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British-Airways-B777 musste wegen Riss in der Windschutzscheibe umkehren

Ein von British Airways durchgeführter Langstreckenflug musste am Montag, den 21. August 2023 auf dem Weg von London-Gatwick nach Orlando umkehren, da die Piloten Risse in der Windschutzscheibe des Cockpits entdeckt haben. Die Boeing 777-200ER mit der Registrierung G-VIIP befand sich zum Zeitpunkt des Vorfalls über dem Atlantik. Die Flugzeugführer entschieden sich, dass Flug BA2037 abgebrochen wird. Etwa 4,5 Stunden nach dem Start setzte die Langstreckenmaschine sicher in Gatwick auf. Von Technikern wurden anschließend Überprüfungen vorgenommen. Vorsorglich wurde die Windschutzscheibe ausgetauscht. Die G-VIIP konnte am 22. August 2023 wieder in den Liniendienst gestellt werden und absolvierte unter anderem Flug BA2159 von London-Gatwick nach Vieux Fort und weiter nach Scarborough. British Airways bestätigte den Vorfall und erklärte auf Anfrage unter anderem: „Unsere Piloten kehrten aufgrund eines kleinen technischen Problems vorsichtshalber nach London Gatwick zurück, und das Flugzeug landete normal. Wir haben uns bei unseren Kunden für die Unterbrechung ihrer Reise entschuldigt und unsere Teams arbeiten hart daran, sie so schnell wie möglich wieder auf den Weg zu bringen“.

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Ersatz für A380: Qantas ordert je 12 B787 und A350-1000

Das australische Oneworld-Mitglied Qantas plant die Langstreckenflotte zu erneuern. Unter anderem je zwölf Airbus A350 und Boeing 787 sollen mittelfristig Maschinen der Typen Airbus A330 und A380 ersetzen. Dies gab der Carrier im Zuge der Präsentation der Zahlen des Geschäftsjahres 2022/23 bekannt. Derzeit ist vorgesehen, dass die zusätzlichen Boeing 787 schrittweise den Maschinentyp Airbus A330 ersetzen sollen. Die zehn Airbus A380 sollen voraussichtlich ab dem Geschäftsjahr 2023 ausgeflottet werden. Als Nachfolger soll das Muster A350 diesen. Weiters betont Qantas, dass man sich bei beiden Herstellern weitere Optionen gesichert habe. Diese sollen bei Bedarf gezogen werden. „Unser finanzieller Rahmen wird auch weiterhin unsere Entscheidungsfindung leiten, und die Staffelung dieser Aufträge in Verbindung mit der Flexibilität, Auslieferungen zu verschieben, gibt uns die Zuversicht, dass wir dies innerhalb unseres Verschuldungsrahmens und durch Erträge finanzieren können, während wir weiterhin Geld an unsere Aktionäre zurückgeben“, erklärt Konzernchef sagte Alan Joyce. Die jüngste Order setzt sich wie folgt zusammen. Bei Boeing hat man acht B787-10 und vier B787-9 bestellt. Bei Airbus hat man sich für 12 A350-1000 entschieden. Die Übernahme der Bestellungen soll ab dem Geschäftsjahr 2027 erfolgen. Gleichzeitig hat man mit beiden Herstellern eine Partnerschaft, die den Zugriff ab etwa 500 Millionen Liter SAF ermöglichen soll, abgeschlossen. Eigenen Angaben nach soll dies etwa 90 Prozent des Bedarfs bis etwa 2030 sein.

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Die drei stärksten Flughäfen im lateinamerikanischen Raum

