secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

August 2023: Norse Atlantic mit 151.420 Passagieren

Die Langstrecken-Billigfluggesellschaft Norse Atlantic Airways und ihre Tochter Norse Atlantic UK hatten im August 2023 gemeinsam 151.420 Fluggäste an Bord. Die Auslastung lag Unternehmensangaben nach bei 86 Prozent und habe sich damit gegenüber Juli 2023 um einen Prozentpunkt verbessert. Der Konzern behauptet, dass rund 70 Prozent der Flüge mit weniger als 15 Minuten Verspätung angekommen wäre. Auch habe man keinen einzigen der 520 geplanten Flugbewegungen streichen müssen. Norse Atlantic Airways betont auch, dass es seit 24 April 2023 keine Streichung gegeben habe. Allerdings: Das Streckennetz wurde punktuell ausgedünnt, so das anzunehmen ist, dass man darunter versteht, dass keine Absagen unmittelbar vor dem geplanten Abflug erfolgt sind. „Ich freue mich sehr, dass unsere Auslastung von Monat zu Monat weiter gestiegen ist. Die Nachfrage nach den günstigen Tarifen und dem ausgezeichneten Service von Norse war den ganzen Sommer über groß. Wir hatten den vierten Monat in Folge keine Stornierungen, was ein Beweis für unseren robusten Betrieb und unsere engagierten Kollegen in allen Bereichen der Fluggesellschaft ist. Mit Blick auf das Wintergeschäft ist Norse Atlantic gut aufgestellt, um bei einem weiteren Anstieg der Ölpreise, wie er in letzter Zeit zu verzeichnen war, zu reagieren. Unsere Fähigkeit, schnell zu reagieren und unser Netzwerk bei Bedarf anzupassen, einschließlich einer sorgfältigen Kontrolle unserer Kostenbasis, sind die Markenzeichen unseres Low-Cost-Betriebsmodells. Der weltweite Frachtmarkt hat sich weiter rückläufig entwickelt, da die Raten und die Nachfrage nach der Pandemie-Welle gesunken sind. Unsere wettbewerbsfähigen Tarife und unser direktes Streckennetz bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für Spediteure, allerdings sind unsere Prognosen für

weiterlesen »

Testflüge: Airbus A321XLR fliegt um die Welt

Der europäische Flugzeugbauer Airbus setzt das A321XLR-Testprogramm, das zur Zertifizierung des Musters führen soll, fort. Nun schickt man ein Exemplar auf eine zehntägige Tour rund um die Welt. Derzeit geht der Hersteller davon aus, dass die erste Einheit im zweiten Quartal 2024 in Dienst gestellt werden kann. Der Airbus A321XLR basiert auf dem A321neo und ist eine gegenüber dem A321LR, der bereits bei einigen Carriern im aktiven Liniendienst steht, eine nochmals reichweitengesteigerte Version. Es handelt sich um einen Narrowbody, der auf Langstrecken eingesetzt werden kann. Gegenüber Widebodies ist er in Anschaffung und Betrieb günstiger, weshalb zahlreiche Fluggesellschaften dieses Muster bestellt haben, um es auf Verbindungen, auf denen sich größere Maschinen nicht rechnen würden, einzusetzen. In gewisser Weise tritt man auch die Nachfolge in die Jahre gekommenen Langstreckenversion der Boeing 757 an, denn der U.S.-amerikanische Hersteller kann keinen direkten Nachfolger im Single-Aisle-Bereich anbieten. Genau in diese Lücke wollen die Europäer mit den Modellen A321LR und A321XLR schlüpfen. Während das zuerst genannte Modell bereits zugelassen ist und bei vielen Betreibern im Liniendienst steht, befindet sich der A321XLR noch im Zertifizierungsprozess. Airbus schickt ein Testflugzeug nun auf eine zehntägige Tour rund um die Welt. Die Maschine ist seit 13. September 2023 unterwegs und soll mindestens 100 Flugstunden absolvieren. Dabei sollen Kurz- und Langstreckenflüge erprobt werden. Neben den Daten, die für die Zertifizierung gewonnen werden müssen, nutzt der Flugzeugbauer die Tour auch zu Werbezwecken. Man hofft, dass man mit Hilfe der „Live-Demonstrationen“ noch weitere potentielle Kunden überzeugen und zu Bestellungen bewegen kann.

