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Brussels Airlines flottet A330 Nummer zehn ein

Die belgische Lufthansa-Tochter Brussels Airlines nimmt einen zehnten Airbus A330 in ihre Flotte auf. Mit Hilfe dieser Maschine, die im Sommer 2024 zur Verfügung stehen soll, will man besonders den Flugverkehr zwischen Brüssel und Zielen auf dem afrikanischen Kontinent ausbauen. Gleichzeitig kündigt der Carrier an, dass man die Anzahl der Frequenzen nach Kigali anheben wird und die momentan brachliegende Nairobi-Route reaktivieren wird. In der Subsahara-Region will man künftig 18 Destinationen ansteuern. Die Flüge nach Nairobi sollen ab Juni 2024 sechsmal wöchentlich angeboten werden. Im Winterflugplan 2024/25 will man vier Umläufe pro Woche anbieten. Der Personalstand wird aufgrund der Einflottung der zusätzlichen Maschine um etwa 60 Mitarbeiter erweitert. Dabei handelt es sich um Piloten, Flugbegleiter sowie einige Bodenmitarbeiter. „Mit der Aufnahme von Nairobi in unser Streckennetz, den täglichen Flügen nach Kigali und den zusätzlichen Flügen nach Westafrika bieten wir unseren Passagieren auf dem Weg von und nach Afrika mehr Auswahl denn je. Das zehnte Interkontinentalflugzeug ist ein klares Zeichen für das Vertrauen des Lufthansa-Konzerns in Brussels Airlines und stärkt unsere Rolle als Drehscheibe des Konzerns nach Afrika“, erklärt Firmenchefin Dorothea von Boxberg.

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Boeing sticht Airbus aus: Vietnam Airlines ordert 50 B737-Max

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing konnte einen Großauftrag von Vietnam Airlines an Land zu ziehen. Der Carrier zurrte eine Order über 50 B737-Max fest. Zunächst bestätigte das Weiße Haus den Deal, später auch die Fluggesellschaft und der Hersteller. Zwar ist Vietnam Airlines schon lange ein Boeing-Kunde, jedoch zuletzt nur im Bereich der Langstrecke. Auf der Kurz- und Mittelstrecke betreibt man ausschließlich Maschinen des europäischen Konkurrenten Airbus. Für diesen dürfte der Umstand, dass die U.S.-Amerikaner das Rennen gemacht haben, eine derbe Schmach sein. „Im Einklang mit der Flottenstrategie 2025-2030 von Vietnam Airlines und der Vision bis 2035 sind die Flugzeuginvestitionen ein entscheidendes Projekt, das die positive Erholungsdynamik und die guten Aussichten der Fluggesellschaft unterstützt“, so Dang Ngoc Hoa, Vorsitzender des Verwaltungsrats von Vietnam Airlines. Seitens Boeing ist man stolz den Großauftrag an Land gezogen zu haben. Brad McMullen, Senior Vice President of Commercial Sales and Marketing hebt unter anderem hervor, dass Vietnam Airlines bereits seit 1995 Kunde ist. Damals habe das Unternehmen erstmals eine B767 geleast. Dass sich der Carrier nun für 50 B737-Max entschieden habe, wertet man als großen Vertrauensbeweis.

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Hydraulikprobleme: A320 von Ural Airlines musste auf Acker notlanden

Der von Ural Airlines betriebene Airbus A320 mit der Registrierung RA-73805 (vormals VP-BMW) musste am 12. September 2023 eine Notlandung auf einem Feld nahe der Ortschaft Kamenka absolvieren. Die Maschine befand sich als U61383 auf dem Weg von Sotschi nach Omsk. Am Zielort setzte man aber nicht auf, sondern setzte den Flug in Richtung Novosibirsk fort. Die Daten von Flightradar24 zeigen, dass etwa 17 Minuten vor der Landung auf dem Feld der Notfall-Transpondercode 7700 gesendet wurde. Offiziellen Angaben nach, auf die sich die staatliche Nachrichtenagentur Tass beruft, habe der betroffene Airbus A320 Hydraulikprobleme gehabt. Die Crew hatte Sorgen, dass die Bremsen bei der Landung nicht funktionieren könnten und zogen daher eine Notlandung auf einem Acker vor. In diesem Zusammenhang bemerkenswert: Erst kürzlich wurde bekannt, dass zumindest bei Aeroflot der Umgang mit defekten Bremsen massiv gelockert wurde. Experten waren schon damals der Meinung, dass dies ein enormes Sicherheitsrisiko darstellen könnte. Interessanterweise äußerte Firmenchef Sergey Skuratov während einer Pressekonferenz eine Theorie, die davon zumindest leicht abweicht. Er meinte, dass eines der drei Hydraulik-Systeme ausgefallen wären. Dieses hätte dazu geführt, dass die Piloten sowohl die Slats als auch die Flaps nicht mehr hätten bewegen können. Da die Piste in Omsk zu kurz gewesen wäre, hätte der Kapitän eine Ausweichlandung in Novosibirsk beschlossen. Allerdings führten die Probleme auch dazu, dass der Airbus A320 wegen erhöhtem Treibstoffverbrauch sein Ziel nicht mehr erreichen konnte. Deshalb wurde eine Notlandung auf einem Weizenfeld durchgeführt. Diese ist erfolgreich gelungen, jedoch hat man bei Ural Airlines damit durchaus Erfahrung, denn

