secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Lehrlingsmeisterschaften im Tourismus: Talente zeigen ihr Können

Beim diesjährigen Wettbewerb „Junior Skills“ im WIFI Kärnten kämpften 81 Lehrlinge in den Bereichen Kochen, Restaurantservice und Hotelrezeption um den Titel „Staatsmeister“. Drei Tage lang stellten sie vor einer kompetenten Jury ihre Fähigkeiten unter Beweis, indem sie exquisite Gerichte zubereiteten, Gäste professionell bedienten und mit exzellentem Service verwöhnten. Die Siegerehrung im Casineum Velden brachte die Gewinnerinnen hervor: Anna Lea Hausberger aus Tirol gewann in der Kategorie Küche, Verena Pöttler aus der Steiermark in der Rezeption und Emily Langegger aus Salzburg im Service. Salzburg sicherte sich auch den Titel als bestes Bundesland, gefolgt von der Steiermark und Vorarlberg. Die Obleute der Fachverbände Hotellerie und Gastronomie in der Wirtschaftskammer Österreich gratulierten den Gewinnerinnen und lobten das hohe Niveau des Wettbewerbs sowie die Qualität der Teilnehmerinnen als Botschafterinnen für die österreichische Gastfreundschaft. Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler betonte die Bedeutung der Junior Skills für die Förderung des touristischen Nachwuchses und die Sicherstellung qualifizierter Fachkräfte in der Branche. Der Bundesausbildungsexperte Gerold Royda würdigte das Engagement der beteiligten Teams und Unterstützer, darunter Eltern, Ausbildungsbetriebe, Ausbilder:innen und weitere Partner wie den Österreichischen Kochverband und Hauptsponsor Metro. Die Veranstaltung unterstreicht den unschätzbaren Wert einer betrieblichen Ausbildung im Gastgewerbe, die Lehrlingen eine solide Grundlage bietet, um ihren Beruf von Grund auf zu erlernen. Die begeisterte Atmosphäre bei der Preisverleihung zeigt deutlich, dass die jungen Talente im Gastgewerbe voll in ihrem Element sind und positive Erfahrungen weitergeben können, um die Bedeutung der Lehre in der Gastronomie und Hotellerie zu unterstreichen.

weiterlesen »

März 2024: Deutsche Flughäfen hinken Europa weiterhin hinterher

Im März dieses Jahres begrüßten die deutschen Flughäfen insgesamt 15,08 Millionen Passagiere, was einem deutlichen Anstieg gegenüber dem Vormonat Februar entspricht. Dieser Nachfrageanstieg im Zusammenhang mit dem Osterreiseverkehr überdeckt jedoch die insgesamt schwache und unbefriedigende Verkehrsentwicklung in Deutschland. Im Vergleich zu 2019 liegt die Erholungsrate des Passagieraufkommens in Deutschland bei traurigen 78,4 Prozent, was das Land im europäischen Vergleich zum Schlusslicht macht. Im März nutzten 15,08 Millionen Passagiere die deutschen Flughäfen, ein Anstieg von 13,3 Prozent im Vergleich zum März 2023. Trotzdem fehlen im Vergleich zu März 2019 immer noch 21,6 Prozent der Reisenden. Das Cargo-Aufkommen wuchs im Vergleich zum Vormonat, erreichte jedoch immer noch nicht das Niveau von 2019. Die Anzahl der gewerblichen Flugbewegungen stieg um 6,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der März war durch ein Wachstum in allen Verkehrssegmenten geprägt, wobei der Europaverkehr am stärksten zunahm. Im innerdeutschen Luftverkehr und im Europa-Verkehr waren deutliche Zuwächse zu verzeichnen, während auch die Interkontinentalnachfrage anstieg. Allerdings liegt die Erholungsrate in Deutschland weiterhin unter dem europäischen Durchschnitt. Die Entwicklung im ersten Quartal zeigt ein insgesamt positives Wachstum im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, jedoch hinkt Deutschland weiterhin hinter den großen europäischen Luftverkehrsmärkten her. Dies wird unter anderem auf hohe regulative Standortkosten zurückgeführt, die viele Airlines abschrecken. Dadurch entstehen Angebotslücken, die vor allem Privat- und Geschäftsreisende betreffen. Das Cargo-Aufkommen spiegelt die Schwäche der deutschen Exportwirtschaft wider, wobei die Ausladungen wachsen, aber die Einladungen rückläufig sind. Im März stieg das Luftfrachtaufkommen im Vergleich zum Vormonat leicht an, bleibt jedoch weiterhin unter dem Niveau von 2019.

