ryanair Norbert Draskovits, Geschäftsführer des Flughafens Linz, äußerte sich positiv über die Wiederaufnahme von Ryanair-Flügen am Linzer Flughafen. Die neue Strecke nach London-Stansted bietet eine attraktive Städtedestination für die Oberösterreicher und bindet zudem an einen der größten europäischen Reisemärkte an. Draskovits hofft auf den Erfolg der Route und auf eine zukünftige Ausweitung der Zusammenarbeit mit Ryanair. Die Ankündigung der neuen Flugverbindung stärkt nicht

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Erfolgreicher Start der Karpathos-Flüge ab Innsbruck

Am frühen Dienstagnachmittag startete der erste Nonstopflug für Tui von Innsbruck nach Karpathos und markierte damit den Beginn einer neuen Sommerverbindung, die die Reisemöglichkeiten für Urlauber aus Tirol erheblich erweitert. Mit einer beeindruckenden Auslastung von 99 Prozent zeigt sich bereits am ersten Flugtag das große Interesse an der neuen Route. Ab dem 21. Mai 2024 wird Tui jeden Dienstag Direktflüge von Innsbruck zur griechischen Insel Karpathos anbieten. Diese Erweiterung des Flugangebots kommt in Zusammenarbeit mit Eurowings zustande und umfasst über 40 Hotels aus dem Tui-Portfolio sowie zahlreiche Erlebnisse und Aktivitäten, die über Tui Musement buchbar sind. Ob Erholungsurlaub oder Aktivferien – auf Karpathos finden Reisende vielfältige Möglichkeiten, ihren Urlaub zu gestalten. Karpathos, eine Insel der Dodekanes, ist bekannt für ihre traditionsreichen Bergdörfer, authentischen Tavernen und unberührte Natur. Die Insel bietet eine Vielzahl von Stränden und Bademöglichkeiten, die jeden Geschmack bedienen, von ruhigen Buchten bis hin zu belebten Stränden mit Wassersportangeboten. Stimmen aus der Branche Gottfried Math, Geschäftsführer von Tui Österreich, betonte die Bedeutung der neuen Verbindung: „Ich freue mich sehr, dass wir unser Flugangebot für unsere Tui-Gäste ab Innsbruck für diesen Sommer mit dem Direktflug nach Karpathos erweitert haben. Wir bauen dabei auf unsere enge Kooperation mit dem Flughafen Innsbruck sowie auf eine starke Zusammenarbeit mit unserem Flugpartner Eurowings und natürlich unseren verlässlichen Vertriebspartnern. Die Buchungslage zeigt, dass die authentische griechische Insel im Trend liegt. Trotzdem gibt es für Interessierte noch freie Kapazitäten in der laufenden Sommersaison.“ Auch Marco Pernetta, Geschäftsführer des Flughafens Innsbruck, hob die Wichtigkeit der neuen Flugverbindung

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Japan Airlines setzt weltweit erste Akku-GPUs ein

In einem wegweisenden Schritt für die Luftfahrtindustrie hat Japan Airlines am Flughafen Matsuyama die weltweit ersten elektrisch betriebenen Bodenstromaggregate (eGPU) eingeführt. Diese Innovation, entwickelt von dem in Tokio ansässigen Unternehmen Tamagawa Aero, setzt auf Lithium-Ionen-Batterien und verspricht erhebliche Reduzierungen bei den CO2-Emissionen und der Lärmbelästigung im Vergleich zu herkömmlichen, fossilen Brennstoffen betriebenen Stromaggregaten. Bodenstromaggregate (GPUs) und Hilfsturbinen (APUs) werden typischerweise eingesetzt, um Flugzeuge am Boden mit Strom zu versorgen, wenn deren Triebwerke nicht in Betrieb sind. Diese Aggregate liefern die notwendige Energie für die Klimaanlage und die Beleuchtung des Flugzeugs während des Parkens auf dem Flughafen. Die neue eGPU-Technologie von Tamagawa Aero bietet hier eine umweltfreundliche Alternative, indem sie auf den Einsatz von Diesel und anderen fossilen Brennstoffen verzichtet. Laut Angaben von Japan Airlines reduzieren die neuen eGPUs die CO2-Emissionen auf Null und senken den Lärmpegel um etwa 30 % im Vergleich zu traditionellen GPUs und APUs, was einem Geräuschpegel von unter 65 dB entspricht. Diese Verbesserungen tragen nicht nur zum Schutz der Umwelt bei, sondern verbessern auch die Arbeitsbedingungen für das Bodenpersonal und reduzieren die Lärmbelastung für die Anwohner rund um die Flughäfen. Leistungsfähigkeit und Einsatz Die eGPUs können mit einer vollen Ladung kontinuierlich Strom für etwa 14 Umläufe eines Flugzeugs der Größe Boeing 737-800 liefern. Weltweit wurden bereits über 400 dieser Geräte bestellt, was das große Interesse und Vertrauen in diese Technologie widerspiegelt. Innerhalb der JAL-Gruppe hat die Regionaltochter Japan Air Commuter die eGPU an sieben Flughäfen eingeführt, darunter Tanegashima, Yakushima, Kikaijima, Amami Oshima, Tokunoshima, Okinoerabujima und Yoron.

