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Wizz Air ist zurück in den schwarzen Zahlen

Wizz Air, die vor kurzem ihr 20-jähriges Bestehen feierte, konnte im letzten Geschäftsjahr einen beeindruckenden Turnaround verzeichnen. Nachdem das Unternehmen drei Jahre in Folge Verluste geschrieben hatte, gelang nun die Rückkehr in die Gewinnzone. Diese positive Entwicklung ist insbesondere auf eine robuste Nachfrage nach Flugreisen zurückzuführen, die auch durch geopolitische Spannungen und temporäre Flottenausfälle aufgrund von Triebwerksinspektionen nicht signifikant beeinträchtigt wurde. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Wizz Air einen noch höheren Nettogewinn zwischen 500 und 600 Millionen Euro. Die Fluggesellschaft rechnet damit, dass die Nachfrage nach Flugreisen weiterhin stark bleiben wird, was zu höheren Erträgen führen dürfte. Dies ist besonders bemerkenswert angesichts der anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten und den damit verbundenen Herausforderungen wie Inflationsdruck und steigenden Betriebskosten. CEO Jozsef Varadi betonte, dass trotz der angespannten Lieferketten und steigenden Kosten die Fluggesellschaft durch strikte Kostenkontrollen und eine starke Sommersaison weiter wachsen wird. Diese optimistische Prognose wird durch die Tatsache unterstützt, dass Wizz Air im vergangenen Jahr 62 Millionen Passagiere befördern konnte, was die robuste Nachfrage nach ihren Dienstleistungen unterstreicht. Im Vergleich zu anderen europäischen Billigfluggesellschaften wie Ryanair und Easyjet zeigt sich Wizz Air derzeit in einer starken Position. Ryanair, Europas größte Fluggesellschaft nach Passagierzahlen, konnte ebenfalls einen Jahresgewinn über den Erwartungen der Analysten vermelden. Easyjet hingegen meldete im ersten Halbjahr Verluste, was die unterschiedliche Dynamik innerhalb der Branche verdeutlicht. Varadi wies darauf hin, dass die Herausforderungen im kommenden Jahr vor allem durch anhaltende geopolitische Instabilitäten geprägt sein werden, die Inflationsdruck und steigende Betriebskosten mit sich bringen. Trotz dieser Herausforderungen bleibt Wizz Air

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Passagieraufkommen an deutschen Flughäfen im April 2024 gestiegen

Im April 2024 verzeichneten die deutschen Flughäfen einen erheblichen Anstieg des Passagieraufkommens und begrüßten insgesamt 17,4 Millionen an- und abfliegende Passagiere. Dieser Wert stellt eine Steigerung von rund 2,3 Millionen Passagieren gegenüber dem Vormonat März dar. Der Anstieg ist maßgeblich auf die Osterferien zurückzuführen, die in vielen Bundesländern eine erhöhte Reiselust auslösten. Trotz dieser positiven Entwicklung bleibt Deutschland im europäischen Vergleich jedoch zurück: Die Recovery-Rate im April 2024 erreicht nur 82,1 Prozent des Vorkrisenniveaus von 2019, während andere europäische Länder bereits deutlich höhere Werte verzeichnen. Das innerdeutsche Passagieraufkommen stieg im April auf 2,07 Millionen, was einem Plus von knapp 209.000 Passagieren im Vergleich zum März entspricht. Im Jahresvergleich ist dies ein Zuwachs von 13 Prozent, jedoch bleibt die Zahl der Passagiere 47,3 Prozent hinter dem April 2019 zurück. Der europäische Luftverkehr, der 70 Prozent des Gesamtaufkommens ausmacht, verzeichnete 11,93 Millionen Passagiere, was einem Anstieg von 20,2 Prozent gegenüber März und 7,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Interkontinentalflüge wuchsen um 10,6 Prozent im Vergleich zum April 2023 und erreichten 3,37 Millionen Passagiere. Im Bereich der Fracht zeigte sich ebenfalls ein Wachstum: Im April wurden insgesamt 393.548 Tonnen abgefertigt, was einer Steigerung von 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Im Vergleich zu 2019 blieb das Cargo-Aufkommen nahezu unverändert. Von Januar bis April 2024 wurden an den deutschen Flughäfen insgesamt 56,99 Millionen Passagiere gezählt, ein Plus von 11,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Trotz des saisonalen Wachstums und der beginnenden Sommerflugplanperiode ist die Erholungsrate jedoch nur minimal und liegt bei 79,1 Prozent