weiterlesen »

Der Sommer-Verkaufsschlager: Wetleases in der Luftfahrt

Wetlease, auch bekannt als ACMI-Leasing (Aircraft, Crew, Maintenance, Insurance), ist ein gängiges Prinzip in der Luftfahrtindustrie, das es Fluggesellschaften ermöglicht, vorübergehend Flugzeuge von anderen Unternehmen zu mieten, um ihren Flugbetrieb aufrechtzuerhalten oder zu erweitern. Bei einem Wetlease stellt der Vermieter nicht nur das Flugzeug, sondern auch das gesamte Betriebspersonal, einschließlich Crew und Wartungspersonal, sowie Versicherungsdienstleistungen zur Verfügung. Dies ermöglicht es Fluggesellschaften, flexibel auf Nachfrageänderungen zu reagieren, saisonale Schwankungen auszugleichen oder Engpässe im eigenen Flugzeugbestand zu überbrücken. Für Passagiere kann ein Wetlease-Flug einige Auswirkungen haben. Obwohl die Fluggesellschaft, mit der der Passagier ursprünglich gebucht hat, die Verantwortung für den Flug trägt, kann es sein, dass der Flug von einem anderen Betreiber durchgeführt wird. In solchen Fällen müssen die Passagiere in der Regel nicht befürchten, dass ihre Rechte eingeschränkt werden. Sie haben immer noch Anspruch auf die gleichen Dienstleistungen und Schutzmaßnahmen gemäß den einschlägigen Fluggastrechten, unabhängig davon, welche Airline den Flug durchführt. In Europa gibt es eine ganze Reihe von Fluggesellschaften, die keine Linienflüge auf eigene Rechnung anbieten, sondern ausschließlich Wetlease-Aufträge für andere Airlines durchführen und/oder Charter für Reiseveranstalter und andere Auftraggeber erfüllen. Die Avia Solutions Group ist in diesem Segment gleich mit einer ganzen Reihe rechtlich eigenständiger Carrier vertreten. In Deutschland ist German Airways auf ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisiert. Ein weiterer großer Anbieter in Europa ist beispielsweise Hifly. Schon in den 1950er-Jahren gab es Wetleases Die Entwicklung des Wetleasings in der Luftfahrt reicht weit zurück. Der erste dokumentierte Wetlease fand bereits in den 1950er Jahren statt, als Fluggesellschaften begannen, Flugzeuge und

weiterlesen »

