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Pannenserie: United-Chef Kirby geht in die Offensive

In den letzten Wochen ist die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft United Airlines mit besonders vielen Pannen und Vorfällen in die Schlagzeilen geraten. Zum Beispiel hat man kürzlich kurz nach dem Start einer Boeing 777 in San Francisco ein Rad verloren. Nun geht Firmenchef Scott Kirby in die Offensive. In der Luftfahrt gibt es manchmal das absurde Phänomen, dass über einen längeren Zeitraum hinweg überhaupt keine aufsehenerregenden Vorfälle passieren und dann passiert binnen weniger Tage oder Wochen so einiges. Ungefähr so könnte man die Pannen-Serie, die United Airlines in den letzten paar Wochen hatte, beschrieben. Zum Glück haben Passagiere und Besatzungsmitglieder keinen Schaden genommen, aber für die Reputation ist es nicht gerade von Vorteil, wenn man mitunter mehrmals wöchentlich wegen neuerlicher technischer Vorfälle in die Schlagzeilen gerät. In den USA gab es – auch in Sozialen Medien und im Fernsehen – mittlerweile Diskussionen, ob die Flugsicherheit bei United Airlines überhaupt noch sichergestellt ist. Auch wurde mitunter darüber diskutiert, ob es eventuell im Bereich der Wartung zu Schlamperei gekommen sein könnte. Diese – mitunter oftmals nicht gerade sachlich geführten – Erörterungen haben nun Generaldirektor Scott Kirby aus der Reserve gelockt. Nun geht es wirklich um die Reputation der Fluggesellschaft, denn solche „Gerüchte“ könnten andernfalls in den Köpfen der Bevölkerung hängen bleiben und sich gerade auf dem wettbewerbsintensiven Markt der Vereinigten Staaten von Amerika äußerst nachteilig auf die Buchungszahlen und damit die Jahresbilanz auswirken. Kirby betonte – wenig überraschend – dass für United Airlines die Flugsicherheit immer oberste Priorität habe. Die einzelnen Vorfälle würden untereinander

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Air Asia Cambodia hebt am 2. Mai 2024 ab

In Kambodscha geht am 2. Mai 2024 der jüngste Ableger von Air Asia an den Start. Zunächst soll Air Asia Cambodia Inlandsflüge anbieten. Zu einem späteren Zeitraum will man auch internationale Routen anbieten. Die ersten beiden Maschinen des Typs Airbus A320 werden auf dem Flughafen Phnom Penh stationiert. Von dort aus geht es ab 2. Mai 2024 nach Siem Reap und Sihanoukville. Um die Marke Air Asia bekannter zu machen, bietet man zunächst 6.000 kostenfreie Tickets an. Darunter versteht der Anbieter, dass lediglich die Steuern und Gebühren bezahlt werden müssen. Der reguläre „ab Preis“ soll bei 49 U.S.-Dollar oneway liegen. Air Asia hat vor einiger Zeit beschlossen, dass in Kooperation mit einem Partner einen lokalen Ableger in Kambodscha an den Start bringen wird. Aus rechtlichen Gründen befindet sich die Mehrheit formell in den Händen des lokalen Partners. Andernfalls hätte man keine Zertifikate bekommen. Zunächst sollen innerhalb des Landes Lowcost-Flüge angeboten werden. Zu einem späteren Zeitpunkt will man auch internationale Routen von/nach Kambodscha mit dem jüngsten Ableger bedienen. Eigenen Angaben nach will Air Asia für niedrigere Flugpreise im Kambodscha sorgen. Man behauptet, dass es mangels scharfem Wettbewerb bislang zu hohen Ticketpreisen gekommen sein soll. Das Produkt, das man anbietet, ist mit jenem der Konzernschwester weitgehend deckungsgleich. Lediglich im Bereich des kostenpflichtigen Caterings soll es eine etwas andere Auswahl, die auf den lokalen Markt ausgerichtet ist, geben. Einst hatte Air Asia auch in Japan und Indien entsprechende Ableger. Jener im Inselstaat ist im Zuge der Corona-Pandemie untergegangen und musste Insolvenz anmelden. Das

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Air France feiert 50 Jahre Flughafen Paris-CDG

