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Bahn: EU-Kommission will Fahrkartenverkauf europaweit öffnen – DB wehrt sich

Das von manchen Politkern und selbsternannten „Klimaschützern“ angeblich so umweltfreundliche Reisen mit der Eisenbahn, kann innerhalb Europas schon allein beim Kauf von Fahrkarten durchaus kompliziert werden. Die EU-Kommission will nun die Bahngesellschaften zur Zusammenarbeit zwingen. Doch die Pläne gehen noch viel weiter und das passt beispielsweise der Deutschen Bahn AG so ganz und gar nicht in den Kram. Wenn man eine längere Reise unternehmen möchte, ist es oftmals nicht möglich durchgehende Fahrkarten zu erwerben. Immer wieder stehen Reisende vor folgendem Problem: Ab irgendeinem Umsteigeort kann man die Fahrkarte nicht mehr vorab im Heimatland oder über das Internet kaufen, weil zum Beispiel die lokale Bahngesellschaft gar keinen Internetvertrieb nutzt. Oder aber dieser ist lediglich in Landessprache gehalten und es gibt somit eine sprachliche Barriere. Die Luftfahrt ist hier wesentlich weiter als der Eisenbahnverkehr, denn zumindest innerhalb Europas kann – mit wenigen Ausnahmen – so ziemlich jede Flugstrecke bequem von zu Hause aus oder über Reisebüros gebucht werden. Beim Eisenbahnverkehr ist das schlichtweg in zahlreichen Fällen nicht möglich. Darin sieht die EU-Kommission einen erheblichen „Hemmschuh“, der den Umstieg auf den Schienenverkehr behindern könnte. Man plant nun, dass die einzelnen Betreiber dazu verpflichtet werden untereinander zu kooperieren, so dass durchgehender Vertrieb von Tickets möglich ist. Doch die EU-Kommission will es dabei nicht belassen, sondern Eisenbahnanbieter dazu zwingen, dass diese ihre Vertriebssysteme für Drittanbieter öffnen und diesen den europaweiten Vertrieb von Fahrkarten ermöglichen. Dafür werden dann auch Provisionen, die von den Bahngesellschaften zu tragen sind, fällig. Sinn und Zweck: Der EU-Kommission schwebt vor, dass

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Southwest will große Crewbasis in Nashville eröffnen

Die Billigfluggesellschaft Southwest hat angekündigt, dass im kommenden Jahr eine neue Crew-Base im U.S.-amerikanischen Nashville errichtet werden soll. Diese ist von Anfang an größer geplant und soll voraussichtlich im zweiten Quartal 2024 in Betrieb genommen werden. Zunächst will Southwest etwa 150 bis 250 Piloten in Nashville beschäftigten. Man teilte aber gleichzeitig mit, dass man Wachstum für etwa 500 bis 600 Piloten beabsichtigt. Bei den Flugbegleitern will man mit etwa 700 Personen beginnen und entsprechend ausbauen. Derzeit unterhält der Lowcoster in den USA elf Stationen, an denen fliegendes Personal stationiert ist. Nashville wird die zwölfte Basis sein. An diesem Airport ist man bereits aktiv, denn man führt bereits jetzt 51,2 Prozent aller wöchentlichen Abflüge durch. In Zahlen: 910 Starts zu 53 Destinationen pro Woche. Mit der Crewbasis soll das Angebot noch weiter ausgebaut werden.

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Deutschland bittet Flughafen-Klimakleber zur Kasse

In Deutschland will die Exekutive die Klimakleber der „letzten Generation“ für die von ihnen verursachten Einsatzkosten zur Kasse bitten. Die Beträge fallen aber wesentlich niedriger aus als man im ersten Moment vermuten würde, denn etwaiger Kostenersatz, den Verursacher leisten müssen, ist gesetzlich geregelt und gedeckelt. Unter anderem am 8. Dezember 2022 und am 5. Mai 2022 meinten die selbsternannten Klimaschützer unrechtmäßig in den Sicherheitsbereich des Flughafens Berlin-Brandenburg eindringen zu müssen. Dies verursachte nicht nur eine Störung des Flugbetriebs, sondern machte auch den Einsatz der Bundespolizei notwendig. Die entfernte die Klimakleber. Bei mutwilligen Aktionen ist es möglich, dass die Exekutive die Einsatzkosten in Rechnung stellen kann. Selbiges gilt auch, wenn man „nur zum Spaß“ den Notruf wählt und Einsatzkräfte rücken völlig ohne Notwendigkeit aus. Die Höhe des Kostenersatzes, der geleistet werden muss, sofern vom jeweiligen Träger eingefordert, ist gesetzlich geregelt. Es gibt also keinen Spielraum nach oben oder unten, denn für so ziemlich jeden „Handgriff“ gibt es eine genau bestimmte Höhe wie viel man bezahlen muss. Zu beachten ist auch, dass für die Kosten nicht die „Organisation“ der Klimakleber aufkommen muss, sondern jene Personen, die die Tat begangen haben, persönlich belangt werden. Laut Mitteilung der Bundespolizei werden den „Aktivisten“ für die von ihnen mutwillig verursachten Polizeieinsätze auf dem Areal des Flughafens Berlin-Brandenburg für die Tage 8. Dezember 2022 und 5. Mai 2022 zunächst 5.330 Euro in Rechnung gestellt. Kostenersatz ist gesetzlich geregelt Auf den ersten Blick erscheint die Summe niedrig, denn 1.060 Euro entfallen auf den 24. November 2022 und verteilen