Nach MD-82-Vorfall: Temporäres Flugverbot für Dana Air

Das nigerianische Luftfahrtministerium hat die Nigerianische Zivilluftfahrtbehörde (NCAA) angewiesen, den Betrieb von Dana Air nach einem kürzlichen Startbahn-Ausrutscher in Lagos auszusetzen, der Bedenken hinsichtlich der Sicherheit und finanziellen Tragfähigkeit der Fluggesellschaft aufkommen ließ, erklärte die Behörde in einer Stellungnahme. Die Behörde bestätigte, dass am 23. April das einzige MD-82-Flugzeug von Dana Air, mit der Kennung 5N-BKI bei der Landung in Lagos von der Startbahn abgekommen war. Es hieß, dass „das Bugrad eingefahren war, die Nase des Flugzeugs zusammengebrochen war und das Flugzeug von der Landebahn in den grasbewachsenen Bereich abgekommen war.“ Alle Passagiere und Besatzungsmitglieder blieben unverletzt. In einem Schreiben an die NCAA vom 24. April, das von der Zeitung The Cable eingesehen wurde, erklärte das Luftfahrtministerium: „Der Ehrenminister hat angeordnet, dass Sie sofort die Aussetzung der Flotte von Dana Air in die Wege leiten, bis eine umfassende Überprüfung durchgeführt werden kann. Diese Überprüfung sollte alle Aspekte der Sicherheitsprotokolle, Wartungsverfahren und finanziellen Gesundheit umfassen, um sicherzustellen, dass unsere Luftfahrtvorschriften vollständig eingehalten werden.“ Dies wurde von der Stellungnahme der NCAA bestätigt, die erklärte, dass die Aussetzung der Betriebsgenehmigung und des AOCs von Dana Air am 24. April um 23:59 Uhr Ortszeit in Kraft treten und ein „Vorsichtsmaßnahme“ sei, um eine „umfassende Sicherheits- und Wirtschaftsprüfung“ zu ermöglichen. Dies würde eine erneute Inspektion des Unternehmens, der Verfahren, des Personals und der Flugzeuge umfassen, während die wirtschaftliche Prüfung die finanzielle Gesundheit der Fluggesellschaft untersucht, um deren Fähigkeit zur Aufrechterhaltung sicherer Flugoperationen zu gewährleisten. Die Behörde kündigte an, dass das Nigerianische Sicherheitsuntersuchungsbüro (NSIB) mit der

weiterlesen »

Alliance Air führt besonders lange Inlandsflüge mit ATR72 durch

Die indische Fluggesellschaft Alliance Air, bekannt für ihr regionales Netzwerk mit vorwiegend kurzen Flügen unter Verwendung einer ATR-Flotte, fliegt nun zwischen der Hauptstadt Indiens, Neu-Delhi, und Kolkata. Dies ist eine neue Entwicklung, da diese Hauptverbindung normalerweise von den großen indischen Fluggesellschaften mit Airbus A320 und Boeing 737 bedient wird. Gewöhnlich werden auf der Strecke zwischen Delhi im Norden Indiens und Kolkata im Osten beliebte schmale Jets wie die Airbus A320-Familie oder die Boeing 737 eingesetzt. Die kleineren Turboprop-Flugzeuge, die von einigen Fluggesellschaften betrieben werden, sind in der Regel für regionale Verbindungen reserviert, wobei Flüge hauptsächlich zu und von Städten der Stufen 2 und 3 erfolgen. Der Luftfahrtexperte Ameya Joshi, auch bekannt als Khabri Lal auf X (ehemals Twitter), wies auf eine interessante Entwicklung hin. Sein Beitrag enthüllte, dass Alliance Air einen Flug zwischen Delhi und Hyderabad für den 24. April und 5 wöchentliche Verbindungen zwischen Delhi und Kolkata anbietet. Der Flug von Delhi nach Hyderabad war offensichtlich eine einmalige Gelegenheit, da Alliance Air ihn nicht auf ihrer Website gelistet hat. Allerdings werden Flüge zwischen Kolkata und Delhi verkauft, die eine Strecke von 1313 km zurücklegen und somit zum längsten ATR-Flug in Indien werden. Alliance Air hat für diesen Flug eine Blockzeit von fast drei Stunden angegeben, während andere Fluggesellschaften sie mit zwei Stunden und 10 Minuten angeben. Die Fluggesellschaft betreibt diesen Flug jedoch um 16:00 oder 17:00 Uhr, abhängig vom Wochentag, was für einige Passagiere geeignet sein könnte. Alliance Air, eine ehemalige Tochtergesellschaft von Air India, wurde 1996 gegründet und

weiterlesen »

