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Saudi-Arabien: Avilease kauft 13 weitere Flugzeuge

Der Leasinggeber Avilease stockt seine Flotte um 13 weitere Maschinen auf. Der von der saudi-arabischen PIF-Tochter bekanntgegebene Deal umfasst unter anderem Boeing 737-Max-8, Airbus A320neo und A330neo. Erst im Vorjahr wurde der Lessor gegründet, um das Wachstum der Fluggesellschaften mit Sitz in Saudi-Arabien zu beschleunigen. Zwischenzeitlich besteht das Portfolio aus 45 Flugzeugen. Bis Ende dieses Jahrzehnts will man zumindest 300 Maschinen besitzen. Zu den Kunden des Leasinggebers, der sich im Eigentum des staatlichen Public Investment Funds befindet, zählen unter anderem Saudia, Flynas und die künftige Riyadh Air. Letztere soll angeblich einen Großteil der Initial-Flotte über Avilease beziehen. „AviLease hat sich im vergangenen Jahr mit dem ehrgeizigen Ziel auf den Weg gemacht, eine führende Institution in der Wertschöpfungskette des Flugzeugleasings zu werden, indem es eine vielfältige Flotte moderner Flugzeuge führender globaler Unternehmen aufbaut“, so Fahad Al-Saif, Chairman von AviLease. „Der Vertrag mit der globalen Leasinggesellschaft Avolon ist ein echter Beweis für unsere Stärke und unser unerschütterliches Ziel und wird uns weitere Möglichkeiten für eine direkte Expansion bieten. Wir bei AviLease wollen zur Entwicklung des Luftfahrt-Ökosystems im Königreich beitragen und die finanzielle Nachhaltigkeit des Sektors verbessern, im Einklang mit der Strategie des Öffentlichen Investitionsfonds, der sich darauf konzentriert, das Potenzial vielversprechender Sektoren zu erschließen und ihre globale Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern, um die Ziele der saudischen Vision 2030 zu erreichen“.

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Ungarn: Gericht kippt saftige Ryanair-Geldstrafe

Die im Vorjahr seitens der ungarischen Konsumentenschutzbehörde über den Billigflieger Ryanair verhängte Geldstrafe wurde von einem Gericht in Budapest aufgehoben. Weil der Carrier die von der Orban-Regierung eingeführte Sondersteuer an die Passagiere weitergereicht hatte, wurde dieser zunächst mit 763.000 Euro „bestraft“. Unter anderem zur Aufbesserung des desolaten Staatshaushalts hat Ungarns Orban-Regierung eine so genannte Übergewinn-Steuer eingeführt. Verschiedene Branchen, darunter auch die Luftfahrt wurden zusätzlich zur Kasse gebeten. Eigentlich war vorgesehen, dass die Unternehmen die Mehrkosten selbst tragen müssen, jedoch reichte Ryanair diese – auch nachträglich – an die Fluggäste weiter. Mit Aussagen wie, dass man „ungarische Familien schützen“ wolle, wurden Politiker aus dem Umfeld von Orban aktiv und dies führte dazu, dass gegen den Carrier eine Geldstrafe in der Höhe von 763.000 Euro verhängt wurde. Dagegen zog Ryanair bereits im August 2022 vor Gericht und nun entschied ein Gericht, dass die Strafe nichtig ist. Unter anderem wurde festgestellt, dass die Weitergabe der Steuer im Einklang mit internationalen Luftfahrtverträgen und dem EU-Recht ist. Weiters urteilte das Gericht, dass im Vorfeld die Verfahrensrechte der Fluggesellschaft verletzt worden wäre. Ryanair schreibt dazu: „Das Urteil des ungarischen Gerichts steht im Einklang mit dem EU-Recht, das allen Fluggesellschaften die Freiheit garantiert, Preise festzulegen und Steuern rückwirkend auf die Verbraucher abzuwälzen“.

