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Samt Flughafen-Shuttlebus: Air Arabia eröffnet City-Check-in in Dubai

Schon seit langer Zeit bietet Emirates Airline in Dubai die Möglichkeit an, dass in der Innenstadt eingecheckt werden kann und gleichzeitig auch die Kofferaufgabe durchgeführt werden kann. Nun zieht der Konkurrent Air Arabia nach und hat ebenfalls einen City-Check-In eröffnet. Dieser befindet sich im Stadtteil Al Fahidi und führt dazu, dass die Anzahl derartiger Einrichtungen, die auf verschiedene VAE-Städte verteilt sind, auf 12 Stück steigt. Die Passagiere können laut Air Arabia in besagten Stadtbüros ab 24 Stunden bis maximal acht Stunden vor der geplanten Abflugzeit ihre Bordkarten erhalten und ihre Gepäckstücke abgeben. Die neue Einrichtung im Dubai-Stadtteil Al Dahidi verfügt auch über Shuttle-Services zum Flughafen Sharjah, der in dieser VAE-Region primär von Air Arabia genutzt wird. Allerdings ist der Bustransfer noch nicht in Betrieb und soll erst in den nächsten Wochen aktiviert werden. Die Nutzung soll für Passagiere des Lowcosters mit keinen Mehrkosten verbunden sein. Laut Air Arabia können im City-Check-in bei Bedarf auch Zusatzpakete für Gepäckstücke und Wunschsitzplätze gebucht und bezahlt werden. Auch soll es möglich sein Umbuchungen vorzunehmen. Dieses Stadtbüro kann für Abflüge, die ab dem Sharjah-Airport erfolgen, genutzt werden. Für Flüge, die von der Konzernschwester Air Arabia Abu Dhabi ab dem Flughafen Abu Dhabi durchgeführt werden, steht in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate eine vergleichbare Einrichtung zur Verfügung. Eigentlich sind die Fluggesellschaften des Air-Arabia-Konzerns als Billigflieger positioniert. Man steht besonders in den Vereinigten Arabischen Emiraten in einer scharfen Wettbewerbssituation mit Emirates, Fly Dubai, Etihad und Wizz Air Abu Dhabi. Das dürfte auch der Grund dafür sein,

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Feber 2024: London-Heathrow meldet neuen Monatsrekord

Für den größten Flughafen des Vereinigten Königreichs, London-Heathrow, ist der Feber 2024 besonders erfolgreich verlaufen. Mit 5,8 Millionen Passagieren konnte man einen neuen Monatsrekord aufstellen. Im Nachgang der Corona-Pandemie ist Heathrow wiederholt in die Negativschlagzeilen geraten, da es aufgrund von Personalmangel zu unzumutbar langen Wartezeiten gekommen ist. Als Notmaßnahme musste gar temporär die Kapazität beschränkt werden. Trotz sich verbessernder Nachfrage waren einige Carrier gezwungen ihr Angebot zu reduzieren. Gleichzeitig stand der Airport aufgrund von Gebührenerhöhungen im Kreuzfeuer der Kritik. Davon scheint im Feber 2024 nichts mehr zu spüren gewesen zu sein, denn mit 5,8 Millionen Fluggästen hatte der größte Flughafen des Vereinigten Königreich so viele Passagiere wie noch nie in einem einzigen Kalendermonat. Der Umstand, dass heuer ein Schaltjahr ist, spielt dabei gar keine Rolle, denn auch in 28 Tagen hätte man die Höchstmarke locker geschafft. Am 29. Feber 2024 waren laut Heathrow Airport „nur“ 207.000 Reisende unterwegs. Das Management gibt sich zuversichtlich, dass es heuer gelingen wird eine neue Jahres-Bestmarke aufzustellen. Dafür würden die Anmeldungen der Airlines sprechen. Gleichzeitig höre man von diesen, dass die Vorausbuchungszahlen für den traditionell reisestarken Sommer „sehr gut“ sein sollen. Zuletzt konnte Heathrow auch im Cargo-Segment zulegen. Gegenüber dem Vorjahresmonat verzeichnete man einen Zuwachs um 21 Prozent und liegt damit erheblich über konkurrierenden europäischen Flughäfen. Einige Airports in Europa müssen nämlich weiterhin Rückgänge melden. Weltweit gesehen lag das Plus im Feber 2024 bei durchschnittlich acht Prozent.