Gescheitert: Als selbst Flugzeuge atomar angetrieben werden sollten

Flugzeuge mit nuklearem Antrieb sind seit langem eine technologische Vision, die jedoch bisher nicht über das Experimentierstadium hinausgekommen ist. In der Geschichte der Luftfahrt gab es verschiedene Projekte und Konzepte, die darauf abzielten, Flugzeuge mit nuklearem Antrieb zu entwickeln. Einige dieser waren ehrgeizig, aber sie scheiterten aus einer Vielzahl von Gründen, darunter technische Herausforderungen, Sicherheitsbedenken und politische Entscheidungen. Ein frühes Projekt war das „Nuclear Energy for the Propulsion of Aircraft“ (NEPA)-Programm der USA in den 1940er und 1950er Jahren. Ziel war es, ein Flugzeug mit einem nuklearen Strahltriebwerk zu entwickeln. Das Projekt wurde jedoch eingestellt, bevor ein flugfähiges Modell gebaut werden konnte, hauptsächlich aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Strahlenexposition für Piloten und Passagiere sowie der Schwierigkeiten bei der Handhabung von radioaktivem Material. Ein weiteres bekanntes Projekt war das „Project Pluto“ der US Air Force in den späten 1950er Jahren. Dabei handelte es sich um ein nukleares Ramjet-Triebwerk, das als Marschflugkörper eingesetzt werden sollte. Obwohl das Projekt einige technologische Fortschritte machte, wurde es schließlich eingestellt, hauptsächlich aufgrund der enormen Sicherheitsrisiken und der Unmöglichkeit, das Flugzeug kontrolliert zu landen. In den 1960er Jahren untersuchten die Sowjets ebenfalls die Möglichkeit eines Flugzeugs mit nuklearem Antrieb. Das Projekt Tupolev Tu-119 sollte ein Passagierflugzeug mit einem nuklearen Strahltriebwerk sein. Es wurde jedoch nie über das Konzeptstadium hinaus realisiert, vermutlich aufgrund ähnlicher Sicherheitsbedenken und technischer Herausforderungen. Warum gibt es also kein einziges Passagierflugzeug mit Nuklearantrieb? Die Gründe sind vielfältig. Einerseits sind die technischen Herausforderungen enorm. Die Entwicklung eines zuverlässigen und sicheren nuklearen Antriebssystems für ein Flugzeug

weiterlesen »

Frankfurt: Condor hat ersten Airbus A320neo übernommen

Am Mittwoch, den 24. April 2024 landete das erste werksneue Flugzeug des Typs A320neo in den Farben von Condor in Frankfurt am Main. Damit beginnt eine neue Ära und gleichzeitig tickt für die betagten Boeing 757 die Uhr. Nach dem vorläufigen Abschluss der Langstreckenflottenmodernisierung setzt die Fluggesellschaft nun konsequent ihre Flottenerneuerung auf der Kurz- und Mittelstrecke fort. Die Ankunft des ersten A320neo-Maschine stellt einen Meilenstein dar, der die Vision von Condor, verantwortungsbewusstes Reisen mit maximalem Kundenkomfort zu verbinden, weiter vorantreibt. Der erste A320neo von Condor startete heute Mittag zu ihrem Überführungsflug aus Toulouse und ist für den 15. Mai geplant, ihren ersten kommerziellen Flug von Frankfurt nach Palma de Mallorca durchzuführen. Dieser Flug markiert den Beginn eines sukzessiven Austauschs der bestehenden Flotte auf der Kurz- und Mittelstrecke, mit insgesamt 41 neuen Flugzeugen bis zum Jahr 2029. Dabei werden 13 Airbus A320neo und 28 Airbus A321neo die bisherigen Flugzeuge ablösen. Peter Gerber, CEO von Condor, betont die Bedeutung dieser Flottenerneuerung für das Unternehmen: „Die Fortsetzung der Flottenerneuerung auf der Kurz- und Mittelstrecke ist ein wichtiger Schritt für Condor, um eine der modernsten Flotten Europas zu betreiben. Wir setzen konsequent auf moderne und hocheffiziente Flugzeugtechnologie, um unseren Kunden einen maximalen Komfort zu bieten.“ Die A320neo-Maschinen von Condor bieten nicht nur eine verbesserte Effizienz durch optimierte Tragflächen und moderne Triebwerke, sondern auch zusätzliche Features für die Passagiere. Dank des neuen Internet- und Entertainment-Portals „FlyConnect“ können Gäste erstmals an Bord der Kurz- und Mittelstreckenflüge ein breites Unterhaltungsprogramm auf ihren persönlichen Endgeräten streamen. Zudem bietet

