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U-Bahn zum Airport: Berlin lässt Kosten-Nutzen-Studie erstellen

In Berlin wird schon länger eine U-Bahn-Strecke zum Flughafen Berlin-Brandenburg diskutiert. Diese wird von den meisten Politikern befürwortet, jedoch gehen bei der Frage wer ab der Stadtgrenze die Baukosten tragen sollen die Meinungen weit auseinander. Derzeit ist der deutsche Hauptstadtflughafen sowohl mit der Bahn als auch mit Bussen erreichbar. Allerdings gibt es vermehrt Stimmen, die fordern, dass die U-Bahn-Linie U7 bis zum Airport, der sich im Bundesland Brandenburg befindet, verlängert werden soll. Nun wurde eine so genannte Kosten-Nutzen-Studie in Auftrag gegeben. Diese soll evaluieren, ob das Projekt aus finanzieller Sicht sinnvoll ist oder eben nicht. Allerdings ist jetzt schon klar, dass Berlin die Baukosten außerhalb des eigenen Bundeslands nicht alleine stemmen will bzw. kann. Man hofft auf eine finanzielle Unterstützung durch die Bundesregierung, wobei hierfür eine positive Kosten-Nutzen-Studie notwendig ist. Auch wird gefordert, dass sich das Bundesland Brandenburg beteiligen soll, denn auch dieses würde vom eventuellen zusätzlichen Öffi-Angebot profitieren. Derzeit wollen sich die Projektverantwortlichen noch nicht zu konkreten Baukosten äußern. Im Vorjahr nannte die Berliner Senatorin Franziska Giffey (SPD) eine Schätzung in der Höhe von etwa 890 Millionen Euro. Sie ging davon aus, dass die Bundesregierung bis Ende 2023 einen positiven Förderbescheid ausstellen würde. Dazu ist es bislang aber nicht gekommen, denn die notwendige Studie wurde noch gar nicht erstellt. Inwiefern eine mögliche Verlängerung der U7 eine tatsächliche Verbesserung für BER-Passagiere wäre, muss sich noch zeigen. Jedenfalls wären dann zahlreiche Haltestellen ohne Umstieg ab dem Flughafen Berlin-Brandenburg erreichbar. Es ist aber davon auszugehen, dass die Fahrzeit im direkten Vergleich mit

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EU und UK bannen Nordwinds Stroh-Airline Southwind Airlines

Die türkische Ferienfluggesellschaft Southwind Airlines darf künftig weder in die Europäische Union, noch ins Vereinigte Königreich fliegen. Zunächst hat die finnische Zivilluftfahrtbehörde dieses Luftfahrtunternehmen gebannt. Hintergrund: Verbindungen zur russischen Nordwind Airlines. Southwind wurde kurz nach dem von Russland gegen die Ukraine angezetteltem Krieg in regelrechtem Rekordtempo gegründet. Einige Maschinen, die zuvor von Nordwind Airlines betrieben wurden, hat man an das neue Unternehmen übergeben. Zunächst hieß es, dass der Carrier explizit gegründet wurde, um Ferienflüge zwischen der Russischen Föderation und der Türkei durchzuführen. Auch der türkische Staat leistete beim Aufbau Mithilfe, denn es wurde befürchtet, dass Turkish Airlines möglicherweise die Russland-Flüge, die als äußerst lukrativ gelten, einstellen muss, um nicht in eine Meinungsverschiedenheit mit der Europäischen Union und den USA zu kommen. Daher sollte Southwind Airlines eine Art Absicherung bilden. Es ist aber bislang zu keinen Sanktionen gegen Turkish Airlines gekommen, so dass diese auch weiterhin davon profitieren kann sowohl russische Touristen in die Türkei zu bringen als auch als Umsteigedrehscheibe für Russland-Verbindungen zu fungieren. Southwind Airlines ist mittlerweile nicht mehr ausschließlich im Russland-Türkei-Geschäft aktiv, sondern prescht auch in die Europäische Union. Damit ist nun Schluss, denn der türkische Carrier darf nicht mehr in die EU fliegen. Zunächst hatte Finnland das Unternehmen gebannt, da eine Untersuchung ergeben habe, dass Southwind Airlines nicht unter der Kontrolle der offiziellen türkischen Eigentümer stehen soll. Angeblich sollen diese lediglich als Strohmänner für die russische Nordwind Airlines fungieren. Seitens des türkischen Luftfahrtunternehmens wird dies scharf zurückgewiesen. Kurz nachdem Finnland den Bann kommuniziert hat, zog die Europäische

