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Air France-KLM will ab Linate in die USA fliegen

Der Air France-KLM-Konzern plant ab dem Flughafen Mailand-Linate Langstreckenflüge mit Airbus A321LR/XLR anzubieten. Allerdings stößt das Vorhaben auf einige Hürden, denn derzeit gibt es zu Gunsten von Malpensa Restriktionen. Aktuell wäre es nicht möglich ab Linate auf die Long Haul zu gehen. Eigentlich hätte der Malpensa-Airport den innerstädtischen Flughafen Linate komplett ersetzen sollen. Dazu ist es aber nie gekommen, denn der City-Airport ist bis heute in Betrieb. Lediglich hat man Restriktionen, die im Laufe der Jahre immer weiter gelockert wurden, erlassen. Malpensa ist nicht nur weit von der Stadt entfernt, sondern sowohl bei Airlines als auch bei Passagieren entsprechend unbeliebt. Alitalia hat immer wieder versucht in Malpensa ein Drehkreuz zu etablieren, jedoch war man damit nicht erfolgreich. Der Nachfolger Ita Airways konzentriert sein gesamtes Angebot auf Linate und hat dem größeren Malpensa-Airport den Rücken gekehrt. Allerdings: Langstreckenflüge darf man ab dem innerstädtischen Flughafen nicht anbieten. Der Grund dafür ist, dass der Gesetzgeber die maximale Distanz einschränkt. Dies gilt für alle Carrier und soll Malpensa „schützen“. Air-France-KLM-Chef Ben Smith sagte im Zuge einer Konferenz, die von Airlines for Europe abgehalten wurde, dass der von ihm geleitete Konzern plant Nonstopflüge zwischen Mailand-Linate und New York durchzuführen. Diese könnten dann mit A321LR / A321XLR durchgeführt werden. Er räumte aber auch ein, dass zuvor der Gesetzgeber dies überhaupt ermöglichen muss. Derzeit dürfen ab Linate nur Flüge angeboten werden, deren Flugdistanz maximal 1.500 Kilometer beträgt. Weiters ist Großraumgerät nicht für diesen Airport zugelassen, so dass lediglich Single Aisle Maschinen für das Vorhaben von Ben Smith

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ANA hat zwei „Inlands-B787-10“ übernommen

Die japanische Fluggesellschaft All Nippon Airways hat mit den Boeing 787-10, die die Registrierungen JA981A und JA983A tragen, zwei besondere Exemplare übernommen. Es handelt sich um die ersten Einheiten, die speziell für den japanischen Inlandsverkehr konfiguriert sind. Manche Routen innerhalb Japans sind derartig aufkommensstark, dass in der Vergangenheit gar Muster wie Boeing 747 in besonders enger Bestuhlung eingesetzt wurden. Derzeit sind bei All Nippon Airways die in die Jahre gekommenen Boeing 777-300 das Domestic-Arbeitstier. Diese sollen von werksneuen B787-10 abgelöst werden. Die Kabinenkonfiguration der neuen Jets umfasst 28 Sitze in der Premium Class und 401 Sitze in der Economy Class, also insgesamt 429 Sitze in beiden Kabinen. Die Fluggesellschaft betreibt außerdem mehrere 787-9, die ebenfalls ausschließlich auf innerjapanischen Strecken eingesetzt werden. Darüber hinaus hat ANA derzeit drei 787-10 auf internationalen Strecken im Einsatz, die allerdings in einer Drei-Klassen-Konfiguration mit 294 Sitzen ausgestattet sind. Die erste dieser Maschinen ist im April 2019 bei der Fluggesellschaft eingetroffen. Gegenüber den ansonsten auf der Langstrecke eingesetzten Exemplaren unterscheiden diese sich hinsichtlich der Konfiguration der Kabine, um möglichst viele Passagiere befördern zu können. Laut All Nippon Airways sollen diese speziellen Dreamliner hauptsächlich ab Tokio-Haneda in Richtung Osaka, Fukuoka, Sapporo und anderen japanischen Großstädten eingesetzt werden. Die Nachfrage im Inlandsverkehr ist traditionell äußerst hoch, dass Großraumgerät schon seit vielen Jahrzehnten zum Einsatz kommt. ANA hat in den letzten Tagen gleich zwei B787-10, die in diesem Segment eingesetzt werden sollen, übernommen. Diese wurden mit Zwischenstopps nach Tokio-Haneda überstellt. In Kürze sollen diese innerhalb Japans in den Liniendienst