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Nach zehn Jahren: Münster/Osnabrück wieder in den schwarzen Zahlen

Nach über zehn Jahren hat der deutsche Flughafen Münster/Osnabrück den Turnaround geschafft und kann für das Geschäftsjahr 2022 ein positives Betriebsergebnis in der Höhe von 324.000 Euro präsentieren. Genutzt wurde der Airport von 834.000 Reisenden. Zuletzt konnte Münster/Osnabrück im Jahr 2021 ein positives EBITDA verkünden. Laut Medienerklärung kann man die Ausgaben, die für den Betrieb des Flughafens notwendig sind, wieder vollständig aus eigenen Umsatzerlösen decken. „Wir haben die Corona-Zeit für einen intensiven Transformationsprozess genutzt. Es wurde gezielt in Infrastruktur investiert, um Betriebskosten zu senken. So konnte z.B. der Stromverbrauch um 40 Prozent gegenüber 2019 reduziert werden. Außerdem haben wir mit verschlankten Personalstrukturen unsere Produktivität erhöht. Zum Dritten haben wir das sog. „Non-Aviation-Geschäft“ ausgebaut durch neue Mieter, neue Werbekonzepte und neue Passagierangebote“, erklärt Geschäftsführer Rainer Schwarz. Im Mai 2023 hatte der Flughafen Münster/Osnabrück 105.000 Passagiere. Damit hat man den höchsten Wert seit Mai 2011 erreicht. Airport-Direktor Schwarz geht davon aus, dass man auch im laufenden Jahr ein positives Betriebsergebnis erreichen wird. „Jetzt zahlt sich aus, dass die Gesellschafter in der Vergangenheit und der Corona-Zeit immer zum FMO gestanden haben. Der Airport leistet eine wichtige Funktion für unsere Region“, so Aufsichtsratsvorsitzender Martin Sommer.

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BA Euroflyer hat Gatwick-Salzburg aufgenommen

Die British-Airways-Tochter BA Euroflyer hat am 1. Juni 2023 eine Nonstopverbindung zwischen London-Gatwick und Salzburg aufgenommen. Diese wird an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag bedient. In dieser Wintersaison 2022/2023 war Salzburg übrigens bis zu zweimal täglich mit London Gatwick und London Heathrow verbunden und hatte zusätzlich Southampton und London City Airport im Flugplan. „Wir freuen uns, dass wir durch unser wachsendes BA Euroflyer-Netzwerk eine ganzjährige Verbindung zwischen Salzburg und London Gatwick anbieten können. Unsere Kunden dürfen sich auf besten British Airways-Service freuen. Neben unserem kürzlich erweiterten Menü, das in der Euro-Traveller-Kabine erhältlich ist und dem umfangreichen Service im Club Europe, haben Passagiere die Möglichkeit Avios, die Programmwährung unseres preisgekrönten Bonusprogramms zu sammeln und einzulösen“, so Steven Allen, Chief Commercial Officer bei BA Euroflyer. Die Partnerschaft zwischen dem Salzburger Flughafen und British Airways ist eine lange und beinahe historische, denn der erste Linienflug London – Salzburg fand mit einer DC-3 der BEA am 22. April 1955 statt. Seit 1999 ist der britische National Carrier ein fixer und verlässlicher Airline-Partner und vom Salzburger Airline Himmel nicht mehr wegzudenken. „British Airways ist für uns ein ganz wichtiger ganzjähriger Partner für Flüge auf die britischen Inseln im Sommer wie im Winter. Daher freuen wir uns, dass BA Euroflyer ab heute Salzburg wieder ganzjährig an London Gatwick anbindet. Wir bieten für jede Jahreszeit unseren Urlaubs- und Geschäftsreisenden von und nach Salzburg ein angepasstes und ausgereiftes Flugangebot an und hier fügt sich British Airways sowohl im Winter als auch im Sommer als essentieller Baustein

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Air Algérie ordert bei Airbus neue Langstreckenflugzeuge

Die Fluggesellschaft Air Algérie wird ihre Langstreckenflotte um fünf Airbus A330-900 und zwei A350-1000 erweitern. Eine entsprechende Vereinbarung mit dem europäischen Flugzeugbauer wurde am 1. Juni 2023 bekanntgegeben. Bei den fünf A330neo hat sich der Carrier für Rolls-Royce Trent 7000-Triebwerke entschieden. Bei den A350-1000 werden die jüngsten Trent-XWB-Antriebe zum Einsatz kommen. Laut Airbus wird die Vereinbarung Air Algérie in die Lage versetzen, die Flexibilität der Airbus-Produktpalette in vollem Umfang zu nutzen, ihre regionalen Dienste zu stärken und einen ehrgeizigen Plan für transkontinentale Ziele anzubieten. „Durch den Betrieb der A330neo zusammen mit der A350-1000 wird Air Algérie auch von betrieblichen Einsparungen wie einem um 25 Prozent niedrigeren Treibstoffverbrauch pro Sitzplatz und einer größeren Flexibilität profitieren, die sich aus der einzigartigen Gemeinsamkeit der Mitglieder der Airbus-Flugzeugfamilie ergibt“, so Airbus in der entsprechenden Medienerklärung. Erst Mitte Mai hatte Air Algérie die Bestellung von acht Boeing 737-Max-9, die ab 2027 ausgeliefert werden sollen, bekanntgegeben. Bei beiden Herstellern zusammengerechnet hat man somit 15 zusätzliche Flugzeuge, die primär für die Expansion und Modernisierung verwendet werden sollen. Derzeit besteht die Flotte aus 56 Maschinen.

