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Nach Scherz über Bombe an Bord: 62-Jährigem drohen 15 Jahre Haft

Ein 62-Jähriger, der behauptet hatte, dass er an Bord einer Maschine der Avelo Airlines eine Bombe versteckt habe, muss sich seit 31. August 2023 in den Vereinigten Staaten von Amerika, vor Gericht verantworten. Bei Verurteilung drohen dem Mann bis zu 15 Jahre Haft. Der Vorfall ereignete sich am Palm Beach International Airport während dem Aussteigen. Der 62-jährige Mann meinte einem ihm zuvor nicht bekannten Fluggast erzählen zu müssen, dass er an Bord der Maschine eine Bombe versteckt habe. Vorsichtshalber wandte sich jene Person, der dies „berichtet“ wurde, an den Mitarbeiter am Gate, der den Folgeflug abfertigen sollte. Somit ist anzunehmen, dass das Gespräch in der Gangway stattgefunden haben müsste. Nach dem Grundsatz „Safety First“ informierte der Airport-Mitarbeiter sofort die Exekutive sowie seinen Supervisor. Es wurde dann entschieden, dass das Boarding für den nächsten Flug auf unbestimmte Zeit verschoben wird. Sprengstoffexperten untersuchten den Avelo-Jet akribisch und konnten zum Glück Entwarnung geben. Für den „Scherzbold“ hatte die Angelegenheit aber schon unmittelbare Konsequenzen. Er wurde durch die Polizei verhaftet und am 31. August 2023 einem Untersuchungsrichter vorgeführt. Dieser ordnete die Untersuchungshaft an, aus der er nur gegen Hinterlegung einer Kaution von 26.000 U.S.-Dollar entlassen werden durfte. Für den Mann könnten die Folgen noch gravierender werden, denn auf das Delikt, für das er angeklagt wurde, stehen bis zu 15 Jahre Haft sowie zusätzlich eine saftige Geldstrafe. Das zuständige Gericht wird demnächst darüber entscheiden. Angeblich soll der Angeklagte geständig sein und behaupten, dass es lediglich ein Scherz gewesen wäre. Die U.S.-amerikanische Justiz kennt im Bereich

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Catering-Probleme: Malaysia Airlines frustriert Passagiere

Die Fluggesellschaft Malaysia Airlines steht derzeit aufgrund des angebotenen Caterings im Kreuzfeuer der Kritik. Hintergrund dürfte sein, dass man sich per 1. September 2023 nach über 26 Jahren vom bisherigen Lieferanten Brahim’s Food Services getrennt hat, aber noch keinen Vertrag mit einem neuen Zulieferer abgeschlossen hat. In einem Statement, das unter anderem auf der Homepage des Carriers zu finden ist, schreibt die Fluggesellschaft lediglich von punktuellen „geringfügigen Änderungen des regulären Speiseangebots an Bord“, die während der „Übergangsphase“ auftreten können. Viele Passagiere scheinen das aber gänzlich anders zu sehen. Beispielsweise macht derzeit ein Fall, auf den eine Business-Class-Passagierin über Social Media aufmerksam gemacht hat, die Runde. Anstatt der üblichen warmen Mahlzeit bekam sie auf einem Flug von Kula Lumpur nach Vietnam lediglich abgepacktes Brot und ein bisschen Obst serviert. In einem anderen Fall soll es ohne vorherige Information überhaupt kein Catering gegeben haben. Mittlerweile schlägt die Unzufriedenheit der Passagiere so große Wellen, dass Malaysia Airlines einen eigenen FAQ-Bereich auf der Firmenhomepage eingerichtet hat. Dabei ist dann gleich die nächste Panne passiert, denn eine Passage befasste sich ursprünglich damit, dass die Reisenden durchaus auch ihre eigenen Speisen mitbringen dürfen. Dies wäre, so die Airline, besonders von regionalen Medien aus dem Zusammenhang gerissen worden. Unter anderem wäre suggeriert worden, dass es generell kein Catering mehr an Bord gäbe und sich die Passagiere selbst etwas auf Langstreckenflüge mitnehmen müssten. Laut Malaysia Airlines ist es derzeit nicht möglich, dass spezielle Mahlzeiten, Meal-Upgrades bzw. Vorbestellungen für Speisen getätigt werden können. Ohne einen Termin anzugeben kündigt man