Der lateinamerikanische Raum entwickelt sich auch in puncto Luftfahrt stetig weiter und weiter. Dies macht sich vor allem bemerkbar in Hinsicht des Passagieraufkommens, der Kontinent konnte sich hier, in Relation zum Jahr 2021, um 47,8 Prozent steigern. Die lateinamerikanischen Flughäfen sowie Fluggesellschaften werden immer noch weitestgehend unterschätzt. Diese müssen sich jedoch lange nicht verstecken, wie sich in den letzten Entwicklungen in puncto Passagieraufkommen aufzeigen lässt. Der Kontinent Lateinamerika konnte im letzten Jahr in Hinsicht der Passagierzahlen um 47,8 Prozent nachlegen, in Relation zum Jahr 2021. Dieser Trend wird auch fortgeführt, die zehn wichtigsten Flughäfen verzeichnen zusammen über 246 Millionen Passagiere, wie das Portal Simple Flying bestätigt. Der essenziellste Flughafen war wenig überraschend der Flughafen Mexiko-Stadt mit der Kennung MEX. Dieser konnte im Jahr 2022 rund 46 Millionen Fluggäste verzeichnen, was in Relation zum Jahr 2021 einem Plus von 28,3 Prozent entspricht. Auch im Jahr 2023 konnte der Airport überzeugen: Mit Zahlen um rund 23 Millionen Fluggästen bleibt der Flughafen Mexiko-Stadt der einflussreichste der Region. Als zweitwichtigster Flughafen Lateinamerikas klassifiziert sich der Flughafen El Dorado, der sich in Bogota befindet. Dieser konnte erstmals den zweiten Rang erreichen, indem der El Dorado-Airport den Flughafen Sao Paulo Guarulhos übertraf. Der Airport El Dorado konnte aber auch ein nachhaltiges Passagieraufkommen in Höhe von 35,3 Millionen Fluggästen verzeichnen. Den dritten Platz dieser Liste kürt den Flughafen Sao Paulo Guarulhos, auch bekannt als GRU. Im vergangenen Jahr 2022 verzeichnete dieser 34,9 Millionen Fluggäste. Im aktuellen Jahr liefert der Flughafen GRU noch stärker ab, wie sich im

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Easyjet nimmt erstmals Kurs auf Kairo

Erstmals in der Firmengeschichte wird Easyjet Nonstopflüge nach Kairo anbieten. In der ägyptischen Hauptstadt steuert man allerdings den Sphinx Airport, der sich etwas weiter von der Innenstadt entfernt befindet, an.  Die neue Flugverbindung soll zunächst am dem Luton Airport angeboten werden. Die Gesamtanzahl der Destinationen im Streckennetz des Carriers wächst nach Angaben der Fluggesellschaft auf 157 Stück an. Die Flüge zum Sphinx-Airport sollen ab 31. Oktober 2023 an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag bedient werden.  Eassyjet fliegt 21 britische Flughäfen an und bietet über 400 Routen zu 127 Zielen in Europa, dem Nahen Osten und Nordafrika an. „Wir freuen uns, erstmals Flüge nach Kairo anbieten zu können, was unser konkurrenzloses Kurzstreckennetz ab Großbritannien weiter stärkt und unser Vertrauen in die anhaltend starke Nachfrage nach Reisen aus Großbritannien unterstreicht. Die neue Strecke von London Luton zu diesem ikonischen Zielort erweitert die Auswahl, die wir unseren Kunden anbieten, und bietet eine bessere Anbindung an die Stadt, um sowohl den Inbound-Tourismus als auch Geschäftsreisen zu unterstützen“, so Ali Gayward, Easyjet-Country-Manager für das Vereinigte Königreich.  Der Sphinx-Airport wurde von der ägyptischen Regierung errichtet, um den Flughafen Kairo zu entlasten. Zunächst hielt sich das Interesse in sehr eng gesteckten Grenzen, so dass auch geplant war die in Air Sphinx umbenannte Air Sinai als Billigfluggesellschaft an den Start gehen zu lassen. Zwischenzeitlich hat man Anreize geschaffen, die dazu geführt haben, dass unter anderem Condor, Wizz AIr und künftig auch Easyjet diesen Airport ansteuern. Bei der zuletzt genannten Airline wird man wohl beobachten wie die Route

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East Midlands: Jet2-Boeing-737 nach Bombendrohung geräumt