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Level: Wetlease-Airbus-A330 überrascht mit Special Livery

Die Iberia-Billigmarke Level hat kürzlich ihren fünften Airbus A330-300 vorgestellt. Dieser überrascht mit einer Sonderlackierung, die dem spanischen Entertainer und Zauberer Antonio Diaz gewidmet ist. Das Langstreckenflugzeug wirbt sowohl von außen als auch von innen für die Show des „El Mago Pop“, die zwischen 12. und 27. August 2023 im New Yorker Broadway über die Bühne gehen wird. Nebst einer auffälligen Sonderbeklebung auf dem Rumpf hat man auch die Kopfstützen mit entsprechenden Mustern, die auf den Künstler aufmerksam machen, gestaltet. Die Maschine soll nach Möglichkeit primär auf der neuen Strecke von Barcelona nach New York (JFK) zum Einsatz kommen. Mit der fünften Level-Maschine will man aber auch bestehende Routen nach Boston und Santiago de Chile aufstocken. Dieser Airbus A330-300 trägt die Registrierung EC-NHM. Im Gegensatz zu den anderen Flugzeugen, die unter der Marke Level betrieben werden, ist der „Neuzugang“ nicht auf dem AOC von Iberia registriert. Betreiber dieses Airbus A330-300 ist die auf Charter- und ACMI-Dienstleistungen spezialisierte Wamos Air. Level selbst verfügt über kein AOC und keine Betriebsgenehmigung.

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Lufthansa hat den Airbus A380 wieder auf die Linie gebracht

Am 1. Juni 2023 hat Lufthansa nach über drei Jahren den ersten kommerziellen Linienflug mit dem Maschinentyp Airbus A380 durchgeführt. Die D-AIMK ist als LH424 von München nach Boston geflogen. Zu Beginn der Corona-Pandemie wurde die ursprünglich aus 14 Einheiten bestehende Teilflotte temporär stillgelegt. Einige Exemplare hat man an den Hersteller zurückverkauft. Konzernchef Carsten Spohr war zunächst der Ansicht, dass dieses Muster bei der von ihm geleiteten Firmengruppe kein Comeback haben wird. Doch es ist dann doch anders gekommen, denn unter anderem Lieferverzögerungen bei neubestellten Flugzeugen haben dazu geführt, dass sich der Kranich-Konzern entschlossen hat einige Airbus A380 zu reaktivieren und wieder in den Liniendienst zu stellen. Die Vorbereitungen hierfür wurden bereits vor einigen Monaten begonnen. Der „Comebackflug“ fand am 1. Juni 2023 unter der Flugnummer LH424 von München nach Boston statt. Zum Einsatz kam die D-AIMK. Wie viele Maschinen dieses Typs in der bayerischen Landeshauptstadt stationiert werden, ist noch offen, denn man zusätzlich zu den vier beschlossenen Exemplaren überlegt man, ob auch zwei weitere A380 aus dem Dornröschenschlaf geholt werden.

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SunExpress fliegt Eintracht Frankfurt zum Pokalfinale