Vor knapp über 50 Jahren, am 13. März 1974, wurde der damals neue Flughafen Paris-Charles de Gaulle eröffnet. Dieser bildet seither das internationale Drehkreuz von Air France. Die Inlandsflüge, damals unter anderem von Air Inter bedient, wurden vorerst weiterhin überwiegend ab Orly angeboten. 1996 richtete Air France ihr globales Drehkreuz in dieser Stadt ein, in der sich täglich Reisende aus aller Welt kreuzen. Heute ist die Fluggesellschaft für mehr als die Hälfte des Flughafenverkehrs verantwortlich und verbindet Paris mit über 200 Zielen in fast 100 Ländern weltweit. Bereits in den 1950er Jahren wurde die Notwendigkeit eines dritten Pariser Flughafens deutlich, als der Verkehr auf den historischen Flughäfen der Hauptstadt, Paris-Le Bourget und Paris-Orly, zunahm.  Dieses erste vom jungen Architekten Paul Andreu entworfene Terminal zeichnete sich durch ein innovatives Design aus: ein zentrales kreisförmiges Gebäude, das mit sieben Satelliten verbunden ist. Dieses einzigartige Bauwerk, das die Verteilung der Passagierströme erleichtern sollte, brachte dem Terminal seinen noch heute verwendeten Spitznamen „Camembert“ ein.  Der erste Air-France-Flug von Paris-Charles de Gaulle startete am 30. April 1974. Die Caravelle F-BHRA, das erste an Air France ausgelieferte Flugzeug dieser Art, startete mit einer vom Flugkapitän angeführten Besatzung nach Belgrad und Sofia Henri Cibert. Die Flüge des Unternehmens wurden nach und nach nach Paris-Charles de Gaulle verlagert und bedienten zunächst inländische (Bordeaux, Nizza, Toulouse) und europäische Ziele (London, Genf, Frankfurt, Turin und Lissabon).  Der Großteil seiner Aktivitäten wurde im November 1974 verlagert, wobei zwei Drittel der Flüge der nationalen Fluggesellschaft und ein Teil ihrer Wartungsbetriebe nach Paris-Charles

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Osterferien 2024: München erwartet zwei Millionen Passagiere

In wenigen Tagen beginnen in Deutschland die Osterferien des Jahres 2024. Der Flughafen München geht davon aus, dass es während dieser zu etwa 14.000 Starts und Landungen kommen wird. Für das erste Wochenende erwartet man etwa 300.000 Fluggäste. Die am zweitgrößten Airport Deutschlands tätigen Airlines hätten diesem bereits die Rückmeldung gegeben, dass man besonders gute Buchungszahlen habe. Angemeldet sind 14.100 kommerzielle Flugbewegungen zu 184 Destinationen. Dies betrifft den Zeitraum von 22. März bis inklusive 7. April 2024. Allein am ersten Ferienwochenende von Freitag bis Sonntag starten und landen knapp 2.400 Maschinen am Münchner Airport und es werden über 300.000 Passagiere erwartet. Insgesamt rechnet die Flughafen München GmbH während der Osterferien mit einem Aufkommen von fast zwei Millionen Passagieren. Vom Münchner Flughafen aus werden zahlreiche Ziele in aller Welt angeflogen. Fast 1.800 Mal starten in den Osterferien Flugzeuge zu insgesamt 42 Destinationen in Frankreich, Italien, Portugal und Spanien. Warme Temperaturen versprechen auch die Mittelmeeranrainerstaaten Ägypten, Griechenland und die Türkei. Insgesamt rund 540 Maschinen steuern diese Länder von München aus an. Die am häufigsten angeflogenen europäischen Hauptstädte sind London, Amsterdam und Paris, die in den Osterferien insgesamt über 580 Mal bedient werden. Im Ferienverkehr zeigt sich die große Nachfrage in Richtung Nordamerika und Asien: Insgesamt 340 Maschinen heben während der Osterferien zu 15 Zielen in den USA und in Kanada ab. Rund 230 Mal geht es in Richtung China, Indien, Japan, Singapur, Südkorea, Taiwan und Thailand. Über 120 Starts führen zu Zielen in den Vereinigten Arabischen Emiraten, in Katar, im Oman und

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Embraer oder Airbus: Lot will Regio-Flotte modernisieren