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August 2023: Flughafen Zagreb verzeichnet verkehrsreichsten Monat in der Geschichte

Der Flughafen Zagreb konnte mit Abschluss des Monats August den verkehrsreichsten Monat in der Geschichte des Airports hinter sich bringen. Der Airport konnte in diesem Monat über 300.000 Passagiere abfertigen. Der Flughafen Zagreb konnte den Monat August mit einem erfolgreichem Ergebnis abschließen. Der kroatische Airport konnte mit einem Passagieraufkommen von 383.618 Fluggästen den verkehrsreichsten Monat aller Zeiten erwirken. Diese Passagierzahlen entsprechen einer Entwicklung von rund zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr, auch in Relation zum Vor-Corona-Niveau konnte der Flughafen eine Steigerung von rund zwei Prozent verwirklichen. Im September sollen, wie das Portal Ex-Yu Aviation News erörtert, weitere Entwicklungen dieser Art folgen. Im Zeitraum vom Jänner bis zum August konnte der Flughafen Zagreb eine Steigerung um rund sieben Prozent gegenüber dem Vor-Corona-Jahr realisieren. Der Airport konnte im besagten Zeitraum 2.446.623 Fluggäste abfertigen, was in Relation zum Vorjahreszeitraum einer Weiterentwicklung von über 20 Prozent entspricht.

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Indien: Untersuchungshaft nach gewaltsamem Kuss-Versuch

An Bord eines von Vistara durchführten Fluges, der von Muscat über Dhakas nach Mumbai geführt hatte, machte ein „unruly PAX“ dem Kabinenpersonal das Leben regelrecht zur Hölle. Er soll die Flugbegleiter nicht nur belästigt, sondern auch mit einem Gegenstand geblendet haben. Offiziellen Angaben nach hat sich der Vorfall am 6. September 2023 ereignet. Rund eine halbe Stunde vor der Landung soll der 30-jährige Mann aufgestanden sein und sich über eine Flugbegleiterin her gemacht haben. Dabei soll er sie gewaltsam umarmt haben und versucht haben sie zu küssen. Aufmerksame Passagiere sind sofort eingeschritten und haben der Kabinenmitarbeiterin geholfen. Kurz darauf kamen auch ihre Kollegen. Diese sollen vom „unruly PAX“ mit Hilfe eines nicht näher bezeichneten Gegenstands geblendet worden sein. Vor diesem Vorfall soll sich der 30-Jährige vollkommen unauffällig verhalten haben. Weder die Polizei noch die Fluggesellschaft Vistara haben nähere Angaben dazu gemacht aus welchem Grund der Mann plötzlich dieses Verhalten an den Tag gelegt haben könnte. Am Tag des Vorfalls war laut Vistara der Airbus A320neo, der die Registrierung VT-TNI trägt, im Einsatz. Der Carrier erklärte auf Anfrage: „Am 06. September wurde auf dem Vistara-Flug UK 234 von Muscat nach Mumbai ein Vorfall mit einem renitenten Passagier gemeldet. In Anbetracht des groben Fehlverhaltens hat der Kapitän eine Verwarnung ausgesprochen und beschlossen, den Passagier in Gewahrsam zu nehmen“. Der „Kuss-Versuch“ hat nun strafrechtliche Konsequenzen für den Mann, denn kurz nach der Landung wurde er nicht nur von der Polizei verhaftet, sondern schon einen Tag später einem Untersuchungsrichter vorgeführt. Über seinen Rechtsanwalt brachte

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Congo Airways muss den Flugbetrieb temporär einstellen