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Triebwerksprobleme bei Kenya Airways: Dreamliner am Boden

Kenya Airways sah sich am 19. Mai 2024 gezwungen, ihre Flüge aufgrund von Triebwerksproblemen bei zwei ihrer Boeing 787 Dreamliner zu unterbrechen. Die betroffenen Maschinen mussten am Boden bleiben, was zu erheblichen Verspätungen und Flugausfällen führte. Die Fluggesellschaft rechnet jedoch damit, den normalen Betrieb heute, am 21. Mai, wieder aufnehmen zu können. Kenya Airways erklärte, dass die Unterbrechungen hauptsächlich durch verzögerte Lieferungen von Triebwerken und Triebwerkskomponenten verursacht wurden. Zwei ihrer Boeing 787-8 mussten aufgrund dieser Verspätungen ungeplant am Boden bleiben, was zu „ungewöhnlich großen“ Verspätungen führte. Neben den Triebwerksproblemen wurde der Flugplan zusätzlich durch die Nichtverfügbarkeit der Flugbesatzung auf bestimmten Regionalstrecken beeinträchtigt, was die Airline zwang, ihre Streckennetze und Flugpläne anzupassen und einige Flüge zu streichen. Die Fluggesellschaft entschuldigte sich bei den betroffenen Passagieren und betonte, dass die Sicherheit und das Wohlergehen der Kunden und der Besatzung oberste Priorität hätten. Kenya Airways versicherte, dass alle möglichen Maßnahmen ergriffen werden, um die Situation schnellstmöglich zu lösen. Historische Probleme und betriebliche Herausforderungen Die jüngsten Probleme sind nicht die ersten, die Kenya Airways in den letzten Monaten zu bewältigen hatte. Bereits im Dezember letzten Jahres kam es zu erheblichen Unterbrechungen, da die Fluggesellschaft Schwierigkeiten hatte, während der arbeitsreichen Weihnachtszeit Ersatzteile für ihre Flugzeuge zu beschaffen. Im April dieses Jahres war Kenya Airways zudem von den Überschwemmungen in Nairobi betroffen, die ebenfalls den Flugbetrieb beeinträchtigten. Laut CH-Aviation.com verfügt Kenya Airways über eine Flotte von neun Boeing 787-8 mit GEnx-1B70-Triebwerken. Ab Mai 2024 setzt die Fluggesellschaft diese Großraumflugzeuge von ihrem Drehkreuz am Nairobi Jomo Kenyatta

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Brussels Airlines prüft A350-Einflottung