weiterlesen »

Flughafen Stuttgart steckt weiterhin defizitär

Der Flughafen Stuttgart verzeichnete im Geschäftsjahr 2023 eine erfreuliche Entwicklung, wie der Airport mitteilte. Trotz anhaltender Herausforderungen, darunter die Folgen der Corona-Pandemie und strukturelle Veränderungen im Luftverkehrssektor, konnte der Flughafen einen Anstieg der Passagierzahlen und des Umsatzes verzeichnen. Der Umsatz des Flughafens stieg im Vergleich zum Vorjahr auf 249,5 Millionen Euro, während das Ergebnis mit -13,6 Millionen Euro verbessert wurde, verglichen mit -16,1 Millionen Euro im Jahr 2022. Dies zeigt eine positive Entwicklung trotz der anhaltenden Unsicherheiten im Luftverkehrssektor. Die Passagierzahlen stiegen ebenfalls deutlich an und erreichten 8,4 Millionen, was einem Zuwachs von 20,7 Prozent entspricht. Trotz dieser erfreulichen Steigerung liegt das Passagierniveau immer noch bei etwa 66 Prozent des Vorkrisenniveaus. Die Anzahl der Flugbewegungen stieg ebenfalls um 7,3 Prozent auf 92.074. Ulrich Heppe, Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen Stuttgart GmbH, betonte die positiven Aspekte des Unternehmensergebnisses und die Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr. Er hob hervor, dass das EBITDA als Indikator für die operative Leistung mit 24,7 Millionen Euro deutlich positiv ausfiel und besser als geplant war. Die Nachfrage nach Flugreisen bleibe hoch, was darauf hinweise, dass die Menschen weiterhin reisen möchten. Einfluss des Rückzugs der Billigflieger und langsame Erholung von Corona-Folgen Trotz der insgesamt positiven Entwicklung des Flughafens Stuttgart ist zu beachten, dass der Rückzug mehrerer Billigfluggesellschaften wie Easyjet, Ryanair, Laudamotion und die Insolvenz von Blue Air im Jahr 2020 zu einem Verlust von Passagieren führte. Diese Fluggesellschaften spielten eine wichtige Rolle im Passagieraufkommen des Flughafens und ihr Rückzug hatte einen spürbaren Einfluss auf die Passagierzahlen. Die langsame

weiterlesen »