Die türkische Ferienfluggesellschaft SunExpress hat angekündigt, dass man die Fußballmannschaft von Eintracht Frankfurt zum Pokalfinale gegen RB Leipzig, das im Berliner Olympiastadion stattfinden wird, fliegt. Das Match geht am 3. Juni 2023 über die Bühne. „Bereits letztes Jahr hat die Eintracht im Finale des Europa-Pokals gezeigt, wie gut ihnen ein Pokal steht – all der Kampfgeist, das harte Training, die Leidenschaft haben sich ausgezahlt. Dieses Gefühl wünschen wir uns auch dieses Jahr wieder für die Spieler beim Finale“, bekräftigt SunExpress CEO Max Kownatzki. „Als offizieller Airline-Partner verfolgen wir die beeindruckende Entwicklung von Eintracht natürlich ganz genau. Wir sind stolz, als langjähriger Wegbegleiter an Bord zu sein und drücken die Daumen für Samstag! Das wäre das dritte Mal, dass das Team mit einem Pokal im Gepäck in einer SunExpress Maschine nach Hause fliegt. Und wie man so schön sagt: Aller guten Dinge sind drei.“ SunExpress ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Turkish Airlines und Lufthansa. Es ist auf den Flugverkehr zwischen Westeuropa und der Türkei spezialisiert. In der Vergangenheit gab es mit SunExpress Deutschland auch einen Ableger in der Bundesrepublik, jedoch wurde dieser zwischenzeitlich aufgelöst. Die SunExpress Maschine gleitet in unverkennbarer Sonderlackierung durch die Luft: Getreu dem Eintracht-Frankfurt-Design, haben Fans die besondere Lackierung einer Boeing 737 im Rahmen eines Votings selbst gewählt. Der PokalExpress ist bereits seit rund drei Jahren im gesamten SunExpress-Streckennetz unterwegs.

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Boeing übernimmt E-Startup Wisk Aero komplett

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing verfügt nun über eine eigene Tochtergesellschaft, die sich mit der Entwicklung von Fluggerät, das über elektrischen Antrieb verfügen wird, beschäftigt. Dazu hat man das in Kalifornien ansässige Start-up Wisk Aero aufgekauft. Am 31. Mai 2023 wurde im Zuge einer Pressekonferenz bekanntgegeben, dass das junge Unternehmen von Boeing übernommen wurde. Firmenchef Bryan Yutko, der vormals selbst in den Diensten des Käufers stand, gab keine näheren Einzelheiten, beispielsweise zum Kaufpreis, bekannt. Auch die Homepage von Wisk Aero weist nun deutlich auf die Übernahme durch Boeing hin. Beispielsweise ist zu lesen: „Im Jahr 2023 wird Wisk eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Boeing. Obwohl wir getrennt voneinander operieren, ermöglicht uns diese Beziehung, Boeings Fachwissen in den Bereichen Entwicklung, Tests und Zertifizierung und mehr zu nutzen“. Es handelt sich nicht um das erste Investment der U.S.-Amerikaner im Bereich der Elektroflugzeuge. Beispielsweise hat man sich an Advanced Air Mobility und Kittyhawk beteiligt. Ursprünglich war Wisk Aero ein von Google-Gründungsmitglied Larry Page bzw. seiner Kitty Hawk Corp. gemeinsam mit Boeing ins Leben gerufenes Startup. Nun ist Boeing Alleineigentümer geworden.

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EU-Staaten protestieren gegen Flüge zwischen Georgien und Russland

Der Europäischen Union und ihren 27 Mitgliedsstaaten scheint es gar nicht in den Kram zu passen, dass am 20. Mai 2023 der Flugverkehr zwischen Georgien und der Russischen Föderation reaktiviert wurde. Eine formelle Beschwerde wurde bei der georgischen Regierung eingebracht. Zuvor hatte Russland den Flugverkehr aufgrund eines Dekrets, das Wladimir Putin herausgegeben hatte, über mehrere Jahre und unbefristet gebannt. Dieses Flugverbot wurde aufgehoben und am 20. Mai 2023 wurden die ersten Verbindungen zwischen Georgien und der Russischen Föderation reaktiviert. Die lokale TV-Station Mtavari Arkhi berichtet, dass die EU-Staaten ihre Beschwerde durch Botschafter Paweł Herczyński an Lewan Dawitaschwili, Wirtschaftsminister Georgiens, übergeben haben lassen. Unter anderem heißt es in der Protestnote, dass die Reaktivierung des Flugverkehrs mit Russland dem einstimmigen Beschluss der EU-Regierungen, dass der Luftraum der Europäischen Union für russische Flugzeuge und Airlines gesperrt wird, widersprechen würde. Im Gegenzug verweigert die Russische Föderation den Überflug sowie Starts und Landungen von allen Flugzeugen, die in Ländern registriert sind, die Sanktionen praktizieren. Georgien selbst wurde aber bereits vor dem Einmarsch der Armee der Russischen Föderation in die Ukraine auf unbefristete Zeit gebannt. Hintergrund war unter anderem, dass sich die Regierung dem Druck von Russland im Bezug auf ein Gesetzesvorhaben nicht beugen wolle. Das Flugverbot ist mittlerweile aufgehoben worden.

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