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Wien: Winterdienst beseitigte 1.500 LKW-Ladungen Schnee

Am vergangenen Wochenende waren rund 80 Mitarbeiter des Winterdienstes des Wiener Flughafens fast durchgehend im Dauereinsatz. Allein am Samstag, den 2. Dezember 2023 wurden etwa 1.500 LKW-Ladungen Schnee abtransportiert. Weiters mussten nahezu alle Flugzeuge vor dem Start aus Sicherheitsgründen enteist werden. Dies ist notwendig, da Eis und/oder Schnee auf den Tragflächen die Aerodynamik negativ beeinflussen könnten. In der Vergangenheit ist es zum Beispiel in den USA und Kanada wegen vereister Tragflächen schon zu Abstürzen, die sich jeweils unmittelbar nach dem Abheben ereignet haben, gekommen. Der Flughafen Wien-Schwechat erklärt, dass für die Winterdiente – Räumung und Enteisung – etwa 500 Mitarbeiter zur Verfügung stehen. Im Gegensatz zu anderen Airports ist es auf Österreichs größtem Airport gelungen, dass der Flugbetrieb durchgehend aufrecht erhalten werden konnte. Es ist lediglich zu minimalen Verzögerungen in Form von Wartezeiten auf die Enteisung bzw. einer temporär gesperrten Runway, da diese gerade mit großem Gerät schneefrei gemacht wurde, gekommen. „Der Wintereinbruch mit starken Schneefällen vor allem am Samstag hat auch den Flughafen Wien getroffen, aber dank des großen Einsatzes unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren im Flugbetrieb kaum Auswirkungen zu verzeichnen und der Airport immer verfügbar. Ich bedanke mich bei den Teams unseres Winterdienstes, unserer Flugzeug-Enteisung und bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die an diesem Wochenende im Einsatz waren, für die tolle Leistung“, so Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. Um bei winterlichen Bedingungen einen Flugbetrieb zu gewährleisten, müssen Vorfelder, Rollbahnen sowie Start- und Landepisten mit einer Gesamtfläche von 2,6 Mio. m² schnee- und eisfrei gehalten werden. Alleine

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Wien: AUA fliegt neu auch nach Rovaniemi

Am Samstag, den 2. Dezember 2023, hat Austrian Airlines den ersten Flug zwischen Wien und Rovaniemi durchgeführt. Die finnische Destination wird während dem Winterflugplan 2023/24 einmal wöchentlich bedient. „Wir sehen eine steigende Nachfrage und ein hohes Reiseinteresse im Winter. Daher haben wir unseren Winterflugplan erweitert und fliegen nun neben touristischen Zielen im Süden auch weitere Ziele im Norden an. Die Hauptstadt Lapplands, Rovaniemi, wird nun ab Dezember wöchentlich von Wien aus angeflogen. Wir ermöglichen damit unseren Fluggästen direkt von Wien aus in die traumhafte Landschaft Nordfinnlands zu fliegen, um die Polarlichter zu sehen, eine Husky Tour zu unternehmen oder die einzigartige Wintersportlandschaft zu erkunden“, betont CCO Michael Trestl. „Wir haben unseren Winterflugplan gezielt um attraktive touristische Ziele erweitert und erfüllen damit die Reisewünsche unserer Passagiere. Mit unserem neuen Reiseziel Rovaniemi steuert Austrian Airlines die Region Lappland an und ermöglicht es im Winter direkt von Wien zu den Polarlichtern zu fliegen.“ Lappland ist die nördlichste Region Finnlands und liegt in direkter Nähe des Polarkreises. Damit ist sie nicht nur zum Bestaunen der Polarlichter eine ideale Destination, sondern sie besticht auch durch ihre einzigartige Winterlandschaft, Schneesicherheit und einem umfassenden Wintersportangebot. Aber nicht genug: Das sogenannte „Tor zum Norden“, ist der Legende nach zudem Sitz des Weihnachtsmannes. Pünktlich zur Adventszeit hebt der Erstflug nach Rovaniemi am Flughafen Wien ab. Dabei werden die Passagiere mit der einen oder anderen weihnachtlichen Überraschung erfreut. Es wird unter anderem einen fliegenden Christkindlmarkt mit Keksen und Punsch an Bord geben. Auch danach hält Weihnachten weiter Einzug am Flughafen

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St. Petersburg: Russland beschlagnahmt Fraport-Anteil am Flughafen Pulkovo