Polens Staatscarrier Lot beabsichtigt ihre Regionalflotte zu erneuern. Momentan besteht diese überwiegend aus Maschinen des Herstellers Embraer. Dass dies auch in Zukunft so bleibt, ist nicht in trockenen Tüchern, denn man verhandelt auch mit dem Airbus-Konzern. Beide Flugzeugbauer buhlen um eine Order, die aus voraussichtlich 84 Exemplaren bestehen sollen. Im Rennen sind die E2-Reihe von Embraer sowie die A220-Familie von Airbus Canada. Regierungsangaben nach sollen in Kürze die beiden Hersteller zur Abgabe von Angeboten eingeladen werden. Derzeit ist es noch völlig offen welcher der beiden Anbieter die besseren Karten hat. Für Embraer spricht, dass Lot bereits 43 Einheiten dieses Herstellers betreibt. Es handelt sich um die E1-Serie, denn den Nachfolger E2 hat man noch nicht in der Flotte. Für Airbus wäre es aber auch aus einem anderen Grund durchaus von Prestige die Order zu gewinnen, denn Lot gilt als treuer Boeing-Kunde. Mit dem A220 hat man ein Modell, das man für passender hält als die Flugzeuge der brasilianischen Konkurrenz. Bei Lot dürfte es aber nicht nur um solche Dinge gehen, sondern auch darum wer schneller liefern kann. Immerhin will das Unternehmen bis zum Jahr 2030 stark wachsen und sowohl bei Airbus als auch bei Embraer sind bestimmte Lieferslots nur schwer verfügbar, weil von anderen Kunden bereits ausgebucht. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, dass sich Lot bei Leasinggeber bedienen könnte. Es ist branchenbekannt, dass Lessoren gerne „auf Vorrat“ bestellen, um genau dann, wenn die Nachfrage hoch ist, kurzfristig an Kunden liefern zu können. Das hat aber seinen Preis, denn solche Verträge

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Play-Großaktionär übernimmt die Geschäftsführung selbst

Bei der isländischen Billigfluggesellschaft Play ist es zu einem überraschenden Führungswechsel gekommen, denn der bisherige Firmenchef Birgir Jónsson hat das Unternehmen verlassen. Laut Mitteilung habe er am 17. März 2024 einen Aufhebungsvertrag unterschrieben. Die Führung des Billigfliegers liegt nun in den Händen von Einar Örn Ólafsson, der gleichzeitig auch der größte Einzelaktionär des Luftfahrtunternehmens ist. Bislang gehörte er dem Verwaltungsrat an, jedoch zog er seine Kandidatur für die Wiederwahl zurück, um den Posten als CEO von Play Airlines zu übernehmen. Dazu Örn Ólafsson: „Ich freue mich sehr auf diese neue Aufgabe. Nach einer großartigen Aufbauphase in den letzten Jahren unter Birgirs starker Führung befindet sich das Unternehmen nun an einem Wendepunkt. Als größter Anteilseigner des Unternehmens möchte ich meine Investition zu Ende führen. Ich bin mit dem Betrieb und den Mitarbeitern von Play sehr gut vertraut und sehe für die Zukunft zahlreiche Möglichkeiten und spannende Projekte. Ich bin dem Play-Verwaltungsrat für sein Vertrauen in mich dankbar und möchte die Gelegenheit nutzen, Birgir für seinen Beitrag zu Play und für unsere angenehme und produktive Zusammenarbeit in den letzten Jahren zu danken“. Sein Vorgänger Jónsson sagte anlässlich seines Abtritts: „Eine wettbewerbsfähige Landschaft in der Luftfahrtindustrie wird zu niedrigeren Flugpreisen, einer vielfältigen Auswahl an Zielen und wertvollen ausländischen Touristen führen, was für eine Insel wie uns besonders wichtig ist. Dieser Wettbewerb ist im Interesse aller Isländer. Deshalb verlasse ich mein Amt mit großem Stolz. Play hat nun seine Kinderstube verlassen und ist zu einer reifen Fluggesellschaft herangewachsen. Ich hatte eine gute und enge

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Ukraine: Skyup erlangt IOSA-Safety-Audit