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Washington: Ein einziger Haushalt überschwemmt Behörden mit tausenden Fluglärm-Beschwerden

Mit einem U.S.-amerikanischen Haushalt kann selbst der deutsche „Anzeigenhauptmeister“, dessen Hobby es ist Falschparker zur Anzeige zu bringen, nicht mithalten: In nur einem Jahr reichte dieser nämlich 6.852 Lärmbeschwerden gegen den Flughafen Washington Ronald Reagan ein. Der „Anzeigenhauptmeister“ brachte es eigenen Angaben nach auf nur knapp über 4.000 Eingaben. An vielen Airports kommt es vor, dass sich Anrainer über Fluglärm beschweren. Meistens ist es aber so, dass der Flughafen schon vor dem Einzug der Bewohner da war und diese sehr genau wussten worauf sie sich eingelassen haben. Vergleichsweise günstige Mieten bzw. Kaufpreise scheinen verlockend gewesen zu sein. Ein Haushalt, der offenbar nahe dem Ronald-Reagan-National-Airport lebt, ist laut einer Statistik des Institute for Progress für 78 Prozent eingereichten Lärmbeschwerden verantwortlich. Insgesamt gab es 8.760 Eingaben. Die beiden Bewohner des besagten Haushalts schrieben davon stolze 6.852 Stück – und das in nur einem Jahr. Die Sache zieht sich seit vielen Jahren hin, denn zumindest seit 2014 sollen diese ihrem ungewöhnlichen Hobby nachgehen. Selbst der deutsche „Anzeigenhauptmeister“, der in seiner Freizeit mit dem Deutschland-Ticket und seinem Fahrrad durch Deutschland tourt, um Falschparker anzuzeigen, schaffte diesen Wert nicht. Eigenen Angaben nach hat er im Vorjahr etwa 4.000 Anzeigen erstattet. Offenbar scheinen die U.S.-amerikanischen Behörden die inflationären Beschwerden des schreibfreudigen Haushalts, der angeblich nahe dem Washington-National-Airport leben soll, nicht sonderlich ernst zu nehmen. Andernfalls wäre davon auszugehen, dass längst irgendwelche Maßnahmen ergriffen worden wären. Nicht selten kommt es vor, dass besonders verbissene Fluglärmgegner mit ihren Beschwerden auch mal sprichwörtlich „ins Klo“ greifen. Beispielsweise gab es

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Donnerstag: Verdi ruft in Karlsruhe, Köln, Berlin, Hamburg und Stuttgart zum Streik auf

Längst sind im deutschen Verkehrswesen „italienische“ bzw. „französische“ Verhältnisse eingetreten, denn mittlerweile vergeht kaum eine Woche, in der nicht mindestens ein Segment bestreikt wird. In dieser Woche legen die Lokführer und das Kabinenpersonal der Lufthansa die Arbeit nieder. Nun ruft auch die Gewerkschaft Verdi für Donnerstag, den 14. März 2024 an mehreren Airports zum Streik auf. Laut Mitteilung soll das an den Flughäfen Karlsruhe/Baden-Baden, Köln/Bonn, Berlin, Hamburg und Stuttgart tätige Sicherheitspersonal die Arbeit ganztägig niederlegen. Der Hamburger Airport hat bereits mitgeteilt, dass am Donnerstag schon wieder keine Abflüge möglich sein werden. Es ist nicht auszuschließen, dass die Gewerkschaft Verdi den Streik neuerlich ohne Vorankündigung ausdehnen könnte. In der Vorwoche hat man ohne Vorlauf auch in Düsseldorf und Köln/Bonn zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Bedingt dadurch, dass das Lufthansa-Bodenpersonal ebenfalls im Streik war, ging am Frankfurter Flughafen so ziemlich gar nichts mehr – zumindest für abfliegende Passagiere. Verdi begründet den neuerlichen Aufruf damit, dass in den bisherigen fünf Verhandlungsrunden mit dem Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen keine Einigung erzielt werden konnte. Die Arbeitnehmervertreter fordern insbesondere höhere Löhne für ihre Mitglieder. „Die Arbeitgeber hatten zuletzt zwar ein verbessertes, aber weiter unzureichendes Angebot vorgelegt. So kommen wir nicht zueinander“, sagte Wolfgang Pieper, Verdi-Verhandlungsführer. Die Beschäftigten seien bereit, den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen. Die Streiks könnten noch ausgeweitet werden. „Die Arbeitgeber sind aufgefordert, endlich ein substanziell verbessertes Angebot vorzulegen.“