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Lessor will Geld sehen: Mexicana fängt sich Klage in den USA ein

Der Neustart der wiederbelebten Fluggesellschaft Mexicana ist bislang äußerst holprig verlaufen. Nun hat man sich eine Klage eines U.S.-amerikanischen Leasingunternehmens eingefangen. Dieses fordert vor Gericht rund 840,9 Millionen U.S.-Dollar. Laut CH-Aviation.com soll SAT Aero Holdings mit der Beschaffung von Boeing 737-800, die anschließend an Mexicana verleast werden sollten, beauftragt. Allerdings soll es von Anfang an zu Problemen gekommen sein, denn bereits die Anzahlungen, die an die Eigentümer der Maschinen zu leisten gewesen wären, sollen nicht geflossen sein. Insgesamt geht es um zehn Maschinen, jedoch waren angeblich erst für zwei Verträge mit konkreten Zahlungsterminen unterschrieben. SAT hätte im Rahmen einer Wetlease-Vereinbarung mit den zehn Boeing 737-800 für Mexicana fliegen sollen. Dazu ist es aber nicht gekommen, denn laut Kläger habe sich das mexikanische Luftfahrtunternehmen um zahlreiche vereinbarte Punkte gar nicht gekümmert. Auch soll irgendwann der Kontakt komplett abgerissen sein, so dass man sich zur Einbringung der Schadenersatzklage genötigt gesehen hat. Bei Mexicana sieht man die Angelegenheit komplett anders. Man behauptet, dass SAT die vertraglich vereinbarten Leistungen in Form von Wetlease mit zehn Boeing 737-800 nicht habe liefern können. Dies hätte sich nachteilig auf die Betriebsaufnahme des neuen Staatscarriers ausgewirkt. Man ist der Ansicht, dass man Schadenersatzansprüche gegenüber SAT habe. Dem halten die U.S.-Amerikaner gegenüber, dass sich Mexicana nicht um Genehmigungen und Lizenzen gekümmert habe und dies der Grund dafür war, dass man nicht fliegen habe können. Letztlich muss dann ein Gericht entscheiden wer an wen Geld zu bezahlen hat. Die „neue Mexicana“ setzt Fluggerät ein, das zuletzt vom Militär betrieben wurde.

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Urteil: Eurowings darf nicht mehr mit CO2-neutralen Flügen werben

Die Lufthansa-Tochter Eurowings darf aufgrund eines Gerichtsurteils nicht mehr mit so genannten „CO2-neutralen“ Flügen werben. Die Deutsche Umwelthilfe hat den Carrier unter anderem wegen irreführender Werbung verklagt und in erster Instanz obsiegt. In den letzten Jahren versuchen sich verschiedene Fluggesellschaften einen besonders grünen Anstrich zu geben. Dazu zählt auch, dass man versucht Spenden für so genannte Kompensationsprojekte zu sammeln oder aber Tarife anbietet, die dies schon beinhalten. Einige Airlines der Lufthansa Group bieten als Alternative Spenden für den Ankauf von SAF an. Sonderlich viele Reisende nehmen an diesem „Ablasshandel“ aber nicht teil. Beispielsweise verkaufen sich die „Green Fares“ der Lufthansa-Netzwerk-Airlines auch weiterhin nicht sonderlich gut. Die Klage der Deutschen Umwelthilfe hat sich gegen Eurowings gerichtet. Verhandelt wurde diese vor dem Landgericht Köln, dass die betroffene Kampagne als irreführend und unlauter eingestuft hat. Die angebotenen Spendenmöglichkeiten für Kompensationsprojekte wären nicht dazu geeignet die Emissionen des Fluges tatsächlich zu kompensieren, so das Gericht. „CO2-neutral reisen. Zusammen machen wir das Fliegen nachhaltiger: CO2-Emissionen ausgleichen und abheben“, warb Eurowings. Genau diese Aussage wurde nun gerichtlich in erster Instanz untersagt. Die Deutsche Umwelthilfe sieht sich in der Ansicht, dass es sich um eine „Mogelpackung“ gehandelt habe, bestätigt. Eurowings erklärte unter anderem, dass man das Urteil bedauere. Man verweist darauf, dass sich das Gerichtsverfahren auf den Stand des Jahres 2022 bezogen hat und man zwischenzeitlich die Homepage überarbeitet hat. Dennoch prüft der Carrier, dass man das Urteil vor der nächsthöheren Instanz anfechtet.