Die Fluggesellschaft Congo Airways hat am Montag, den 11. September 2023, den Flugbetrieb eingestellt. Die Maßnahme soll Unternehmensangaben nach nur vorübergehend sein. Man habe sich dafür entschieden übergangsweise nicht zu fliegen, um die Effizienz und die Sicherheit der Passagiere steigern zu können. Man will die Standards an jene der African Air Transport Association anpassen. Gleichzeitig entschuldigt sich der Carrier bei betroffenen Passagieren, die wegen der temporären Einstellung des Flugbetriebs nicht befördert werden können. Die Finanzlage von Congo Airways gilt als stark angespannt. Zuletzt gab die Regierung zusätzliche Finanzmittel zur Stabilisierung des Unternehmens frei. In diesem Zusammenhang spricht Congo Airways in der jüngsten Mitteilung auch „großen Dank“ an Félix Tshisekedi, Staatspräsident der Demokratischen Republik Kongo aus. Während der 111. Sitzung des Ministerrats habe dieser dafür gesorgt, dass frisches Geld, das Congo Airways benötigt, durchgewunken wird.

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Swiss stattet A350-900 mit größerer Premium-Economy aus

Die Fluggesellschaft Swiss wird ihre Langstreckenflotte mit Hilfe von Maschinen des Typs Airbus A350-900 erneuern. Nun hat der Carrier bekanntgegeben, dass man an Bord der Neuzugänge eine vergrößerte Premium-Economy-Class anbieten wird. In der Konfiguration von Swiss werden die Airbus A350-900 mit 242 Sitzplätzen bestuhlt sein. Davon werden 38 Stück auf die Premium-Economy-Class entfallen. Damit wird diese Beförderungsklasse über mehr Kapazität als in den bestehenden Langstreckenflugzeugen verfügen. Das Unternehmen erklärt dazu unter anderem, dass man auf die steigende Nachfrage reagieren würde. Voraussichtlich im Jahr 2025 wird Swiss den ersten Airbus A350-900 einflotten. Vorerst wird man fünf Exemplare ab Werk erhalten. Die Fluggesellschaft hat nun festgelegt wie die Passagierkabine des fabrikneuen Flugzeugs aussehen soll und so einen wichtigen Projektmeilenstein erreicht. Damit ist entschieden, wie die Kabinenbereiche aufgeteilt sein werden einschließlich der Anordnung von Sitzen, Gängen, Waschräumen und Küchen. Außerdem steht fest, wie viele Sitzplätze in den jeweiligen Reiseklassen zur Verfügung stehen werden. Neben der Premium-Economy wird man 45 Business-Class-, drei First-Class- und 256 Economy-Class-Sitze an Bord der Maschinen des Typs Airbus A350-900 anbieten. Dazu Chief Commercial Officer Tamur Goudarzi Pour: „In unseren Flugzeugen werden unsere Gäste dank der wohl durchdachten Raumgestaltung in allen Klassen ab 2025 von einem ganz neuen Reiseerlebnis profitieren, das seinesgleichen sucht. Dabei werden wir als einzige namhafte Airline weltweit unverändert eine First Class auf allen Langstreckenflugzeugen anbieten. Zudem werden wir den Anteil unserer sehr erfolgreichen Premium Economy Class weiter ausbauen. Swiss positioniert sich damit klar als „leading premium airline“ in Europa“.

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Ryanair streicht weitere zehn Strecken ab Warschau-Modlin

Der Flughafen Warschau-Modlin liegt seit einiger Zeit mit seinem einzigen Großkunden, der Ryanair Group, im Clinch über Gebühren und einen geforderten Ausbau des Terminals. Nun erhöht der Lowcoster den Druck und streicht insgesamt 10 Strecken. Auf 13 weiteren, darunter auch nach Wien-Schwechat, fährt man die Frequenzen zurück und Köln/Bonn fällt komplett weg. Seit einiger Zeit fliegt Ryanair auch wieder ab dem größeren Airport Warschau-Chopin. Dies hat zur Folge, dass man zum Beispiel ab Wien-Schwechat sowohl Modlin als auch Chopin im Portfolio hat. Dass man überhaupt ab dem Hauptflughafen aktiv ist, hat auch den Grund, dass man sich mit Modlin schon länger in einer Art Meinungsverschiedenheit befindet. Nun hat man die Kapazität um 20 Prozent gekürzt. Daraus resultiert, dass die Flüge nach Köln/Bonn, Belfast, Bristol, Kaunas, Manchester und Pisa zumindest im Winterflugplan 2023/24 komplett entfallen. Auf den Routen nach Stansted, Stockholm-Arlanda, Dublin, Wien-Schwechat, Mailand-Bergamo, Paris-Beauvais und Charleroi fährt man die Frequenzen zum Teil signifikant zurück. Laut Eddie Wilson, Geschäftsführer der Ryanair DAC, wäre es nicht gelungen mit dem Management des Modlin-Airports eine langfristige Entwicklungsvereinbarung zu unterschreiben. Lediglich eine Art Zwischenlösung konnte gefunden werden. Im Grundsatz geht es darum, dass Ryanair möglichst günstige Gebühren haben möchte und der Ansicht ist, dass für das vorgeschlagene Wachstum der Ausbau des kleinen Terminals notwendig ist. Allerdings steigt die Betreibergesellschaft auch im Hinblick auf den geplanten Großflughafen durchaus auf die Bremse, denn die Zukunft des Modlin-Airports ist nach der Eröffnung des Neubaus völlig offen. Chopin soll dem aktuellen Stand der Dinge nach als Stadtflughafen erhalten bleiben,