weiterlesen »

Innsbruck: Eurowings stockt Hamburg und Berlin auf

Im Innsbrucker Winterflugplan 2023/24 gibt es in diesem Jahr einige kleinere Neuerungen. Beispielsweise gibt es künftig mehr Flüge von/nach Berlin und Hamburg. Neu ist auch eine von Austrian Airlines angebotene Amsterdam-Verbindung. Die Route Berlin-Innsbruck wird heuer nicht von der AUA, sondern von der Konzernschwester Eurowings bedient. Dahinter dürften primär operative Gründe stecken, denn der deutsche Carrier unterhält auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg eine Basis. Im Winterflugplan 2022/24 flog Austrian Airlines für einige Wochen auf dieser Route, wobei die Tirol-Flüge nach dem Muster Wien-Berlin-Innsbruck-Berlin-Wien durchgeführt wurden. Die Eurowings-Verbindung soll laut vorliegenden Flugplandaten im Zeitraum von 23. Dezember 2023 bis voraussichtlich 9. März 2024 bedient werden. Die Durchführung der Flüge ist für die Verkehrstage Mittwoch und Samstag vorgesehen. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresangebot, das von Austrian Airlines durchgeführt wurde, wurden sowohl der Zeitraum der Bedienung als auch die Anzahl der Frequenzen erhöht. „Im Rahmen einer Optimierung des Lufthansa Group Streckennetzes übernimmt Eurowings als Point-to-Point-Carrier mit eigener Basis in Berlin, die Strecke Berlin (BER) – Innsbruck (INN) ab dem Winterflugplan 2023. Zuvor wurde die Strecke von Austrian Airlines bedient. Die Eurowings Flüge auf der Strecke BER-INN starten am 23. Dezember und werden zweimal wöchentlich jeweils mittwochs und samstags angeboten“, erklärt eine Sprecherin von Austrian Airlines gegenüber Aviation.Direct. Zu einer Aufstockung kommt es auf der Eurowings-Route Hamburg-Innsbruck, denn diese wird zusätzlich auch am Verkehrstag Mittwoch bedient. Derzeit ist vorgesehen, dass zwischen 20. Dezember 2023 und 29. März 2024 an den Tagen Mittwoch und Freitag geflogen werden soll. Zusätzlich gibt es ab 2. Dezember 2023

weiterlesen »

Innsbruck: Krankenhaus-Heliport wegen Materialfehler nicht startklar

Die Sperre des Hubschrauber-Landeplatzes am Innsbrucker Krankenhaus muss um mindestens einen Monat verlängert werden. Hintergrund ist, dass bei den Sanierungsarbeiten etwas schief gelaufen ist, denn ein Materialfehler im Bereich der Unterkonstruktion wurde entdeckt. Eigentlich hätte der Heliport am 15. September 2023 wieder in Betrieb genommen werden. Daraus wird nun – zumindest vorerst – nichts, denn bei der Abnahme wurde festgestellt, dass die Unterkonstruktion Mängel aufweist. Laut Medienerklärung des Krankenhauses soll es sich um einen Materialfehler, der beseitigt werden muss, handeln. Die Folge daraus: Das Provisorium mit Landungen im Olympia-Gelände und anschließendem Straßentransport der Patienten muss mindestens für ein weiteres Monat fortgesetzt werden. Der Heliport der Klinik ist in die Jahre gekommen und musste daher dringend saniert werden. Allerdings haben die Verantwortlichen wohl nicht damit gerechnet, dass es wegen fehlerhaftem Baumaterial zu Verzögerungen kommt. Laut Mitteilung des Krankenhauses wird nun die weitere Vorgehensweise mit der ausführenden Baufirma evaluiert. Man geht derzeit davon aus, dass sich die Wiederinbetriebnahme um zumindest vier Wochen verzögern wird. Bis dahin nutzt man weiterhin den Ersatzlandeplatz, der in der Olympiaworld eingerichtet wurde.