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Rumänien: Airline soll sich für insolvente Blue Air interessieren

Für die rumänische Blue Air, die sich seit einiger Zeit in einem Insolvenzverfahren befindet, soll es laut einem lokalen Medienbericht einen Kaufinteressenten, der hartnäckig Interesse am Kauf zeigen soll, geben. Mittlerweile sind Verhandlungen mit dem Masseverwalter und den Behörden aufgenommen worden. Die Zeitung „Gândul“ berichtet ohne weitere Namensnennung, dass es sich um eine Fluggesellschaft handeln soll. Auch bestätigte AAAS-Behördenleiter Daniel Geantă gegenüber der Zeitung, dass es wiederholte Gespräche gegeben habe. Er nannte den Interessenten nicht namentlich, jedoch umschrieb er es mit den Worten, dass es sich „um eine Mischung aus Spanien und Portugal“ handeln würde. World2Fly, die in beiden genannten Staaten Flugbetriebe unterhält, wollte die Berichterstattung genauso wenig kommentieren wie andere Anbieter, die über AOCs in beiden Staaten unterhalten. Man wolle sich an Spekulationen grundsätzlich nicht beteiligen oder aber schrieb das eine oder andere Unternehmen dediziert, dass es sich wohl um eine andere Firma handeln müsse, denn für sich selbst könne man Interesse an Blue Air ausdrücklich ausschließen. Der Grund warum die staatliche Behörde AAAS überhaupt in das Blue-Air-Insolvenzverfahren involviert ist, ist folgender: Aufgrund diverser Steuerschulden hat die Regierung sämtliche Aktien gepfändet und ins Staatseigentum überführt. Das konnte aber nicht verhindern, dass nachdem der Flugbetrieb eingestellt wurde und einige Lessoren ihre Flugzeuge zurückgeholt haben, dass im März dann auch formell Insolvenz angemeldet werden musste. In Rumänien scheint man es aber besonders genau zu nehmen, denn der Behördenleiter sagte auch, dass er die Daten des Unternehmens, das sich für die Blue-Air-Übernahme interessieren soll, an das Amt für Finanzkriminalität weitergeleitet habe. Dieses

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FMO kann an das Vorkrisenniveau anknüpfen

Der Flughafen Münster/Osnabrück konnte entgegen anderer Flughäfen bereits in der aktuellen Sommersaison an das Vorkrisenniveau anknüpfen. Der Airport konnte die Zahlen des Vor-Corona-Jahres 2019 übertreffen. Der Flughafen Münster/Osnabrück, kurz als FMO bekannt, konnte in der aktuellen Sommerzeit nennenswerte Verbesserungen realisieren. Seit dem Ferienbeginn, der gegen Ende des Monats Juni anfing, konnte die Airline 250.000 Passagiere zählen, was in Relation zum Vorjahreszeitraum einem Plus von 10 Prozent entspricht. Entgegen anderer Flughäfen konnte der FMO auch in Relation zum Vor-Corona-Jahr 2019 eine Verbesserung um rund 19 Prozent verwirklichen. Der besagte Flughafen konnte nach einiger Zeit also an das Vorkrisenniveau anknüpfen und dieses sogar, wie die konkreten Zahlen beweisen können, überbieten. Allein im Rückblick auf den Monat Juli können sich die Passagierzahlen sehen lassen: Der Airport konnte allein im Monat Juli ein Passagieraufkommen in Höhe von 133.000 Fluggästen realisieren. Die Destinationen Mallorca und Antalya, jedoch auch Reiseziele wie die der griechischen Inseln, konnten die Nachfrage in die Höhe treiben.

