secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Rechnet sich nicht: Nächster Nachtzug-Anbieter wirft das Handtuch

Einige Start-ups, aber auch etablierte Eisenbahn-Unternehmen, haben einen regelrechten Nachtzug-Boom vermutet. Dieser ist bis dato aber nicht wirklich eingetreten. Mit Green City Trip wirft ein weiterer privater Anbieter das Handtuch. Das hat auch Auswirkungen auf den Tui-Konzern. Das österreichische Verkehrsministerium, das sich selbst als Klimaschutzministerium bezeichnet, steckt enorm viel Geld in die Subventionierung von Nachtzügen. Abgesehen davon, dass die Österreichischen Bundesbahnen neue Garnituren anschaffen und ältere modernisieren, haben die Fahrgäste nicht wirklich etwas davon. Reisen mit Nachtzügen ist ein teures Vergnügen und in vielen Fällen teurer als Alternativen mit dem eigenen PKW oder dem Flugzeug. Dennoch stellen Befürworter von nächtlichen Zügen diese als regelrechten Retter für das Klima und die Zukunft des Reisens dar. Es liegt immer in der Betrachtungsweise, ob etwas klimafreundlich oder eben nicht ist. Gerade bei den Nachtzügen dominiert eine eher einseitige Darstellung, denn es wird außer Acht gelassen, dass viele Waggons tagsüber herumstehen und nicht anderweitig genutzt werden können. Auch wird bei der Herkunft des Bahnstroms gerne ausgeblendet, dass in vielen EU-Staaten dieser aus Kohlekraft gewonnen wird und damit so ganz und gar nicht klimafreundlich ist. Auf manchen Routen müssen Diesellokomotiven eingesetzt werden, da es schlichtweg keinen Fahrdraht gibt oder aber zu wenige E-Loks, die mit unterschiedlichen Stromfrequenzen klarkommen, gibt. Es gibt aber noch einen viel simpleren Grund: Es kann schlichtweg günstiger sein mit Diesel unter Fahrdraht zu fahren als den teuren Bahnstrom zu beziehen. Der genannte Fall kommt aber eher im Cargo-Verkehr und weniger im Passagierverkehr häufig vor. Trotz Partnerschaft mit Tui rechnete es sich

weiterlesen »

Ende einer Ära: Air India hat letzte Boeing 747 verkauft

Die Fluggesellschaft Air India hat für ihre letzten Boeing 747-400 einen Käufer gefunden. Die betagten Maschinen, die in den 1990er-Jahren hergestellt wurden, sollen teilweise in Frachter konvertiert werden. Zwei der nun ehemaligen Air-India-Jumbojets werden zum Zweck der Ersatzteilgewinnung zerlegt und was nicht mehr vermarktet werden kann, wird verschrottet. Die beiden anderen Exemplare haben eine fliegerische Zukunft, denn der U.S.-amerikanische Käufer will diese in Frachtflugzeuge umbauen lassen. Die besagten vier Boeing 747-400 sind die letzten ihrer Art, die bei Air India im Einsatz waren. gebaut wurden sie zwischen 1993 und 1996. Beim indischen Carrier endet mit der Ausflottung und dem Verkauf dieser vier Flugzeuge eine Ära, denn über viele Jahre hinweg waren die Jumbos die Flaggschiffe von Air India. Vorerst bleiben drei von vier Boeing 747-400 weiterhin auf dem Flughafen Mumbai geparkt. Der neue Eigentümer wird zu einem späteren Zeitpunkt die Überstellung veranlassen. Die einstige VT-EVA, die nun ans N940AS registriert ist, wurde am 22. April 2024 nach Seattle und damit in die Vereinigten Staaten von Amerika überstellt. Es wurde seitens Air India letztmalig im Jahr 2021 kommerziell eingesetzt. Seither wartete diese Boeing 747-400 auf dem Mumbai Airport auf bessere Zeiten. Ausgeliefert wurde es im Jahr 1996 direkt an die größte Fluggesellschaft Indiens. Eigentlich wollte Air India die Jumbojets noch einige Jahre betreiben. Die Corona-Pandemie hat aber dazu geführt, dass der neue Eigentümer Tata Sons die Planungen verworfen hat. Aus wirtschaftlichen Gründen setzt man auf den Langstrecken lieber auf Zweistrahler wie Boeing 777-300ER, die jedoch selbst ein Ablaufdatum haben, denn dieser

weiterlesen »