Am 21. August 2023 ist es auf dem Flughafen East Midlands zu einem Polizeieinsatz gekommen, denn ein Jet2 Flug meldete kurz nach 17 Uhr 15 einen Notfall. Ein Passagier behauptete, dass er im Besitz eines Sprengsatzes wäre.  Die Maschine sollte eigentlich von East Midlands nach Antalya fliegen. Daraus wurde jedoch zunächst nichts, denn aufgrund der Bedrohung forderte der Kapitän noch vor dem Abflug die Exekutive an. Diese evakuierte die Boeing 737-800 auch mit Hilfe schwer bewaffneter Polizisten.  Der Passagier, der die Bombendrohung ausgesprochen hatte, wurde durch die Exekutive verhaftet. Sprengstoffexeperten haben anschließend die Passagiere, Gepäckstücke und das Flugzeug selbst akriibisch genau überprüft. Es konnte zum Glück nichts gefunden werden, so dass die Jet2-Maschine später freigegeben werden konnte.  Laut Mitteilung der Polizei wurde entschieden, dass der Mann gegen Hinterlegung einer Barkaution freigelassen wird. Ihm ist es aber untersagt das Vereinigte Königreich zu verlassen. Erste Ermittlungen hätten ergeben, dass er gar nicht in der Lage dazu gewesen wäre einen Anschlag durchzuführen.   Die betroffene Fluggesellschaft bestätigte den Vorfall und erklärte auf Anfrage unter anderem: „Wir können bestätigen, dass der Flug LS653 von East Midlands nach Antalya am Abend des 21. August 2023 zum Standplatz zurückkehrte, damit die Polizei einen störenden Passagier ausladen konnte. Der Flug wurde nach dem Ausladen des Passagiers fortgesetzt“. 

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Joramco rüstet künftig B737-800 in Frachter um

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing plant in Zusammenarbeit mit Joramco die Umrüstung von Boeing 737 in Frachtflugzeuge auszubauen. Dazu wurde ein entsprechender Vertrag mit dem in Amman ansässigen Unternehmen unterzeichnet.  Laut Boeing handelt es sich um die erste derartige Kooperation mit einem MRO-Anbieter, der im Nahen Osten sitzt. Joramco ist eine Tochtergesellschaft der in Dubai ansässigen DAE. Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer hofft, dass man die umliegenden Märkte besser erschließen kann. Generell wird für Umbaufrachter des Typs Boeing 737-800BCF großes Marktpotential gesehen.  „Wir suchen weiterhin nach Möglichkeiten, unseren Kunden die Kapazitäten für die Umrüstung von Frachtflugzeugen näher zu bringen“, sagte Mike Doellefeld, Commercial Programs Vice President of Engineering Services, Converted Freighters and Sub-Components. „Die Verbindung mit Joramco spiegelt das Potenzial einer wachsenden Region in Kombination mit einem MRO-Partner wider, der in der Lage ist, BCF in der von unseren Kunden erwarteten Qualität zu produzieren.“  DAE-Firmenchef Firoz Tarapore erklärte unter anderem: „Die heutige Ankündigung bekräftigt unser langfristiges Engagement für unseren Geschäftsbereich DAE Engineering. Seit der Übernahme von Joramco im Jahr 2016 hat sich der Umsatz mehr als verdoppelt, und wir bauen unsere Präsenz in unserer Anlage in Amman, Jordanien, weiter aus, die bis Ende 2024 voraussichtlich 22 Wartungslinien umfassen wird. Diese jüngste Vereinbarung unterstreicht unser Engagement, und wir freuen uns darauf, unsere Beziehung zu Boeing weiter zu vertiefen und neue Produktangebote für den weltweiten Kundenstamm von Joramco zu entwickeln.“ 

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Ryanair stationiert Flugzeuge in Kopenhagen