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Riyadh Air: Zertifizierungsflüge ab September 2024

Saudi-Arabien setzt seine ambitionierten Pläne zur Modernisierung und Erweiterung seines Luftfahrtsektors mit der Einführung von Riyadh Air fort. Die neue internationale Fluggesellschaft plant, im September 2024 mit den Vorzertifizierungsflügen zu beginnen und Mitte 2025 den Passagierlinienverkehr aufzunehmen. Diese Ankündigung erfolgte auf dem Future Aviation Forum in Riad, wo Tony Douglas, CEO von Riyadh Air, die Fortschritte und Pläne der Fluggesellschaft darlegte. Riyadh Air wurde im März 2023 als Teil der „Vision 2030“ Initiative vorgestellt, die darauf abzielt, die wirtschaftliche Diversifizierung und den Tourismus in Saudi-Arabien zu fördern. Die Fluggesellschaft hat bereits eine Bestellung über 39 Boeing 787-9 Dreamliner aufgegeben, mit weiteren 33 Optionen. Diese Flugzeuge sollen mit GEnx-1B-Triebwerken von General Electric ausgestattet werden. Riyadh Air hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, bis 2030 über 100 Ziele weltweit anzufliegen. Erste Schritte: Zertifizierungsflüge und Personalaufbau Die Zertifizierungsflüge, die im Rahmen des Verfahrens zur Erlangung des Luftverkehrsbetreiberzeugnisses (AOC) durchgeführt werden, sollen zwischen September und November 2024 stattfinden. Douglas betonte die hohe Energie und Aufregung innerhalb des Unternehmens, das sich wie ein dynamisches Start-up anfühle. Bislang wurden bereits 38 Piloten eingestellt, darunter mehrere Ausbildungskapitäne. Auch das Kabinenpersonal wächst kontinuierlich, und der dritte Jahrgang von Flugbegleitern wurde kürzlich eingestellt. Die neuen Uniformen des Kabinenpersonals sollen während der Pariser Modeschau im Juni 2024 vorgestellt werden, um die Marke Riyadh Air stilvoll zu repräsentieren. Ein weiterer wichtiger Aspekt von Riyadh Air ist der Ausbau des digitalen Angebots, das im Laufe des Jahres 2024 vorgestellt werden soll. Douglas betonte, dass die Verbesserung der globalen Verbindungen, insbesondere für Städte

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Österreichs Flughäfen im Aufwind: Ein starkes erstes Quartal 2024