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Friedrichshafen räumt ein: Keine Frankfurt-Flüge mit Skyalps

Wirklich überraschend kommt es nicht, dass die Südtiroler Fluggesellschaft Skyalps entgegen euphorischer Ankündigungen des Bodensee-Airports nicht zwischen Friedrichshafen und Frankfurt am Main fliegen wird. Der Hintergrund ist simpel: Lufthansa lässt sich auf keine Codeshare- und/oder Interlining-Kooperation mit dem Regio-Carrier ein. Seit Beginn der Sommerflugplanperiode 2024 ist die Hub-Anbindung an das Kranich-Drehkreuz Frankfurt am Main – zumindest vorläufig – Geschichte. Selbiges gilt auch für Linz und Innsbruck. In allen drei Fällen argumentierte Deutschlands größte Fluggesellschaft damit, dass man aufgrund der A320neo-Triebwerksprobleme die Jets von Lufthansa Cityline bzw. Air Dolomiti auf anderen Routen benötigen würde. Ab Innsbruck versucht man – mal wieder – einen Shuttlebus nach München als Alternative anzubieten. Wie lange dieser diesmal angeboten wird, ist fraglich. In vorherigen Anläufe wurde dieser mangels Nutzung durch Passagiere rasch eingestellt. Der Flughafen Friedrichshafen gab sich nach der Hiobsbotschaft, die von Lufthansa überbracht wurde, äußerst zuversichtlich, dass Skyalps die Frankfurt-Strecke in Kooperation mit dem Kranich übernehmen wird. Genau diese Zusammenarbeit ist aber nicht zu Stande gekommen, denn das Südtiroler Luftfahrtunternehmen verfügt über kein IOSA-Safety-Audit, was der Mindeststandard für die Kooperation mit der Lufthansa Group ist. Dem Vernehmen nach sollen – genau wie in Lin und Innsbruck – die Vorstellungen auseinander gegangen sein. Skyalps soll ein reines Interlining-Abkommen angestrebt haben. Dies würde Passagieren zwar Umsteigen ermöglichen, jedoch würden dabei ein Skyalps-Ticket und ein Lufthansa-Ticket jeweils zum Full-Fare zusammengefügt werden. Gegenüber Codeshare bzw. Zubriger in Eigenregie wären den Fluggästen wesentlich höhere Kosten entstanden. Bei Lufthansa wusste man offensichtlich genau, dass Friedrichshafen im Schatten von München und

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Flybe-Gläubiger um 935.460 Pfund umgefallen

Das Insolvenzverfahren der ehemaligen Regionalfluggesellschaft Flybe ist nun abgeschlossen. Insgesamt 935.460 Gläubiger bleiben auf offenen Forderungen in der Höhe von 684 Millionen Pfund-Sterling sitzen. Die Auflösung des Unternehmens wurde per 18. März 2024 gerichtlich angeordnet und ist mittlerweile im Firmenbuch nachvollziehbar. Das Verfahren hat die „alte Flybe“, die in dieser Form im Jahr 2002 gegründet wurde, betroffen. Der Nachfolger (aka „neue Flybe“) ist zwischenzeitlich ebenfalls pleite, jedoch ist deren Konkursverfahren noch nicht abgeschlossen. Die „alte Flybe“ musste am 4. März 2020, also während dem Beginn der Corona-Pandemie, den Flugbetrieb einstellen und Konkurs anmelden. Ein Konsortium kaufte einige Assets aus der Masse heraus und brachte eine „neue Flybe“ an den Start. Bereits vor dem Erstflug gab es zahlreiche Probleme, die gelöst werden mussten. Letztlich war dem Nachfolger kein langes Leben beschert, denn am 28. Jänner 2023 musste Konkurs angemeldet werden. Der „Erstflug“ wurde am 13. April 2022 durchgeführt – die „neue Flybe“ hat somit weniger als ein Jahr durchgehalten. Laut Mitteilung des Gerichts entfällt die überwiegende Mehrheit der Forderungen, die im Konkursverfahren nicht bedient werden konnten, auf unbesicherte Forderungen. Zu diesen zählen auch Passagiere mit wertlos gewordenen Flugtickets. Gläubiger mit besicherten Forderungen haben zumindest einen kleinen Teil ihrer Ansprüche im Rahmen von Quoten ausbezahlt bekommen. Da das Unternehmen nun offiziell aufgelöst wurde und das Konkursverfahren abgeschlossen ist, wird es zu keiner weiteren Verteilung kommen. Das bedeutet, dass insgesamt 935.460 Forderungen im Wert von 684 Pfund-Sterling nicht mehr bedient werden. Die Gläubiger dieser gehen daher komplett leer aus.

