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Nasenbluten: Air-Transat-Kapitän musste von dienstfreiem Kollegen abgelöst werden

Am 22. November 2023 erlitt der Kapitän von Air-Transat-Flug TS186 auf dem Weg nach Punta Cana so starkes Nasenbluten, dass er sich nicht mehr im Stande sah seinem Dienst nachzukommen. Die Passagiere hatten Glück: Ein anderer Kapitän der Airline, der zufällig als Passagier an Bord war, sprang ein. Der Airbus A330-200 ist in Toronto gestartet und zunächst sah alles nach einem ganz gewöhnlichen Urlaubsflug in die Dominikanische Republik aus. Plötzlich bekam der diensthabende Kapitän aber sehr starkes Nasenbluten, dem er kam Einhalt gebieten konnte. Nach Absprache mit seinem Ersten Offizier erklärte er sich für nicht mehr im Stande seinem Dienst nachkommen zu können. Im Passagierraum befand sich ein anderer Airbus-A330-200-Kapitän der Air Transat. Dieser war auf dem Weg in den Urlaub. Der Erste Offizier und der wegen dem Nasenbluten eingeschränkte Kapitän fragten ihn, ob er dazu bereit wäre als Kommandant zu übernehmen. Dem willigte er ein und führte von nun an das Kommando. Grundsätzlich wäre es nicht notwendig gewesen die Cockpitcrew zu „komplettieren“, da auch der Erste Offizier ein ausgebildeter Pilot ist und genau aus dem Grund, dass wenn einer der beiden Flugzeugführer – warum auch immer – ausfallen sollte, hat man eben zwei diensthabende Piloten. Allerdings kommt es sehr häufig vor, dass wenn sich zufällig ein anderer Flugzeugführer der gleichen Airline mit passendem Typerating an Bord befindet, dass dieser um Hilfe gebeten wird, wenn es eben erforderlich ist. In der konkreten Situation haben es Erster Offizier und Kapitän für richtig gehalten ihren sich eigentlich außer Dienst befindlichen Kollegen um

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Mietautos: Weiterhin hohe Nachfrage und steigende Preise

Der Leihwagenvermittler Sunny Cars hat festgestellt, dass es weiterhin eine hohe Nachfrage im Bereich von Mietautos gibt. Gleichzeitig ortet das Unternehmen abermals steigende Preise. Besonders häufig sind die Fahrzeuge in den Spanien, Portugal und den USA gefragt. Die Mietwagenpreise steigen wieder. Nachdem die Preise im Herbst deutlich sanken, zieht das Preisniveau seit Oktober 2023 konstant an. So lag der Durchschnittspreis im November bei 464 Euro – Kosten in dieser Höhe verzeichnete Sunny Cars zuletzt im Juli 2023. Verglichen mit dem Vorjahresmonat zeigt sich jedoch, dass das Preisniveau gesamt sank. So lagen die Preise im November 2022 noch bei rund 514 Euro. Griechenland holt auf: Mit fast fünf Prozent aller Buchungen rückt das Land an der Ägäis weiter nach vorne in der Top Ten. Die drei Spitzenreiter bleiben jedoch unverändert: Spanien steht auf der Skala ganz oben, gefolgt von Portugal und der USA. Rund ein Drittel aller Reservierungen erfolgte über die stationären Reisebüros. „Das Mietwagen-Geschäft bleibt auch im Winter ein sehr kurzfristiges Business“, zeigt Thorsten Lehmann, Geschäftsführer von Sunny Cars. „Der Großteil aller Buchungen im November erfolgte für den laufenden Monat sowie Dezember 2023.“ Nur ein Sechstel der Reservierungseingänge bezieht sich auf den Sommer 2024. Während im November 2022 über 37.000 Buchungen eingingen, liegt die Zahl in diesem Jahr mit über 59.000 Reservierungen deutlich höher. Dieser starke Einstieg ins neue Geschäftsjahr (Beginn 1. November 2023) geht damit in die Geschichte von Sunny Cars ein, denn nie zuvor lag der Startmonat so hoch.