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Virgin Australia denkt über Änderung der Max-10-Order nach

Das Luftfahrtunternehmen Virgin Australia zieht laut lokalen Medienberichten eine Anpassung ihrer Boeing 737-Max-10-Bestellung in Erwägung. Man ist über den Umstand, dass noch immer kein Termin für die Zertifizierung durch die FAA feststeht, verärgert. Nun denkt man über eine Umwandlung in B737-Max-8 nach. Die Varianten Max-7 und Max-10 haben bis dato keine Zulassung seitens der FAA erhalten. Aufgrund der jüngsten Probleme im Hause Boeing ist auch nicht absehbar, dass es zu einer zügigen Zertifizierung kommen wird. Dies hat Auswirkungen auf die Kunden, denn beispielsweise Southwest Airlines plant das Jahr 2024 ganz ohne die bestellten Max-7. Auch bei der Max-10 gibt es mittlerweile mehrjährige Lieferverzögerungen. Virgin Australia hat vor einiger Zeit 25 Exemplare der größten Version der Max-Reihe bestellt. Allerdings ist nicht absehbar wann die Auslieferungen starten. Laut einem Bericht des Australian Financial Journals prüft der Carrier momentan, dass die Order teilweise oder möglicherweise auch komplett in die kleinere Variante Max-8 umgewandelt werden könnte. Diese verfügt über eine geringere Sitzplatzkapazität, jedoch ist die Reichweite größer. Noch ist bei Virgin Australia keine endgültige Entscheidung gefallen. Vieles dürfte auch davon abhängen wann man die eventuellen zusätzlichen Max-8 erhalten kann, denn auch in diesem Bereich hat der U.S.-amerikanische Hersteller erhebliche Lieferverzögerungen. Die Airline wäre von Boeing dahingehend informiert worden, dass man aus der aus 13 Exemplaren bestehenden Max-8-Order in diesem Jahr nur vier Exemplare erhalten wird. Vertraglich vereinbart waren deutlich mehr Einheiten. Überblick über die Flotte von Virgin Australia: Typ Anzahl Boeing 737-700 9 Boeing 737-800 75 Boeing 737-Max-8 4

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Marathon Airlines findet neuen Auftraggeber im Kamerun

Nach dem Rauswurf als Wetlease-Partner von Air Serbia hat die griechische Fluggesellschaft Marathon Airways zumindest teilweise neue Aufträge für ihre Embraer-Flotte gefunden. Allerdings nicht in Europa, sondern auf dem afrikanischen Kontinent. Die im Kamerun ansässige Camair-Co hat auf Anfrage bestätigt, dass man drei von Marathon Airlines betriebene E-Jets ins Wetlease genommen hat. Laut einem Bericht von CH-Aviation.com handelt es sich um die Maschinen mit den Registrierungen SX-PTM, SX-RMA und SX-KAA. Diese wurden zwischenzeitlich nach Douala überstellt und fliegen im Auftrag von Camair-Co. Damit konnte Marathon Airlines den Verlust des Air-Serbia-Auftrags zumindest teilweise kompensieren. Die Betonung liegt auf teilweise, denn im Sommer 2024 hätte man mit fünf E-Jets für das serbische Unternehmen fliegen sollen. Allerdings wurde der Vertrag nach einem Vorfall, der sich auf dem Flughafen Belgrad ereignet hat, fristlos beendet. Der vorläufige Untersuchungsbericht kritisiert die Entscheidungen der Piloten heftig. Laut CH-Aviation.com soll der Vertrag zwischen Camair-Co und Marathon Airlines für vorerst zwei Jahre abgeschlossen worden sein. Bislang wurde lediglich die SX-RMA in das Farbenkleid des Auftraggebers versetzt. Die beiden anderen Embraer-Jets sollen nach und nach ebenfalls die Livery von Camair-Co erhalten. Überblick über die Marathon-Airlines-Flotte: Flugzeugtyp Anzahl Embraer 175 3 Embraer 190 1 Embraer 195 3 Embraer Legacy 600 1

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Easyjet will in Linate weitere Slots ergattern