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Latam: Dreamliner-Kapitän auf Toilette kollabiert und verstorben

Auf dem Latam-Flug LA505 ist es am 14. August 2023 auf dem Weg von Miami nach Santiago de Chile zu einem tragischen Todesfall gekommen. Einer der beiden Kapitäne ist auf der Toilette kollabiert und verstarb in weiterer Folge.  Der Vorfall ereignete sich an Bord der Boeing 787-9 mit der Registrierung CC-BGI. Der Flug wurde mit zwei Kapitänen und einem Copiloten durchgeführt. Einer der beiden zuerst genannten soll sich unwohl gefühlt haben und unter anderem aus diesem Grund das WC aufgesucht haben. In diesem soll er kollabiert sein.  Während die Kabinenbesatzung Wiederbelebungsversuche durchgeführt hat, haben der andere Kapitän und der Erste Offizier eine Notlandung auf dem Flughafen Panama City durchgeführt. Dort konnte leider nur noch der Tod des Flugzeugführers festgestellt werden.  Verständlicherweise hat sich dann die gesamte Besatzung für dienstunfähig erklärt. Für die Passagiere hatte dies den Nebeneffekt, dass diese zunächst in Panama-City gestrandet sind, denn eine Ersatzcrew musste erst eingeflogen werden. In sozialen Medien kritisieren einige Reisende, dass Latam Airlines kaum Informationen an die Passagiere weitergegeben haben soll und vor Ort auch kein Bodenpersonal zur Verfügung gestanden habe. 

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Toulouse: BEA untersucht „Runwayverkürzung“ von Easyjet-Flug

Weil die Cockpit-Crew von Easyjet-Flug U28414 am 30. Juli 2023 auf dem Flughafen Toulouse an der falschen Stelle der Piste 32R gestartet ist, wurde ein Ermittlungsverfahren durch die Flugunfalluntersuchungsstellen von Frankreich und UK eingeleitet.  An besagtem Tag war der Airbus A320 mit der Registrierung G-EJCI im Einsatz. Die Maschine gelangte über den Rollweg N4 auf die Runway 32R und startete anschließend. Gegen 19 Uhr 44 landete der Mittelstreckenjet unbeschadet auf dem Flughafen London-Gatwick. Wo war also das Problem?  Laut Mitteilung der BEA soll der Besatzung bereits vor dem Start ein sicherheitsrelevanter Fehler unterlaufen sein. Man habe irrtümlich den Rollweg N4 genutzt und damit eine zu kurze Beschleunigungsfläche auf der Piste 32R zur Verfügung gehabt. Einfacher ausgedrückt: Die Piloten haben die falsche Abzweigung genommen und dadurch war die Runway zu kurz.   Die G-EJCI konnte dennoch sicher abheben. Der Verstoß wurde auch erst nachträglich bemerkt, denn die BEA eröffnete erst am 10. August 2023 aufgrund einer Mitteilung der britischen AAIB ein Verfahren. Konkret wird vorgeworfen, dass bedingt durch den Umstand, dass weniger Runway zur Verfügung gestanden hatte, die Sicherheitsanforderungen für diesen Airport verletzt wurden. Beide Behörden haben den Vorfall als schwerwiegend eingestuft. 

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Eindhoven: Ryanair muss Passagiere wegen betrunkenem Flugbegleiter entschädigen

Der Billigflieger Ryanair hatte am 20. November 2022 am Flughafen Eindhoven aus einem ungewöhnlichen Grund eine 3,5-stündige Verspätung: Ein Flugbegleiter ist betrunken zum Dienst erschienen und man hatte Schwierigkeiten einen Ersatz zu finden.  Das Besatzungsmitglied, das zu tief ins Glas geschaut hatte, wurde bei einer routinemäßigen Kontrolle durch die Polizei erwischt. Für das Vergehen kassierte er eine Geldstrafe in der Höhe von 1.000 Euro. Die Passagiere mussten aufgrund des Umstands, dass durch den Wegfall eines Besatzungsmitglieds ein Flugbegleiter fehlt, etwa 3,5 Stunden lang auf ihren Abflug nach Alicante warten.  Offenbar herrschte akuter Personalmangel, so dass es nicht so einfach war ein Ersatz-Crewmitglied zu finden. 26 Passagiere, die von der Verspätung betroffen waren, haben über die Organisation EU-Claim die Ausgleichszahlung gemäß Fluggastrechten eingefordert. Laut Mitteilung des Dienstleisters habe Ryanair zwischenzeitlich 400 Euro pro Person überwiesen.  Allerdings ist das Geld nicht automatisch an alle betroffenen Reisenden geflossen, sondern nur an jene, die ihren Anspruch auch tatsächlich eingefordert haben. Immer wieder versuchen Fluggesellschaften die Auszahlung von Ausgleichsleistungen gemäß Fluggastrechteverordnung so kompliziert und langwierig wie möglich zu gestalten. Dies hat dazu geführt, dass sich eine auf das Eintreiben derartiger Forderungen spezialisierte Inkassobranche entwickeln könnte. Diese erfreut sich gar – abgesehen von der Corona-Pandemie – jährlich steigender Umsätze. 