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Qatar Airways stockt Flüge nach Zagreb auf

Die Fluggesellschaft Qatar Airways ändert aufgrund der letzten Entwicklungen in Hinsicht der balkanischen Routen die Herangehensweise in der Winterzeit. Der Carrier plant die Frequenz zwischen Doha und Zagreb aufzustocken, auch Flüge nach Belgrad sollen in puncto Anzahl erhöht werden. Die Fluggesellschaft Qatar Airways konnte wichtige Entwicklungen auf der Strecke zwischen Doha und Zagreb verwirklichen. Das Passagieraufkommen konnte in Relation zum Vorjahreszeitraum um 90 Prozent erhöht werden, die Airline konnte im ersten Halbjahr 2023 über 30.000 Passagiere dieser Strecke transportieren. Aufgrund dieser bestehenden Nachfrage und der damit einhergehenden Entwicklung konnte Qatar Airways ihre geplante Herangehensweise für diese Strecke in der Wintersaison überarbeiten. Der Carrier mit dem Hauptsitz Doha soll in der Wintersaison zehn wöchentliche Flüge nach Zagreb anbieten, normgemäß hätte die Fluggesellschaft sieben Flüge in der Woche durchgeführt. Auch die serbische Hauptstadt Belgrad soll täglich angeflogen werden, die Strecke zwischen Doha und Belgrad soll auf täglicher Basis beibehalten werden. Für die Flüge nach Belgrad gibt es jedoch Neuigkeiten: Wie bekannt, sollen die Flüge nach Belgrad eigentlich mit Airbus A320-Fliegern bewältigt werden, dieser Plan wird jedoch nicht vollständig verfolgt. Die nächsten Flüge nach Belgrad sollen nämlich mit Boeing 787-8 Dreamlinern durchgeführt werden, wie das Portal Ex-Yu Aviation News bestätigt.

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Rumänien: Wizz Air schließt Basis Suceava

Die von Wizz Air Malta betriebene Basis im rumänischen Suceava wird mit 28. Oktober 2023 aufgegeben. Dies hat zur Folge, dass Unternehmensangaben nach die Routen nach Larnaka, Eindhoven, Charleroi, Beauvais, Treviso und Bologna eingestellt werden. Für Passagiere aus Deutschland halten sich die Auswirkungen in Grenzen, denn ab Dortmund und Memmingen sollen die Verbindungen nach Suceava aufrechterhalten werden. Im Rahmen so genannter W-Patterns kommen Flugzeuge und Crews anderer Bases zum Einsatz. Auch ab Luton, Rom und Mailand-Malpensa will Wizz Air weiterhin Kurs auf den rumänischen Airport nehmen. Bereits seit einiger Zeit zeichnet sich ab, dass Wizz Air mit einigen regionalen Flughäfen in Rumänien im Clinch ist. Bei Mitbewerber Ryanair ist die Situation nicht wirklich anders. Hintergrund ist, dass Subventionsprogramme auslaufen, Gebühren angehoben werden bzw. in Einzelfällen die Carrier höhere Unterstützungen als bislang fordern. In vielen Fällen wurde man sich nicht einig, so dass Routen eingestellt wurden bzw. am Beispiel Suceava auch die von Wizz Air Malta betriebene Basis zur Schließung angekündigt ist. Über die Gründe der Entscheidung lässt sich Wizz-Air-Malta-Geschäftsführer Diarmuid Ó Conghaile wie folgt zitieren: „Als Ergebnis unserer Marktoptimierungspläne in Rumänien, die darauf abzielen, die Betriebssicherheit für unsere lokalen Kunden zu erhöhen, ist unser Flugbetrieb von Suceava aus nicht mehr tragbar“. Laut dem regionalen Luftfahrtportal Boardingpass.ro ist Wizz Air der momentan einzige Carrier, der internationale Linienflüge ab Suceava im Portfolio hat. Die Mitbewerber Air Connect und Tarom sind zwar präsent, bieten jedoch nur Inlandsflüge an. Die zuerst genannte Airline nimmt Kurs auf Bukarest-Baneasa und Tarom auf Bukarest-Otopeni.

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