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Flugverspätungen verursachen Emissionen von zwei Millionen Autos

Der Fluggastrechtedienstleister Airhelp veröffentlichte am 26. September die Ergebnisse ihres Marktberichts, der die Auswirkungen von Flugunterbrechungen des letzten Jahres auf die Wirtschaft und die Umwelt in Europa, den USA und Australien untersucht. Als Flugunterbrechungen galten Annullierungen und Verspätungen von mehr als 15 Minuten. Der Bericht zeigt: Im Jahr 2022 waren mindestens 330 Millionen Fluggäste in Europa, 200 Millionen in den USA und 12 Millionen in Australien von Verspätungen und Annullierungen betroffen. Insgesamt gingen 650 Millionen Stunden durch Verspätungen verloren, wobei 30 Millionen Hotelübernachtungen erforderlich waren.   AirHelp untersuchte die wirtschaftlichen Auswirkungen von Flugunterbrechungen anhand von vier Kennzahlen: Zusätzliche Betriebszeit für die Fluggesellschaften, Menge der den Fluggästen verloren gegangenen Zeit, Spillover-Effekte auf andere Wirtschaftszweige und zusätzlich entstandene Kosten für die Bewältigung von Flugannullierungen. Im Jahr 2022 haben Flugunterbrechungen demnach Kosten in Höhe von 30 bis 34 Mrd. Dollar in den USA, 26 bis 30 Mrd. Euro in Europa und bis zu 1,5 Mrd. Dollar in Australien verursacht. Insgesamt also bis zu 67,5 Mrd. Dollar. Obwohl der Flugverkehr im Jahr 2022 geringer ausfiel, waren die Kosten etwa elf Prozent höher als 2019. Zusätzliche Kosten für Fluggäste hatten die größten Auswirkungen und machten etwa 37 Prozent der wirtschaftlichen Gesamtkosten aus. Dies ist auf die Höhe der Gesamtverspätungen und Arbeitsausfälle zurückzuführen, die für die Fluggäste aufgrund von Verspätungen entstanden sind.  Die Kosten für die Fluggesellschaften, so zum Beispiel für zusätzlichen Treibstoff, Besatzung und Wartung, trugen 32 Prozent zu den gesamten wirtschaftlichen Kosten bei. Spillover-Kosten mit Kosten für Verpflegung, Bewirtung und Einzelhandel machten 16 Prozent aus

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ANA muss Flugplan wegen Triebwerksinspektionen kürzen

Die japanische Fluggesellschaft All Nippon Airways muss ab Jänner 2024 ihre Mittelstreckenjets der Typen Airbus A320neo und A321neo zu Inspektionszwecken aus dem Flugbetrieb nehmen. Dies soll sich auf etwa 60 Flüge pro Tag auswirken.  Die betroffenen Maschinen sind mit dem PW1100G-Triebwerk und Pratt & Whitney ausgerüstet und daher von der Rückrufaktion des Herstellers betroffen. Es wurden Qualitätsmängel festgestellt, die dazu führen, dass eine vorzeitige Inspektion notwendig ist. Aufgrund von Lieferengpässen stehen nicht ausreichend Tauschtriebwerke zur Verfügung. Betroffen sind enorm viele Fluggesellschaften, die Jets einsetzen, die mit diesem Antrieb bestückt sind. Die Kosten für Pratt & Whitney sind enorm, denn das Unternehmen musste zuletzt einen Milliarden-Verlust bekanntgeben.  All Nippon Airways wird die aus Sicherheitsgründen notwendigen Arbeiten gestaffelt zwischen 10. Jänner und 30. März 2024 vornehmen. Pro Tag müssen in diesem Zeitraum etwa internationale 30 Flüge abgesagt werden. Rechnerisch entspricht dies etwa 3,6 Prozent des täglichen Angebots der japanischen Fluggesellschaft. Offiziellen Angaben nach achtet man darauf, dass hauptsächlich Routen betroffen sind, auf denen man mehrere Flüge pro Tag hat oder aber Codesharepartner kurzfristig die Kapazität aufstocken können. Im Inlandsverkehr gibt ANA das Ausmaß der Streichungen mit 28 täglichen Rotationen an.  „Die Sicherheit unserer Passagiere und Besatzungen hat für uns oberste Priorität, und wir werden die Situation weiter beobachten und gegebenenfalls geeignete Maßnahmen ergreifen“, heißt es in der ANA-Erklärung. Derzeit kann man die Auswirkungen auf das Finanzergebnis noch nicht abschätzen. Dies will man Ende Jänner im Geschäftsplan für 2024 öffentlich kommunizieren. 