In der Metropolregion Mailand ist Easyjet am Flughafen Malpensa omnipräsent. Mit dem Terminal 2 nutzt man gar einen Abfertigungskomplex mehr oder weniger exklusiv. Doch: Der Carrier will am innerstädtischen Airport Linate weiterwachsen. Bereits jetzt führt Easyjet Flüge ab Linate durch, aber man will weit mehr als man darf. Das liegt daran, dass der Carrier über weniger Start- und Landerechte verfügt als für das ambitionierte Programm notwendig. Aus diesem Grund bringt man hinsichtlich dem geplanten Einstieg von Lufthansa und Ita Airways in Stellung. Mit hoher Wahrscheinlichkeit müssen das deutsche und das italienische Luftfahrtunternehmen am Flughafen Mailand-Linate so genannte Slots freigeben. Formell gehen diese zurück an den Regulator, der sie dann an Mitbewerber neu vergeben muss. Easyjet hofft, dass man im Falle des Falles möglichst viele ergattern kann. Allerdings bedeutet die Zuweisung von Start- und Landerechten noch lange nicht, dass tatsächlich Flüge aufgenommen werden. Im Zuge des Übergangs von Alitalia auf Ita Airways mussten bereits zahlreiche Slots zurückgegeben werden. Damals war auch Ryanair erfolgreich und ist in den Besitz der als wertvoll geltenden Linate-Start- und Landerechte gekommen. Im Gegensatz zum Konkurrenten Wizz Air hat man jedoch nie Flüge ab dem innerstädtischen Airport aufgenommen, sondern man hat diese an den Regulator zurückgegeben. Easyjet hingegen nutzt die Slots. Gegenüber Reuters News betont Easyjet-Konzernchef Johan Lundgren, dass man auch diesmal einen Teil vom Kuchen abhaben will und die Präsenz in Linate deutlich ausbauen will. Seiner Meinung nach mache dies Sinn und entsprechend habe man dies in einer Stellungnahme an die EU-Kommission dargelegt.  Derzeit ist aber

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An diesen Urlaubsorten kommen Hobbyfotografen auf ihre Kosten

Ein Urlaub ohne Fotos? Kaum vorstellbar. Unterwegs möchten wir die schönsten Augenblicke festhalten: Sei es ein Bild vor dem majestätischen Eiffelturm, ein Selfie neben einem berühmten Kunstwerk oder eine Panoramaaufnahme atemberaubender Landschaften – idealerweise bei strahlendem Sonnenschein. Skylum, führender Anbieter von KI-basierter Bildbearbeitungssoftware wie Luminar Neo und Anbieter von Luminar Adventures, hat in einer Untersuchung der 25 beliebtesten Reiseziele der Deutschen in Europa herausgefunden, welche Destinationen sich für fotobegeisterte Reisende am meisten lohnen. Hierfür wurden ausgewählte Reiseziele anhand von vier Kategorien miteinander verglichen. Die Ergebnisse wurden in das Verhältnis zur Gesamtgröße der jeweiligen Stadt gesetzt und mit einer Punktzahl zwischen eins und 25 bewertet. (Mehr Informationen im Abschnitt „Über die Untersuchung“.) Diese Ziele versprechen ein schönes Urlaubsfoto: Athen, Lissabon und Porto Mit insgesamt 92 von 100 möglichen Punkten kann sich Griechenlands Hauptstadt den Titel als bestes Fotografie-Reiseziel im Vergleich sichern. Eingebettet in eine malerische Berglandschaft bietet Athen eine Fülle an historischen Stätten und antiken Ruinen wie die Akropolis, das Erechtheion und die Agora. Mit durchschnittlich 74 Sehenswürdigkeiten pro Quadratkilometer gibt es für Reisende eine enorme Auswahl an Fotomotiven. Die zahlreichen Kunstmuseen und Galerien laden kreative Reisende außerdem dazu ein, sich für den nächsten Schnappschuss inspirieren zu lassen. Mit 7,2 durchschnittlichen Sonnenstunden am Tag gehört Athen allerdings nicht zu den sonnigsten Reisezielen im Vergleich. Sonnenanbeter sollten die portugiesische Metropole Lissabon aufsuchen, die mit durchschnittlich 8,3 Sonnenstunden pro Tag reichlich Licht für optimale fotografische Bedingungen bietet. Die hügelig gelegene Stadt am Atlantik landet mit 86 von 100 Gesamtpunkten auf dem zweiten Platz

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Wegen Sauerstoffflaschen: FAA verhängt saftiges Bußgeld gegen Spirit Airlines