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Ex-Chefin Ourmières-Widener klagt Tap auf 5,9 Millionen Euro

Die ehemalige Tap-Air-Portugal Chefin Christine Ourmières-Widener verklagt ihren ehemaligen Arbeitgeber auf 5,9 Millionen Euro. Gemeinsam mit Manuel Beja wurde sie im April dieses Jahres abgesetzt. Hintergrund war, dass eine an das ehemalige Vorstandsmitglied Alexandra Reis ausbezahlte Abfindung in der Höhe von einer halben Million Euro in Portugal hohe Wellen geschlagen hatte. Reis war einst selbst Geschäftsführerin von Tap Air Portugal und gehörte nach ihrer Absetzung weiterhin dem Vorstand an. Vor ihrem Wechsel in ein Regierungsamt erhielt sie seitens der Airline eine Abfindung von 500.000 Euro. Ourmières-Widener und Beja wurde dies negativ zur Last gelegt. Die Politikerin ist unter dem öffentlichen Druck von ihrem Amt zurückgetreten und in der weiteren Folge gab das Verkehrsministerium während einer Pressekonferenz bekannt, dass sowohl Beja als auch Ourmières-Widener ihre Schreibtische ausräumen müssen. Das will die ehemalige Tap-Air-Portugal-Chefin nicht auf sich sitzen lassen und brachte in der Vergangenen Woche eine Klage, die sich gegen Tap Air Portugal und die Konzernmutter Tap SGPS richtet, ein. Gefordert werden 5,9 Millionen Euro, wobei davon etwa vier Millionen Euro auf Verdienstentgang und knapp unter zwei Millionen Euro auf Schadenersatz für den von ihr behaupteten Rufschaden, den sie erlitten haben will. Der Fall ist somit gerichtsanhängig. Die Justiz muss nun entscheiden, ob die Forderungen gerechtfertigt sind oder nicht. Die gesamte Angelegenheit rund um die Abfindung, die dem kurzzeitigen Regierungsmitglied Reis ausbezahlt wurde, schlug in Portugal hohe Wellen und führte zu Politikerrücktritten.

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Flughafen London Luton: Investitionen in Höhe von 30 Millionen Pfund

Der Komfort der Passagiere wird am Flughafen London Luton großgeschrieben. Vier von fünf Fluggästen bewerten den Service am Airport als „ausgezeichnet“. Trotz dieser Zufriedenheit will der Flughafen Investitionen in Höhe von 30 Millionen Pfund tätigen, um den Passagierkomfort noch nachhaltig weiterzuentwickeln. Der Flughafen London Luton ist ein Aushängeschild in puncto Passagierkomfort, dies bestätigen die Fluggäste selbst, wie sich bei der Bewertung durch die eigenen Flugpassagiere aufzeigen lässt. Vier von fünf Fluggästen bewerten den Service am London Luton Airport als „sehr gut“ beziehungsweise „ausgezeichnet“, was sich sehen lassen kann. Diese Entwicklung soll nicht gestoppt werden, Investitionen in Höhe von rund 30 Millionen Pfund sollen dem Passagierkomfort zugute kommen. Die Sicherheitshalle des Londoner Airports wird bereits renoviert, die Kosten/Investitionen belaufen sich auf ungefähr 20 Millionen Pfund. Darüber hinaus wird ebenso ein neues Restaurant erbaut, dies kostet dem Flughafen rund 8 Millionen Pfund. Alberto Martin, der Vorstandsvorsitzende des Flughafens London Luton, sagte folgendes: „Dies ist eine aufregende Entwicklungsphase, die das einfache und freundliche Fluggasterlebnis am Flughafen London Luton noch weiter verbessern wird. In diesem Jahr haben wir bereits 12 Millionen Pfund in die Verbesserung der Einrichtungen im gesamten Terminal investiert, und wir sehen bereits die Vorteile dieser Investition, mit hervorragendem Feedback der Passagiere zu unseren neuesten Geschäften, Restaurants und verbesserten Passagiereinrichtungen. Während des gesamten Sommers haben unsere Teams hart gearbeitet, um eine starke betriebliche Leistung zu erzielen, und unser Ziel ist es, während dieses Entwicklungsprojekts dieses Serviceniveau aufrechtzuerhalten und gleichzeitig sicherzustellen, dass die Störungen auf ein Minimum beschränkt bleiben.“