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IT-Panne hielt viele Turkish-Maschinen am Boden

Eine IT-Panne wirbelte am Mittwoch, den 1. November 2023, den Flugplan von Turkish Airlines durcheinander. Hunderte Flüge waren erheblich verspätet und 100 Verbindungen mussten komplett abgesagt werden.  Unternehmensangaben nach ist ein System, das für das Ticketing und Reservierungen verwendet wird, temporär ausgefallen. In einem ersten Statement räumte das Unternehmen ein, dass es zu Unterbrechungen in diesen Bereichen kommen kann. Man arbeite daran so rasch wie möglich die Ausfälle zu beheben.  Am Drehkreuz Istanbul führten auftretende Verspätungen dazu, dass sich vor den Schaltern lange Warteschlangen gebildet haben. Turkish Airlines hat eigenen Angaben nach kostenfreie Umbuchungen angeboten. Alternativ können betroffene Passagiere die Rückerstattung des bereits bezahlten Ticketpreises verlangen.  Etwa drei Stunden nach dem Bekanntwerden der EDV-Probleme musste Turkish Airlines kommunizieren, dass zahlreiche Flüge ab den beiden Istanbuler Airports bis 22 Uhr 00 abgesagt werden mussten. Offiziellen Angaben nach sollen es etwa 100 Stück gewesen sein, jedoch berichten türkische Medien, dass weit mehr Flüge ausgefallen sind. Auch hätten fast 240 Verbindungen eine erhebliche Verspätung gehabt.  Die genannten Zahlen beziehen sich jedoch nur auf türkische Airports. Maschinen, die sich im Ausland befanden, konnten zum Teil nicht abheben, weil man Daten wie Passagierlisten gar nicht abrufen konnte. Aufgrund der Maschinenumläufe und der Vielzahl der gestrandeten Fluggäste ist damit zu rechnen, dass es innerhalb der nächsten Tage noch punktuell zu Verzögerungen im Flugbetrieb von Turkish Airlines kommen kann. 

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Wellness-Wochenende: Bis zu 400 Euro Preisunterschied

Die nebligen Herbsttage gehören zur beliebtesten Zeit, um Wellness-Urlaub zu machen. Die Konsumentenschützer der Arbeiterkammer Oberösterreich haben dazu das Preis-Leistungsverhältnis von Wellnesshotels in Oberösterreich erhoben. Dabei zeigen sich Preisunterschiede von über 400 Euro für ein Wochenende im Doppelzimmer für zwei Personen mit Halbpension.    Die Experten des AK Konsumentenschutz haben bei Oberösterreichs Wellnesshotels nach dem Preis für einen Wochenendaufenthalt im November für zwei Personen im günstigsten Doppelzimmer mit Halbpension gefragt. Die Ergebnisse lagen dabei in einer Preisspanne von 250 Euro bis 948 Euro. Positiv: Bei allen Angeboten ist der Zugang zu den Wellnessbereichen im Preis enthalten. Bei den meisten Betrieben war die Halbpension im Zimmerpreis inbegriffen. Bei sechs Hotels wurde die Nächtigung nur mit Frühstück angeboten, bei fünf Hotels war nur „All Inclusive“ möglich.    Zusätzlich erhoben die AK-Konsumentenschützer die Kosten, die anfallen, wenn Kurzurlauber den Wellnessbereich am An- und Abreisetag nutzen wollen. Bei zwölf der 45 Hotels war dies ohne Extrakosten möglich, bei 15 gegen Aufzahlung.   Bewertung und Preise  Basis für die Bewertung ist der „Relax Guide Österreich 2024“. Er bewertet jährlich mithilfe anonymer Tests Wellnesshotels unter anderem in Österreich nach klaren Kriterien in den Kategorien Wellness, Kur, Gesundheit und Schönheitsfarmen. Der Guide vergibt als Minimum neun, als Maximum 20 Punkte. Durchschnittliche Wellnesshotels liegen bei elf bis zwölf Punkten. Im Paradiso Eurothermenresort in Bad Schallerbach, das im Relax Guide 2024 mit 15 Punkten bewertet wurde, kostet das Wochenende 948 Euro. Das Wellnesshotel Gugerbauer in Schärding, das ebenso 15 Punkte in der Wertung erreichte, erwies sich mit 504 Euro