Die U.S.-amerikanische Zivilluftfahrtbehörde beabsichtigt gegen die Billigfluggesellschaft Spirit Airlines ein Bußgeld in der Höhe von 146.500 U.S.-Dollar zu verhängen. Die FAA wirft dem Carrier vor, dass dieser gegen die Gefahrengutvorschriften verstoßen haben soll. Konkret geht es um die Beförderung von Sauerstoffflaschen im Auftrag von FedEx. Im August 2022 sollen insgesamt fünf Stück in Form separater Sendungen innerhalb der USA befördert worden sein. Die entsprechenden Offerte für die Dienstleistung wären von Mitarbeitern der Spirit Airlines gelegt worden. Jedenfalls soll sich FedEx auf dem Flughafen Detroit geweigert haben eine der Sendungen zu übernehmen, weil diese nicht nur beschädigt war, sondern auch nicht den Transportvorschriften des U.S.-amerikanischen Verkehrsministeriums entsprochen haben sollen. Laut FAA sollen auch zweckmäßige Aufkleber bezüglich Entflammbarkeit bzw. dem Umstand, dass Sauerstoff als regelrechter Brandbeschleuniger fungieren kann, gefehlt haben. Die U.S.-amerikanische Zivilluftfahrtbehörde legt dem Billigflieger auch zur Last, dass weder jene Mitarbeiter, die die Angebote erstellt haben, noch die in der Verladung tätigen Beschäftigten, über die notwendige Zusatzausbildung für den Umgang mit Gefahrengut verfügt haben sollen. Die FAA hat Spirit Airlines eine zivilrechtliche Geldbuße in der Höhe von 146.500 U.S.-Dollar angeboten. Das Unternehmen hat nun 30 Tage Zeit, um zu Bezahlen oder eine Stellungnahme abzugeben. Bei Nichtbezahlung wird ein amtliches Verfahren eingeleitet. An dessen Ende kann sowohl ein Freispruch als auch eine signifikant höhere Strafe stehen. Derzeit hat die betroffene Fluggesellschaft die weitere Vorgehensweise noch nicht festgelegt.

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FAA stellt United Airlines unter erhöhte Aufsicht

In den letzten Wochen ist United Airlines aufgrund zahlreicher Vorfälle, die zum Glück glimpflich verlaufen sind, in die Schlagzeilen geraten. Nun hat die U.S.-amerikanische Zivilluftfahrtbehörde FAA signalisiert, dass man das Star-Alliance-Mitglied unter erhöhte Aufsicht stellt. Es handelt sich um eine Maßnahme, zu der die Luftfahrtämter greifen können, wenn diese gewisse Bedenken haben oder aber sich binnen kurzer Zeit einige Vorfälle, die es so nicht geben sollte, ereignen. Bereits vor wenigen Tagen ist der United-Geschäftsführer an die Öffentlichkeit gegangen und betont, dass keinerlei Sicherheitsprobleme bestehen würden. Die FAA will es offensichtlich nicht bei Beteuerungen belassen, sondern schaut der U.S.-amerikanischen Fluggesellschaft lieber genauer auf die Finger. Dies hat auch erste Folgen für United Airlines, denn die Behörde erklärte, dass laufende Zulassungsverfahren fortgeführt werden können, jedoch keine neuen eröffnet werden können, da das Unternehmen unter erhöhter Aufsicht steht. Erst nach Abschluss des derzeit laufenden Audits will die FAA entscheiden wie man diesbezüglich weiterverfährt. Eine Behördensprecher erklärte unter anderem: „Aufgrund der jüngsten Sicherheitsvorfälle verstärkt die FAA die Aufsicht über United Airlines, um sicherzustellen, dass das Unternehmen die Sicherheitsvorschriften einhält, Gefahren identifiziert und Risiken mindert sowie ein effektives Sicherheitsmanagement betreibt“. Die Beschäftigten von United Airlines wurden bereits am 22. März 2024 durch die zuständige Führungskraft darüber informiert, dass man durch die FAA unter verstärkter Aufsicht steht. Für die Mitarbeiter bedeute dies, dass man jederzeit damit rechnen müsse, dass Beamte anwesend sind und Arbeitsabläufe, Handbücher, Flugzeuge und Infrastruktur überprüfen. Man ersucht die United-Mitarbeiter darum, dass diese mit den FAA-Beamten kooperieren und deren Anordnungen bzw. Ersuchen nachkommen.