weiterlesen »

Air Serbia verbucht Rekorde auf der Strecke Belgrad-New York

Die serbische Fluggesellschaft Air Serbia konnte an vergangene Rekorde der Strecke zwischen Belgrad und New York anknüpfen und diese sogar brechen. Der serbische Nationalcarrier Air Serbia konnte im Rahmen der Flugdurchführung auf der Strecke zwischen Belgrad und New York an vergangene Rekorde anknüpfen und diese sogar brechen. Die Airline konnte rund 35.000 Fluggäste abfertigen, was in Relation zum einstigen Rekord im Jahre 2018 einer Erweiterung von elf Prozent entspricht. Im Vergleich zum Vorjahr konnte die serbische Fluglinie ein Plus von rund 39 Prozent erwirken, wie das Portal Ex-Yu Aviation News berichtet. Air Serbia konnte das Passagieraufkommen in Höhe von 35.000 Fluggästen bei einer Fluganzahl von 184 Flügen realisieren.

weiterlesen »

Medizinischer Notfall: Emirates musste mit A380 in München zwischenlanden

Auf dem Weg von Dubai nach London-Gatwick musste der von Emirates Airline betriebene Airbus A380 mit der Registrierung A6-EOZ am 12. September 2023 eine außerplanmäßige Zwischenlandung auf dem Flughafen München einlegen. Hintergrund ist ein medizinischer Notfall, der sich an Bord ereignet hat.  Unter der Flugnummer EK15 befand sich der Superjumbo auf dem Weg nach London-Gatwick. Da es einem Passagier alles andere als gut ging, entschied der Kapitän einen medizinischen Notfall zu melden und eine Landung auf dem nähestgelegenen Airport, der für Airbus A380 geeignet ist, anzufordern. Kurz vor der Landung, die um 12 Uhr 49 Lokalzeit erfolgte, wurde der Transpondercode auf 7700 geändert. Dies ist der Hinweis für einen allgemeinen Notfall.  Ein Sprecher der größten Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate sagte zur außerplanmäßigen Zwischenlandung in München: “ Emirates Flug EK 15 von Dubai nach London Gatwick am 12. September wurde aufgrund eines medizinischen Notfalls eines Passagiers nach München umgeleitet“.  Am Boden stand bereits ein medizinisches Team für den erkrankten Fluggast bereit. Dieses übernahm den Reisenden, um ihn zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus zu bringen. Nach einiger Standzeit hat das Langstreckenflugzeug dann den Flughafen München wieder verlassen und den Flug nach London-Gatwick fortgesetzt. Aufgrund des medizinischen Notfalls ist eine Verspätung entstanden.  Immer wieder kommt es vor, dass sich an Bord von Verkehrsflugzeugen medizinische Notfälle verschiedenster Art ereignen. Von Herzinfarkten über plötzliche Schwächeanfälle bis hin zur Geburt von Babies ist schon so ziemlich alles vorgekommen. Je nach Schweregrad muss der Kapitän dann entscheiden, ob der Flug fortgesetzt werden kann oder

weiterlesen »