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Ryanair und Eurowings kritisieren deutsche Flughafenkosten

Von den zum Teil enorm gestiegenen Ticketpreisen bei gleichzeitig hoher Nachfrage dürfte auch die über viele Jahre defizitäre Lufthansa-Tochter Eurowings profitiert haben. Im Schnitt soll man etwa 20 Prozent mehr eingenommen haben, was laut Firmenchef Jens Bischof dazu führt, dass man ein „auskömmliches Niveau“ erreicht haben.  Allerdings verwehrt sich der Eurowings-Geschäftsführer dagegen, dass man den Flug in die schwarzen Zahlen nur über höhere Preise geschafft habe. Während der Corona-Pandemie habe man die Strategie überarbeitet und den Carrier zu einem Ferienflieger umgebaut. Man wäre in diesem Segment nun deutscher Marktführer. Der Blick auf die Vorausbuchungszahlen stimmt Bischof zuversichtlich, denn diese sollen rund um ein Drittel über dem Vorjahresniveau liegen.  Sofern es zu keinen weiteren enormen Kostensteigerungen kommt, geht die Eurowings-Geschäftsleitung davon aus, dass man das Geschäftsjahr 2023 mit einem Gewinn abschließen wird. In diesem Zusammenhang übt Bischof auch Kritik an den deutschen Flughäfen, denn seiner Ansicht nach würden diese zu den teuersten in Europa zählen. Zwar habe man sich über langfristige Verträge weitgehend abgesichert, jedoch scheint der Manager so alles andere als zufrieden mit dem Umstand zu sein, dass einige Airports und deren Dienstleister kräftig an der Preisschraube gedreht haben.  Auch Ryanair kritisiert hohe Flughafenkosten  Der Konkurrent Ryanair verweist auf eine Studie von York Aviation, die zum Schluss kommt, dass die von der deutschen Bundesregierung geplante abermalige Erhöhung der Luftsicherheitsgebühr negative Auswirkungen auf die ohnehin strauchelnde Wirtschaft haben könnte.   Dazu Ryanair-DAC-Geschäftsführer Eddie Wilson: „Dieser unabhängige Bericht von York Aviation – einem der führenden Luftfahrtberatungsunternehmen in Europa – zeigt, wie kaputt

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LOT Polish Airlines befördert 1 Millionen Passagiere im Juli 2023

Die polnische Fluggesellschaft LOT Polish Airlines konnte die Millionenmarke in Hinsicht des Passagieraufkommens erreichen und diese sogar übertreffen. Diese Zahl stellt einen Rekord und Meilenstein für den polnischen Nationalcarrier dar. Der polnische Nationalcarrier LOT Polish Airlines, dessen Position als Drehkreuz hauptsächlich Warschau übernimmt, konnte einen Meilenstein erreichen. Die Airline konnte im vergangenen Monat die Millionenmarke in Hinsicht der Fluggäste verzeichnen, eine Errungenschaft, die die Fluglinie erstmals einstreichen kann. Konkret konnte die Airline im Juli 2023 1.041.427 Fluggäste an Bord ihrer Flieger bei einer Auslastung in Höhe von 83,5 Prozent begrüßen. „Wir haben nicht nur ein sehr erfolgreiches erstes Halbjahr 2023 verzeichnet, sondern konnten im Juli sogar einen Rekord aufstellen. Beides zeugt von einer großen Nachfrage, die wir verspüren und die uns sehr zuversichtlich in die Zukunft blicken lässt“, erläutert Michał Fijoł, CEO von LOT Polish Airlines. „Entsprechend erwarten wir, dass wir unsere Prognose, wonach wir 2023 insgesamt rund 10 Millionen Fluggäste befördern, erfüllen werden.“

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