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Deutschland will Luftsicherheitsgebühr um 50 Prozent erhöhen

In Deutschland könnten Flugtickets schon bald abermals teurer werden, denn die Bundesregierung plant die Luftsicherheitsgebühren zu erhöhen und zwar um stolze 50 Prozent. Künftig sollen bis zu 15 Euro pro Passagier verlangt werden dürfen.  Zuständig ist nicht das Verkehrs-, sondern das Innenministerium, denn an den meisten Airports erfolgen die Sicherheitskontrollen unter der Regie der Bundespolizei. Derzeit sieht die Verordnung vor, dass maximal zehn Euro an Gebühren verlangt werden dürfen. Eine Beschlussvorlage, die vom Bundeskabinett bereits ohne Aussprache angenommen wurde, sieht vor, dass künftig der Deckel bei 15 Euro eingezogen wird. Mit anderen Worten: Künftig könnten um bis zu 50 Prozent mehr pro durchgeführter Sicherheitskontrolle verlangt werden.  Der Posten findet sich auf den Rechnungen für Flugtickets ab Deutschland unter dem Punkt „Steuern und Gebühren“. Schuldner gegenüber dem Staat ist nicht der Passagier direkt, sondern die Fluggesellschaft. Diese muss aber nur dann zahlen, wenn der Reisende tatsächlich geflogen wird. Andernfalls können Reisende die Rückerstattung direkt bei ihrer Airline anfordern. Genau hier versuchen Billigflieger wie Ryanair und Wizz Air zu tricksen, denn man schlüsselt den Flugpreis einfach nicht auf und behauptet, dass man ja keine Steuern und Gebühren bezahlt habe. Vor Gericht hat diese Argumentation in Deutschland noch nie gehalten.  Das Bundesinnenministerium behauptet, dass die Gebührenerhöhung notwendig wäre, um kostendeckende Amtshandlungen zu ermöglichen. Dies wäre gesetzlich vorgeschrieben und es führe kein Weg daran vorbei. Branchenvertreter sehen das anders und werten den Vorstoß als völlig falsches Signal. Es wird darauf verwiesen, dass Deutschland bereits jetzt enorm hohe „Nebenkosten“ habe und immer mehr Airlines ihre

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Tui Airways hat letzte Boeing 767-300ER ausgeflottet

Im Vereinigten Königreich endete am 31. August 2023 eine Ära, denn mit der G-OBYF wurde die letzte Boeing 767-300ER, die noch im Passagiereinsatz war, außer Dienst gestellt. Der über 25 Jahre alte Langstreckenjet wurde zuletzt von Tui Airways betrieben.  Einst galt dieses Muster als wichtiger Meilenstein in der Luftfahrtgeschichte, jedoch ist das schon sehr lange her und die Maschinen sind mittlerweile in die Jahre gekommen. Andere Muster, beispielsweise Boeing 787, verbrauchen deutlich weniger Treibstoff. Nur noch wenige europäische Carrier, darunter Austrian Airlines, setzen auf die Oldies.  Der letzte kommerzielle B767-300ER-Flug von Tui Airways wurde am 31. Oktober 2023 durchgeführt. Dieser führte von Heraklion mach Manchester. Es handelt sich um den offiziell letzten Passagierflug einer britischen Fluggesellschaft mit diesem Muster. Die G-OBYF wird aber nicht verschrottet, sondern soll in Istanbul in ein Frachtflugzeug umgebaut werden.  Die Flotte von Tui Airways besteht momentan aus 30 Boeing 737-800, 18 B737-Max-8 und elf B787-8. Weiters fliegen einige Carrier im Rahmen von Wetlease-Verträgen für den britischen Ferienflieger. Beispielsweise setzt Titan Airways zwei Airbus A320 für Tui Airways ein. In der Vergangenheit hatte man auch Boeing 757 und 767 im Eigenbetrieb. 