Johannesburg: Boeing 737-800 verliert Rad beim Start

Die Boeing 737-800 mit der Registrierung ZS-FGE, betrieben von Fly Safair, hat am 21. April 2024 während dem Start am Flughafen Johannesburg das linke Hauptfahrwerksrad verloren. Der Vorfall wurde von den Lotsen beobachtet. Eigentlich hätte es ein routinemäßiger Inlandsflug von Johannesburg nach Kapstadt werden sollen. Die Boeing 737-800 hob zunächst völlig unauffällig ab, doch dann verabschiedete sich das äußere linke Rad des Hauptfahrwerks. Dieses ist abgefallen. Der Vorfall wurde vom zuständigen Fluglotsen beobachtet, so dass dieser sofort die Piloten über den Verlust des Rades informierte. Der Kapitän entschied, dass der Steigflug sofort abgebrochen wird. Zu diesem Zeitpunkt befand sich der Mittelstreckenjet auf einer Flughöhe von etwa 22.000 Fuß. Zunächst begab man sich in eine Warteschleife, da die weitere Vorgehensweise evaluiert werden musste. In der Luft besteht bei solchen Vorfällen überhaupt kein Risiko. Knifflig wird aber die Landung und genau für diese waren der Kapitän und sein Erster Offizier auf die Mithilfe der Flugsicherung angewiesen, um die richtigen Entscheidungen zu treffen. Wie in solchen Fällen üblich flog die ZS-FGE zunächst in niedriger Flughöhe am Tower vorbei, so dass die Fluglotsen, auch unter Zuhilfenahme von Ferngläsern, den Schaden sehen können, um den Piloten wichtige Informationen, die dazu führen, dass das Ausmaß besser eingeschätzt werden kann. So konnte der Kapitän das richtige Verfahren für eine sichere Landung auswählen und etwa 190 Minuten nach dem Start setze die Maschine sicher auf dem Flughafen Johannesburg auf. Möglicherweise ist es bei der Landung dazu gekommen, dass sich im Bereich des Fahrwerks noch so einiges verbogen hat,

weiterlesen »

Pilotenmangel: Eastern Airways und German Airways helfen bei KLM Cityhopper aus

Im der laufenden Sommerflugplanperiode 2024 setzt die Regionalfluggesellschaft KLM Cityhopper auch Wetlease-Maschinen, die von Eastern Airways und German Airways betrieben werden, ein. Hintergrund ist, dass man zu wenige eigene Piloten zur Verfügung hat. Gegenüber Aviation Week räumte ein KLM-Sprecher ein, dass man bei der Tochtergesellschaft KLM Cityhopper derzeit einen Mangel an Flugzeugführern hat. Der Regio-Carrier betreibt die Embraer-Flotte, die auf vielen Routen im Auftrag der Mainline zum Einsatz kommt. Da es an Piloten mangelt, kann man die eigene Flotte nicht in dem Maß auslasten, das erforderlich wäre, um den Flugbetrieb ohne extern eigemietete Maschinen aufrecht erhalten zu können. Somit hat man sich dazu entschlossen, dass die schon seit längerer Zeit bestehende ACMI-Kooperation mit German Airways fortgeführt wird. Ebenso fliegt Eastern Airways im Auftrag von KLM Cityhopper. Das deutsche Unternehmen fliegt derzeit mit sechs E190 für die niederländische Regionalfluggesellschaft. Eastern ist mit je einem E170 und E190 für die KLM-Tochter im Einsatz. Somit hat Cityhopper derzeit insgesamt acht Wetlease-Flugzeuge eingemietet. Wetlease bedeutet vereinfacht dargestellt, dass eine Fluggesellschaft (in diesem Fall KLM Cityhopper) eine andere Airline mit der Durchführung von Flügen beauftragt. Dabei stellt der Auftragnehmer (zum Beispiel German Airways) sowohl das Flugzeug als auch das Personal, jedoch wird – im Gegensatz zum Charter – unter dem Code des Auftraggebers geflogen. Im Normalfall ist der Treibstoff in den Raten nicht inkludiert, da dieser zumeist direkt zwischen Mineralölgesellschaft und Auftraggeber verrechnet wird, so dass der Wetlease-Partner diesen quasi „gestellt“ bekommt und sein Geld mit der reinen Dienstleistung verdient. Es gibt aber auch andere