Brussels Airlines steht vor einer weitreichenden Entscheidung hinsichtlich der Modernisierung und Erweiterung ihrer Flugzeugflotte. Im Zuge der jüngsten Umweltvorschriften und betriebswirtschaftlichen Überlegungen prüft die Fluggesellschaft die Einführung neuer Modelle von Airbus für Kurz- und Langstreckenflüge. Dabei könnten der Airbus A321neo und der A350 in naher Zukunft die bestehenden Maschinen ergänzen oder ersetzen. Im Interview mit dem Branchenportal Aerotelegraph gab Dorothea Von Boxberg, CEO von Brussels Airlines, Einblicke in die Überlegungen des Unternehmens. Der Airbus A321neo wird als optimaler Kandidat für Kurzstreckenflüge betrachtet. Diese Maschine könnte sowohl auf wichtigen Geschäftsreisen, beispielsweise von London nach Brüssel, als auch auf touristischen Routen zu beliebten Reisezielen wie Malaga und Nizza eingesetzt werden. Strategische Überlegungen und Synergieeffekte Ein wesentlicher Faktor bei der Auswahl des A321neo ist seine Effizienz im Vergleich zur A321XLR. Letztere verfügt über zusätzliche Treibstofftanks, die jedoch die Nutzlastkapazität einschränken. Da Frachttransporte eine bedeutende Einnahmequelle für Brussels Airlines darstellen – insbesondere auf afrikanischen Strecken – ist die Wahl des A321neo aus betriebswirtschaftlicher Sicht naheliegend. Die Maschine bietet genügend Kapazität für Fracht und aufgegebenes Gepäck, was besonders auf Strecken nach Afrika von Vorteil ist, wo Passagiere häufig zusätzliches Gepäck mitführen. Für Langstreckenflüge steht Brussels Airlines vor der Wahl zwischen der Boeing 787 und dem Airbus A350. Die Entscheidung könnte zugunsten des A350 fallen, der bereits bei den Konzerngesellschaften Swiss und Lufthansa im Einsatz ist. Dies würde Synergien innerhalb der Lufthansa Group ermöglichen, zu der Brussels Airlines gehört. Der A350 überzeugt zudem durch seine bessere Lärmschutzbilanz, was insbesondere am Flughafen Brüssel-Zaventem von Bedeutung ist, der

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Trotz höherer Spritkosten: Ryanair meldet gestiegenen Gewinn

Die irische Fluggesellschaft Ryanair meldete für das Geschäftsjahr einen Anstieg des Gewinns nach Steuern um 34 % auf 1,92 Milliarden Euro. Dieser Erfolg ist besonders bemerkenswert angesichts gestiegener Treibstoffkosten und anhaltender Verspätungen bei der Auslieferung von Boeing-Flugzeugen. Trotz dieser Herausforderungen konnte Ryanair das Verkehrsaufkommen um 9 % auf 184 Millionen Passagiere steigern, was 23 % mehr sind als vor Beginn der COVID-19-Pandemie. Die gesteigerten Einnahmen und die branchenführende Kostenbasis der Gruppe haben dazu beigetragen, die Auswirkungen der höheren Treibstoffkosten zu kompensieren, die von 65 Milliarden US-Dollar im Geschäftsjahr 2023 auf 89 Milliarden US-Dollar im Geschäftsjahr 2024 gestiegen sind. Trotz der Herausforderungen durch Boeing-Verspätungen konnte Ryanair sein Verkehrsaufkommen um 9 % auf 183,7 Millionen Passagiere steigern. Der Umsatz pro Passagier stieg um beeindruckende 15 %, wobei der Durchschnittspreis um 21 % und der Zusatzumsatz um 3 % zulegten. Die Treibstoffkosten stiegen jedoch um 32 % auf 5,14 Milliarden Euro. Trotzdem konnte das Unternehmen seine Umweltbilanz verbessern und erhielt hochrangige ESG-Ratings von MSCI und CDP sowie eine starke Kundenzufriedenheitsbewertung von 85 %. Herausforderungen und Wachstumspläne Trotz der Erfolge stehen Ryanair auch weiterhin Herausforderungen bevor, insbesondere in Bezug auf die Verspätungen bei der Boeing-Lieferung. Dennoch plant das Unternehmen weiterhin ein umfangreiches Wachstum, darunter die Eröffnung neuer Basen und die Einführung von über 200 neuen Routen für das kommende Geschäftsjahr. Die starke Nachfrage nach Reisen in Europa deutet darauf hin, dass Ryanair auch in Zukunft eine wichtige Rolle im Luftverkehrssektor spielen wird. Zusammenfassung auf einen Blick:   Mar. 2023 Mar. 2024 Change Customers 168.6m

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Urlaubskosten im Blick: Fallen beim Zahlen mit Bankomat- und Kreditkarten