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Alaska Airlines will für Hawaiian Airlines 1,9 Milliarden U.S.-Dollar auf den Tisch legen

Der Luftfahrtkonzern Alaska Airlines hat angekündigt, dass man den Mitbewerber Hawaiian Airlines zum Preis von 1,9 Milliarden U.S.-Dollar übernehmen will. Auch die Schulden des kleineren Carriers sollen mitgekauft werden. Die Transaktion muss noch von den U.S.-amerikanischen Wettbewerbsbehörden freigegeben werden. Für Alaska Airlines hat die Übernahme der vergleichsweise eher kleinen Hawaiian Airlines strategische Bedeutung. Man kauft sich einen Marktanteil von etwa 50 Prozent im Verkehr zwischen dem Festland und dem Insel-Bundesstaat, der als beliebter Urlaubsort für Reisende aus aller Welt gilt. Dementsprechend hoch fällt auch das Angebot, das Alaska Airlines pro Aktie bezahlen möchte aus: Etwa 18 U.S.-Dollar will man pro Anteilsschein auf den Tisch legen. Das entspricht rund viermal so viel wie Hawaiian Airlines zuletzt wert war. Der Aktienkurs des kleinen Carriers stand in den letzten Monaten immer wieder unter Druck. Die Waldbrände auf Maui, die hohen Treibstoffkosten und die anhaltenden Probleme mit den Triebwerken der Airbus A321neo-Flotte von Hawaiian haben in den letzten 12 Monaten zu hohen Verlusten und einem Kursrückgang von 65 Prozent geführt. Derzeit ist geplant, dass Hawaiian Airlines als eigenständige Marke fortgeführt werden soll. Das gemeinsame Streckennetz soll etwa 138 Destinationen umfassen und erweitert sich über die Alaska-Oneworld-Mitgliedschaft auf mehr als 1.200 Zielorte rund um den Globus. Alaska Airlines bedient derzeit 311 Routen, jedoch nur auf 12 Stück kommt es zu Überschneidungen mit Hawaiian Airlines. Die geplante Übernahme muss zunächst von den U.S.-amerikanischen Behörden bewilligt werden. Es ist derzeit nicht abschätzbar, ob es zu Auflagen kommen könnte. An ein paar wenigen Airports hätten die beiden Carrier

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KM Malta Airlines hat AOC und Betriebsgenehmigung erhalten

Die Zivilluftfahrtbehörde der Republik Malta hat der Neugründung KM Malta Airlines vor wenigen Tagen AOC und Betriebsgenehmigung erteilt. Damit ist der Air-Malta-Nachfolger bereits berechtigt kommerzielle Flüge durchzuführen. Derzeit ist geplant, dass die neue staatliche Airline ihren Flugbetrieb am 31. März 2024 aufnehmen soll. Unmittelbar davor wird die heutige Air Malta ihren Betrieb für immer einstellen. Derzeit ist noch offen, ob der Nachfolger weiterhin den bekannten Markennamen nutzen wird oder nicht. Aus Regierungskreisen ist zu hören, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit als Air Malta geflogen wird. Eigentümer des Brands ist nicht der „old Carrier“, sondern der Staat. KM Malta Airlines soll mit etwa 375 Mitarbeitern an den Start gehen. Derzeit befindet man sich auf der Suche nach Personal in nahezu allen Unternehmensbereichen. Die Gehälter sollen aber zum Teil erheblich unter jenem des momentan noch fliegenden Vorgängers liegen. Dennoch vermutet man, dass viele mangels Alternativen beim Nachfolger anheuern werden. Ab 31. März 2024 soll KM Malta Airlines pro Woche 284 Flüge durchführen. 82 Stück sollen von Malta nach Italien führen, 48 nach Frankreich, 44 ins Vereinigte Königreich und 40 nach Deutschland und der Rest in andere Staaten. Die Flotte wird von Beginn an aus acht Airbus A320neo, die sowohl Economy- als auch Business-Class haben werden, bestehen.

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Neue Steuer: Norwegen will kleine Airports querfinanzieren

In Norwegen gibt es zahlreiche kleinere Airports, die sich häufig in abgelegenen Regionen befinden. Deren Betrieb ist finanziell äußerst kostspielig und dazu kommt, dass in vielen Fällen die Erholung von der Corona-Pandemie nur sehr langsam erfolgt. Manche Airports stehen nun akut auf der Kippe, denn aus finanziellen Gründen könnten einige geschlossen werden. Das Verkehrsministerium ist aber strikt dagegen und versucht nun über eine geplante Steuer diese querzufinanzieren. Die Überlegung dahinter ist, dass jene Flughäfen, die über ein hohes Passagieraufkommen verfügen, die kleinen, besonders jene in abgelegenen Regionen, „subventionieren“ sollen. Dabei müssen die großen norwegischen Airports aber kein eigenes Geld in die Hand nehmen, sondern über eine neue Ticketsteuer soll dies auf die Passagiere abgewälzt werden. Die Einnahmen sollen unter anderem für den Erhalt der kleinen Regionalflughäfen verwendet werden. Derzeit geht man davon aus, dass umgerechnet rund 17 Millionen Euro eingenommen werden können. Ob diese Summe ausreicht, weiß man aber noch nicht. Norwegens Verkehrsminister Jon-Ivar Nygård sagte bereits, dass falls die Einnahmen nicht ausreichen, werde man in den Jahren 2025 und 2026 die neue Steuer erhöhen müssen. Es solle sichergestellt sein, dass im ganzen Land ein gutes Angebot erhalten werden kann. Das Regierungsmitglied spricht sich strikt gegen die Schließung von Regio-Airports aus. Auch ist man der Meinung, dass die Erholung von der Corona-Pandemie dort lediglich langsamer erfolgt, jedoch ähnlich wie in Oslo auch nach und nach eintreten wird.