Mit Wirksamkeit zum 1. Dezember 2023 wird die irische Billigfluggesellschaft Ryanair eine Basis auf dem Flughafen Kopenhagen-Kastrup betreiben. Zunächst sollen zwei Maschinen stationiert werden.  Die Entscheidung kommt in Dänemark durchaus überraschend, denn der Lowcoster hat in der Vergangenheit wiederholt das Preisniveau des Airports kritisiert. Mit den zwei Flugzeugen, die ab 1. Dezember 2023 ab Kopenhagen betrieben werden sollen, will man vier neue Routen aufnehmen.  Im Zusammenhang mit der Ankündigung der Route Weeze-Kopenhagen hat sich Ryanair noch einen Fauxpas geleistet und suggeriert, dass man wieder ab Düsseldorf fliegen wird. Zuletzt war man unter der Marke Laudamotion im Jahr 2020 in Düsseldorf aktiv. Entgegen ursprünglicher Zusagen an das Personal hat man sich dann zurückgezogen und dies mit hohen Kosten begründet.  Im Wortlaut teilte der Carrier mit: „Ryanair kündigt neue Strecke von Düsseldorf nach Kopenhagen für Winter ’23 an – Ryanair, Europas Fluggesellschaft Nr. 1, hat heute (22. August) eine neue Strecke von Düsseldorf nach Kopenhagen angekündigt, die ab Oktober im Rahmen des Winterflugplans ’23 dreimal wöchentlich bedient wird. Düsseldorfer Bürger/Besucher können jetzt eine wohlverdiente Winterpause mit dieser aufregenden neuen Strecke nach Kopenhagen buchen und die günstigsten Tarife und die größte Auswahl an Zielen für den Winter ’23 auf www.ryanair.com genießen.“ Bemerkenswerterweise dementierte anschließend ein Sprecher des Unternehmens, dass man Flüge ab Düsseldorf anbieten werde. Vielmehr wäre die Medienmitteilung so zu verstehen, dass man eine zusätzliche Route ab „Düsseldorf/Weeze“ anbieten wird. In der Vergangenheit hat der Carrier bei Mitteilungen im Zusammenhang mit dem Flughafen Niederrhein stets Weeze genannt. Im Reservierungssystem nennt man den

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Bern: Skywork-Konkursverfahren nach fünf Jahren abgeschlossen

Das Konkursverfahren der im August 2018 in die Pleite geflogenen Skywork Airlines konnte vor wenigen Tagen endgültig abgeschlossen werden. Das Konkursamt Bern-Mittelland hat die Verteilungsquote genehmigt. Aus der einstigen Flugschule Skywork wurde mit Hilfe von vielen Millionen Schweizer Franken, die von Rolex-Erbe Daniel Borer bereitgestellt wurden, eine Regionalfluggesellschaft für Bern gebildet. Der Carrier war einige Jahre lang mit Dornier 328 und zeitweise auch de Havilland Dash 8-400 auf Expansionskurs. Geld verdient hat man nie und irgendwann hat der Investor das Interesse verloren. Das Unternehmen ging dann mehrheitlich an Martin Inäbnit, unter dessen Geschäftsführung unter anderem die Umflottung auf Saab 2000 vollzogen wurde. Auch hatte man die Anschaffung von Regionaljets des Typs Embraer 170 oder Sukhoi Superjet SSJ-100 ins Auge gefasst, aber zu einer Order ist es nicht mehr gekommen. Am 29. August 2018 wurde der letzte Skywork-Flug durchgeführt und das Unternehmen, das in seiner Geschichte wiederholt kurz auf dem Aus stand, musste Konkurs anmelden. Zuvor sind Verhandlungen mit dem Zeitfracht-Konzern, die zu einer möglichen Übernahme hätten führen sollen, ergebnislos abgebrochen wurden. Firmenchef Martin Inäbnit sagte im Zuge der Konkursanmeldung, dass er keine Alternative bzw. Zukunft mehr für die Regionalfluggesellschaft sieht. Zunächst wurde angenommen, dass SkyWork nicht komplett pleite war, jedoch nicht über den Winter gekommen wäre. Allerdings haben im Konkursverfahren doch sehr viele Gläubiger zum Teil äußerst hohe Forderungen angemeldet. Somit ist anzunehmen, dass Inäbnit genau gewusst hat, dass er gesetzlich dazu verpflichtet ist Insolvenz anzumelden und genau das tat der letzte Skywork-Chef auch. Laut einem Bericht der Berner Zeitung

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Erstkunde: Easyjet Europe setzt digitale Austro-Control-Zertifikate ein