Immer mehr Reisende nutzen Plastikkarten für ihre Finanztransaktionen im Ausland. Doch hinter vermeintlich kostenfreien Abhebungen und Zahlungen lauern oft versteckte Spesenfallen. Eine aktuelle Untersuchung der Arbeiterkammer (AK) zeigt, dass selbst in Euro-Ländern hohe Gebühren anfallen können, insbesondere bei Abhebungen an Geldautomaten mit Kredit- oder Debitkarten. Vor allem außerhalb des Euro-Raums können diese Gebühren drastisch steigen und unerwartete Kosten verursachen. Welche Fallstricke Urlauber beim Einsatz von Plastikkarten im Ausland beachten sollten und wie sie teure Gebühren vermeiden können, wird in einer aktuellen Studie der AK beleuchtet. Die Spesenfalle im Euro-Raum Die Nutzung von Bankomatkarten, auch Debitkarten genannt, erscheint im Euro-Raum als kostengünstige Option für Urlauber. Doch auch hier gilt es aufzupassen: Banken oder Betreiber von Geldautomaten können Zusatzgebühren erheben, insbesondere bei Verwendung von Automaten, die nicht dem eigenen Bankennetzwerk angehören. Diese Extraspesen können bis zu zehn Euro betragen. Konsumentenschützer raten daher zur Vorsicht und empfehlen, die Transaktion gegebenenfalls abzubrechen, wenn hohe Gebühren drohen. Bei Kreditkartenzahlungen im Euro-Raum entfallen zwar in der Regel die Spesen, doch beim Abheben von Bargeld können bis zu 3,3 Prozent des Betrags an Gebühren anfallen. Hohe Kosten außerhalb des Euro-Raums Besonders teuer wird es für Urlauber, die außerhalb des Euro-Raums reisen. Hier fallen nicht nur beim Abheben von Bargeld, sondern auch beim Bezahlen mit Kredit- oder Debitkarten hohe Spesen an. Diese können je nach Bank und Kreditkartengesellschaft variieren. Ein Beispiel: In der Türkei können allein für das Abheben von 400 Euro bis zu 20 Euro an Spesen anfallen. Die Untersuchung der AK zeigt, dass sowohl Kredit- als

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Berliner BFG feiert 100-jährigen Bestand

Die BFG wurde ursprünglich gegründet, um den Ausbau und Betrieb des Flughafens Tempelhof zu gewährleisten. Tempelhof galt schon bald als einer der modernsten Flughäfen der Welt und spielte eine Schlüsselrolle im zivilen Luftverkehr. Die zukunftsweisende Architektur und die fortschrittlichen Einrichtungen des Flughafens machten ihn zu einem Symbol für die fortschreitende Luftfahrttechnologie. Mit der Erweiterung ihrer Aktivitäten übernahm die BFG später auch den Betrieb des Flughafens Tegel, der nach dem Zweiten Weltkrieg gebaut wurde. Der Flughafen Tempelhof war nicht nur ein Symbol für die fortschreitende zivile Luftfahrt, sondern auch Zeuge dunkler Kapitel der Geschichte. Während des Nationalsozialismus diente er militärischen Zwecken und war ein Ort intensiver Flugzeugproduktion. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Tempelhof zu einem Symbol der Freiheit, als er während der Berliner Luftbrücke von 1948/49 eine zentrale Rolle spielte. Die Alliierten versorgten die blockierte Stadt Berlin über diesen Flughafen aus der Luft, was Tempelhof zu einem weltweiten Symbol der Hoffnung und Solidarität machte. Tegel und die Wiedervereinigung Der Flughafen Tegel wurde während der Berliner Blockade in Rekordzeit gebaut und entwickelte sich nach dem Krieg zu einem der wichtigsten Flughäfen Berlins. Tegel war bekannt für seine Effizienz und die unmittelbare Nähe der Terminals zu den Start- und Landebahnen, was den Passagieren kurze Wege ermöglichte. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde Tegel zu einem Symbol für die neue Freiheit des Reisens. Bis zu seiner Schließung im Jahr 2020 war Tegel der wichtigste Flughafen der Hauptstadt und ein bedeutender Knotenpunkt im europäischen Luftverkehr. Das Ende einer Ära Mit der Eröffnung des Flughafens Berlin Brandenburg

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Deutschland im Streikchaos: Flughäfen im Beliebtheitsvergleich