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Verkehrsbüro Group blickt auf erfolgreichen Sommer 2023 zurück

Der österreichische Reisekonzern Verkehrsbüro Group blickt auf einen „aus touristischer Sicht durchaus erfolgreichen“ Sommer 2023 zurück. Allerdings ortet man bereits spürbare Veränderungen, die die gesamte Branche betreffen könnten. Während dem Ruefa-Trend-Talk erklärte die Geschäftsführerin der Tochtergesellschaft Ruefa Reisen, dass der Sommer 2023 sehr erfolgreich verlaufen ist. Ab und an wäre es durchaus turbulent zugegangen, jedoch: „Die Urlaubslaune und Lust sind enorm. Knapp zwei Monate fehlen ja noch bis zum Ende der touristischen Sommersaison, aber wir liegen für die Nachsaison September und Oktober deutlich besser als 2022 und wir schließen weiter zum Rekordergebnis 2019 auf. Bereits jetzt konnten wir den Umsatz aus dem Sommergeschäft im Vergleich zum Vorjahr um fast 14% steigern. Verglichen mit dem Rekordsommer 2019 liegen wir aktuell bei rund 85%“. Die Buchungen habe man in diesem Jahr deutlich früher als in den letzten Perioden, die stark von der Corona-Pandemie beeinträchtigt waren, bekommen. Dies hatte auch Folgen auf die Preisgestaltung: „Ab dem zweiten Quartal mussten wir schon mit deutlich weniger Angebot, aber gefühlt deutlich höheren Preisen arbeiten – was uns im Reisebüro natürlich ordentlich gefordert hat“, so Freund. Hinsichtlich der Preise habe sich die Einschätzung von Anfang Jänner bestätigt, dass bei den Pauschalreisen gegenüber 2022 im Schnitt eine Verteuerung von 8 bis 10% je Destination zu erwarten sei. Negativ auf das Geschäft haben sich einige Naturkatastrophen ausgewirkt. Besonders stark war Ruefa Reisen vom Brand, der sich auf der griechischen Insel Rhodos ereignet hat, betroffen. Dazu Freund: „Vor allem der Brand im Süden von Rhodos im Juli hat uns über

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Eurowings verleiht Flughafen Salzburg den „Station Award“

Die Fluggesellschaft Eurowings hat dem Flughafen Salzburg, an dem der maltesische Ableger Eurowings Europe eine Basis unterhält, den konzerninternen „Station Award“ verliehen. Damit zeichnet man Airports, mit denen man besonders zufrieden ist, aus. Auch in dieser Sommersaison ist es an vielen europäischen Flughäfen zu Engpässen, längeren Wartezeiten, Verspätungen und Flugausfällen gekommen. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum war das Chaos wesentlich erträglicher und nicht so stark auf Personalmangel am Boden zurückzuführen. Dafür brachte sich die Condor-Konzernschwester Marabu Airlines in Deutschland regelrecht selbst in die Schlagzeilen, denn das estnische Luftfahrtunternehmen, das nur wenige Maschinen selbst betreibt und den Rest von Wetlease-Operators durchführen lasst, hatte mit erheblichen Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen. Am Salzburger Flughafen war im Bereich der Ferienflüge Eurowings Europe der Platzhirsch. Seitens der Lufthansa-Tochter wurde dem österreichischen Airport der „Award für eine exzellente Ground Handling Performance“ verliehen. Damit will man Flughäfen, mit deren Services man besonders zufrieden ist, wertschätzen. „Wir haben diesen Sommer sehr gut gemeistert, unsere Mannschaften haben hoch professionelle Arbeit geleistet und das hat unser größter Airline-Partner, die Lufthansatochter Eurowings, auch dementsprechend honoriert. Ich freue mich sehr über diesen Station Award, der die großartige Leistung unserer operationalen Kollegen und Kolleginnen hervorhebt“, freut sich die Geschäftsführerin des Salzburger Flughafens, Bettina Ganghofer.