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Pegasus fliegt B737-800 fünf Jahre länger als geplant

Eigentlich wollte die türkische Fluggesellschaft Pegasus in kommenden Jahr die Umflottung von Boeing 737 auf Maschinen der A320(neo)-Reihe des Konkurrenten Airbus abschließen. Das Projekt hat man nun auf die lange Bank verschoben. Mittlerweile ist die Boeing-737-800-Teilflotte auf nur noch 10 Exemplare geschrumpft. Einst hat Pegasus ausschließlich Maschinen des U.S.-amerikanischen Herstellers betrieben. Vor einigen Jahren hat man entschieden, dass man künftig auf die Modelle des europäischen Konkurrenten Airbus setzen wird. Beschlossen war, dass Ende 2025 die letzte Boeing 737 die Flotte verlassen wird. Dieses Ziel hat man verworfen, denn Firmenchef Guliz Ozturk hat bestätigt, dass zumindest neun Boeing 737-800 in der Flotte verbleiben sollen. Man würde die Maschinen für das beabsichtigte Wachstum benötigen. Im Hinblick auf die Triebwerksprobleme, von der die Airbus A320neo-Reihe geplagt ist, würde man auch Backup-Flugzeuge benötigen. Die Kosten für den Weiterbetrieb der neun Boeing-ets würden sich, so Ozturk, in eng gesteckten Grenzen halten. Noch ist nicht entschieden, ob man nicht doch neue Maschinen von Boeing einflotten wird. Vorerst heißt es aber, dass die Ausflottung jener neun B737-800, die weiterbetrieben werden sollen, auf das Jahr 2029 verschoben wurde. Vorerst hält man somit am Plan, dass künftig eine reine Airbus-Flotte betrieben wird, fest. Das könnte sich in den nächsten Jahren noch ändern. Dem Vernehmen nach soll Boeing angeblich versuchen die B737-Max schmackhaft zu machen. Überblick über die Pegasus-Flotte: Typ Anzahl Airbus A320-200 7 Airbus A320neo 46 Airbus A321neo 42 Boeing 737-800 10

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Stockholm: SAS begibt sich in schwedisches Sanierungsverfahren

Die SAS AB, die Muttergesellschaft der gleichnamigen Airline, hat beim zuständigen Gericht in Stockholm den Antrag auf Reorganisation des Konzerns gestellt. Offiziellen Angaben nach sind die operativen Fluggesellschaften davon nicht betroffen. Diese Maßnahme folgt auf einen Chapter-11-Antrag, der vor einiger Zeit in den USA gestellt wurde. Das Verfahren in den Vereinigten Staaten kann laut SAS aber nur abgeschlossen werden, wenn die schwedische Reorganisation zu einem Abschluss gebracht werden. Dies wäre zwingende Voraussetzung dafür, dass das U.S.-amerikanische Gericht den Sanierungsplan bewilligen kann. Der Konzern geht davon aus, dass man das schwedische Verfahren noch im Laufe des ersten Halbjahres 2024 wieder verlassen kann. Nach Abschluss aller Sanierungsverfahren soll es auch zu einem Eigentümerwechsel kommen. Ein Konsortium, dem unter anderem Air France-KLM angehört, hat den Zuschlag erhalten. Dies hat auch Auswirkungen auf die künftige strategische Ausrichtung, denn das Star-Alliance-Gründungsmitglied SAS wird die bisherige Allianz verlassen und ins Skyteam um Air France, KLM und Delta Air Lines wechseln. In Vorbereitung darauf wurde bereits der bilaterale Codeshare-Vertrag mit Turkish Airlines gekündigt. Es ist damit zu rechnen, dass ähnliche Kooperationen mit anderen Star-Alliance-Mitgliedern demnächst ebenfalls beendet werden.