Der börsennotierte Flughafenbetreiber hat den Minderheitsanteil, den man an der Betreibergesellschaft des Airports St. Petersburg-Pulkovo gehalten hat, bislang nicht verkauft. Nun kommt Russlands Präsident Wladimir Putin zuvor, denn er hat den Einzug angeordnet. Das bedeutet konkret, dass die Fraport AG enteignet werden soll. Ein entsprechendes Dekret soll laut russischen Medien von Putin bereits unterschrieben und auf den Weg gebracht worden sein. Der Politiker begründet die Vorgehensweise unter anderem damit, dass Fraport in einem „unfreundlichen Staat“ ansässig wäre und es „unfreundliche Handlungen einiger ausländischer Staaten und internationaler Organisationen“ gegeben habe. Die genaue Bedeutung ist für Fraport noch offen, denn der Konzern erklärte zunächst, dass man die Informationen noch verifizieren müsse. Gleichzeitig verweist man darauf, dass die Beteiligung seit dem Beginn des Angriffskrieges gegen die Ukraine „ruhend gestellt“ worden wäre. Noch ist unklar was dies für die Zukunft bedeutet. Die Fraport AG stand immer wieder im Kreuzfeuer der Kritik deutscher Medien, weil man ich nicht sofort aus Russland zurückgezogen hat. Dahinter steckt aber nicht wirklich „Unwille“, sondern dass man in langfristige Verträge involviert war. Es ist anzunehmen, dass ein sofortiger Ausstieg möglicherweise Schadenersatzforderungen aus Russland hätte auslösen können. Wegen der Sanktionen wäre auch der Kreis möglicher Käufer sehr klein. Es ist kein Einzelfall, dass die russische Regierung Unternehmen unter Zwangsverwaltung stellt. Dabei muss es sich nicht unbedingt um Eigentum oder Beteiligungen von Firmen, die in „unfreundlichen Staaten“ ansässig sind, handeln. Es ist auch vorgekommen, dass Inhaber enteignet wurden, weil sie aus wirtschaftlichen Gründen Werke schließen wollten und/oder Stellen abbauen wollten. Was den

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Wlan: American Airlines rüstet Regio-Flotte auf

Die Fluggesellschaft American Airlines beabsichtigt ab dem kommenden Jahr mit der Aufrüstung ihrer Regionalflotte mit Wlan-Internet zu beginnen. Insgesamt sind 500 Maschinen betroffen. Der Carrier geht davon aus, dass es in etwa zwei Jahre dauern wird bis das Vorhaben abgeschlossen ist. American Airlines setzt auf eine Technologie von Intelsat. Diese soll es ermöglichen, dass auch auf Regionalflügen Wlan-Internet angeboten werden kann. Der Carrier verspricht, dass hohe Geschwindigkeiten, die auch die Nutzung von Streamingdiensten ermöglichen sollen, zur Verfügung stehen werden. Die Aufrüstung der im Regionalverkehr eingesetzten Maschinen folgt darauf, dass man bereits die größeren Flugzeuge mit Wlan-Technologie ausgerüstet hat. Auch bezieht man alle Neuzugänge ab Werk mit der entsprechenden Technik an Bord. Die nunmehrige Aufrüstung der Regionalflotte schließt auch sämtliche Flugzeuge, die von Subunternehmern betrieben werden, ein. Es handelt sich angesichts der Vielzahl von Maschinen um ein großes, teures und zeitaufwendiges Projekt. Klar ist allerdings auch, dass einzelne Exemplare, die zur Ausflottung anstehen, nicht mehr nachgerüstet werden. In den letzten Jahren ist Internet über den Wolken stark auf dem Vormarsch. Den Carriern bzw. deren technischen Dienstleistern ist es bislang aber nicht gelungen dieses zu einer Cash-Cow zu machen. Gerade auf Kurz- und Mittelstreckenflügen neben in Europa einige Anbieter sehr hohe Preise während andere zumindest Grundleistungen kostenfrei anbieten. Auch die Lufthansa Group wird künftig ein Grundangebot kostenfrei zur Verfügung stellen.