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Condor hat letzten Boeing-767-Linienflug durchgeführt

Die Ferienfluggesellschaft Condor hat am 12. März 2024 den letzten Linienflug mit Boeing 767-300ER durchgeführt. Die Maschine mit der Kennung D-ABUK ist am 11. März 2024 um 22 Uhr 06 Lokalzeit in Havanna gestartet. Mit der Rückkunft in Frankfurt am Main endet die Ära dieses Musters, die bei Condor im Jahr 1991 begonnen hat. „Die Boeing 767 war bei Condor über 30 Jahre erfolgreich im Einsatz. Die zuletzt ausgeflottete D-ABUC ist sogar Rekordhalterin bei Boeing in Sachen Flugstunden dieses Typs. Mit dem Fortschritt im Bereich Technik, Produkt und Nachhaltigkeit ist die Modernisierung nun notwendig geworden“, so Christian Schmitt, COO und Accountable Manager Condor. „Das Flugzeug hat für Condor und die vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine ganz besondere Bedeutung. Wir sind überzeugt, dass es mit seiner Zuverlässigkeit und Widerstandsfähigkeit in den vergangenen Jahren ein wichtiger Aspekt für den Erfolg von Condor war. Der letzte Passagierflug markiert das Ende einer Ära.“ Im Juli 1991 hat die damalige Lufthansa-Tochter ihre ersten drei Boeing 767-300ER erhalten. Damals galt das mittlerweile als veraltet und in die Jahre gekommene Muster als modern und im Vergleich mit anderen Mustern wie der McDonnell Douglas DC-10, die Condor ebenfalls zeitweise in der Flotte hatte, als treibstoffsparend. In der Originalversion wurde die B767 mit 24 Sitzen in der Comfort Class und 245 Sitzen in der Economy Class betrieben. Im Laufe der Jahre entwickelte sich die Konfiguration hin zur heutigen, mit bis zu 259 Sitzen in einer Dreiklassenkonfiguration: Business Class, Premium Economy Class und Economy Class. Auch die Lackierung veränderte sich

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AUA-Betriebsversammlung am Donnerstag: Neuerlich viele Flüge gestrichen