Die österreichische Fluggesellschaft Easyjet Europe nutzt als erster Carrier die von der Austro Control optional bereitgestellten digitalen Lufttüchtigkeitszeugnisse. Diese stehen laut Operator seit 1. Juli 2023 den 126 im OE-Register eingetragenen Airbusjets zur Verfügung. Die erste Maschine, die mit den neuen digitalen Zertifikaten ausgerüstet wurde, war der Airbus A320 mit der Kennung OE-LSQ. Austro Control bietet seit dem 1. Juli ein innovatives Verfahren zur digitalen Signierung und Zustellung aller im Luftfahrzeug mitzuführenden offiziellen Dokumente an, die zuvor in Papierform ausgestellt und übermittelt wurden. In der europäischen Flotte von EasyJet, die aus 126 in Österreich registrierten Flugzeugen besteht und damit die größte Flotte des Landes ist, werden die Lufttüchtigkeitszeugnisse in Papierform nach und nach durch digitale Zertifikate ersetzt. Bislang ist Easyjet Europe der einzige österreichische Operator, der auf diese Lösung zurückgreift. Die digitalen Zertifikate, zu denen Eintragungsschein, Lufttüchtigkeitszeugnis und Lärmzeugnis gehören sind offizielle Zertifikate und werden von den verschiedenen nationalen Zivilluftfahrtbehörden in ganz Europa anerkannt. Dieses neue Verfahren bietet zwei wesentliche Vorteile. Erstens bringt dieser innovative Ansatz erhebliche Zeit- und Kosteneinsparungen mit sich, da die Notwendigkeit entfällt, aktuelle amtliche Dokumente an das Wartungspersonal an verschiedenen Standorten in Europa zu befördern. Zweitens setzt Easyjet dank der digitalen Lufttüchtigkeitszeugnisse seine Digitalisierungsbemühungen im Cockpit fort, um ein papierloses Cockpit zu ermöglichen. „Wir freuen uns, dass Austro Control als eine der ersten europäischen Regulierungsbehörden dieses neue Verfahren einführt und möchten dazu gratulieren. Als Europas führende Fluggesellschaft freuen wir uns sehr über diesen Erfolg, denn Easyjet hat diese Entwicklung von Anfang an unterstützt und gefördert. Dieses

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Verweis auf Abkommen mit UdSSR: Volga-Dnepr will beschlagnahmte An-124 einklagen

Die russische Fluggesellschaft Volga-Dnepr Airlines will sich gegen die Beschlagnahme der Antonov An-124 mit der Registrierung RA-82078, die formell im Juni 2023 vollzogen wurde, zur Wehr setzen. Dazu beruft man sich auf ein Abkommen zwischen der Sowjetunion und Kanada. Die kanadische Regierung hat die am 27. Feber 2022 in Toronto gelandete RA-82078 über einen längeren Zeitraum an die Kette legt. Aufgrund der Sanktionen, die als Reaktion auf den kriegerischen Überfall Russlands gegen die Ukraine eingeführt wurden, durfte die Maschine das Staatsgebiet nicht mehr verlassen. Später hat dann die Regierung beschlossen, dass die An-124 beschlagnahmt und an die Ukraine übergeben wird. Die formellen Beschlüsse dazu hat man im Juni 2023 gefasst. Das will Volga-Dnepr Airlines aber nicht auf sich sitzen lassen: „Es sei daran erinnert, dass die Fluggesellschaft im Auftrag der kanadischen Regierung einen humanitären Flug mit 475 Kubikmetern/60.900 kg COVID-19-Testkits aus China durchführte“. Aufgrund eines Notams, in dem die kanadische Regierung russischen Carriern die Nutzung ihres Luftraums untersagt hat, konnte man Toronto nicht mehr verlassen. Mit dem Umstand, dass das Flugzeug beschlagnahmt wurde und an die Ukraine übergeben werden soll, ist gar nicht glücklich. In einem offiziellen Schreiben verweist man auf den Artikel 9 des Abkommens vom 20. November 1989, das zwischen der Sowjetunion und Kanada abgeschlossen wurde. Man will auf Grundlage dieser bilateralen Vereinbarung ein Schiedsverfahren einleiten, das zum Ziel hat, dass das Flugzeug binnen sechs Monaten zurückgegeben wird oder aber der Wert ersetzt wird. Der Grund warum sich Volga-Dnepr Airlines auf ein Abkommen, das mit dem nicht mehr

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