weiterlesen »

Über Athen: Ethiopian nimmt Kurs auf Warschau-Chopin

Die Fluggesellschaft Ethiopian Airlines wird ab 16. Juni 2024 die Star-Alliance-Drehkreuze Addis Abeba und Warschau-Chopin miteinander verbinden. Auf dem Weg dorthin gibt es einen Stopp in Athen, wo Star-Alliance-Partner Aegean Airlines einen Hub unterhält. Damit ist bereits klar, dass es sich nicht um eine gänzlich neue Strecke handelt, denn die griechische Hauptstadt ist schon lange im Streckennetz von Ethiopian Airlines zu finden. Allerdings verlängert man diese Route nach Warschau, so dass es künftig auch Fünfte-Freiheit-Flüge zwischen Athen und Warschau vice versa gegeben wird. Derzeit ist geplant, dass Addis Abeba-Athen-Warschau-Athen-Addis Abeba mit Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-Max-8 bedient werden soll. In Richtung Europa geht es an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag. Die Rückflüge werden an Montagen, Dienstagen, Donnerstagen und Samstagen durchgeführt. Bemerkenswert ist, dass in der offiziellen Mitteilung die Star-Alliance-Partner Aegean und Lot gar nicht erwähnt sind. Allerdings ist davon auszugehen, dass es zu einem späteren Zeitpunkt diverse Umsteigeverbindungen über die jeweiligen Reservierungssysteme in den Verkauf kommen werden. Ob ein mögliches Codesharing auch auf der Fünfte-Freiheit-Route zwischen Athen und Warschau-Chopin vice versa zur Anwendung kommen könnte, ist noch völlig offen. Sowohl Lot als auch Aegean bieten diese Strecke auch auf eigene Rechnung an. Zusätzlich gibt es Angebote von der Lowcost-Konkurrenz.

weiterlesen »

Royal Air Maroc schreibt Anschaffung von 200 Flugzeugen aus

Die Fluggesellschaft Royal Air Maroc will bis zu 200 Verkehrsflugzeuge beschaffen. Dazu hat man vor wenigen Tagen eine offizielle Ausschreibung herausgegeben. Derzeit besteht die Flotte aus 52 Maschinen. Der staatliche Carrier hat vor einiger Zeit angekündigt, dass man bis Ende des laufenden Jahrzehnts viermal so viele Flugzeuge betreiben will. Schon vor einigen Wochen wurde spekuliert, das Royal Air Maroc in Kürze auf die Suche nach Angeboten gehen könnte. Nun ist es soweit, denn man hat am 18. April 2024 eine offizielle Ausschreibung herausgegeben. Nun erwartet man sich, dass Hersteller wie Boeing, Airbus und Embraer dem in Marokko ansässigen Luftfahrtunternehmen schmackhafte Angebote übermitteln. Derzeit ist aber noch völlig offen, ob man bei nur einem Flugzeugbauer bestellen wird oder aber auf verschiedene Hersteller aufteilt. Auch sonst ist die Ausschreibung ein wenig schwammig gehalten, denn die genaue Aufteilung zwischen Narrow- und Widebodies geht daraus gar nicht hervor. Das Management äußerte sich gegenüber lokalen Medien wiederholt, dass man in beiden Bereichen zusätzlichen Bedarf an Verkehrsflugzeugen hat. Daher ist davon auszugehen, dass sowohl Widebodies als auch Narrowbodies bestellt werden. Die genaue Stückzahl steht ebenfalls noch nicht fest, denn die Rede ist momentan von „bis zu“ 200 Maschinen. Details dürften dann Verhandlungssache mit den Herstellern sein. Die Regierung von Marokko hat vor einiger Zeit angekündigt, dass man kräftig in die Luftfahrt investieren wird. Das schließt einerseits eine großangelegte Expansion des Staatscarriers, andererseits auch Anreize für ausländische Airlines zusätzliche Verbindungen aufzunehmen, ein. Beispielsweise hat Ryanair eine Sondergenehmigung für die Durchführung von Inlandsflügen erhalten. In erster Linie will