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Addio, Air Malta! Merħba, KM Malta Airlines!

Mit dem Ende der Winterflugplanperiode 2023/24 endet in der Republik Malta eine Luftfahrtära, denn der staatliche Carrier Air Malta wird den Betrieb für immer einstellen. Der Nachfolger KM Malta Airlines übernimmt die Flotte. Bis zum 21. September 2024 war Malta eine britische Kronkolonie. Der Flugverkehr wurde daher überwiegend von der damaligen British European Airways, die eine Basis auf dem Luqa Airport unterhalten hat, durchgeführt. Daran änderte sich auch nach der Unabhängigkeit zunächst nichts. Im Jahr 1973 hat das maltesische Parlament umfassende Änderungen im Bereich der Luftfahrt beschlossen. Air Malta wurde als staatliche Fluggesellschaft gegründet. Um eine gewisse Form der Starthilfe gewähren zu können, wurden die Exklusivverträge mit British European Airways, die gerade dabei war mit British Overseas Airways zu British Airways zu fusionieren, aufzulösen. Somit konnte das im Vereinigten Königreich ansässige Luftfahrtunternehmen keine Basis mehr auf Malta betreiben. Zahlreiche maltesische Piloten und Flugbegleiter haben dann den Arbeitgeber gewechselt und heuerten bei der staatlichen Air Malta an. Diese hob am 1. April 1974 erstmals kommerziell ab. Zu Beginn war die Flotte von Boeing 720B, die bereits damals in die Jahre gekommen waren, geprägt. Über die fast 50 Jahre Existenz hat man viele verschiedene Maschinentypen betrieben. Die letzten 20 Jahre waren für Air Malta finanziell nicht sonderlich erfolgreich. Wiederholt sprang der Staat mit Geldspritzen ein. Einer der maßgeblichen Gründe für die Miesere ist, dass das Unternehmen für die vergleichsweise kleine Flotte enorm viele Mitarbeiter beschäftigt. Das Lohnniveau ist sehr hoch, was auch den starken Gewerkschaftern zu verdanken ist. Zahlreiche Sanierungsversuche waren nicht

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Hohe Nachfrage: Hotelplan stockt die Kapazität auf

Der Reiseveranstalter Hotelplan Suisse stockt das Kreta- und Ägypten-Angebot weiter auf. Eigenen Angaben nach habe man zusätzliche Sitzplätze bei Fluggesellschaften einkaufen konnten. Diese befinden sich auf Charterflügen. Die zusätzliche Kapazität betrifft in Ägypten die Regionen Marsa Alam und Hurghanda. Auf Kreta hat man weitere Sitzplätze in Richtung Heraklion organisieren können. Der Tour Operator will damit der hohen Nachfrage nachkommen können. Die Buchungslage beschreibt das Unternehmen als sehr gut. Im Sommerflugplan 2024 werden im Auftrag von Hotelplan Suisse zahlreiche Charterflüge von Chair Airlines durchgeführt. Das Unternehmen erklärt, dass man auch zusätzliche Hotelzimmer eingekauft hat. Man rechnet damit, dass man aufgrund der hohen Nachfrage nahezu alle Pauschalreiseangebote absetzen kann. Man empfiehlt den Kunden möglichst frühzeitig zu buchen, denn gerade die beliebten Hotels wären rasch ausgebucht. Dies gelte auch für besonders starke Reisetage, denn bereits jetzt wären die Anzahl der verfügbaren Sitzplätze in den Maschinen mitunter durchaus knapp. Eine weitere Ankündigung, die Hotelplan Suisse gemacht hat: Die Tochtergesellschaft Travelhouse wird auch im Winterflugplan 2024/25 Pauschalreisen in Richtung Kittilä anbieten. Die Flüge sollen im Zeitraum von 28. Dezember bis 8. März 2024 ab Zürich-Kloten von Helvetic Airways durchgeführt werden. Vergleichbare Angebote hatte man auch in der laufenden Winterflugplanperiode 2023/24.

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