Die Gewerkschaft Vida und der Betriebsrat Bord laden das fliegende Personal der Austrian Airlines für Donnerstag, den 14. März 2024 neuerlich zu Betriebsversammlungen ein. Die betroffene Fluggesellschaft geht davon aus, dass zumindest 110 Flüge gestrichen werden müssen. Auch klagt man neuerlich. In der vergangenen Woche wollten die Arbeitnehmervertreter am Freitag eine Betriebsversammlung abhalten. Austrian Airlines hat dagegen den Erlass einer Einstweiligen Verfügung beim zuständigen Landesgericht Korneuburg beantragt. Allerdings war eine Entscheidung des Gerichts dann nicht notwendig, denn Betriebsrat und Gewerkschaft mussten die Betriebsversammlung aus einem anderen Grund absagen: Man konnte auf dem Areal des Flughafen Wien keine passenden Räumlichkeiten bekommen. Dennoch wurden am Freitag, den 8. März 2024 viele AUA-Flüge gestrichen, denn das Unternehmen hat bereits vorab viele Verbindungen abgesagt und eigenen Angaben nach die betroffenen Fluggäste auf Alternativen umgebucht. Die Betriebsversammlung hat letztlich nicht stattgefunden und soll nun am Donnerstag, den 14. März 2024 nachgeholt werden. In der Vorwoche kritisierten Austrian Airlines und die Wirtschaftskammer heftig, dass binnen nur einer Woche gleich zweimal zu Betriebsversammlungen eingeladen wurde. WKO-Fachgruppenobmann erhob Günther Ofner, hauptberuflich Vorstand der Flughafen Wien AG, erhob dabei schwere Vorwürfe gegen die Arbeitnehmervertreter. Unter anderem unterstellte er, dass es eher darum gehen soll, dass der Flugbetrieb gestört werden soll und weniger um Informationen für die Mitarbeiter. Der Lufthansa-Konzern ist seit vielen Jahren auf einem Konfrontationskurs mit Gewerkschaften. Beispielsweise in Deutschland lässt man es regelmäßig auf Streiks ankommen und in Belgien ist die Situation kaum besser. Auch versucht man immer wieder die Arbeitsniederlegungen gerichtlich untersagen zu lassen. Mit einer

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Alaska-B737-Max-9-Vorfall: Strafrechtliche Ermittlungen gegen Boeing eingeleitet

Das U.S.-amerikanische Justizministerium hat eine strafrechtliche Untersuchung gegen Boeing im Zusammenhang mit dem Zwischenfall, der sich Anfang Jänner 2024 mit einer B737-Max-9 von Alaska Airlines ereignet hat, eingeleitet. Am 5. Jänner 2024 musste eine von Alaska Airlines betriebene Boeing 737-Max-9 eine Rücklandung auf dem Flughafen Portland absolvieren, da sich während dem Start ein mit einer Blende verkleideter Notausgang gelöst hat. Dadurch ist es zu einer starken Dekompression gekommen. Die Untersuchungen der NTSB haben ergeben, dass massive Qualitätsmängel vorliegen. Die FAA hat zwischenzeitlich dem Hersteller die beabsichtigte Ausweitung der Fertigungsrate untersagt. Das U.S.-amerikanische Justizministerium hat nun bestätigt, dass gegen Boeing strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet wurden. Zunächst werden die Passagiere von Flug AS1282 als Zeugen einvernommen. Derzeit ist noch nicht absehbar welchen Ausgang das Verfahren haben wird und ob möglicherweise auch verantwortliche Manager des Flugzeugbauers belangt werden könnten. Jedenfalls könnte der Umstand, dass die Ermittlungen von NTSB und FAA eklatante Mängel im Bereich des Qualitätsmanagements von Boeing ans Licht gebracht haben, eine entscheidende Rolle spielen. Zwischenzeitlich wurden sowohl Alaska Airlines als auch der Flugzeugbauer von mehreren Fluggästen, die sich an Bord des besagten Fluges befunden haben, zivilrechtlich verklagt. Der Ausgang dieser Verfahren ist noch offen.

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Exklusives Angebot: Sparen Sie bei Business Class und Premium Economy Tickets – Nur für kurze Zeit!

Sparen Sie bis zu 12% vom 11.03. bis 17.03. – Business-Class und Premium-Economy-Tickets zu günstigen Preisen! Die Business Class bietet jedem Gast direkten Gang Zugang. Die Kabine ist inspiriert von der visuellen Grundlage orientalischer Ästhetik. Der Sitz lässt sich in ein fast 2 Meter langes Bett verwandeln inklusive turn down service. In der SkyLounge können sich Gäste der Business Class die Füße vertreten und sich individuell mit Getränken und Speisen bedienen. Die Premium Economy Class verfügt über Festschalensitze, die 51 cm breit, mit einer Sitzneigung bis maximal 129° sind, ohne dass der Gast in der dahinterliegenden Reihe beeinträchtigt wird. Genießen Sie Priority-Boarding und exklusiven Check-in. Buchen Sie jetzt Basic oder Standard Tickets und fliegen Sie zwischen dem 10. April und 10. Juni. Erleben Sie erstklassigen Service und sparen Sie dabei! *Bedingungen gelten. Buchungen und Informationen unter: https://www.china-airlines.com/at/de/discover/promotion/current-offer/20240311-20240317 (bezahlte Anzeige)