Sommer 2024: Swiss mit je zwei neuen Zielen in Europa und Nordamerika

Erstmals seit viele Jahren kündigt die Fluggesellschaft Swiss die Aufnahme neuer Langstreckenziele an. Im kommenden Jahr wird man ab Zürich auch nach Washington (Dulles) und Toronto (Pearson) fliegen. Auf der Kurzstrecke nimmt man neu Kurs auf Kosice und Cluj.  Die U.S.-amerikanische Hauptstadt soll künftig ganzjährig mit Maschinen des Typs Airbus A330 nonstop ab Zürich erreichbar sein. Diese Route soll laut Mitteilung von Swiss täglich bedient werden. Der Erstflug ist für den 28. März 2024 angekündigt. Die Toronto-Flüge folgen am 10. Mai 2024 und sollen täglich, außer an den Verkehrstagen Montag und Mittwoch mit Airbus A330 bedient werden.  „Nach der Pandemie ist noch deutlicher geworden, dass Reisen ein tief verwurzeltes menschliches Bedürfnis ist, insbesondere auch bei den jüngeren Generationen. Die Nachfrage steigt stetig, und unsere Flüge sind so gut ausgelastet wie nie zuvor. Als Airline der Schweiz verbinden wir die Schweiz mit der Welt und bieten unseren Fluggästen dabei ein hochwertiges Premiumangebot. Wir freuen uns sehr darüber, dass wir im kommenden Sommer unser Netzwerk sowohl auf der Kurz- als auch auf der Langstrecke wieder erweitern können. Wir setzen dabei auf ein ausgewogenes Wachstum, das unserer Verantwortung gegenüber unseren Fluggästen, der Gesellschaft und der Umwelt gerecht wird“, erklärt Swiss-CCO Tamur Goudarzi Pour.  Das europäische Streckennetz wird im Sommerflugplan 2024 um die Destinationen Cluj und Kosice erweitert. Beide Destinationen sollen je dreimal wöchentlich mit dem Maschinentyp Airbus A220 angesteuert werden. Unter Berücksichtigung der angekündigten Neuaufnahmen wächst das Angebot im Sommer 2024 auf 113 Destinationen an. Diese verteilen sich auf 67 Europa-Ziele und 24

weiterlesen »

Kosice und Luqa heben Flughafen Wien AG über das Vorkrisenniveau

Im Ferienmonat August 2023 hatte der Flughafen-Wien-AG-Konzern an den Standorten Kosice, Malta und Wien zusammengerechnet 4.084.286 Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum konnte man um 14,1 Prozent zulegen. Man lag als Firmengruppe um 0,4 Prozent über dem Aufkommen, das man im Rekord-August 2019 hatte.  Auf den größten Airport Österreichs entfallen 3.103.842 Fluggäste. Damit lag man um 12,1 Prozent über dem Wert, den man im August 2022 erreicht hat, jedoch weiterhin um 1,5 Prozent unter jenem vom August 2019. Der Vorstand ist der Ansicht, dass man nun auch in Österreich nahezu das Vorkrisenaufkommen erreicht habe.  Am Standort Wien stieg die Zahl der Lokalpassagiere auf 2.343.709 (+17,5%) und die der Transferpassagiere fiel leicht auf 751.962 Reisende (-2,1%). Die Flugbewegungen erhöhten sich auf 21.676 Starts und Landungen (+9,2%). Das Frachtaufkommen wuchs gegenüber dem August 2022 leicht um 0,7% auf 19.797 Tonnen.  Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien im August 2023 stieg nach Westeuropa auf 1.052.332 Passagiere (+9,4% im Vergleich zum Vorjahr). Nach Osteuropa reisten im August 2023 insgesamt 252.727 Passagiere (+12,1%). Nach Nordamerika verzeichnete der Airport 53.300 Reisende (+2,4%) und nach Afrika 25.556 (+9,9%). In den Nahen und Mittleren Osten reisten im August 2023 insgesamt 107.545 (+33,0%) und in den Fernen Osten 42.653 Passagiere (+116,3%).  Besonders stark erwies sich der maltesische Flughafen Luqa. Dieser hatte im August 2023 878.462 Fluggäste und damit um 6,7 Prozent mehr als im August 2019. Das Vorjahresaufkommen übertraf die Tochtergesellschaft um 23,4 Prozent. Auch das slowakische Kosice legte – wenn auch in kleinerem Umfang – ganz ordentlich zu.

weiterlesen »