Die österreichische Luftfahrtbranche zeigt beeindruckende Erholungstendenzen und markiert einen wichtigen Meilenstein im ersten Quartal 2024. Mit rund 7,2 Millionen Passagieren, was einem Anstieg von 10,4% im Vergleich zum Vorjahr entspricht, verzeichnen die sechs österreichischen Verkehrsflughäfen ein bemerkenswertes Wachstum. Besonders erfreulich ist, dass die Auslastung der Flüge steigt und das Luftfrachtaufkommen bereits über dem Niveau von 2019 liegt, einem Jahr vor der COVID-19-Pandemie. Laut Julian Jäger, Präsident der Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Verkehrsflughäfen (AÖV) und Vorstand der Flughafen Wien AG, unterstreicht das starke Passagierwachstum die wichtige Rolle der österreichischen Verkehrsflughäfen für die Tourismus- und Wirtschaftsregionen des Landes. Die durchschnittliche Auslastung der Flugzeuge stieg auf 75,4%, eine Verbesserung um 1,7 Prozentpunkte gegenüber dem ersten Quartal 2023. Diese Zahlen verdeutlichen den hohen Bedarf an Flugreisen und die Effizienzsteigerungen im operativen Betrieb. Entwicklung der Passagierzahlen an den Flughäfen Der Flughafen Wien bleibt das Herzstück des österreichischen Luftverkehrs und verzeichnete mit 5.910.251 Passagieren einen Anstieg von 11% gegenüber dem Vorjahresquartal. Auch die Regionalflughäfen zeigen positive Trends: Der Flughafen Salzburg registrierte ein Wachstum von 3,9% auf 613.149 Passagiere, während der Flughafen Innsbruck mit 526.716 Passagieren einen Zuwachs von 9,6% verbuchte. Besonders stark wuchs der Flughafen Graz mit einem Anstieg von 36,5% auf 149.642 Passagiere. Der Flughafen Linz verzeichnete einen moderaten Anstieg von 5,7% auf 20.703 Passagiere. Einzig der Flughafen Klagenfurt musste aufgrund zuvor angekündigter Streckeneinstellungen einen Rückgang von 42,3% auf 17.327 Passagiere hinnehmen. Zunahme der Flugbewegungen Die Flugbewegungen haben an den meisten österreichischen Flughäfen zugenommen. Am Flughafen Wien stieg die Zahl der Starts und Landungen um 6,5% auf

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Swiss erweitert das Winterflugprogramm 2024/25

Die Swiss International Air Lines (Swiss) kündigt ihr Winterflugprogramm 2024/2025 an und bietet ihren Fluggästen eine beeindruckende Vielfalt an Reisezielen. Mit der Fortführung neuer Sommerziele und der Erweiterung bestehender Strecken setzt Swiss ein Zeichen für ihre kontinuierliche Weiterentwicklung und ihr Engagement, den Bedürfnissen ihrer Kunden gerecht zu werden. Auch in der kommenden Wintersaison wird Swiss ihre Fluggäste zu Sommerzielen bringen. Besonders hervorzuheben ist die Fortführung der Verbindungen von Zürich nach Washington D.C., London Gatwick, Cluj-Napoca und Košice sowie von Genf nach Oslo. Diese Strecken, die im Sommer 2024 erfolgreich eingeführt wurden, bleiben auch im Winter erhalten, was Reisenden eine beständige und zuverlässige Flugauswahl bietet. Verstärkte Langstreckenverbindungen Auf der Langstrecke erweitert Swiss ihr Angebot deutlich. Die kalifornischen Städte Los Angeles und San Francisco werden im Winter täglich ab Zürich angeflogen. Auch die Verbindungen nach Miami werden auf zwei Flüge pro Tag erhöht, was besonders für Geschäftsreisende und Urlauber attraktiv ist. Zudem wird die Strecke Zürich-Shanghai täglich bedient, was die Bedeutung des chinesischen Marktes für Swiss unterstreicht. Neben den bestehenden Langstreckenflügen stärkt Swiss auch ihr Kurzstreckennetz. Die Flüge nach London Gatwick werden täglich angeboten, während Cluj-Napoca und Košice jeweils dreimal pro Woche bedient werden. Diese Verbindungen bieten sowohl Geschäftsreisenden als auch Touristen flexible und häufige Reisemöglichkeiten innerhalb Europas. Zusätzliche Verbindungen ab Genf Ab Genf erweitert Swiss ebenfalls ihr Angebot. Die norwegische Hauptstadt Oslo wird weiterhin mit sechs wöchentlichen Flügen angeflogen. Zudem erhöht Swiss die Frequenzen nach Kopenhagen auf fünf Flüge pro Woche und nach Valencia sowie Malaga auf jeweils drei wöchentliche Verbindungen.