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Marabu stellt neuen Chief Operating Officer vor

Bei der in Estland ansässigen, aber hauptsächlich ab Deutschland fliegenden Ferienfluggesellschaft Marabu Airlines ist es zu einer weiteren Änderung in der Unternehmensführung gekommen. Paul Fabian fungiert nun als Chief Operating Officer. Er folgt mit sofortiger Wirkung auf Tony Larsson, der von Nordica/Xfly zu Marabu Airlines gekommen ist. Fabian wird im Rahmen seiner Position als Chief Operating Officer auch die Aufgaben des Accountable Managers wahrnehmen. Damit ist er für die Zivilluftfahrtbehörde der erste Ansprechpartner. Nach drei Jahrzehnten in der Luftfahrindustrie bringt Paul Fabian umfassende Management- Erfahrung im Operations-Bereich mit. Zuletzt war er als Managing Director der privaten britischen Luftfahrt-Akademie Skyborne Aviation Ltd. tätig. Davor hatte er führende Positionen bei mehreren internationalen Fluggesellschaften inne, unter anderem als COO von Air Malta und Green Africa Airways sowie als Vice President Network Control bei Emirates. „Ich freue mich sehr darauf, die COO-Position bei Marabu zu übernehmen“, sagte Paul Fabian. „Mit der erfolgreichen Entwicklung im letzten Jahr und den ambitionierten Wachstumsplänen ist Marabu derzeit eine der spannendsten Airlines auf dem europäischen Markt. Die dynamische Mannschaft und der starke Teamspirit haben mich von Anfang an begeistert. Gemeinsam mit den neuen Kolleginnen und Kollegen möchte ich die operative Stabilität von Marabu verstetigen und das Serviceerlebnis für unsere Passagiere weiter verbessern.“ Laut Mitteilung soll Tony Larsson die estnische Ferienfluggesellschaft, die eine Condor-Konzernschwester ist, auf eigenen Wunsch verlassen haben. Dazu Firmenchef Axel Schefe: „Wir danken Tony Larsson für seine hervorragende Arbeit und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute“, so Axel Schefe, CEO von Marabu. „Gleichzeitig sind wir sehr

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EuGH: Airline-Gutscheine müssen nicht ausbezahlt werden

Viele Fluggesellschaften versuchen ihre Passagiere bei Flugausfällen mit Gutscheinen abzuspeisen, um nach Möglichkeit kein Geld rausrücken zu müssen. Dies kann jedoch nur mit Einverständnis des Passagiers geschehen. Genau mit einem solchen Fall musste sich der Europäische Gerichtshof in Sachen Tap Air Portugal auseinandersetzen. Der portugiesische Carrier macht es Fluggästen nicht gerade einfach, wenn diese bei Streichungen ihr Geld zurück bekommen wollen. Online kann man die Rückzahlung nicht in Auftrag geben, sondern lediglich einen Gutschein ausgestellt bekommen. Will man aber „echtes Geld“ haben, dann muss man mit dem Callcenter Kontakt aufnehmen. Genau hier lauert eine „Falle“, die nach Ansicht des Europäischen Gerichtshofs jedoch juristisch korrekt ist. Der klagende Passagier wollte von Fortaleza über Lissabon nach Frankfurt am Main fliegen. Seit Weiterflug nach Deutschland wurde annulliert. Online konnte der Betroffene lediglich einen Gutschein beantragen. Für die Erstattung des Ticketpreises hätte er mit dem Servicecenter Kontakt aufnehmen müssen. Er füllte aber im Internet ein Formular aus und erhielt sofort einen Fluggutschein ausgestellt. Ein paar Wochen später überlegte es sich der Deutsche anders und wollte dann lieber das Geld haben. Tap Air Portugal lehnte das ab und verwies darauf, dass er ausdrücklich der Ausstellung des Vouchers zugestimmt habe und gemäß den Bedingungen wäre eine Auszahlung nicht mehr möglich. Das wollte der Passagier nicht auf sich sitzen lassen und zog mit einem Rechtsanwalt vor Gericht. Das Landgericht Frankfurt am Main legte den Fall zu einer so genannten Vorab-Entscheidung dem Europäischen Gerichtshof vor. Grund: Es geht um die Auslegung von EU-Verordnungen und betrifft generell eine grenzüberschreitende

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