Rücktritte: Gewerkschaft UFO bekommt eine neue Führung

Bei der Flugbegleitergewerkschaft Ufo steht ein Führungswechsel unmittelbar bevor. Vorsitzender Daniel Kassa Mbuambi und Vorstandsmitglied Anja Bronstert treten von ihren Ämtern zurück. Dies macht Neuwahlen der beiden Positionen notwendig.  Zunächst wird Bronstert zu Mitte Oktober 2023 ihr Amt niederlegen. Mbuambi folgt laut Mitteilung gegen Mitte November 2023. Beide Ufo-Vorstände erklären, dass sie sich beruflich neu orientieren und dies eine weitere Ausübung eines Vorstandsmandats bei der Gewerkschaft ausschließen würde.  „Nach knapp drei Jahren, in denen ich aus voller Überzeugung mein UFO-Amt über mein Berufs- und Privatleben gestellt habe, ergab sich für mich eine neue Karrierechance, die ich ergriffen habe. Ich übergebe zu Mitte Oktober eine gut aufgestellte UFO mit einer großartigen, kompetenten Mannschaft an meine Vorstandskolleg*innen. Insofern habe ich keine Sorge, dass meine Nachfolge für die verbleibende Amtszeit vor allzu großen Hürden steht“, so Anja Bronstert, stellvertretende Vorsitzende.  Mbuambi betont, dass es zu einer geordneten Übergabe vor seinem Rücktritt, der Mitte November 2023 erfolgen soll, kommen wird. Er würde an die verbleibenden Vorstände eine gesunde und starke Organisation übergeben. UFO wird nach dem jeweiligen Ausscheiden der beiden Vorstände eine Nachwahl für die vakanten Mandate einleiten und den Vorsitz neu wählen.  „Wir sind 2021 als Vorstand mit der Agenda angetreten, die damals krisengeschüttelte UFO wieder in ruhige Fahrwasser zu bringen und dabei sowohl die wirtschaftliche Situation der Organisation zu verbessern als auch, vor allem mit Lufthansa, die Sozialpartnerschaft nachhaltig auf solide Füße zu stellen. Aus meiner Sicht ist uns das alles sehr gut gelungen. Auch auf dem politischen Parkett in Berlin und

weiterlesen »

Airlines in der Kritik: Swiss hebt für Edelweiss ohne Koffer ab

Der Umstand, dass Swiss bei einem Ferienflug, der im Auftrag der Konzernschwester Edelweiss Air durchgeführt wurde, ganz ohne Gepäck abgehoben ist, sorgt für erhebliche Kritik. Die Passagiere behaupten, dass sie nicht informiert worden wären und in Bilbao stundenlang am Gepäckband gewartet hätten. Am Samstagabend war der von Swiss betriebene Airbus A220-100 mit der Registrierung HB-JBC für die Konzernschwester Edelweiss Air unter der Flugnummer WK226 auf der Strecke Zürich-Bilbao im Einsatz. Das Dilemma begann bereits mit einer Verspätung, denn eigentlich hätte der Mittelstreckenjet die schweizerische Metropole um 17 Uhr 10 verlassen sollen. Tatsächlich hob man aber erst um 18 Uhr 42 ab, jedoch ohne die aufgegebenen Gepäckstücke der Reisenden. Offiziellen Angaben nach soll am Flughafen Zürich-Kloten ein Vorfeldpersonal für das Verladen der Koffer zur Verfügung gestanden haben. Nach längerer Wartezeit entschied man sich dann dafür, dass man einfach ohne die Gepäckstücke der Reisenden abhebt. Diese sollen nach Möglichkeit in den nächsten Tagen nachgeliefert werden. Passagiere behaupten, dass der Pilot als Ursache für die Verspätung angegeben habe, dass in Zürich derzeit zu wenig qualifiziertes Personal zur Verfügung gestanden habe. Über den Umstand, dass die Koffer nicht mitfliegen werden bzw. nicht mitgeflogen sind, sollen aber weder das Boden- noch das fliegende Personal auch nur ein Wort verloren haben. Eventuell ist so zu erklären, dass viele Fluggäste in Bilbao zum Teil mehrere Stunden am Gepäckband auf die Ausgabe ihrer Koffer gewartet haben. Das völlig vergebens, denn diese befanden sich zu diesem Zeitpunkt noch in Zürich. Auch der Lost-and-Found-Schalter wäre zunächst keine großartige Hilfe gewesen.

weiterlesen »