Flughafen Hamburg ist zurück in den schwarzen Zahlen

Nach turbulenten Jahren, die durch die Herausforderungen der Corona-Pandemie geprägt waren, verzeichnet der Hamburg Airport einen bemerkenswerten Aufschwung. Das Geschäftsjahr 2023 schloss der Flughafen mit einem Gewinn von 6,6 Millionen Euro ab, was eine erfreuliche Abweichung von den anfänglichen Prognosen darstellt. Ursprünglich war man von einem leichten Defizit ausgegangen, jedoch übertrafen die tatsächlichen Ergebnisse alle Erwartungen. Ein wesentlicher Faktor für dieses positive Ergebnis war die rasche Erholung der Passagierzahlen, die sich schneller als prognostiziert wieder normalisierten. Trotz der anhaltenden Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Pandemie und der Energiekrise konnte der Flughafen sein finanzielles Gleichgewicht wiedergewinnen. Dies verdankte er nicht nur einer gestiegenen Nachfrage im Privatreisesektor, sondern auch effektiven Kostensenkungsmaßnahmen und einer gezielten Erhöhung der Umsatzerlöse. Christian Kunsch, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport, äußerte sich zu diesem Erfolg und betonte die Bedeutung einer schnellen Anpassungsfähigkeit in einem sich ständig verändernden Umfeld. Trotz des noch nicht vollständigen Wiederaufbaus vergangener Erfolge sei der schnelle Turnaround ein Grund zur Zuversicht. Dies eröffne dem Flughafen die Möglichkeit, weiterhin in die Modernisierung seiner Einrichtungen und Serviceangebote zu investieren, um für die kommenden Jahre gerüstet zu sein. Erholung der Passagierzahlen und Investitionen in die Zukunft Die Passagierzahlen des Hamburg Airports stiegen im Jahr 2023 auf rund 13,6 Millionen an, verglichen mit 11,1 Millionen im Vorjahr. Insbesondere der Bereich der Privatreisenden verzeichnete eine deutliche Zunahme. Dies spiegelt die robuste Erholung des Luftverkehrs wider und unterstreicht Hamburgs Position als einen der führenden deutschen Flughäfen. Um auch zukünftig wettbewerbsfähig zu bleiben und den steigenden Anforderungen gerecht zu werden, hat

weiterlesen »

Kommentar zum Greenwashing: Warum die Luftfahrt der Eisenbahn haushoch überlegen ist!

In einer Zeit, in der Umweltbewusstsein und Klimaschutz eine immer größere Rolle spielen, wird uns immer wieder eingeredet, die Eisenbahn sei das grüne Transportmittel schlechthin. Doch halten wir uns nicht länger an den Illusionen fest: Die Luftfahrt bricht alle Rekorde, wenn es darum geht, die Umweltfreundlichkeit der Eisenbahn in den Schatten zu stellen. Beginnen wir mit dem Greenwashing, das sich wie ein Krebsgeschwür in der Eisenbahnindustrie ausgebreitet hat. Während Eisenbahngesellschaften ihre Elektrifizierung und die Nutzung von grünem Strom feiern, verschweigen sie beharrlich die Tatsache, dass europaweit und weltweit immer noch ein beträchtlicher Teil des Bahnstroms aus klimaschädlicher Kohlekraft gewonnen wird. Der CO2-Ausstoß allein für die Herstellung von Eisenbahnstrom aus Kohlekraft ist ein ökologischer Albtraum, den die Eisenbahnlobby gerne unter den Teppich kehrt. Aber das ist noch nicht alles. Betrachten wir den Anteil des Eisenbahnverkehrs, der immer noch von Diesellokomotiven durchgeführt wird. Sowohl europaweit als auch weltweit ist dieser Anteil immer noch erschreckend hoch im Vergleich zu den elektrifizierten Strecken. Warum? Weil es bequemer und kostengünstiger ist, auf Dieselloks zurückzugreifen, anstatt in die notwendige Infrastruktur für elektrifizierte Strecken zu investieren. Das ist keine umweltfreundliche Entscheidung, sondern ein klarer Beweis für den Mangel an echtem Engagement für den Klimaschutz seitens der Eisenbahnindustrie. Und dann hätten wir noch den hochgradig schädlichen Schadstoffausstoß von Diesellokomotiven. Stickoxide, Feinstaub und andere gefährliche Partikel belasten die Luft und tragen zur Luftverschmutzung und damit zur Gesundheitsgefährdung von Menschen und Ökosystemen bei. Die Eisenbahn mag zwar auf den ersten Blick sauberer wirken, aber die Realität sieht ganz anders aus,

weiterlesen »