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Qantas hat letzte Boeing 767 verabschiedet

Das Oneworld-Mitglied hat ein bedeutendes Kapitel ihrer Geschichte geschlossen: Am 17. Mai 2024 führte das Tochterunternehmen Express Freighters Australia den letzten Umsatzflug einer Boeing 767 durch. Diese Maschine, mit der Kennung VH-EFR, startete vom Hongkong International Airport und landete am Sydney Kingsford Smith Airport. Damit endet eine Ära, die 1985 begann, als die Boeing 767 erstmals in die Qantas-Flotte aufgenommen wurde. Seit 1985 hatte Qantas insgesamt 41 Boeing 767 in Passagierkonfiguration in ihrer Flotte. Diese Maschinen waren viele Jahre das Rückgrat des internationalen und inländischen Streckennetzes der Airline. Im Jahr 2014 wurde der Passagierdienst mit der Boeing 767 eingestellt, und die verbleibenden Maschinen wurden auf Frachtflüge umgerüstet oder verkauft. VH-EFR, die 2011 in die Frachtflotte aufgenommen wurde, ist nun die letzte Boeing 767, die für Qantas Freight flog. Die Ausmusterung der Boeing 767 steht im Zusammenhang mit der Modernisierung der Flotte von Qantas Freight. Mit der Ankunft von zwei Airbus A330-200(P2F) und mehreren A321-200(P2F) wurde die Boeing 767 überflüssig. Diese neuen Flugzeuge sind nicht nur treibstoffeffizienter, sondern bieten auch eine höhere Frachtkapazität und geringere Betriebskosten. Diese Modernisierung ist Teil einer umfassenden Strategie der Qantas-Gruppe, die darauf abzielt, die Effizienz zu steigern und die Umweltauswirkungen zu reduzieren. Zukünftige Flottenplanung Die Qantas-Gruppe plant, ihre Frachtflotte weiter auszubauen und zu modernisieren. Kurz- bis mittelfristig erwartet die Gruppe die Auslieferung einer weiteren A330F und vier weiterer A321F. Diese Erweiterung wird die Flotte auf insgesamt drei A330-200(P2F) und neun A321-200(P2F) erhöhen. Darüber hinaus stützt sich Qantas Freight auf eine Vielzahl von Wet-Lease-Vereinbarungen. Dazu gehören zwei

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Österreich rüstet sich für einen vielversprechenden Sommer 2024

Vor dem Hintergrund der Pandemie ist die Sehnsucht nach Reisen und Erholung ungebrochen. Das zeigt die Sommerpotenzialstudie 2024 der Österreich Werbung (ÖW), die im Rahmen des Österreichischen Tourismustages (ÖTT) im Austria Center Vienna vorgestellt wurde. Die Studie enthüllt ermutigende Zahlen: Bis zu 80% der Bevölkerung in den befragten europäischen Märkten planen, im Sommer 2024 zu verreisen. Mit 21 Millionen Menschen, die konkrete Pläne für einen Urlaub in Österreich haben, zeichnet sich ein vielversprechendes Bild für die kommende Sommersaison ab. Ein Blick auf die Sommerpotenzialstudie Die Sommerpotenzialstudie wurde in Zusammenarbeit mit dem Institut für Tourismus- und Bäderforschung in 10 europäischen Ländern durchgeführt. Insgesamt 11.000 Personen gaben Einblick in ihre Urlaubspläne. Die Ergebnisse sind vielversprechend: Positive Vorzeichen für den Tourismus Die Tourismus-Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler sieht in den Ergebnissen der Studie positive Vorzeichen. Sie betont, dass sich mehr Personen als im Vorjahr für einen Urlaub in Österreich entschieden haben. Die verbesserte wirtschaftliche Situation und die gestiegene Reiselust spielen dabei eine wichtige Rolle. Auch Astrid Steharnig-Staudinger, Geschäftsführerin der Österreich Werbung, ist optimistisch. Sie hebt hervor, dass das internationale Interesse an Urlaub in Österreich ungebrochen ist. Besonders die einzigartige Natur, die Kulinarik und das Lebensgefühl Österreichs stehen hoch im Kurs der Reisenden. Nachhaltigkeit und Digitalisierung im Fokus Die Sommerpotenzialstudie zeigt auch, dass Nachhaltigkeit ein entscheidender Faktor bei der Reiseplanung ist. Robert Seeber, Obmann der Bundessparte für Tourismus und Freizeitwirtschaft, betont die Bedeutung von zukunftsorientierten Kooperationen und einer starken Ausrichtung auf Nachhaltigkeit in der Tourismusbranche. Zukunftsorientierte Tourismuspolitik Die Tourismuspolitik Österreichs verfolgt einen zukunftsorientierten Ansatz, der auf