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EU bannt Fly Baghdad aus dem Luftraum

Für die Fluggesellschaft Fly Baghdad ist künftig der Luftraum der Europäischen Union tabu, denn der Carrier wurde auf die so genannte schwarze Liste gesetzt. Dies hat zur Folge, dass das irakische Unternehmen künftig keine Flüge mehr zu Airports im Unionsgebiet anbietend darf. Auch bloße Überflüge sind nicht mehr möglich. Hintergrund ist, dass die Europäische Union massive Sicherheitsbedenken hat. Immer wieder schaffen es einzelne Airlines oder gar alle Fluggesellschaften von ganzen Staaten auf diese schwarze Liste. Fly Baghdad darf unter einem bestimmten Umstand weiterhin Flüge in die EU anbieten. Und zwar dann, wenn man nicht selbst fliegt, sondern auf einen Wetlease-Anbieter, der sich nicht auf der schwarzen Liste befindet, zurückgreift. Genau diese Konstellation kommt immer wieder vor, wenn gelistete Fluggesellschaften ihre für sie kommerziell wichtigen EU-Verbindungen trotz Bann aufrechterhalten wollen. Oftmals kommen dann ACMI-Anbieter mit Sitz im Unionsgebiet zu zusätzlichen Flugaufträgen.

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Kondenswasser: Air-India-Passagiere haben „Dusche“ bekommen

Vor wenigen Tagen wurde es auf einem Air-India-Flug von London-Gatwick nach Amritsar regnerisch. Aus noch ungeklärter Ursache ist eine größere Menge Kondenswasser oberhalb der Köpfe der Passagiere heruntergelaufen. Am 24. November 2023 befand sich eine von Air India betriebene Boeing 787 auf dem Weg von London-Gatwick nach Amritsar. Während dem Langstreckenflug ist es dazu gekommen, dass Kondenswasser der Klimaanlage ausgetreten ist. Dieses ist deutlich sichtbar heruntergelaufen und dürfte für die Reisenden mitunter unangenehm gewesen sein. Der betroffene Carrier erklärte dazu: „Auf dem Flug AI169, der am 24. November 2023 von Gatwick nach Amritsar durchgeführt wurde, kam es zu einem seltenen Fall von Kondensation in der Kabine. Einige unserer Gäste, die in den betroffenen Reihen saßen, wurden umgehend auf andere freie Sitze verlegt, und die Kabinenbesatzung bemühte sich nach Kräften, es den Gästen bequem zu machen. Air India setzt sich für die Sicherheit und den Komfort der Gäste an Bord ein, und wir bedauern diesen unerwarteten Vorfall“.

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Flughafen Frankfurt mit zusätzlichen CT-Kontrolllinien

Im Abflugbereich B-West des Terminals 1 des Frankfurter Flughafens wurden drei weitere Kontrolllinien, die mit CT-Technik ausgerüstet sind, in Betrieb genommen. Diese sollen die Sicherheitskontrollen beschleunigen, denn beispielsweise Laptops, Tablets und Flüssigkeiten müssen nicht mehr entnommen werden. Derzeit sind die so genannten CT-Scanner noch auf dem Vormarsch, denn an vielen Airports, so auch in Frankfurt am Main, dominieren noch die herkömmlichen Geräte. Diese werden aber Schritt für Schritt durch die moderne Technik abgelöst. Diese greift auf die Technologie der Computer-Tomographie zurück. Das ermöglicht dem Sicherheitspersonal auf den Bildschirmen dreidimensionale Ansichten vom Inhalt der kontrollierten Handgepäckstücke zu erhalten. Auch sind die Geräte in der Lage Flüssigsprengstoffe zu erkennen. Dies hat zur Folge, dass bei Kontrollen mit neuen CT-Scannern die bekannte 100-Mililiter-Sackerl-Regelung nicht gilt, sondern beispielsweise größere Behälter mitgenommen werden dürfen. Am Flughafen Frankfurt am Main werden die neuen Scanner sukzessive ausgerollt. In den Bereichen A und Z sind bereits 20 Linien damit ausgerüstet. Bis alle modernisiert sind, wird noch so einiges an Zeit vergehen, denn der Großflughafen verfügt derzeit über 160 Kontrolllinien. Das neue Terminal 3 soll bereits ab der Eröffnung mit der neuesten Technik ausgestattet sein.