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Indien bewilligt Fusion von Vistara und Air India

Die Konsolidierung innerhalb der von Tata Sons übernommenen Air India Group schreitet weiter voran, denn die geplante Fusion von Vistara und Air India wurde von der lokalen Aufsichtsbehörde bewilligt. Die Marke des zuerst genannten Carriers soll vom Markt verschwinden. Die Flugbetriebe sollen unter der Air India Ltd. zusammengeführt werden. In Zukunft wird man gegenüber den Kunden nur noch als Air India auftreten. Derzeit geht der Konzern davon aus, dass dieser Schritt bis voraussichtlich März 2024 abgeschlossen werden kann. Momentan ist Vistara ein Gemeinschaftsunternehmen von Tata Sons und Singapore Airlines. Letzteres Unternehmen hält eine Minderheitsbeteiligung im Ausmaß von 49 Prozent. Am fusionierten Unternehmen wird der Luftfahrtkonzern aus Singapur dann 25,1 Prozent halten und damit ein wichtiger Aktionär werden. Air India wurde einst von Tata gegründet, jedoch später veräußert. Im Verlauf der Geschichte wurde der Carrier verstaatlicht. Erst nach mehreren Anläufen ist die Privatisierung gelungen. Dabei ging der Zuschlag an Tata Sons. Seither wurde ein umfangreiches Modernisierungsprogramm begonnen und zahlreiche Flugzeuge wurden bestellt. Vistara und Air India sollen zusammengelegt werden. Im Regional- und Lowcostbereich werden Air Asia India und Air India Express zusammengeführt. Ob diese dann später ebenfalls in die Air India Ltd. fusioniert werden, ist noch offen.

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ÖBB und DB bauten Deutschland-Österreich-Verkehr aus

In Kooperation mit der Deutschen Bahn AG bauen die Österreichischen Bundesbahnen den Fernverkehr zwischen Österreich und Deutschland weiter aus. Beispielsweise wird ab Dezember 2023 eine zusätzliche Intercity-Express-Verbindung zwischen Berlin über Nürnberg nach Wien verkehren. Auch bietet man künftig eine weitere tägliche Direktverbindung – ohne Umstieg – nach Hamburg-Altona an. Im europäischen Eisenbahnverkehr ist am 10. Dezember 2023 wieder der alljährliche große Fahrplanwechsel. Die Österreichischen Bundesbahnen sind der Ansicht, dass im Verkehr zwischen Österreich und Deutschland eine sehr hohe Nachfrage herrscht. Diese dürfte nicht zwangsläufig an vermeintlichem „Klimaschutz“ liegen, sondern auch daran, dass die Lufthansa Group auf vielen Routen zwischen den beiden Staaten ein Monopol hält und seit einiger Zeit wegen zum Teil enorm hoher Flugticketpreise, die weder Gepäck noch Snacks und Getränke inkludieren, in der Kritik steht. Bahn profitiert von teuren Flugscheinen und dem Klimaticket Offensichtlich suchen sich Reisende Alternativen und entscheiden sich nicht in jedem Fall für das eigene Auto, sondern auch für öffentliche Verkehrsmittel wie Bahn und Fernbusse. In der Alpenrepublik dürfte auch das Klimaticket seinen Beitrag leisten, denn deren Inhaber haben bis zur Eisenbahn-Staatsgrenze keine Extrakosten. Die einzigen echten Fernbusse, auf denen die Netzkarte gilt, sind die Intercitybusse zwischen Graz und Klagenfurt. Verkehre von Flixbus und anderen privaten Anbietern, so auch die von der staatlichen Postbus AG betriebenen Vienna Airport Lines, sind hingegen nicht inklusive. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn AG werden die ÖBB künftig auch eine tägliche Intercity-Express-Verbindung ab Berlin über Frankfurt und Stuttgart nach Innsbruck anbieten. Weiters will man den Verkehr zwischen München und

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Frankreich: Fluglotsen erneut zum Streik aufgerufen

