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Marabu Airlines lässt Aktien von Nordica und Xfly gerichtlich beschlagnahmen

Die Condor-Konzernschwester Marabu Airlines fährt harte Geschütze gegen ihren ehemaligen Partner Nordica auf, denn man hat eine 9,5 Millionen Euro schwere Schadenersatzklage eingebracht. Gleichzeitig hat man bei Gericht eine Verfügung erwirkt, dass sämtliche Aktien von Nordica und Xfly vorübergehend zur Sicherstellung gepfändet wurden. Keine andere Airline ist im Vorjahr dermaßen negativ in die Schlagzeilen geraten wie die estnische Condor-Konzernschwester Marabu Airlines. Über Monate hinweg war der Flugplan von massiven Verspätungen, Ausfällen und chaotischer Betreuung der betroffenen Passagiere geprägt. Marabu selbst hat nur wenige Maschinen betrieben. Der Rest wurde unter anderem von Heston und eben Nordica eingemietet. Das zuletzt genannte Unternehmen befindet sich über die Nordic Aviation Group im Eigentum des Staats Estland und soll verkauft werden. Falls sich kein Käufer findet, steht alternativ ein Konkursantrag im Raum. Während es die meisten Airlines in Europa geschafft haben im Vorjahr hohe Gewinne einzufliegen und noch dazu Wetlease-Fluggerät stark gefragt war, hat Nordica das Kunststück vollbracht, dass man tief in die roten Zahlen geflogen ist. So tief, dass die Liquidität des Unternehmens in Gefahr ist und der Staat Estland den Stecker ziehen will, sofern sich kein Käufer findet. Nun sind auch die geplanten Verkäufe von Nordica und der Konzernschwester Xfly vorläufig blockiert, denn aufgrund einer gerichtlichen Verfügung sind sämtliche Aktien sichergestellt worden. Dies geschah auf Antrag von Marabu Airlines, die wegen der miserablen Performance ihres einstigen Wetlease-Partners etwa 9,5 Millionen Euro an Schadenersatz geltend gemacht hat. Marode Finanzlage soll bei der Entscheidung eine Rolle gespielt haben Das Argument, dass aufgrund der maroden Finanzlage

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Boeing will Zulieferer Spirit Aerosystems zurückkaufen

Vor einigen Jahren hat Boeing die Produktion wichtiger Komponenten, die unter anderem für die B737-Max-Serie benötigt werden, ausgegliedert. Dies hat sich offenbar nicht als der Weisheit letzter Schluss erwiesen. Nun führt man Gespräche über einen möglichen Kauf von Spirit Aerosystems. In das zuletzt genannte Unternehmen wurde vor einigen Jahren die Herstellung einiger Komponenten ausgegliedert. Boeing versprach sich vom damaligen Deal nicht nur Kostenvorteile, sondern auch eine generelle Steigerung der Effizienz. Allerdings hat man auf das nicht-konzerneigene Unternehmen kaum nennenswerten Einfluss. Das will man nun ändern, denn es laufen Gespräche, die zur Übernahme von Spirit Aerosystems führen sollen. Bei Erfolg würde Boeing besonders die Herstellung von Max-Komponenten wieder in Eigenregie überführen. Zunächst berichtete das Wallstreet Journal über das Vorhaben. Boeing bestätigte den Bericht. Ein Sprecher sagte auf Anfrage: „Wir glauben, dass die Wiedereingliederung der Fertigungsbetriebe von Boeing und Spirit AeroSystems die Sicherheit in der Luftfahrt weiter erhöhen, die Qualität verbessern und den Interessen unserer Kunden, Mitarbeiter und Aktionäre dienen würde“. Auch Spirit Aerosystems bestätigte, dass mit Boeing entsprechende Gespräche laufen. Inhaltlich wollen sich beide Konzerne nicht äußern. Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer steht erneut unter Druck. Im Nachgang des jüngsten B737-Max-9-Vorfalls, der sich Anfang Jänner 2024 bei Alaska Airlines ereignet hat, nimmt die Aufsichtsbehörde FAA die Produktionsabläufe sowie die Qualitätssicherung genau unter die Lupe. Es wurden bereits zahlreiche Kritikpunkte gefunden. Temporär wurde es dem Hersteller untersagt die Fertigungsrate der Max-Serie zu steigern. Bislang stellte sich heraus, dass die Qualitätsmängel, die zum jüngsten Vorfall geführt haben, ihren Ursprung bei Spirit Aerosystems haben, jedoch von