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Flughafen München: Rechtsstreit um T2-Satellit beigelegt

Das Satelliten-Terminal des Flughafens München ist schon seit einigen Jahren in Betrieb. Bis zuletzt beschäftigten Bau und Planungen noch das Landgericht München. Nun ist der langjährige Rechtsstreit vergleichsweise beigelegt wurden. Im Jahr 2016 wurde der Satellit, der dem Terminalkomplex 2 zugeordnet ist, in Betrieb genommen. Dadurch ist die Abfertigungskapazität signifikant gestiegen. Verbunden ist das Gebäude mittels einer unterirdischen Bahn mit dem Hauptgebäude des T2. Allerdings kam es zu Streitigkeiten zwischen dem Bauherrn und dem Planungsbüro. Beide Streitparteien haben sich gegenseitig verklagt. Die Terminalgesellschaft warf Baumängel vor und hat einen Teil der vereinbarten Gelder einbehalten. Die Folge daraus: Es kam zu einer Gegenklage, die eben die Finanzmittel einbringlich machen sollte. Insgesamt wurde um etwa 28 Millionen Euro gestritten. Vor der 11. Zivilkammer das Landgericht München wurde nun ein Vergleich geschlossen. Laut Mitteilung des Gerichts, in der inhaltliche Details nicht kommuniziert wurden, sieht dieser vor, dass damit sämtliche Ansprüche wechselzeitig verglichen sind. Damit endet der jahrelange Rechtsstreit mit einer Einigung ohne Urteil.

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Fliegendes Personal: Qatar Airways lockert die Freizeit-Vorschriften

Immer wieder stand Golfcarrier Qatar Airways aufgrund äußerst restriktiver Vorschriften, die man den Besatzungen an den dienstfreien Tagen gemacht hat, im Kreuzfeuer der Kritik. Nun wurde bekannt, dass die Bestimmungen stark gelockert werden. Erst vor wenigen Tagen hat Badr Mohammed Al Meer den langjährigen Firmenchef Akbar Al Baker abgelöst. Die neue Firmenleitung will eine Art „neue Ära“ einleiten und verabschiedet sich von vielen restriktiven Vorschriften, die man dem fliegenden Personal gemacht hat. Immer wieder wurde kritisiert, dass Qatar Airways den Besatzungen scharfe Vorgaben zum Verhalten während dienstfreier Zeiten gemacht hat. Beispielsweise konnte es vorkommen, dass das Verlassen des Crewhotels untersagt war. Auch gab es so genannte „Sperrstunden“, die verhängt wurden. Im ersten Schritt will Qatar Airways den Besatzungen weniger Vorgaben machen und diese haben somit mehr Möglichkeiten – beispielsweise bei dienstbedingten Aufenthalten im Ausland – ihre Freizeit zu gestalten. Auch soll es künftig die so genannten „Sperrstunden“, die es bislang vor freien Tagen und Jahresurlaub gegeben hat, nicht mehr geben. Diese wären aufgehoben worden, ist aus Kreisen des Unternehmens zu hören. Es bleibt abzuwarten, ob weitere Verbesserungen der Arbeitsbedingungen folgen werden. Verschiedene TV-Dokumentationen haben sich in der Vergangenheit mit dem Umstand, dass in Doha Mitarbeiterunterkünfte mit strengen Vorschriften eingerichtet sind, befasst.

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Comac feiert zehn Millionen ARJ21-Fluggäste

Der chinesische Flugzeugbauer Comac teilte mit, dass mit dem Muster ARJ21 zwischenzeitlich die Zehn-Millionen-Passagiere-Marke überschritten wurde. Der Jubiläumsfluggast befand sich an Bord von China Southern Flug CZ3892. Nebst der Comac C919 ist der ARJ21 eines der beiden ambitionierten Zivilflugzeugprojekte der Volksrepublik China. Seine Ähnlichkeit zur MD80-Reihe von McDonnell Douglas ist kein Zufall, denn einst sollte die MD-90 in Lizenz gefertigt werden. Dazu kam es aber im Nachgang der Übernahme von MD durch Boeing nicht mehr. Der chinesische Hersteller nutzte auf Basis des Lizenzabkommens einige Komponenten und entwickelte auf der Grundlage den ARJ21. In gewisser Weise kann man diesen daher als eine Weiterentwicklung der MD-80-Reihe sehen. Es gibt jedoch enorme Unterschiede und an dieser Stelle ist auch klarzustellen, dass es keine „Kopie“ ist, sondern übernommene Komponenten ordnungsgemäß lizenziert sind. Seit Juni 2016 wurden insgesamt 177 ARJ21 an Kunden ausgeliefert. Mit wenigen Ausnahmen sind alle Operators in der Volksrepublik China ansässig. Laut Comac ist das Muster auf mehr als 400 Routen zu 140 Städten auf etwa 1.800 Flügen pro Woche im Einsatz. Mittlerweile hätten sich über zehn Millionen Fluggäste an Bord einer ARJ21 befunden. Der Jubiläumspassagier war am 24. November 2023 mit China Southern Airlines auf der Strecke Guangzhou-Jieyang unterwegs.

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