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Brussels Airlines hat ersten Airbus A320neo übernommen

Die belgische Lufthansa-Tochter Brussels Airlines hat ihren ersten Airbus A320neo übernommen. Dieser ist mit CFM Leap-1A-Triebwerken bestückt und das erste von vorläufig fünf Exemplaren, die das Luftfahrtunternehmen einflotten wird.  In der Brussels-Airlines-Konfiguration ist der Airbus A320neo mit 180 Sitzplätzen bestuhlt. Weiters verfügt man ab Werk über die so genannte Airspace-Kabine, die insbesondere mehr Stauraum für Handgepäckstücke beinhaltet. Der neue A320neo wird die gesamte Airbus-Flotte von Brussels Airlines mit 43 Flugzeugen ergänzen, darunter 34 Flugzeuge der A320-Familie und neun A330-300. Das neue Flugzeug hat die perfekte Größe für den europäischen Markt und wird auf dem Kurz- und Mittelstreckennetz der Fluggesellschaft eingesetzt werden. Der Neuzugang trägt die Registrierung OO-SBA.  „Es ist für uns von entscheidender Bedeutung, unsere Flotte zu modernisieren, um unsere CO2-Bilanz zu verbessern. Die A320neo reduziert sowohl die Lärmbelastung als auch den CO2-Fußabdruck im Vergleich zur aktuellen A320-Generation erheblich. Wir freuen uns, das erste fabrikneue Flugzeug direkt von Airbus in Toulouse zu erhalten, dem bis Ende nächsten Jahres noch vier weitere folgen werden. Dies ist ein Meilenstein in unserer Geschichte, und der heutige Tag ist wirklich ein Moment des Stolzes“, so Dorothea von Boxberg, CEO, Brussels Airlines. „Brussels Airlines hat hart daran gearbeitet, profitabel zu werden. Das erste brandneue Flugzeug für unsere Fluggesellschaft zeigt die anhaltende Unterstützung und das Vertrauen der Lufthansa Group in unser Team. Ich möchte mich bei allen Mitarbeitern bedanken, die zum Erfolg von Brussels Airlines beitragen – sei es durch exzellenten Kundenservice oder durch ihre Hilfe, uns effektiver zu machen. Wir haben bei Brussels Airlines einen

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Quartalszahlen: Swiss meldet Rekordzahlen

Die Fluggesellschaft Swiss konnte in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres mit 615,9 Millionen Schweizer Franken das stärkste Ergebnis in der Firmengeschichte erzielen. Die operativen Erträge lagen bei vier Milliarden Schweizer Franken. An Bord hatte man 12,4 Millionen Reisende.  „Ich bin dankbar und stolz, dass wir als Swiss-Team in den wichtigen Sommermonaten solch ein gutes Ergebnis erwirtschaftet haben. Damit haben wir unser finanzielles Fundament weiter gestärkt und bewiesen, dass wir nach überwundener Pandemie auch längerfristig solide auf eigenen Beinen stehen“, so Finanzchef Markus Binkert.  In den Monaten Juli bis September steigerte Swiss ihr operatives Ergebnis gegenüber Vorjahr um ein Viertel auf knapp 277,6 Millionen Franken (2022: 220,5 Millionen Franken) und erzielte das stärkste Quartalsergebnis ihrer Geschichte. Die operativen Erträge stiegen um rund 10,6 Prozent auf 1,5 Milliarden Franken (2022: 1,3 Milliarden Franken). Obwohl die Nachfrage nach Cargoleistungen im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken ist und inzwischen wieder auf Vorkrisenniveau zurück ist, hat die Frachtsparte der Lufthansa-Tochter auch in den ersten neun Monaten des Jahres 2023 einen Beitrag zum Gesamtergebnis geleistet.  „Ich danke dem gesamten Swiss-Team sehr herzlich für seine ausgezeichnete Team-Leistung, die unser Rekordergebnis ermöglicht hat. Es freut mich besonders, dass wir nicht nur finanziell auf Kurs sind, sondern dass die jüngste Umfrage klar zeigt, dass die Motivation und die Zufriedenheit unserer Mitarbeitenden deutlich gestiegen sind. Gerade vor dem Hintergrund, dass das wirtschaftliche Umfeld anspruchsvoller wird und wir weltpolitisch unruhigen Zeiten entgegen gehen, ist es von großer Bedeutung, dass wir uns ein solides finanzielles Polster geschaffen haben. Es versetzt

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Quartalszahlen: AUA kritisiert „überdurchschnittlich hohe Inflation in Österreich“