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Lufthansa meldet drittbestes Ergebnis in der Firmengeschichte

Der Lufthansa-Konzern konnte im Geschäftsjahr 2023 einen operativen Gewinn in der Höhe von 2,7 Milliarden Euro und damit das drittbeste Finanzergebnis in der Firmengeschichte erzielen. Der Umsatz ist um 15 Prozent auf 35,4 Millionen Euro angewachsen. Gruppenweit hat sich die Anzahl der beförderten Passagiere um 20 Prozent auf 120 Millionen erhöht. Im Geschäftsjahr 2023 hat die Lufthansa Group aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage nach Flugreisen und eines neuerlichen Rekordergebnisses von Lufthansa Technik das drittbeste Finanzergebnis ihrer Geschichte erwirtschaftet. Der Umsatz konnte auf 35,4 Milliarden Euro (Vorjahr: 30,9 Milliarden Euro) gesteigert werden. Dabei stieg der operative Gewinn, gemessen als Adjusted EBIT, auf 2,7 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,5 Milliarden Euro). Die Adjusted EBIT Marge verbesserte sich entsprechend auf 7,6 Prozent (Vorjahr: 4,9 Prozent). Das Unternehmen hat das Konzernergebnis auf mehr als 1,7 Milliarden Euro verdoppelt (Vorjahr: 791 Millionen Euro). Die Kapitalrendite (Adjusted Return on Capital Employed (ROCE)) stieg um 5,5 Prozentpunkte auf 13,1 Prozent (Vorjahr: 7,6 Prozent). Sie entsprach damit bereits ein Jahr früher dem für das Jahr 2024 gesteckten Ziel einer Rendite von mindestens zehn Prozent. Erneut stieg die Nachfrage nach Tickets. 2023 flogen insgesamt 123 Millionen Fluggäste mit den Airlines der Lufthansa Group, ein Anstieg um 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2022: 102 Millionen). Die Fluggesellschaften der Lufthansa Group steigerten die Zahl der angebotenen Flüge um 14 Prozent auf 946.000. Das Angebot an Sitzplätzen wurde im Laufe des Jahres sukzessive ausgebaut. Durchschnittlich boten die Airlines im vergangenen Jahr 84 Prozent der Kapazität des Jahres 2019 an. Der Sitzladefaktor verbesserte sich

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Verdi-Streik spontan auch auf Köln/Bonn und Düsseldorf ausgedehnt

Ohne vorherige Ankündigung hat die Gewerkschaft Verdi auch an den Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn das Sicherheitspersonal zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Die Beschäftigten sollen am 7. März 2024 in der Zeit von 3 Uhr 30 bis Mitternacht streiken. Im Gegensatz dazu wurden die Arbeitskampfmaßnahmen an den Airports Hamburg und Frankfurt am Main angekündigt. An den beiden Standorten teilten die Betreiber zuvor mit, dass keine regulären Abflüge mit Lokalpassagieren stattfinden können. Dazu kommt der ebenfalls von Verdi organisierte Streik des Lufthansa-Bodenpersonals. Ausweichen auf die Bahn ist ebenfalls schwer bis gar nicht möglich, denn die GDL hat die Lokführer zum Streik aufgerufen. In Köln/Bonn und Düsseldorf zeigt man sich über das Vorgehen der Gewerkschaft Verdi verärgert, denn diese habe den Streikaufruf an diesen beiden Standorten im Vorfeld nicht angekündigt. Beispielsweise erklärt der Düsseldorfer Airport, dass man der Ansicht ist, dass dies absichtlich so geschehen sein soll. Es würde die Passagiere treffen, denn die Airlines und Reiseveranstalter wären völlig überrumpelt worden und hätten keine Möglichkeit gehabt Alternativen zu organisieren. An beiden Airports kommt es zu vielen Flugstreichungen. Passagieren wird geraten, dass diese sich vor der Anreise zum jeweiligen Flughafen mit ihrer Airline in Verbindung setzen sollten. Zwar versucht man in Düsseldorf und Köln/Bonn die Sicherheitskontrollen in minimalem Umfang aufrecht zu erhalten, jedoch ist mit sehr langen Wartezeiten zu rechnen. Auch ist nicht gewährleistet, dass diese durchgehend in Betrieb gehalten werden können.