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Alaska Airlines kämpft gegen Klage: Fusion mit Hawaiian Airlines in Gefahr

Alaska Airlines sieht sich einer Verbraucherklage gegenüber, die die geplante Fusion mit Hawaiian Airlines in Höhe von 1,9 Milliarden USD bedroht. Die Klage, eingereicht von acht Klägern, darunter Warren Yoshimoto und Kristin Barroga, zielt darauf ab, den Zusammenschluss gemäß Abschnitt 7 des Clayton Act zu stoppen. Alaska Airlines beantragte beim hawaiianischen Bezirksgericht die Abweisung der Klage, indem sie argumentierte, dass die Kläger keine direkte Verbindung zu den beteiligten Fluggesellschaften haben und dass ihre Klage eine Wiederholung von früheren erfolglosen Anfechtungen von Flugzeugfusionen darstellt. Die Fluggesellschaft betont, dass die Kläger keine konkret drohenden Schäden nachgewiesen haben und keinen plausiblen relevanten Markt definiert haben, auf den sich der Zusammenschluss negativ auswirken würde. Alaska Airlines argumentiert, dass nur 3% ihrer Flugrouten mit denen von Hawaiian Airlines überschneiden und dass die Fusion den Wettbewerb nicht beeinträchtigen würde. Fusionspläne im Visier der Justiz Die Muttergesellschaften von Alaska Airlines und Hawaiian Airlines, Alaska Air Group und Hawaiian Holdings, einigten sich im Dezember 2023 auf eine Fusion. Gemäß den Vereinbarungen würde Alaska Air Group 900 Millionen USD der Schulden von Hawaiian übernehmen. Das fusionierte Unternehmen plant, beide Fluggesellschaften unter ihren jeweiligen Marken zu betreiben und ihre Betriebsplattformen zu integrieren. Das US-Justizministerium (DOJ) muss bis zum 5. August über den geplanten Zusammenschluss entscheiden. Die Fusion würde die fusionierte Fluggesellschaft mit mehr als 1.300 täglichen Abflügen und 138 Zielen zu einem bedeutenden Akteur im Luftverkehr machen. Trotzdem stehen die Fusionspläne aufgrund der laufenden Klage auf dem Spiel. Branchenexperten und Aussichten Branchenexperten verfolgen den Fall aufmerksam und sehen die Entscheidung

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Swiss stellt den Verwaltungsrat neu auf