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Tui-B787 in Bridgetown gestrandet: Zimmer für Premium-PAX, Decken und Kissen für Eco-PAX

Am 7. März 2024 ist ein Bodenfahrzeug auf dem Flughafen Barbados mit einer von Tui Airways betrieben Boeing 787-8 kollidiert. Dies hatte zur Folge, dass Flug BY21 nicht durchgeführt werden konnte und die betroffenen Reisenden zunächst gestrandet sind. Etwa eine halbe Stunde vor dem Abflug sollte das Fahrzeug Personen mit eingeschränkter Mobilität zum Tui-Dreamliner bringen. Allerdings ist das nicht gerade routinemäßig verlaufen, denn das Kraftfahrzeug des Ground-Handling-Dienstleisters kollidierte mit dem Langstreckenjet. Zu diesem Zeitpunkt sollen sich die übrigen Fluggäste bereits an Bord befunden haben. Der Zusammenstoß wäre durch einen lauten Knall hörbar gewesen. Aus Sicherheitsgründen musste das Flugzeug dann umfangreich durch Technikpersonal auf dem Flughafen Bridgetown untersucht werden. Dies hatte zur Folge, dass die Reisenden aussteigen mussten. Angeblich soll Tui Airways dann eine Art „Zwei-Klassen-Politik“ verfolgt haben, denn lediglich Reisende der Premium-Klassen sollen Hotel-Unterkünfte gestellt bekommen haben. Die etwa 250 Economy-Passagiere sollen sich selbst überlassen worden sein. Laut Betroffenen habe man das damit begründet, dass nicht ausreichend Hotelzimmer zur Verfügung stehen sollen. Anzumerken ist auch, dass die Reisenden zwischen 17 Uhr 00 und 22 Uhr 00 Lokalzeit in der Boeing 787 ausharren mussten, ehe sie zum Aussteigen ersucht wurden. „Wir möchten uns bei den Kunden entschuldigen, die am 7. März 2024 mit dem Flug BY21 von Bridgetown nach London Gatwick fliegen wollten. Leider wurde das Flugzeug bei einem Zwischenfall, der sich unserer Kontrolle entzieht, beschädigt, als es sich zum Abflug bereit machte. Im Interesse der Sicherheit unserer Kunden und der Besatzung haben alle Kunden das Flugzeug verlassen und bleiben in

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Riyadh Air tritt UN Global Compact bei

Noch hat die sich im Aufbau befindliche Fluggesellschaft Riyadh Air keinen einzigen Flug durchgeführt. Allerdings ist man bereits dem Global-Compact-Programm der Vereinten Nationen beigetragen. Damit verpflichtet man sich zur Umsetzung der UN-Prinzipien. Geschäftsführer Tony Douglas gab bekannt, dass der von ihm geleitete Carrier auch die 17 Nachhaltigkeitsziele unterschrieben habe. Der formelle Beitritt zum UN Global Compact ist per 5. März 2024 erfolgt. Darüber berichtete zunächst das Portal Simpleflying.com. Das UN-Programm sieht unter anderem vor, dass gewisse Grundwerte in den Bereichen Arbeitsbedingungen, Menschenrechte, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung eingehalten werden. Gerade Saudi-Arabien steht in Sachen Menschenrechte immer wieder im Kreuzfeuer der Kritik. Genau deshalb will man Riyadh Air von Anfang an als weltoffenes Unternehmen positionieren. Noch ist der sich im Aufbau befindliche Carrier kein Fuß hoch geflogen. Der Erstflug ist für das kommende Jahr angekündigt. Geplant ist, dass eine neue Airline, die unter anderem Emirates Airline und Etihad Airways Paroli bieten soll, aufgezogen wird. Nach und nach will man Riad zu einem Drehkreuz für Umsteiger entwickeln.

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