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Emirates rechnet mit weiteren Verzögerungen im Boeing 777X-Programm

Die Fluggesellschaft Emirates Airline wartet auf die Auslieferung von 170 Boeing 777-9 und 35 B777-8. Konzernchef Tim Clark geht davon aus, dass man die erste Einheit nicht vor 2026 übernehmen kann. Er vermutet, dass der Zeitplan vom Hersteller neuerlich nicht eingehalten werden kann. Das B777X-Programm ist schon seit einiger Zeit von Verzögerungen geplagt. Die Ursachen sind verschiedener Natur. Jedenfalls erwarten Fluggesellschaften wie Emirates dieses Muster, das hauptsächlich der Modernisierung und Expansion dienen soll, bereits sehnlichst. Laut einem Bericht von Reuters News rechnet Tim Clark nicht damit, dass die erste Einheit von Ende 2025, aber eher im Laufe des Jahres 2026, an den von ihm geleiteten Carrier ausgeliefert wird. Emirates Airline war der erste Großkunde für das Programm und hat die Maschinen bereits im Jahr 2014 bestellt. Damals wurde von Boeing zugesagt, dass das erste Exemplar ab dem Jahr 2020 kommerziell eingesetzt werden kann. Bislang sind mehrfach Verzögerungen eingetreten. Clark vermutet, dass sich die strengen Überprüfungen, die seitens der FAA im Nachgang des jüngsten B737-Max-9-Vorfalls, der sich Anfang Jänner 2024 bei Alaska Airlines ereignet hat, abermals verzögernd auf den Zeitplan auswirken werden. Neben Emirates Airline sind von der möglicherweise bevorstehenden neuerlichen Verschiebung der Erstauslieferung auch unter anderem Lufthansa, Qatar Airways, Singapore Airlines, British Airways, Cathay Pacific, Air India und All Nippon Airways betroffen. Weiters befinden sich im Backlog von Boeing noch 31 Bestellungen, die derzeit anonym geführt werden. Namentlich identifiziert sind 43 Orders für die B777-8 und 355 für die B777-9.

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Australien: Avia Solutions Group hat sich bei Turboprop-Carrier eingekauft

Die Avia Solutions Group ist nun auch in Australien mit einem Flugbetrieb vertreten. Dazu hat man Skytrans übernommen. Es handelt sich um den zwölften Carrier, der über eigene Zertifikate verfügt, innerhalb der Firmengruppe. Dazu erklärte Avia-Solutions-Chef Jonas Janukenas: „Diese Übernahme ist Teil unserer umfassenden Strategie, die darauf abzielt, die Auswirkungen der Saisonalität zu begrenzen und uns gleichzeitig Zugang zu neuen Wachstumsmärkten im asiatisch-pazifischen Raum und darüber hinaus zu verschaffen“. Bislang ist Skytrans eine Regionalfluggesellschaft, die mit kleinem Fluggerät Regio-Flüge, Charter sowie so genannte Fifo-Dienstleistungen anbietet. Man verfügt derzeit unter anderem über fünf de Havilland Dash 8-100, zwei Dash 8-300 und sechs Cessna 208B „Caravan“. Die Avia Solutions Group will den australischen Carrier mit größerem Fluggerät ausrüsten. Angekündigt ist, dass zumindest ein Airbus A319 auf dem australischen AOC registriert werden soll. Weiters will man mit einem Airbus A321P2F ins Frachtgeschäft einsteigen. Es handelt sich nicht um das einzige Luftfahrtunternehmen, das von einem europäischen Konzern übernommen wurde. Erst im Vorjahr wurde Pionair von der irischen ASL Aviation Group übernommen. Mittlerweile tritt der einstige Regio-Carrier als ASL Airlines Australia auf dem Markt auf. Innerhalb der Avia Solutions Group ist Skytrans nun eine Besonderheit: Es handelt sich um den einzige Fluggesellschaft, die Linienflüge auf eigene Rechnung durchführt. Weiters verfügt man im Gegensatz zu den elf Konzernschwestern über Turbopropflugzeuge. Dazu wurde mitgeteilt, dass das auch so bleiben soll. Allerdings wurde hinzugefügt, dass dies nur solange gilt wie die Regionalflüge rentabel sind.