In Frankreich bahnt sich erneut ein Fluglotsenstreik an, denn die Gewerkschaft SNCTA droht am 15. September 2023 und am 13. Oktober 2023 zur Arbeitsniederlegung aufzurufen. Gefordert werden unter anderem Lohnerhöhungen, die die hohe Inflation ausgleichen sollen. Die nach dem kriegerischen Überfall der Armee der Russischen Föderation auf die Ukraine stark gestiegenen Energiepreise haben zu enorm vielen „Mitnahmeeffekten“ geführt. Viele Produzenten und Händler haben ihre Verkaufspreise zum Teil kräftig erhöht und das obwohl man von den teuren Energiepreisen, die mittlerweile wieder gesunken sind, kaum betroffen war. In den meisten Branchen werden nun die gesunkenen Kosten nicht an die Konsumenten weitergegeben, so dass es nicht verwunderlich ist, dass so mancher Konzern Rekordgewinne schreibt. Aus Sicht der Lotsengewerkschaft führen die dauerhaft hohen Preise, die die Inflation maßgeblich befeuern, auch dazu, dass das Einkommen zumindest teilweise „entwertet“ wird. Eine Arbeitsstunde ist deutlich weniger wert als vor dem Kriegsbeginn. Ähnlich wie in anderen Staaten und Branchen wollen die Arbeitnehmervertreter für ihre Mitglieder mehr Geld herausverhandeln. Dass die Situation in Frankreich im Bereich der Fluglotsen generell spannungsgeladen ist, ist allgemein bekannt. In den letzten Jahren wurde immer wieder zu Streiks aufgerufen. Aufgrund der geografischen Lage können diese die Flugpläne in fast ganz Europa durcheinanderwirbeln. Zwar muss ein Flug zwischen Österreich und Deutschland nicht direkt betroffen sein, jedoch sind indirekte Folgen möglich, wenn das geplante Flugzeug zum Beispiel in Spanien feststeckt und mangels französischer Überfluggenehmigung entweder nicht abheben kann oder aber einen erheblichen Umweg nehmen muss. Jedenfalls will die Gewerkschaft SNCTA nicht nur Lotsen, sondern auch Flugsicherungsingenieure,

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Lounges: Priority Pass erhöht die Preise zum Teil kräftig

Der Lounge-Zugangskartenanbieter Priority Pass erhöht die Preise für die gebührenpflichtige Nutzung der exklusiven Wartebereiche außerhalb des inkludierten Kontingents zum Teil kräftig. Besonders teuer wird es im Vereinigten Königreich, denn hier verlangt man gleich um 20 Prozent mehr. Je nachdem welchen Priority-Pass-Vertrag man hat, ist eine gewisse Anzahl an Loungebesuchen inkludiert. In den billigsten Paketen oder aber bei manchen Kreditkartenanbietern, die eine solche Loungekarte als Draufgabe aushändigen, kann es auch sein, dass überhaupt kein Freikontingent enthalten ist. Genaue Informationen erhält man beispielsweise im Priority-Pass-Account oder aber von der Bank, von der man die Karte erhalten hat. Die jüngsten Preiserhöhungen betreffen zunächst nur jene Loungebesuche, die außerhalb des inkludierten Kontingents erfolgen. Hat man einen Priority-Pass, der unbegrenzte Nutzung beinhaltet, ist man zunächst nicht betroffen. Pro Nutzung, die nicht inkludiert ist, bezahlt man zwischen sieben und 20 Prozent mehr als bisher. Im EU-Gebiet verlangt Priority Pass etwa sieben Prozent mehr in den USA rund 9,4 Prozent mehr und im Vereinigten Königreich werden die Preise sogar um 20 Prozent angehoben. Nicht nur der Ort der Nutzung kann eine Rolle spielen, sondern auch das Land, in dem man die Loungekarte bestellt hat. Punktuell gibt es aufgrund besonderer Verträge Ausnahmen, wenn der Priority Pass über American Express und andere Anbieter bezogen wurde. Derzeit erhalten Teilnehmer des Lounge-Programms E-Mails, die genau gelesen werden sollten, denn das Unternehmen aus Hongkong informiert über die Preiserhöhungen zum 1. Oktober 2023. Jene Personen, die ihre Karten eigenständig bezahlen, also nicht über eine Bank erhalten, müssen demnächst auch höhere Jahresgebühren entrichten. Die

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