weiterlesen »

Washington: Crash von Embraer 190 und Boeing 737-Max-8 knapp verhindert

Am 18. April 2024 ist es am Flughafen Washington National (Ronald Reagan) zu einem Beinahe-Unfall gekommen. Betroffen waren ein von Jetblue betriebener Embraer 190 und eine Boeing 737-Max-8 von Southwest Airlines. Ersten Erkenntnissen nach dürften fehlerhafte Anweisungen der Lotsen gewesen sein. Der Jetblue-E190 sollte vom Washington National aus nach Boston-Logan fliegen. Dazu erhielten die Piloten um 7 Uhr 40 Lokalzeit seitens der Flugsicherung die entsprechende Freigabe zum Start auf der Runway 4. Allerdings: Den Piloten der Southwest-B737-Max-8 wurde unmittelbar zuvor genehmigt diese Start- und Landebahn zu queren. Es ist noch völlig unklar wie es zu diesem Versehen kommen konnte. Jedenfalls erkannte ein Lotse das potentiell extrem gefährliche Missgeschick und warnte über den Funk die Piloten beider Maschinen. Der Embraer 190 hatte bereits mit dem Beschleunigungsvorgang begonnen. Daraufhin wurde der Start des Jetblue-Regionaljets sofort abgebrochen, was auch über einen Funkspruch bestätigt wurde. Auch die Southwest-Maschine wurde gestoppt, jedoch wies deren Kapitän über Funk darauf hin, dass man die Freigabe zum Queren der Runway 4 erhalten habe. Die U.S.-amerikanische Zivilluftfahrtbehörde schreibt in einer ersten Erklärung wie folgt: „Ein Fluglotse wies Southwest Airlines Flug 2937 an, die Landebahn 4 des Ronald Reagan Washington National Airport zu überqueren, während JetBlue Flug 1554 seinen Startvorgang auf derselben Landebahn begann“. Beide Carrier erklärten, dass ihre jeweiligen Piloten die Anweisungen der Flugsicherung eingehalten hätten. Aus Sicherheitsgründen habe man dann wegen der Warnung sofort abgebrochen und die Flugzeuge zum Stillstand gebracht, so dass eine theoretisch mögliche Kollision verhindert werden konnte. Die Unternehmen werden nun mit der FAA kooperieren,

weiterlesen »