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Streiks legen Frankfurter Flughafen regelrecht lahm

Der Streik des Sicherheitspersonals sowie der Bodenmitarbeiter von Lufthansa führt am Flughafen Frankfurt am Main dazu, dass am 7. März 2024 kein regulärer Flugbetrieb stattfinden wird. Viele Anbieter haben ihre Verbindungen bereits vorsorglich gestrichen. Bedingt durch den Umstand, dass das Lufthansa-Bodenpersonal streikt wären zunächst nur die Airlines des Kranich-Konzerns sowie jene Airlines, die Lufthansa mit dem Passage-Ground-Handling beauftragt haben. Allerdings ruft die Gewerkschaft Verdi in Hamburg und Frankfurt am Main auch die Sicherheitsmitarbeiter zu Arbeitsniederlegungen auf. Dies hat zur Folge, dass laut Fraport AG außerhalb des Transitbereichs keine behördlich vorgeschriebenen Sicherheitskontrollen möglich sind. Mit anderen Worten: Reisende können in Frankfurt am Main nicht kontrolliert werden und ohne diese ist das Betreten des Sicherheitsbereichs behördlich untersagt. Umsteiger, sofern diese aus dem Schengen-Raum kommen, müssen nicht neuerlich kontrolliert. Für umsteigende Passagiere, die aus einer Non-Schengen-Destination kommen, scheint die Fraport AG eine Notbesetzung einzurichten. Allerdings wird Reisenden, die davon betroffen sind, dringend geraten den Sicherheitsbereich nicht zu verlassen, denn mangels offener Kontrolllinien gibt es kein zurück mehr. Personen, die am 7. März 2024, ab Frankfurt abfliegen wollen, sollen laut Fraport AG erst gar nicht zum Flughafen kommen, denn die „Siko“-Linien werden geschlossen sein. Somit kann in die Flugzeuge nicht eingestiegen werden. Einige Flugverbindungen, besonders jene mit vielen Umsteigern an Bord, sollen dennoch verkehren. Auch kommt es punktuell dazu, dass Flugzeuge den Frankfurter Flughafen leer verlassen, um Fluggäste in die andere Richtung befördern zu können. Es wird betroffenen Passagieren dringend geraten sich mit ihrer Fluggesellschaft in Verbindung zu setzen und insbesondere über eine mögliche

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Flugbegleiter von Lufthansa und Cityline stimmen für Streik

Nach dem Streik des Lufthansa-Bodenpersonals, der am 7. März 2024 beginnt, könnten schon bald die Flugbegleiter ebenfalls die Arbeit niederlegen. Die Gewerkschaft Ufo hat bekanntgegeben, dass das Kabinenpersonal von Lufthansa und der Regio-Tochter Cityline fast geschlossen für Streik gestimmt hat. Rund eine Woche lang waren die Ufo-Mitglieder, die als Flugbegleiter für Lufthansa bzw. Lufthansa Cityline arbeiten, zur Teilnahme an zwei separat geführten Urabstimmungen aufgerufen. Gewerkschaftsangaben nach soll bei beiden Betrieben „die höchste Beteiligung an einer Urabstimmung“ verzeichnet worden sein. Bei Lufthansa haben sich 96,28 Prozent für Arbeitsniederlegungen ausgesprochen und bei CItyline 97,84 Prozent. „Die hohe Beteiligung an den Urabstimmungen zeigt uns, dass unsere Mitglieder unseren Forderungen eindeutig zustimmen und bereit sind, hierfür in den Arbeitskampf zu treten. Doch nicht nur unsere Mitglieder sind bereit: Die gesamte Kabine bei Lufthansa und CityLine scheint entschlossen und zeigt sich kämpferisch; dies konnten wir auch an zahlreichen Mitgliedseintritten sehen“, meint Joachim Vázquez Bürger, Vorstandsvorsitzender der Ufo. Sowohl bei Lufthansa als auch bei der Tochtergesellschaft Cityline gelten die Tarifverhandlungen als regelrecht festgefahren. Gewerkschaftsangaben nach soll das Management bislang nicht im von den Arbeitnehmervertretern erhofften Ausmaß auf die Forderungen eingegangen sein. Vor einigen Jahren wurde der Lufthansa-Flugbetrieb durch einen von Ufo organisierten Streik des Kabinenpersonals über mehrere Tage hinweg komplett lahmgelegt. Sollte diese Gewerkschaft neuerlich zum Streik aufrufen, so müssen Passagiere damit rechnen, dass es erhebliche Auswirkungen auf den Flugbetrieb geben könnte. „Die Verhandlungen mit dem Lufthansa-Konzern sind leider in beiden Airlines in einer Weise festgefahren, die uns aus unserer Sicht keine andere Option mehr ließ,