Die ukrainische Billigfluggesellschaft Skyup Airlines konnte ungeachtet des Krieges, der momentan im Heimatland des Carriers wütet, das so genannte IOSA-Safety-Audit erlangen. Dieses gilt als Goldstandard und ist für die Zusammenarbeit mit anderen Luftfahrtunternehmen von hoher Bedeutung. Es gibt einige Konzerne, beispielsweise die Lufthansa Group, die im Regelfall nur mit Unternehmen, die über dieses international anerkannte Audit verfügen, Kooperationen eingehen. Das gilt für Interling-, Codeshare- und Wetlease-Zusammenarbeit. Das hat auch seinen guten Grund, denn nur so ist sichergestellt, das Sicherheitsstandards eingehalten werden. Das gegenseitige Auditieren wird durch das Vorhandensein des IOSAs erheblich vereinfacht. Skyup Airlines war vor dem kriegerischen Überfall der russischen Armee gegen die Ukraine auf eine aufstrebende Billigfluggesellschaft. immer wieder hatte man mal Ärger mit den Flughafenbehörden bzw. der Flugsicherung der Ukraine, jedoch ging es dabei stets ums Geld und nicht um sicherheitsrelevante Aspekte. Der Carrier war dafür bekannt, dass man nicht jeden Gebührenbescheid kommentarlos bezahlt hat, sondern sich durchaus zur Wehr gesetzt hat, wenn man sich ungerecht behandelt gefühlt hat. Wie in der Luftfahrt fast branchenüblich: Den einen oder anderen Rückstand hatte man auch „rein zufällig“ angehäuft. Im Gegensatz zu Konkurrenten wie Ukraine International Airlines oder Bees Airlines konnte Skyup Airlines davon profitieren, dass Leasinggeber verlangt haben, dass die Flugzeuge außer Landes gebracht werden. Das Skyup-Management machte sich sofort auf die Suche nach ACMI- und Wetlease-Aufträgen. Eigentlich hätte man als Nicht-EU-Carrier gar nicht innerhalb der Europäischen Union für andere Fluggesellschaften fliegen dürfen, jedoch wurden großzügig Sondergenehmigungen erteilt. Das Luftfahrtunternehmen konnte sich nicht nur in der Luft halten, sondern

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Discover Airlines startet neues Catering-Konzept

Die Ferienfluggesellschaft Discover Airlines startet auf ihren Kurz- und Langstreckenflügen ein neues Catering- und Getränke-Konzept. Eigenen Angaben nach soll dies auch Teil des Markenwechsels von Eurowings Discover auf Discover Airlines sein. Unternehmensangaben nach sollen an Bord der Airbus-Flotte künftig Klassiker aus der deutschen Küche, aber auch internationale Spezialitäten serviert werden. Beispielsweise will Discover Airlines in der Business-Class traditionelle Rinderrouladen mit Klößen und Rosenkohl auftischen. Ebenfalls auf der Menükarte zu finden: Oryxantilopen-Gulasch aus Windhoek oder eine mit vegetarischer Mole gefüllte Poblano Chili aus Cancún. Auf der Langstrecke können Fluggäste weiters aus 20 verschiedenen Cocktails und Longdrinks wählen. Teilweise soll es auch alkoholfreie Alternativen geben. In allen Reiseklassen stehen fleischhaltige und vegetarische Optionen zur Wahl. Bis zu 48 Stunden vor Abflug können besondere Menüvariationen wie vegan, koscher und glutenfrei kostenfrei über das Discover Airlines Service Center vorbestellt werden. Laut Erklärung der Fluggesellschaft habe man das neue Konzept aufgrund von Kundenumfragen, die regelmäßig durchgeführt worden sein sollen, entworfen. „Wir möchten an Bord unserer Flüge nicht nur für Urlaubsfreude, sondern auch für Gaumenfreude sorgen. Dazu arbeiten wir eng mit unseren internationalen Catering-Partnern zusammen, sodass wir unsere Gäste alle vier Monate beim Menüwechsel mit neuen Kreationen überraschen können,“ sagt Patrick Door, verantwortlich für das Bordprodukt bei Discover Airlines. Erst Anfang des Jahres hat Discover Airlines ihre Premium Economy Class auf der Langstrecke weiter aufgewertet. Speisen und Getränke werden dort jetzt auch auf Porzellan und in Gläsern serviert, genau wie in der Business Class.