Nach erfolgreicher Restrukturierung infolge der Herausforderungen der Corona-Pandemie vollzieht die Schweizer Fluggesellschaft Swiss eine wichtige Veränderung in ihrer Führungsebene. Der Verwaltungsrat wird ab dem 1. Juli 2024 neu aufgestellt, wobei André Blattmann und Ashwin Bhat aus dem Gremium ausscheiden. Dieter Vranckx, ehemaliger CEO von Swiss, tritt als Nachfolger von Remco Steenbergen dem Verwaltungsrat bei, der somit von fünf auf drei Mitglieder reduziert wird. Der Verwaltungsrat von Swiss hat in den vergangenen Monaten eine umfassende Überprüfung seiner Struktur durchgeführt, um sicherzustellen, dass sie den aktuellen Anforderungen des Unternehmens entspricht. Als Folge dieser Überprüfung wurde beschlossen, die Anzahl der Verwaltungsratsmitglieder von fünf auf drei zu reduzieren. Diese Entscheidung wurde von der Generalversammlung gebilligt und wird ab dem 1. Juli 2024 wirksam. Aus der Führungsspitze ausgeschieden André Blattmann und Ashwin Bhat verlassen den Verwaltungsrat von Swiss. Reto Francioni, Präsident des Verwaltungsrats, würdigte ihre Verdienste für das Unternehmen: „Unser Unternehmen ist beiden zu Dank verpflichtet. Sie haben wertvolles Know-how eingebracht und maßgeblich zur Bewältigung einer der schwierigsten Krisen in der Geschichte von Swiss beigetragen.“ André Blattmann war seit Januar 2018 Mitglied des Verwaltungsrats und spielte eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung der Herausforderungen, mit denen die Airline konfrontiert war. Auch im Austausch mit Bundesbehörden war seine Unterstützung von hoher Bedeutung. Ashwin Bhat, CEO von Lufthansa Cargo, brachte seine umfangreichen Erfahrungen im Luftfahrt- und Frachtgeschäft ein. Seine Kenntnisse waren eine wertvolle Unterstützung für Swiss. Neuzugang im Verwaltungsrat Dieter Vranckx tritt als neues Mitglied dem Verwaltungsrat bei und übernimmt die Position von Remco Steenbergen. Vranckx, der

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Challenge Group will Ex-Jet-Airways-B777 nicht mehr haben

Ein scheinbar endloser bürokratischer Kampf verzögert seit fast zwei Jahren die Übernahme von drei Boeing 777-300ER durch die in Malta ansässige Challenge Group. Dieser Zustand hat nun zu einer deutlichen Warnung des Unternehmens geführt, das Geschäft aufzugeben, sollten nicht umgehend Fortschritte erzielt werden. Der Streit verdeutlicht die Schwierigkeiten, mit denen internationale Investoren bei der Abwicklung insolventer Unternehmen in Indien konfrontiert sind. Die Challenge Group hatte erfolgreich für drei stillgelegte Flugzeuge der bankrotten indischen Jet Airways geboten. Trotz einer klaren Entscheidung des Obersten Gerichtshofs Indiens, die den Verkauf der Maschinen an die Ace Aviation, eine Tochtergesellschaft der Challenge Group, erlaubt, behindern anhaltende bürokratische und rechtliche Hürden die endgültige Übernahme. Historie der Verzögerungen Jet Airways, einst eine der größten Fluggesellschaften Indiens, stellte im April 2019 den Betrieb ein und meldete Insolvenz an. Das Jalan Kalrock Consortium (JKC) erwarb später die Rechte zum Kauf der insolventen Fluggesellschaft. Doch auch JKC steht vor Herausforderungen, insbesondere bei der Einigung mit den Gläubigern. Trotz eines klaren Urteils des Obersten Gerichtshofs Indiens vom 7. März 2024, das frühere Entscheidungen des National Company Law Tribunal (NCLT) und des National Company Law Appellate Tribunal (NCLAT) bestätigte und den Verkauf an Ace Aviation genehmigte, bleibt der Deal ins Stocken geraten. Michael Koish, Chief Investment Officer der Challenge Group, äußerte gegenüber CNBC TV seine Frustration über die mangelnden Fortschritte und den fehlenden Dialog seitens des Überwachungsausschusses. Der Standpunkt der Challenge Group „Wir verstehen nicht, was hier los ist. Einerseits hat der Oberste Gerichtshof eine sehr klare Entscheidung getroffen, das Geschäft fortzusetzen.

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