Alaska Airlines: Flugbegleiter setzen sich im Streit um Kaffeemaschinen durch

In den Vereinigten Staaten von Amerika tobt ein Streit zwischen der Flugbegleitergewerkschaft „Association of Flight Attendants“ und dem Management von Alaska Airlines. Es geht um in die Jahre gekommene Kaffeemaschinen. Die Arbeitnehmervertreter sind der Ansicht, dass ein hohes Verletzungsrisiko für das Kabinenpersonal besteht. Die Gewerkschafter sind zwischenzeitlich wegen der Kaffeemaschinen des Herstellers B/E Aerspace vor Gericht gezogen und haben einen ersten Etappenerfolg erzielt. Dieser führte dazu, dass das Management eingelenkt hat und sogar die Verwendung der strittigen Geräte untersagt hat. Die Arbeitnehmervertreter sind der Ansicht, dass ein älteres Modell, das noch in vielen Alaska-Airlines-Flugzeugen im Einsatz ist, keinen ausreichenden Schutz gegen heiße Kaffee-Wasser-Spritzer bieten soll. Konkret geht es darum, dass der so genannte Brühkorb nicht ausreichend geschützt sein soll. Dies könne dazu führen, dass Flugbegleiter und/oder Passagiere Verletzungen in Form von Verbrennungen erleiden könnten, denn es käme immer wieder zu Spritzern aus diesem Bereich der Geräte. Zwar hat Alaska Airlines viele davon mit einem so genannten Brew Shield nachrüsten lassen, jedoch laut Arbeitnehmervertretern längst nicht alle. Nach monatelangem Streit und einem Gerichtsurteil gab das Management des Carriers eine neue Dienstanweisung heraus. Dieses weist die Flugbegleiter an, dass wenn ein Brew Shield vorhanden ist, dann hat dieses verwendet zu werden. Wenn keines installiert ist und es auch keine andere Kaffeemaschine an Bord gibt, dann ist die Verwendung nun untersagt und den Fluggästen darf dann eben kein Kaffee serviert werden. Weiters ist das Kabinenpersonal angehalten fehlende Brew Shields unverzüglich zu melden. In einer ersten Erklärung begrüßt die Gewerkschaft die Entscheidung des Managements,

weiterlesen »

Lufthansa-Flug von München nach Montreal: Notlandung in Frankfurt

Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa musste einen Langstreckenflug von München nach Montreal abbrechen und notlanden. Grund war eine Rauchentwicklung an Bord der Maschine. Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa musste einen Langstreckenflug von München nach Montreal nach dem Start abbrechen und in Frankfurt notlanden. Grund für die Notlandung war eine Rauchentwicklung, die sich nach dem Start des Fluges gebildet hatte. Um eine sichere Notlandung gewährleisten zu können, fungierte der Flughafen Frankfurt als Notlandeplatz, so das Portal Aero.de.

weiterlesen »

Riyadh Air will auch nach Deutschland fliegen

Noch hat die geplante Fluggesellschaft Riyadh Air keinen einzigen Flug durchgeführt. Im kommenden Jahr 2025 soll es soweit sein. Die Hauptstadt von Saudi-Arabien soll sich nach und nach in ein großes, internationales Drehkreuz, das für 120 Millionen Passagiere pro Jahr ausgelegt ist, verwandeln. Derzeit geht es am Airport von Riad – im Vergleich mit anderen Hauptstadtflughäfen in dieser geografischen Region – eher ruhig und gemächlich zu. Das soll sich ändern, denn der Airport soll zu einem der größten Luftverkehrsdrehkreuze der Welt ausgebaut werden. Mit Riyadh Air baut man – zusätzlich zu den bestehenden Airlines des Landes – einen neuen Netzwerkcarrier auf. Es ist anzunehmen, dass dieser anderen Golfcarriern, beispielsweise Etihad Airways, Qatar Airways und Emirates Airline, ordentlich Konkurrenz machen soll. Allerdings betonen die Verantwortlichen immer wieder, dass man etwas komplett Neues auf die Beine stellt und keinesfalls die Geschäftsmodelle der bestehenden Mitbewerber kopiere. In der Tourismusstrategie von Saudi-Arabien spielt jedenfalls die neugegründete Airline eine tragende Rolle. Diese soll Besucher aus aller Welt in den Wüstenstaat bringen. Nur sekundär zielt man auch auf Umsteiger ab. Das dürfte auch seinen guten Grund haben, denn nur Touristen, die tatsächlich einen Aufenthalt in Saudi-Arabien absolvieren bringen auch Geld ins Land. Im Gespräch mit der Wirtschaftswoche betont Riyadh-Air-Manager Vincent Coste explizit, dass man primär die Welt mit Saudi-Arabien verbinden will. Flüge von/nach Deutschland hätten dabei eine hohe Priorität, denn man vermutet ein großes Potential im Bereich von Privat- und Geschäftsreisen. Allerdings nennt der Stellvertreter von Geschäftsführer Tony Douglas noch keine konkreten Destinationen, die man in

weiterlesen »