Das Jahr 2024 begann für viele Reisende in Deutschland mit erheblichen Schwierigkeiten: Bereits im ersten Quartal wurde an den Flughäfen häufiger gestreikt als im gesamten Vorjahr. Diese Streiks führten zu massiven Verspätungen, Flugausfällen und Störungen beim Bodenpersonal, was die Nerven der Passagiere stark strapazierte. Die Unzufriedenheit der Reisenden ist spürbar gewachsen, und dies spiegelt sich auch in den Negativbewertungen der Flughäfen wider. AirHelp, das weltweit größte Travel-Tech-Unternehmen, hat sein jährliches Ranking der beliebtesten und unbeliebtesten Flughäfen in Deutschland veröffentlicht, das interessante und teils überraschende Ergebnisse präsentiert. Die überraschenden Sieger: Kleine Flughäfen ganz groß Ein überraschender Gewinner des diesjährigen Rankings ist der Flughafen Lübeck-Blankensee, der mit einer 4,5-Sterne-Bewertung die Spitzenposition einnimmt. Dieser kleinere Flughafen zeigt, dass geringe Größe oft ein Vorteil sein kann, wenn es darum geht, auf die Bedürfnisse der Reisenden einzugehen. Die kleineren Flughäfen scheinen insgesamt besser abzuschneiden als ihre größeren Pendants. Von den zehn besten Flughäfen haben nur drei ein Passagieraufkommen von mehr als einer Million Reisenden im Jahr 2023 verzeichnet. Auch die Flughäfen Nürnberg, Münster-Osnabrück und Friedrichshafen, die im Vorjahr die ersten drei Plätze belegten, konnten ihre guten Bewertungen halten und teilen sich nun den zweiten Platz mit einer Bewertung von 4,3 Sternen. Neu in den Top-Platzierungen sind die Flughäfen Kassel und Rostock-Laage, die sich ebenfalls den zweiten Platz sichern konnten. Die Unzufriedenen: Großflughäfen auf den hinteren Rängen Auf der anderen Seite des Spektrums stehen die Flughäfen, die besonders schlecht bewertet wurden. Der ehemalige Militärflughafen Frankfurt-Hahn bleibt der unbeliebteste Flughafen Deutschlands mit einer Bewertung von 2,9 Sternen

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NASA hat legendäre Douglas DC-8 pensioniert

Nach mehr als 37 Jahren im Einsatz als fliegendes Wissenschaftslabor für die National Aeronautics and Space Administration (NASA) erreichte das legendäre Douglas DC-8-Flugzeug sein Ende am Himmel. Der Jet wurde in geringer Höhe vom Armstrong Flight Research Center der NASA in Edwards, Kalifornien, zu einem Flugplatz nahe der Idaho State University geflogen, wo er in den Ruhestand versetzt wird. Glücklicherweise wird das Flugzeug nicht verschrottet, sondern wird zukünftigen Flugzeugtechnikern als Lehrmittel dienen. Die DC-8 hat im Laufe der Jahre Dutzende von Missionen durchgeführt und Wissenschaftlern geholfen, Experimente durchzuführen, die am Boden unmöglich wären. Ihr Beitrag zur wissenschaftlichen Forschung war unermesslich, und ihr Verlust wird in der Luftfahrt- und Forschungsgemeinschaft stark spürbar sein. Das Ende der Ära der DC-8 wurde von denen, die in der Nähe seiner letzten Flugroute waren, mit Wehmut beobachtet. Der legendäre viermotorige Jetliner stieg zum letzten Mal in die Lüfte, bevor er in den Ruhestand ging. Nach seinem letzten Einsatz im April begannen die Vorbereitungen für seine Ausmusterung. Jahrzehntelang war die stark modifizierte DC-8 das Herzstück der fliegenden Forschung der NASA. Stationiert im Gebäude 703 des Flight Research Center der Organisation, sammelte sie Daten für Experimente, die die weltweite wissenschaftliche Gemeinschaft unterstützten. Die NASA betonte, dass das Flugzeug Forschern auf allen Ebenen zugänglich war, von Bundes- und Landesforschern bis hin zu Hochschul- und ausländischen Wissenschaftlern. Die DC-8, einst ein Symbol für Passagierflugzeuge weltweit, hat ihre Zeit überdauert, während Fluggesellschaften auf effizientere Flugzeuge umstiegen. Weltweit sind noch einige wenige Exemplare registriert, aber nur wenige fliegen regelmäßig Passagierflüge. Die

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