Auch im dritten Quartal des laufenden Jahres konnte Austrian Airlines von stark erhöhten TIcketpreisen bei gleichzeitig hoher Nachfrage profitieren. Der Carrier erzielte ein Adjusted-Ebit in der Höhe von 129 Millionen Euro. An Bord waren 4,5 Millionen Fluggäste.  Mit einem Umsatz von 741 Millionen Euro lag das dritte Jahresquartal 8% über dem Niveau des Vorjahres (Q3 2022: 687 Millionen Euro). Sowohl die Gesamterlöse (762 Millionen Euro) als auch die Gesamtaufwendungen (633 Millionen Euro) lagen mit 6% bzw. 4% knapp über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres (Gesamterlöse Q3 2022: 719 Millionen Euro, Gesamtaufwendungen Q3 2022: 609 Millionen Euro). Das bereinigte Betriebsergebnis (Adjusted EBIT) liegt mit 129 Millionen Euro um 17% über dem Vorjahresquartal (Q3 2022: 110 Millionen Euro).  Mit knapp 4,5 Millionen Fluggästen beförderte Austrian Airlines so viele Passagiere wie im Vergleichsquartal 2019. Die 65 Maschinen der Austrian Bestandsflotte waren zu durchschnittlich 87,7% ausgelastet und hoben mit einer Regelmäßigkeit von 99,3% ab. Erstmals nach der krisenbedingten natürlichen Fluktuation stieg der Personalkörper der rot-weiß-roten Airline wieder auf knapp über 6.000 Mitarbeiter.  Austrian Airlines betrachtet die in Österreich – im direkten Vergleich mit anderen EU-Staaten – überdurchschnittlich hohe Inflation auch als Problem. „Wir stehen im unmittelbaren Wettbewerb mit Europa und der Welt. Die weiterhin überdurchschnittlich hohe Inflation in Österreich schlägt über Indexierung und Lohnabschlüsse inzwischen voll in alle Bereiche unserer Kostenstruktur durch und wird uns im kommenden Jahr noch härter treffen”, erklärt CEO Annette Mann. „Zusätzlich werden Alleingänge Europas in Klimafragen das Drehkreuz Wien gegenüber Nicht-EU-Hubs ab 2025 weiter benachteiligen. Es wird daher erhebliche politische

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Getjet AIrlines fliegt mit drei A320 für Azerbaijan Airlines

Während der Winterperiode 2023/24 stationiert Getjet Airlines drei Airbus A320-200 auf dem Flughafen Baku. Im Rahmen einer Wetlease-Vereinbarung bedient man zahlreiche Routen für die staatliche Azerbaijan Airlines.  Die drei Maschinen sind auf dem litauischen AOC registriert und samt Beistellung von fliegendem Personal für einige Monate an Azal vermietet. Ab Baku sollen die Wetlease-Flugzeuge unter anderem nach Dubai, Istanbul, Antalya, Mailand-Malpensa, Prag und Berlin zum Einsatz kommen.  „Wir starten in die Wintersaison mit einer neuen starken und vielversprechenden Partnerschaft mit der aserbaidschanischen Fluggesellschaft in die Wintersaison, was beweist, dass ACMI-Flüge weiterhin sehr gefragt sind. Dies ist ein Meilenstein für uns in zweierlei Hinsicht. Erstens stärkt diese Partnerschaft unsere Präsenz in Asien und stärkt unseren globalen Flottenbetrieb. Zweitens setzen wir eine erhebliche Anzahl unserer Airbus A320-Familie für die gesamte Wintersaison, die normalerweise saisonale Herausforderungen für ACMI-Anbieter mit sich bringt. Wir freuen uns, dass wir weltweit Vertrauen in unsere Dienstleistungen gewonnen haben und in verschiedenen Regionen und Kontinenten unabhängig von der Jahreszeit ausweiten können“, so Rūta Kulvinskaitė, CEO von GetJet Airlines.  Die konzernweite Flotte des ACMI-Anbieters besteht derzeit aus Boeing 737, Airbus A320 und A321. Man unterhält unter anderem in Litauen und Malta operative Flugbetriebe. Eigenen Angaben nach hat man bislang 170 Flughäfen in 50 Ländern angeflogen. Zu den Kunden zählen unter anderem Wizz Air, Finnair, Transavia, Icelandair, Tui Airways, Air Serbia und Vueling. 

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