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EU-Kommission will Fluggastrechte nachschärfen

In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass die Passagierrechte viel zu viele Schlupflöcher und Interpretationsmöglichkeiten bieten, die oftmals zu Ungunsten der Fluggäste ausgelegt werden. Nun will die EU-Kommission nachschärfen und besonders das Ping-Pong-Spiel zwischen Airlines und Vermittlern ausschalten. Künftig sollen Buchungsportale und Reisebüros dazu verpflichtet werden den Fluggesellschaften die Kontaktdaten der Reisenden weiterzuleiten. Die Kommunikation bezüglich Verspätungen, Ausfällen und dergleichen hat dann direkt zwischen Airline und Fluggast zu erfolgen. Derzeit kommt es immer wieder vor, dass besonders OTAs Daten wie E-Mail-Adressen und/oder Handynummern durch „Fake-Daten“ ersetzen und wichtige Informationen den Reisenden dann gar nicht oder nur mit erheblicher Verspätung über den Vermittler erreichen. Klargestellt wird künftig auch, dass Passagiere das Recht haben, dass sie etwaige Erstattungen und Ausgleichsleistungen direkt von der Fluggesellschaft beziehen können. Hier hat sich besonders zu Beginn der Pandemie gezeigt, dass OTAs und Carrier auf den jeweils anderen verwiesen haben und sich niemand zuständig gefühlt hat. Die EU-Kommission will auch sicherstellen, dass die Kontaktdaten nur zum Zweck der Benachrichtigung bei Reiseplanänderungen und/oder für die Informationen wie man an Entschädigungen und/oder Erstattungen kommt, verwendet werden dürfen. Sollten diese missbräuchlich zu Werbezwecken verwendet werden, könnten die nationalen Behörden gar Bußgelder verhängen. An der siebentägigen Erstattungsfrist soll sich nichts ändern. Es wird lediglich klargestellt, dass wenn die Rückzahlung über den Vermittler erfolgt, dann darf diese nicht länger als 14 Tage dauern. Dies setzt aber voraus, dass der OTA das Ticket über sein eigenes Zahlungsmittel an die Airline bezahlt hat und nicht einfach die Kreditkartendaten des Kunden weitergereicht hat. Im

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Ukrainischer Stabschef will Kiewer Flughäfen wieder in Betrieb nehmen

Die Staatsführung der Ukraine hat angekündigt, dass die Zivilflughäfen von Kiew „demnächst“ wieder in Betrieb genommen werden sollen. Man sieht sich in der Lage diese ausreichend zu schützen, denn eigener Ansicht nach wäre man in diesem Jahr deutlich stärker geworden. Aufgrund des von der Russischen Föderation angezettelten Krieges wurde der Luftraum für zivile Flugzeuge im Feber 2022 geschlossen. Diese Maßnahme dauert noch immer an. Nun scheint man in der Ukraine – auch mit Blick auf die Situation in Israel – zum Schluss gekommen zu sein, dass man sich in der Lage sieht zumindest die Kiewer Airports ausreichend absichern zu können. Andriy Yermak, Stabschef des ukrainischen Präsidenten, hielt diesbezüglich eine Rede vor ausländischen Diplomanten auf dem Flughafen Borispil. Es handelt sich um den größeren der beiden Kiewer Airports. Schuljany, offiziell „Internationaler Flughafen Kiew“, ist deutlich kleiner und befindet sich innerhalb des Stadtgebiets. Derzeit ist noch völlig offen welcher der beiden Flughäfen zuerst wieder ans Netz gehen wird. Es ist aber durchaus wahrscheinlich, dass es Borispil sein wird, denn dieser befindet sich etwas abgelegen und die Anflugrouten führen nicht in tiefer Lage über die Hauptstadt. Jedenfalls ist die Staatsführung der Ansicht, dass man die Flüge ausreichend absichern könne und sieht die noch ohne Termin angekündigte Öffnung als „Rückkehr zu Elementen des Friedens“ an. Allerdings relativierte Yermak seine eigenen Aussagen schon bald, denn unmittelbar an seine euphorische Ankündigung schloss er an, dass die Wiederinbetriebnahme der zivilen Airports erfolgen werde, „sobald es die Lage zulasse“. Generell ist fraglich, ob sich Airlines finden würden, die