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Ita-Übernahme: Lufthansa könnte die Lust verlieren

In Italien bereitet man sich bereits darauf vor, dass die geplante Übernahme von Ita Airways durch Lufthansa scheitern könnte. Offensichtlich ist der Kranich-Konzern nicht bereit dazu, dass man besonders große Zugeständnisse macht, um den Alitalia-Nachfolger aufkaufen zu können. Die EU-Kommission hat bereits wiederholt geäußert, dass man erhebliche Bedenken hat. Diese betreffen nicht nur den Flugverkehr zwischen Deutschland und Italien, sondern auch das Langstreckengeschäft. Dabei geht es nicht nur um die von Ita Airways bzw. der Lufthansa Group durchgeführte Flüge, sondern man hat auch Codeshare-Abkommen mit Star-Alliance-Partnern wie United Airlines im Fokus. Damit könnten die Wettbewerbshüter eine Art „Büchse der Pandora“ geöffnet haben, denn die Codeshare-Abkommen gelten als äußerst wichtig für Lufthansa. Dementsprechend ist es sehr unwahrscheinlich, dass man dazu bereit ist in diesem Bereich Zugeständnisse zu machen. Das Langstreckengeschäft zwischen Europa und Nordamerika gilt als „Brot-und-Butter-Geschäft“ der Lufthansa, denn man verdient hier wegen hoher Nachfrage sehr gut. Etwaige Zugeständnisse, die man machen müsste, um Ita Airways übernehmen zu können, würden die Firmengruppe finanziell hart treffen. Die Agentur Reuters berichtet unter Berufung auf eine mit der Sache vertraute Person, dass jene Zugeständnisse, die Lufthansa zur Ausräumung der Bedenken der europäischen Wettbewerbshüter angeboten habe, der EU-Kommission nicht weit genug gehen sollen. Mittlerweile rechnet man in Italien damit, dass die vertiefte Prüfung ergeben könnte, dass der Deal entweder untersagt wird oder aber an so hohe Auflagen geknüpft wird, dass Lufthansa endgültig die Lust verlieren könnte. Unter vorgehaltener Hand sagt man bereits, dass Lufthansa aus dem Geschäft aussteigen werde, wenn die Kosten, die sich

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American Airlines tätigt Großbestellungen bei Airbus, Boeing und Embraer

Das Oneworld-Mitglied American Airlines hat die Flugzeugbauer Airbus, Boeing und Embraer mit größeren Bestellungen beglückt. Insgesamt wird der Carrier, der zu den größten der Welt zählt, etwa 260 werksneue Maschinen beziehen. Beim brasilianischen Flugzeugbauer Embraer hat man 90 E175-Regionaljets fix bestellt. Diese sollen sowohl der Expansion als auch der Modernisierung der Regio-Flotte dienen. Bei Boeing hat American Airlines 85 B737-Max-10 geordert und von Airbus wird man 85 A321neo beziehen. Gleichzeitig hat man sich bei allen drei Herstellern zusammengerechnet Optionen für bis zu 193 weitere Flugzeuge gesichert. Die Order der Boeing 737-Max-10 bekommt in den Vereinigen Staaten besondere Aufmerksamkeit, da das Max-Programm derzeit erneut unter besonderem Druck steht. Weiters ist die Max-10 bis dato nicht zertifiziert und befindet sich mehrere Jahre hinter dem ursprünglichen Zeitplan. Derzeit ist völlig offen wann die FAA dieser Variante die Musterzulassung erteilen wird. Dementsprechend erfreut zeigt sich Boeing, denn deren CEO meint, dass man „das Vertrauen von American Airlines in Boeing (…) sehr zu schätzen weiß“. Das Oneworld-Mitglied kündigte auch an, dass die bestehenden Maschinen des Typs A319 und A320 neue Kabinen bekommen werden. Die First Class wird künftig mehr Sitze haben. Dies soll zu Lasten der Kapazität in der Economy-Class gehen. Weiters sollen in allen Beförderungsklassen dann Steckdosen für die Passagiere zur Verfügung stehen. Auch will man größere Overhead-Bins einbauen. Die Umrüstungen sollen ab dem Jahr 2025 vorgenommen werden.

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