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Eriwan: Fly Arna bekommt AOC temporär entzogen

Die Wahrscheinlichkeit, dass die armenische Air-Arabia-Beteiligung Fly Arna in naher Zukunft wieder kommerziell abheben wird, ist stark gesunken, denn die Zivilluftfahrtbehörde Armeniens hat dem Unternehmen das AOC suspendiert. Noch wurde das Luftfahrtbetreiberzeugnis nicht endgültig entzogen, sondern es wurde lediglich vorläufig ausgesetzt. Das bedeutet, dass Fly Arna dieses auf Antrag zurückbekommen kann, aber nur dann wenn die Auflagen der Zivilluftfahrtbehörde erfüllt werden können. Üblicherweise räumen Ämter bei einer Suspendierung eine gewisse Frist ein und wenn sich innerhalb dieser nichts tut, das zur Wiedererlangung führen könnte, erfolgt ein endgültiger Entzug. Air Arabia ist bei Fly Arna lediglich Minderheitsgesellschafter und hat unter anderem die Flotte im Rahmen von Dry-Lease-Verträgen verleast. Das armenische Unternehmen ist mit großen Ambitionen gestartet, denn man betrachtete sich bereits als neuer National Carrier. Abgesehen von einigen Russland-Flügen und wenigen Verbindungen in andere Staaten, ist man aber nie so richtig aus den Startlöchern herausgekommen. Vor einigen Wochen hat man entschieden, dass der Flugbetrieb vorläufig eingestellt wird. Dies wurde damit begründet, dass das Konzept überarbeitet wird und man bereits in wenigen Wochen wieder in der Luft sein wird. Die nunmehrige Suspendierung des AOCs durch die Zivilluftfahrtbehörde dürfte dieses Vorhaben schwierig machen, denn für die Wiedererlangung sind stets Auflagen zu erfüllen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich die armenische Behörde auf eine Art „Deal“ einlassen wird, ist sehr gering. Hintergrund ist, dass man sich derzeit in einem Harmonisierungsprozess mit der Europäischen Union befindet. Die Regierung hat ein sehr großes Interesse daran, dass die Zivilluftfahrtbehörde von der EU als zuverlässiges Amt wahrgenommen wird. Man erwartet

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Regiojet weitet Ukraine-Angebot aus

Der private Eisenbahnbetreiber Regiojet nimmt am 27. März 2024 eine neue Verbindung zwischen Prag und der ukrainischen Stadt Chop auf. Eigenen Angaben nach hat man bereits mit dem Verkauf von Fahrkarten begonnen. Die neue Verbindung Prag-Kosice-Chop wird neben der Strecke Prag-Premyšl eine weitere Alternative sein, um mit einer Nachtverbindung ohne Umsteigen an die ukrainische Grenze zu gelangen, mit der Möglichkeit, auf die ukrainischen Bahnen umzusteigen. Der größte Vorteil dieser Verbindung ist die Bequemlichkeit des Grenzübertritts zwischen der Slowakei und der Ukraine, wo man nicht wie bei den Bussen in mehrstündigen Warteschlangen an der Grenze warten muss, was eine unvorhersehbare Verlängerung der Reisezeit bedeutet. Für die Fahrgäste bedeutet dies eine erhebliche Steigerung des Reisekomforts und eine sehr schnelle und zuverlässige Verbindung. Es handelt sich außerdem um die erste 100%ige kommerzielle Verbindung zwischen der Europäischen Union und der Ukraine. RegioJet wird sein Verbindungsnetz ausbauen, indem es den Nachtverkehr auf der bestehenden Strecke Prag – Košice um Direktbusse ergänzt, die von Košice aus in die ukrainische Stadt Chop weiterfahren, die als Umsteigeknoten für Reisen in die Ukraine dient. Der erste Zug wird am Mittwoch, dem 27. März 2024, auf der Strecke Prag (21:38 Uhr) – Košice (6:38 Uhr) – Chop (9:35 Uhr unserer Zeit bzw. 10:35 Uhr ukrainischer Zeit) verkehren. In der Gegenrichtung von Chop (17:35 Uhr ukrainischer Zeit bzw. 16:35 Uhr unserer Zeit) über Košice (20:14 Uhr) nach Prag (5:57 Uhr) wird der erste Zug am Donnerstag, dem 28. März 2024, abfahren. „Wir freuen uns sehr, dass wir unseren Kunden eine weitere

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