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Kanada: Erneut Pakistan-International-Crewmitglied geflüchtet

Nach der Landung eines von Pakistan International Airlines durchgeführten Linienfluges von lahore nach Toronto ist neuerlich ein Flugbegleiter spurlos verschwunden. Er ist nicht mehr zum Rückflug erschienen, so dass vermutet wird, dass er geflüchtet ist. Es handelt sich nicht um den ersten Vorfall dieser Art, denn erst vor rund vier Wochen haben sich zwei andere PIA-Flugbegleiter in Kanada aus dem Staub gemacht. Es wird davon ausgegangen, dass diese auf diesem Weg von Pakistan in den nordamerikanischen Staat geflüchtet sind. Es handelt sich um eine illegale Einreise, die sich die kanadischen Behörden in dieser Form nicht gefallen lassen. Viele Staaten gewähren Besatzungen von Verkehrsflugzeugen, aber auch von Schiffen, zahlreiche Ausnahmen bei der Einreise. Die Gesetzgeber gehen davon aus, dass die Crews nur übernachten und dann bei nächster Gelegenheit wieder in Dienst gehen und außer Landes fliegen werden. Immer wieder kommt es vor, dass Piloten und/oder Flugbegleiter die Gelegenheit zur Flucht nutzen. Besonders bekannt war dieses Phänomen zu Zeiten des eisernen Vorhangs, denn gelegentlich sind Besatzungsmitglieder der DDR-Interflug bei Flügen ins „nichtsozialistische Ausland“ abhandengekommen. Laut lokalen Medienberichten soll der Pakistan-International-Airlines-Flugbegleiter zunächst nicht auffällig gewesen sein. Er soll nicht zum Rückflug nach Islamabad erschienen sein. Sowohl der Kapitän als auch die Fluggesellschaft haben ihn nicht mehr erreichen können. Angesichts des Umstands, dass immer wieder pakistanische Besetzungsmitglieder „auf diesem Weg“ das Land verlassen, geht man nicht davon aus, dass dem Steward etwas zugestoßen ist. Die Maschine ist dann aus Kanada ohne diesen Flugbegleiter zurückgeflogen. Pakistan International ist durchaus bekannt, dass es immer wieder vorkommt,

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Wien: Winterdienst beseitigte 1.500 LKW-Ladungen Schnee

Am vergangenen Wochenende waren rund 80 Mitarbeiter des Winterdienstes des Wiener Flughafens fast durchgehend im Dauereinsatz. Allein am Samstag, den 2. Dezember 2023 wurden etwa 1.500 LKW-Ladungen Schnee abtransportiert. Weiters mussten nahezu alle Flugzeuge vor dem Start aus Sicherheitsgründen enteist werden. Dies ist notwendig, da Eis und/oder Schnee auf den Tragflächen die Aerodynamik negativ beeinflussen könnten. In der Vergangenheit ist es zum Beispiel in den USA und Kanada wegen vereister Tragflächen schon zu Abstürzen, die sich jeweils unmittelbar nach dem Abheben ereignet haben, gekommen. Der Flughafen Wien-Schwechat erklärt, dass für die Winterdiente – Räumung und Enteisung – etwa 500 Mitarbeiter zur Verfügung stehen. Im Gegensatz zu anderen Airports ist es auf Österreichs größtem Airport gelungen, dass der Flugbetrieb durchgehend aufrecht erhalten werden konnte. Es ist lediglich zu minimalen Verzögerungen in Form von Wartezeiten auf die Enteisung bzw. einer temporär gesperrten Runway, da diese gerade mit großem Gerät schneefrei gemacht wurde, gekommen. „Der Wintereinbruch mit starken Schneefällen vor allem am Samstag hat auch den Flughafen Wien getroffen, aber dank des großen Einsatzes unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren im Flugbetrieb kaum Auswirkungen zu verzeichnen und der Airport immer verfügbar. Ich bedanke mich bei den Teams unseres Winterdienstes, unserer Flugzeug-Enteisung und bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die an diesem Wochenende im Einsatz waren, für die tolle Leistung“, so Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. Um bei winterlichen Bedingungen einen Flugbetrieb zu gewährleisten, müssen Vorfelder, Rollbahnen sowie Start- und Landepisten mit einer Gesamtfläche von 2,6 Mio. m² schnee- und eisfrei gehalten werden. Alleine

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